MAHE GmbH
46mHerstellung von bestückten Leiterplatten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arno Reinhold Rogalla seit 30.4.2019 | Prokura |
Heinz-Dieter Keßler seit 29.8.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kessler Plastics GmbHKreuztal-KredenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 20161. UnternehmensdatenDie KESSLER PLASTICS GmbH hat ihren Sitz in Kreuztal-Kredenbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HR B 3244 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die damit verbundenen Ausweis- und Gliederungsbestimmungen haben wir in jeder Hinsicht befolgt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Dieser Anhang zum Jahresabschluss enthält auch die Angaben, die in Ausübung eines Wahlrechts nicht in die Bilanz oder in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen wurden. Wertangaben werden regelmäßig in vollen Tausend € gemacht (T€). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 3. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zu den BilanzpostenDurch die erstmalige Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) haben sich keine Änderungen in der Darstellung der Bilanz ergeben. In der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entfallen und das Ergebnis nach Steuern eingefügt worden. Durch den Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses ist die Zuführung des Anpassungsbetrages nach BilRUG für die Pensionsrückstellung von T€ 6 in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert worden. 3.1 Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter von über € 150 bis € 1.000,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und mit jeweils einem Fünftel jährlich aufgelöst. Werkzeuge werden mit einem Festwert bewertet. 3.2 Umlaufvermögen Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte mit den durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung des jeweiligen Fertigungsgrads sowie unter Einbeziehung angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der Forderungen erfolgte zum Nennwert. Bei den Forderungen wurden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Bewertung des unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Körperschaftsteuerguthabens erfolgte zum Barwert. Die übrigen Positionen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Liquide Mittel Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. Rechnungsabgrenzungsposten Die Bewertung des Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt zum zeitanteilig abgegrenzten Nennwert von Ausgaben, sofern diese erst nach dem Stichtag aufwandswirksam werden. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht den Anschaffungskosten in Höhe von € 210.148,00 und wird mit dem entsprechenden Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Pensionen in Höhe von € 153.642,00 saldiert ausgewiesen (€ 56.506,00). Die Rückdeckungsversicherungen sind durch Verpfändung an die versicherte Person (Heinz-Dieter Keßler) dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. In diesem Zusammenhang sind folgende Aufwendungen und Erträge saldiert worden:
Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung von latenten Steuerüberhängen unterbleibt entsprechend § 274 Abs. 1 HGB. 3.3 Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren gebildet. Als Zinssatz wurde dabei der durchschnittliche Marktzins für eine Laufzeit von 10 Jahren in Höhe von 4,01 % bzw. 4,03 % zugrunde gelegt. Der Gehaltstrend wurde mit 0,00 % berücksichtigt. Es wurde ein Rententrend von 3,00 % bzw. 2,00 % p. a. unterstellt. Bei der Berechnung der Rückstellung wurden die Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafel 2005 G" zugrunde gelegt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 93.193,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung aufgrund der ratierlichen Ansammlung des Umbe-wertungsbetrages gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB von jährlich mindestens 1/15 bis spätestens zum 31.12.2024 beträgt zum Bilanzstichtag € 51.038,00 (Art. 67 Abs. 2 EGHGB). Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von € 323.382,00 wird mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen, der den Anschaffungskosten in Höhe von € 210.148,00 entspricht, saldiert ausgewiesen (€ 93.169,00). Die Rückdeckungsversicherungen sind durch Verpfändungen an die versicherte Person (Michael Keßler) dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. In diesem Zusammenhang sind folgende Aufwendungen und Erträge saldiert worden:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren, um ungewisse Verbindlichkeiten oder ungewisse Risiken abzudecken. Das Unternehmen erwartet keine relevanten Kostensteigerungen, die in den Erfüllungsbeträgen zu berücksichtigen wären. Eine Abzinsung ist wegen Kurzfristigkeit oder Unwesentlichkeit unterblieben. 3.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden in der Bilanz mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten i. H. v. T€ 1.493 haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, davon gegenüber Kreditinstituten T€ 464. Verbindlichkeiten von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Beträge i. H. v. T€ 533 sind durch Sicherungsübereignungen und eine Globalzession gesichert. 4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 36 enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Außerbilanzielle sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen zukünftige Verpflichtungen aus Leasingverträgen für 2017 in Höhe von T€ 252 sowie für den Zeitraum 2018-2021 in Höhe von T€ 343. Die Leasingverträge haben eine Laufzeit von bis zu 60 Monaten. Aus Mietverträgen ergeben sich zukünftige Verpflichtungen von voraussichtlich T€ 209 jährlich. Die Leasing- und Mietverträge dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. 5.2 Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) betrug:
5.3. Ausschüttungssperre zum Bilanzgewinn Es besteht keine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB, da vom Wahlrecht aktiv latenter Steuern kein Gebrauch gemacht wird und der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen den Anschaffungskosten entspricht. 5.4 Gesellschaftsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2016Herr Dipl.-Ing. Heinz-Dieter Keßler, HilchenbachHerr Dipl.-Ing. Michael Keßler, Kreuztal5.5. Ergebnisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KESSLER PLASTICS GmbH erwarten.
