BurnusHychem GmbHLiquidiert

64293 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 90534
Vorher
HyChem GmbHBurnusHyChem GmbH
Eingetragen
28.10.2003
Branche
Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und PoliermittelnGroßhandel mit Wasch-, Putz- und ReinigungsmittelnHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von professionellen Waschmitteln sowie der zugehörigen technischen Einrichtungen und die Bereitstellung des zugehörigen Services.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Schergung
seit 12.7.2019
Prokura
Prokura
Eike Ebert
seit 17.11.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

BurnusHychem GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

INHALTSVERZEICHNIS

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.949,50 86.728,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
53.950,00 86.729,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.679.745,80 2.889.082,80
2. technische Anlagen und Maschinen 306.429,00 302.475,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.293.063,00 1.614.058,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.175.982,93 974.784,95
6.455.220,73 5.780.400,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.945,70 25.945,70
6.535.116,43 5.893.075,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.085.044,15 2.454.009,61
2. unfertige Erzeugnisse und Leistungen 593.427,82 622.503,20
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.127.893,50 979.395,22
3.806.365,47 4.055.908,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.385.469,40 1.694.998,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.625.328,63 4.904.584,32
3. sonstige Vermögensgegenstände 263.075,39 329.073,45
8.273.873,42 6.928.655,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 183.749,62 202.343,62
12.263.988,51 11.186.907,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 90.337,23 78.432,67
18.889.442,17 17.158.415,60

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 886.762,35 886.762,35
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 24.550,91 24.550,91
IV. Gewinnvortrag 2.752.304,84 2.571.334,49
V. Jahresüberschuss 305.959,91 180.970,35
4.969.578,01 4.663.618,10
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 69.470,43 2.975,00
2. sonstige Rückstellungen 522.001,23 496.951,05
591.471,66 499.926,05
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.866.375,01 2.883.502,71
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.329.259,64 3.789.521,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.536.215,72 4.743.303,75
4. sonstige Verbindlichkeiten 596.542,13 578.543,25
- davon aus Steuern: EUR 77.235,07 (Vorjahr: EUR 57.510,91)
13.328.392,50 11.994.871,45
18.889.442,17 17.158.415,60

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 24.321.760,86 23.811.979,49
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 124.677,29 -98.701,60
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.378.224,01 979.099,40
4. sonstige betriebliche Erträge 31.766,03 63.069,23
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
25.856.428,19 24.755.446,52
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.690.762,77 12.941.822,22
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.976.500,69 1.873.511,00
15.667.263,46 14.815.333,22
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.202.453,13 4.189.581,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 792.576,59 740.007,65
- davon für Altersversorgung: EUR 17.068,41 (Vorjahr: EUR 7.358,98)
4.995.029,72 4.929.589,56
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.015.363,35 1.035.635,28
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.406.762,72 3.476.646,90
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.301,59 132.094,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 110.692,42 (Vorjahr: EUR 126.770,59)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 349.292,38 324.189,46
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 156.153,83 (Vorjahr: EUR 155.984,52)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 196.009,88 92.194,29
12. Ergebnis nach Steuern 341.008,27 213.951,81
13. sonstige Steuern 35.048,36 32.981,46
14. Jahresüberschuss 305.959,91 180.970,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Es wurden die Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewandt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Es gelten die Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die abnutzbaren Sachanlagen werden planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Marktpreisen aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung einer angemessenen Wertberichtigung Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden in Höhe der Erfüllungsbeträge bilanziert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Kurs des Anschaffungszeitpunkts oder mit dem niedrigeren (bei Forderungen) bzw. höheren (bei Verbindlichkeiten) Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Fremdwährung wird der niedrigere Wert beibehalten, auch wenn der Kurs zum Bilanzstichtag wieder gestiegen ist.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der kumulierten Abschreibungen und der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
% in EUR in EUR
Inland
Zirkel Engineering GmbH, Steinau a.d.Str. EUR 100 25.564.59 k.A.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 993.475,86 0,00 0,00 0,00 993.475,86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 56.497,75 0,00 0,00 0,00 56.497,75
1.049.973,61 0,00 0,00 0,00 1.049.973,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 9.681.790,40 0,00 0,00 0,00 9.681.790,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.145.106,53 38.856,60 0,00 16.483,25 5.200.446,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.449.877,04 1.400.866,50 15.330,89 0,00 8.835.412,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 974.784,95 217.681,23 0,00 -16.483,25 1.175.982,93
23.251.558,92 1.657.404,33 15.330,89 0,00 24.893.632,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 56.564,00 0,00 0,00 0,00 56.564,00
24.358.096,53 1.657.404,33 15.330,89 0,00 26.000.169,97
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 906.747,36 32.779,00 0,00 939.526,36
2. Geschäfts- oder Firmenwert 56.497,25 0,00 0,00 56.497,25
963.244,61 32.779,00 0,00 996.023,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 6.792.707,60 209.337,00 0,00 7.002.044,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.842.631,53 51.385,85 0,00 4.894.017,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.835.819,04 721.861,50 15.330,89 6.542.349,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
17.471.158,17 982.584,35 15.330,89 18.438.411,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.618,30 0,00 0,00 30.618,30
18.465.021,08 1.015.363,35 15.330,89 19.465.053,54
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.949,50 86.728,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
53.950,00 86.729,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 2.679.745,80 2.889.082,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 306.429,00 302.475,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.293.063,00 1.614.058,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.175.982,93 974.784,95
6.455.220,73 5.780.400,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.945,70 25.945,70
6.535.116,43 5.893.075,45

