Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 5081
Vorher
PREUSS Blechbearbeitung GmbHBlech- und Technologiezentrum Linda GmbH
Eingetragen
7.12.2005
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Die Metallbe- und Verarbeitung; Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Vertrieb von Industrieanlagen und Produkten des allgemeinen Maschinenbaus sowie Sondermaschinenbaus; Behälterbau und Vertrieb von Behälterisolierungen; Herstellung von Kraftfahrzeugaufbauten und Handel mit Last- und Nutzfahrzeugen und deren Bestandteilen; Handel mit Fahrzeugkränen; Durchführung von Reparaturarbeiten an Last- und Nutzfahrzeugen und ihren Bestandteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Chems Eddine Chebcheb
seit 18.1.2023
Geschäftsführer
Ronny Kuchenbecker
seit 18.1.2023
Geschäftsführer
Romy Christa Harnapp
seit 18.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
52.00%
16.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Romy Harnapp
06917 Jessen, Lindaer Bahnhofstraße 25
52.00%
Chebcheb Group GmbH
Austria
24.00%
R**** K***********
16.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BlecTec GmbH (vormals: Blech- und Technologiezentrum Linda GmbH)

Jessen (Elster)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.949,50 18
II. Sachanlagen 4.786.585,57 5.078
4.801.535,07 5.096
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.103.289,90 2.327
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 970.685,29 1.297
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.855.521,60 1.900
5.929.496,79 5.524
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.011,01 37
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0
10.766.042,87 10.657

Passiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 4.764.263,98 4.813
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 761.927,86 -49
5.551.191,84 4.789
B. Rückstellungen 1.138.502,07 788
C. Verbindlichkeiten 4.076.348,96 5.080
10.766.042,87 10.657

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

1.1.-31.12.2023 10.11.-31.12.2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 9.626.692,07 1.241
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.631.698,69 729
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.043.508,09 172
davon für Altersversorgung: EUR 44.926,65 (Vorjahr: EUR 7.572,97)
5.675.206,78 901
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 621.691,52 129
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.107.023,44 260
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.328,49 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 147.137,07 15
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 302.159,54 -19
8. Ergebnis nach Steuern 778.802,21 -45
9. Sonstige Steuern 16.874,35 4
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 761.927,86 -49

Amtsgericht Stendal, HR B 5081

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist auf Grund der unterschiedlichen Zeiträume des Jahresabschlusses nur eingeschränkt möglich.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderung aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Hergestellte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge, soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden nach der retrograden Methode bewertet. Dabei werden die Herstellungskosten ausgehend vom Veräußerungspreis unter Berücksichtigung noch anfallender Verwaltungs- und Vertriebskosten und eines Gewinnabschlages ermittelt.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgt aufgrund der Kongruenz zwischen zugesagten und versicherten Leistungen in Höhe des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung. Dies entspricht dem Aktivprimat entsprechend des IDW Rechnungslegungshinweises "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021).

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Rumpfgeschäftsjahres zu entnehmen).

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 44 wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 44 verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betrugen TEUR 44.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 1.183 (Vorjahr: TEUR 1.360), solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren betragen TEUR 2.065 (Vorjahr: TEUR 2.172); solche mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 829 (Vorjahr: TEUR 1.548).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 3.156 (Vorjahr: TEUR 3.798).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr: TEUR 369).

Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 3.173 durch Grundschulden gesichert.

II. Sonstige Angaben

A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 29 und resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Leasingverträgen.

Das Bestellobligo resultiert aus Materialbestellungen mit TEUR 37.

B. Organe

Geschäftsführer: Frau Romy Harnapp,
Herr Chemseddine Chebcheb,
Herr Ronny Kuchenbecker.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB

C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Kaufm./techn. Angestellte 17
Gewerbliche Arbeitnehmer 106
123


D. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Jessen (Elster), OT Linda, 16. Dezember 2024

