Sonstige Reinigung a. n. g.
WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBH
Hockenheimer Straße 3, 76726 Germersheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Max Dr. Wagner seit 22.7.2022 | Geschäftsführer |
Frederic David Förster seit 22.7.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBHGermersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Walther Systemtechnik GmbH umfasst die Entwicklung, den Vertrieb und die Produktion von Komponenten und Systeme zum Dosieren und Auftragen viskoser Medien wie bspw. Schmier- und Klebstoffe. Darüber hinaus erfolgt die Konstruktion, die Herstellung und der Vertrieb von Anlagen und Systemen im Sondermaschinenbau. Der Kundenstamm der Walther Systemtechnik GmbH besteht aus national und international aufgestellten Industrieunternehmen. Der Fokus lag auch im Berichtsjahr auf dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive. Die Gesellschaft agiert sowohl auf dem nationalen Markt als auch auf internationalen Märkten. Zweigniederlassungen und -standorte werden nicht unterhalten. Die Gesellschaft ist Teil der Hahn Automation Group. Diese ist globaler Lösungspartner für Fabrikautomation. Das Unternehmen steht für industriespezifisches Know-how, ein umfangreiches Projekt-Portfolio und eine globale Organisation mit Servicefokus aus einer Hand. Von der manuellen Bearbeitungsstation über teilautomatisierte Zellen bis hin zur kompletten Automatisierungslinie arbeiten ca. 1.800 Mitarbeitende an 22 Standorten weltweit an individuellen Smart Factory Lösungen. Kunden in den Industrien Automotive, Consumer Goods, Electronics sowie MedTech profitieren von Expertise, die auf über 30 Jahren Erfahrung und internationaler Innovation basiert. 1.2. Steuerungssystem Das Unternehmen wird anhand von Kennzahlen aus dem Controlling gesteuert, die auf der Auftragskalkulation beruhen. Ermittelt werden die erzielbaren Deckungsbeiträge. Die wesentliche Steuerungskennziffer ist das EBITDA. 1.3. Forschung und Entwicklung Walther Systemtechnik GmbH legt größten Wert auf Innovation. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung aktualisieren wir laufend unser Produktportfolio. 2023 lag der Fokus auf neuen Produkten zum Dosieren von Klebstoffen und der Weiterentwicklung der Steuerungstechnik. Der Gesamtbetrag der Forschung und Entwicklung der Walther Systemtechnik GmbH betrug in 2023 TEUR 264. Auf die in Vorjahren und im Jahr 2023 aktivierten Entwicklungsleistungen entfielen Abschreibungen von TEUR 124. 2. Wirtschaftsbericht 1 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Weltwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,8 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,3 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,7 Prozent, wobei China (+4,1 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,4 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Globaler Maschinenbau 2 Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau 3 Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag im November mit 10,3 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im Oktober etwa 17.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um etwa 1 Prozent zulegen. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 262 Mrd. Euro. 2.2. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 erzielten die Gesellschaft einen Auftragseingang von TEUR 7.683. Dies führte zu einem Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 von TEUR 2.388. Die Lieferkettenthematiken waren 2023 unkritisch. Negativ haben sich der Cyberangriff sowie das Marktumfeld ausgewirkt. Insgesamt konnte durch Optimierung und Effekte durch das neue ERP-System ein positives Jahresergebnis erreicht werden. Die maßgebliche Steuerungskennziffer, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), lag am Ende des Jahres bei TEUR 500. Die Gesamtergebnisse blieben unter den Erwartungen. Die durchschnittliche MitarbeiterInnenzahl liegt bei 51. Bei neuen Mitarbeitern wurde der Fokus auf produktive Kapazitäten gelegt. Die HAHN Automation Group steht für definierte Werte. Diese bilden die Basis des Miteinanders und der täglichen Zusammenarbeit. Diese Werte lassen keinen Raum für Geschäfte mit Verbrechern. Als im März 2023 ein professioneller Hackerangriff auf die zentral aufgestellten