Beck
Elektrotechnik GmbH
Würzburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
LAGEBERICHT
2023
A. Geschäftsverlauf der Gesellschaft
1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft
Im Verlauf des Jahres 2023 hat sich das Handwerk,
speziell die Elektrobranche trotz Auswirkungen der
Ukraine-Krieg und anderen weltpolitischen Auswirkungen gut
entwickelt. Im gesamten Geschäftsjahr waren die
krankheitsbedingten Ausfälle der Mitarbeitenden noch
deutlich zu spüren. Die Nachfrage im privaten Bereich
nach Erneuerbaren Energien - Photovoltaikanlagen in
Kombination mit Kleinspeichern - hat sich verändert und
der Vorlauf von knapp einem Jahr im Privatbereich konnte gut
abgearbeitet. Die Dynamik der Anfragen hat sich deutlich
verlangsamt, im gewerblichen Bereich ist die Nachfrage nach
wie vor hoch.
Im gewerblichen und industriellen Sektor war die
Investitionsbereitschaft in der Planung, von Verschiebungen
geprägt. Für uns, als regional tätiges
Handwerksunternehmen bleiben die Rahmenbedingungen nur leicht
verändert - wir stehen für Familie,
Persönlich, Regionalität, Qualität, Kompetenz
und Zuverlässigkeit und das seit mehreren Jahren. Im
Jahr 2023 feierten wir unser 75-jähriges
Betriebsjubiläum.
Unser komplettes Dienstleistungs- und Produktspektrum
haben wir stets den Marktgegebenheiten und kundenspezifischen
Anforderungen angepasst. Wir legen großen Wert auf
gute, geprüfte Produkte und investieren Zeit und Kosten
in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.
Lieferengpässe Materialverfügbarkeiten sowie
Preisstabilität sind wieder besser plan- und
kalkulierbar.
Unverändert sehen wir ein Geschäftsfeld
für elektrotechnische Handwerksbetriebe im Bereich der
energieeffizienten Gebäudesystemtechnik in Verbindung
mit der Lichttechnik und die Umrüstung auf LED,
Gebäudeautomation, Netzwerk- und Sicherheitstechnik
sowie Energie-Monitoring und deren Optimierung der
Energieflüsse.
2. Umsatz- und Auftragsentwicklung
Die Gesamtleistung war auf Vorjahresniveau und wir
konnten, trotz der äußeren Einflüsse,
Personalmangel aufgrund von krankheitsbedingten
Ausfällen, ein positives Betriebsergebnis ausweisen.
Größere Projekte konnten zum Stichtag nicht
schlussgerechnet werden bzw. die Bauzeitenpläne haben
sich gegenüber der ursprünglichen Planung über
den Jahreswechsel verschoben. Die Nachfrage nach
Elektroinstallationsleistung und qualifiziertem Fachpersonal
ist unverändert hoch.
3. Produktion
Die Auftragslage mit entsprechendem Vorlauf in den
Segmenten Elektroanlagen, Energieversorgung,
Elektroinstallation und ganzheitlicher Gebäudeautomation
waren das ganze Jahr gut. Unser Produkt- und
Dienstleistungsangebot erweitern wir stetig, je nach
Anforderungen des Marktes bzw. der Kunden. Die Qualifizierung
und Auswahl unserer Produkte und Dienstleistungen nehmen
einen sehr hohen Stellenwert in unserer Firmenphilosophie
ein.
4. Beschaffung
Die Preissteigerungen über alle Produkte,
Maschinen und Waren sind wieder stabil auf einem höheren
Niveau. Ziel ist es weiterhin, das Material und die Bauteile
hauptsächlich vom Elektrogroßhandel sowie
über die Zentrale expert Technik, unserem
Einkaufsverbund zu beziehen. Der Lagerbestand Material wurde
deutlich abgebaut.
Als Gesellschafter der expert Technik SE & Co. KG
ist stets unser oberstes Ziel, möglichst alle Waren
über expert zentral-gelistete Lieferanten abzuwickeln.