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.386 1.695
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 0 49
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.625 4.905
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 0 0
sonstige Vermögensgegenstände 263 329
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 0 0
Summe 8.274 6.929
davon Restlaufzeit über 1 Jahr 0 49

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus Lieferantenrechnungen zusammen, die im Jahre 2019 ausgestellt wurden, wirtschaftlich aber erst der Zeit nach dem Abschlussstichtag zuzurechnen sind.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 1 HGB beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 886.762,35 und hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Sie resultiert aus der Verschmelzung der Haas Waschmittel für Profis GmbH und der Einbringung des KG-Anteils der Technologie Centrum Am Weinberg KG auf bzw. in die damalige HyChem AG. Der die jeweilige Erhöhung des Grundkapitals übersteigende Betrag wurde in die Kapitalrücklage eingestellt (TEUR 861 bzw. TEUR 26).

Gewinnvortrag

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29.11.2019 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2018 in Höhe von € 180.970,35 zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 2.571.334,49 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen (TEUR 333), ungewisse Verbindlichkeiten für sonstige Gewährleistungen (TEUR 120), Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 33), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 27).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre 31.12.2019 Gesamt Vorjahr Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.993 628 245 2.866 2.883
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.329 0 0 3.329 3.790
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.536 0 0 6.536 4.743
4. sonstige Verbindlichkeiten 597 0 0 597 579
davon aus Steuern 77 0 0 77 58
Summe 12.455 628 245 13.328 11.995

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Mit verschiedenen Kreditinstituten sind unbefristete kurzfristige Kreditlinien vereinbart, die zum 31. Dezember 2019 insgesamt TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 2.000) betragen. Die Zinsen für diese Kreditlinien betragen 7,11 %. Für nicht genutzte Kreditlinien wird 1,3 % Bereitstellungszins berechnet. Zum 31. Dezember 2019 wurden TEUR 1.844 (Vorjahr: TEUR 1.715) in Anspruch genommen.

Die langfristigen Bankverbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2019 wie folgt zusammen:

TEUR
1,95 % bei einer Zinsbindung und Laufzeit bis Juni 2026; Monatliche Zinszahlung und Tilgung. 1.022
1.022

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 5.675, lastend auf dem Betriebsgrundstück in Steinau, Karl-Winnacker-Straße 22, gesichert.

Des Weiteren wurden zur Sicherung der Verbindlichkeiten mehrere Bürgschaftserklärungen seitens verbundener Unternehmen abgegeben.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge für betriebliche Räume und Kraftfahrzeuge abgeschlossen. In den nächsten drei Jahren ergeben sich aus diesen Miet- und Leasingverträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 246). Davon entfällt ein Volumen von TEUR 41 auf Verpflichtungen an verbundene Unternehmen.

