Becker Assets Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vanessa Julia Binz seit 8.11.2013 | Geschäftsführer |
Sabrina Sarah Binz seit 8.11.2013 | Geschäftsführer |
Jörg-Ulrich Fohrer seit 1.9.2011 | Prokura |
Harald Bernhard Becker seit 24.5.2006 | Geschäftsführer |
Ruth Becker seit 24.5.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Becker Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co KG | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paul Becker GmbHDenzlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Paul Becker GmbH ist Teil einer Unternehmensgruppe mit rund 550 Mitarbeitern und verschiedenen Standorten bundesweit mit dem Schwerpunkt in Süddeutschland sowie in Sachsen und Berlin. Die Geschäftsfelder erstrecken sich vom Gerüstbau über die Vermietung und den Verkauf von Arbeitsbühnen bis hin zu einem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb mit Transportlogistik. Die Paul Becker GmbH steht somit für professionelle Gerüstbautechnik, Montage und Demontage aller Arten von Gerüsten sowie für einen modernen und umfänglichen Maschinenpark auf dem Gebiet der Arbeitsbühnen und Höhenarbeitstechnik. Im Bereich der Entsorgung liegt der wertstoffkreislauforientierte Fokus auf ökologisch wertvollen Konzepten bei betriebswirtschaftlicher Effizienz zur Sicherung einer gefestigten Wettbewerbsposition. In Deutschland werden neben unserer Zentrale in Denzlingen (Gerüstbau, Entsorgung und Arbeitsbühnenvermietung) die professionellen Dienstleistungen von folgenden Standorten aus für den industriellen Großkunden und den privaten Endverbraucher angeboten: - Berlin (Arbeitsbühnenvermietung und Gerüstbau) - Freiburg (Entsorgungsfachbetrieb und Containerdienst) - Frankfurt/Weiterstadt (Arbeitsbühnenvermietung und Gerüstbau) - Karlsruhe (Arbeitsbühnenvermietung) - Leipzig (Arbeitsbühnenvermietung und Gerüstbau) - Leuna (Arbeitsbühnenvermietung) - Offenburg/Schutterwald (Arbeitsbühnenvermietung) - Singen (Arbeitsbühnenvermietung) - Tuningen (Arbeitsbühnenvermietung) Unser Anspruch ist es, durch Kundenorientierung, Termintreue, Flexibilität und Zuverlässigkeit unsere Marktposition zu festigen. Wir streben an, durch zusätzliche Standorte im süddeutschen Raum in unserem Stammgebiet die Markführerschaft auszubauen. Hierzu ist es auch erforderlich, die Investitionen in den Miet-Maschinenpark sowie die Gerüstbauteile auf einem hohen Niveau zu halten. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024). Der Gerüstbau ist unwiderruflich ein wichtiger Teil des Baugewerbes. Bauleistungen sind ohne den modernen Gerüstbau nicht denkbar. Alle Baumaßnahmen, Sanierungsarbeiten an Bauobjekten sowie Rekonstruktionen von Bauwerken werden durch den Gerüstbau unterstützt. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 068 vom 23.02.2024). Nach vielen Jahren mit einem teils dynamischen Umsatzwachstum - nur unterbrochen von einem Umsatzrückgang im Jahr 2020 - verzeichneten die Unternehmen der Arbeitsbühnenbranche 2023 nur noch ein geringes nominales Plus. Für das Jahr 2023 meldeten die an der bbi Umfrage teilnehmenden Unternehmen im Durchschnitt ein nominales Wachstum von 1,5 %. Auch in den einzelnen abgefragten Maschinenkategorien wurden überwiegend Wachstumsraten von unter 5 % ermittelt. (Quelle: bbi, Pressemitteilung 09.02.24). Die Ersatzbaustoffverordnung hat für die Entsorgungswirtschaft in 2024 eine wichtige Rolle gespielt, da Unternehmen in der Abfall-, Recycling- und Entsorgungswirtschaft ihre Prozesse oft anpassen mussten. Mit dieser Verordnung soll die Kreislaufwirtschaft insgesamt nachhaltig gestärkt werden. Die Akzeptanz für Ersatzbaustoffe soll erhöht werden. Bau- und Abbruchabfälle sollen noch besser für das Recycling nutzbar sein. Diese werden sich am Ende aber für alle auszahlen, wenn Ressourcen geschont und auch günstige Alternativen für Baustoffe verfügbar