Kyon-100 Battery Storage GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Albrecht seit 8.3.2023 | Geschäftsführer |
Bernd Weber seit 20.10.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SNDC8 B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SMARTSTREAM.TV GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA in EUR
PASSIVA in EUR
Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 208765 eingetragen und hat ihren Firmensitz in der Dachauer Straße 15c in 80335 München, Deutschland. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023in EUR
(HRB 208765 des Amtsgerichtes München), MünchenAnhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss der SMARTSTREAM.TV GmbH (HRB 208765 des Amtsgerichtes München), München, ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale für eine große Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem Jahresabschluss nicht genau zur angegebenen Summe addieren lassen und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Zahlen widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gerechnet wird. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß dem Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB aktiviert und mit den auf die Entwicklungsphase entfallenden Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2a Satz 1 HGB) angesetzt und um planmäßige lineare und, falls notwendig, außerplanmäßige Abschreibungen reduziert. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer zwischen drei und sechs Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, und wird, soweit abnutzbar, um lineare Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gerechnet wird. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Netto-Einzelwert von 250 Euro werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt. Für Vermögensgegenstände, die einen Netto-Einzelwert zwischen 250 Euro und 1.000 Euro haben, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird linear über fünf Jahre abgeschrieben. Bauten auf fremden Grundstücken sowie Ein- und Umbauten werden nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder der kürzeren Laufzeit der Mietverträge über acht bis maximal zehn Jahre abgeschrieben. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird abhängig vom Vermögensgegenstand über drei bis maximal acht Jahre abgeschrieben. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen ist den erkennbaren Risiken durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Flüssige Mittel Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und ihren steuerlichen Wertansätzen ermittelt. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird auf den Ansatz des aktiven Steuerüberhangs verzichtet. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verpflichtungen werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden, wie auch im Vorjahr, keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen vorgenommen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten für selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände nach § 285 Nr. 22 HGB betragen insgesamt 427,0 Tsd. Euro (Vorjahr: 454,2Tsd. Euro). Von diesem Betrag entfallen 69,0 Tsd. Euro (Vorjahr: 70,5 Tsd. Euro) auf aktivierte Eigenleistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Abschlussstichtag bestehen, wie im Vorjahr, keine Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 4.309,5 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.774,2 Tsd. Euro) sowie Forderungen aus Cash Pooling in Höhe von 42.859,3 Tsd. Euro (Vorjahr: 31.876,1 Tsd. Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Kautionen. Latente Steuern Latente Steuersalden und Veränderungen
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32 Prozent zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Urlaubsrückstellungen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen bei den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen saldiert. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt, wie auch im Vorjahr, 50,0 Tsd. Euro. Mit Umlaufbeschluss vom 14. Juni 2023 haben die Gesellschafter der Gesellschaft beschlossen die Jahresüberschüsse der Geschäftsjahre 2017 bis 2020 in Höhe von 14.627,9 Tsd. Euro, die im Gewinnvortrag der Gesellschaft ausgewiesen wurden, in Höhe von 1.316,5 Tsd. Euro an die Palermo Digital GmbH, München, auszuschütten und in Höhe von 13.311,4 Tsd. Euro zugunsten der SNDC8 B.V., Amsterdam, Niederlande, in die Gewinnrücklage einzustellen. Darüber hinaus wurde beschlossen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von 6.564,0 Tsd. Euro, der im Gewinnvortrag der Gesellschaft ausgewiesen wurden, in Höhe von 1.312,8 Tsd. Euro auf neue Rechnung vorzutragen sowie in Höhe von 472,6 Tsd. Euro an die Palermo Digital GmbH, München, auszuschütten und in Höhe von 4.778,6 Tsd. Euro zugunsten der SNDC8 B.V., Amsterdam, Niederlande, in die Gewinnrücklage einzustellen. Die Auszahlungen an die Palermo Digital GmbH, München, erfolgten im Juni 2023. Die Gesellschafterversammlung hat am 14. Dezember 2023 beschlossen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 von 8.406,9 Tsd. Euro in Höhe von 4.203,4 Tsd. Euro auf neue Rechnung vorzutragen sowie in Höhe von 378,3 Tsd. Euro an die Palermo Digital GmbH, München, auszuschütten und in Höhe von 3.825,1 Tsd. Euro zugunsten der SNDC8 B.V., Amsterdam, Niederlande, in die Gewinnrücklage einzustellen. Darüber hinaus wurde beschlossen den auf neue Rechnung vorgetragenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 von 1.312,8 Tsd. Euro in Höhe von 118,2 Tsd. Euro an die Palermo Digital GmbH, München, auszuschütten und in Höhe von 1.194,7 Tsd. Euro zugunsten der SNDC8 B.V., Amsterdam, Niederlande, in die Gewinnrücklage einzustellen. Die an die Palermo Digital GmbH, München, auszuschüttenden Gewinnanteile in Höhe von 496,5 Tsd. Euro werden zum 31. Dezember 2023 unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 betragen die Gewinnrücklagen 23.109,8 Tsd. Euro (Vorjahr: keine) und sind in voller Höhe der SNDC8 B.V., Amsterdam, Niederlande, zuzurechnen. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der verbleibende Gewinnvortrag 9.869,2 Tsd. Euro. Der Gesamtbetrag der nach § 268 Abs. 8 HGB nicht ausschüttbaren Gewinne beträgt 976,3Tsd. Euro und wurde wie folgt ermittelt: Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 2.727,8 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.592,2 Tsd. Euro). Es bestehen Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von 496,5 Tsd. Euro (Vorjahr: keine). Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter resultieren aus den auszuschüttenden Gewinnanteilen an die Palermo Digital GmbH, München. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern sowie kreditorische Debitoren. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr auf 53.556,6 Tsd. EUR (Vorjahr: 47.088,5 Tsd. Euro). Im Bereich Programmatic Advertising sind die Umsätze um 8.279,6 Tsd. Euro auf 24.990,3 Tsd. EUR gestiegen. Im Gegensatz dazu sind im klassischen Geschäft die Umsätze um 1.811,5 Tsd. Euro auf 28.566,3 Tsd. Euro gesunken. Periodenfremde Erträge Von den in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden Erträgen in Höhe von insgesamt 113,0 Tsd. Euro (Vorjahr: 940,3 Tsd. Euro) entfallen auf die Auflösung von Rückstellungen 98,9 Tsd. Euro (Vorjahr: 919,3 Tsd. Euro) sowie auf sonstige periodenfremde Erträge 14,1 Tsd. Euro (Vorjahr: 20,9 Tsd. Euro). Steuern vom Einkommen und - Ertrag Die SMARTSTREAM.TV GmbH ist Teil der Mindestbesteuerungsgruppe der ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring. Diese hat für die einzubeziehenden Geschäftseinheiten eine indikative Bewertung der potenziellen Belastung der Gesellschaft in Bezug auf eine Mindestbesteuerung für das Geschäftsjahr 2023 vorgenommen und rechnet auf dieser Grundlage nicht mit einer wesentlichen Steuerbelastung durch die Einführung der Mindestbesteuerung. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die übrigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen aus Liefer- und Leistungsverpflichtungen. Die Vereinbarungen mit verbundenen Unternehmen sind auf unbestimmte Zeit geschlossen und können zum Ablauf eines Kalenderjahres gekündigt werden. Nachtragsbericht Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres 2023 und dem 11. Juni 2024 sind keine Ereignisse eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese im Anhang des Konzernabschlusses der ProSiebenSat.1 Media SE zum 31. Dezember 2023 enthalten sind. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE (HRB 219439 des Amtsgerichtes München), Unterföhring, einbezogen. Die ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der verbundenen Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Mitarbeiter:innen Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:innen
