Heinrich Pollmeier GmbH
Industriestraße 38, 33161 Hövelhof, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Emily Pollmeier seit 2.10.2025 | Geschäftsführer |
Jörg Jogereit seit 27.7.2018 | Geschäftsführer |
Erik Pollmeier seit 7.5.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Erik PollmeierPollmeier Holding GmbH | 25.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinrich Pollmeier GmbHHövelhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtHeinrich Pollmeier GmbH - Mecotec1. Grundlagen des Familienunternehmens Die Heinrich Pollmeier GmbH stanzt, biegt, formt und verbindet seit über 40 Jahren Stahl und Edelstahl zu Präzisionsteilen. Die Entwicklung und Herstellung der Spezialteile, die individuell für die Auftraggeber gefertigt werden, erfolgt am Standort Hövelhof. Die Kunden sind diversen Branchen zuzuordnen wie den Bereichen Maschinen-, Nutzfahrzeug- und Fensterbau, Solar- und Elektrotechnik sowie der Möbel- und Kunststoffindustrie. Das Ziel, eine hohe Qualität kurzfristig an die Kunden auszuliefern, hat eine besondere Priorität. Wir fördern die Mitarbeitenden, um eine hohe Mitarbeitenden-Qualität und -zufriedenheit zu erreichen. Seit dem Geschäftsjahr 2018 besteht die Geschäftsführung aus Herrn Erik Pollmeier sowie Herrn Jörg Jogereit. Die Digitalisierung wird weiter forciert. Strategisch ist es wichtig die Gesellschaft insgesamt so aufzustellen, dass diese nachhaltig profitabel bleibt. Daher sind die finanziellen Maßstäbe Umsatzerlöse und EBIT wichtig. Daneben wird das Unternehmen so gesteuert, dass jederzeit die Zahlungsfähigkeit gewährleistet wird. Als Indikatoren sollen hier der Cash-Flow, die liquiden Mittel und die freien Kreditlinien genannt werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Hauptabsatzgebiet ist Deutschland. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branchenentwicklung im Jahr 2023 im Bereich Umformtechnik war uneinheitlich. Tendenziell mit minus 2 % aber unter Druck. Der Inlandsumsatz sank um 15 %, der Export stieg dagegen um 8 %. Nach einem stabilen ersten Halbjahr schwächte die Nachfrage in der 2. Hälfte merklich ab. Die Stahlindustrie ist ebenfalls unter Druck geraten. Die Stahlpreise fielen deutlich. 2.3. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2023 ist in Summe zufriedenstellend gelaufen. Die guten Ergebnisse im ersten Halbjahr konnten in der 2. Hälfte nicht wiederholt werden. Das Geschäft mit Konstruktionselementen für die Solarindustrie ist zur Mitte des Jahres eingebrochen. Ertragslage Der Umsatz reduzierte sich von TEUR 19.123 auf TEUR 14.460, der Jahresüberschuss um TEUR 982 von TEUR 1.388 auf TEUR 406. Die Umsatzrentabilität sank entsprechend von 7,3 % auf 2,8 %. Das EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) sank von TEUR 1.776 auf TEUR 616. In unserem Prognosebericht des Vorjahres haben wir bereits mit im Gegensatz zu 2022 deutlich geringerem Niveau der beiden Kennzahlen (Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 550, EBIT in Höhe von 600 TEUR) gerechnet. Kunden haben an den Preissenkungen partizipiert. Die Materialeinsatzquote - gemessen an der Gesamtleistung - sank von 66,7 % auf 63,6 %. Die Kapazitätsauslastung war knapp unterdurchschnittlich. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Jahr 2023 um TEUR 32 von TEUR 5.645 auf TEUR 5.613. Das Anlagevermögen nahm 14,9 % der Bilanzsumme ein (nach 16,7 % im Vorjahr). Investitionen wurden im Wesentlichen in den Fuhrpark und Anlagen im Bereich der Lagerhaltung getätigt. Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme stieg von 19,0 % auf 35,1 %. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag TEUR 1.971. Die Eigenkapitalquote sank von 53,2 % im Vorjahr auf 51,8 %, was u. a. auf die in 2023 vorgenommene Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 500 zurückzuführen ist. In den Rückstellungen wurden Pensionsverpflichtungen saldiert mit Rückdeckungsvermögen (TEUR 553), Garantieverpflichtungen (TEUR 86) sowie personalbezogene Rückstellungen (TEUR 165) berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten stiegen von TEUR 1.384 auf TEUR 1.703. Der einfache Cash-Flow (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) betrug TEUR 693 gegenüber TEUR 1.657 im Vorjahr. In unserem Prognosebericht des Vorjahres haben wir noch mit einem einfachen Cash-Flow in Höhe von 800 TEUR gerechnet. Es standen der Gesellschaft noch freie Kreditlinien zur Verfügung, die nicht genutzt wurden. 