Eine Lieferantenbewertung unseres QM-Systems unterstützt
uns bei der Auswahl nach Qualifikation der Lieferanten zu
unterscheiden. Unser Ziel die besten Einkaufspreise zu
erhalten, was nicht immer das Wirtschaftlichste ist -
Verfügbarkeiten stehen an oberster Stelle.
5. Investitionen
Die permanente Investition in EDV-Infrastruktur,
Cyber-Sicherheit, Lizenzen, Datenschutz und Monitoring steigt
proportional massiv an. Die Optimierung der internen Prozesse
sowie interne Effizienzsteigerung sind nur in Kombination mit
ganzheitlichen Softwarelösungen möglich, bedarf
eines hohen Schulungsaufwandes. Unsere firmeneigene BECK App
wird stets weiterentwickelt und an unsere eigenen
Anforderungen angepasst, um den internen und externen
Material-Bestellprozess zu digitalisieren und zu optimieren.
Die App wurde um das Modul digitale Zeiterfassung erweitert,
welches noch in der Erprobungsphase steckt.
6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben
Durch die Anforderung von Abschlagszahlungen,
Erstellung leistungsgerechter, zeitnaher Teil- und
Zwischenrechnungen war kein Bedarf an Fremdmitteln
nötig. Den erhöhten Materialbestand im Lager
konnten wir aus eigenen Mitteln stemmen. Eine Anmietung an
Lagerfläche extern ist nicht erforderlich.
7. Personal und Sozialbereich
Die Mitarbeiterqualifizierung und -förderung sowie
die damit verbundene Zufriedenheit bleibt weiterhin im Fokus.
In die Qualität der Ausbildung und das Fördern der
Auszubildenden investieren wir viel Zeit und Aufwand. Das
Ausbilderteam wurde personell aufgestockt. Aktuell haben
sechs Mitarbeitende direkt mit der Ausbildung zu tun,
kümmern und begleiten die knapp 40 Auszubildenden im
gewerblichen Bereich. Aufgrund des dualen Ausbildungssystems
findet die praktische Ausbildung auf den Baustellen bzw. in
der Werkstatt und in der Innung statt. Ziel unserer eigenen
Lehrwerkstatt, die wir seit 2018 haben, ist es, die
Qualität der praktischen Ausbildung deutlich zu
verbessern.
Ab Ausbildungsjahr 2024 werden die Auszubildenden
digital ausgestattet.
Unsere externe Arbeitssicherheitsfachkraft ist
bemüht durch ständige Kontrollen und Unterweisungen
das Risiko des Ausfalls zu mindern. Unsere Auswertungen in
Verbindung mit präventiven Maßnahmen zahlen sich
aus. Zu minimieren sind Ausfallzeiten, ob durch physische
und/oder psychische Belastung sowie der Vermeidung von
Arbeitsunfällen. Die letzte jährliche
Sicherheitsunterweisung hat in Präsenz stattgefunden.
8. Standort
Eine Anlaufstelle in Ochsenfurt mit
Bürofläche und kleinem Lagerraum ist im Vergleich
zu den Vorjahren unverändert.
9. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Nennenswerte Vorgänge von besonderer Bedeutung
ereigneten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht.
B. Lage der Gesellschaft
1. Vermögenslage
|
Geschäftsjahr Euro
|
Vorjahr Euro
|
Anlagevermögen x 100
Gesamtvermögen
|
424.316,00 6.043.739,36
|
468.651,05 4.701.777,84
|
Anlagenintensität in
%
|
7,02
|
9,97
|
2. Finanzlage
Das Kapital der Beck Elektrotechnik GmbH setzt sich
aus 68,70 % Eigenkapital, 31,19 % kurzfristigem Fremdkapital
sowie 0,11 % langfristigem Fremdkapital zusammen.