Organe Geschäftsführung: Als Geschäftsführer sind bestellt: Bernd Weber, Geschäftsführer Vertrieb Moritz Brüwer, kaufmännischer Geschäftsführer (bis zum 31. Januar 2023) Marc Albrecht, kaufmännischer Geschäftsführer (seit dem 1. Februar 2023) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
München, den 11. Juni 2024 Bernd Weber, Geschäftsführer Marc Albrecht, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht Geschäftsjahr 20231. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit, Ziele und Strategien Die SMARTSTREAM.TV GmbH hat ihren Sitz in München sowie je eine Niederlassung, von untergeordneter Bedeutung, in Düsseldorf, Hamburg, Zürich und Wien. Die SNDC8 B.V., Amsterdam, Niederlande, hält einen Anteil am Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 91 Prozent, die restlichen Anteile hält die Palermo Digital GmbH, München. Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag keine Beteiligungen. Die SMARTSTREAM.TV GmbH stellt digitale, AdServer basierte Werbelösungen für Bewegtbild-Kampagnen bereit. Dabei arbeitet die SMARTSTREAM.TV GmbH mit den Werbetreibenden, der sog. Nachfrageseite (Demand Side), zusammen und orientiert sich an deren Wunsch nach Effektivität und Effizienz. Auf der anderen Seite arbeitet die SMARTSTREAM.TV GmbH mit den Publishern, der sog. Anbieterseite (Supply Side), zusammen und orientiert sich an deren Wunsch nach bestmöglicher plattformunabhängiger Monetarisierung/Vermarktung ihrer Bewegtbildinhalte. Die SMARTSTREAM.TV GmbH unterstützt mithilfe von technischen Möglichkeiten (bspw. Targeting) das Bedürfnis ihrer Kunden, die gewünschten jeweiligen Zielgruppen auf ihrem jeweiligen Endgerät (Tablet-PCs, internetfähige TV-Geräte, PCs oder Smartphones) zu erreichen. Dabei werden alle Kampagnen mithilfe von technischen Lösungen in Echtzeit auf internetfähigen Geräten ausgeliefert. Die eigene, proprietäre Technologie-Infrastruktur für die Auslieferung von Bewegtbildwerbung wird laufend durch eigene Entwicklungen sowie Entwicklungen von Dritten optimiert und weiterentwickelt, um bestmögliche Kampagnenwerte für Werbetreibende zu erzielen. Die SMARTSTREAM.TV GmbH arbeitet mit den globalen Video-Standards VAST und VPAID in den jeweils neuesten Ausbaustufen. Außerdem deckt die SMARTSTREAM.TV GmbH-Technologie die Auslieferung von Bewegtbildwerbung auf allen relevanten Endgeräten ab (Online, Mobile, CTV, HbbTV etc.). Die SMARTSTREAM.TV GmbH profitiert von skalierbaren und effizienten Einkaufsprozessen und ermöglicht ihren Kunden die Umsetzung datengetriebener Werbestrategien. Auch Publisher können unter anderem vom Automatisierungsprozess über programmatischen Plattformzugang und den Möglichkeiten der Monetarisierung ihrer Bewegtbildinhalte profitieren. Die SMARTSTREAM.TV GmbH arbeitet zudem weiterhin daran, die programmatische Allokation von TV-Marketingbudgets zu ermöglichen, um von dem Wunsch nach einem höheren Grad der Automatisierung bei der Abwicklung von Werbung im linearen TV zu profitieren. Von den Wettbewerbern, die ebenfalls digitale Bewegtbildreichweiten bei Agenturen und Werbetreibenden anbieten, unterscheidet sich die SMARTSTREAM.TV GmbH vor allem durch eine umfassende proprietäre technologische Infrastruktur, die AdServer, Video-Player, Supply Side Platform (SSP), Audience Targeting System und Data Management Platform (DMP) beinhaltet. Die SMARTSTREAM.TV GmbH verfolgt eine klare Wachstumsstrategie mit dem Ziel der kontinuierlichen Umsatzsteigerung sowohl bei Agenturen als auch Werbetreibenden. Diese Umsatzsteigerungen sollen durch engen Kundenkontakt und kontinuierliche Anpassung der Produkte an technischen Neuerungen und Kundenbedürfnissen sowie Kooperationen z. B. mit Schwestergesellschaften erreicht werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung von Konjunktur und Werbemarkt Nach einer verhaltenen Expansion im Jahr 2022 verzeichnete die Weltwirtschaft 2023 erneut wenig Wachstumsdynamik. Die anhaltenden - wenn auch weniger stark ausgeprägten - Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, der Russland-/Ukraine-Krieg und eine hohe Inflation beeinträchtigten die wirtschaftliche Entwicklung im Jahresverlauf. Hinzukommt, dass viele Notenbanken eine restriktive Geldpolitik verfolgten, was das