Moral Value Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Karl Johannes Nienhaus seit 19.4.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dietrich Jürgen Botho von Saldern | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LAFEC Holding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AG Hamburg (HRB 120812)Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der LAFEC Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Konzernbilanz sind die gesetzlich vorgesehenen "davon-Vermerke" im Konzernanhang wiedergegeben. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft, der LAFEC Holding GmbH, aufgestellt worden (31. Dezember 2023). Die sämtlich im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben einheitlich den 31. Dezember als Abschlussstichtag. Neben der LAFEC Holding GmbH als Mutterunternehmen sind folgende Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen worden:
Die Fertigbeton v. Saldern GmbH & Co. KG wird im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen, da die LAFEC Holding GmbH faktisch einen beherrschenden Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik der Gesellschaft ausüben kann. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Folgende Tochtergesellschaften wurden nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind:
Folgendes Gemeinschaftsunternehmen wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen:
Für das folgende Gemeinschaftsunternehmen wurde wegen seiner untergeordneten Bedeutung von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 311 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht:
Konsolidierungsgrundsätze a. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Da der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 erstmalig aufgestellt wurde, wurden im ersten Geschäftsjahr 2020 gemäß § 301 Abs. 2 S. 3-5 HGB die Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss zugrunde gelegt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften ergaben sich passive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 8.782, die nahezu ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen vor Erstkonsolidierung resultieren und im Konzern-Gewinnvortrag ausgewiesen wurden. Bei der Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen ab dem Geschäftsjahr 2021 werden die Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs zugrunde gelegt. Bei der Erstkonsolidierung der v. Saldern Handel und Logistik GmbH & Co. KG ergab sich ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEUR 24, welcher über 10 Jahre abgeschrieben wird. Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen. b. Konsolidierung nach der Equity-Methode Die Konsolidierung der Gemeinschaftsunternehmen erfolgte gemäß der Equity-Methode nach § 312 HGB. Dabei wurde als Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung aus Vereinfachungsgründen auf den 31. Dezember 2020 festgelegt (es wird auf die Ausführungen unter a. Kapitalkonsolidierung verwiesen). Im ersten Geschäftsjahr 2020 wurden gemäß § 312 Abs. 3 S. 3 i.V.m. § 301 Abs. 2 S. 3-5 HGB die Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss zugrunde gelegt. Im Rahmen der erstmaligen Equity-Konsolidierung der Gemeinschaftsunternehmen ergaben sich passive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 32, die nahezu ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen vor Erstkonsolidierung resultieren, im Konzern-Gewinnvortrag ausgewiesen wurden und gleichzeitig den Beteiligungs-Wertansatz erhöhten. c. Schuldenkonsolidierung Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den im Konzernabschluss vollkonsolidierten Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. d. Zwischenergebniseliminierung Sofern bei Lieferungen oder Leistungen im Konzernkreis Zwischenerfolge entstanden sind, sind diese gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert worden. Weiterhin wurden Gewinne und Verluste aus Anlagenverkäufen der Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises untereinander neutralisiert. Die zwischen den Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises untereinander gelieferten Vermögensgegenstände wurden in der Konzernbilanz mit den Beträgen angesetzt, zu denen sie anzusetzen wären, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auch rechtlich ein einziges Unternehmen bildeten. e. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Sämtliche Umsätze sowie andere Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden verrechnet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, gemindert um die lineare Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3-15 Jahre). Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00) werden gemäß EStG § 6 Abs. 2 S.1 im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) wird gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und im Wirtschaftsjahr mit einem Fünftel erfolgswirksam aufgelöst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit ihnen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen und die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB). Das Wertaufholungsgebot des § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wird beachtet. Beteiligungen an Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen sind, soweit von untergeordneter Bedeutung, zu Anschaffungskosten bewertet. Für wesentliche Beteiligungen an Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen wird die Equity-Methode angewendet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen bewertet, dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand Rechnung getragen. Für zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, und für solche Differenzen aufgrund von Konsolidierungsvorgängen werden Posten für latente Steuern gebildet (§ 274 Abs. 1 und § 306 HGB). Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Grundlage der Ertragsteuerpflicht der jeweiligen Gesellschaft mit dem geltenden Körperschaftsteuersatz einschließlich Solidaritätszuschlag sowie dem geltenden Gewerbesteuersatz. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Pensionsrückstellungen werden entsprechend dem modifizierten Teilwertverfahren der Versorgungsverpflichtungen auf Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G sowie eines Rechnungszinsfußes von 1,83 Prozent (Vorjahr: 1,79 Prozent) bewertet. Beim zugrunde gelegten Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,00 Prozent) bei den Renten ausgegangen. Die aus der Änderung des Abzinsungssatzes resultierende Ergebniseffekte werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 0,2 und ergibt sich aus der Differenz des Ansatzes der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren. Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Erläuterungen zur Konzernbilanz AKTIVSEITE Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt. Das Sachanlagevermögen verteilt sich auf die Unternehmen wie folgt:
Die Vorräte verteilen sich im Wesentlichen auf die Fertigbeton von Saldern GmbH & Co. KG (TEUR 1.829, Vorjahr: TEUR 1.750) und auf die HTB Transportbeton GmbH (TEUR 1.091, Vorjahr: TEUR 1.192). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 16). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.410 (Vorjahr: TEUR 1.282). PASSIVSEITE Das gezeichnete Kapital des Konzerns (TEUR 100) ist das Stammkapital der Muttergesellschaft LAFEC Holding GmbH. Alleiniger Gesellschafter ist Herr Dietrich von Saldern. Die Kapitalrücklage des Konzerns entspricht dem Ausweis bei der LAFEC Holding GmbH. Der Gewinnvortrag beinhaltet passive Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Einbeziehung von Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 8.782 und von assoziierten Unternehmen nach der Equity Methode in Höhe von TEUR 32. Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Einbeziehung der Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss stellen jeweils einen technischen passiven Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter dar, da diese Gewinnthesaurierungen seit dem Erwerb der Anteile bis zur erstmaligen Konsolidierung betreffen. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 959 (Vorjahr: TEUR 1.512) durch Grundpfandrechte sowie Sicherungsübereignungen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 1) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 42) gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 560 (Vorjahr: TEUR 638) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten. Die passiven latenten Steuern werden im Wesentlichen auf Bewertungsunterschiede in Transportbetonwerken und Rückbauverpflichtungen zwischen Handels - und Steuerbilanz gebildet. Der zugrunde gelegte Steuersatz beträgt 14%. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 58.226 (Vorjahr: TEUR 61.115) den Bereich Transportbeton und mit TEUR 35.764 (Vorjahr: TEUR 38.601) den Bereich Logistik. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten. Im Personalaufwand sind TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 19) an Aufwendungen und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) an Erträgen aus Erstattungen für Altersversorgung enthalten. Im Zinsaufwand sind Erträge aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 5). sonstige Pflichtangaben Beschäftigte Im Konzern waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 485 Arbeitnehmer beschäftigt; hiervon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 428, auf Angestellte 55 und auf Auszubildende 1. In den Gemeinschaftsunternehmen waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 6 Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführer Geschäftsführer der LAFEC Holding GmbH ist Herr Robert Nienhaus, Hamburg. Von der Darstellung der Gesamtbezüge des Geschäftsführers der Muttergesellschaft wird im Berichtsjahr unter Bezug auf § 286 Absatz 4 HGB abgesehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträge betragen über die Gesamtlaufzeit der bestehenden Verträge TEUR 13.996. In den drei Folgejahren werden davon TEUR 11.200 und der Rest in den Jahren 2027 bis 2030 fällig. Diese bestehen gegenüber nicht konsolidierten Unternehmen. Abschlussprüferhonorare Folgende Honorare wurden vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasst:
Haftungsverhältnisse Es sind keine Haftungsverhältnisse vorhanden. Gewinnverwendung Nach dem Beschluss der Gesellschafter der LAFEC Holding GmbH wurde das Jahresergebnis 2023 der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 2.970 auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzern auswirken.
