Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 17846
Eingetragen
10.1.2001
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von TurbinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Regelgeräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Nettelbeck
seit 15.10.2025
Geschäftsführer
Heiko Linke
seit 15.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert50.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bemsiq ABSWE
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bemsiq AB
Sweden
12.500 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

S + S Regeltechnik GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der S+S Regeltechnik GmbH, Nürnberg

1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die S+S Regeltechnik GmbH hat ihren Firmensitz in Nürnberg, Deutschland. Seit dem 01.01.2020 ist sie eine 100% ige Tochter der Bemsiq AB aus Göteburg, Schweden. Bemsiq AB wiederum gehört zum schwedischen Konzern Latour AB.

S+S Regeltechnik GmbH fertigt in Deutschland, Nürnberg. Unser Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und seit diesem Jahr nach der Umweltzertifizierung ISO14001 zertifiziert. Hinzu kommen weitere Qualitätssiegel und Zulassungen nach geltenden elektro- und installationstechnischen sowie regionalen Standards wie GOST, TÜV und DIN. In die Weiterentwicklung unserer Produkte und in die Erweiterung unserer Produktionsmittel investieren wir kontinuierlich. Wir produzieren und wirtschaften nachhaltig und setzen die UN-Nachhaltigkeitsziele kontinuierlich um.

Die S+S Regeltechnik ist im Bereich der MSR-Technik, in der Gebäude- und Infrastrukturautomation, der Prozesstechnik, der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Reinraumtechnik, als Hersteller und Anbieter von Sensoren, Fühlern, Messwertaufnehmern und Feldgeräten angesiedelt. Die S+S Regeltechnik GmbH ist ein innovativer deutscher Mittelstandsbetrieb mit Sitz in Nürnberg, Bayern, der zu den europäischen Marktführern und Trendsettern auf seinem Gebiet zählt. Schwerpunktmäßig konzentrieren wir uns auf den Bereich Gebäude- und Infrastrukturautomation.

Unsere Sensoren und Regelgeräte eignen sich hervorragend für offene Systemlösungen unterschiedlichster Ausprägung in der Gebäudetechnik - von der gewerkeübergreifenden, horizontalen Feldebene bis hin zur vertikalen Anbindung an übergeordnete Automatisierungs- und Managementsysteme.

Die S+S Regeltechnik bringt innovative, bei uns in Deutschland entwickelte, konstruierte und gefertigte Mess- und Regeltechnik in die enge Zusammenarbeit mit unseren Anwendern, Architekten, Ingenieuren und Planern ein. Gestützt auf unsere umfassende Erfahrung aus öffentlichen und institutionellen Projekten aller Art entwickeln wir komplette Lösungen für die branchenspezifische Gebäudetechnik von Banken, Bürokomplexen, Hochschulen, Verwaltungsgebäuden, Flughäfen, Krankenhäusern, Museen, Schulen, Sportstadien und Betrieben, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf dieser Grundlage realisieren wir ein ebenso umfangreiches wie nachhaltiges Energiemanagement. Zum Beispiel für ideal klimatisierte Räume, in denen Menschen unter besten Bedingungen leben und arbeiten, studieren, produzieren, operieren und regenerieren können. Unsere Produkte tragen nachhaltig zur Energieeinsparung bei und schonen Ressourcen und die Umwelt (Green Building). Wir sind in ganz Europa, in Asien, Nordafrika, Amerika und in Arabien tätig. Unser Exportanteil liegt heute bei > 50 %.

Schnelle Reaktion auf Kundenanforderungen setzt beides voraus: qualifiziertes Personal und großzügige Materialverfügbarkeit ‒ quer durch sämtliche Fertigungsstufen. Genau darauf ist S+S konzeptionell ausgerichtet.