globale Erholungstempo beeinträchtigte. Die Entwicklung verlief regional allerdings unterschiedlich: Während sich die US-amerikanische Wirtschaft robust zeigte, erholte sich die chinesische Wirtschaft nicht mit der Dynamik, die nach Ende der restriktiven Pandemie-Beschränkungen erwartet worden war. Auch die Konjunktur in Europa blieb schwach. Insgesamt dürfte die globale Wirtschaft 2023 laut Internationalem Währungsfonds (IWF) real um 3,1 Prozent gewachsen sein, nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Die deutsche Konjunktur war 2023 von der geringen außenwirtschaftlichen Nachfrage beeinträchtigt und hat - trotz eines soliden Auftragspolsters, deutlich geringeren Engpässen in den Lieferketten sowie rückläufiger Inflationsraten - nicht wie ursprünglich erwartet an Dynamik gewonnen. Dabei blieb vor allem der private Konsum hinter den Erwartungen der Wirtschaftsforschungsinstitute zurück. Während sich die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Quartalen stabil entwickelte, kam es im vierten Quartal 2023 zu einem leichten Rückgang (real -0,3 Prozent vs. Vorquartal, Destatis). Grund hierfür waren geringere Investitionen in Bauten und Ausrüstungen. Zu Jahresbeginn 2023 hatten die Wirtschaftsforschungsinstitute prognostiziert, dass die deutsche Wirtschaft 2023 leicht wachsen und von einer Belebung des privaten Konsums im zweiten Halbjahr profitieren dürfte. Die Wachstumsimpulse im privaten Konsumverhalten blieben jedoch aus. Im Gesamtjahr 2023 ging das Bruttoinlandsprodukt um real 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück und blieb damit deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), der private Konsum entwickelte sich mit minus 0,8 Prozent rückläufig.
Die konjunkturellen Auf- und Abwärtsbewegungen spiegeln sich in der Entwicklung des Werbemarktes wider, der sehr sensitiv und eng mit den privaten Konsumausgaben korreliert. Laut Nielsen Media sind die Investitionen in TV- Werbung im Jahr 2023 um minus 3,5 Prozent auf 16,55 Mrd Euro gesunken (Vorjahr: 17,15 Mrd Euro), besonders hoch waren die Auswirkungen der makroökonomischen Belastungen im ersten Halbjahr: In diesem Zeitraum gingen die Werbeausgaben um minus 9,1 Prozent auf 6,90 Mrd Euro (Vorjahr: 7,59 Mrd Euro) zurück. Auf Netto-Basis ist der Trend im intermedialen Vergleich identisch: So dürften laut der aktuellen Prognose des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) das Gesamt-Volumen des Werbemarktes zwar auf Jahressicht mit 1,4 Prozent leicht zugenommen haben. Ausschlaggebend für das Wachstum ist allerdings der überproportionale Anstieg der Investitionen in digitale Werbung. Dies zeigen ebenso die im Dezember veröffentlichten Prognosen der Media- Agenturen ZenithOptimedia und Magna Global für 2024: Während die gesamten Werbeausgaben in Deutschland aufgrund des dynamischen Wachstums der Investitionen in Online-Werbung um 8,0 bzw. 6,8 Prozent gestiegen sind, dürften die Werbeinvestitionen in TV mit minus 1,0 bzw. minus 9,5 Prozent abgenommen haben. Das Marktvolumen für Werbebudgets in InStream-Videoanzeigen stieg in Deutschland um 18,3 Prozent auf 1.242,4 Mio. Euro brutto (Vorjahr: 1.050,2 Mio. Euro). In den Daten von Nilesen sind globale Plattformanbieter wie Alphabet Inc. ("Alphabet")/Google und Meta Platforms, Inc. ("Meta")/Facebook nicht enthalten. 2.2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung steuert das Unternehmen anhand einer Reihe von Kenngrößen, um mögliche Risiken stets frühzeitig zu erfassen und möglichst aktiv zu steuern. Das Steuerungssystem umfasst insbesondere finanzielle Kennzahlen, welche die Performance des Unternehmens und die Geschäftstätigkeit widerspiegeln. Die zentralen Leistungsindikatoren sind Umsatz und Rohertrag. Der Umsatz der SMARTSTREAM.TV GmbH für das Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich stark im Vergleich zum Vorjahr und die Gesellschaft konnte den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte verzeichnen. Die SMARTSTREAM.TV GmbH profitierte dabei von einem Marktwachstum im digitalen Werbemarkt. Der zentrale Leistungsindikator Rohertrag, definiert als Umsatz abzüglich Aufwendungen für bezogene Leistungen lag stark über dem Vorjahr. 