Hamburg, 31. Dezember 2024 LAFEC Holding GmbH Robert Nienhaus, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten". Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023der LAFEC Holding GmbH,HamburgA. Grundlagen unseres Konzerns Geschäft und Rahmenbedingungen Unser Konzern umfasst die Geschäftsbereiche Transportbeton sowie Logistik mit insgesamt rund 500 Mitarbeitern. Im Geschäftsbereich Transportbeton betreiben wir mit unseren Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen 19 Betonwerke in Niedersachsen und Bremen und produzieren Transportbeton für unsere gewerblichen und privaten Kunden. Zudem erbringen wir zugehörige Nebenleistungen, Betonpumpdienstleistungen und vermieten Mörtelsilos. Darüber hinaus gewinnen und vertreiben wir Sand und Kies. Auf den Gebieten der Betontechnologie, -prüfung und -entwicklung arbeiten wir eng mit den Unternehmen der Holcim Gruppe zusammen. Unser Geschäft im Geschäftsbereich Logistik besteht aus der Anlieferung von unverpackten Baustoffen. Hierzu zählt der Transport von Schüttgütern und Zement sowie weiteren staubförmigen und blasfähigen Gütern. Unser Liefergebiet für beide Geschäftsbereiche umfasst weite Bereiche Niedersachsens, es reicht von der holländischen Grenze entlang der Nordseeküste im Westen und der Elbe nach Hamburg und schließt auch die Lüneburger Heide ein. Alleiniger Anteilseigner ist Dietrich von Saldern und Geschäftsführer unserer Muttergesellschaft ist Robert Nienhaus. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stockte im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld. Die relativ hohe Inflation auf allen Wirtschaftsstufen dämpfte die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das Baugewerbe hat 2023 einen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro erzielt, nominal waren es 1,4% mehr als 2022. Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0 % deutlich stärker zu. Es kam daher zu einem realen Umsatzrückgang von 5,2 %, gegenüber 2020 summiert er sich auf 15,3 %. Besonders betroffen ist hier der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5 %. Hier waren die Auswirkungen der steigenden Baupreise und Zinsen besonders extrem. Für das bevorstehende Jahr 2024 erwarten wir eine weitere Verschlechterung der Baukonjunktur. Prognosen ergeben einen Umsatzrückgang um zusätzliche 3 %, wobei der Wohnungsbau einen erheblichen Rückgang von 13 % verzeichnen könnte. Investitionen Unsere Investitionen betreffen im Wesentlichen Radlader, Betonpumpen, Fahrmischer, PKW, Betonmischanlagen, Steuerungssysteme, Zementsilos, Sattel- und Siloauflieger, und LKW. Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage sind in der folgenden Übersicht die Posten aus der Gewinn- und Verlustrechnung zu einer wirtschaftlichen Erfolgsrechnung verdichtet worden.
Der LAFEC Konzern erzielte einen Rohertrag von TEUR 43.045. Der Personalaufwand beträgt TEUR 24.073. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestanden im Wesentlichen aus Miet- und Pachtaufwendungen, KFZ Kosten sowie Leasingaufwendungen und betragen TEUR 11.331. Der Konzern hat einen Konzernjahresüberschuss von TEUR 4.178 erwirtschaftet. Davon entfällt ein Anteil in Höhe von TEUR 1.915 auf andere Gesellschafter. Nachfolgend werden nicht konsolidierte Angaben zu den wesentlichen Erfolgskomponenten der operativen Konzerngesellschaften im Geschäftsjahr 2023 aufgeführt:
Vermögenslage Zur Beurteilung der Vermögenslage des Konzerns werden die Posten der Konzernbilanz des Berichtsjahres zusammengefasst und den Vergleichswerten der Vorperiode gegenüber gestellt:
Das Gesamtvermögen beträgt TEUR 40.255. Davon sind rund TEUR 19.555 langfristig gebunden und TEUR 20.700 dem kurzfristigen Bereich zuzuordnen. Das langfristige Vermögen ist zu 62% durch den auf die Muttergesellschaft fallenden Eigenkapitalanteil gedeckt. Der Liquiditätsbestand macht 13,0 % der Bilanzsumme aus. Das kurzfristig gebundene Vermögen deckt das kurzfristige Fremdmittel zu 172 %. Finanzlage Wir haben im Berichtsjahr aus dem laufenden Geschäft einen Cash flow in Höhe von TEUR 2.301 erzielt und diesen für Netto-Investitionen in Höhe von TEUR 3.094 verwendet. Für die Tilgung von Darlehen und Zinszahlungen wurden zusätzlich TEUR 807 verwendet. Der verbleibende Liquiditätsbedarf in Höhe von TEUR -1.600 wurde dem Finanzmittelfonds entnommen. Aus den Liquiditätsprognosen des Konzerns ergeben sich keine Anzeichen für Zahlungsengpässe. Insgesamt befindet sich unser Konzern in einer gesunden Vermögens- und Finanzlage. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Wir erwarten für 2024 im Geschäftsbereich Transportbeton entgegen dem bundesweiten Trend keinen weiteren Rückgang der Gesamtproduktionsmenge, da mehrere Großaufträge in den Bereichen Infrastruktur, Rüstung und Industriebau zu erwarten sind. Allerdings werden die Umsatzerlöse aufgrund der geringeren Rohertragsquote dieser Projekte leicht unter dem Niveau des Berichtsjahrs bleiben. Dementsprechend gehen wir im Vergleich zum 2023 von einem geringfügig niedrigeren Jahresergebnis aus. Signifikante negative Auswirkungen der konjunkturellen Entwicklung sind für diesen Konzernbereich in 2024 noch nicht zu erwarten. Mittelfristig halten wir einen weiteren Rückgang des Geschäftsumfangs für möglich. Die in der Vergangenheit getätigten Investitionen haben positive Effekte auf die Kostenstruktur und Leistungsfähigkeit des Geschäftsbereiches. Ein hoher Anstieg der Materialkosten belastet die gesamte Baubranche und wir die Nachfrage in diesem Bereich negativ beeinflussen. Die wesentliche Herausforderung besteht in einer konsequenten Optimierung und Verjüngung der Personalstruktur. Fachkräftemangel und ein zunehmendes, rentenbedingtes Ausscheiden von erfahrenen Mitarbeitern begegnen wir mit diversen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der jeweiligen Arbeitsplätze und Nachwuchsförderung. Ein Schwerpunkt liegt hier in den Bereichen Aus- und Weiterbildung. Unsicherheiten bestehen aktuell hinsichtlich der angespannten politischen und gesellschaftlichen Lage weltweit und der damit zusammenhängenden konjunkturellen Entwicklung. Die Geschäftsführung sieht hier aktuell keine wesentliche Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung in 2025. Die mittelfristige Entwicklung ist schwer abzusehen, für verschiedene Szenarien hat die Geschäftsführung Maßnahmen vorbereitet. Anders sieht die Prognose im Geschäftsbereich Logistik aus. Mit Blick auf eine verbesserte Auftragslage in 2024 und Frachtpreissteigerungen rechnen wir in 2024 mit höheren Umsatzerlösen als im Geschäftsjahr 2023. Kostensteigerungen bei den Mautgebühren und dem Mietleasing minimieren den Margeneffekt der Frachtpreissteigerungen. Aufgrund von geringeren Kraftstoffkosten erwarten wir einen Jahresüberschuss nach Steuern, der voraussichtlich deutlich über dem aktuellen Jahresergebnis liegen wird. Mit Blick auf die hohe Unsicherheit der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht eine wesentliche Unsicherheit unserer Planungen. Ein negativer Effekt kann sich insbesondere dann ergeben, wenn die Kostensteigerungen (unter anderem Diesel und LNG) nicht durch weitere Frachtpreisanpassungen aufgefangen werden können. 2. Chancen- und Risikobericht Die Angaben im Lagebericht geben unsere Einschätzung der Lage in der Region und auf dem deutschen Markt wieder. Die Angaben beruhen auf Annahmen hinsichtlich der Entwicklung von Chancen und Risiken. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wesentlichen Chancen und Risiken in unserem Marktumfeld. Konjunkturelle Entwicklung Unsere Branche ist stark abhängig von der Entwicklung der Baubranche und somit von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Vom Konjunktureinbruch ist die Baubranche in Deutschland gleichermaßen betroffen. In den Bereichen Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau wurde in 2023 ein Umsatzrückgang von 5,2 Prozent verzeichnet. Für 2024 wird ein weiterer Rückgang der Bauleistung um 3 % erwartet. Regionale Ausrichtung Transportbeton kann aus produktionstechnischen Gründen nicht über längere Zeiträume transportiert