Gebrüder Lippert GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGraugießereien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadine Lippert seit 21.7.2025 | Prokura |
Thomas Lippert seit 3.5.2022 | Prokura |
Pascal Lippert seit 3.5.2022 | Geschäftsführer |
Günter Lippert seit 11.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Geli GmbHAlzenau-MichelbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Geli GmbH ist ein Kunststoff verarbeitendes, gesundes und solide finanziertes Familienunternehmen, das seit über 75 Jahren besteht. Seit mehr als 65 Jahren stellen wir Kunststoffartikel für den Garten- und Hausbereich her. In der langen Tradition verpflichtet, sehen wir uns als kompetenter und zuverlässiger Partner für grüne und blühende Gartenträume. In Alzenau-Michelbach werden unsere hochwertigen Erzeugnisse auf Spritzgießmaschinen und Blasanlagen mit modernster, energieeffizienter Technik hergestellt. Zu unserem Sortiment gehören unter anderen Garten- und Blumengießkannen, Bewässerungsblumenkästen, Blumentöpfe und Untersetzer, jeweils in vielen Form- und Farbvariationen. Eine trendangepasste Produktpalette, neue Ideen und innovative Entwicklungen tragen dazu bei, dass wir mit Qualität auch in Zukunft überzeugen. Unser Betrieb befindet sich in Alzenau-Michelbach und ist mit der zum heutigen Zeitpunkt modernsten Technik im Spritzgieß- und Blasverfahren ausgerüstet. Da jedoch im Saisongeschäft die Produktionskapazität nicht ausreicht, um in diesem begrenzten Zeitraum die enorme Nachfrage zu befriedigen, steht in unserem Logistik-Zentrum im benachbarten Freigericht/Linsengericht zusätzlich eine große Lagerkapazität zur Verfügung. Dies alles kann nur ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen bieten. Die Firma Geli GmbH hat diese Ziele durch konsequente Kostenkontrolle und die Konzentration auf das Wesentliche erreicht. Da Stillstand für uns ein Rückschritt ist, erschließen wir mit neuen Angeboten neue Kundenkreise und überzeugen bestehende Kunden durch verbesserten Service. Geli - Goods for greenROHSTOFFE Unsere Umwelt liegt uns am Herzen! Unsere Produkte sind ausschließlich aus recyclingfähigen Kunststoffen hergestellt und mit den entsprechenden Recyclingzeichen versehen. Wir verarbeiten nur Kunststoffe, die keine belastenden Zusätze enthalten. Seit über 35 Jahren setzen wir bereits auf den Einsatz von recycelten Kunststoffen. VERPACKUNG Wir sind stets bemüht, unsere Verpackung zu optimieren, das heißt nur das absolut Notwendigste an Verpackungsmaterial einzusetzen. Oft sind unsere Verpackungseinheiten nur mit einem Klebeband versehen, um unserer Verantwortung für die Umwelt nachzukommen. LIEFERZEITEN Wir sind in der Lage, Bestellungen immer termingerecht auszuführen. Aufgrund unserer Produktion in Deutschland und unserer zentralen Lage können wir auf Kundenwünsche sofort reagieren. Ob per Spedition oder Paketdienst - wir werden immer die schnellste und doch kostengünstige Versandart für Sie auswählen. DATENAUSTAUSCH Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit des papierlosen Datenaustausches durch EDI. Derzeit sind in unserem Hause die Datenformate Orders, Desadv und lnvoice realisiert. Durch unserer hochmodernes virtualisiertes EDV-System und die Sendungsverfolgung über Internet, kann unser Verkauf jederzeit Auskunft darüber geben, wo sich der jeweilige Auftrag befindet. UMWELT Die von uns hergestellten Artikel sind selbstverständlich vollständig recyclingfähig. Bei uns ist Nachhaltigkeit jedoch mehr als Recycling. Die fünf Säulen unserer Nachhaltigkeitsstrategie sind dabei unser Leitbild und unsere Verpflichtung gleichermaßen. 1. Zero Waste Produktion: Unser Ziel den eigenen Ausschuss auf ein Minimum zu reduzieren und dem Kreislauf zurückzuführen. 2. Energie-Effizienz: Unser Ziel mit kurzen Wegen und intelligentem Energiemanagement Ressourcen effizient zu nutzen. 3. Nachhaltige Ressourcen: Unser Ziel als gesamtes Unternehmen verantwortungsvoll und umsichtig zu handeln. Der Einsatz von recycelten Rohstoffen ist nur ein Baustein davon. 4. Standort Deutschland: Unser Ziel die Region zu stärken und die Qualität unserer Produkte zu sichern. 5. Transparenz: Wir verfolgen unsere ganzheitlich angelegte Strategie mit Nachdruck. Das wollen wir zeigen - klar, transparent und ungeschönt. Zur Optimierung des Energieverbrauchs setzten wir zudem ein unserem Unternehmen angepasstes Energiemanagementsystem ein, das sich an den hohen Standards von ISO 50001 orientiert. 