Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Mitsui Chemicals Europe GmbH
Helmholtzstraße 17, 40215 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Masashi Kashimori seit 28.7.2025 | Geschäftsführer |
Jiyu Fukakura seit 29.1.2025 | Prokura |
Takeo Okuyama seit 17.5.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Mitsui Chemicals Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mitsui Chemicals Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft als auch die weltweite wirtschaftliche Entwicklung hat sowohl mit der Rezession zu kämpfen sowie mit den Restauswirkungen der hohen Inflation. Das Bruttoinlandsprodukt sank in diesem Jahr um 0,3% ①. Innerhalb der Euro-Zone hat sich die Konjunktur nur leicht positiv entwickelt. Für die 20 Länder der Euro-Zone hat sich im Jahre 2023 das Bruttoinlandprodukt um 0,4% ② erhöht. Die konjunkturelle Entwicklung in der Chemischen Branche war im Jahre 2023 auch stark rückläufig. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 12% ③. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind insgesamt im Zeitraum 1. April 2023 bis 31. März 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 61.135 TEUR auf 276.166 TEUR gesunken. Die erzielten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/2024 unterschritten die budgetierten Umsatzerlöse. Der Krieg in der Ukraine hatte bisher keinen direkten, negativen Einfluss auf unser Geschäft. Unsere Produktfelder waren bisher nicht wesentlich negativ in der Nachfrage beeinträchtigt.
① Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
a) Food & Packaging Business Sector Stark gestiegenen Umsätzen in der Agro-Chemicals Division stand ein leichter Umsatzrückgang in der Coatings- & Engineering Materials Division gegenüber. Insgesamt ergab sich eine positive Umsatzentwicklung. b) Health Care Business Sector Leicht gestiegenen Umsätzen im Bereich Vision Care Material stand ein starker Umsatzrückgang im Bereich Nonwoven Fabricated gegenüber. Im Wesentlichen ist die negative Umsatzentwicklung auf die geringere Kundennachfrage zurückzuführen. c) Mobility Business Sector Die einzelnen Geschäftsbereiche im Mobility Business Sector weisen starke Umsatzrückgänge gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum aus. Es ergab sich insgesamt daher eine negative Umsatzentwicklung. 3. Beschaffung a) Food & Packaging Business Sector Im Wesentlichen wurden Fertigwaren von unserer Muttergesellschaft Mitsui Chemicals Inc., Tokio, Japan, sowie von verbundenen Unternehmen bezogen. b) Health Care Business Sector Im Wesentlichen wurden Fertigwaren von unserer Muttergesellschaft Mitsui Chemicals Inc., Tokio, Japan, sowie von verbundenen Unternehmen bezogen. c) Mobility Business Sector Im Bereich der Eigenfertigung wurden unverändert zu den Vorjahren Rohmaterialien von europäischen Anbietern, Anbietern aus anderen Ländern sowie von der Muttergesellschaft Mitsui Chemicals, Inc., Tokio als auch von verbundenen Unternehmen bezogen. Im Bereich der Handelsware wurden Fertigwaren von unserer Muttergesellschaft Mitsui Chemicals Inc., Tokio, Japan, sowie von verbundenen Unternehmen bezogen. 4. Investitionen Die Veränderung im Anlagevermögen beruht auf Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattungen wie Computer, Drucker und Bildschirme sowie Softwarelizenzen. 5. Finanzierung Notwendige Finanzierungen wurden neben dem Eigenkapital überwiegend über kurzfristige Bankdarlehen soweit erforderlich und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen durchgeführt. Das Unternehmen ist in der Lage, allen finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang und termingerecht nachzukommen. 6. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter inklusive Teilzeitbeschäftigter stieg von 90 Personen zum 31. März 2023 auf 99 Personen zum 31. März 2024. B. Darstellung der Lage 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft sank im Laufe des Geschäftsjahres 2023/2024. Sie beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 138.120 und reduzierte sich im Vergleich zum Abschluss des vorherigen Geschäftsjahres um TEUR 5.950. Dies ist auf der Aktivseite hauptsächlich auf die Reduzierung der Vorräte (TEUR 18.458) und auf der Passivseite auf die niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 8.631) zurückzuführen. Die Reduzierung der Ausgaben für die Vorräte haben die liquiden Mittel um TEUR15.700 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 61 % auf 65 % gestiegen. Das Vorratsvermögen und die Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, insbesondere im Verbundbereich, welche den größten Anteil an den Aktiva und Passiva ausmachen, waren die zentralen Punkte der Finanzplanung der Gesellschaft und wurden im Allgemeinen angemessen gesteuert. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) sind im Geschäftsjahr 1. April 2023 bis 31. März 2024 gegenüber dem Zeitraum 1. April 2022 bis 31. März 2023 gesunken. Sie sanken um TEUR 61.134 auf TEUR 276.167. Der Gewinn vor Steuern vom Einkommen und Ertrag beträgt TEUR 13.816 gegenüber der Vorperiode in Höhe von TEUR 20.289. Gründe hierfür waren umsatzbezogen im Wesentlichen die gesunkene Nachfrage unserer Kunden sowohl im europäischen als auch im außereuropäischen Bereich einhergehend mit der Preisreduzierung der Verkaufspreise, sowie die gesamtwirtschaftlich und auch branchenspezifisch rückläufigen wirtschaftliche Entwicklung. Die Prognose aus dem Vorjahr für das abgelaufene Geschäftsjahr, bezüglich des Umsatzes und des Gewinns vor Steuern vom Einkommen und Ertrag, konnten aus den vorgenannten Gründen nicht erreicht werden. Die ursprünglich frühe Prognose wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2023 stetig an die tatsächlichen Geschäfts- und Marktentwicklungen angepasst. Der Materialaufwand ist entsprechend der Umsatzerlöse gesunken. Die Zunahme der Mitarbeiter hat zu einem gestiegenen Personalaufwand geführt. Insgesamt ist das Geschäftsjahr hinter den Erwartungen verlaufen. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Das wesentliche Risiko ergibt sich aus dem andauernden Ukraine-Krieg und der hohen Inflation in Deutschland / EU. Um in den aktuellen Marktgegebenheiten unsere Stellung zu halten und weiterzuentwickeln, werden Marktanalysen, intensive Kunden- und Lieferantenkontakte gepflegt. Wirtschaftlichen sowie rechtlichen Bestandsgefährdungspotentialen begegnen wir wie folgt: 1. Wechselkursrisiko Um das latente Wechselkursrisiko während des Prozesses von der Beschaffung bis zum Verkauf abzusichern, hat die Gesellschaft sich allgemein bemüht, Beschaffung und Verkauf in gleicher Währung auszuführen. 2. Kreditüberwachung Hinsichtlich der Kreditüberwachung von Kunden werden die geschäftlichen Konditionen jeweils aufgrund objektiver Daten einer Wirtschaftsauskunftsdatei sowie Mitsui Chemicals, Inc., Tokio, Japan, festgelegt. Zusätzlich besteht eine Absicherung durch eine Forderungsausfallversicherung. Gesteigerte Aufmerksamkeit gilt der Einhaltung von vereinbarten Zahlungskonditionen. 3. Qualitätssicherung Die Gesellschaft hat das Qualitätsmanagementsystem für die lokal hergestellten Produkte kontinuierlich verbessert, indem zum einen die Kapazitäten zur Warenqualitätskontrolle für die ausgelagerte Herstellung der oben genannten Produkte verstärkt und zum anderen technische Mitarbeiter für die Produktions- und Qualitätskontrolle eingesetzt wurden. Im Berichtsjahr erhielten wir einige Erläuterungen und Vorschläge unserer Kunden. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es traten keine wesentlichen Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres auf. E. Voraussichtliche Entwicklung Die Prognose für den Zeitraum 1. April 2024 bis 31. März 2025 ist wie folgt: a) Food & Packaging Business Sector Das Umsatzvolumen wird insgesamt steigen. Dieses setzt sich zusammen aus einer leicht rückläufigen Entwicklung im Bereich Agro-Chemicals sowie einer steigenden Entwicklung im Bereich Coatings- & Engineering Materials. b) Health Care Business Sector Bei wechselhafter Umsatzentwicklung diverser Produktgruppen wird es insgesamt zu einem niedrigerem Umsatzniveau im Vergleich zum Berichtsjahr kommen. Es besteht weiterhin erhöhter Bedarf an Aufmerksamkeit für die Geschäfte, die branchen- oder marktüblich in Fremdwährungen abgewickelt werden. c) Mobility Business Sector Im Bereich der Eigenfertigung rechnen wir mit einer Steigerung beim Umsatz im Vorjahresvergleich. Bei den Beschaffungskosten für Rohmaterial muss mit steigenden Preisen gerechnet werden. Im Bereich der Handelsware gehen wir von einer starken Umsatzsteigerung aus. Für das kommende Wirtschaftsjahr 2024/25 vom 1. April 2024 bis 31. März 2025 erwarten wir eine moderate Steigerung des Umsatzes (finanzieller Leistungsindikator) ungefähr auf Niveau des Berichtsjahres in Höhe von ca. TEUR 276.000 und erwarten daher einen Gewinn vor Steuern von ca. TEUR 14.000.