Wesentliche Faktoren:

• Teamwork mit Mehrfachqualifikation

• Langjährige Erfahrung in der Mess- und Regeltechnik

• Konzentration auf leistungsstarke Lieferanten im deutschsprachigen Raum

• Internes Kanban zur zügigen Produktion von Komponenten

• Kurze Durchlauf- und Lieferzeiten dank Plattform-Konzept

• Großzügiger Fertigwaren-Lagerbestand plus 24-h-Lieferservice

Zu 100 % geprüfte Fertigungsqualität Made in Germany - das beste Argument für anspruchsvolle Kunden.

Hervorragende Produkte sind nie Zufall, sondern immer das Ergebnis qualitätsbewussten Handelns.

Bei S+S tragen diese Faktoren maßgeblich dazu bei:

• langjährige Zusammenarbeit mit verlässlichen Lieferanten

• eigener Prüfmittelbau zum lückenlosen Nachmessen aller qualitätsrelevanten Kriterien in Entwicklung und Fertigung

• fortwährende Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015

• ISO 14001 Umweltmanagement

• konsequentes Qualitätsmanagement, erreicht durch den "Black Belt of Six Sigma Methodology"

1.2. Wesentliche Leistungsindikatoren

Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und das Jahresergebnis. Das Rohergebnis hat im Geschäftsjahr TEUR 14.148 (Vj. TEUR 14.151) betragen und den Planwert nicht erreicht. Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 3.759 (Vj. TEUR 4.225) deutlich unter dem Planwert.

Als bedeutsamste nicht finanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir die Mitarbeiterfluktuation sowie die Kundenbindung.

1.3. Forschung und Entwicklung

Durchdachte Qualität aus einem Guss:

Bei neuen Produkten und Designlinien lassen wir uns maßgeblich von den Erfahrungen und Wünschen unserer Kunden inspirieren. Ingenieurleistung, Entwicklung von Prototypen, eigene Konstruktionsabteilung, Testphase und serielle Produktion werden bei S+S im Haus realisiert. Ergebnis dieses ganzheitlichen Denkens ist eine hochqualitative, durchgängige Produktwelt, die für jede Kundenanforderung die passende Lösung bietet - bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. So definieren wir Präzision. Unsere Produktentwicklung setzt kundenspezifische Anforderungen professionell um.

Sie schafft so die beste Basis, damit aus genialen Produktideen hochwertige Seriengeräte werden.

Klare Stärken unserer Entwicklung:

• Schaltungsdesign (Hardware) mit Funktionsaufbau (Prototypen)

• Mikrocontroller-Programmierung (Firmware)

• EMV-gerechtes Leiterplattendesign inkl. Layout- Erstellung

• Integration mechanischer und elektronischer Komponenten zum Serienprodukt

• Erstellung von Prüf- und Abgleichkomponenten zur Sicherung der konstant hohen Fertigungsqualität

Wir setzen konsequent auf "Made in Germany" und auf die Qualifikation langjähriger Mitarbeiter.

Unserem Anspruch "Fühlbare Präzision" werden wir in allen Punkten gerecht:

• einfaches Umsetzen kundenspezifischer Anforderungen

• dauerhaftes Sicherstellen hoher Serienprodukt-Qualität

• Marktführerschaft bei den Produkten und im Preis-Leistungsverhältnis

• vielfältiges Unterstützen beim nahtlosen Integrieren von S+S-Produkten in bestehende Anlagen bzw. Projekte

In unserer Entwicklungsabteilung arbeiten Diplomingenieure und Techniker in modernsten Laboren mit ausgezeichnetem Prüf- und Mess-Equipment. Dies wirkt sich unmittelbar und höchst positiv auf sämtliche Produkte aus:

• erfreulicher Marktvorsprung und Trendsetter durch stetige Neuentwicklung

• S+S ist zu einem Ideengeber der Branche geworden

• überzeugende Umsetzung von Anforderungsprofilen

• reduzierte Herstellkosten, permanente Lieferbereitschaft, minimierte Lieferengpässe

• bewusstes Bewahren des Know-Hows hier in Deutschland

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen betrugen TEUR 191 im Berichtsjahr.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Lage in Deutschland war im ersten Halbjahr 2023 sehr gut, was aber in der zweiten Jahreshälfte durch den Abschwung in der Baubranche zunichte gemacht wurde. Steigende Zinsen, eine verfehlte Bau- und die Embargopolitik, die Belastungen durch die Ukraine und Nahostkrieg haben die Stimmung eingetrübt und die Neubautätigkeit kam in Deutschland weitgehend zum Erliegen.