|
Geschäftsjahr Euro
|
Vorjahr Euro
|
Eigenkapital x 100 Anlagevermögen
|
4.152.003,88 424.316,00
|
2.927.783,03 468.651,05
|
Anlagendeckung I in
%
|
978,52
|
624,73
|
Fremdkapital
|
1.891.735,48
|
1.773.994,81
|
- Flüssige
Mittel
|
1.797.506,07
|
1.215.536,17
|
Nettoverschuldung
|
94.229,41
|
558.458,64
|
Flüssige Mittel +
Forderungen u. Vermögens-
gegenstände bis 1 Jahr
X
100
|
4.345.774,86
|
4.175,481,02
|
Kurzfristiges Fremdkapital
|
1.884.775,73
|
1.754.907,79
|
Liquidität 2. Grades
in %
|
230,57
|
237,93
|
Eigenkapital x 100
Gesamtkapital
|
4.152.003.88 6.043.739,36
|
2.927.783,03 4.701.777,84
|
Eigenkapitalanteil in %
|
68,70
|
62,27
|
Fremdkapital x 100
Eigenkapital
|
1.891.735,48 4.152.003,88
|
1.773.994,81 2.927.783,03
|
Verschuldungsgrad in %
|
45,56
|
60,59
|
Die Finanzstruktur des Unternehmens stellt sich
weiterhin positiv dar. Durch geeignete Maßnahmen, wie
ständige Kontrolle der Forderungen und festgelegte
Zahlungsziele bei den großen Lieferanten und Kunden ist
die Liquidität gesichert. Durch entsprechende
Überwachung mit Hilfe geeigneter Software und digitalen
Instrumenten lässt sich die Finanzlage des Unternehmens
jederzeit ermitteln und aktuell darstellen. Eine
Quartalsauswertung für jedes Team sowie die Betrachtung
der produktiven Stunden auch die Auswertung und zeitnahe
Betrachtung der Betriebswirtschaftlichen Zahlen auf
Projektbasis. Mit der BECK App und entsprechenden Software
können tagesaktuell Auswertungen gemacht werden.
Übersichten der offenen Forderungen und Bestellungen
erlauben eine effiziente Liquiditätsbeurteilung und -
planung.
3. Ertragslage
|
Geschäftsjahr Euro
|
Vorjahr Euro
|
Jahresergebnis x 100 Eigenkapital
|
1.543.999,32
4.152.003,88
|
229.204,52
2.927.783,03
|
Eigenkapitalrentabilität in %
|
37,19
|
7,83
|
Jahresergebnis +
Fremdkapitalzinsen
+ EE-Steuern
x
100
|
2.203.832,81
|
327.668,21
|
Gesamtkapital
|
6.043.739,36
|
4.701.777,84
|
Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern
in %
|
36,46
|
6,97
|
ordentliches Ergebnis
|
1.543.999,32
|
229.204,52
|
+ ordentliche
Abschreibungen auf das
Anlagevermögen,
soweit in den übrigen
Kosten enthalten
|
137.978,34
|
144.546,62
|
+ Veränderung der
langfristigen
Rückstellungen
|
0,00
|
0,00
|
= Ordentlicher Cashflow
|
1.681.977,66
|
373.751,14
|
Cashflow x 100 Eigenkapital
|
1.681.977,66 4.152.003,88
|
373.751,14 2.927.783,03
|
Eigenkapitalrentabilität in % bezogen auf
Cashflow
|
40,51
|
12,77
|
C. Prognosebericht
Die Auftragslage im Elektrohandwerk beurteilen wir noch
gut, wobei wir schon Verschiebungen und Veränderungen
der Marktlage spüren. Die Kunden aus der Industrie und
dem Gewerbe sowie die Öffentliche Hand sind teilweise
noch verhalten, da Zeitpläne bereits von Anfang an nicht
eingehalten werden können. Der bürokratische
Aufwand sowie Dokumentation und Nachweise sind weiterhin
hoch.