sind. Die spezifische Entwicklung der Unternehmen in der Abfall-, Recycling- und Entsorgungswirtschaft ist auch in 2024 wie in den Vorjahren sehr unterschiedlich. b) Geschäftsverlauf Die wesentlichen Umsatzerlöse liegen im Geschäftsbereich Gerüstbau, gefolgt vom Geschäftsbereich Arbeitsbühnen. Die Paul Becker GmbH gehört dabei unverändert zu den großen bundesweit anbietenden Gerüstbauunternehmen und Arbeitsbühnenvermieter. Im Bereich der Entsorgung hat sich die Paul Becker GmbH zu einer der bedeutenden regionalen Größe entwickelt. Die mit dem Lagebericht 2022 erstellte Umsatzprognose wurde in 2023 mit einem Umsatz in Höhe von 63,3 Mio. EUR (Vj. 57,3 Mio. EUR) und damit im Vergleich um 10,5% zum Vorjahr übertroffen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von rd. 5,08 Mio. EUR hat sich im Vergleich zum Vorjahr (rd. 2,75 Mio. EUR) um 85 % erhöht. Die wesentlichen Gründe, die zur Erhöhung des Ergebnisses geführt haben, sind einer Umsatzsteigerung von (rd. 6 Mio. EUR) um +10,5 % zu sehen. c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Wesentliche Teile des für die Tätigkeit der Paul Becker GmbH erforderlichen Anlagevermögens werden von einem nahestehenden Unternehmen gemietet. Hinsichtlich des bei der Paul Becker GmbH befindlichen Anlagevermögens finden weiterhin Investitionen im branchenüblichen und erforderlichen Umfang statt. Weitere Investitionstätigkeit wird über ein Unternehmen der Becker-Gruppe realisiert und die Investitionsgüter im Anschluss an die Berichtsgesellschaft vermietet. Die in den Vorjahren getätigten Investitionen des nahestehenden Unternehmens aus der Becker-Gruppe hat zu einer (Miet-) Mehrbelastung in Höhe von 1,5 Mio. EUR geführt. So war es möglich die Zumietungen von Dritten um 446 TEUR zu reduzieren und zugleich das Umsatzwachstum mit einem qualitativ und quantitativ geeigneten Maschinenpark zu begleiten. Die Fahrzeugkosten liegen mit 5,9 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Das Eigenkapital beträgt 19,5 Mio. EUR (Vorjahr: 14,4 Mio. EUR). Somit ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 52 %; diese hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr mit 40% um 12,0%-Punkte erhöht. Die Umsatzerlöse in Höhe von 63,3 Mio. EUR haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr (57,3 Mio. EUR) um 10,5 % erhöht. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 5,08 Mio. EUR ist im Vergleich zum Vorjahresergebnis (2,75 Mio. EUR) wieder gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern erhöht sich auf 26% (Vorjahr 19%), was im Wesentlichen auf das gestiegene Ergebnis zurückzuführen ist. Die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens liegen mit 389 TEUR auf Vorjahresniveau. Hierbei ist zu beachten, dass es zu einer kontinuierlichen Verschiebung der Gebrauchtmaschinenhandelstätigkeit in ein nahestehendes Unternehmen aus der Becker-Gruppe kommt. Bei kumulierter Betrachtung ist zu sehen, dass sich die Erträge über VJ Niveau bewegen. Die Finanzlage ist sehr solide. Die Paul Becker GmbH war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Liquidität ist auch für die Finanzierung des zukünftigen Wachstums in ausreichendem Maße vorhanden und zusätzlich durch Kreditlinien abgesichert. Die Gesellschaft wird damit auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen stets termingerecht nachzukommen. d) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren / Personal- und Sozialbereich Die Paul Becker GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 402 Mitarbeiter (Vorjahr: 414 Mitarbeiter). Die Ausbildungsquote bei der Paul Becker GmbH liegt mit 32 Auszubildenden bei ca. 8,0 %. Mit der quantitativen und qualitativen Stärkung des eigenen Personalstammes, in Verbindung mit einer traditionell hohen Ausbildungsquote, sehen wir ein wichtiges Instrument dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. 