2. Forschung und EntwicklungGegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Verfahrensentwicklung zur Herstellung gebrauchsfreundlicher und innovativer Kunststoffartikel für den Haus- und Gartenbedarf auf Blas- und Spritzgussmaschinen. Die bestehenden Produktreihen werden entsprechend der Marktgängigkeit angepasst, sowie neue Modelle und Farbgestaltungen untersucht und entwickelt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Diese Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Hohe Verbraucherpreise, rückläufige stattliche Konsumausgaben, schwächelnde Bauinvestitionen und der rückläufige Außenhandel. Trotz dieser Herausforderungen zeigte sich der Arbeitsmarkt robust. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 0,7 % auf 45,9 Millionen Personen, den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Jahr 2023 blieb der Grüne Markt in Deutschland trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stabil und freut sich über ein positives Gesamtergebnis. Die anfängliche Skepsis in den Gartencentern, geprägt von Preis- und Krisenängsten, wich im laufe des Jahres einer vorsichtigen Zuversicht. Es zeigte sich erneut, dass das Wetter weiterhin der dominierende Einflussfaktor auf die Nachfrage bleibt. Insbesondere ein milder Frühling und ein insgesamt ausgewogener Sommer führten zu stabilen Verkaufszahlen in der Branche. Trotz hoher Inflation und gedämpfter Konsumlaune konnte der Grüne Markt seine Rolle als wichtiger Freizeit- und Erholungsbereich in deutschen Haushalten behaupten. 2. GeschäftsverlaufIm Geschäftsjahr 2023 konnten wir in dem sehr hart umkämpften Markt aufgrund unserer Lieferfähigkeit unsere Marktstellung behaupten. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,16 % gesunken. Wesentliche Ursache hierfür ist das gesunkene Konsumverhalten. Unserer Materialintensität bewegt sich mit 36,08% (Vorjahr 36,90%) auf weiterhin hohem Niveau. Wir haben auch wieder in unser Personal investiert. Folglich beträgt die Personalintensität jetzt 27,36% (Vorjahr 24,89%). Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr (693,72 Tsd. Euro) auf 47,49 Tsd. Euro zurück gegangen. Der Verlust ist unter anderem auf die hohen Energiekosten zurückzuführen. Es wird auch in Zukunft weiterhin wesentliche Investitionen in energieoptimierte Anlagen geben. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch planmäßige Abschreibungen belastet. 3. LageDie Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Das Finanzmanagement orientiert sich an dem seit langen Jahren praktizierten Instrument des regelmäßig aktualisierten Finanzstatus, mit dessen Hilfe liquide Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten aktualisiert und ausgeglichen werden. Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund des Rückgangs der Bilanzsummen jetzt 33,1% (Vorjahr 32,1%). Die Ertragslage wurde wiederum durch die Rohstoffpreise belastet. Dennoch konnten wir aufgrund durchgeführter Modernisierungen in unserem Maschinenpark einen Jahresüberschuss aufweisen. 4. finanzielle LeistungsindikatorenFür die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir Kennzahlen, Kostenträgerergebnisse, Produktrenditen, Gesamtleistungsrenditen und Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung bzw. Auflösung längerfristiger Rückstellungen. So betrug die Gesamtleistungsrendite 0,9 % im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr 3,7 %). Als Cashflow konnten 1,04 Mio. Euro erwirtschaftet werden (Vorjahr 2,09 Mio. Euro). Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir wieder mit einem positiven Ergebnis. Die wirtschaftliche Lage kann daher insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. III. PrognoseberichtWesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Es erfolgt eine kontinuierliche Erneuerung unserer Produktionsmaschinen und eine stetige Prozessoptimierung in allen Geschäftsbereichen, um die Effizienz zu steigern und den Energieverbrauch zu optimieren. Aufgrund der langfristig bestehenden Kundenbeziehungen und der bisherigen Auftragslage kann für das Geschäftsjahr 2024 mit einem stabilen Umsatz gerechnet werden. Es wird ein positiver Jahresüberschuss erwartet. Die Position der Gesellschaft als einer der wesentlichen Hersteller von Gartenbedarfsartikeln wie Gießkannen und Blumenkästen kann weiterhin als gesichert angesehen werden. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Hohe Energiepreise, gestiegene Rohstoffpreise, Fachkräftemangel und die hohe Inflationsrate trüben die Wachstumsaussichten und dämpfen die Konjunktur. Der Kostendruck vieler Unternehmen wächst und stellt diese vor neue finanzielle Herausforderungen. Branchenspezifische RisikenSollten sich die weltweiten konjunkturellen Tendenzen weiter verstärken, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Endkunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Hieraus könnten sich entsprechende Umsatz- und Ertragsrückgänge entwickeln. Insbesondere auf der Beschaffungsseite sehen wir aufgrund der steigenden Rohstoffpreise ein Risikopotential, dem wir mit unserer angepassten Lager- und Einkaufspolitik gegensteuern wollen. Ertragsorientierte RisikenUnsere Produkte sind am Markt eher im unteren Preissegment angesiedelt. Die vorgenannten konjunkturellen Risiken betreffen verstärkt die preislich höher angesiedelten Wettbewerbsprodukte. Angesichts des deutlichen Anstiegs der Preise auf den Rohöl- und Energiemärkten beobachten wir eine verstärkte Tendenz zur Zunahme der Rohstoff- und Energiekosten, was die genannten Ertragsrisiken weiter erhöht. Finanzwirtschaftliche RisikenAufgrund der stabilen Liquiditäts-, Eigenkapital- und Refinanzierungssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Risiken aus FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Bei Forderungsausfällen bestehen entsprechende Rückversicherungen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden vollständig innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Gesellschafterdarlehen bzw. Darlehen gegenüber nahestehenden Personen. Die bestehenden Kreditlinien bei der Hausbank werden nur saisonal planmäßig in Anspruch genommen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Bei dem Management der Finanzdispositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zur Absicherung des Ausfall- und Liquiditätsrisikos bestehen daneben entsprechende Ausfallversicherungen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen von neuen Geschäftsbeziehungen über die Bonität unserer Kunden. 2. ChancenberichtDas Unternehmen hat angesichts der strategischen Ausrichtung und der konditionellen Vorteile vielversprechende Chancen, die Marktposition weiter auszubauen und sich gegen den Wettbewerb, insbesondere aus dem Osten, erfolgreich zu behaupten: Qualität "Made in Germany" als Wettbewerbsvorteil: Durch die Produktion nach deutschen Qualitätsstandards hebt sich das Unternehmen deutlich von Wettbewerbern ab, insbesondere von Anbietern aus dem Osten, die häufig auf Massenproduktion setzen. Die Langlebigkeit und Verlässlichkeit der Produkte fördern das Vertrauen der Kunden und stärken die Marke nachhaltig. Zentrale Lage und schnelle Lieferzeiten: Die zentrale Lage in Deutschland ermöglicht es, flexibel und effizient auf Kundenanfragen zu reagieren. Im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern, die mit längeren Lieferzeiten und höheren Transportkosten konfrontiert sind, ist dies ein entscheidender Vorteil. Nachhaltige Produktion als Differenzierungsmerkmal: Das Unternehmen profitiert von einer umweltfreundlichen und energieeffizienten Produktionsweise, die besonders von umweltbewussten Verbrauchern und Geschäftspartnern geschätzt wird. Dieser Fokus auf Nachhaltigkeit stärkt die Marke und eröffnet Chancen, neue Zielgruppen anzusprechen. Krisenresistenz durch lokale Produktion: Die Produktion in Deutschland schützt das Unternehmen vor den Unsicherheiten globaler Lieferketten und geopolitischer Risiken. Dadurch bleibt das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wettbewerbsfähig. Zudem hat das Unternehmen eine solide Vermögens- und Finanzlage, die eine starke Basis für weiteres Wachstum und Investitionen bietet. 3. GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der konjunkturellen Gesamtsituation, bei der derzeit offen ist, ob die weltweiten Risiken auch in Deutschland zu einer weiteren Abschwächung der Konjunktur führen werden. Auch ist die Entwicklung der Rohstoffpreise, der Energiekosten und der Fachkräftemangel im Rahmen unseres Risikomanagementsystems zu steuern. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität des Unternehmens sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Bericht über ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält eine Betriebstätte (Produktion und Lager) in Alzenau. Daneben besteht das Logistikzentrum in Freigericht Linsengericht, Ortsteil Bernbach.