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen

2019 2018
TEUR TEUR
Chemie
Eigenprodukte 18.158 17.095
Auftragsprodukte 5.166 5.409
Engineering
Dosiertechnik 103 98
Kunststofftechnik (Schwimmbadfilter) 592 567
Sonstiges 303 643
Summe 24.322 23.812

Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2019 zu 70 % (Vorjahr: 70 %) im Inland erzielt. Der Auslandsumsatz entfällt im Wesentlichen auf die Schweiz (9 %), Polen (4 %) die Vereinigten Arabischen Emirate (3 %), Österreich (3 %), die Russische Föderation (2 %), und Italien (2 %).

Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich um Mieteinnahmen, die im Jahr 2016 erstmalig, aus der Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), in den Umsatzerlösen ausgewiesen wurden (TEUR 303, Vorjahr TEUR 574). Vorher wurden sie in den sonstigen betrieblichen Erträgen aufgeführt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Periodenfremde Erträge (TEUR 17) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 5).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Frachtaufwendungen (TEUR 1.757), Beratungs- und Prüfungsaufwendungen (TEUR 151), Kfz-Aufwendungen inkl. Kfz-Leasing (TEUR 359), Reisekosten, Bewirtungen und Repräsentationen (TEUR 213), Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur (TEUR 187), Werbeaufwendungen und Messen (TEUR 138), Kostensteuern, Versicherungen, Gebühren (TEUR 93) sowie sonstige Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 54).

Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 111 (Vorjahr TEUR 127) Zinsen von verbundenen Unternehmen enthalten.

Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Folgender Geschäftsführer ist 2019 bestellt: Herr Rechtsanwalt Eike Ebert, Darmstadt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird aufgrund der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Handelsregister

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt und ist beim Amtsgericht Darmstadt unter HRB 90534 eingetragen.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden 86 Arbeitnehmer (Vorjahr: 88) beschäftigt. Hiervon 23 in der Produktion (Vorjahr: 24), 40 im Vertrieb (Vorjahr: 39), 16 in der Verwaltung und allgemeinen Bereichen (Vorjahr: 17) und 7 in der Entwicklung (Vorjahr: 8).

Nachtragsbericht

Mit Ausnahme der Auswirkungen der Corona Pandemie, auf die im Lagebericht detailliert eingegangen werden, sind Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 305.959,91 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der EFK Beteiligungsverwaltung GmbH & Co. KG, Darmstadt, einbezogen.

 

Darmstadt, 31. Oktober 2020

Eike Ebert

Der Jahresabschluss der BurnusHychem GmbH mbH, Darmstadt, zum 31. Dezember 2019 wurde am 30. November 2020 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Lage

2019 war ein Jahr der konjunkturellen Seitenbewegungen. Keine großen Wachstumsraten, aber auch keine Einbrüche der Konjunktur. Weiterhin niedrige Zinsen. Immer häufigeres Auftreten von Negativzinsen. Der sich dahinschleppende Konflikt in Syrien. Das Auf und Ab in den Beziehungen zwischen den USA und China, den USA und Nordkorea. Die Probleme mit der Migration über die Türkei und Griechenland nach Mitteleuropa. Ein leergefegter Arbeitsmarkt. Ein starker Dollar, unverständlicher Weise trotz der verbalen und tatsächlichen Eskapaden des der zeitigen amerikanischen Präsidenten und weiter zunehmender Staatsverschuldung der USA. Und die EU war zu keiner vernünftigen Zusammenarbeit und den dringenden Reformen der Gemeinschaft fähig, weil sich alles um das Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus der EU drehte. Durch den neuen englischen Premier nahm das ganze immer clowneskere Formen an und bis zum Jahresende war keine verträgliche Lösung des "Brexit" in Sicht. Also gab es einen formalen Austritt, aber de facto bleibt alles beim Alten.

Ein trockener Sommer ohne Regen über viele Monate lässt den Klimawandel Realität werden. Ganze Fichtenwälder verdorren und in Deutschland und Europa ist kaum ein Baum noch gesund. Die Umweltprobleme bringen mehr und mehr jüngere Menschen auf die Straße und zum Protest. Die Wirtschaft reagiert darauf mit immer neuen Ideen zum Energiesparen, Plastikersatz und Müllvermeidung. Es ist die Zeit der Umweltlabels für alles und jedes.