3. Chancen- und Risikobericht Nach wie vor belasten der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, Spannungen zwischen den Weltmächten USA und China, der Nahostkonflikt, protektionistische Tendenzen sowie die Nichtgeschlossenheit der EU im Umgang mit außenpolitischen Fragen die Aussichten für die nationale als auch international Wirtschaft und bringt auch für die Zukunft eine große politische und wirtschaftliche Unsicherheit mit sich. Treffen die Konjunkturprognosen für 2024 zu, dann steht Deutschland eine gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung bevor. Die deutsche Wirtschaft tritt seit über zwei Jahren auf der Stelle. Im kommenden Jahr dürfte eine langsame Erholung einsetzen, aber an den Trend von vor der Corona-Pandemie wird das Wirtschaftswachstum auf absehbare Zeit nicht mehr anknüpfen können. Die sich überlagernden Wirkungen von Strukturwandel und konjunktureller Flaute zeigen sich besonders im Verarbeitenden Gewerbe. Betroffen sind vor allem die Investitionsgüterhersteller und energieintensive Industriezweige. Ihre Wettbewerbsfähigkeit leidet unter den gestiegenen Energiekosten und der zunehmenden Konkurrenz durch hochwertige Industriegüter aus China, die deutsche Exporte auf den Weltmärkten verdrängen. Konjunkturell macht dem Verarbeitenden Gewerbe aber auch die schwächelnde globale Industrie und der damit verbundene Mangel an neuen Aufträgen zu schaffen. Abgemildert wird dies durch die teilweise kräftig gestiegene Bruttowertschöpfung in den - insbesondere staatlich geprägten - Dienstleistungsbereichen wie dem Erziehungs- und Gesundheitswesen. Symptomatisch für die Probleme im Verarbeitenden Gewerbe ist nach Einschätzung der Institute die anhaltende Investitionsschwäche. Konjunkturell dürfte in Deutschland vor allem das nach wie vor hohe Zinsniveau und die hohe wirtschafts- und geopolitische Unsicherheit die Investitionstätigkeit der Unternehmen und die Anschaffungsneigung der privaten Haushalte belastet haben. Die privaten Haushalte legen ihr Einkommen vermehrt auf die hohe Kante, statt Geld für neue Wohnbauten oder Konsumgüter auszugeben. Die strukturellen Anpassungsprozesse dürften andauern und die konjunkturellen Bremsen sich nur langsam lösen. Getragen wird die zaghafte Erholung von einer Belebung des privaten Verbrauchs, der von kräftigen Zuwächsen der real verfügbaren Einkommen getragen wird. Das Anziehen der Konjunktur in wichtigen Absatzmärkten, wie den europäischen Nachbarländern, wird den deutschen Außenhandel stützen. Zusammen mit günstigeren Finanzierungsbedingungen kommt dies den Anlageinvestitionen zugute. Auf dem Arbeitsmarkt zeigt der wirtschaftliche Stillstand mittlerweile deutlichere Spuren: Die Zahl der Arbeitslosen ist zuletzt weiter leicht gestiegen. Erst im Verlauf des kommenden Jahres, wenn sich die wirtschaftliche Aktivität allmählich erholt, dürfte die Arbeitslosigkeit wieder zurückgehen. (Quelle: DIW, Pressemitteilung vom 26.09.24) Aber nicht alle Bereiche der Wirtschaft sind im gleichen Maße betroffen. So zeichnet sich auch in 2024 für unser Unternehmen ein differenziertes Bild. Die in der Vergangenheit gestiegenen Energiepreise werden sicherlich im Jahr 2024 ff eine Belastung darstellen. Gegenüber den Vorjahren konnten wir aber sowohl in den Bereichen Gas und Strom durch neue Vertragsabschlüsse an den sinkenden Marktpreisen partizipieren. Des Weiteren ist der durchschnittliche Dieselpreis weiter gesunken, was eine wesentliche Entlastung bedeutet. Da wir wie schon in der Vergangenheit bezogen auf unsere Wertschöpfungskette kein energieintensiver Betrieb sind und der knappe Energieträger Gas für uns kein wesentlicher Produktionsfaktor ist, stellt dieser Sachverhalt kein existenzielles Risiko für uns dar. Hinsichtlich der grundsätzlichen Versorgungssicherheit und Kostenoptimierung konnten wir unsere Position durch gezielte