Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 120812
Vorher
Transjet Kranbetriebe Verwaltungs GmbH
Eingetragen
29.11.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Der Erwerb und die Verwaltung von Vermögen (insbesondere von Unternehmensbeteiligungen und Immobilien) im eigenen Namen und auf eigene Rechnung sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dietrich Jürgen Botho von Saldern
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dietrich Jürgen Botho von Saldern
Hamburg
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LAFEC Holding GmbH

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte 18.008,38 20.827,88
2. entgeltlich erworbene Software 164.456,00 73.671,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 290.810,00 520.372,00
4. Geleistete Anzahlungen 2.602,80 0,00
475.877,18 614.870,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.372.987,13 3.422.065,13
2. technische Anlagen und Maschinen 8.384.529,00 9.905.194,37
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.983.220,55 4.702.564,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 778.746,38 783.340,19
18.519.483,06 18.813.164,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 57.749,01 57.749,01
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 501.959,53 501.959,53
559.708,54 559.708,54
19.555.068,78 19.987.743,61
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.794.390,76 2.879.263,25
2. fertige Erzeugnisse und Waren 421.174,00 352.139,90
3.215.564,76 3.231.403,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.445.250,22 6.350.740,67
2. Forderungen gegenüber anderen Gesellschaftern 1.148.223,80 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.462.821,71 1.394.717,30
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.529.408,26 2.859.022,75
11.585.703,99 10.604.480,72
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.235.677,91 6.835.910,17
20.036.946,66 20.671.794,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 662.759,42 737.527,27
40.254.774,86 41.397.064,92

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.434.646,64 1.434.646,64
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00
IV. Konzerngewinnvortrag 8.329.050,98 8.529.863,86
V. Konzerngewinn 2.263.587,28 1.951.732,40
VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 14.760.052,19 12.845.244,55
26.887.337,09 24.861.487,45
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 77.213,00 120.132,00
2. Steuerrückstellungen 854.242,77 879.931,60
3. sonstige Rückstellungen 3.786.959,07 3.697.522,99
4.718.414,84 4.697.586,59
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 959.473,87 1.511.836,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.833.339,19 3.827.942,82
3. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gesellschaftern 0,00 2.527.699,65
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.804,55 1.063,87
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.812.422,02 3.892.760,50
8.610.039,63 11.761.302,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 83,30 487,90
E. Passive latente Steuern 38.900,00 76.200,00
40.254.774,86 41.397.064,92

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 93.989.434,05 99.716.206,45
2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 69.034,10 -46.155,10
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.320,00 99.508,42
4. sonstige betriebliche Erträge 2.010.504,78 1.344.344,63
5. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 45.237.578,98 48.459.808,90
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.777.220,53 8.449.031,43
51.014.799,51 56.908.840,33
6. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter 19.559.560,90 19.370.690,88
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.513.399,83 4.367.234,89
24.072.960,73 23.737.925,77
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegens des Anlagevermögens und Sachanlagen stände 3.620.834,14 3.410.095,75
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.331.238,27 11.469.393,61
9. Erträge aus Beteiligungen 315.528,03 359.633,80
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 93.815,12 11.885,02
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 254.834,34 107.467,83
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.711.047,18 1.759.591,30
13. Ergebnis nach Steuern 4.473.921,91 4.092.108,63
14. sonstige Steuern 295.526,99 284.522,38
15. Konzernjahresüberschuss 4.178.394,92 3.807.586,25
16. auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn 1.914.807,64 1.855.853,85
17. Konzerngewinn 2.263.587,28 1.951.732,40

AG Hamburg (HRB 120812)

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der LAFEC Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Konzernbilanz sind die gesetzlich vorgesehenen "davon-Vermerke" im Konzernanhang wiedergegeben.

Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag

Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft, der LAFEC Holding GmbH, aufgestellt worden (31. Dezember 2023). Die sämtlich im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben einheitlich den 31. Dezember als Abschlussstichtag.

Neben der LAFEC Holding GmbH als Mutterunternehmen sind folgende Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen worden:

1.

Fertigbeton v. Saldern GmbH & Co. KG, Sottrum, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 50 %)

2.

Heide Transportbeton GmbH, Soltau, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 100 %)

3.

Dietrich v. Saldern Logistik Beteiligungs GmbH, Hamburg, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 100 %)

4.

Hannoversche Silo-Gesellschaft mbH, Hannover, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 51 %)

5.