Alzenau, den 30.01.2025 Geli GmbH Geschäftsführung gez. Nadine Lippert gez. Pascal Lippert gez. Günter Lippert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Geli GmbH hat ihren Sitz in Alzenau und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht in Aschaffenburg unter der Register-Nr. HRB 621 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB auf. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von in der Regel drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer 3 bis 19 Jahre) angesetzt und linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten (§ 253 Absatz 1 Satz 1 HGB). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den Einzelkosten, Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen und angemessene Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt werden. Lagerhüter und schwergängige Warenbestände wurden abgeschrieben. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Nominalbeträgen angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht zum Einen auf temporären Differenzen zwischen dem Bilanzposten der Pensionsrückstellungen aus handelsrechtlicher (in Höhe von 2.553,498,00 Euro) und steuerrechtlicher (in Höhe von 1.805.611,00 Euro) Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebende Steuerentlastung wird aktiviert. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 28,715 %. Der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 368,15 %. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst (§253 Absatz 2 Satz 2 HGB). Die Rückdeckungsversicherungen wurden ausgezahlt und die vereinnahmte Liquidität getrennt auf gesicherten Konten angelegt, diese wurden mit den Nominalwerten in Höhe von 1.448.656,09 Euro mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.553.498,00 Euro verrechnet. Die angelegten und verpfändeten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus den Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Absatz 2 Satz 2 HGB) mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. In diesem Zusammenhang wurden Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 47.252,43 Euro mit Erträgen aus den verpfändeten Geldern in Höhe von 29.794,20 Euro unter dem Posten der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 118.381,39 Euro, die in voller Höhe auf aktive latente Steuern entfallen. Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen alle unter einem Jahr. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): - Durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde. - Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen und der daraus folgenden Bewertungsansätze sind Gehalts- und Rententrends nicht relevant. - Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 1,74 % ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 19.247,00 Euro. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen, im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisherigen Ermittlungen niedriger angesetzt. Folglich liegt der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersvorsorgeverpflichtungen nach § 253 Absatz 6 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag bei 19.247,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt.
Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für die Niederlassungen in Freigericht-Bernbach von 1.326 TEuro jährlich (Laufzeit unbefristet), aus einem Mietvertrag für die Niederlassungen in Alzenau-Michelbach von 248 TEuro jährlich (Laufzeit unbefristet), sowie einem Mietvertrag für Lagerhallen in Freigericht-Somborn von 168 TEuro jährlich (Laufzeit bis August 2024). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. VI. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 136 Mitarbeiter beschäftigt, davon 34 Angestellte, 101 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 1 Auszubildender. Die Geschäftsführung erfolgte im abgeschlossenen Geschäftsjahr durch die nachfolgend genannten Geschäftsführer: Günter Lippert, Diplom-Ingenieur aus Alzenau Nadine Lippert, B.A. aus Aschaffenburg Pascal Lippert, B. Sc. aus Alzenau Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Gebrüder Lippert GmbH & Co. KG mit Sitz in Alzenau. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Alzenau, den 27. Januar 2025 Geli GmbH Geschäftsführung gez. Günter Lippert gez. Nadine Lippert gez. Pascal Lippert
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.05.2025 festgestellt. In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Geli GmbH, Alzenau-Michelbach Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Geli GmbH, Alzenau-Michelbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Geli GmbH, Alzenau-Michelbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Elsenfeld, den 30. April 2025 Lars Rengel, Wirtschaftsprüfer |
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