Investitionen in PV Anlagen an unseren Standorten weiter verbessern. Dank der hohen Eigenkapitalquote von 51,5 %, dem hohen Anteil an nicht verzinslichen Fremdkapital, sowie dem unveränderten hohen Eigenfinanzierungspotential in Verbindung mit der Thesaurierungsfähigkeit stellt das gegenüber den letzten Jahren höhere Zinsniveau für die Berichtsgesellschaft weiterhin keine direkte negative Auswirkung dar. Auch für das Jahr 2024 stellen wir im Bereich der Arbeitsbühnen fest, dass wir eine grundsätzlich stabile Entwicklung auf hohem Niveau haben. Des Weiteren wird die hier zu beobachtende Preiselastizität weiterhin sensibel zu begleiten sein. Ein schon in der Vergangenheit erfolgreich praktizierter Ansatz. Stand heute ist die Nachfrage nach Maschinen und den Dienstleistungen noch auf einem hohen Niveau. Die Probleme lagen in den Vorjahren auf der Angebotsseite. Durch die Aufnahme neuer Lieferanten zu attraktiven Konditionen konnte die Situation gegenüber den Vorjahren weiter verbessert werden. Die Versorgung mit Ersatzteilen ist gewährleistet und stellt in Verbindung mit unserer internen Werkstattstruktur weiterhin eine gute Grundabsicherung dar. Die im Markt zu beobachtenden Kostensteigerung im Bereich von externen Werkstattleistungen konnte so zu wesentlichen Teilen kompensiert werden. Die Handelstätigkeit mit gebrauchten Maschinen konnte weiter professionalisiert werden und wird in 2024 einen bedeutenden Ergebnisanteil liefern. Im Bereich des Gerüstbaus konnte im Berichtsjahr eine Umsatzsteigerung in Verbindung mit dem weiteren Aufbau des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und damit einer Steigerung der Betriebsleistung in Verbindung mit einer ungebrochen guten Auftragssituation eine solide Basis für das kommende Jahr geschaffen werden. In einem maßgeblichen Teilmarkt (Berlin und Brandenburg) musste im Verlauf des Jahres einer der größten Marktbegleiter Insolvenz anmelden. Die sich so bietende Option im Rahmen eines Share-Deals externes Wachstum zu genieren, wurde nach eigehender Prüfung negiert. An im Zuge der Insolvenz freiwerdender Marktanteile und Assets konnte die Berichtsgesellschaft hingegen bedeutend partizipieren und die Wettbewerbssituation so nachhaltig stärken. Kaum ein Ziel der Ampelregierung ist in so weite Ferne gerückt wie das, jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Und nicht nur die Zahl der fertig gestellten Wohnungen sinkt. Auch die Zahl der Baugenehmigungen nimmt ab. Schließlich werden schon genehmigte Projekte häufiger storniert. Im besonderen Maße ist hier der typische Einfamilienhausbau betroffen. Ein Segment in dem wir traditionell gering engagiert sind. Das somit noch immer durch den grundsätzlich vorhandenen Mangel an Wohnraum in den Ballungszentren vorhandenen Auftragspotential der Zukunft sowie das traditionell antizyklische Handel der Regierung in Verbindung mit der gegebenen Auftragssituation lassen derzeit keine elementaren betrieblichen Risiken erkennen. Gerade das antizyklische Handeln der Regierung sorgt für Aufträge im Bereich der Infrastrukturentwicklung und Sanierung und begünstigt sowohl den Gerüstbau, die Arbeitsbühnenvermietung als auch den Entsorgungsbereich. Trotzdem kann die langfristige Entwicklung nicht sicher prognostiziert werden, so dass auch in 2024 ff ein theoretisches Risiko für die weitere Entwicklung der Gesellschaft besteht, die zunächst ganz allgemein von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland abhängig ist. Damit steht sicherlich auch ein indirekter Zusammenhang mit den weiteren gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise, des Nahostkonflikts, des Ukrainekrieges, der internationalen Handelshemmnisse und der Auswirkungen der neuen Regierung in den USA und in Deutschland im kommenden Jahr. sowie deren Auswirkungen auf die betriebliche Steuerung. Es sind derzeit keine Anhaltspunkte für substanzielle Risiken der künftigen Entwicklung sowohl in den Ertragsperspektiven als auch in der Zahlungsfähigkeit und Liquidität des Unternehmens zu erkennen. 