Gleimius Transporte GmbH & Co. KG, Brunsbüttel, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 100 %)

6.

v. Saldern Handel und Logistik GmbH & Co. KG, Hechthausen, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 80 %)

Die Fertigbeton v. Saldern GmbH & Co. KG wird im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen, da die LAFEC Holding GmbH faktisch einen beherrschenden Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik der Gesellschaft ausüben kann.

Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Folgende Tochtergesellschaften wurden nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind:

1.

Fertigbeton-Verwaltungsgesellschaft mbH, Sottrum, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 100 %)

2.

Gleimius Transporte Verwaltungs GmbH, Brunsbüttel (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 100%)

3.

v. Saldern Handel und Logistik Verwaltungs GmbH, Hechthausen, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 100 %)

4.

Gleimius Transporte Verwaltungs GmbH, Brunsbüttel, (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 100 %)

Folgendes Gemeinschaftsunternehmen wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen:

1.

Union-Transportbeton GmbH & Co. KG (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 46 %)

Für das folgende Gemeinschaftsunternehmen wurde wegen seiner untergeordneten Bedeutung von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 311 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht:

1.

Union-Transportbeton Beteiligungs GmbH (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 50%)

Konsolidierungsgrundsätze

a. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode vorgenommen.

Da der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 erstmalig aufgestellt wurde, wurden im ersten Geschäftsjahr 2020 gemäß § 301 Abs. 2 S. 3-5 HGB die Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss zugrunde gelegt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften ergaben sich passive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 8.782, die nahezu ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen vor Erstkonsolidierung resultieren und im Konzern-Gewinnvortrag ausgewiesen wurden. Bei der Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen ab dem Geschäftsjahr 2021 werden die Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs zugrunde gelegt. Bei der Erstkonsolidierung der v. Saldern Handel und Logistik GmbH & Co. KG ergab sich ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEUR 24, welcher über 10 Jahre abgeschrieben wird.

Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen.

b. Konsolidierung nach der Equity-Methode

Die Konsolidierung der Gemeinschaftsunternehmen erfolgte gemäß der Equity-Methode nach § 312 HGB. Dabei wurde als Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung aus Vereinfachungsgründen auf den 31. Dezember 2020 festgelegt (es wird auf die Ausführungen unter a. Kapitalkonsolidierung verwiesen).

Im ersten Geschäftsjahr 2020 wurden gemäß § 312 Abs. 3 S. 3 i.V.m. § 301 Abs. 2 S. 3-5 HGB die Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss zugrunde gelegt. Im Rahmen der erstmaligen Equity-Konsolidierung der Gemeinschaftsunternehmen ergaben sich passive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 32, die nahezu ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen vor Erstkonsolidierung resultieren, im Konzern-Gewinnvortrag ausgewiesen wurden und gleichzeitig den Beteiligungs-Wertansatz erhöhten.

c. Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den im Konzernabschluss vollkonsolidierten Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

d. Zwischenergebniseliminierung

Sofern bei Lieferungen oder Leistungen im Konzernkreis Zwischenerfolge entstanden sind, sind diese gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert worden. Weiterhin wurden Gewinne und Verluste aus Anlagenverkäufen der Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises untereinander neutralisiert. Die zwischen den Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises untereinander gelieferten Vermögensgegenstände wurden in der Konzernbilanz mit den Beträgen angesetzt, zu denen sie anzusetzen wären, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auch rechtlich ein einziges Unternehmen bildeten.

e. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Sämtliche Umsätze sowie andere Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden verrechnet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, gemindert um die lineare Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3-15 Jahre).

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00) werden gemäß EStG § 6 Abs. 2 S.1 im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) wird gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und im Wirtschaftsjahr mit einem Fünftel erfolgswirksam aufgelöst.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit ihnen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen und die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB). Das Wertaufholungsgebot des § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wird beachtet.

Beteiligungen an Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen sind, soweit von untergeordneter Bedeutung, zu Anschaffungskosten bewertet. Für wesentliche Beteiligungen an Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen wird die Equity-Methode angewendet.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen bewertet, dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand Rechnung getragen.

Für zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, und für solche Differenzen aufgrund von Konsolidierungsvorgängen werden Posten für latente Steuern gebildet (§ 274 Abs. 1 und § 306 HGB). Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Grundlage der Ertragsteuerpflicht der jeweiligen Gesellschaft mit dem geltenden Körperschaftsteuersatz einschließlich Solidaritätszuschlag sowie dem geltenden Gewerbesteuersatz.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Pensionsrückstellungen werden entsprechend dem modifizierten Teilwertverfahren der Versorgungsverpflichtungen auf Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G sowie eines Rechnungszinsfußes von 1,83 Prozent (Vorjahr: 1,79 Prozent) bewertet. Beim zugrunde gelegten Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,00 Prozent) bei den Renten ausgegangen. Die aus der Änderung des Abzinsungssatzes resultierende Ergebniseffekte werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 0,2 und ergibt sich aus der Differenz des Ansatzes der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren.

Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

AKTIVSEITE

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt.

Das Sachanlagevermögen verteilt sich auf die Unternehmen wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Fertigbeton von Saldern GmbH & Co. KG 6.416.778,59 6.270.613,58
HTB Transportbeton GmbH 4.228.932,85 4.153.778,04
Hannoversche Silo-Gesellschaft mbH 1.649.916,70 1.914.773,70
Gleimius Transporte GmbH & Co. KG 4.634.346,00 5.353.210,00
v. Saldern Handel und Logistik GmbH & Co. KG 1.043.238,55 574.518,50
LAFEC Holding GmbH 546.270,37 546.270,37
Summe 18.519.483,06 18.813.164,19

Die Vorräte verteilen sich im Wesentlichen auf die Fertigbeton von Saldern GmbH & Co. KG (TEUR 1.829, Vorjahr: TEUR 1.750) und auf die HTB Transportbeton GmbH (TEUR 1.091, Vorjahr: TEUR 1.192).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 16).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.410 (Vorjahr: TEUR 1.282).

PASSIVSEITE

Das gezeichnete Kapital des Konzerns (TEUR 100) ist das Stammkapital der Muttergesellschaft LAFEC Holding GmbH. Alleiniger Gesellschafter ist Herr Dietrich von Saldern.

Die Kapitalrücklage des Konzerns entspricht dem Ausweis bei der LAFEC Holding GmbH.

Der Gewinnvortrag beinhaltet passive Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Einbeziehung von Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 8.782 und von assoziierten Unternehmen nach der Equity Methode in Höhe von TEUR 32.

Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Einbeziehung der Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss stellen jeweils einen technischen passiven Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter dar, da diese Gewinnthesaurierungen seit dem Erwerb der Anteile bis zur erstmaligen Konsolidierung betreffen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit zwischen 1 bis 5 Jahren Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 959.473,87 443.904,40 515.569,47 0,00
(Vorjahr) (1.511.836,14) (552.362,33) (959.473,81) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.833.339,19 3.833.339,19 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.827.942,82) (3.827.942,82) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.527.699,65) (2.527.699,65) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.804,55 4.804,55 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.063,87) (1.063,87) (0,00) (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.812.422,02 3.812.422,02 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.892.760,50) (3.442.760,50) (450.000,00) (0,00)
Summe 8.610.039,63 8.094.470,16 515.569,47 0,00
(Vorjahr) (11.761.302,98) (10.351.829,17) (1.409.473,81) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 959 (Vorjahr: TEUR 1.512) durch Grundpfandrechte sowie Sicherungsübereignungen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 1) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 42) gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 560 (Vorjahr: TEUR 638) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten.

Die passiven latenten Steuern werden im Wesentlichen auf Bewertungsunterschiede in Transportbetonwerken und Rückbauverpflichtungen zwischen Handels - und Steuerbilanz gebildet. Der zugrunde gelegte Steuersatz beträgt 14%.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 58.226 (Vorjahr: TEUR 61.115) den Bereich Transportbeton und mit TEUR 35.764 (Vorjahr: TEUR 38.601) den Bereich Logistik.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten.

Im Personalaufwand sind TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 19) an Aufwendungen und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) an Erträgen aus Erstattungen für Altersversorgung enthalten.

Im Zinsaufwand sind Erträge aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 5).

sonstige Pflichtangaben

Beschäftigte

Im Konzern waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 485 Arbeitnehmer beschäftigt; hiervon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 428, auf Angestellte 55 und auf Auszubildende 1. In den Gemeinschaftsunternehmen waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 6 Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführer

Geschäftsführer der LAFEC Holding GmbH ist Herr Robert Nienhaus, Hamburg.

Von der Darstellung der Gesamtbezüge des Geschäftsführers der Muttergesellschaft wird im Berichtsjahr unter Bezug auf § 286 Absatz 4 HGB abgesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträge betragen über die Gesamtlaufzeit der bestehenden Verträge TEUR 13.996. In den drei Folgejahren werden davon TEUR 11.200 und der Rest in den Jahren 2027 bis 2030 fällig. Diese bestehen gegenüber nicht konsolidierten Unternehmen.