3. Prognose-Chancen- und Risikobericht Der Prognosezeitraum soll sich hier über das folgende Geschäftsjahr 2024 erstrecken. 3.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Frühjahrsgutachten 2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 15. Mai 2024 geht davon aus, dass das inflationsbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 leicht steigen wird, etwa um 0,2 %. Ursächlich hierfür sind die nachlassenden Energiepreise und Inflation, flankiert durch Maßnahmen der Bundesregierung (Wachstumschancengesetz). Im Jahr 2025 soll die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen. Die Verbraucherpreisinflation soll im Jahr 2025 bei 2,1 % liegen. 3.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Unternehmen in Deutschland, die Photovoltaik-Module vertreiben, wurden in der ersten Hälfte 2023 von einem Absatzeinbruch überrascht. Zeitgleich erhöhte die chinesische Konkurrenz durch hohe Importzahlen nach Europa und neue technische Entwicklungen den Druck auf die Mitbewerber. Es erfolgte ein Preisverfall für die PV-Module. Zudem gibt es Engpässe bei den verfügbaren Handwerkern, die die Photovoltaik-Module installieren. Im Maschinen- und Anlagenbau sinken die Bestellzahlen seit dem Jahr 2023 kontinuierlich. Bis zum Stand Juni 2024, in dem die realen Auftragseingänge abermals um 9 % unter dem Vorjahreswert, ist keine Trendwende absehbar. Die Stahlpreise im Jahr 2024 sind nach unserer Beobachtung weiterhin unter Druck. 3.3. Prognose für das Familienunternehmen Ertragslage Die bereits in 2023 ergriffenen stahlpreis- und energiepreisbedingten Absatzpreissenkungen mussten im Laufe des ersten Halbjahres 2024 aufgrund der aktuellen Marktlage nochmals moderat weiter nach unten hin angepasst werden. Konjunkturbedingte Absatzeinbrüche (in Teilmärkten) führten zu weiterhin verminderten Absatzmengen im ersten Halbjahr 2024. Als Konsequenz wird für 2024 mit abermals deutlich geringeren Umsatzerlösen in Höhe von etwa 11 Mio. Euro gerechnet. Die Materialeinsatzkosten sollten sich linear zur Umsatzentwicklung entwickeln. Die prognostizierte Steigerung der Mitarbeitendenvergütung orientiert sich grob an den Inflationsraten. Das EBIT und der Jahresüberschuss werden voraussichtlich wesentlich geringer als noch in 2023 ausfallen. Wir rechnen mit einer Spanne für den EBIT 2024 in Höhe von 50 bis 60 TEUR. Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft plant Investitionen in Fertigungskapazitäten. Die gute Eigenkapitalquote führt dazu, dass Kontokorrentlinien zur Verfügung gestellt werden, die den bisherigen Finanzierungsbedarf übersteigen. Neue Investitionen sollen langfristig teilweise fremdfinanziert werden. Der Wert des Vorratsvermögens wird voraussichtlich preisbedingt sinken. Der einfache Cash-Flow (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) wird sich etwa auf einem Wert von 250 TEUR bewegen. 3.4. Chancen- und Risikenbericht Absatzmarkt Es besteht die Chance, durch strategische Produktentwicklungen neue Kunden zu gewinnen. Darüber hinaus werden gezielte neue Kundengruppen angesprochen, um die Absatzzahlen weiterhin zu erhöhen und die Abhängigkeiten von speziellen einzelnen Branchen zu vermindern. Die tatsächlichen Rahmenbedingungen der Branchen, in denen die Kunden aktiv sind, entwickelten sich uneinheitlich. Es besteht daher das Risiko, dass die Nachfrage einzelner Kunden hierdurch beeinträchtigt wird und der daraus resultierende Minderumsatz durch Mehranfragen aus anderen Bereichen nicht kompensiert werden kann. Beschaffungsmarkt Die Stahlpreise bewegen sich mittlerweile auf einem stabilen Niveau. Die Koordination von langfristigen Absatz- und Einkaufsverträgen reduziert hier unvorhersehbare Risiken. Für 2024 erwarten wir keine Lieferengpässe. Produktion und Investition Neue Investitionen können die Kapazitäten erweitern und den digitalen Fortschritt weiter ausbauen und damit die Rentabilität der Gesellschaft erhöhen. Personal- und Sozialbereich Die bereits sichtbar erfolgreiche Rekrutierung von Mitarbeitenden (BANG Ausbildungsnetzwerk) kann auch weiterhin noch ausgebaut werden. Dem Risiko der Mitarbeiterfluktuation wird durch angemessene Vergütungen und wettbewerbsfähigen Arbeitsbedingungen entgegengetreten. Finanzierung Das Risiko des Kapitalentzugs wird weiterhin als gering eingeschätzt. Das Zinsänderungsrisiko wird ebenfalls als gering eingeschätzt, da die wesentlichen bestehenden Finanzierungskonditionen langfristig vereinbart sind. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.