4. Prognosebericht zur künftigen Entwicklung Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft lag im Verlauf des Jahres 2024 nur knapp unter seinem langjährigen Durchschnitt. Der Inflationsrückgang in den großen Volkswirtschaften hat sich im Jahresverlauf verlangsamt. Für das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum von etwa 2,6 % in den Jahren 2024 und 2025, für die Verbraucherpreise einen Anstieg von 4,6 % im Jahr 2024 und 3,0 % im Jahr 2025. Die wirtschaftliche Aktivität im Euro-Raum hat in den vergangenen Quartalen etwas an Schwung gewonnen. Das Wachstum war im Zuge der moderaten Erholung der Weltwirtschaft stark vom Exportsektor getrieben. Gleichzeitig belasteten schwache Investitionen allerdings das Wachstum im Euro-Raum, und die privaten Konsumausgaben blieben trotz steigender Reallöhne zurückhaltend. Aufgrund des anhaltenden Wachstums der Erwerbstätigkeit und der Reallöhne dürfte der private Konsum in vielen Mitgliedstaaten des Euro-Raums aber im Prognosehorizont zulegen. Die fortschreitende geldpolitische Lockerung dürfte im kommenden Jahr nicht nur dem privaten Konsum, sondern auch den Investitionen einen moderaten Auftrieb verleihen. Die Preisdynamik lässt weiterhin nach und die Inflationsrate nähert sich dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Für das BIP im Euro-Raum erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum von etwa 0,7 % bzw. 1,3 % in den Jahren 2024 und 2025, für die Verbraucherpreise ein Wachstum von 2,4 % im Jahr 2024 und 2,1 % im Jahr 2025. Im Gegensatz zum Euro-Raum und zur Weltwirtschaft stagniert das Wachstum in Deutschland, und auch der Ausblick bleibt trüb. Obwohl sich die reale Einkommensentwicklung verbessert hat, zeigt der private Konsum nur wenige Anzeichen für eine Erholung. Pessimistische Erwartungen und die hohe wirtschaftliche Unsicherheit belasten weiterhin den Konsum der privaten Haushalte. Aufgrund der schlechten Konsumstimmung und eines nachlassenden Einkommenswachstums dürfte der private Konsum daher auch im Jahr 2025 nur wenig expandieren. Auf Unternehmensseite zeigt sich insbesondere das Verarbeitende Gewerbe schwach. Das Wachstum der Weltwirtschaft und die Erholung des Euro-Raums dürften die deutsche Exportwirtschaft zwar stützen. Aufgrund gesunkener Wettbewerbsfähigkeit dürfte dieser Effekt aber schwächer ausfallen als in der Vergangenheit. Für das deutsche BIP erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum von etwa -0,1 % bzw. 0,4 % in den Jahren 2024 und 2025, für die Verbraucherpreise einen Anstieg von 2,2 % im Jahr 2024 und 2,1 % im Jahr 2025. (Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen, Frühjahrsgutachten 2024,) Für das Jahr 2024 sind die Unternehmen der Arbeitsbühnenbranche überwiegend optimistisch. Trotz der Planungsunsicherheiten in der deutschen Wirtschaft erwarten die Unternehmen ein nominales Umsatzwachstum von 5 %. Dieses Wachstum dürfte allerdings weitgehend auf die notwendigen Vermietpreiserhöhungen und größere Maschinenkapazitäten zurückzuführen sein. Die Branchenunternehmen wurden im Zuge der Umfrage auch nach den Herausforderungen gefragt, die im Jahr 2024 zu bewältigen sein werden. Neben den Themen "Fachpersonal" und "Kostendruck" wurde hier vor allem die mangelnde Planungssicherheit durch eine unklare Setzung von Rahmenbedingungen durch die Politik genannt. Die zu- statt abnehmenden Anforderungen an "Bürokratie" standen ebenfalls weit oben auf der Liste der Nennungen. (Quelle: bbi, Pressemitteilung 09.02.24). Die zweigeteilte Konjunkturentwicklung im Baugewerbe wird sich 2024 fortsetzen. Die Nachfragte im Wohnungsbau ist schwach. Treiber der Nachfrage im Tiefbau sind Projekte der Mobilitäts- und Energiewende. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte in den Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten bis Juni 2024 ca. 48,6 Mrd. Euro. Dies entspricht nominal einem Rückgang um gut ein Prozent, real einem Rückgang um ca. 2,2 Prozent. Die Prognose des ZDB zur Umsatzentwicklung 2024 gegenüber 2023 steht bei real minus drei Prozent. Die mittlerweile eng beieinanderliegende Rate der nominalen und realen Veränderung der Umsatzentwicklung ist auf einen deutlichen Rückgang der Preisdynamik für Bauleistungen zurückzuführen. Lag die Rate der Preisentwicklung für Bauleistungen zu Ende 2023 noch bei 7 Prozent, liegt der Wert nun noch bei ca. plus ein Prozent. Maßgeblich dafür sind der nachgelassene Druck bei der Entwicklung der Einkaufspreise und der zunehmende Wettbewerb um Aufträge, insbesondere im Wohnungsbau. Kalenderseitig bedingt fiel das Potential leistbarer Stunden im Bauhauptgewerbe im ersten Halbjahr 2024 um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Tatsächlich fiel der Rückgang aber doppelt so hoch aus. Besonders stark betroffen war der Wohnungsbau, wo neun Prozent weniger gearbeitet wurde. Dies ist Ausdruck einer deutlichen Unterbeschäftigung im Wohnungsbau. Auch der gewerbliche Hochbau zeigt ein Minus von 3,5 Prozent. Der Hochbau insgesamt verfehlt die Leistung gegenüber dem Vorjahresniveau um 5,7 Prozent. Im gewerblichen Tiefbau stieg die Leistung im ersten Halbjahr 2024 um ca. 3 Prozent, im öffentlichen Tiefbau um 0,5 Prozent. Die Leistung im Tiefbau stieg damit insgesamt um fast 2 Prozent. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten konnte der Beschäftigtenstand bis Juni 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch knappgehalten werden. Waren in diesen Betrieben im ersten Halbjahr 2023 durchschnittlich 532.237 Personen tätig, sind es 2024 noch 530.432 Personen (-0,34 Prozent). Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Die Herausforderungen in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft sind wie in vielen Branchen vielfältig. Externe Faktoren wie die Energiekrise, CO 2 -Bepreisung, heterogene Absatzmärkte, fehlende Mitarbeiter sind nur einige der Problempunkte, welche die Planung auch für 2024 beeinflussen. Die Nutzung natürlicher Ressourcen und die Konkurrenz um knapper werdende Ressourcen wie Rohstoffe, Boden oder Frischwasser nehmen weltweit stetig zu und Rücken die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft weiter in den Mittelpunkt und damit zum Bestandteil übergeordneter Überlegungen. Ursache hierfür ist die hohe Importabhängigkeit Deutschlands für bestimmte Rohstoffe und Produkte muss die Ressourcenschonung im internationalen Kontext gesehen und müssen globale Aspekte berücksichtigt werden. Auch die zunehmenden Ressourcenkonflikte müssen vermieden und Rohstoffsicherheit gewährleistet werden. Die Reduzierung der Ressourceninanspruchnahme entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist somit eine zentrale Aufgabe. Vor diesem Hintergrund wird die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft ein zentraler Bestandteil sein. Gesamtprognose Zum Ausbau und zur Sicherung der Marktposition werden in der nächsten Berichtsperiode in den jeweiligen Bereichen weiterhin die notwendigen Investitionen erfolgen, wobei wir kurzfristig auf wesentliche Marktveränderungen reagieren und sich bietende Chancen genutzt werden können. Sofern die übergeordneten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und die zu erwartenden internationale Handelshemmnisse oder weltpolitische Implikationen keine nachhaltigen negativen Effekte auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben, rechnen wir auch für das Jahr 2024 mit einer positiven Umsatz- und Ertragssituation. Wir gehen davon aus, dass sich der Umsatz und Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023 bewegen wird.