Unsere Kunden leben von nicht abgearbeiteten Auftragsüberhängen der Vorjahre.

Das Ausland lief weitgehend gut weiter (Osteuropa GUS-Staaten eher Totalverlust).

"Auch in diesem Jahr steht die Energiekrise, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, im Fokus der wirtschaftlichen Entwicklung. Auch aufgrund des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige entwickelte sich die deutsche Wirtschaft in der Energiekrise schwach." (Quelle:https://De.statista.com)

2.2. Geschäftsverlauf

Unsere Firma bewegt sich im europäischen, arabischen, asiatisch-pazifischen und amerikanischen Raum und unterliegt seit Jahren einem sehr harten Verdrängungswettbewerb, in dem sie sich erfolgreich entwickelt hat, ihre Position ausbaut und den Standortvorteil Deutschland mit überlegener Qualität zu ihren Gunsten umsetzen kann. Bedingt durch ständig steigende Kosten, z. B. der Energie- und Rohmaterial-, Transport-, Lohn-, und Nebenkosten muss der Eigenenergieverbrauch der Betreiber von Liegenschaften durch effiziente Reglungssysteme gesenkt werden, wozu unsere Fühler und Feldgeräte eingesetzt werden. Mit steigenden Energiepreisen, bedingt durch die Energiewende und erhöhtem Komfortanspruch der Nutzer, steigt der Bedarf an unseren Produkten, damit energieeffizienter gebaut wird, Optimierungsmöglichkeiten im Bestand genutzt werden können, Einsparen von Ressourcen erfolgt und die Umwelt geschont wird. Wir erwarten für 2024 erhebliche Beeinträchtigungen durch die Inflation, weitere Störungen der Lieferketten, den Auswirkungen der Energiekrise, dem Konflikt mit Russland, den gestiegenen Zinsen. Die Baubranche bleibt für uns zwar eine tragende Wirtschaftssäule, aber die Abläufe sind z. T. erheblich gestört, Neubauprojekte werden verschoben oder sehr verspätet fertig gestellt. Die Anleger beginnen vorsichtiger zu investieren, weil Investitionen wegen unvorhersehbaren Preisentwicklungen nicht zuverlässig kalkuliert werden können.

Die Erwartungen und geplanten Zielsetzungen der Geschäftsleitung wurden im Jahr 2023 nur knapp verfehlt.

2.2.1. Beschaffungsbereich

Das Jahr 2023 begann kritisch, bedingt durch Corona und die weltweite Lage, waren alle unsere Lieferketten stark beschädigt oder teilweise zerrissen, die Lieferzeiten verlängerten sich erheblich, von 6 auf bis zu 95 Wochen, bis hin zu Totalausfällen. Die Rohstoffpreise verteuerten sich weiter, ebenso die Energiekosten (Strom). Der Beschaffungsmarkt war äußerst schwierig und blieb es und hat erhebliche Ressourcen gebunden. Diese unerfreulichen Trends konnten sich zum Jahresende hin wieder normalisieren.

2.2.2. Produktbereich

Unsere Produktfelder im Bereich der Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik sowie der MSR-Technik haben sich nicht verändert. Die Produktion war durch Corona sehr stark negativ beeinflusst und wir hatten mit hohen Auftragsspitzen, erhöhtem Krankenstand, Materialbeschaffungsschwierigkeiten und Mitarbeiterengpässen zu kämpfen.

2.2.1 Absatzbereich

Der Trend der Vorjahre - die Steigerung des Auslandsgeschäfts - setzte sich wieder fort (außer Russland und Ukraine), das Deutschlandgeschäft wuchs nicht in dem Maße mit, das Ausland blieb stabil, leicht steigend. Viele Messen, nationale wie internationale konnten wieder stattfinden, Kundenbesuche oder Firmenbesuche fanden wieder statt, aber noch nicht auf Vorkrisenniveau.

Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovationen bestätigen unsere Geschäftspolitik. Unser Brand ist weltweit bekannt. Unsere Bestandskunden haben uns dank unserer Zuverlässigkeit einen insgesamt wachsenden Gesamtverlauf ermöglicht.

2.2.2 Investitions- und Finanzierungsbereich

Im Berichtsjahr gab es zahlreiche Neuinvestitionen in Ausstattung der Produktion, des Lagers, der Entwicklung neuer Produkte, welche aus dem operativen Cashflow bzw. aus Eigenmitteln finanziert werden.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1. Ertragslage

Die Erwartungen und geplanten Zielsetzungen der Geschäftsleitung wurden in 2023 nur knapp verfehlt. Der Verlauf des Geschäftsjahres war dennoch insgesamt gesehen zufriedenstellend.

Das Rohergebnis liegt mit TEUR 14.148 nahezu auf dem Vorjahresniveau von TEUR 14.151. Bei einer gestiegenen Gesamtleistung konnten die gestiegenen Materialaufwendungen kompensiert werden.

Die Personalaufwendungen haben sich von TEUR 4.030 auf TEUR 4.571 um TEUR 541 erhöht, bedingt durch Personalaufstockung, Mitarbeiterbenefits und Gehaltsanpassungen. Durch gezielte Personalführung konnte die Mitarbeiterfluktuation wie geplant gering gehalten werden. Die Abschreibungen sanken leicht um TEUR 18 auf TEUR 461.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 297 auf TEUR 3.682 erhöht. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf höhere Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungskosten zurückzuführen. Insgesamt konnte ein Jahresergebnis von TEUR 3.759 (Vj. TEUR 4.225) erzielt werden.

3.2. Finanzlage

Insgesamt konnte der Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit die Mittelabflüsse für die Investitions- und Finanzierungstätigkeit kompensieren und führte per Saldo zu einer Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 235 auf TEUR 1.796.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg um TEUR 578 auf TEUR 17.262. Die Veränderung resultiert insbesondere aus den folgenden Faktoren:

Das Anlagevermögen beträgt 37,4 % (Vj. 38,8 %) der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen nimmt 62,0 % (Vj. 60,5 %) der Aktivseite ein und beinhaltet im Wesentlichen die Vorräte mit TEUR 7.633 (Vj. TEUR 7.350) sowie die Liquiden Mittel mit TEUR 1.796 (Vj. TEUR 1.561).

Das Eigenkapital beträgt TEUR 12.203 (das sind 70,7 % der Bilanzsumme). Das Fremdkapital gliedert sich in Rückstellungen mit TEUR 1.116 (Vj. TEUR 1.798) sowie Verbindlichkeiten mit TEUR 3.906 (Vj. TEUR 4.586).

Insgesamt zeigte sich eine zufriedenstellende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. Dezember 2023, die den Erwartungen der Geschäftsführung entspricht. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bietet aus unserer Sicht eine gute Ausgangsbasis für die Herausforderungen der künftigen Geschäftsentwicklung.

4. Chancen- und Risikobericht

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Neukunden werden per Vorkasse beliefert bzw. sind über Euler Hermes mit einer Kreditausfallversicherung abgesichert. Die Kunden unterliegen einer ständigen Bonitätsüberwachung. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

4.1. Risiken

• Personalbezogene Risiken

Der allgemeine Fachkräftemangel bzw. Nachwuchsmangel im Bereich der MSR-Technik stellt die größte Herausforderung im Personalbereich dar. Trotz der strategisch sehr guten Lage Nürnbergs und der Tatsache, dass Nürnberg ein Zentrum der Elektroindustrie in Deutschland ist und ein Einzugsgebiet von ca. 2,5 Mio. Menschen hat, hat sich dieses Risiko weiter negativ verschärft.

