SCC Communication Center GmbHLiquidiert

Kohlhäuser Straße 55, 36043 Fulda, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 5597
Vorher
Stahlgruber Communication Center GmbH
Eingetragen
8.4.2009
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Nationaler und internationaler Großhandel mit elektronischen Geräten nebst Zubehör und Software, insbesondere im Bereich der Kommunikation, Computertechnik, Navigation, Unterhaltung und innovativen Technologien; Einzelhandel von elektronischen Geräten nebst Zubehör und Software, insbesondere im Bereich der Kommunikation, Computertechnik, Navigation, Unterhaltung und innovativen Technologien über eigene Vertriebsstellen (POS) sowie über Vertriebstellen an denen Beteiligungen bestehen; Angebot und Vermittlung von Kommunikationsleistungen im wesentlichen in den Bereichen Festnetz- , Mobilfunk-, und Internetanschlüssen im Groß- und Einzelhandel. Aktivierung, Abrechnung und Verwaltung von Dienstleistungsabschlüssen; Angebot und Vermittlung von Dienstleistungen im Bereich Versicherungen, Vermietung sowie neuer und sonstiger Technologien; Entwicklung, Herstellung, Bearbeitung und Vertrieb von und Handel mit Hardware- und Software-Produkten auf dem Gebiet der Kommunikationstechnik, Computertechnik sowie innovativer und neuer Technologien; Reparatur- und Serviceabwicklung für elektronische Geräte und Zubehör, insbesondere im Bereich Kommunikationsgeräte; Erbringung von Marketing- und sonstigen Dienstleistungen; Gründung, Erwerb und Verwaltung von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen; Angebot und Vermittlung von Anschlüssen im Bereich Energie, insbesondere für den Bezug von elektrischer Energie und anderer fossiler Energieträger wie z.B. Gas, sowie dazugehöriger Dienstleistungen, wie insbesondere Aktivierung, Abrechnung, Verwaltung und Vermarktung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Vitzithum
seit 23.7.2024
Geschäftsführer
Alexander Kehl
seit 21.6.2021
Prokura
Thorsten Frommann
seit 21.6.2021
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SCC Communication Center GmbH

Fulda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

SCC Communication Center GmbH, Fulda

1. Gesellschaftsgrundlage

a. Geschäftsmodell der SCC Communication Center GmbH

Die SCC Communication Center GmbH (im Folgenden auch kurz "SCC" oder "Gesellschaft" genannt) betätigt sich in unterschiedlichen Geschäftsbereichen. Zum einen liegt der Schwerpunkt maßgeblich in der professionellen Bearbeitung von Geschäftskundenprojekten im Vermarktungsumfeld Mobilfunk- und Festnetz. Hinzu kommt als weiterer Schwerpunkt der Großhandel mit Telekommunikations-, IT- und Trend-Produkten sowie die Vermittlung von Mobilfunk- und Festnetzverträgen aller namhaften Netzbetreiber. Die Gesellschaft betreibt am Standort Fulda zudem einen eigenen Shop. Ferner betreibt, entwickelt und unterhält die Gesellschaft komplexe IT-Systeme, und Schnittstellen für das ITK-Distributionsgeschäft. Der Fokus liegt hierbei auf der mehrstufigen Vermarktung von ITK-Produkten, Diensten und Services.

b. Strategiebericht der SCC Communication Center GmbH

Seit dem 01. Juni 2020 gehört die SCC Communication Center GmbH zur Brodos AG in Baiersdorf, welche 100% die Unternehmensanteile von der STAHLGRUBER Holding GmbH übernommen hat.

Die SCC GmbH wird künftig auch weiterhin mit ganzer Kraft im Bereich der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie der an Optimierung ihrer zahlreichen Services arbeiten.

2. Wirtschaftsbericht der SCC Communication Center GmbH

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen / branchenspezifische Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um +1,9 % (preisbereinigt), hingegen ist die Erwerbslosenquote von 3,3 % in 2021 auf 2,9 % in 2022 gesunken.

Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen haben sich im Laufe des Jahres nicht wesentlich geändert.

b. Geschäftsverlauf der SCC Communication Center GmbH

Die Entwicklung des Unternehmens ist wie in den vorigen Jahren im Wesentlichen von den Neuentwicklungen und Änderungen der Netzbetreiber und Lieferanten abhängig. Die Nachfrage des Fachhandels nach hochprofessionellen Services im IT- und Logistikbereich ist weiterhin ungebrochen und erfordert in allen Geschäftsprozessen eine schnelle Anpassung und Optimierung an die jeweiligen Vorgaben. Dies steht bei der Gesellschaft im laufenden und den kommenden Jahren auch weiterhin im Fokus. Bestehende Services werden weiter verbessert und optimiert.

Aufgrund der in 2019 stark angestiegenen Bedrohungslage durch Hacker mittels Schadprogrammen, Viren und Trojanern und seit Neustem auch mittels Social Engineering, hat die Gesellschaft ihre Sicherheitsvorkehrungen sowie Datensicherungskonzepte weiter optimiert und angepasst. Neben den internen Konzernvorgaben, werden auch die Empfehlungen des BSI sukzessive umgesetzt.

Da auch in 2023 weiterhin mit einem weiteren Anstieg der Bedrohungslage zu rechnen ist, werden die Sicherungsmaßnahmen weiter fortgeführt, um den störungs- und unterbrechungsfreien Betrieb aller Systeme auch weiterhin zu gewährleisten.

Alle Mitarbeiter werden in regelmäßigen Abständen informiert und sensibilisiert.

Zur internen Unternehmenssteuerung ziehen wir regelmäßig Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren heran.

Im Vorjahr wurden im Vergleich zum Kalenderjahr 2021 gleichbleibende Umsatzerlöse und ein gleichbleibendes Vorsteuerergebnis prognostiziert. Während die Umsatzerlöse leicht zunahmen (+579 TEUR) ging das Vorsteuerergebnis leicht zurück (-92 TEUR).

3. Wirtschaftliche Lage der SCC Comunication Center GmbH

Die Berichtsperiode bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 01. April 2022 bis zum 31. März 2023.

a. Ertragslage

Die Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 69.586 und sind somit um TEUR 579 angestiegen. Das Rohergebnis nahm von TEUR 5.856 auf TEUR 5.328 ab. Ursächlich war insbesondere eine Umgliederung von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 479.

Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich im Jahr 2022/2023 auf TEUR 1.480 (Vj. TEUR 1.573).

Die Abschreibungen auf den Firmenwert belasten das Ergebnis mit TEUR 400,5. Die gesamten Abschreibungen betragen TEUR 499.

Die Personalkosten (Löhne und Gehälter einschließlich der sozialen Abgaben) sind im Wesentlichen auf Grund des verringerten Personalbestands auf TEUR 2.273 im Vergleich zum Vorjahr (Vj. TEUR 2.412) gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf TEUR 1.237 (Vj. TEUR 2.420) deutlich gesunken. Der Grund waren im Wesentlichen die im Vorjahr darin enthalten Forderungsverluste in Höhe von TEUR 809, sowie die oben geschilderte Umgliederung. Im Geschäftsjahr wurden lediglich Forderungsverluste in Höhe von TEUR 1 realisiert.

b. Finanzlage

Der Bestand von Kassen- und Bankguthaben ist zum 31.03.2023 TEUR 279 (Vj. TEUR 2.364) stark gesunken.

Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr und bis zur Bilanzaufstellung in der Lage, alle Zahlungen fristgerecht durchzuführen. Die Gesellschaft verfügt in ausreichendem Maße über Kreditlinien, die jedoch nur in geringem Umfang tageweise in Anspruch genommen werden.

Trotz der weiter angespannten wirtschaftlichen Lage aufgrund der geopolitischen Lage hatte die Gesellschaft bislang keine größeren negativen Auswirkungen auf die Finanzlage zu verzeichnen.

c. Vermögenslage

Die Anlagenintensität ist auf Grund der deutlich gestiegenen Bilanzsumme von 20,0% auf 19,7% gesunken.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31.03.2023 TEUR 6.063 (Vj. TEUR 6.940). Die Eigenkapitalquote beträgt 48,6% (Vj. 48,3 %).

