Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
BurnusHychem GmbHLiquidiert
64293 Darmstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Schergung seit 12.7.2019 | Prokura |
Horst Ferdinand Schmitz seit 24.7.2013 | Prokura |
Eike Ebert seit 17.11.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BurnusHychem GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019INHALTSVERZEICHNIS Bilanz zum 31. Dezember 2019 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 Anhang für das Geschäftsjahr 2019 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Es wurden die Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Es gelten die Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die abnutzbaren Sachanlagen werden planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Marktpreisen aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung einer angemessenen Wertberichtigung Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden in Höhe der Erfüllungsbeträge bilanziert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Kurs des Anschaffungszeitpunkts oder mit dem niedrigeren (bei Forderungen) bzw. höheren (bei Verbindlichkeiten) Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Fremdwährung wird der niedrigere Wert beibehalten, auch wenn der Kurs zum Bilanzstichtag wieder gestiegen ist. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der kumulierten Abschreibungen und der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus Lieferantenrechnungen zusammen, die im Jahre 2019 ausgestellt wurden, wirtschaftlich aber erst der Zeit nach dem Abschlussstichtag zuzurechnen sind. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 1 HGB beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 886.762,35 und hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Sie resultiert aus der Verschmelzung der Haas Waschmittel für Profis GmbH und der Einbringung des KG-Anteils der Technologie Centrum Am Weinberg KG auf bzw. in die damalige HyChem AG. Der die jeweilige Erhöhung des Grundkapitals übersteigende Betrag wurde in die Kapitalrücklage eingestellt (TEUR 861 bzw. TEUR 26). Gewinnvortrag Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29.11.2019 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2018 in Höhe von € 180.970,35 zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 2.571.334,49 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen (TEUR 333), ungewisse Verbindlichkeiten für sonstige Gewährleistungen (TEUR 120), Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 33), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 27). Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Mit verschiedenen Kreditinstituten sind unbefristete kurzfristige Kreditlinien vereinbart, die zum 31. Dezember 2019 insgesamt TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 2.000) betragen. Die Zinsen für diese Kreditlinien betragen 7,11 %. Für nicht genutzte Kreditlinien wird 1,3 % Bereitstellungszins berechnet. Zum 31. Dezember 2019 wurden TEUR 1.844 (Vorjahr: TEUR 1.715) in Anspruch genommen. Die langfristigen Bankverbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2019 wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 5.675, lastend auf dem Betriebsgrundstück in Steinau, Karl-Winnacker-Straße 22, gesichert. Des Weiteren wurden zur Sicherung der Verbindlichkeiten mehrere Bürgschaftserklärungen seitens verbundener Unternehmen abgegeben. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge für betriebliche Räume und Kraftfahrzeuge abgeschlossen. In den nächsten drei Jahren ergeben sich aus diesen Miet- und Leasingverträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 246). Davon entfällt ein Volumen von TEUR 41 auf Verpflichtungen an verbundene Unternehmen. Umsatzerlöse Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2019 zu 70 % (Vorjahr: 70 %) im Inland erzielt. Der Auslandsumsatz entfällt im Wesentlichen auf die Schweiz (9 %), Polen (4 %) die Vereinigten Arabischen Emirate (3 %), Österreich (3 %), die Russische Föderation (2 %), und Italien (2 %). Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich um Mieteinnahmen, die im Jahr 2016 erstmalig, aus der Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), in den Umsatzerlösen ausgewiesen wurden (TEUR 303, Vorjahr TEUR 574). Vorher wurden sie in den sonstigen betrieblichen Erträgen aufgeführt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Periodenfremde Erträge (TEUR 17) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 5). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Frachtaufwendungen (TEUR 1.757), Beratungs- und Prüfungsaufwendungen (TEUR 151), Kfz-Aufwendungen inkl. Kfz-Leasing (TEUR 359), Reisekosten, Bewirtungen und Repräsentationen (TEUR 213), Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur (TEUR 187), Werbeaufwendungen und Messen (TEUR 138), Kostensteuern, Versicherungen, Gebühren (TEUR 93) sowie sonstige Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 54). Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 111 (Vorjahr TEUR 127) Zinsen von verbundenen Unternehmen enthalten. Sonstige Angaben Organe der Gesellschaft Folgender Geschäftsführer ist 2019 bestellt: Herr Rechtsanwalt Eike Ebert, Darmstadt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird aufgrund der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Handelsregister Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt und ist beim Amtsgericht Darmstadt unter HRB 90534 eingetragen. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden 86 Arbeitnehmer (Vorjahr: 88) beschäftigt. Hiervon 23 in der Produktion (Vorjahr: 24), 40 im Vertrieb (Vorjahr: 39), 16 in der Verwaltung und allgemeinen Bereichen (Vorjahr: 17) und 7 in der Entwicklung (Vorjahr: 8). Nachtragsbericht Mit Ausnahme der Auswirkungen der Corona Pandemie, auf die im Lagebericht detailliert eingegangen werden, sind Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 305.959,91 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der EFK Beteiligungsverwaltung GmbH & Co. KG, Darmstadt, einbezogen.