• Risiken im Beschaffungsbereich

Für 2024 erwarten wir nur noch moderat steigende Rohstoffpreise aber eine zu hohe Inflation und steigende Energiekosten. Größere Lieferengpässe sind keine mehr zu erwarten. Risken im Beschaffungsbereich sehen wir eher im politischen Bereich wegen Blockaden der Transportwege.

• Gesamtwirtschaftliche Risiken

Globale Unterbrechungen von Lieferketten stellen für uns und unsere nationalen und internationalen Kunden ein Risiko dar. Wir haben daher unser Einkaufsmanagement entsprechend angepasst, um lieferfähig zu bleiben. Handelsbeschränkungen z. B. gegen Russland, Embargos etc. wirken sich negativ auf den globalen Welthandel und unsere Umsätze aus. Trotz des hohen Anteils des Auslandsgeschäftes sind für uns die Währungsrisiken als gering einzustufen, da die Aufträge in EUR abgerechnet werden.

• Risiken im Produktionsbereich

Im Produktionsbereich sind zu hohe Energiekosten, Energieabschaltungen oder Gasversorgungsengpässe unser Hauptrisiko. Deshalb haben wir in ein autarkes Heizungssystem und in eine Notstromversorgung investiert, um unanfälliger gegen diese Abschaltungen sein zu können.

Alle Fertigungsinseln laufen redundant, so dass Ausfallrisiken vermindert sind. Die Fertigungskapazitäten und unsere Lagerbestände an Rohmaterialien wurden erheblich aufgestockt. Wir gehen gut vorbereitet ins Jahr 2024. Krankheitsbedingt können sich Ausfälle von Mitarbeitern weiter ereignen, denen wir mit Zeitpersonal entgegenwirken wollen.

• Risiken im Absatzbereich

Das größte Risiko ist die gegenwärtige Politik z. B. der hohen Zinsen, der Planungsunsicherheiten für Investoren und ein investitionsfeindliches Klima in Deutschland. Die Streuung unserer Kunden ist sehr groß und bezieht sich auf verschiedene Branchen. S+S hat eine gute und breite Absatzbasis aufgebaut. Bedingt durch die weiterhin hohe Nachfrage, auch aufgrund globaler Materialmängel läuft die Bestelltätigkeit derzeit weiter. Die Lücken können momentan nicht geschlossen werden, bringen aber Potenzial für die nächsten Jahre.

• Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich

Aktuelle Investitionen werden aus Eigenmitteln bestritten, sodass wir keine aktuellen Risiken für uns in diesem Bereich sehen.

4.2. Chancen

Die regionale Produktion in Deutschland sichert zuverlässig die Lieferfähigkeit unserer Kunden in einer sich entglobalisierenden Welt. Im Absatzbereich profitiert die Gesellschaft von ihrer internationalen Ausrichtung, der immer größeren Marktdurchdringung und dem steigenden Bekanntheitsgrad. Die geplante Teilnahme an internationalen Fachmessen in 2024 und der weitere Ausbau eines Händlernetzwerkes sollen den Auslandsumsatz weiter vergrößern. Das Wachstum der Entwicklungs- und Schwellenländer wird zukünftig zur Ausweitung der Umsatzerfolge der Gesellschaft beitragen. Wir gehen davon aus, dass wir innerbetriebliches Verbesserungspotenzial sowohl in der Fertigungstechnik als auch in den Produkten, die einem ständigen Erneuerungsprozess unterliegen, weiter umsetzen und damit bessere Absatzchancen am Markt haben werden als unsere Wettbewerber.

Die aktive Eigenentwicklung von Schlüsselprodukten im Haus schafft mehr Wettbewerbsvorteile, ebenso die Patentierung von neuen Produkten und Entwicklungen. S+S ist bei der Entwicklung eines vollkommen neuen Raumreglerprogrammes, von dem wir uns weitere Wachstumsimpulse versprechen.