Die Bilanzsumme der SCC GmbH erhöht sich im Jahr 2022 auf TEUR 12.475 (Vj. TEUR 14.359).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erhöhte sich 31.03.2023 auf TEUR 7.459 (Vj. TEUR 6.247). Der Bestand an Vorräten betrug zum Stichtag 31.03.2023 TEUR 1.980 (Vj. TEUR 2.526).

Die Rückstellungen sind auf TEUR 3.633 (Vj. TEUR 2.933) gestiegen und betreffen im Wesentlichen mit TEUR 3.281 (Vj. TEUR 2.676) die sonstigen Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten zum 31.3.2023 sind auf insgesamt TEUR 2.778 (Vj. TEUR 4.486) gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Insgesamt schätzen wir die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage als gleichbleibend und äußerst stabil ein.

4. Forschung und Entwicklung

Da die SCC GmbH als reines Handels- und Dienstleistungsunternehmen tätig ist, werden in diesem Bereich keinerlei Tätigkeiten durchgeführt. Nach wie vor wird im Bereich der Softwareentwicklung hausintern an den vorhandenen Systemen, Schnittstellen und Webshops gearbeitet, optimiert und entwickelt. Die fachbezogene Weiterbildung der in der Entwicklung tätigen Mitarbeiter, stand auch 2022/2023 in besonderem Fokus und wird im Folgejahr weiter fortgeführt.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Prognosebericht

Zukunftsprognosen für das Marktumfeld im Telekommunikations- und ITK-Umfeld sind nach wie vor nur schwer möglich. Viele Innovationen im Hardware- und Dienstebereich schaffen neue Marktchancen im Privat- und Geschäftskundenumfeld. Die Gesellschaft stellt sich im Bereich des Hardware-Vertriebs weiter sehr breit auf, um die in diesem Segment noch vorhandenen Wachstumspotentiale voll zu nutzen. Dabei liegt der Fokus auf neuen, innovativen Produkten sowie zugehörigen Services. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir mit einem Ergebnis vor Steuern und Umsatzerlöse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/23.

Die SCC Communication Center GmbH orientiert sich dennoch weiter im Rahmen der vorhandenen Planungsszenarien und verfolgt einen weiter stetigen Wachstumskurs. Dabei versuchen wir unseren Kunden stets professionellen und hochwertigen Service mit besonderem Fokus auf Qualität und Preis zu bieten. Auch der Ausbau der Geschäftsaktivitäten in andere Kunden- und Produktsegmente sowie Schaffung neuer Dienstleistungsbereiche und Services werden in den nächsten Jahren ein Baustein für die weitere Entwicklung des ITK-Geschäftes der Gesellschaft sein.

Durch die Übernahme der SCC Communication Center GmbH durch die Brodos AG in Baiersdorf im Juni 2020 entstehen Synergieeffekte, die letztlich auch zur Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse der Gesellschaft beitragen werden. Auch die Wachstumspotentiale der SCC Communication Center GmbH haben sich dadurch wesentlich verbessert.

b. Risikobericht

Der Gesellschaft stehen hierzu zahlreiche Steuerungs- und Kontrollinstrumente zur Verfügung. Neben regelmäßig aufbereiteten Marktkennzahlen stehen der Gesellschaft aktuelle Daten aus der Finanzbuchhaltung sowie dem hauseigenen Vertriebscontrolling zur Verfügung.

In 2022/23 wird die Gesellschaft darüber hinaus weitere Informations- und Kontrollsysteme implementieren, welche die Auswertbarkeit von Geschäftsvorfällen verbessern sollen.