Server der HAHN Group stattgefunden hat, wurden in dessen Folge sämtliche Systeme zur Sicherheit abgeschaltet und umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen zur Verhinderung weitere Angriffe. Zusätzlich wurde eine Partnerschaft mit einem Anbieter für Identitätsschutz- und Überwachungslösungen, u. a. Darknet-Überwachung, eingegangen. Bei dem Angriff auf die HAHN Group handelte es sich um einen Ransomware Angriff, eine Cyber-Erpressung. Durch die Zahlung von Lösegeld wären hierdurch auch weiterhin Cyberangriffe auf die Sicherheit von kritischer Infrastruktur wie Energieversorgung und Krankenhäuser, auf Bildungseinrichtungen oder Wirtschaftsunternehmen finanziert worden. Dieser Verzicht auf Lösegeldzahlungen und ein Wiederaufsetzen des Geschäftsbetriebs aus eigener Kraft haben eine zeitweise Nichtverfügbarkeit von Systemen und betriebliche Einschränkungen mit den negativen Auswirkungen auf den EBITDA mit sich gebracht. Durch erhöhte Produktivität und sehr gute Projektmargen konnten diese negativen Effekte teilweise kompensiert werden. 2.3. Lage 2.3.1 Ertragslage Der Umsatz fiel im Geschäftsjahr um TEUR 1.652 auf TEUR 7.974. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf eine reduzierte Nachfrage am Markt sowie auf den Cyberangriff zurückzuführen. Vom Umsatz entfielen TEUR 4.309 (Vorjahr: TEUR 4.936) auf das Inland und TEUR 3.665 (Vorjahr: TEUR 4.694) auf das Ausland. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres beträgt TEUR 2.387 (Vorjahr: TEUR 2.830) und entspricht einer Umsatzreichweite von ca. 2,5 Monaten. Der im Jahr 2022 geplante Umsatz für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 10.728 konnte aufgrund des Marktumfelds sowie des Cyberangriffs nicht erreicht werden. Die weiteren Leistungsparameter, wie das EBITDA (Vorjahr TEUR 313) lagen mit TEUR 500 über Vorjahresniveau. Der Materialaufwand ist mit TEUR 3.098 ebenfalls rückläufig. Die entgegen dem Marktumfeld (hohe Inflation) weitgehend konstante Materialeinsatzquote ist im Wesentlichen auf die Optimierung der eigenen System- und Komponenten-Fertigung zurückzuführen. Weiter positiv wirkte sich hier die Eigenproduktion von Standardkomponenten aus, welche die Jahre zuvor bei Marktbegleitern eingekauft wurden. Der Personalaufwand ist im aktuellen Geschäftsjahr mit TEUR 3.902 im Vergleich zu 2022 (TEUR 4.219) gefallen. Diese Reduktion konnte trotz steigender Gehälter durch die Optimierung der Unternehmensstruktur realisiert werden. Weiterhin stiegen die Abschreibungen um TEUR 143 auf TEUR 454. Der Anstieg der Abschreibungen ist im Wesentlichen auf die in den Jahren 2020 bis 2023 getätigte Investitionen, auf die gestiegenen aktivierten Entwicklungskosten sowie die Einführung des neuen ERP-Systems zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 1.333 und liegen damit unter dem Vorjahresniveau (TEUR 1.465). 2.3.2 Finanzlage Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum TEUR 1.372 (Vorjahr: TEUR 1.029. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug TEUR -1.280 (Vorjahr: Zahlungsmittelabfluss TEUR -812). Der Zahlungsmittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr TEUR 16 (Vorjahr: Zahlungsmittelabfluss TEUR -6). Insgesamt ist die Liquiditätslage der Gesellschaft am Bilanzstichtag als kontant zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote ist im Jahr 2023 leicht gesunken und liegt bei 84% (Vorjahr: 85 %). 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg im Berichtsjahr um TEUR 67 auf TEUR 7.655. Der Anstieg der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf den Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 765 sowie der liquiden Mittel um TEUR 109 und des Vorratsvermögens bei gleichzeitigem Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Der Anstieg der Zahlungsmittel ist bedingt durch den positiven Cashflow aus operativer Tätigkeit abzüglich Zahlungsmittelabflüssen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Umlaufvermögen an der Bilanzsumme von 51 % (Vorjahr: 63 %) gekennzeichnet. Auf der Passivseite ist der Anstieg der Bilanzsumme insbesondere auf erhöhte Verbindlichkeiten zurückzuführen. Diese stiegen im Verhältnis zum Vorjahr um TEUR 215 auf TEUR 787. Gleichzeitig reduzierten sich die Rückstellungen auf TEUR 419 (Vorjahr TEUR 567). Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sind die wesentlichen Voraussetzungen erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung ist positiv und leicht über dem Vorjahreswert. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren EBITDA Das EBITDA 2023 liegt mit TEUR 500 ca. TEUR 200 unter der Budgeterwartung für 2023 (TEUR 700). Im Hinblick auf die Zielsetzung 2024 ist eine weitere Erhöhung sowie die mittelfristige Stabilisierung des Wachstums bei dem Ergebnis erforderlich. Nach wie vor wird an dem Ziel einer zweistelligen EBITDA-Marge, deutlich über dem Berichtsjahr, festgehalten. 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Gesellschaft ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Die Gesellschaft verfügt über ein umfassendes Berichts-, Controlling- und Frühwarnsystem, dass der Geschäftsführung und der ersten Führungsebene Werkzeuge an die Hand gibt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung zeitnah aufzusetzen. Die im Folgenden beschriebenen Risiken werden entsprechend ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit (hoch, möglich, niedrig) und dem Grad ihrer Auswirkungen (erheblich, moderat, gering) auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als insgesamt hoch, mittel oder niedrig eingestuft. Konjunktur- und Marktrisiken globaler sowie deutscher Maschinen- und Anlagenbau 4 Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert. Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute, und der Maschinenbau ist als reiner Investitionsgüterlieferant ein Spätzykliker. Zwar gibt es erste, noch sehr zaghafte Signale, dass ein Tiefpunkt der Bestellungen bald erreicht ist. Das ifo-Geschäftsklima für den Maschinenbau hat sich zuletzt stabilisiert, und der Orderrückgang hat sich zum Jahresende 2023 etwas abgeschwächt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine mögliche Bodenbildung bei der Auslandsnachfrage noch nicht als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen. Aufgrund der trüben Aussichten haben viele Unternehmen ihre Einstellungsabsichten derzeit zwar zurückgefahren. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. Dieses Risiko wird als niedrig eingeschätzt. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Organisatorisch wurden Maßnahmen eingeleitet und performantes Personal für die Bearbeitung der Märkte eingestellt. Wettbewerber aus dem Lieferantenumfeld werden weiter eine Vorwärtsintegration ihres Leistungsspektrums anstreben und der Gesellschaft zusätzliche Konkurrenz machen. Preissteigerungen und -schwankungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatz- und Margenentwicklung auswirken. Dieses Risiko wird als niedrig eingeschätzt. Produktrisiken Anlagenbauer sind im besonderen Maße von der Qualität des verwendeten Materials abhängig. Ständige interne Qualitätskontrollen sichern die Qualität des verwendeten Materials. Die Implementierung einer professionellen, strategischen Einkaufsorganisation zur kommerziellen und qualitativen Absicherung von Zukaufsteilen und Produkten aus dem Unternehmensverbund reduzieren weiterhin das Produktrisiko. Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte am Markt zu platzieren. Diesem Risiko wird durch ständige Weiterentwicklung des Produkt- und Lösungsportfolios entgegengewirkt. Zudem nutzen wir verstärkt digitale Verfahren, um bereits auf Basis vorliegender Konstruktionsdaten Fehlfunktionen zu vermeiden und somit den Ressourceneinsatz zu optimieren und Deckungsbeiträge zu sichern. Dieses Risiko wird insgesamt als niedrig eingeschätzt. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungs- und Ausfallrisiken, d.h. dass Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen teilweise oder vollständig nicht nachkommen, können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Zur Minimierung des Ausfallrisikos wird in der Gesellschaft bereits ein internes, gut funktionierendes und effizientes Debitorenmanagement eingesetzt sowie systematisch Kreditwürdigkeitsprüfungen vorgenommen. Dieses Risiko wird bei geringen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und niedriger Eintrittswahrscheinlichkeit, unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden operativen Gegenmaßnahmen, insgesamt als niedrig