5. Prognosebericht

Aufgrund unserer disziplinierten, straffen Führung, der guten Organisation, der Ertragssituation, unserer guten Vernetzung im Markt, der Einführung neuer Produkte, der Vergrößerung der Mitarbeiterzahl und aller Kapazitäten sowie der langjährigen Erfahrung der Geschäftsführung erwarten wir weiterhin Wachstum im Umsatz, in der Belegschaft und in den Erträgen. Durch weiteres Hochfahren der Produktionskapazitäten werden wir die Auftragsspitzen besser abdecken und weiteres Wachstum generieren. Im Fokus der unternehmerischen Tätigkeit werden weiter die Stärkung und die Erweiterung des Kundenportfolios in Verbindung mit der Erschließung neuer Absatzmärkte stehen.

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Gesellschaft aufgrund des Auftragsbestandes im Januar 2024 von einem leicht steigenden Roh- und Jahresergebnis über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 aus. Dabei rechnen wir mit einer gesteigerten Absatzmenge sowie gesteigerten Absatzpreisen. Im Bereich der Kosten erwarten wir insbesondere Steigerungen im Bereich der Material- und Energieaufwendungen und Personalaufwendungen, sodass wir insgesamt planen, unsere Marge konstant zu halten.

Wir erwarten für 2024 eine konstante Kundenbindung und weiterhin eine wie im Jahr 2023 erfolgte normale Mitarbeiterfluktuation.

Branchenbedingt können sich Auswirkungen der deutschen Wirtschaftsflaute auch über das Jahr 2024 hinaus bzw. auf die Jahre 2025 ff. ergeben. Solche Auswirkungen sind in der vorgenannten Prognose nicht enthalten.

 

Nürnberg, 2. Februar 2024

Tino Schulze, Geschäftsführer

Heiko Linke, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.454.077,73 6.468.763,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 343.105,00 348.393,00
II. Sachanlagen 1.780.257,45 1.789.655,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 618.782,00 686.094,00
2. technische Anlagen und Maschinen 80.796,00 49.690,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 846.842,00 910.431,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 233.837,45 143.440,00
III. Finanzanlagen 4.330.715,28 4.330.715,28
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.330.715,28 4.330.715,28
B. Umlaufvermögen 10.698.845,42 10.087.204,42
I. Vorräte 7.633.483,48 7.349.746,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.269.518,17 1.176.413,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.795.843,77 1.561.044,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 109.109,04 128.128,59
Summe Aktiva 17.262.032,19 16.684.096,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.203.441,56 10.244.276,33
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 12.178.441,56 10.219.276,33
davon Gewinnvortrag 8.419.276,33 5.993.544,96
B. Rückstellungen 1.116.426,50 1.797.939,77
C. Verbindlichkeiten 3.905.888,70 4.586.261,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.000.000,00 3.885.103,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.000.000,00 3.885.103,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 905.888,70 701.158,35
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 905.888,70 701.158,35
D. Passive latente Steuern 36.275,43 55.618,84
Summe Passiva 17.262.032,19 16.684.096,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.148.520,75 14.151.375,95
2. Personalaufwand 4.571.204,64 4.029.931,05
a) Löhne und Gehälter 3.758.947,86 3.390.476,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 812.256,78 639.454,46
davon für Altersversorgung 11.079,99 10.692,16
3. Abschreibungen 460.901,42 479.341,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 460.901,42 479.341,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.682.463,55 3.384.899,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.368,54 3.866,80
davon Erträge aus Abzinsung 6.114,30 3.813,41
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 120.864,00 22.207,00
davon an verbundene Unternehmen 120.864,00 22.207,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.565.113,45 2.011.524,89
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 19.343,41 1.883,87
8. Ergebnis nach Steuern 3.760.342,23 4.227.338,37
9. sonstige Steuern 1.177,00 1.607,00
10. Jahresüberschuss 3.759.165,23 4.225.731,37
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.419.276,33 5.993.544,96
12. Bilanzgewinn 12.178.441,56 10.219.276,33

