HG Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Georg Simeck seit 10.3.2025 | Geschäftsführer |
René Czernosik seit 13.6.2021 | Geschäftsführer |
Gertraud Haller seit 5.6.2020 | Prokura |
Markus Heinrich seit 30.4.2012 | Prokura |
Josef Schurr seit 21.7.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HATEC GmbHGeiselhöring, Ortsteil PönningJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die HATEC GmbH ist spezialisiert auf die Herstellung und Verarbeitung von Blechteilen sowie einbaufertigen Komponenten und Baugruppen. Neben der klassischen mechanischen Bearbeitung und Schweißtechnik werden moderne Laser-Schneid- und Laser-Stanz-Techniken sowie Laserschweißtechniken eingesetzt. Die Abnehmer finden sich in unterschiedlichen Branchen, jedoch vorwiegend im Fahrzeug- und Landmaschinenbau wieder. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Metallverarbeitungsbranche sah sich 2023 weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Die allgemeine Stimmung in der Branche war frostig, mit einem Rückgang der Produktionszahlen um 5,4 % im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum dritten Quartal. (https://247tailorsteel.com/de/ueber-uns/wissenszentrum/blog/trends-in-der-metallverarbeitung-f%C3%BCr-2024). Hohe Energiekosten und ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften belasteten die Unternehmen zusätzlich. Die Weltwirtschaft startete solide in das Jahr 2023, doch in fast allen Industrieländern bremsten hohe Inflationsraten die Konjunktur. Seit einigen Monaten lassen die Energie- und Rohstoffpreise deutlich nach, und die Verbraucherpreise stabilisieren sich langsam. Dennoch bleibt die Unsicherheit hoch, insbesondere aufgrund geopolitischer Spannungen wie dem Russland-Ukraine-Krieg und den Konflikten im Nahen Osten. In Deutschland war die gesamtwirtschaftliche Lage 2023 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine, den extremen Energiepreiserhöhungen und den anhaltenden Material- und Lieferengpässen. Für das Jahr 2024 wird eine vorsichtige Erholung in der Metallverarbeitungsbranche erwartet. Marktteilnehmer rechnen mit einer Stabilisierung der Rohstoffpreise und einer leichten Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab dem zweiten Quartal 2024. Trotz dieser positiven Aussichten bleiben die Herausforderungen groß. Die Preise für Energie und Rohstoffe werden voraussichtlich weiterhin hoch bleiben, was die Produktionskosten belastet. Zudem wird sich der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften weiter verschärfen, insbesondere im technischen Bereich. Unternehmen werden verstärkt in nachhaltige Produktionsmethoden investieren müssen, um den steigenden Anforderungen an CO 2 -Reduktionen gerecht zu werden. Gleichzeitig werden die Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung zunehmen, um die Effizienz zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Trotz dieser Herausforderungen gibt es auch positive Signale. Die Nachfrage nach innovativen und nachhaltigen Lösungen in der Metallverarbeitung steigt, und Unternehmen, die in moderne Technologien investieren, könnten überproportional vom Marktwachstum profitieren. Insgesamt bleibt die Branche vorsichtig optimistisch, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Laufe des Jahres 2024 stabilisieren und eine Grundlage für zukünftiges Wachstum schaffen werden. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 verzeichnete die HATEC GmbH einen Umsatz von 55,85 Mio. Euro, was einem Rückgang von etwa 10 % im Vergleich zu 2022 entspricht. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf Nachfragerückgänge in verschiedenen Marktsegmenten zurückzuführen, während die Verkaufspreise weitestgehend stabil blieben. Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Segmenten zeigt ein differenziertes Bild. Im Segment Flurfördertechnik sank der Umsatz von 21,5 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 16,83 Mio. Euro im Jahr 2023. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 21,7 %. Der Rückgang ist auf eine geringere Nachfrage nach Flurförderfahrzeugen zurückzuführen, die durch die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit und die Zurückhaltung bei Investitionen in neue Ausrüstungen bedingt ist. Im Gegensatz dazu konnte die HATEC GmbH im Segment Agrartechnik einen Umsatzanstieg verzeichnen. Der Umsatz stieg von 10,42 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 12,36 Mio. Euro im Jahr 2023, was einem Wachstum von etwa 18,4 % entspricht. Dieser Anstieg ist auf eine erhöhte Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten zurückzuführen, die durch die Notwendigkeit einer Modernisierung und Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft getrieben wird. Der Umsatz im Segment Fahrzeugtechnik ging von 6,53 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 5,71 Mio. Euro im Jahr 2023 zurück, was einem Rückgang von etwa 12,6 % entspricht. Die geringere Nachfrage nach Fahrzeugkomponenten ist auf die anhaltenden Lieferkettenprobleme und die allgemeine Zurückhaltung der Automobilindustrie bei Neuinvestitionen zurückzuführen. Im Segment Maschinenbau konnte die HATEC GmbH einen leichten Umsatzanstieg verzeichnen. Der Umsatz stieg von 5,01 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 5,50 Mio. Euro im Jahr 2023, was einem Wachstum von etwa 9,8 % entspricht. Dieser Anstieg ist auf eine verstärkte Nachfrage nach spezialisierten Maschinen und Anlagen zurückzuführen, die in verschiedenen Industrien eingesetzt werden. Die Auftragslage der HATEC GmbH war im Jahr 2023 ebenfalls von den allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen betroffen. Analog zum Umsatz verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Auftragseingänge um 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs konnte die HATEC GmbH zum Jahresende ein nach wie vor großes Auftragspolster vorweisen. Dieses solide Auftragsvolumen bietet eine gute Grundlage und lässt das Unternehmen optimistisch in das Jahr 2024 blicken. Die bestehenden Aufträge sichern eine stabile Auslastung der Produktionskapazitäten. Im Jahr 2023 konnte die HATEC GmbH auf der Beschaffungsseite deutliche Verbesserungen verzeichnen. Der Materialaufwand sank von 48,99 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 42,82 Mio. Euro im Jahr 2023, was einem Rückgang von etwa 12,6 % entspricht. Die Materialquote, also der Anteil der Materialkosten an der Gesamtleistung, verringerte sich von 78,8 % im Jahr 2022 auf 77,0 % im Jahr 2023. Der Stahleinkauf, der den größten Anteil am Materialaufwand der HATEC GmbH ausmacht, profitierte von rückläufigen Preisen. Dies führte zu einer signifikanten Reduzierung der Beschaffungskosten. Darüber hinaus konnten die im Jahr 2022 noch bestehenden Engpässe im Jahr 2023 deutlich besser umschifft werden. Die Lieferketten stabilisierten sich, und es traten keine nennenswerten Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen auf. Diese positiven Entwicklungen auf der Beschaffungsseite trugen wesentlich zur Stabilisierung der Ertragslage bei und ermöglichten es der HATEC GmbH, die gestiegenen Kosten in anderen Bereichen zu kompensieren. Die gezielten Einkaufsstrategien und die Nutzung von Rahmenverträgen mit Lieferanten spielten hierbei eine entscheidende Rolle und sicherten die kontinuierliche Versorgung mit den benötigten Materialien zu wettbewerbsfähigen Preisen. Im Jahr 2023 verzeichnete die HATEC GmbH einen leichten Rückgang in der Produktionsauslastung. Die gesamte Produktionsausbringung war im Vergleich zum Vorjahr um etwa 8,8 % geringer. Diese Reduktion spiegelt die geringere Nachfrage wider, die bereits in der Umsatzentwicklung sichtbar wurde. Trotz der rückläufigen Produktionsauslastung konnte die HATEC GmbH durch gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung die Auswirkungen auf die Ertragslage minimieren. Die Produktionskapazitäten wurden flexibel an die veränderten Marktbedingungen angepasst, um eine optimale Auslastung der vorhandenen Ressourcen zu gewährleisten. Im Jahr 2023 verzeichnete die HATEC GmbH eine leichte Erhöhung der Personalkostenquote im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass die Anpassung des Personalbestands an den reduzierten Umsatz nur zeitverzögert erfolgen konnte. Während die Umsätze aufgrund der geringeren Nachfrage in verschiedenen Segmenten zurückgingen, blieben die Personalkosten zunächst auf einem höheren