Die Gesellschaft führt eine laufende Risikoüberwachung durch. Alle wesentlichen Kennzahlen werden wöchentlich an die Vertriebsleitung und die jeweils abteilungsverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übermittelt, um so bei sich abzeichnenden negativen Entwicklungen kurzfristig gegensteuern zu können. Auch auf Sachbearbeitungsebene stehen den Mitarbeitern umfangreiche Reports und Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung, um im Tagesgeschäft bestmöglich zu beraten und zu reagieren.

Die Gesellschaft bewegt sich nach wie vor in einem gesättigten Marktumfeld. Wirtschaftliche Auswirkungen im deutschen Markt können jederzeit zu Problemen bei der Warenbeschaffung führen.

Aktuell befindet sich die Gesellschaft in keinen relevanten rechtlichen Auseinandersetzungen. Somit mussten für das Geschäftsjahr zum 31. März 2023 hier keine Rückstellungen gebildet werden.

Risiken, durch Provisionsbetrug auf Kundenseite, können jederzeit den Bestand der Gesellschaft gefährden. Die Gesellschaft hat jedoch umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Risiken bei der Vermarktung von Dauerschuldverhältnissen weiter zu minimieren. Einen wesentlichen Beitrag leistet hierbei das neue Provisionsabrechnungssystem. Allgemein gilt nach wie vor, dass Entscheidungen fortwährend durch die allgemeine und branchenspezifische Entwicklung durchkreuzt werden können.

Das Lagerrisiko wird durch regelmäßige Bestandsprüfungen minimiert. Altware und Überhänge werden konsequent vermarktet. Bei großen, sperrigen und teuren Produkten wird zunehmend die Möglichkeit via Direktversand (Streckengeschäft) genutzt.

Um IT-Systemausfällen vorzubeugen wurde auch in 2022/23 weiter an dem Thema Redundanz und Ausfallsicherheit gearbeitet.

Die Folgen des Überfall Russlands auf die Ukraine und die Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sind noch nicht vollumfänglich absehbar. Grundsätzlich sind Beschaffungsprobleme, verschlechterte Finanzierungsbedingungen und ein starker Anstieg der Inflation zu beobachten. Die sich unter Umständen daraus ergebende Kaufzurückhaltung könnte auch die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft betreffen. Negative Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung sind aber bislang nicht zu beobachten.

c. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagement ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzdisposition wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen. Mögliche Forderungsausfälle sind nicht gänzlich zu vermeiden. Die Gesellschaft arbeitet auch weiterhin im Rahmen eines strikten Debitorenmanagements sowie mit einer Kreditversicherung. Kritische bzw. auffällige Kunden werden täglich überwacht. Risiken im Bereich Provisionsrückforderung durch Netzbetreiber bestehen weiter im branchenüblichen Maße, werden jedoch bei kritischen und Neukunden besonders engmaschig überwacht.

Der Ausfall eines einzelnen Lieferanten, wird aufgrund der Struktur des gesamten Telekommunikations- und ITK Marktes als sehr gering angesehen, da Produkte meist parallel bei mehreren Lieferanten bezogen werden.

d. Chancenbericht

Für weiterhin stetiges gesundes Wachstum ist es unabdingbar, die Wünsche und Erwartungen unserer Geschäftspartner auch in den kommenden Jahren zu 100% zu erfüllen. Dafür ist die Nähe zum Kunden und Markt nach wie vor der wichtigste Ansatzpunkt.

Schließlich werden durch die Integration in die Brodos-Gruppe weiterhin Chancen gesehen Effizienzpotentiale zu heben.

 

Fulda, 07.07.2023

Die Geschäftsführung

gez. Dominik Brokelmann

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.454.429,00 2.869.862,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.315.118,00 2.765.584,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 2.300.541,00 2.701.041,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 14.577,00 64.543,00
II. Sachanlagen 139.311,00 104.278,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.311,00 104.278,00
B. Umlaufvermögen 9.718.760,56 11.136.450,39
I. Vorräte 1.980.224,15 2.525.911,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.459.150,06 6.246.600,03
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 635.254,89 70.856,37
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.823.895,17 6.175.743,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 279.386,35 2.363.938,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 301.714,55 352.648,22
Aktiva 12.474.904,11 14.358.960,61