Abschlussprüferhonorare

Folgende Honorare wurden vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasst:

31.12.2023
EUR
Abschlussprüfungsleistungen 89.850,00
Steuerberatungsleistungen 18.663,70
Sonstige Leistungen 902,50
Summe 109.416,20

Haftungsverhältnisse

Es sind keine Haftungsverhältnisse vorhanden.

Gewinnverwendung

Nach dem Beschluss der Gesellschafter der LAFEC Holding GmbH wurde das Jahresergebnis 2023 der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 2.970 auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzern auswirken.

 

Hamburg, 31. Dezember 2024

LAFEC Holding GmbH

Robert Nienhaus, Geschäftsführer

Entwicklung des Konzernanlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Veränderungen Konsolidierungskreis Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 30.195,82 0,00 0,00 0,00 0,00 30.195,82
2. entgeltlich erworbene Software 543.135,85 27.565,00 81.545,23 119.744,14 0,00 608.899,76
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.811.590,22 0,00 0,00 0,00 0,00 3.811.590,22
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.602,80 0,00 0,00 0,00 2.602,80
4.384.921,89 30.167,80 81.545,23 119.744,14 0,00 4.453.288,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.464.819,95 25.136,15 0,00 0,00 0,00 5.489.956,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.774.111,02 443.444,29 1.078.757,57 - 45.338,74 0,00 26.093.459,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.669.501,74 2.563.136,24 2.902.887,40 1.600.933,24 0,00 13.930.683,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 783.340,19 1.768.050,20 0,00 - 1.772.644,01 0,00 778.746,38
45.691.772,90 4.799.766,88 3.981.644,97 - 217.049,51 0,00 46.292.845,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 57.749,01 0,00 0,00 0,00 0,00 57.749,01
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 501.959,53 0,00 0,00 0,00 0,00 501.959,53
559.708,54 0,00 0,00 0,00 0,00 559.708,54
50.636.403,33 4.829.934,68 4.063.190,20 -97.305,37 0,00 51.305.842,44
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 9.367,95 2.819,50 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Software 469.464,85 56.517,14 81.538,23 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.291.218,22 229.562,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.770.051,02 288.898,64 81.538,23 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.042.754,82 74.214,15 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.868.916,65 1.850.365,87 1.009.632,57 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.966.937,24 1.407.355,48 1.427.549,40 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
26.878.608,71 3.331.935,50 2.437.181,97 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
30.648.659,73 3.620.834,14 2.518.720,20 0,00
kumulierte Abschreibungen
Fortschreibung at equity Veränderungen Konsolidierungskreis Zuschreibung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 0,00 0,00 0,00 12.187,45
2. entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 0,00 444.443,76
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 3.520.780,22
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 3.977.411,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 2.116.968,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 17.709.649,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 7.946.743,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 27.773.362,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 31.750.773,67
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 18.008,38 20.827,88
2. entgeltlich erworbene Software 164.456,00 73.671,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 290.810,00 520.372,00
4. Geleistete Anzahlungen 2.602,80 0,00
475.877,18 614.870,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.372.987,13 3.422.065,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.383.809,05 9.905.194,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.983.940,50 4.702.564,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 778.746,38 783.340,19
18.519.483,06 18.813.164,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 57.749,01 57.749,01
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 501.959,53 501.959,53
559.708,54 559.708,54
19.555.068,78 19.987.743,61

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
TEUR TEUR
1 . Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile von Minderheitsgesellschaftern) vor außerordentlichen Posten 4.178 3.808
2 . +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.621 3.410
3 . +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 47 425
4 . -/+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge Zunahme (+) /Abnahme (-) passivierter Investitionszuschüsse - 2.153 - 1.201
5 . -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -891 - 2.980
6 . +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -2.599 - 14
7 . -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 0
8 . +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 161 96
9 . +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.711 1.760
10 . -/+ Ertragsteuerzahlungen -1.774 - 1.985
11 . = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.301 3.317
12 . - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 149 -70
13 . + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 1.545 332
14 . - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 4.584 - 4.747
15 - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
16 . + Erhaltene Zinsen 94 12
17 . = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.094 -4.473
18 . + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 0 0
19 . - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten - 552 52
20 . - Gezahlte Zinsen - 255 - 107
21 - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
22 . - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
23 . = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 807 - 55
24 . Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.600 - 1.211
25 . + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.836 8.047
26 . = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.236 6.836

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten".