Romy Harnapp, Geschäftsführerin

Chemseddine Chebcheb, Geschäftsführer

Ronny Kuchenbecker, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttowerte
Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.960,86 376,50 0,00 104.337,36
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.045,28 0,00 0,00 15.045,28
119.006,14 376,50 0,00 119.382,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 6.138.093,84 8.544,50 0,00 6.146.638,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.609.846,94 139.562,72 1.966,00 5.747.443,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 929.418,47 178.881,80 0,00 1.108.300,27
12.677.359,25 326.989,02 1.966,00 13.002.382,27
12.796.365,39 327.365,52 1.966,00 13.121.764,91
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.560,36 2.856,50 0,00 100.416,86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.012,28 1.004,00 0,00 4.016,28
100.572,64 3.860,50 0,00 104.433,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.843.386,60 183.057,50 0,00 2.026.444,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.981.700,11 341.350,72 1.964,00 5.321.086,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 774.842,97 93.422,80 0,00 868.265,77
7.599.929,68 617.831,02 1.964,00 8.215.796,70
7.700.502,32 621.691,52 1.964,00 8.320.229,84
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.920,50 6.400,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.029,00 12.033,00
14.949,50 18.433,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.120.194,24 4.294.707,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 426.356,83 628.146,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 240.034,50 154.575,50
4.786.585,57 5.077.429,57
4.801.535,07 5.095.863,07

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die BlecTec GmbH gliedert sich in folgende Unternehmensbereiche:

Maschinen- und Anlagenbau

Behälterbau

Sonderfahrzeugbau

Farbgebung

CNC-Drehen und Fräsen

Verwaltung

Unser Bereich Maschinen- und Anlagenbau beinhaltet den Produktionsbereich Laserzuschnitt, den Bereich Abkant- und Biegeleistung, Schweißerei und Baugruppenfertigung. Die Konstruktionsabteilung des Unternehmens ist allen Produktionsbereichen vorgelagert und erstellt Anpassungskonstruktionen und die Aufarbeitung von Kundendaten.

Der Produktionsbereich CNC Drehen und Fräsen ist an unserem Außenstandort FTZ aktiv. Diesem Bereich ist noch die Abteilung Konventionelle Mechanik am Hauptstandort unterstellt.

Der Produktionsbereich Behälterbau fertigt Behälter zur Speicherung von Wärme. Zur Produktpalette gehören Puffer-, Kombi-, Brauchwasser und Trinkwasserspeicher mit einem Fassungsvolumen von bis 50.000 Liter.

Mitte des Kalenderjahres 2022 wurde der Bereich Sonderfahrzeugbau ausgebaut und stellt jetzt ein separates Standbein des Unternehmens dar. In diesem Unternehmensbereich werden Koffer- und Fahrzeugaufbauten für die verschiedensten Anwendungen hergestellt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Im Kalenderjahr 2023 kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands weiterhin ins Stocken. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 Prozent zum Vorjahr. Zwar sanken die Beschaffungspreise, jedoch befanden sich diese weiterhin auf einem hohen Niveau und dämpften dadurch die Konjunktur. Hinzu kamen die erschwerenden Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen.

Die Konjunktur wurde weiterhin durch die geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland gebremst. Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes sank um 2 Prozent.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Kalenderjahr 2023 zeigte sich positiv, da wir trotz der erst Ende 2022 beendeten Insolenz in Eigenverwaltung steigende Umsätze und eine stabile Kundenzufriedenheit verzeichnen konnten. Unsere strategischen Maßnahmen haben sich als erfolgreich erwiesen, was sich in der kontinuierlichen Erweiterung unseres Marktanteils widerspiegelt. Zudem konnten wir unsere operativen Effizienzen weiter optimieren und somit eine solide Grundlage für weiteres Wachstum schaffen. Wir sind zuversichtlich, dass sich dieser positive Trend auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird.

2.3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens präsentierte sich im Kalenderjahr 2023 sehr positiv. Dank einer soliden Umsatzentwicklung und effektiver Kostenkontrolle konnten wir die Rentabilität deutlich steigern. Im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr betrug der Nettoumsatz 15.985 TEUR. Dies bedeutet eine Steigerung um 853 TEUR zum Vergleichszeitraum 2022.