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.063.389,71 6.940.300,15
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 4.900.000,00 4.900.000,00
III. Gewinnvortrag 40.300,15 834.573,74
IV. Jahresüberschuss 1.023.089,56 1.105.726,41
B. Rückstellungen 3.633.155,13 2.933.055,42
C. Verbindlichkeiten 2.778.359,27 4.485.605,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 74,21 124,06
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 156.318,44 355.915,61
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.621.966,62 4.129.565,37
Passiva 12.474.904,11 14.358.960,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.494.898,27 6.926.886,91
2. Personalaufwand 2.273.253,83 2.412.067,61
a) Löhne und Gehälter 1.922.135,31 2.026.540,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 351.118,52 385.526,89
davon für Altersversorgung 9.167,00 12.572,04
3. Abschreibungen 498.599,87 504.971,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 498.599,87 504.971,32
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.236.918,91 2.420.313,87
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.467,01 5.695,87
davon aus verbundenen Unternehmen 6.536,11
davon Erträge aus Abzinsung 461,05 5.690,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.128,15 1.603,34
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 3.098,00 1.455,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 457.234,37 466.760,51
8. Ergebnis nach Steuern 1.035.230,15 1.126.866,13
9. sonstige Steuern 12.140,59 21.139,72
10. Jahresüberschuss 1.023.089,56 1.105.726,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

SCC Communication Center GmbH, Fulda

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SCC Communication Center GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Fulda
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Fulda
Register-Nr.: 5597

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 HGB gewählt.

Die SCC Communication Center GmbH ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB zu klassifizieren.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Gesellschaft nimmt grundsätzlich die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 und 288 in Anspruch.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Teile der Fremdleistungen in Höhe von TEUR 479 wurden im Geschäftsjahr in der GuV-Position 4b) "Aufwendungen für bezogene Leistungen" ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgt der Ausweis in voller Höhe in der GuV Position 7 "sonstige betriebliche Aufwendungen". Die Vorjahresbeträge beider GuV-Positionen sind insoweit nicht mit dem Geschäftsjahr vergleichbar.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 800 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wird berücksichtigt.

Die Vorräte, bestehend aus Waren, wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Uneinbringliche Forderungen waren zu verzeichnen und wurden ausgebucht. Weiterhin wurden Einzelwertberichtigungen im Geschäftsjahr gebildet.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die am Bilanzstichtag bereits geleisteten Ausgaben, die einen Aufwand des Folgejahres darstellen. Sie sind zum Nominalwert angesetzt und werden linear dem Zeitablauf entsprechend aufgelöst

Das gezeichnete Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.04.2022
EURO
Zugänge
EURO
Abgänge
EURO
Stand 31.03.2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 422.189,24 0,00 154.331,83 576.521,07
2 Geschäfts- oder Firmenwert 4.007.500,00 0,00 0,00 4.007.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.429.689,24 0,00 154.331,83 4.584.021,07
II. Sachanlagen
1 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 342.499,92 83.166,87 30.756,09 394.910,70
Summe Sachanlagen 342.499,92 83.166,87 30.756,09 394.910,70
Summe Anlagevermögen 4.772.189,16 83.166,87 185.087,92 4.978.931,77
Abschreibungen
Stand 01.04.2022
EURO
Zugänge
EURO
Abgänge
EURO
Stand 31.03.2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 357.646,24 49.966,00 154.331,83 561.944,07
2 Geschäfts- oder Firmenwert 1.306.459,00 400.500,00 0,00 1.706.959,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.664.105,24 450.466,00 154.331,83 2.268.903,07
II. Sachanlagen
1 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 238.221,92 48.133,87 30.756,09 255.599,70
Summe Sachanlagen 238.221,92 48.133,87 30.756,09 255.599,70
Summe Anlagevermögen 1.902.327,16 498.599,87 185.087,92 2.524.502,77
Nettobuchwerte
Stand 31.03.2023
EURO
Stand 31.03.2022
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.577,00 64.543,00
2 Geschäfts- oder Firmenwert 2.300.541,00 2.701.041,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.315.118,00 2.765.584,00
II. Sachanlagen
1 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 139.311,00 104.278,00
Summe Sachanlagen 139.311,00 104.278,00
Summe Anlagevermögen 2.454.429,00 2.869.862,00