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzerngewinnvortrag Konzerngewinn Summe
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand 31.12.2021 100.000,00 1.434.646,64 7.549.543,70 2.181.610,29 11.265.800,63
Gewinnausschüttungen 0,00 0,00 -1.201.290,13 0,00 -1.201.290,13
Änderungen Konzernkreis / Fremdanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Eigenkapitalzuführungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern-Gesamtergebnis
- Konzern-Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 1.951.732,40 1.951.732,40
- übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 0,00 2.181.610,29 -2.181.610,29 0,00
Stand 31.12.2022 100.000,00 1.434.646,64 8.529.863,86 1.951.732,40 12.016.242,90
Gewinnausschüttungen 0,00 0,00 -2.152.545,28 0,00 -2.152.545,28
Änderungen Konzernkreis / Fremdanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Eigenkapitalzuführungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern-Gesamtergebnis
- Konzern-Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 2.263.587,28 2.263.587,28
- übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 0,00 1.951.732,40 -1.951.732,40 0,00
Stand 31.12.2023 100.000,00 1.434.646,64 8.329.050,98 2.263.587,28 12.127.284,90
Minderheitsgesellschafter
Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile Summe
EUR EUR
Stand 31.12.2021 10.989.390,70 10.989.390,70
Gewinnausschüttungen 0,00 0,00
Änderungen Konzernkreis / Fremdanteile 0,00 0,00
Eigenkapitalzuführungen 0,00 0,00
Konzern-Gesamtergebnis
- Konzern-Jahresüberschuss 1.855.853,85 1.855.853,85
- übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 12.845.244,55 12.845.244,55
Gewinnausschüttungen 0,00 0,00
Änderungen Konzernkreis / Fremdanteile 0,00 0,00
Eigenkapitalzuführungen 0,00 0,00
Konzern-Gesamtergebnis
- Konzern-Jahresüberschuss 1.914.807,64 1.914.807,64
- übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 0,00
Stand 31.12.2023 14.760.052,19 14.760.052,19
Konzern- Eigenkapital
EUR
Stand 31.12.2021 22.255.191,33
Gewinnausschüttungen -1.201.290,13
Änderungen Konzernkreis / Fremdanteile 0,00
Eigenkapitalzuführungen 0,00
Konzern-Gesamtergebnis
- Konzern-Jahresüberschuss 3.807.586,25
- übriges Konzernergebnis 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00
Stand 31.12.2022 24.861.487,45
Gewinnausschüttungen -2.152.545,28
Änderungen Konzernkreis / Fremdanteile 0,00
Eigenkapitalzuführungen 0,00
Konzern-Gesamtergebnis
- Konzern-Jahresüberschuss 4.178.394,92
- übriges Konzernergebnis 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00
Stand 31.12.2023 26.887.337,09

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der LAFEC Holding GmbH,

Hamburg

A. Grundlagen unseres Konzerns

Geschäft und Rahmenbedingungen

Unser Konzern umfasst die Geschäftsbereiche Transportbeton sowie Logistik mit insgesamt rund 500 Mitarbeitern.

Im Geschäftsbereich Transportbeton betreiben wir mit unseren Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen 19 Betonwerke in Niedersachsen und Bremen und produzieren Transportbeton für unsere gewerblichen und privaten Kunden. Zudem erbringen wir zugehörige Nebenleistungen, Betonpumpdienstleistungen und vermieten Mörtelsilos. Darüber hinaus gewinnen und vertreiben wir Sand und Kies.

Auf den Gebieten der Betontechnologie, -prüfung und -entwicklung arbeiten wir eng mit den Unternehmen der Holcim Gruppe zusammen.

Unser Geschäft im Geschäftsbereich Logistik besteht aus der Anlieferung von unverpackten Baustoffen. Hierzu zählt der Transport von Schüttgütern und Zement sowie weiteren staubförmigen und blasfähigen Gütern.

Unser Liefergebiet für beide Geschäftsbereiche umfasst weite Bereiche Niedersachsens, es reicht von der holländischen Grenze entlang der Nordseeküste im Westen und der Elbe nach Hamburg und schließt auch die Lüneburger Heide ein.

Alleiniger Anteilseigner ist Dietrich von Saldern und Geschäftsführer unserer Muttergesellschaft ist Robert Nienhaus.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stockte im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld. Die relativ hohe Inflation auf allen Wirtschaftsstufen dämpfte die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Das Baugewerbe hat 2023 einen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro erzielt, nominal waren es 1,4% mehr als 2022. Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0 % deutlich stärker zu.

Es kam daher zu einem realen Umsatzrückgang von 5,2 %, gegenüber 2020 summiert er sich auf 15,3 %.

Besonders betroffen ist hier der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5 %. Hier waren die Auswirkungen der steigenden Baupreise und Zinsen besonders extrem.