Durch die gezielten Kostenoptimierungsmaßnahmen und ein verbessertes Beschaffungsmanagement konnten wir die Ertragslage signifikant verbessern. Das Betriebsergebnis betrug im Berichtszeitraum 1.030 TEUR. Bereinigt man den Vergleichszeitraum 2022 um die außergewöhnlichen Faktoren der Insolvenzbeendigung, bedeutet dies eine Steigerung von 66,2 Prozent des gewöhnlichen Betriebsergebnisses. Durch eine sorgfältige Analyse und Reduzierung von Betriebsaufwendungen sowie die Implementierung effizienter Prozesse haben wir unsere Margen erhöht, ohne dabei die Qualität unsere Produkte und Dienstleistungen zu beeinträchtigen. Diese Maßnahmen haben nicht nur zur Steigerung der Rentabilität geführt, sondern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter gestärkt.

Das Unternehmen befindet sich somit in einer stabilen Ertragslage.

b) Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 betrug die Bilanzsumme 10.766 TEUR (Vorjahr 10.657 TEUR).

Durch die stabile Ertragslage konnte die Eigenkapitalquote auf 55,0 % (Vorjahr 48,4 %) gesteigert werden. Das Anlagevermögen beträgt 45% der Bilanzsumme. Größere Investitionen wurden im Berichtszeitraum nicht durchgeführt. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital und langfristige Fremdmittel gedeckt.

Die Forderungsquote aus Lieferungen und Leistung ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben bei 8 %. Dabei konnte die durchschnittliche Forderungslaufzeit von im Vorjahr 32 Tagen auf 19 Tagen verringert werden.

Eine Kontokorrentlinie ist nicht vorhanden und wurde auch nicht benötigt.

Die Vermögenslage des Unternehmens ist geordnet, und sowohl die Vermögens- als auch die Kapitalstruktur sind solide und stabil. Durch eine ausgewogene Mischung aus Eigenkapital und langfristigen Finanzierungen haben wir eine starke Basis für nachhaltiges Wachstum geschaffen. Diese solide Struktur ermöglicht es uns, auch in herausfordernden Zeiten flexibel zu agieren und unsere finanziellen Ziele zuverlässig zu erreichen.

c) Finanzlage

Die Gesellschaft wies zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ein Barvermögen in Höhe von 2.856 TEUR (Vorjahr 1.900 TEUR) auf.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 1.925 TEUR.

Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachkommen zu können. Darüber hinaus gilt es, die Zahlungsströme so zu gestalten, dass neben der Tilgung der Darlehensraten in Höhe von 642 TEUR weitere Liquidität geschöpft wird, sodass ausreichend Eigenmittel für moderate Modernisierungsmaßnahmen an unseren Produktionsanlagen vorhanden ist.

Unsere Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro-Währung, sodass Währungs-risiken nicht bestehen. Bei den für die Finanzierung des Anlagevermögens in Anspruch genommenen langfristigen Fremdmitteln handelt es sich ausschließlich um mittel bzw. langfristige Annuitätendarlehen mit Restlaufzeiten bis zu 6 Jahren. Die Zinsbelastung für unsere Darlehen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 147 TEUR.

2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen verzeichnet zum Bilanzstichtag 31.12.2023 einen positiven Cash-Flow aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.925 TEUR.

Die Eigenkapitalquote betrug am Ende des Wirtschaftsjahr 55,0 %. Diese bildete sich aus dem Gewinnvortrag sowie der Stammeinlage in Höhe von 51,5 % und den Gesellschafterdarlehen in Höhe von 3,5 %.

Im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 327 TEUR getätigt.

Es ist über keine negativen Umwelteinflüsse zu berichten.

Die Gesellschaft beschäftigt 129 Mitarbeiter zum Bilanzstichtag 31.12.2023.

3. Risiko- und Chancenbericht

3.1.Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft unterliegt keinem Währungsrisiko. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz muss weiterhin gesorgt werden. Wir überzeugen unsere Kunden mit höchster Qualität, Flexibilität und Schnelligkeit. Das Ziel für 2024 wird sein, europäische Märkte zu erkunden und eine beginnende Erweiterung unseres Auslandsgeschäftes. Maßgeblich wird bei der Zielerreichung sein, dass im Bereich Materialbeschaffung und Materialsicherheit eine Stabilisierung erreicht werden muss, um den Kundenanforderungen zu entsprechen.