Die Umsatzerwartung für das kommende Jahr liegt
auf Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis im Jahr 2024 ist
positiv einzustufen, trotz eines außergewöhnlich
hohen Krankenstandes, der sich direkt auf die
Produktivität sowie Steigerung der Preise für
Material, Personal und sonstigen Dienstleistungen, das sich
auf das Projekt- und Gesamtergebnis auswirkt. Halbfertige
Projekte, die über eine längere Bauzeit liefen,
konnten nicht abgerechnet werden, was sich auf das
Umsatzergebnis ausgewirkt hat.
Die allgemeine Auftragslage und -entwicklung ist als
vorsichtig einzustufen. Lange Planungs- und
Entscheidungsphasen, enge Ausführungszeiträume
sowie krankheitsbedingte Ausfälle und Fluktuation auch
bei anderen Gewerken verschärfen die Lage.
Qualifiziertes Personal - hier können wir nur
über die Ausbildung wachsen. Aktuell liegt die
Übernahmequote bei 100%. Für das kommenden
Ausbildungsjahr 2024 konnten wir bereits mit acht
Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag unterschreiben.
D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung -
(aktuelle Lage)
Die Einschätzungen der künftigen Entwicklung
der Gesellschaft sind im Bereich des Elektroanlagenbau und
-Installation zwiespältig und abhängig von der
weiteren Entwicklung am Arbeitsmarkt z.B. Attraktivität
Öffentlicher Dienst, Folgen des Ukraine-Krieg und sowie
die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung - Forderung nach
Work-Life-Balance, 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich oder
Homeoffice.
Aus unserer Perspektive haben wir, als Unternehmen die
vergangenen Jahre während der Pandemie gut
überstanden, aber die Anforderungen und Forderungen an
Arbeitgeber sind massiv gestiegen. Mitarbeitende begeistern,
sie für sich gewinnen und anpacken, um etwas zu bewegen,
wird immer mehr zum Wettbewerb.
Im Bereich Beschaffung und Lager Material sind wir gut
und effizient aufgestellt. Der schwankende Kupferpreis stets
im Fokus. Alle notwendigen Maßnahmen, die getroffen
werden können, sind frühzeitig eingeleitet worden.
Risiken sehen wir in Zukunft nach wie vor in der
Qualifizierung von geeignetem Personal, um die Ziele, den
Qualitätsanspruch sowie den zeitlichen Druck umzusetzen.
Durch eine kontinuierliche Umstrukturierung in der
Organisation konnten die Aufgaben und Tätigkeiten intern
verteilt werden. In der Gesamtbeurteilung liegen keine akuten
Risiken vor, die den Bestand der Gesellschaft gefährden,
aber Wachsamkeit ist gefordert. Die Ressource Mensch ist
unverändert knapp.
Würzburg, den 31.07.2024
Christine Beck-Meidt
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
424.316,00 |
468.651,05 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
44.441,00 |
39.869,00 |
| II.
Sachanlagen |
363.596,00 |
415.605,00 |
| III.
Finanzanlagen |
16.279,00 |
13.177,05 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.588.446,74 |
4.214.513,57 |
| I.
Vorräte |
1.242.671,88 |
39.032,55 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
3.184.582,95 |
5.006.202,92 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.548.268,79 |
2.959.944,85 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.797.506,07 |
1.215.536,17 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
30.976,62 |
18.613,22 |
| Aktiva |
6.043.739,36 |
4.701.777,84 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.152.003,88 |
2.927.783,03 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
4.052.003,88 |
2.827.783,03 |
| B.
Rückstellungen |
987.754,34 |
622.511,36 |
| C.
Verbindlichkeiten |
891.803,66 |
1.141.796,98 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
182.317,47 |
373.872,89 |
| D.
Passive latente Steuern |
12.177,48 |
9.686,47 |
| Passiva |
6.043.739,36 |
4.701.777,84 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
8.732.469,25 |
6.812.267,67 |
| 2.