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Im Jahr 2019 wurde ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Es handelt sich um den Firmenwert aus dem Erwerb des Telekommunikationsgeschäftes von der STAHLGRUBER GmbH zum 01. Januar 2019. Auf Grund der Laufzeit der Verträge sowie Geschäftsbeziehungen ist eine Nutzungsdauer von 10 Jahren festgelegt worden. Die Abschreibung im Geschäftsjahr beträgt 401 TEUR.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen gegenüber den Gesellschaftern.

Pensionsrückstellungen

Der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag i. S. § 253 Abs. 1 HGB wird nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt (Projected Unit Credit Methode - PUC).

Der Rechnungszins ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung, gem. § 253 Abs.2 Satz 2 HGB, bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren (Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre) Stand 31.03.2022.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszins 1,79 %
Anwartschaftstrend 0,00 % p.a.
Gehaltstrend 0,00 % p.a.
Rententrend 2,00 % p.a.
Fluktuationstrend 0,00 % p.a.
Zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018G

Die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes bei Altersversorgungsverpflichtungen werden im Finanzierungsergebnis ausgewiesen.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,80 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,35 %) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 5.300,00 EUR (Vj. 7.466,00 EUR). Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Altersversorgungsverpflichtungen (1.462) sowie die Aufwendungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes (174 EUR) sind im Finanzergebnis unter dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Provisionsvereinbarungen in Höhe von 1.938 TEUR, Zahlungsverpflichtungen für Zielvereinbarungen 650 TEUR, sowie für Personalverpflichtungen von 166 TEUR.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit Betrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.03.2023 (Vorjahr)
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
(0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus 1.955,1 1.955,1 0,0 0,0
Lieferungen und Leistungen (3.297,9) (3.297,9) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber 156,3 156,3 0,0 0,0
verbundenen Unternehmen (355,9) (355,9) (0,0) (0,0)
Sonstige 666,8 666,8 0,0 0,0
Verbindlichkeiten (831,7) (831,7) (0,0) (0,0)
- davon aus Steuern 634,6 634,6 0,0 0,0
(762,4) (762,4) (0,0) (0,0)
- davon 0,7 0,7 0,0 0,0
im Rahmen der sozialen Sicherheit (1,6) (1,6) (0,0) (0,0)
Summe 2.778,4 2.778,4 0,0 0,0
(4.485,6) (4.485,6) (0,0) (0,0)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 136 TEUR (Vorjahr: 356 TEUR) sowie 20 EUR (Vorjahr: 0 TEUR) gegenüber verbundenen Gesellschaften.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 251 HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten folgende Leasing- und Mietverträgen:

Leasingverträge 51 TEUR mit Vertragslaufzeit bis 05/2026
Mietverträge 209 TEUR mit Vertragslaufzeit bis 11/2025

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 4
Angestellte 30
leitende Angestellte 11
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 45

Namen der Geschäftsführer

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dominik Brokelmann, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Berichterstattung der Organbezüge verzichtet.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der SCC Communication Center GmbH wird in den Konzernabschluss der Brokelmann Beteiligungs GmbH, Baiersdorf einbezogen. Die Brokelmann Beteiligungs GmbH erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und wird für den größten Kreis der einbezogenen Unternehmen und im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.023.089,56 EUR zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 40.300,15 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

SCC Communication Center GmbH, Fulda

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Fulda, den 07. Juli 2023

gez. Dominik Brokelmann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen (nach § 327 Nr.1 HGB) zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SCC Communication Center GmbH, Fulda

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SCC Communication Center GmbH, Fulda, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCC Communication Center GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fürth, den 9. Juli 2023

Dr. Schwarz - Harrer - vom Ende GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Walter Schwarz, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian vom Ende, Wirtschaftsprüfer

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