Darmstadt, 31. Oktober 2020 Eike Ebert Der Jahresabschluss der BurnusHychem GmbH mbH, Darmstadt, zum 31. Dezember 2019 wurde am 30. November 2020 festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Lage 2019 war ein Jahr der konjunkturellen Seitenbewegungen. Keine großen Wachstumsraten, aber auch keine Einbrüche der Konjunktur. Weiterhin niedrige Zinsen. Immer häufigeres Auftreten von Negativzinsen. Der sich dahinschleppende Konflikt in Syrien. Das Auf und Ab in den Beziehungen zwischen den USA und China, den USA und Nordkorea. Die Probleme mit der Migration über die Türkei und Griechenland nach Mitteleuropa. Ein leergefegter Arbeitsmarkt. Ein starker Dollar, unverständlicher Weise trotz der verbalen und tatsächlichen Eskapaden des der zeitigen amerikanischen Präsidenten und weiter zunehmender Staatsverschuldung der USA. Und die EU war zu keiner vernünftigen Zusammenarbeit und den dringenden Reformen der Gemeinschaft fähig, weil sich alles um das Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus der EU drehte. Durch den neuen englischen Premier nahm das ganze immer clowneskere Formen an und bis zum Jahresende war keine verträgliche Lösung des "Brexit" in Sicht. Also gab es einen formalen Austritt, aber de facto bleibt alles beim Alten. Ein trockener Sommer ohne Regen über viele Monate lässt den Klimawandel Realität werden. Ganze Fichtenwälder verdorren und in Deutschland und Europa ist kaum ein Baum noch gesund. Die Umweltprobleme bringen mehr und mehr jüngere Menschen auf die Straße und zum Protest. Die Wirtschaft reagiert darauf mit immer neuen Ideen zum Energiesparen, Plastikersatz und Müllvermeidung. Es ist die Zeit der Umweltlabels für alles und jedes. BumusHychem versucht, den vernünftigen Trends zu folgen. Das ist die Vermeidung von unnötigen Verpackungen, die Verwendung von recycelten Kunststoffen, die Verwendung von verrottbaren Kunststoffen, Mikroplastikfreiheit und die Entfernung aller kritischen Substanzen und Rohstoffe aus den Rezepturen. Dies ist teilweise mit nicht unerheblich höheren Kosten verbunden, die der Kunde nicht über Preiserhöhungen akzeptieren will. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft konnte ihren Umsatz 2019 um 2,1 % auf EUR 24,3 Mio. steigern, ein unbefriedigendes minimales Wachstum, das sich durch ein leicht verbessertes deutsches Inlandsgeschäft ergeben hat. Wesentliche Änderungen im Vergleich zu den Vorjahren sind nicht eingetreten. Während es gelang, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf EUR 1,4 Mio. abzubauen, haben sich die Forderungen an verbundene Unternehmen weiterhin erhöht, was ausschließlich durch die schlechte Zahlungsmoral der Tochtergesellschaften in Polen und Russland bedingt ist. Der Absatz nach Polen ist im Berichtsjahr zwar deutlich gestiegen, nachdem Wäschereien einer großen internationalen Wäschereikette durch deren zentrale Akquisition in Deutschland auch in Polen übernommen werden konnten, der Ertrag hinkt aber nach. Parallel zu den gestiegenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind aus Finanzierungsgründen auch die Forderungen von verbundenen Unternehmen gegenüber der Gesellschaft angestiegen, im Wesentlichen Forderungen der Muttergesellschaft. Trotz der auch 2019 wieder starken Schwankungen der Rohstoffpreise, weitgehend Veränderungen nach oben, ist es gelungen den Jahresüberschuss auf niedrigem Niveau von TEUR 180 in 2018 auf nunmehr TEUR 306 in 2019 zu steigern. Personal Der Markt für qualifiziertes Personal ist nach wie vor eng. Demgegenüber hat die schlechte Beschäftigungslage im Umkreis des Firmenstandorts im sogenannten Bergwinkel zu einem Angebot von Produktionsmitarbeitern geführt, so dass Lücken in 2019 geschlossen werden konnten. Die Gesellschaft ist nach wie vor tariffrei, zahlt aber in Anlehnung an den Flächentarifvertrag der Chemie. Zum Jahresende 2019 waren bei BumusHychem 84 Mitarbeiter beschäftigt. Forschung und Entwicklung Die Labore in Steinau sind weiterhin damit beschäftigt, die Rezepturen umweltfreundlicher zu gestalten. Das betrifft die Herstellung der Produkte, das Handling in den Wäschereien für das Personal, eventuelle Rückstände auf den Textilien und damit den Verbraucher. Geachtet wird auf geringe und möglichst unschädliche Abwasserbelastung und damit Gewässerschonung bis hin zur Vermeidung der Abgabe schädlicher Stoffe in die Atmosphäre. Bedeutsam ist insoweit z. B. das von der Firma entwickelte Trisanox-Verfahren, bei dem der Desinfektionsvorgang durch Peressigsäure während des Waschprozesses entsteht, in dem die Peressigsäure in situ gebildet wird. Damit gibt es keine Belastung für die Wäschereimitarbeiter durch Peressig säure-Dämpfe und die