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die S + S Regeltechnik GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 17846 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind von der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 3 und 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv mit 4,55 % bis 33,33 % vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 3 bis 22 Jahre.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte bzw. die beizulegenden Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei den Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (das heißt einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Hierbei wurden alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden nach Maßgabe des § 274 HGB ermittelt. Die sich hieraus insgesamt ergebende zukünftige Steuerbelastung ist gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB auf der Passivseite der Bilanz passiviert.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 709.470,84 13.245,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 94.080,00 81.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 803.550,84 94.245,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 853.273,97 20.770,70 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 349.663,36 43.724,69 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.324.872,61 197.078,03 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 143.440,00 90.397,45 0,00
Summe Sachanlagen 5.671.249,94 351.970,87 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.330.715,28 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.330.715,28 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 10.805.516,06 446.215,87 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 722.715,84
2. geleistete Anzahlungen 0,00 175.080,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 897.795,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 874.044,67
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 393.388,05
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.521.950,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 233.837,45
Summe Sachanlagen 0,00 6.023.220,81
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 4.330.715,28
Summe Finanzanlagen 0,00 4.330.715,28
Summe Anlagevermögen 0,00 11.251.731,93
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 455.157,84 99.533,00 0,00 0,00 554.690,84
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 455.157,84 99.533,00 0,00 0,00 554.690,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 167.179,97 88.082,70 0,00 0,00 255.262,67
2. technische Anlagen und Maschinen 299.973,36 12.618,69 0,00 0,00 312.592,05
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.414.441,61 260.667,03 0,00 0,00 3.675.108,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.881.594,94 361.368,42 0,00 0,00 4.242.963,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.336.752,78 460.901,42 0,00 0,00 4.797.654,20
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 168.025,00 254.313,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 175.080,00 94.080,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 343.105,00 348.393,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 618.782,00 686.094,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 80.796,00 49.690,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 846.842,00 910.431,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 233.837,45 143.440,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.780.257,45 1.789.655,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 4.330.715,28 4.330.715,28
Summe Finanzanlagen 0,00 4.330.715,28 4.330.715,28
Summe Anlagevermögen 0,00 6.454.077,73 6.468.763,28

Angaben zum Anteilsbesitz

Es besteht eine Beteiligung von 100 % an der Consens GmbH, Ilmenau, welche zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von 1.822 TEUR und einen Jahresüberschuss von 217 TEUR ausweist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Der Gewinnvortrag beträgt 8.419 TEUR (VJ 5.994 TEUR).

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen offene Rechnungen (29 TEUR), Personalkostenrückstellungen (235 TEUR) und pauschale Gewährleistungsrückstellungen (207 TEUR) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern betragen 36 TEUR (VJ 56 TEUR) und sind durch die steuerliche Sofortabschreibung für digitale Wirtschaftsgüter begründet.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4.132 aus Mietverhältnissen und in Höhe von 316 aus Leasingverhältnissen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (24 TEUR), aus der PKW-Nutzung (57 TEUR), Aufwandsentschädigungen (2 TEUR) und Versicherungsentschädigungen (55 TEUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen (17 TEUR) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 12 TEUR.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 39
Angestellte 36
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Tino Schulze, Nürnberg ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Herr Heiko Linke, Nürnberg ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird aufgrund der Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die S + S Regeltechnik GmbH wurde in den Konzernabschluss der Investment AB Latour, Göteborg einbezogen.

Die Bemsiq AB, Göteburg stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Die Investment AB Latour, Göteborg stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der veröffentlichte Konzernabschluss ist in Göteburg, Registernummer 559013 - 7351, Schweden erhältlich.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 12.178.441,56 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 02. Februar 2024

Tino Schulze, Geschäftsführer

Heiko Linke, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss, wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der S+S Regeltechnik GmbH, Nürnberg, mit einer Bilanzsumme von 17.262.032,19 EUR und einem Bilanzgewinn von 12.178.441,56 EUR, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die S+S Regeltechnik GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der S+S Regeltechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der S+S Regeltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 3. Februar 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dittus, Wirtschaftsprüferin

Mayer, Wirtschaftsprüferin

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