BumusHychem versucht, den vernünftigen Trends zu folgen. Das ist die Vermeidung von unnötigen Verpackungen, die Verwendung von recycelten Kunststoffen, die Verwendung von verrottbaren Kunststoffen, Mikroplastikfreiheit und die Entfernung aller kritischen Substanzen und Rohstoffe aus den Rezepturen. Dies ist teilweise mit nicht unerheblich höheren Kosten verbunden, die der Kunde nicht über Preiserhöhungen akzeptieren will.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft konnte ihren Umsatz 2019 um 2,1 % auf EUR 24,3 Mio. steigern, ein unbefriedigendes minimales Wachstum, das sich durch ein leicht verbessertes deutsches Inlandsgeschäft ergeben hat.

Wesentliche Änderungen im Vergleich zu den Vorjahren sind nicht eingetreten. Während es gelang, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf EUR 1,4 Mio. abzubauen, haben sich die Forderungen an verbundene Unternehmen weiterhin erhöht, was ausschließlich durch die schlechte Zahlungsmoral der Tochtergesellschaften in Polen und Russland bedingt ist. Der Absatz nach Polen ist im Berichtsjahr zwar deutlich gestiegen, nachdem Wäschereien einer großen internationalen Wäschereikette durch deren zentrale Akquisition in Deutschland auch in Polen übernommen werden konnten, der Ertrag hinkt aber nach.

Parallel zu den gestiegenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind aus Finanzierungsgründen auch die Forderungen von verbundenen Unternehmen gegenüber der Gesellschaft angestiegen, im Wesentlichen Forderungen der Muttergesellschaft.

Trotz der auch 2019 wieder starken Schwankungen der Rohstoffpreise, weitgehend Veränderungen nach oben, ist es gelungen den Jahresüberschuss auf niedrigem Niveau von TEUR 180 in 2018 auf nunmehr TEUR 306 in 2019 zu steigern.

Personal

Der Markt für qualifiziertes Personal ist nach wie vor eng. Demgegenüber hat die schlechte Beschäftigungslage im Umkreis des Firmenstandorts im sogenannten Bergwinkel zu einem Angebot von Produktionsmitarbeitern geführt, so dass Lücken in 2019 geschlossen werden konnten.

Die Gesellschaft ist nach wie vor tariffrei, zahlt aber in Anlehnung an den Flächentarifvertrag der Chemie.

Zum Jahresende 2019 waren bei BumusHychem 84 Mitarbeiter beschäftigt.

Forschung und Entwicklung

Die Labore in Steinau sind weiterhin damit beschäftigt, die Rezepturen umweltfreundlicher zu gestalten. Das betrifft die Herstellung der Produkte, das Handling in den Wäschereien für das Personal, eventuelle Rückstände auf den Textilien und damit den Verbraucher. Geachtet wird auf geringe und möglichst unschädliche Abwasserbelastung und damit Gewässerschonung bis hin zur Vermeidung der Abgabe schädlicher Stoffe in die Atmosphäre. Bedeutsam ist insoweit z. B. das von der Firma entwickelte Trisanox-Verfahren, bei dem der Desinfektionsvorgang durch Peressigsäure während des Waschprozesses entsteht, in dem die Peressigsäure in situ gebildet wird. Damit gibt es keine Belastung für die Wäschereimitarbeiter durch Peressig säure-Dämpfe und die Sicherheit des Waschprozesses wird auch bei hohen Außentemperaturen gewährleistet, bei denen Peressigsäure ansonsten stark verdunstet, damit geringere Wirkung erzielt, und sogar explosionsgefährdet ist.

En weiteres Feld ist die Entwicklung von Rezepturen, um schwierige Verschmutzungen zu beseitigen, die in Küchen durch immer neue Fettmischungen und generell bei neu entwickelten Textilien auftreten. So wurde jetzt ein Bad für Textilien entwickelt, das gegen die Ablagerung von Schmutz auf den Textilfasern wirksam ist und damit die späteren Waschvorgänge effektiver werden lässt.

Wichtig ist für die Gesellschaft auch die Vermeidung der Bildung von Mikroplastik während des Waschvorgangs und insoweit eine Schädigung der Gewässer und Meere.