eingeschätzt. Personalrisiken Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Als Personalrisiko ist der Mangel an geeignetem Fach- und Branchenpersonal zu nennen. Das Finden und die Integration von geeignetem Personal insbesondere für die Marktbearbeitung ist die Schlüsselaufgabe der Geschäftsführung und des Führungsteams, um einen langfristigen und nachhaltigen Geschäftserfolg sicherzustellen. Dieses Risiko wird bei mittleren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und niedriger Eintrittswahrscheinlichkeit, unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden operativen Gegenmaßnahmen, insgesamt als niedrig eingeschätzt. Sonstige Risiken Nach dem Hackerangriff im März 2023 können weitere Angriffe auf die IT-Systeme von innen oder außen zu Datenverlusten oder Arbeitsunterbrechungen führen. Durch die Implementierung neuartiger Virenscanner, Endpunktüberwachungen und verstärkter Sensibilisierung der Mitarbeiter wird diesem Risiko begegnet. Das Unternehmen ist aufgrund seines Geschäftsmodelles geringen Risiken aus Gewährleistungsansprüchen, Vertragsstrafen ausgesetzt. Wo bekannt, wird für diese Risiken ausreichend Vorsorge innerhalb der Rückstellungen getroffen. Aus unserer Sicht sind die sonstigen Risiken als niedrig zu betrachten. Bestandsgefährdende Risiken Die Gesellschaft geht derzeit davon aus, dass trotz der oben beschriebenen Risiken keine bestandsgefährdenden, wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen. 3.2. Chancenbericht Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der weiteren Erschließung neuer regionaler und internationaler Märkte. Durch eine horizontale Diversifikation des Produktportfolios besteht darüber hinaus die Chance im äußerst lukrativen Geschäftsfeld des Klebstoffauftrags sowie in weitere Geschäftsfelder des Auftrags viskoser und flüssiger Medien einzutreten. In jedem Fall bringt ein Ausbau und eine Professionalisierung der bestehenden Vertriebsorganisation einen signifikanten Beitrag zu einer positiven und nachhaltigen Geschäftsentwicklung. Die stabile finanzielle Situation des Unternehmens, mit Unterstützung durch die Gesellschafterin, ermöglicht die kontinuierliche Verbesserung und Entwicklung neuer und innovativer Produkte und Lösungen, die es in der Dosiertechnikbranche in dieser Ausprägung noch nicht gibt. Die zunehmenden Qualitätsansprüche der Endkunden erfordern mehr und mehr kontrollierbare, dokumentierbare (Rückverfolgbarkeit) und automatisierte Dosierungslösungen für Fette, Öle, Schmier- und Klebstoffe in den Wertschöpfungsprozessen unserer Kunden. In dem Bereich der "Elektrifizierung" von Dosiertechnikprodukten und der Integration von IOT-fähigen Funktionen in systemkritische Komponenten ist Walther bereits sehr gut aufgestellt. Dies bringt zusätzliche Chancen für ein zukunftsfähiges und wettbewerbsfähiges Produkt- und Dienstleistungsportfolio. Die verstärkte Nutzung der Infrastruktur innerhalb der HAHN Automation Group soll im folgenden Geschäftsjahr ebenfalls zur Steigerung der Effizienz beitragen. So sollen die Vorteile von Produktionsstandorten im Ausland verstärkt zur Reduktion der Herstellkosten genutzt werden. 3.3 Prognosebericht Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Walther Systemtechnik GmbH. Die konjunkturellen Prognosen für das folgende Geschäftsjahr sind sehr verhalten mit Tendenz zu einer geringen Rezession. Verantwortlich hierfür sind das weiterhin geringere Wachstum in China (im Vergleich zu den letzten 10 Jahren), der Russland-Ukraine-Krieg, der Konflikt in Israel (Einfluss auf Lieferketten) und die weltweit hohen Inflationsraten, denen die Zentralbanken mit weiterhin mit steigenden Zinsen begegnen. Alle diese Faktoren führen zu Unsicherheiten in der Branche und stellen die Risiken für die konjunkturelle Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 dar. Mit der angestrebten Ausweitung der Vertriebsaktivitäten und dem Eintritt in das Geschäftsfeld "Klebstoffauftrag" wird eine horizontale Expansion des Unternehmens angestrebt. In einem Negativ-Szenario soll so ein konjunktureller Abschwung kompensiert und im best-case Szenario das Jahresergebnis weiter verbessert werden. Darüber hinaus erweist sich der Arbeitskräftemangel mehr und mehr als ein wesentliches Hindernis für den geplanten Ausbau der Vertriebsaktivitäten. Auch wenn die