Kreuztal, den 03. August 2017 Die Geschäftsführer gez. Heinz-Dieter Keßler gez. Michael Keßler Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde von der Gesellschafterversammlung am 25. September 2017 festgestellt. Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der KESSLER PLASTICS GmbH erstreckt sich auf die Herstellung von technischen Kunststoffteilen für die Bereiche Haushalt, Elektro-, Bau- und Sicherheitstechnik sowie für die Automobilindustrie inklusive der zugehörigen Leistungen, wie Werkzeugkonstruktion, -bau und Prototypenerstellung. Teilweise erfolgen zusätzliche Montageleistungen, die manuell wie auch mit vollautomatischen Montagemaschinen mit einer umfassenden Prüftechnik durchgeführt werden. Im Geschäftsfeld Haushalt, Elektro-, Bau- und Sicherheitstechnik sind die Hauptabnehmer die Gerätehersteller. Im Bereich Automobilindustrie erfolgt die Belieferung von Tier 1 und Tier 2 Zulieferern. Im Automotive Sektor werden primär Produkte für die obere Mittelklasse und Oberklasse gefertigt. A. Geschäftsverlauf A.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Kunststoffverarbeitende Industrie verzeichnet in den letzten Jahren kontinuierliche Umsatzzuwächse. Die beiden Hauptabsatzmärkte der KESSLER PLASTICS GmbH sind nach wie vor die Bereiche Automobil und Weiße Ware. Diese beiden Industrien haben positive Absatzentwicklungen, die in den kommenden Jahren auch weiter anhalten sollten. Im Automobilbereich werden die Volumenfahrzeuge vermehrt auf mehreren Kontinenten gleichzeitig gefertigt. Das hat zur Folge, dass die Volumen, die in Europa gefertigt werden, sinken. Diese Entwicklung muss beobachtet werden, um hier die richtige Ausrichtung und Platzierung der KESSLER PLASTICS GmbH im Markt zu behalten. A.2 Umsatzentwicklung Der Umsatz im lfd. Jahr des Geschäftsbereiches "Kunststoffartikel" lag auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Im Geschäftsbereich "Spritzgießwerkzeuge" ging der Umsatz zurück. Der Umsatzrückgang ist plangemäß eingetreten, da sich die Kessler Plastics GmbH in einem Konsolidierungsprozess befindet und die Umsätze in den Vorjahren im Bereich Spritzgusswerkzeuge überdurchschnittlich hoch waren. A.3 Produktion Die Produktion findet weiterhin ausschließlich am Standort in Kreuztal statt. Es bestehen am Standort ausreichende Expansionsmöglichkeiten, so dass die Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum in den nächsten Jahren gegeben sind. A.4 Beschaffung Das zur Herstellung unserer Produkte notwendige Material wird zum Teil über Rahmenverträge mit einer Jahrespreisbindung, zum Teil über Kundenverträge bezogen. Hiermit sichert KESSLER PLASTICS GmbH ihre Beschaffung im Jahresverlauf gegen Preisschwankungen ab. Des Weiteren existieren bei den Hauptkunden Materialpreisgleitklauseln, welche zur Absicherung des Beschaffungspreisrisikos oberhalb von definierten Steigerungsraten dienen. A.5 Investitionen und Finanzierung Die Investitionen in bewegliche Anlagen und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich auf rd. T€ 250. Davon wurden wesentliche Teile über Leasingverträge finanziert. Wie in den Vorjahren wurden aufgenommene Bankdarlehen planmäßig zurückgeführt. Zum Jahresende belaufen sich die Bankverbindlichkeiten T€ 533 (Vorjahr: T€ 904). A.6 Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt wurden 110 Mitarbeiter beschäftigt, davon 91 Lohnempfänger, 19 Gehaltsempfänger. Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und weiten Teilen der Angestellten an den Tarifvorstellungen der Metall- und Elektroindustrie; darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z.B. Unfallschutz, Berufsunfälle und ähnliches, haben sich im Geschäftsjahr 2016 keine besonderen Vorkommnisse ergeben. A.7 Umweltschutz Einem schonenden Umgang mit den Ressourcen und dem Umweltschutz fühlt sich das Unternehmen seit Jahren im besonderen Maß verpflichtet. Ein wesentlicher Beitrag ist hierbei der sorgfältige Umgang mit der Ressource Energie. Dem entsprechend wurde bereits im WJ 2013 mit der Einführung eines Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz nach § 3 SpaEfV unter Begleitung durch die TÜV Rheinland Cert GmbH begonnen. Dieses System wird von WJ zu WJ planmäßig ausgebaut. B. Darstellung der Lage B.1 Ertragslage Das Ergebnis des Berichtsjahres 2016 ist leicht positiv. Damit entspricht es den Planungen und der im Lagebericht 2015 prognostizierten Entwicklung. Im Lagebericht 2015 wurde bereits darauf hingewiesen, dass das Geschäftsjahr 2016 von erheblichen Sondereffekten durch begleitende externe Beratung