Für das bevorstehende Jahr 2024 erwarten wir eine weitere Verschlechterung der Baukonjunktur. Prognosen ergeben einen Umsatzrückgang um zusätzliche 3 %, wobei der Wohnungsbau einen erheblichen Rückgang von 13 % verzeichnen könnte.

Investitionen

Unsere Investitionen betreffen im Wesentlichen Radlader, Betonpumpen, Fahrmischer, PKW, Betonmischanlagen, Steuerungssysteme, Zementsilos, Sattel- und Siloauflieger, und LKW.

Ertragslage

Zur Darstellung der Ertragslage sind in der folgenden Übersicht die Posten aus der Gewinn- und Verlustrechnung zu einer wirtschaftlichen Erfolgsrechnung verdichtet worden.

2023 2022 Veränderung (ergebnisbezogen)
TEUR TEUR TEUR
Rohertrag 43.045 42.861 185
Personalaufwand - 24.073 - 23.738 - 335
übrige Aufwendungen/Erträge (saldiert) - 9.321 - 10.125 804
ertragsunabhängige Steuern - 296 - 285 - 11
- 33.690 - 34.148 458
EBITDA 9.356 8.713 643
Abschreibungen - 3.621 - 3.410 - 211
Betriebsergebnis 5.735 5.303 432
Finanzergebnis 155 264 - 109
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.889 5.567 322
Ertragsteuern - 1.711 - 1.760 49
Konzernjahresüberschuss 4.178 3.808 372
auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn - 1.915 - 1.856 - 59
Konzerngewinn 2.264 1.952 312

Der LAFEC Konzern erzielte einen Rohertrag von TEUR 43.045.

Der Personalaufwand beträgt TEUR 24.073. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestanden im Wesentlichen aus Miet- und Pachtaufwendungen, KFZ Kosten sowie Leasingaufwendungen und betragen TEUR 11.331.

Der Konzern hat einen Konzernjahresüberschuss von TEUR 4.178 erwirtschaftet. Davon entfällt ein Anteil in Höhe von TEUR 1.915 auf andere Gesellschafter.

Nachfolgend werden nicht konsolidierte Angaben zu den wesentlichen Erfolgskomponenten der operativen Konzerngesellschaften im Geschäftsjahr 2023 aufgeführt:

Umsatzerlöse 2023 Materialaufwand 2023 Personalaufwand 2023 Jahresüberschüsse 2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
Transportbeton 60.645 39.531 9.488 3.948
Logistik 36.973 14.907 14.593 110
Summe 97.619 54.439 24.081 4.058

Vermögenslage

Zur Beurteilung der Vermögenslage des Konzerns werden die Posten der Konzernbilanz des Berichtsjahres zusammengefasst und den Vergleichswerten der Vorperiode gegenüber gestellt:

2023 2022 Veränd
TEUR % TEUR % TEUR
Aktiva
langfristiges Anlagevermögen 19.555 48,6 19.988 48,3 - 433
Vorräte 3.216 8,0 3.231 7,8 - 15
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände einschließlich Rechnungsabgrenzung 12.248 30,4 11.342 27,4 906
flüssige Mittel 5.236 13,0 6.836 16,5 - 1.600
kurzfristig gebundenes Vermögen 20.700 51,4 21.409 51,7 - 709
40.255 100,0 41.397 100,0 - 1.142
Passiva
Gezeichnetes Kapital 100 0,2 100 0,2 0
Kapital- und Gewinnrücklagen 1.435 3,6 1.435 3,5 0
Konzerngewinnvortrag und Konzernergebnis 10.593 26,3 10.482 25,3 111
Ausgleichposten für Anteile anderer Gesellschafter 14.760 36,7 12.845 31,0 1.915
Eigenmittel 26.887 66,8 24.862 60,0 111
mittel- und langfristige
- Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten 817 2,0 837 2,0 - 20
- Verbindlichkeiten 516 1,3 2.157 5,2 - 1.641
mittel und langfristige Fremdmittel 1.333 3,3 2.995 7,2 - 1.661
Rückstellungen und latente Steuern 3.901 9,7 3.860 9,3 41
Verbindlichkeiten 8.133 20,2 9.680 23,4 - 1.547
kurzfristige Fremdmittel 12.035 29,9 13.540 32,7 - 1.506
40.255 100,0 41.397 100,0 - 3.056

Das Gesamtvermögen beträgt TEUR 40.255. Davon sind rund TEUR 19.555 langfristig gebunden und TEUR 20.700 dem kurzfristigen Bereich zuzuordnen. Das langfristige Vermögen ist zu 62% durch den auf die Muttergesellschaft fallenden Eigenkapitalanteil gedeckt.