Personalaufwand |
4.891.928,05 |
4.887.819,60 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.963.022,89 |
3.943.554,73 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
928.905,16 |
944.264,87 |
| davon
für Altersversorgung |
38.196,68 |
42.697,36 |
| 3.
Abschreibungen |
137.978,34 |
144.546,62 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
137.978,34 |
144.546,62 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.517.197,29 |
1.455.225,68 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
1.040,00 |
1.040,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
26.442,00 |
10.442,20 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
231,26 |
92,58 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
658,09 |
671,87 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
659.175,40 |
97.791,82 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
2.491,01 |
2.451,66 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
1.553.014,08 |
237.694,28 |
| 10.
sonstige Steuern |
9.014,76 |
8.489,76 |
| 11.
Jahresüberschuss |
1.543.999,32 |
229.204,52 |
| 12.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
2.677.783,03 |
2.768.357,80 |
| 13.
Ausschüttung |
169.778,47 |
169.779,29 |
| 14.
Bilanzgewinn |
4.052.003,88 |
2.827.783,03 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
A.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Beck Elektrotechnik
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Würzburg |
| Registergericht: |
Amtsgericht
Würzburg |
| Register-Nr.: |
HRB 7955 |
2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der Beck Elektrotechnik GmbH wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu
beachten.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Größenabhängige Erleichterungen
gemäß §§ 267, 276, 288 HGB wurden in
Anspruch genommen.
B.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei der Bewertung wird gemäß § 252 Abs.
1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Bilanz ist
gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter
Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des
Jahresergebnisses aufgestellt worden.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das
Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert, die nach
Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen werden.
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit
Anschaffungskosten bis Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs
aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.
Die
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu
Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer
Wert beizulegen war und die
unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen
wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Die
Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch
anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten und
angemessene Teile der Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen
werden nicht einbezogen. Die Grundsätze der
verlustfreien Bewertung wurden beachtet und angewendet.
Die
Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden
gemäß § 268 Abs. 5 HGB S. 2 mit dem
Nominalwert offen von den Vorräten abgesetzt
(Netto-Methode).
Die
Forderungen
und sonstigen Vermögensgegenstände wurden
zum Nennwert oder zum niedrigeren Verkehrswert angesetzt.
Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.
Bestände in fremder Währung waren am Bilanzstichtag
nicht vorhanden.
Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den
Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
Die
Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und
wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei
allen Rückstellungen wurden künftige Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt und bei einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ergeben sich per Saldo
passive latente Steuern. Soweit aktive bzw. passive
Steuerlatenzen aus temporären Differenzen zwischen
handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen sowie
aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen entstehen,
werden die aktiven Steuerlatenzen in Höhe der passiven
Steuerlatenzen miteinander saldiert. Für ein sich daraus
ergebender Überhang an aktiven Steuerlatenzen wird das
Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB dahingehend
ausgeübt, dass keine aktive Steuerlatenz aktiviert wird.
Der unternehmensindividuelle Steuersatz zur Berechnung der
Steuerlatenzen beträgt 29,83 %.
C.
Angaben zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr ist nachfolgend dargestellt. Die Buchwerte
sind in der Bilanz ausgewiesen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
82.893,33
|
20.155,62
|
0,00
|
0,00
|
103.048,95
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
82.893,33
|
20.155,62
|
0,00
|
0,00
|
103.048,95
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.419.175,42
|
106.873,72
|
112.517,12
|
0,00
|
1.413.532,02
|
Summe Sachanlagen
|
1.419.175,42
|
106.873,72
|
112.517,12
|
0,00
|
1.413.532,02
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
13.177,05
|
3.101,95
|
0,00
|
0,00
|
16.279,00
|
Summe Finanzanlagen
|
13.177,05
|
3.101,95
|
0,00
|
0,00
|
16.279,00
|
Summe Anlagevermögen
|
1.515.245,80
|
130.131,29
|
112.517,12
|
0,00
|
1.532.859,97
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
43.024,33
|
15.583,62
|
0,00
|
0,00
|
58.607,95
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
43.024,33
|
15.583,62
|
0,00
|
0,00
|
58.607,95
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.003.570,42
|
122.394,72
|
76.029,12
|
0,00
|
1.049.936,02
|
Summe Sachanlagen
|
1.003.570,42
|
122.394,72
|
76.029,12
|
0,00
|
1.049.936,02
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
1.046.594,75
|
137.978,34
|
76.029,12
|
0,00
|
1.108.543,97
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
44.441,00
|
39.869,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
44.441,00
|
39.869,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
363.596,00
|
415.605,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
363.596,00
|
415.605,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
16.279,00
|
13.177,05
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
16.279,00
|
13.177,05
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
424.316,00
|
468.651,05
|
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Unter den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen
verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 3 (Vorjahr:
TEuro 3) enthalten.