Denzlingen, den 27.11.2024 gez. Harald Becker Sabrina Binz Vanessa Binz Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Paul Becker GmbH hat ihren Sitz in Denzlingen; sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. unter der HRB 260231. Der Jahresabschluss der Paul Becker GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, linear über 3 - 5 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich anteiliger Gemeinkosten bewertet. Die Forderungen wurden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehen in Höhe von TEUR 16.812 (Vorjahr TEUR 20.012) enthalten. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihrem Nennwert bilanziert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen und Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimme Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen/Verbindlichkeiten Mit Schuldübernahmevertrag wurden die Pensionsverpflichtungen abgespalten und entgeltlich auf eine andere Gesellschaft übertragen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu den erwarteten Erfüllungsbeträgen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte Die Herstellungskosten berücksichtigen angemessene Teile der Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 16.775 (Vorjahr TEUR 18.975). Latente Steuern Auf bestehende Unterschiede zwischen der Handels- und der Steuerbilanz wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Verbindlichkeiten zum 31.12.2023
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.622,9 (Vorjahr TEUR 562) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Haftungsverhältnissen bestehen jährlich wiederkehrende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Grundstücke mit Geschäftsgebäuden. Die Aufwendungen betrugen in 2023 TEUR 1.434 (Vorjahr TEUR 1.365) davon an verbundene Unternehmen TEUR 921 (Vorjahr TEUR 843). Die Mietverträge haben unterschiedliche Laufzeiten von maximal vier Jahren. Aus Miet- und Leasingverträgen für Arbeitsbühnen, Gerüste und Fahrzeuge resultieren die folgenden Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:
Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich für die einzelnen Tätigkeitsbereiche der Gesellschaft im Wesentlichen wie folgt auf:
Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 2 HGB, hinsichtlich der Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten, wurde in Anspruch genommen. Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 389. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Im Personalaufwand unter der Position soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen aus der Abspaltung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 294 enthalten. 4. Sonstige Angaben Geschäftsführer Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr Herr Harald Becker, Kaufmann, Frau Sabrina Binz, Dipl. Betriebswirtin (BA), und Frau Vanessa Binz, Bachelor of Engineering. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 a und b HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört dem Konzern der Paul Becker Holding GmbH, Denzlingen an. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Verbundene und nahestehende Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften ausgewiesen, deren Gesellschafterin direkt oder indirekt die Paul Becker Holding GmbH ist. Alle anderen Unternehmen der Becker-Unternehmensgruppe sind nahestehende Unternehmen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 402. Der gesetzliche Vertreter und die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten sind gemäß § 267 Abs. 5 HGB nicht eingerechnet. Der Personalbestand der Gesellschaft belief sich im Jahresdurchschnitt nach Arbeitnehmergruppen unterteilt auf 138 Angestellte und 264 Arbeiter. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde gemäß zuvor gefasstem Gesellschafterbeschluss unter vollständiger Verwendung des Ergebnisses aufgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.082.434,08 wurde in andere Gewinnrücklagen eingestellt.
Denzlingen, 27.11.2024 gez. Harald Becker Sabrina Binz Vanessa Binz Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Paul Becker GmbH, Denzlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Paul Becker GmbH, Denzlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paul Becker GmbH, Denzlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Freiburg, den 27. November 2024 HBM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bernhard Tecklenborg, Wirtschaftsprüfer Mathias Hecht, Wirtschaftsprüfer |
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