Ausblick

Das Geschäftsjahr 2019 ist ab April 2020 durch die Pandemie des Covid-19 gekennzeichnet. In den Monaten April bis Mai waren die Kundenanforderungen extrem, so dass auch unter voller Auslastung der Kapazitäten nicht alle Bestellungen befriedigt werden konnten. Durch den virusbedingten Shutdown war jedoch der Außendienst gezwungen, für insgesamt vier Wochen in Kurzarbeit zu gehen, da Kundenbesuche von Seiten der Kunden nicht zugelassen wurden. Ab Juni hat sich dann bemerkbar gemacht, dass die Kunden aus Sorge um die Sicherheit der Lieferketten sich extrem bevorratet hatten, denn der Umsatz brach teilweise zusammen. Besonders bemerkbar waren die fehlenden Bestellungen bei den Kunden, die vor allem Hotel- und Gaststättenwäsche bearbeiten, denn dort war plötzlich nahezu keine Wäsche mehr zu waschen. Ähnliche Rückgänge hatten auch die Betriebe, die Berufsbekleidung waschen. Erst nach der Sommerpause fing der Umsatz wieder allmählich anzusteigen, hat aber bis zum beginnenden Herbst nicht die alten Dimensionen erreicht. Da die Pandemie auf den Auslandsmärkten genauso, teilweise sogar heftiger, gewütet hat, war der Export bei dieser Entwicklung auch keine Hilfe. In Ländern wie Österreich, der Schweiz, Italien, aber auch Dubai, alle Länder, wo der Tourismus normalerweise eine große Rolle spielt, gab es vorübergehend gar keinen Umsatz mehr. Umsatz und Ertrag werden deshalb in 2020 deutlich unter den Vorjahren liegen. Mit einem negativen Ergebnis wird jedoch nicht gerechnet.

Bericht zu Risiken und Chancen

Die Gesellschaft verfügt über ein permanent rollierendes Risikobewertungssystem, das bis auf Abteilungsebene aktiv etabliert ist. Die Eruierungen und Einschätzungen über Veränderungen in der Risikolage werden in den meisten Bereichen mindestens monatlich, in weniger relevanten Bereichen mindestens einmal im Quartal vorgenommen und bewertet.

Die Umsatzentwicklung der Gesellschaften ist in Teilbereichen stark von der konjunkturellen Lage abhängig. Der erhebliche Exportanteil für fremde und von Deutschland unabhängige Märkte mindert dieses Risiko, birgt aber auch das Risiko von Auswirkungen der Risiken in diesen Märkten auf die Gesellschaft. Besonders Devisenrestriktionen und Kursschwankungen auf anderen Märkten erschweren das Geschäft.

Die Fakturierung erfolgt ausschließlich in Euro, so dass auf der Absatzseite die Gesellschaft von Wechselkursentwicklungen weitgehend unabhängig ist, allerdings sind diese auf der Einkaufsseite für die Rohstoffe schon von Bedeutung.

Sehr störend ist die Entwicklung des russischen Rubel, weil dessen Verfall Geschäfte in Russland, die ursprünglich sehr erfolgversprechend liefern, praktisch nicht mehr möglich macht.

Der Ertrag der Gesellschaft wird von der Preisentwicklung der Rohstoffe stark abhängig bleiben.

Von kleineren Ausfällen im Export und im Wäschereigeschäft in der EU abgesehen, sind Ausfallrisiken im Augenblick nicht zu erkennen.

Controlling und Buchhaltung sind so aufgestellt, dass im Rahmen betriebswirtschaftlicher Möglichkeiten schnell reagiert werden kann. Im Controlling werden Finanzrisiken, die Zinsentwicklung, Währungsrisiken und Margen permanent sowie auch im Rahmen eines monatlichen Reportings der einzelnen Abteilungen und Niederlassungen bewertet und ggf. Steuerungsmaßnahmen eingeleitet.

Im Jahre 2019 wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert, die den Fortbestand und die weitere Entwicklung der BurnusHychem GmbH gefährden könnten.

 

Darmstadt, den 31. Oktober 2020

BurnusHychem GmbH

Der Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BurnusHychem GmbH, Darmstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BurnusHychem GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BurnusHychem GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 31. Oktober 2020

Beeh & Happich GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Johann Peter Klein, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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