Der Liquiditätsbestand macht 13,0 % der Bilanzsumme aus. Das kurzfristig gebundene Vermögen deckt das kurzfristige Fremdmittel zu 172 %.

Finanzlage

Wir haben im Berichtsjahr aus dem laufenden Geschäft einen Cash flow in Höhe von TEUR 2.301 erzielt und diesen für Netto-Investitionen in Höhe von TEUR 3.094 verwendet. Für die Tilgung von Darlehen und Zinszahlungen wurden zusätzlich TEUR 807 verwendet. Der verbleibende Liquiditätsbedarf in Höhe von TEUR -1.600 wurde dem Finanzmittelfonds entnommen.

Aus den Liquiditätsprognosen des Konzerns ergeben sich keine Anzeichen für Zahlungsengpässe.

Insgesamt befindet sich unser Konzern in einer gesunden Vermögens- und Finanzlage.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Wir erwarten für 2024 im Geschäftsbereich Transportbeton entgegen dem bundesweiten Trend keinen weiteren Rückgang der Gesamtproduktionsmenge, da mehrere Großaufträge in den Bereichen Infrastruktur, Rüstung und Industriebau zu erwarten sind. Allerdings werden die Umsatzerlöse aufgrund der geringeren Rohertragsquote dieser Projekte leicht unter dem Niveau des Berichtsjahrs bleiben. Dementsprechend gehen wir im Vergleich zum 2023 von einem geringfügig niedrigeren Jahresergebnis aus.

Signifikante negative Auswirkungen der konjunkturellen Entwicklung sind für diesen Konzernbereich in 2024 noch nicht zu erwarten. Mittelfristig halten wir einen weiteren Rückgang des Geschäftsumfangs für möglich.

Die in der Vergangenheit getätigten Investitionen haben positive Effekte auf die Kostenstruktur und Leistungsfähigkeit des Geschäftsbereiches. Ein hoher Anstieg der Materialkosten belastet die gesamte Baubranche und wir die Nachfrage in diesem Bereich negativ beeinflussen.

Die wesentliche Herausforderung besteht in einer konsequenten Optimierung und Verjüngung der Personalstruktur. Fachkräftemangel und ein zunehmendes, rentenbedingtes Ausscheiden von erfahrenen Mitarbeitern begegnen wir mit diversen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der jeweiligen Arbeitsplätze und Nachwuchsförderung. Ein Schwerpunkt liegt hier in den Bereichen Aus- und Weiterbildung. Unsicherheiten bestehen aktuell hinsichtlich der angespannten politischen und gesellschaftlichen Lage weltweit und der damit zusammenhängenden konjunkturellen Entwicklung. Die Geschäftsführung sieht hier aktuell keine wesentliche Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung in 2025. Die mittelfristige Entwicklung ist schwer abzusehen, für verschiedene Szenarien hat die Geschäftsführung Maßnahmen vorbereitet.

Anders sieht die Prognose im Geschäftsbereich Logistik aus. Mit Blick auf eine verbesserte Auftragslage in 2024 und Frachtpreissteigerungen rechnen wir in 2024 mit höheren Umsatzerlösen als im Geschäftsjahr 2023.

Kostensteigerungen bei den Mautgebühren und dem Mietleasing minimieren den Margeneffekt der Frachtpreissteigerungen. Aufgrund von geringeren Kraftstoffkosten erwarten wir einen Jahresüberschuss nach Steuern, der voraussichtlich deutlich über dem aktuellen Jahresergebnis liegen wird.

Mit Blick auf die hohe Unsicherheit der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht eine wesentliche Unsicherheit unserer Planungen. Ein negativer Effekt kann sich insbesondere dann ergeben, wenn die Kostensteigerungen (unter anderem Diesel und LNG) nicht durch weitere Frachtpreisanpassungen aufgefangen werden können.

2. Chancen- und Risikobericht

Die Angaben im Lagebericht geben unsere Einschätzung der Lage in der Region und auf dem deutschen Markt wieder. Die Angaben beruhen auf Annahmen hinsichtlich der Entwicklung von Chancen und Risiken. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wesentlichen Chancen und Risiken in unserem Marktumfeld.

Konjunkturelle Entwicklung

Unsere Branche ist stark abhängig von der Entwicklung der Baubranche und somit von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Vom Konjunktureinbruch ist die Baubranche in Deutschland gleichermaßen betroffen. In den Bereichen Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau wurde in 2023 ein Umsatzrückgang von 5,2 Prozent verzeichnet. Für 2024 wird ein weiterer Rückgang der Bauleistung um 3 % erwartet.