Düsseldorf, 27. Mai 2024 Mitsui Chemicals Europe GmbH Takeo Okuyama Norio Matsumoto Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewendet. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Mitsui Chemicals Europe GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 24817 eingetragen. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG (Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 1.000) werden seit 2021 nicht mehr in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Sondern solche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt auf Grundlage des gleitenden Durchschnittspreises. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren Marktpreis oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt auf der Grundlage des gleitenden Durchschnitts. In die Berechnung der Herstellungskosten werden Materialkosten, Weiterverarbeitungskosten sowie Frachtkosten und Zollabgaben einbezogen. Waren werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem jeweils niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt auf Grundlage des gleitenden Durchschnittspreises. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand, der auch nicht durch eine Kreditversicherung oder andere Mittel abgesichert wurde, gebildet. Das gezeichnete Kapital beträgt TDEM 2.350 (TEUR 1.202). Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Mitsui Chemicals Inc., Tokio, Japan. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Mitsui Chemicals Inc., Tokio, Japan, einbezogen werden. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Wertberichtigungen auf Vorräte wurden in erforderlichem Umfang gebildet. Die in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafterin, der Mitsui Chemicals Inc., Tokio, Japan, betragen TEUR 1.764 (Vorjahr: TEUR 1.470). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Leistungsaustausch. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche und Lieferantenboni. Überleitung des Bilanzgewinns:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, Urlaubsrückstellung, Rechts- und Beratungskosten sowie Kundenboni. Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der Mitsui Chemicals Inc., Tokio, Japan, betragen TEUR 21.188 (Vorjahr: TEUR 20.043). Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten, noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer und kreditorische Debitoren. Hinsichtlich der Angaben zu den Umsatzerlösen gemäß § 285 Nr. 4 HGB machen wir von der Schutzklausel des § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch. Periodenfremde Erträge, die in den sonstigen Erträgen enthalten sind, sowie periodenfremde Aufwendungen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind, sind für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von unwesentlicher Bedeutung. Latente Steuern sind nicht angefallen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen/ nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Aufwendungen für Miet- und Leasingverträge für die Geschäftsjahre ab 1. April 2024 bis 31. März 2028 und Folgejahre belaufen sich insgesamt auf TEUR 7.201. Es bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzlage der Gesellschaft haben. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse, die gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB anzugeben sind. Anzahl der Beschäftigten Die Zahl der Beschäftigten am Bilanzstichtag betrug:
Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören an:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Okuyama ist hauptberuflich als Executive Officer für die Gesellschaft tätig. Herr Matsumoto ist neben seiner Tätigkeit für die Gesellschaft hauptberuflich als "General Manager of Affiliate Coordination Division" tätig. Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 1. April 2023 bis 31. März 2024 verzichtet, da nur ein Geschäftsführer in Deutschland Geschäftsführerbezüge erhielt. Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Mitsui Chemicals Inc, Tokio, Japan. Diese stellt einen Konzernabschluss für den Gesamtkonzern und damit für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen des Mutterunternehmens einsehbar. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Mitsui Chemicals Inc, Tokio, Japan, einbezogen wird. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, einen Betrag von TEUR 5.681 auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 87.805 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Es traten keine Vorgänge von wesentlicher finanzieller Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres auf.
Düsseldorf, 27 Mai 2024 Die Geschäftsführung Takeo Okuyama Norio Matsumoto Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mitsui Chemicals Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mitsui Chemicals Europe GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mitsui Chemicals Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 2. August 2024 EY
GmbH & Co. KG
Senghaas
Hertel
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