werden. Somit sind wir als Produzent und Transporteur von Transportbeton stark von der Bautätigkeit in unserem Marktgebiet abhängig. Insbesondere in ländlichen Gebieten ist die Nachfrage schwankend. Durch unser räumlich disloziertes Marktgebiet ist hier eine Risikoverteilung möglich. Materialintensität Die Produktion von Transportbeton ist sehr materialintensiv. Die Rohstoffkosten stellen einen maßgeblichen Kostenfaktor des Unternehmens dar. Zudem ist die Verfügbarkeit der Zuschläge, insbesondere von Kies und Sand, auf Grund einer Verknappung der Vorkommen eingeschränkt. Die Nutzung unterschiedlicher lokaler Anbieter und Produktionsstätten sowie die eigene Produktion von Sand und Kies lässt sich dieses Risiko reduzieren und sogar einen Wettbewerbsvorteil genießen. Treibstoffe Die Entwicklung der Treibstoffpreise stellt seit dem vergangenen Jahr ein erhöhtes Risiko für den Geschäftserfolg dar. Wir minimieren dieses Risiko, indem wir einen Teil der Treibstoffe in Abstimmung mit dem Beirat hedgen. Durch die zunehmende Belastung durch Straßenbaumaßnahmen vor allem im Großraum Hamburg und die damit verbundenen Staus rechnen wir punktuell mit höheren Verbräuchen. Um unseren Treibstoffverbrauch auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten schulen wir unsere Fahrer anhand von täglich in webfleet ausgewerteter Treibstoffverbräuche, wie sie mit ihrem Fahrverhalten zu einem niedrigeren Treibstoffverbrauch beitragen können. Die Beobachtung der Entwicklung der Treibstoff- und Reifenpreise hat weiterhin einen hohen Stellenwert für unsere Gesellschaft. Öffentlicher Sektor, privater Sektor Der Bedarf nach Baudienstleistungen ist im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Lage rückläufig. Dies führt zu sinkenden Produktionsmengen von Transportbeton sowie von Sand und Kies, die in der eigenen Produktion verwendet sowie von Dritten abgenommen wer-den. Dieser Mengenentwicklung begegnen wir mit einer konsequenten Preispolitik. Wettbewerb, Überkapazitäten Die einzelnen Märkte für Transportbeton sind auch weiterhin gesättigt. Einige Marktgebiete zeichnen sich durch Überkapazitäten aus. Daher stehen die Bereiche Kundenzufriedenheit, Service und die Logistikdienstleistung im Fokus unserer wirtschaftlichen Bestrebungen. Nachhaltigkeit Wir nehmen unsere Verantwortung für eine nachhaltige Produktion durch diverse Maßnahmen wahr. Im Geschäftsbereich Transportbeton beliefern wir unsere Kunden seit 2023 auch mit Recycling-Beton. Weiterhin sind unsere Transportbetonwerke in Horneburg, Bremen, Oldenburg, Zeven und Bremerhaven mit dem globalen branchenspezifischen Zertifikat des CSC (Concrete Sustainability Council) für verantwortungsbewusst hergestellten Beton überwiegend auf Silber-Niveau ausgezeichnet. Wir prüfen weitere Möglichkeiten der umweltfreundlichen Betonherstellung, wie die energetische Eigenversorgung der Produktionswerke sowie den Einsatz von Elektrofahrzeugen. Im Geschäftsbereich Logistik werden wir weiterhin regelmäßig Sattelzugmaschinen sowie Siloauflieger und Kippmulden erneuern, um Risiken aus erhöhten Reparaturkosten zu vermeiden und durch den Ankauf verbrauchsärmerer Aggregate den Auswirkungen steigender Treibstoffkosten entgegen zu wirken. Zudem investieren wir in grüne Technologien, wie zB Liquid Natural Gas (LNG) LKW. Mit diesen Investitionen wollen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken und umweltschonende Transporte anbieten. Insgesamt sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 keine bestandsgefährdenden Risiken für unseren Konzern.
Hamburg, den 31. Dezember 2024 Robert Nienhaus, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LAFEC Holding GmbH, Hamburg: Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der LAFEC Holding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzern-Kapitalflussrechnung sowie dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der LAFEC Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, 22. Januar 2025 Várnay, Wirtschaftsprüferin |
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