ECKA Granulate MicroMet GmbHLiquidiert
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ECKA Granulate MicroMet GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2006
Anhang für 2006Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In den Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Prozentsätze abgeschrieben. Für Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sind Nutzungsdauern zwischen 3 und 23 Jahre angesetzt worden. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und degressiv mit Übergang auf die lineare Methode. Geringwertige Anlagegüter i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die unter Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bewertungsvereinfachungsverfahren kamen nicht zum Ansatz. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf betrieblichen Erfahrungssätzen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten Fertigungs- und Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt wurden. Auf eine verlustfreie Bewertung wird geachtet, d.h., die Wertansätze werden so bemessen, dass die voraussichtlichen Verkaufspreise die noch anfallenden Kosten für Verwaltung- und Vertrieb abdecken. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben könnten, waren nicht erkennbar. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen zur Deckung spezieller Risiken waren in geringem Umfang erforderlich. Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden im Berichtsjahr in Höhe von 1% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen konzernfremden Kunden gebildet. Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr waren nicht zu verzeichnen. Forderungen in Fremdwährungen werden zum Devisengeldkurs angesetzt, sofern dieser niedriger als der Devisenkurs zum Anschaffungszeitpunkt ist. Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Teilwert gem. § 6a Abs. 3 EStG unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 6% gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Sachanlagen Die Entwicklung des Anlagevermögens, unter Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibung, kann dem beigefügten Anlagespiegel entnommen werden. Entwicklung des Anlagevermögens 2006
Finanzanlagen Unter den in den Finanzanlagen ausgewiesenen verbundenen Unternehmen handelt es sich um eine 100% Beteiligung an der ECKA Granules Italia SRL, deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2006 EUR 59.700,50 beträgt und einen Gewinn im Geschäftsjahr 2006 von EUR 13.211,23 realisierte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 658 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Altersteilzeit, Urlaub und Zeitguthaben, Jubiläumsgelder, Kundenreklamationen, Beiträge für Berufsgenossenschaft, ausstehende Eingangsrechnungen und Bonuszahlungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.736 enthalten. Des Weiteren existieren Darlehensverträge mit der ECKA Granulate Buntmetall GmbH in Höhe von TEUR 3.000 und mit der ECKA Granulate GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 2.130. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Verträgen für die Miete von Büroräumen, Produktions- und Lagerhallen sowie für diverse Leasingverträge. Die jährliche Zahlungsverpflichtung daraus beläuft sich auf TEUR 475. Für Miete fällt ein Betrag von TEUR 423 und für Leasing TEUR 52 an. Das Mietverhältnis ist unbefristet gültig und erstmals kündbar zum 30. September 2007. Die Leasingverträge für Kfz, Stapler sowie Geschäftsausstattung haben unterschiedliche Laufzeiten und enden spätestens im Jahr 2009. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach geographischen Gebieten gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse nach Sparten gliedern sich für das Geschäftsjahr 2006 wie folgt:
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 63 betreffen im Wesentlichen Steuerrückstellungen. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 7 setzen sich im Wesentlichen aus Nachbelastungen von Versicherungsbeiträgen zusammen. Sonstige Angaben Das Stammkapital der ECKA Granulate Micromet GmbH von TEUR 2.600 wird zu 100% von der ECKA Granulate Buntmetall GmbH, Fürth, gehalten. Die durchschnittliche Zahl der im Berichtsjahr beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
Organe
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der ECKA Granulate MicroMet GmbH zum 31. Dezember 2006 wird in den Konzernabschluss der Firma ECKA Granulate GmbH & Co. KG, Fürth, einbezogen.