Unser Risikomanagementsystem erfasst das Controlling und regelmäßige interne Berichtserstattungen. Es ist darauf ausgerichtet, die dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und das Eigenkapital zu stärken.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über eine Versicherung zur Forderungsabsicherung.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten (Forderungen, Finanzanlagen) Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Weiterhin besteht eine Versicherung zur Absicherung des Forderungsausfallsrisikos.

Bei den langfristigen Fremdmitteln handelt es sich um langfristige Ratenrückführungs-vereinbarung, die dinglich gesichert sind. Ein Zinsänderungsrisiko besteht im Wesentlichen durch die Änderung des Leitzinssatzes der Bundesbank.

3.2. Chancen der künftigen Entwicklung

Der Markt für Aufbauten im Sonderfahrzeugbau zeigt ein wachsendes Interesse an unseren Produkten. Durch die stetige Anpassung unserer Produkte an wechselnde Kundenanforderungen eröffnet uns dies weitere Absatzmärkte. Die gezielten Kundenansprachen, Messeauftritte und eine stärkere Präsenz auf digitalen Plattformen werden uns helfen, neue Kunden zu gewinnen und die Markenbekanntheit zu steigern.

In der Zukunft soll das Finanz- und Risikomanagement weiter verbessert und sensibilisiert werden. Unterstützung hierbei wird die Einführung weiterer Komponenten der ERP-Software sein, insbesondere die Fertigungsplanung und die Optimierung der Lagerbuchhaltung.

4. Prognosebericht

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entwickelt sich weiterhin positiv. Das Unternehmen hat für die folgenden Berichtszeiträume Prognosepläne erstellt, die einen weitere positive Entwicklung prognostiziert. Diese Ertragsvorausschauen wurden unter Berücksichtigung der prognostizierten Marktentwicklungen und der Kosten- und Leistungsstruktur unseres Unternehmens erstellt. Im Wirtschaftsjahr 2024 wird ein Zielumsatz in Höhe von 16.000 TEUR prognostiziert.

Insbesondere durch die Optimierung von Produktionsprozessen, Lieferkettenmanagement, Digitalisierung und die Skalierung des Geschäftes wird eine Reduzierung der Kosten erwartet, welche die Profitabilität des Unternehmens steigern wird. Unser Unternehmen plant ein positives Betriebsergebnis für das Wirtschaftsjahr 2024 in Höhe von 1.219 TEUR.

Der Cashflow wird weiterhin positiv bleiben, unterstützt durch stabile Einnahmen und effizientes Kostenmanagement. Investitionen in unsere Produktionsanlagen und die Weiterbildung unseres Fachpersonals werden als notwendig erachtet, um langfristiges Wachstum zu sichern.

Die langfristige Perspektive unseres Unternehmens sieht eine fortlaufende Stabilisierung und Erweiterung unserer drei Produktionsbereiche (Maschinen- und Anlagenbau, Sonderfahrzeugbau und Behälterbau) vor. Die kontinuierliche Anpassung an neue Marktbedürfnisse und technologische Fortschritte wird entscheidend für den langfristigen Erfolg sein. Die Fokussierung auf nachhaltige Geschäftspraktiken, Produkte und Dienstleistungen wird nicht nur den Erwartungen unserer Kunden gerecht, sondern auch als Wettbewerbsvorteil fungieren. Langfristig wird dies zu einer stärkeren Markenbindung und einer breiteren Kundenbasis führen.

5. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden in unserem Unternehmen nicht durchgeführt. Das Unternehmen unterstützt lediglich die Forschungs- und Entwicklungsarbeit seiner Kunden durch die technische Umsetzung. Wir erarbeiten und entwickeln zusammen mit unseren Kunden Problemlösungen, entsprechend den spezifischen Anforderungen und Einsatzgebieten.

6. Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag gab es keine Vorgänge oder Ereignisse mit besonderer Bedeutung für unser Unternehmen

 

Linda, 16.12.2024

Blectec GmbH

Romy Harnapp, Geschäftsführerin

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BlecTec GmbH, Jessen (Elster)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BlecTec GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BlecTec GmbH, Jessen (Elster), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lutherstadt Wittenberg, 16. Dezember 2024

DORNBACH GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Balke, Wirtschaftsprüfer

Nitschke, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Abschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. Januar 2025 festgestellt.

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