zur Unternehmensentwicklung belastet wird. B.2 Vermögenslage Strukturell haben sich zum Vorjahr folgende Änderungen ergeben: Das Anlagevermögen reduzierte sich auf T€ 687 (Vorjahr T€ 806). Der Forderungsbestand reduzierte sich deutlich um T€ 374 auf T€ 416. Die Vorratsbestände lagen mit T€ 1.055 auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Insgesamt verringerte sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 827 auf rd. T€ 2.393. Die Eigenkapitalquote beträgt 14,0 %. B.3 Finanzlage Die Unternehmensfinanzierung war im Berichtsjahr zu jedem Zeitpunkt gesichert. Von den Banken eingeräumte Kontokorrentlinien wurden in unterschiedlicher Ausnutzung bei unveränderter Skontonutzung im Lieferantenbereich in Anspruch genommen. C. Voraussichtliche Entwicklung inkl. wesentlicher Chancen und Risiken C.1 Risikobericht Risikomanagement Im Unternehmen wird eine kontinuierliche Risikoinventur und Risikoanalyse angewendet. Zielsetzung des Risikomanagements ist ein umfassendes Verständnis der Mitarbeiter für die internen und externen Unternehmens- Risikofaktoren. Die Zuständigkeiten für die Risikoinventur und Risikoanalyse werden durch die Geschäftsleitung unter Einbeziehung der Bereichsleiter definiert, um frühzeitig auf sich abzeichnende Tendenzen reagieren zu können. Erforderliche Maßnahmen werden im Rahmen von regelmäßigen Führungskreisgesprächen abgestimmt. Sonstige Risiken Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Es gab im Jahr 2016 keine größere Reklamation, die ein Risiko für die Geschäftsentwicklung im Folgejahr darstellt. Dies untermauert die deutliche Qualitätsverbesserung in der Fertigung. Trotz der deutlichen Verbesserung der Ertragslage soll die Eigenkapitalquote von 14 % kurzfristig wieder auf 25 % steigen. C.2 Prognosebericht Chancen, voraussichtliche Entwicklung In den letzten Jahren konnten umfangreiche Neuaufträge akquiriert werden. Diese garantieren für die Folgejahre eine gute Grundauslastung. Dies gibt der KESSLER PLASTICS GmbH die Möglichkeit, dass Auftragsportfolio entsprechend der Ertragssituation zu analysieren und die Beschäftigung der Mitarbeiter/innen sicherzustellen. Die KESSLER PLASTICS GmbH hat es in den letzten Jahren geschafft, sich im Markt über die verlängerte Werkbank hinaus, als Full- Service- Lieferant zu etablieren. Entwicklungsaufträge gehören mittlerweile zum Standardgeschäft. Hier stehen einige Projekte vor der Serienreinführung. Die Perspektiven werden von der Geschäftsleitung als gut bewertet. Der Umsatz wird in den nächsten zwei Jahren relativ stabil bleiben. Zahlreiche Neuaufträge liefen Mitte des Jahres 2016 an und sichern die Grundauslastung der nächsten Jahre. Das Unternehmen befindet sich momentan in einer Wachstumsphase. Die in 2015 und 2016 durchgeführten Strukturmaßnahmen greifen nun vollständig, was mittlerweile in einer guten Lieferqualität, absoluten Termintreue und den entsprechend guten Lieferantenbewertungen der Hauptkunden zu erkennen ist. Während dieses Changemanagement-Prozesses wurde mit allen Hauptkunden offen und kontinuierlich über den Plan und den Fortschritt des Prozesses gesprochen. Die Kundenbeziehungen haben sich auch weiter positiv entwickelt. Es liegen von allen Kunden Freischaltungen für Neuaufträge vor. Die Infrastruktur des Unternehmens ist für die Erfüllung der Marktanforderungen auf dem Stand der Technik, so dass hier in den nächsten Jahren im Wesentlichen noch Investitionen zur weiteren Erfüllung der Marktanforderungen erfolgen werden. In der ersten Jahreshälfte 2017 wurde eine neue Logistikhalle gebaut, so dass nun Platz in der Fertigung entsteht um weitere Effizienzen zu heben. Das operative Geschäftsergebnis wird sich 2017 deutlich verbessern; die Geschäftsführung geht davon aus, dass ein positives operatives Ergebnis von T€ 170 erzielt wird. Die Gesamtleistung lag im 1. Halbjahr mit T€ 968 über dem Planansatz, wobei der Rohertrag auf dem Planansatz lag.
Kreuztal, 03. August 2017 Die Geschäftsführer gez. Heinz-Dieter Keßler gez. Michael Keßler Bestätigungsvermerk des AbschlussprüferIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kessler Plastics GmbH, Kreuztal, für das Geschäftsjahr 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist ausgeführt, dass die Entwicklung der Gesellschaft aufgrund der anhaltenden Verlustsituation beeinträchtigt ist. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegen, den 21. September 2017 DR.
GEHRE-TREUHAND-GMBH
gez. Waldschmidt, Wirtschaftsprüfer gez. Saßmann, Wirtschaftsprüfer |
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