Hamburg, 31. Juli 2007 Claus Heitmann, Geschäftsführer Thomas Gmöhling, Geschäftsführer Lagebericht für 2006Branchensituation Die Produkte des Unternehmens finden überwiegend Eingang in die Automobilindustrie, zum Teil über mehrere vorgeschaltete Verarbeitungsstufen hinweg. Die Entwicklung dieses Industriezweigs war im abgelaufenen Geschäftsjahr als verhalten positiv zu bezeichnen. Während die Zulassungszahlen für Europa einen Zuwachs um 3,3% zeigen, lag dieser Wert in Deutschland bei +4,4%. Für Deutschland spielten sicherlich vorgezogene Käufe wegen der anstehenden MwSt-Erhöhung mit eine Rolle. Die Kfz-Produktion in der EU nahm gegenüber 2005 um 0,9% zu, in Deutschland stieg sie um 1,1%. Bezüglich des deutschen Marktes liegt die Differenz in den Importen, zum Teil auch ausländischer Produktionsstätten deutscher Hersteller. Die italienische Automobilindustrie konnte sich weiter erholen, mit einem Anstieg um 16,7%. Frankreich erlebte einen Einbruch mit -10,8%, Großbritannien verzeichnete -8,5%. Global verzeichnete China in 2006 das stärkste Wachstum mit +27,8%. In absoluten Zahlen hat China Deutschland überholt und steht nun global an 3. Stelle im Ranking der automobilproduzierenden Länder. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Optimierung der Anlagenbelegung mit der produzierenden Gesellschaften des Geschäftsbereiches Buntmetall (ECKA Granulate Velden GmbH, (Deutschland), ECKA Granules Poudmet S.A.S, Bailleval (Frankreich), ECKA Granules Metal Powder Ldt., Birmingham (UK), sowie UEM - ECKA Granules GmbH, Ekaterinenburg (Russland)) wurde fortgesetzt. Als wesentliche Veränderung wurde im 2. Hj. 2006 die Verlagerung der Bronzepulver nach Frankreich vorgenommen. Die Mitarbeiterzahl wurde entsprechend angepasst. Umsatz- und Absatzentwicklung Die Umsatzerlöse lagen im Geschäftsjahr bei 38,3 Mio. EUR. Der starke Umsatzanstieg von 48,7% gegenüber. dem Vorjahr ist zum weitaus größten Teil beeinflusst worden durch die zum Teil dramatische Preisentwicklung bei den Rohstoffen. Diese Preiserhöhungen haben unsere Kunden so stark getroffen, dass eine weitere Anhebung unserer Umarbeitungspreise praktisch nicht mehr möglich war. Zum Teil wird der starke Rohstoffpreisanstieg unsere Kunden auch zur Substitution von Kupfer motivieren, wo dies technisch machbar ist. Der Absatz des Geschäftsjahres betrug 5.905 t. Durch den verstärkten Einsatz von Pulverkomponenten aus Russland reduzierte sich die Ausbringung selbstgefertigter elektrolytischer Pulver. Parallel dazu reduzierte sich der Zwangsanfall von Kathodenresten im Geschäftsjahr 2006 um rund 500 t. Dieser Rückgang stellt die wesentlichste Abweichung gegenüber dem Jahr 2005 dar. Positiv entwickelte sich der Absatz der leichten und sehr leichten CH-Pulver, die sich im Vorjahr negativ dargestellt hatten. Die Produkte der Ecka Granulate MicroMet GmbH werden zu rund 45% im Inland abgesetzt. Unser wichtigster Exportmarkt ist mit 12% Österreich, gefolgt von Italien mit 6,0% und Frankreich mit 5,1%. Weitere wichtige Märkte stellen für uns die USA, Schweden, Indien und Korea dar. Ergebnis- und Vermögenslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich nach einem Verlust von TEUR -135 in 2005 im Berichtsjahr 2006 deutlich verbessert und zeigt einen Gewinn von TEUR 1.545. Der Grund für die enorme Ergebnisverbesserung ist der positive Geschäftsverlauf in 2006, der am Rohergebnis deutlich wird. Dieses konnte von TEUR 6.010 auf TEUR 7.590 im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Zusätzlich sank aufgrund der geringeren Eigenfertigung die Mitarbeiterzahl und somit der Personalaufwand von TEUR 3.490 auf TEUR 2.751 um TEUR 739. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 459 aufgrund zusätzlicher LME Erträge aus Metallabsicherungsgeschäften. Die geringere Eigenfertigung führte zu einem Abbau der Vorräte, welche sich um TEUR 560 reduzierten. Im Gegenzug wurden mehr Waren zur Umarbeitung nach Indien geliefert und in Rechnung gestellt. Aufgrund dieses Sachverhaltes in Verbindung mit dem in 2006 weiter gestiegenen Kupferpreises wurde der Forderungsbestand um TEUR 2.135 aufgebaut. Auf der Passivseite gingen die Verbindlichkeiten um TEUR 247 zurück. Der Zuwachs der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 280 wurde um den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 477 und den sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 293 reduziert, was insgesamt zu