Sicherheit des Waschprozesses wird auch bei hohen Außentemperaturen gewährleistet, bei denen Peressigsäure ansonsten stark verdunstet, damit geringere Wirkung erzielt, und sogar explosionsgefährdet ist. En weiteres Feld ist die Entwicklung von Rezepturen, um schwierige Verschmutzungen zu beseitigen, die in Küchen durch immer neue Fettmischungen und generell bei neu entwickelten Textilien auftreten. So wurde jetzt ein Bad für Textilien entwickelt, das gegen die Ablagerung von Schmutz auf den Textilfasern wirksam ist und damit die späteren Waschvorgänge effektiver werden lässt. Wichtig ist für die Gesellschaft auch die Vermeidung der Bildung von Mikroplastik während des Waschvorgangs und insoweit eine Schädigung der Gewässer und Meere. Ausblick Das Geschäftsjahr 2019 ist ab April 2020 durch die Pandemie des Covid-19 gekennzeichnet. In den Monaten April bis Mai waren die Kundenanforderungen extrem, so dass auch unter voller Auslastung der Kapazitäten nicht alle Bestellungen befriedigt werden konnten. Durch den virusbedingten Shutdown war jedoch der Außendienst gezwungen, für insgesamt vier Wochen in Kurzarbeit zu gehen, da Kundenbesuche von Seiten der Kunden nicht zugelassen wurden. Ab Juni hat sich dann bemerkbar gemacht, dass die Kunden aus Sorge um die Sicherheit der Lieferketten sich extrem bevorratet hatten, denn der Umsatz brach teilweise zusammen. Besonders bemerkbar waren die fehlenden Bestellungen bei den Kunden, die vor allem Hotel- und Gaststättenwäsche bearbeiten, denn dort war plötzlich nahezu keine Wäsche mehr zu waschen. Ähnliche Rückgänge hatten auch die Betriebe, die Berufsbekleidung waschen. Erst nach der Sommerpause fing der Umsatz wieder allmählich anzusteigen, hat aber bis zum beginnenden Herbst nicht die alten Dimensionen erreicht. Da die Pandemie auf den Auslandsmärkten genauso, teilweise sogar heftiger, gewütet hat, war der Export bei dieser Entwicklung auch keine Hilfe. In Ländern wie Österreich, der Schweiz, Italien, aber auch Dubai, alle Länder, wo der Tourismus normalerweise eine große Rolle spielt, gab es vorübergehend gar keinen Umsatz mehr. Umsatz und Ertrag werden deshalb in 2020 deutlich unter den Vorjahren liegen. Mit einem negativen Ergebnis wird jedoch nicht gerechnet. Bericht zu Risiken und Chancen Die Gesellschaft verfügt über ein permanent rollierendes Risikobewertungssystem, das bis auf Abteilungsebene aktiv etabliert ist. Die Eruierungen und Einschätzungen über Veränderungen in der Risikolage werden in den meisten Bereichen mindestens monatlich, in weniger relevanten Bereichen mindestens einmal im Quartal vorgenommen und bewertet. Die Umsatzentwicklung der Gesellschaften ist in Teilbereichen stark von der konjunkturellen Lage abhängig. Der erhebliche Exportanteil für fremde und von Deutschland unabhängige Märkte mindert dieses Risiko, birgt aber auch das Risiko von Auswirkungen der Risiken in diesen Märkten auf die Gesellschaft. Besonders Devisenrestriktionen und Kursschwankungen auf anderen Märkten erschweren das Geschäft. Die Fakturierung erfolgt ausschließlich in Euro, so dass auf der Absatzseite die Gesellschaft von Wechselkursentwicklungen weitgehend unabhängig ist, allerdings sind diese auf der Einkaufsseite für die Rohstoffe schon von Bedeutung. Sehr störend ist die Entwicklung des russischen Rubel, weil dessen Verfall Geschäfte in Russland, die ursprünglich sehr erfolgversprechend liefern, praktisch nicht mehr möglich macht. Der Ertrag der Gesellschaft wird von der Preisentwicklung der Rohstoffe stark abhängig bleiben. Von kleineren Ausfällen im Export und im Wäschereigeschäft in der EU abgesehen, sind Ausfallrisiken im Augenblick nicht zu erkennen. Controlling und Buchhaltung sind so aufgestellt, dass im Rahmen betriebswirtschaftlicher Möglichkeiten schnell reagiert werden kann. Im Controlling werden Finanzrisiken, die Zinsentwicklung, Währungsrisiken und Margen permanent sowie auch im Rahmen eines monatlichen Reportings der einzelnen Abteilungen und Niederlassungen bewertet und ggf. Steuerungsmaßnahmen eingeleitet. Im Jahre 2019 wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert, die den Fortbestand und die weitere Entwicklung der BurnusHychem GmbH gefährden könnten.
Darmstadt, den 31. Oktober 2020 BurnusHychem GmbH Der Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BurnusHychem GmbH, Darmstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BurnusHychem GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BurnusHychem GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 31. Oktober 2020 Beeh
& Happich GmbH
Johann Peter Klein, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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