Unterden sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEuro 28
(Vorjahr: TEuro 20) enthalten.
Unterden Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen
Gesellschafter in Höhe von TEuro 289 (Vorjahr: TEuro
300) enthalten.
3. Eigenkapital
Die Bilanz zum 31.12.2023 wurde gem. § 268 Abs. 1
HGB unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Der
Bilanzgewinn zum 31.12.2023 setzt sich wie folgt zusammen:
Jahresüberschuss 2023
|
|
1.543.999,32
|
+ Gewinnvortrag aus dem
Vorjahr unter Berücksichtigung der
|
|
|
Ergebnisverwendung aus dem Vorjahr
|
|
2.677.783,03
|
-
Vorabgewinnausschüttung 2023
|
|
169.778,47
|
Bilanzgewinn 31.12.2023
|
|
4.052.003,88
|
4. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten
zurückgestellte Beträge für
Personalverpflichtungen (TEuro 293,0), Gewährleistungen
(TEuro 76,0), Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 39,0)
und übrige (TEuro 20,0).
5. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
kleiner 1 J.
|
größer 1 J.
|
größer 5 J.
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
zum (31.12.2022)
|
(VJ TEuro)
|
(VJ TEuro)
|
(VJ TEuro)
|
(VJ TEuro)
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
6.959,75
|
6.959,75
|
0,00
|
0,00
|
|
(19,09)
|
(12,10)
|
(6,99)
|
(0,00)
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
529.491,57
|
529.491,57
|
0,00
|
0,00
|
|
(560,31)
|
(560,31)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
114.820,01
|
114.820,01
|
0,00
|
0,00
|
|
(95,57)
|
(95,57)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
240.532,33
|
240.532,33
|
0,00
|
0,00
|
|
(466,84)
|
(466,84)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
- davon gegenüber Gesellschaftern
|
182.317,47
|
182.317,47
|
0,00
|
0,00
|
|
(373,87)
|
(373,87)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
- davon aus Steuern
|
37.141,38
|
37.141,38
|
0,00
|
0,00
|
|
(80,09)
|
(80,09)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
|
6.691,64
|
6.691,64
|
0,00
|
0,00
|
|
(0,05)
|
(0,05)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
Summe
|
891.803,66
|
891.803,66
|
0,00
|
0,00
|
(Summe VJ TEuro)
|
(1.141,81)
|
(1.134,82)
|
(6,99)
|
(0,00)
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind gesichert durch Sicherungsübereignung von
Anlagevermögen und die Abtretung von Forderungen.
6. Passive latente Steuern
Die passiven Steuerlatenzen zum 31.12.2023 betragen
Euro 12.177,48 (Vorjahr Euro 9.686,47) und setzen sich aus
passiven Steuerlatenzen in Höhe von Euro 13.649,78
(Vorjahr Euro 12.419,37) und aktiven Steuerlatenzen in
Höhe von Euro 1.472,30 (Vorjahr Euro 2.732,90) zusammen.
Die passiven Steuerlatenzen resultieren aus temporären
Differenzen im Bereich des Anlagevermögens. Die aktiven
Steuerlatenzen ergeben sich aus temporären Differenzen
im Bereich der Rückstellungen.