Regionale Ausrichtung

Transportbeton kann aus produktionstechnischen Gründen nicht über längere Zeiträume transportiert werden. Somit sind wir als Produzent und Transporteur von Transportbeton stark von der Bautätigkeit in unserem Marktgebiet abhängig. Insbesondere in ländlichen Gebieten ist die Nachfrage schwankend. Durch unser räumlich disloziertes Marktgebiet ist hier eine Risikoverteilung möglich.

Materialintensität

Die Produktion von Transportbeton ist sehr materialintensiv. Die Rohstoffkosten stellen einen maßgeblichen Kostenfaktor des Unternehmens dar. Zudem ist die Verfügbarkeit der Zuschläge, insbesondere von Kies und Sand, auf Grund einer Verknappung der Vorkommen eingeschränkt. Die Nutzung unterschiedlicher lokaler Anbieter und Produktionsstätten sowie die eigene Produktion von Sand und Kies lässt sich dieses Risiko reduzieren und sogar einen Wettbewerbsvorteil genießen.

Treibstoffe

Die Entwicklung der Treibstoffpreise stellt seit dem vergangenen Jahr ein erhöhtes Risiko für den Geschäftserfolg dar. Wir minimieren dieses Risiko, indem wir einen Teil der Treibstoffe in Abstimmung mit dem Beirat hedgen.

Durch die zunehmende Belastung durch Straßenbaumaßnahmen vor allem im Großraum Hamburg und die damit verbundenen Staus rechnen wir punktuell mit höheren Verbräuchen.

Um unseren Treibstoffverbrauch auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten schulen wir unsere Fahrer anhand von täglich in webfleet ausgewerteter Treibstoffverbräuche, wie sie mit ihrem Fahrverhalten zu einem niedrigeren Treibstoffverbrauch beitragen können.

Die Beobachtung der Entwicklung der Treibstoff- und Reifenpreise hat weiterhin einen hohen Stellenwert für unsere Gesellschaft.

Öffentlicher Sektor, privater Sektor

Der Bedarf nach Baudienstleistungen ist im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Lage rückläufig. Dies führt zu sinkenden Produktionsmengen von Transportbeton sowie von Sand und Kies, die in der eigenen Produktion verwendet sowie von Dritten abgenommen wer-den. Dieser Mengenentwicklung begegnen wir mit einer konsequenten Preispolitik.

Wettbewerb, Überkapazitäten

Die einzelnen Märkte für Transportbeton sind auch weiterhin gesättigt. Einige Marktgebiete zeichnen sich durch Überkapazitäten aus. Daher stehen die Bereiche Kundenzufriedenheit, Service und die Logistikdienstleistung im Fokus unserer wirtschaftlichen Bestrebungen.

Nachhaltigkeit

Wir nehmen unsere Verantwortung für eine nachhaltige Produktion durch diverse Maßnahmen wahr.

Im Geschäftsbereich Transportbeton beliefern wir unsere Kunden seit 2023 auch mit Recycling-Beton. Weiterhin sind unsere Transportbetonwerke in Horneburg, Bremen, Oldenburg, Zeven und Bremerhaven mit dem globalen branchenspezifischen Zertifikat des CSC (Concrete Sustainability Council) für verantwortungsbewusst hergestellten Beton überwiegend auf Silber-Niveau ausgezeichnet. Wir prüfen weitere Möglichkeiten der umweltfreundlichen Betonherstellung, wie die energetische Eigenversorgung der Produktionswerke sowie den Einsatz von Elektrofahrzeugen.

Im Geschäftsbereich Logistik werden wir weiterhin regelmäßig Sattelzugmaschinen sowie Siloauflieger und Kippmulden erneuern, um Risiken aus erhöhten Reparaturkosten zu vermeiden und durch den Ankauf verbrauchsärmerer Aggregate den Auswirkungen steigender Treibstoffkosten entgegen zu wirken. Zudem investieren wir in grüne Technologien, wie zB Liquid Natural Gas (LNG) LKW. Mit diesen Investitionen wollen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken und umweltschonende Transporte anbieten.

Insgesamt sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 keine bestandsgefährdenden Risiken für unseren Konzern.

 

Hamburg, den 31. Dezember 2024

Robert Nienhaus, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LAFEC Holding GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der LAFEC Holding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzern-Kapitalflussrechnung sowie dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der LAFEC Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile.

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, 22. Januar 2025

Várnay, Wirtschaftsprüferin

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