Niveau, da die notwendigen Anpassungen im Personalbestand nicht sofort umgesetzt werden konnten. Im Jahr 2023 waren die Investitionen der HATEC GmbH im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Diese Zurückhaltung bei den Investitionen spiegelt sich auch in einer leicht niedrigeren Abschreibungsquote wider. Aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage und der volatilen Marktbedingungen wurden nur vereinzelt Investitionen getätigt. Die Investitionen konzentrierten sich hauptsächlich auf die IT-Infrastruktur, IT-Software und Maschinen. Diese gezielten Investitionen waren notwendig, um die betriebliche Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Die vorsichtige Investitionsstrategie ermöglichte es der HATEC GmbH, die finanziellen Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die notwendigen Modernisierungen durchzuführen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Im Jahr 2023 sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowohl in der absoluten Zahl als auch in der Quote gestiegen. Die absoluten sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 4,58 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 4,9 Mio. Euro im Jahr 2023. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 7,1 %. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, also ihr Anteil an der Gesamtleistung, stieg von 7,4 % im Jahr 2022 auf 8,8 % im Jahr 2023. Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen führten unvorhergesehene Maschinenwartungen zu höheren Instandhaltungskosten. Diese Wartungen waren notwendig, um die Betriebsbereitschaft und Effizienz der Produktionsanlagen sicherzustellen. Zum anderen stiegen die Leasingraten für neue Maschinen, die im Rahmen der Modernisierung der Produktionsanlagen angeschafft wurden. Darüber hinaus entstanden höhere Dienstleistungskosten im SAP-Bereich. Diese Kosten resultierten aus der Implementierung und Wartung neuer SAP-Module, die zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und zur Unterstützung der digitalen Transformation des Unternehmens eingeführt wurden 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Der Jahresüberschuss stieg von 568 TEUR im Jahr 2022 auf 723 TEUR im Jahr 2023, was einer Steigerung von etwa 27 % entspricht. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die günstigeren Einkaufspreise zurückzuführen. Zudem spielten eine effiziente Kostenkontrolle und gezielte Investitionen in die Modernisierung der Produktionsanlagen und IT-Infrastruktur eine Rolle die Ertragslage zu stabilisieren und den Jahresüberschuss steigern. Die finanzielle Stabilität des Unternehmens wurde durch diese Maßnahmen gestärkt, und die HATEC GmbH ist gut gerüstet, um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Der Ausblick für das Jahr 2024 ist positiv. Die HATEC GmbH erwartet eine weitere Verbesserung der Beschaffungsbedingungen. Durch die geplanten Investitionen in moderne Technologien und die kontinuierliche Optimierung der Produktionsprozesse sollte das Ergebnis im Jahr 2024 deutlich gesteigert werden können. b) Finanz- und Vermögenslage Die Sicherung der Liquidität hat für die HATEC GmbH höchste Priorität, um auch in konjunkturell schwierigen Zeiten strategische Maßnahmen ergreifen zu können. Der Kapitalbedarf des Unternehmens wird durch den operativen Cashflow sowie durch kurzfristige Finanzierungen gedeckt. Zum Stichtag verfügt die HATEC GmbH über eine sehr solide Liquiditätsreserve, die die finanzielle Stabilität des Unternehmens unterstreicht. Die Entwicklung des Eigenkapitals der HATEC GmbH zeigt im Jahr 2023 eine Verringerung im Vergleich zum Vorjahr. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Eigenkapital 4,10 Mio. Euro, während es zum 31. Dezember 2022 noch bei 5,18 Mio. Euro lag. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 20,8 %. Diese Reduktion des Eigenkapitals ist hauptsächlich auf eine Ausschüttung in der HATEC GmbH zurückzuführen, die im Jahr 2023 vorgenommen wurde. Im Jahr 2023 verzeichnete die HATEC GmbH eine Reduktion des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr. Das Anlagevermögen betrug zum 31. Dezember 2023 insgesamt 1,94 Mio. Euro, während es zum 31. Dezember 2022 noch bei 1,70 Mio. Euro lag. Dies entspricht einer Erhöhung von etwa 13,8 %. Insgesamt spiegelt die Entwicklung des Anlagevermögens die vorsichtige Investitionsstrategie der HATEC GmbH wider, die darauf abzielt, die finanziellen Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die notwendigen Modernisierungen durchzuführen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Im Jahr 2023 war bei den Vorräten ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die Vorräte 4,17 Mio. Euro, während sie zum 31. Dezember 2022 noch bei 4,43 Mio. Euro lagen. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 5,9 %. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die niedrigeren Rohstoffpreise zurückzuführen, die zu geringeren Bewertungspreisen des Lagerbestands führten. Die Preise für Rohstoffe, insbesondere Stahl, sind im Jahresverlauf 2023 deutlich gesunken, nachdem sie Mitte 2022 ein Hoch erreicht hatten. Diese Preisentwicklung wirkte sich direkt auf die Bewertung der Vorräte aus. Ein effektives Forderungsmanagement ist für die HATEC GmbH von zentraler Bedeutung, um die Liquidität des Unternehmens zu sichern und finanzielle Risiken zu minimieren. Durch gezielte Maßnahmen konnte das Forderungsmanagement im Jahr 2023 weiter optimiert werden. Dazu gehören die Einführung strengerer Zahlungsbedingungen, die regelmäßige Überwachung der offenen Posten und eine intensivere Kommunikation mit den Kunden. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Zahlungsmoral der Kunden zu verbessern und Außenstände schneller zu realisieren. Ein effizientes Forderungsmanagement ermöglicht es der HATEC GmbH, die Liquidität zu erhöhen und finanzielle Engpässe zu vermeiden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Firma HATEC definiert seine Budgetziele sowie seine mittel- bis langfristigen Unternehmenszielsetzungen auf Grundlage ausgewählter Kennzahlen. Hierfür orientiert sich die Geschäftsführung in erster Linie an Finanzkennzahlen. Neben dem Umsatz pro Mitarbeiter wird die Umsatzrendite herangezogen. Die HATEC GmbH konnte im Jahr 2023 eine Umsatzrendite von etwa 1,91 % erzielen. Diese Kennzahl, berechnet als Verhältnis des EBIT zur Gesamtleistung, zeigt, dass das Unternehmen trotz der Herausforderungen im Jahr 2023 eine positive operative Marge aufrechterhalten konnte. Dies ist ein Zeichen für die Effizienz und Rentabilität des Unternehmens. Dadurch das die Mitarbeiterzahlen nicht sofort auf die geringere Nachfrage angepasst wurde hat sich der Umsatz je Mitarbeiter auf 411 TEUR reduziert. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt weiterhin als gut bezeichnet werden. III. PrognoseberichtFür das Jahr 2024 wird in der Metallbranche eine herausfordernde Entwicklung erwartet. Die allgemeine wirtschaftliche Lage bleibt angespannt, und die Prognosen deuten auf eine Stagnation oder nur ein geringes Wachstum hin. Die Frühjahrsprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute gehen von einem Wachstum von bis zu 0,4 % aus. (https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-06-20/ifo-institut-erhoeht-prognose-wachstum :~:text=Juni%202024-,ifo%20Institut%20erh%C3%B6ht%20Prognose%20auf%200%2C4%20Prozent%20Wachstum%20f%C3%BCr,beschleunigen%20auf%201%2C5%20Prozent.). Die Metallbranche, insbesondere die energieintensive Industrie, wird weiterhin mit hohen Energiekosten und einer schwachen Nachfrage konfrontiert sein. Die Investitionsbereitschaft der Kunden bleibt gering, was zu einem Rückgang der Auftragsbestände führen könnte. Trotz dieser Herausforderungen gibt es auch positive Signale, wie die erwartete Stabilisierung der Energiepreise und eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Laufe des Jahres. Für die HATEC GmbH wird das Jahr 2024 ebenfalls herausfordernd sein. Aufgrund der nachlassenden Konjunktur, die durch strukturelle Faktoren wie die anhaltend schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie die weiterhin restriktive Geldpolitik bedingt ist, rechnen wir mit Rückgängen beim Umsatz. Dennoch erwarten wir ein deutlich besseres Betriebsergebnis. Dies ist vor allem auf die verbesserten Beschaffungsbedingungen und die fortgesetzten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zurückzuführen. Die gesunkenen Rohstoffpreise und die stabilisierten Lieferketten werden dazu beitragen, die Materialkosten weiter zu senken. Zudem werden die Investitionen in moderne Technologien und die Optimierung der Produktionsprozesse ihre Wirkung entfalten und die betriebliche Effizienz steigern. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Geopolitische- /Branchenspezifische Risiken Der Risikobericht für das Jahr 2024 beleuchtet die vielfältigen Herausforderungen, denen Unternehmen und die globale Wirtschaft gegenüberstehen. Die wirtschaftliche Unsicherheit bleibt ein zentrales Thema, da die globale Konjunktur weiterhin von hohen Energiekosten, geopolitischen Spannungen und einer schwachen Nachfrage belastet wird. Diese Faktoren führen zu einer erhöhten Volatilität auf den Märkten und erschweren die Planung und Umsetzung langfristiger Strategien. Die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bringen ebenfalls neue Risiken mit sich. Cyberangriffe und Datenlecks stellen eine wachsende Bedrohung dar, die nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch Reputationsschäden verursachen können. Unternehmen müssen daher verstärkt in ihre IT-Sicherheit investieren und robuste Schutzmechanismen implementieren. Geopolitische Spannungen, insbesondere zwischen China und Taiwan sowie im Nahen Osten, erhöhen zusätzlich die Unsicherheit auf den globalen Märkten. Diese Konflikte können zu Unterbrechungen in den Lieferketten und zu Schwankungen bei den Rohstoffpreisen führen, was die Produktionskosten und die Verfügbarkeit von Materialien beeinflusst. Beschaffungsrisiken Beschaffungsseitige Lieferengpässe und -verzögerungen sowie Materialkostenerhöhungen stellen weiterhin zentrale Risiken dar, die sich durch die Wertschöpfungskette auf die Produktionsstabilität sowie absatzseitige Liefertermine auswirken können. Allgemeine Verschärfungen der angespannten Marktsituation sowie potenzielle Lieferkettenunterbrechungen können Materialengpässe und Versorgungsabrisse zur Folge haben. Im pessimistischen Szenario kann dies zu Produktionsstillständen sowie deutlich erhöhten Kosten der Alternativbeschaffung führen. Um diesen Risiken zu begegnen, setzt die HATEC GmbH auf eine Diversifizierung der Lieferantenbasis, langfristige Rahmenverträge und eine enge Zusammenarbeit mit strategischen Partnern. Durch diese Maßnahmen soll die Versorgungssicherheit gewährleistet und die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten reduziert werden. Produktionsrisiken Risiken im Produktionsumfeld beschreiben Abweichungen im Produktionsherstellungsprozess, beispielsweise aus einer Abweichung der Auslastung von Produktionsmaschinen oder der geplanten Produktionsmenge. Die Stabilität des Produktionsbetriebes hängt in hohem Maße von den Lieferketten ab. Risiken aus den Lieferketten stellen somit Risiken für die Aufrechterhaltung des Produktionsherstellungsprozesses dar. In ungünstigen Konstellationen kann die Produktion durch etwaige Versorgungsengpässe stark beeinträchtigt und im schlimmsten Fall zum Produktionsstillstand kommen. Durch umfassende vorbeugende Absicherungsmaßnahmen sowie Versicherungen im Schadensfall wird das Risiko jedoch als gering eingestuft. Ein weiteres bedeutendes Produktionsrisiko sind Maschinenausfälle und technische Störungen. Diese können die Produktionskapazität erheblich beeinträchtigen und zu Produktionsstillständen führen. Regelmäßige Wartung und Investitionen in moderne Technologien sind entscheidend, um dieses Risiko zu minimieren. Die HATEC GmbH führt daher regelmäßige Wartungsprogramme durch und investiert kontinuierlich in die Modernisierung ihrer Maschinen und Anlagen. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist ein weiteres erhebliches Risiko für die Produktion. Schwierigkeiten bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften können die Produktionskapazität und -qualität beeinträchtigen. Die HATEC GmbH investiert daher in die kontinuierliche Schulung ihrer Mitarbeiter und bietet attraktive Arbeitsbedingungen, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Ertragsrisiko Ertragsrisiken umfassen die Unsicherheiten und potenziellen negativen Einflüsse auf die Ertragslage eines Unternehmens. Für die HATEC GmbH bestehen diese Risiken insbesondere in der volatilen Marktsituation und den schwankenden Rohstoffpreisen. Die anhaltend schwache Nachfrage und die Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen können zu einem Rückgang der Aufträge und damit zu geringeren Umsätzen führen Um diesen Risiken zu begegnen, setzt die HATEC GmbH auf eine flexible und anpassungsfähige Unternehmensstrategie. Durch kontinuierliche Marktbeobachtung und eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden versucht das Unternehmen, frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Zudem werden Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen kontinuierlich umgesetzt, um die Ertragslage zu stabilisieren und zu verbessern. Personalrisiken Personalrisiken entstehen, wenn qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in ausreichendem Umfang gewonnen bzw. gehalten werden können. Dies kann sich auf die Erreichung strategischer sowie operativer Ziele auswirken. Durch Investitionen in die Mitarbeiterzufriedenheit wird versucht diesen Risiken zu begegnen. Nach wie vor muss dieses Risiko weiterhin als hoch eingestuft werden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Ebenso können Währungsrisiken ausgeschlossen werden, da man nur im Euroraum tätig ist. Die Liquiditätslage ist weiterhin sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Die HATEC GmbH sieht sich gut positioniert, um die Chancen des Jahres 2024 zu nutzen. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Wettbewerb liegt in unseren hochmodernen, automatisierten Maschinen. Diese ermöglichen nicht nur eine höhere Produktionskapazität und -effizienz, sondern auch eine gleichbleibend hohe Produktqualität. Durch den Einsatz dieser fortschrittlichen Technologien können wir schneller und flexibler auf Kundenanforderungen reagieren und uns so einen Wettbewerbsvorteil sichern. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die fortschreitende Digitalisierung in immer mehr Bereichen unseres Unternehmens. Die Implementierung digitaler Lösungen trägt dazu bei, unsere Abläufe zu beschleunigen und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die gewonnenen Daten ermöglichen es uns, auf Veränderungen schneller zu reagieren und unsere Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Dies umfasst sowohl die Produktionsprozesse als auch das Supply Chain Management und die Kundenkommunikation. Insgesamt bieten diese technologischen Fortschritte und die kontinuierliche Digitalisierung erhebliche Chancen, um unsere Marktposition zu stärken und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. 3. Gesamtaussage Die HATEC GmbH blickt trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen optimistisch in die Zukunft. Die strategischen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, die Investitionen in moderne Technologien und die fortschreitende Digitalisierung haben das Unternehmen gut aufgestellt, um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Obwohl für das Jahr 2024 aufgrund der nachlassenden Konjunktur mit Umsatzrückgängen gerechnet wird, erwarten wir dennoch ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis. Die verbesserten Beschaffungsbedingungen und die kontinuierliche Optimierung der Produktionsprozesse tragen maßgeblich dazu bei, die Kosten zu senken und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die finanzielle Stabilität und die vorhandenen Liquiditätsreserven bieten eine solide Grundlage, um auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu agieren. Wir sehen uns gut gerüstet, um die Chancen des Jahres 2024 zu nutzen und ihre Marktposition weiter zu stärken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden und man arbeitet zusätzlich mit dem Kreditversicherer Coface zusammen, wodurch man größtenteils gegen Zahlungsausfälle abgesichert ist. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Kreditlinien. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Pönning, 03. Dezember 2024 HATEC GmbH René Czernosik, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff HGB). Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schulden ist nach den handelsrechtlichen Maßgaben vorgenommen worden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigen beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen (§§ 253 Abs. 1, 255 Abs. 1 HGB) oder zu dem niedrigen beizulegenden Wert am Bilanzstichtag (§ 253 Abs. 4 HGB). Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, bewertet (§ 255 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Es wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Liquide Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Erfüllungsbeträge der Pensionsrückstellungen betragen 914.753,00 Euro (Vorjahr: 950.779,00 Euro). Die Bewertung der Steuerrückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung des Erfüllungsbetrags und beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung des Erfüllungsbetrags und wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken sowie künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Für Gewährleistungsrückstellungen wird pauschal ein Betrag in Höhe von 0,5% der Umsatzerlöse des Geschäftsjahres zurückgestellt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 4.597.897,73 Euro Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 4.691.815,80 Euro Änderungen der Abschreibungsmethode gegenüber dem Vorjahr liegen nicht vor. Die Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Anlagenspiegel
Angaben zu Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen bzw. gegenüber Gesellschaftern In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 33.517,93 Euro (Vorjahr: 265.912,18 Euro) enthalten. Davon sind 211,65 Euro (Vorjahr: 621,42 Euro) als Forderungen gegenüber Gesellschafter auszuweisen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 16.423,26 Euro (Vorjahr: 2.759.345,04 Euro) enthalten. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 10.231,00 Euro. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt 447.409,00 Euro (Vorjahr: 512.129,00 EUR) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten 187.109,00 Euro (Vorjahr: 230.529,00 EUR), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 33.000,00 Euro (Vorjahr: 20.500,00 EUR), Rückstellung für Archivierung 12.000,00 Euro (Vorjahr: 12.000,00 EUR), Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten 14.300,00 Euro (Vorjahr: 31.100,00 EUR), Rückstellungen für Gewährleistungen 201.000,00 Euro (Vorjahr: 218.000,00 EUR). Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 363.898,13 Euro (Vorjahr 430,24 Euro) enthalten. Davon sind 365,42 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter auszuweisen. In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 498.366,36 Euro) enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von 485.524,00 Euro für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von Unternehmen der Haller-Gruppe sowie beteiligten Unternehmen. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten von der betreffenden Gesellschaft erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nach unserer Einschätzung nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen für die Jahre 2024-2028 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 4.261 TEUR (davon in 2024 fällig 880 TEUR) sowie aus Leasingverträgen in Höhe von 3.229 TEUR (davon in 2024 fällig 711 TEUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen für die Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 17.689,00 Euro (Vorjahr: 17.691,00 Euro) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 136 Mitarbeiter beschäftigt. Davon durchschnittlich 128 Vollzeitbeschäftigte und 8 Teilzeitbeschäftigte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer René Czernosik ausgeübter Beruf: Kaufmann Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 ergaben sich keine besonderen Vorgänge, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Geiselhöring/Pönning, 03. Dezember 2024 HATEC GmbH gez. René Czernosik, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HATEC GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HATEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HATEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Regen, 05.12.2024 LEIDEL
PARTNERS GMBH
Jakob, Wirtschaftsprüfer Eisenreich, Geschäftsführer |
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