einem Abbau der Verbindlichkeit führte. Die Summe der Veränderungen der Bilanzpositionen in Verbindung mit den positiven Cashflow aus dem Jahresgewinn 2006 führte zu einem Anstieg der Liquiden Mittel um TEUR 899. Investitionen Es wurden kleinere Investitionen im Bereich der Technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 9 getätigt. AusblickMarktrisiken Als wesentliches Risiko für die Ergebnisentwicklung sehen wir nach wie vor die Entwicklung in der Automobilindustrie. Hier hat sich die Lage gegenüber den Vorjahren z. T. weiterhin deutlich verschlechtert, insbesondere in den USA. Eine kurzfristige Prognose ist derzeit nicht möglich. Darüber hinaus können anhaltend hohe Rohstoffpreise Substitutionsdruck beschleunigen. Finanzrisiken Zur Sicherstellung der Fortführung der Geschäftstätigkeit steht die Muttergesellschaft mit weiteren Gesellschafterdarlehen bereit, sollte dies erforderlich werden. Entwicklung der Branche Angesichts der sich abzeichnenden Konjunkturerwartung sehen wir Chancen für unser Geschäft, aber auch Risiken durch eine rückläufige Automobilproduktion in den USA. Während wir diesem Risiko in der Vergangenheit über einige Langfristverträge entgegensteuern konnten, gelang dies im Berichtsjahr wegen der Wechselkursverschiebungen US$/EUR sowie der Rohstoffpreisentwicklung wiederum nicht. Der Markt bevorzugt zurzeit die Lieferung zu Spot-Konditionen. Im für uns zweitwichtigsten Segment Chemiekatalysatoren sehen wir zukünftig wieder ein Marktwachstum, nachdem die Konjunkturaussichten überwiegend positiv bewertet werden. Insbesondere die Verbräuche in Fernost entwickeln sich positiv (China, Thailand, Korea). In diesem Bereich konnten wir mit unserem Großkunden Momentive Performance Materials (früher GE Bayer Silicones) wieder einen Jahresvertrag abschließen. Zunehmender Wettbewerbsdruck in der chemischen Industrie führen zur Überprüfung sämtlicher Kostenpositionen bei unseren Kunden. Dabei besteht das Risiko, dass die zurzeit verwendeten Katalysatorsysteme ausgetauscht werden gegen Produkte, die ECKA nicht liefern kann. Unser Abnehmer Rhodia nahm beispielsweise im Geschäftsjahr 2006 eine Substitution mittels Kupferchlorid vor, was zum Verlust des Kunden führte. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach erheblichen Verlusten in den Vorjahren erzielte die MicroMet im Geschäftsjahr 2006 ein sehr positives Ergebnis in Höhe von TEUR 1.546. Anfang des Jahres 2007 wurden von unseren Energielieferanten (nach bereits erfolgten Erhöhungen im Oktober 2006) unerwartet weitere Preissteigerungen ab Oktober 2007 für den Standort Hamburg angekündigt. In den Verhandlungen mit der Norddeutschen Affinerie in Verbindung mit dem Dienstleistungsvertrag konnten geplante Einsparungen nicht durchgesetzt werden bzw. wird der Abschluss in 2007 zukünftig zu Aufwandserhöhungen führen. Zusätzlich ergeben sich aus dem bestehenden Mietvertrag per 01.04.2007 deutliche Kostensteigerungen. Dieser Anstieg der produktions- und standortbedingten Kosten für 2007 ff. war zum Bilanzstichtag in dieser Weise nicht zu erwarten. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass sich ein Erfolg wie in 2006 nicht mehr erzielen lässt und demzufolge mit einem dauerhaft negativen Ergebnis zu rechnen ist. Somit hat der Gesellschafter der MicroMet aufgrund dieser Ereignisse den Beschluss im Februar 2007 gefasst, die Produktion der MicroMet bis zum 30.09.2008 zu schließen. Zielsetzung 2007Durch die Verlagerung der Produktion hat sich die Zielsetzung für die MicroMet im Vergleich zu den Vorjahren verändert. Es ist jedoch festzuhalten, dass nicht der komplette Standort abgewickelt werden soll, sondern der Vertrieb weiterhin in Hamburg agieren wird. Somit wird die MicroMet unter Ihren Namen fortgeführt und die Tätigkeit als Handelsgesellschaft ausüben. Es gilt in der nächsten Zeit, die Verlagerung der in Hamburg produzierten Produkte so reibungslos auf die anderen Produktionsstandorte der ECKA-Gruppe vorzunehmen, dass unsere Kunden keine Qualitäts- und Versorgungsprobleme erleiden.
Hamburg, 31. Juli 2007 Claus Heitmann, Geschäftsführer Thomas Gmöhling, Geschäftsführer BESCHEINIGUNGIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ECKA Granulate MicroMet GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Nürnberg, 31. Juli 2007 Ernst
& Young AG
Binder, Wirtschaftsprüfer Engel, Wirtschaftsprüfer |
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