Konjunkturentwicklung durch die aufgezeigten, nicht planbaren Einflüsse nur schwer einzuschätzen ist, wird dennoch von einem deutlichen Umsatzwachstum gegenüber dem abgeschlossenen Geschäftsjahr ausgegangen. Durch die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten und den Eintritt in ein neues Geschäftsfeld wird der Umsatz für das folgende Geschäftsjahr auf rund TEUR 10.958 geplant. Durch die angestrebten Maßnahmen zur weiteren Optimierung der Produktion ist geplant, den Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung im Folgejahr weiter zu erhöhen. Die Planung für das Jahr 2024 sieht aufgrund der aktuellen Marktsituation bei Walther Systemtechnik GmbH ein EBITDA von TEUR 1.124 (+ 625 TEUR gegenüber dem EBITDA des Berichtjahres) vor. Trotz der eingetrübten Konjunktur plant die Gesellschaft, das EBITDA 2024 gegenüber 2023 deutlich zu verbessern. Dies ist primär darauf zurückzuführen, dass durch ein neues ERP-System die Effizienz gesteigert wurde, kein weiterer Einmaleffekt eines Cyberangriffs erwartet werden und die Materialquote sich stabilisiert. Die Geschäftspolitik wird den geänderten und wachsenden Herausforderungen entsprechend angepasst.
Germersheim, den 15.03.2024 Walther Systemtechnik GmbH 1 Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, November 2023 2 Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 3 Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA 4 Quelle: VDMA (Originaltext) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen. Sämtliche Ausweise oder Vermerke der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit des Abschlusses im Anhang angegeben. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt 3 und 15 Jahre. Selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte wurden, sofern diese auf die Entwicklungsphase entfallen, zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellkosten beinhalten neben den Einzelkosten notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt 7 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellkosten beinhalten neben den Einzelkosten notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Soweit diese abnutzbar sind, werden sie um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten wurden über 5 bis 17 Jahre, technische Anlagen und Maschinen über 5 bis 10 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden über Zeiträume von 3 bis 13 Jahre abgeschrieben. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 Euro werden sofort als Aufwand erfasst. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und beinhalten den zurechenbaren Teil der Einzelkosten und einen angemessenen Teil der Gemeinkosten, es erfolgt kein Einbezug von Fremdkapitalzinsen. Sofern der Marktwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wurden das Fifo-Verfahren sowie das Festwertverfahren angewendet. Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt und entsprechend § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offenen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Aufwendungen, die periodengerecht abgegrenzt und zum Nennwert bewertet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewandt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 20.000,00 (Vorjahr: EUR 20.000,00). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegenüber Gesellschafter Der Betrag der Forderungen gegenüber Gesellschafter beträgt zum Stichtag EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.524.412,79). Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Der Betrag der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 3.126,60). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt am Bilanzstichtag EUR 26.000,00 und ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf EUR 130.000,00. Der Gesamtbetrag in Höhe von EUR 1.923.211,70 unterliegt aufgrund der aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände der Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre oder von Sicherungsrechten Es bestehen keine bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren oder die besichert wurden. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 787.050,07 (Vorjahr: EUR 546.003,48). Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beträgt EUR 330.321,47 (Vorjahr: EUR 79.433,52). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind in der Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt EUR 393.227,73 (Vorjahr: EUR 192.446,49). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit EUR 8.512,29 (im Vorjahr EUR 73.600,19) Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie mit EUR 321.809,18 (im Vorjahr EUR 5.833,33) sonstige Verbindlichkeiten in Form von Darlehen gegenüber der Gesellschafterin HAHN Automation Group Holding GmbH, EUR 1.969,64 (im Vorjahr EUR 0) Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegenüber der HAHN Automation Group GmbH, EUR 24.058,25 (im Vorjahr EUR 113.012,97) Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegenüber der HAHN Automation Group Machining GmbH, EUR 1.583,67 (im Vorjahr EUR 0) Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegenüber der HAHN Automation Group Inc. und EUR 245,19 (im Vorjahr EUR 0) Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegenüber der HAHN Automation Group d.o. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen für Mietobjekte und Kraftfahrzeuge in Höhe von EUR 232.477,75 (Vorjahr: EUR 371.286,33) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Leasing- und Mietvereinbarungen haben zum Bilanzstichtag Restlaufzeiten von bis zu 4 Jahren mit einer kumulierten Summe von EUR 446.536,89. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach geographischen Märkten
Entwicklungsaufwendungen Im Geschäftsjahr wurden EUR 264.206,59 (Vorjahr: EUR 426.911,52) an Entwicklungsaufwendungen gemäß § 248 Abs. 2 HGB aktiviert, welcher vollumfänglich auf die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entfällt. Gewinnabführungsvertrag Gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 08.04.2019 mit der HAHN Automation Group Holding GmbH erfolgt die Ergebnisabführung an die Obergesellschaft. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 51. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Dr. Frederic Förster (Ingenieur) und Dr. Henning Wagner (Ingenieur) geführt. Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9a HGB) wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Die Walther Systemtechnik GmbH wird in den Konzernabschluss der RAG-Stiftung, sowie in den Teilkonzern der RSBG S.E. einbezogen. Der Konzernabschluss der RAG-Stiftung, Essen, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen dar. Der Teilkonzernabschluss der RSBG S.E. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis dar. Der Konzernabschluss der RAG-Stiftung, Essen, sowie der RSBG S.E, Essen, wird im Unternehmensregister eingereicht und veröffentlicht. Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD-Modellregeln erlassen haben. Die Berichtsgesellschaft und der RAG-Stiftung-Konzern fallen voraussichtlich in künftigen Geschäftsjahren in den Anwendungsbereich der Mindeststeuergesetze. Zum 31. Dezember 2023 wurden gemäß § 274 Abs. 3 HGB beim Ansatz und der Bewertung latenter Steuern Differenzen aus der Anwendung des deutschen Mindeststeuergesetzes sowie vergleichbarer ausländischer Mindeststeuergesetze nicht berücksichtigt. Das deutsche Mindeststeuergesetz (Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz-MinStG)) ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Folglich kann sich für Geschäftsjahre, die zum 31.Dezember 2023 enden, grundsätzlich kein tatsächlicher Steueraufwand oder- ertrag aus dem Mindeststeuergesetz ergeben. Da Fehlanzeigen im Anhang in analoger Anwendung von §265 Abs. 3 HGB nicht erforderlich sind, unterbleibt bei wortgetreuer Anwendung des Gesetzeswortlautes in handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschlüssen zum 31. Dezember 2023 eine Angabe nach den Vorschiften der §§ 285 Nr. 30a,314 Abs. 1 Nr. 22a HGB. Bericht des AufsichtsratsIm Unternehmen existiert kein Aufsichtsrat. sonstige Berichtsbestandteile
Geschäftsführer gez. Dr. Frederic Förster gez. Dr. Henning Wagner Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBH, Germersheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBH, Germersheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zudienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 12. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jörg Klein, Wirtschaftsprüfer ppa. Barbara Hegeler, Wirtschaftsprüferin |
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