Hövelhof, den 30. August 2024 Erik Pollmeier Jörg Jogereit BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Heinrich Pollmeier GmbH, mit Sitz in Hövelhof ist im Handelsregister Paderborn Register Nr. B 6434 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Heinrich Pollmeier GmbH - MECOTEC wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Berücksichtigung entsprechender Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Das bewegliche Anlagevermögen wurde in der Regel nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden in der Regel zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert und das Gebot der Wertaufholung wurden grundsätzlich vorgenommen bzw. beachtet; im Berichtsjahr lagen derartige Fälle nicht vor. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Als Anschaffungskosten gelten die letzten durchschnittlichen Einstandspreise. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Soweit erforderlich werden für veraltete oder schwer verwertbare Vorräte niedrigere beizulegende Werte angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt, sofern notwendig erachtet. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen Vorauszahlungen für Aufwendungen des Folgejahres ausgewiesen. Pensionsrückstellungen wurden für unmittelbare Versorgungszusagen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Es wurden künftige Rentenentwicklungen und die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre unter Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren berücksichtigt. Eine Verrechnung mit den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherungen wurde vorgenommen. Die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen wurden an die Versicherten verpfändet. Als Wert der Rückdeckungskapitallebensversicherung wurde der Aktivwert (Zeitwert) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Aktivwert unter Berücksichtigung der passiven latenten Steuern wurde nicht ermittelt. Die Steuerrückstellungen betreffen die zu erwartenden Steuernachzahlungen des Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gemäß §§ 249, 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertungsmethode zur Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde im Geschäftsjahr 2023 angepasst. Mit der Zielsetzung, ein genaues und zutreffendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erzielen, wurde die Ermittlung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages um die Einbeziehung der Kosten für die digitale Datenarchivierung ergänzt. Auf die Methodenanpassung entfällt ein Zuführungsbetrag von TEUR 58. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenmittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen erfasst, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sonstige Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage im Anlagenspiegel dargestellt. Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 2.957,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es wurden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 5 TEUR sicherungsübereignet. Das gezeichnete Kapital entspricht der Eintragung im Handelsregister. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem Anwartschaftsbarwert (projected unit credit method) bzw. Rentenbarwert angesetzt. Bewertet wurden hierbei die am Bilanzstichtag erdienten Leistungen. Als Berechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Heubeck. Eine Fluktuation war nicht zu berücksichtigen. Für die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde ein Rechnungszins von 1,82 % angesetzt und der Rententrend mit 1 % bewertet. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 22.631,00. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Hinsichtlich der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergibt sich folgende Gliederung:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Gesamtbetrag von Euro 23.502,95 sind Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen und Warenbeständen vereinbart worden. Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen in Höhe von Euro 58.200,00 auf die Anpassung der Bewertungsmethodik zur Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von Euro 185,79 in Zusammenhang mit Mautgebühren angefallen. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer, ohne Auszubildende, gemäß § 267 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 7 HGB belief sich auf:
Geschäftsführung Geschäftsführer sind: Erik Pollmeier, Maschinenbauingenieur Jörg Jogereit, Technischer Betriebswirt Vergütung der Geschäftsführung Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB belaufen sich auf:
Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung mit Euro 22.631,00 unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB. Ergebnisverwendung Gemäß Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2024 wurden Gewinnausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 600.000,00 Euro vorgenommen.
Hövelhof, den 30.08.2024 Erik Pollmeier Jörg Jogereit Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heinrich Pollmeier GmbH, Hövelhof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heinrich Pollmeier GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinrich Pollmeier GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bilde der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 30.08.2024 Arcotas
GmbH
Welge, Wirtschaftsprüfer Kehmeier, Wirtschaftsprüfer |
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