7. Haftungsverhältnisse
Zum Abschlussstichtag bestanden folgende
Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB
aus Gewährleistungsverpflichtungen, Anzahlungsrechnungen
und Bürgschaften in Höhe von TEuro 1.098.
Gründe für eine Inanspruchnahme aus dem
Haftungsobligo sind nicht ersichtlich. Wir schließen
dies aus dem jahrelang bestehenden Obligo ohne
Inanspruchnahme. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere
Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht
vor.
Zum 31.12.2023 bestehen
sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Mietverträgen von TEuro 813 (davon fällig innerhalb
eines Jahres TEuro 335), aus Leasingverträgen von TEuro
226 (davon fällig innerhalb eines Jahres TEuro 108) und
aus Dienstleistungsverträgen von TEuro 264 (fällig
innerhalb eines Jahres).
Vollhafter für Arbeitsgemeinschaften
Die Beck Elektrotechnik GmbH ist Vollhafterin bei
mehreren Arbeitsgemeinschaften ("Arge"), die als
BGB-Gesellschaften ausgestaltet sind. Haftung und
Aufgabenverteilung für die einzelnen Arge-Partner sind
im Gesellschaftsvertrag jeweils detailliert geregelt.
8. Außerbilanzielle Geschäfte
(Off-balance-Transaktionen), die für die Beurteilung
der Finanzlage des Unternehmens wesentlich sind, bestehen
nicht.
9. Geschäfte mit nahestehenden Personen
Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen,
die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen
sind, wurden nicht getätigt.
D.
Sonstige Pflichtangaben
1. Geschäftsführung
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die
Geschäftsführung durch die
Geschäftsführerin Christine Beck-Meidt,
Diplom-Betriebswirtin.
Hinsichtlich der Pflicht zur Angabe der
Gesamtbezüge wurde von der Schutzklausel gem.
§ 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht,
da sich ansonsten die Bezüge der Organmitglieder
feststellen lassen könnten.
2. Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft
beschäftigt (Angabe ohne Geschäftsführer):
|
|
Anzahl
|
technische
Beschäftigte
|
|
68
|
kaufmännische
Beschäftigte
|
|
10
|
|
|
78
|
Auszubildende
|
|
30
|
Insgesamt
|
|
108
|
3. Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, das
Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Würzburg, 27. Juni
2024
Beck Elektrotechnik GmbH
gez.
Christine Beck-Meidt, Geschäftsführerin
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt.
Das Jahresergebnis wurde entsprechend dem
Gewinnverwendungsvorschlag auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Gesellschaft hat Offenlegungserleichterungen nach
§§ 326, 327 HGB in Anspruch genommen.
Gemäß § 328 Abs. 1a S. 2 HGB weisen wir
darauf hin, dass sich der wiedergegebene
Bestätigungsvermerk auf den vollständigen
Jahresabschluss bezieht.
Bestätigungsvermerk
Bei dem eingereichten Jahresabschluss zum 31.12.2023
der Beck Elektrotechnik GmbH mit Sitz in Würzburg
handelt es sich um die nach §§ 325, 327 HGB
für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Neben der
gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den
Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich
der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Beck
Elektrotechnik GmbH und wurde zu deren interner Verwendung
erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen
als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Unserer
Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben
zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung
einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen
für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer
und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung
vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf
hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung,
Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen. Wer auch
immer das in folgenden Bestätigungsvermerk
zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis
nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in
welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke
nützlich und tauglich erachtet und durch eigene
Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder
aktualisiert.
Die Franken-Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft hat dem vollständigen
Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Beck Elektrotechnik GmbH
folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Beck Elektrotechnik GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Beck Elektrotechnik
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Beck
Elektrotechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 und · vermittelt der
beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, 04.07.2024 FRANKEN-TREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
(Göring)
|
|
(Seel)
|
Wirtschaftsprüfer
|
|
Wirtschaftsprüfer
|
|