2.2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von 53,6 Mio. Euro (Vorjahr: 47,1 Mio. Euro) blieben stark über unseren Erwartungen. Im Bereich Programmatic Advertising sind die Umsätze um 8,3 Mio. Euro auf 25,0 Mio. Euro gestiegen. Im Gegensatz dazu sind im klassischen Geschäft die Umsätze um 1,8 Mio. Euro auf 28,6 Mio. Euro gesunken. Die Umsatzerlöse teilen sich nach Regionen wie folgt auf: Bundesrepublik Deutschland 38,5 Mio. Euro (Vorjahr: 36,0 Mio. Euro), Europäische Union 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro) und Drittländer 12,8 Mio. Euro (Vorjahr: 8,6 Mio. Euro). Der Anstieg des Umsatzes um 6,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht einem Anstieg von 13,7 Prozent. Diese Entwicklung ist insbesondere das Ergebnis eines positiven Trends, der maßgeblich von der zunehmenden Marktnachfrage im Bereich des Programmatic Advertising vorangetrieben wird. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um 4,9 Mio. Euro auf 34,3 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 16,5 Prozent. Der Rohertrag hat sich dadurch im Geschäftsjahr um 9,1 Prozent oder 1,6 Mio. Euro von 17,6 Mio. Euro. auf 19,2 Mio. Euro erhöht. Die Margenverminderung um 1,5 Prozentpunkte resultiert hauptsächlich aus leicht erhöhten Einkaufspreisen gegenüber dem Vorjahr. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 15,2 Prozent (0,6 Mio. Euro) auf 4,2 Mio. Euro. Der Anstieg resultiert zum Großteil aus höheren Gehältern sowie höheren Sonderzahlungen an Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Entwicklungskosten in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) als selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Hierbei handelt es sich um die technische Infrastruktur der Gesellschaft. Neben aktivierten Eigenleistungen werden hier auch externe Gesellschaften im Rahmen von Dienstleistungsverträgen beauftragt. Nicht aktivierungsfähige Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Die Abschreibungen für immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im Geschäftsjahr 2023 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro). Der Rückgang resultiert aus der Anpassung der Nutzungsdauer von immateriellen Vermögensgegenständen im Geschäftsjahr 2022 . Die sonstige betrieblichen Erträge verringerten sich um 0,8 Mio. Euro auf 0,2 Mio. Euro, hauptsächlich aufgrund von geringeren Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit 2,0 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf 9,5 Mio. Euro (Vorjahr: 8,4 Mio. Euro). 2.2.2. Finanzlage Die SMARTSTREAM.TV GmbH ist in das zentrale Cash-Pooling-System der ProSiebenSat.1 Group eingebunden. Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Darstellung der Zahlungsmittelflüsse. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Geschäftsjahr 13,8 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) und spiegelt die positive operative Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wider. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit wird nicht nur durch das saisonale Geschäftsmodell der Vermarktung (insbesondere zum Kalenderjahresende) geprägt, sondern auch durch die Zahlungsmodalitäten der Forderungen und korrespondierenden Verbindlichkeiten sowie die gestiegenen Rückstellungen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -11,7 Mio. Euro (Vorjahr: -6,4 Mio. Euro), insbesondere aufgrund der Anlage der liquiden Mittel im Konzern-Cashpool. Für die operative Abwicklung des Geschäfts sind konstante Investitionen in Software unabdingbar. Im Berichtszeitraum belief sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aufgrund einer Ausschüttung an die Unternehmenseigner auf 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: keine). Das Bankguthaben unseres Unternehmens in Höhe von 0,6 Mio. Euro lag auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 0,3 Mio Euro). Die Finanzlage zeigt die nach wie vor solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die SMARTSTREAM.TV GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der SMARTSTREAM.TV GmbH hat sich zum Abschlussstichtag gegenüber dem Vorjahr um 11,8 Mio. Euro auf 54,8 Mio. Euro erhöht. Dies entspricht einem Anstieg von 27,4 Prozent. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen um 0,1 Mio. Euro auf 1,6 Mio. Euro gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus geringeren Abschreibungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 2,9 Prozent und liegt damit leicht unter dem Vorjahresniveau (3,3 %). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von 41,2 Mio. Euro auf 52,7 Mio. Euro und enthalten im Wesentlichen Cash-Pool Forderung in Höhe von 42,9 Mio. Euro (Vorjahr 31,9 Mio. Euro). Dies entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 96,0 Prozent (Vorjahr: 95,8 %). Das Eigenkapital hat sich von 35,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022 auf 42,5 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023 erhöht. Die Erhöhung ist auf den erzielten Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 9,5 Mio. Euro sowie gegenläufig auf eine Ausschüttung an die Gesellschafterin Palermo Digital GmbH, München, in Höhe von 2,3 Mio. Euro zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote zum Abschlussstichtag beträgt 77,5 Prozent (Vorjahr: 82,1 %). Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um 0,7 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro insbesondere aufgrund höherer Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen für bezogene Leistungen (0,5 Mio. Euro) sowie der Personalrückstellungen (0,1 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten haben sich zum Abschlussstichtag um 2,7 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten verblieben mit 0,4 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. 2.2.4. Gesamtaussage Die Gesellschaft hat unter den beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen ihre Ziele für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023 erreicht. Anhand der Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens sehen wir die wesentlichen Voraussetzungen erfüllt, um auch künftig weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. Für die Zukunft sind keine wesentlichen Finanzierungsvorhaben geplant. 3. Personal Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 39 Mitarbeiter:innen (Vorjahr: 37 Mitarbeiterinnen) beschäftigt. Die Vergütung der meisten Mitarbeiterinnen besteht aus einem fixen Grundgehalt sowie vereinzelt einer variablen, von Umsatzzielen abhängigen Komponente (primär Sales- und Produktbereich). 4. Chancen- und Risikobericht Bei Chancen handelt es sich um mögliche positive Abweichungen von einem geplanten Ergebnis. Chancen für die SMARTSTREAM.TV GmbH leiten sich im Wesentlichen aus der Konzernstrategie ab. Das Monitoring von Chancen ist ebenso wie das Risikomanagement Bestandteil des unternehmensinternen Steuerungssystems. Das interne Steuerungssystem der SMARTSTREAM.TV GmbH besteht im Wesentlichen aus einer Projekt- und Einkaufs-Steuerung, finanziellen Steuerungsgrößen, einem Budgetprozess, einer regelmäßigen Berichterstattung an die Geschäftsführung, monatlicher finanzieller und operativer Bericht-erstattung in die Konzernsysteme sowie Management-by-Objectives auf allen Unternehmensebenen. Chancen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit wir als hoch einstufen, haben wir bereits in unsere Prognose für 2024 sowie unsere mittelfristige Planung bis 2028 aufgenommen. Die Planung wird auf Basis der strategischen und operativen Unternehmensziele erstellt, wobei im Fokus die Leistungsindikatoren stehen. Die Rohertragsplanung umfasst die langfristige Unternehmensplanung sowie die operative Planung. Die einzelnen Planungsprozesse sind systematisch aufeinander abgestimmt und im Zeitablauf festgelegt. In unterjährigen Ergebnisprognosen (monatlich) wird die voraussichtliche Umsatz- und Rohertragsentwicklung des Gesamtjahres im Vergleich zum Budget dargestellt und analysiert. Sie bietet die Chance, potenziellen negativen Entwicklungen schnell entgegenzuwirken und dadurch eine effektive Steuerung zu gewährleisten. Chancen für die SMARTSTREAM.TV GmbH ergeben sich im Wesentlichen aus der Dynamik des Online-Werbemarktes. Der Markt für digitales Bewegtbild (Inhalte, Technologie, Vermarktung) unterliegt aufgrund seines Potentials, welches u. a. aus den disruptiven Prozessen im klassischen linearen TV resultiert, stetigen Marktveränderungen und eröffnet somit weiteres ungeplantes Wachstumspotential. Das Unternehmen ist aufgrund seiner proprietären Technologie und seines starken Vertriebs strategisch und operativ gut positioniert, um von der Dynamik der Märkte zu profitieren. Die Identifizierung und Steuerung von potenziellen Risiken ist für ein Unternehmen ebenso wichtig wie das Erkennen und Nutzen von Chancen. Wir überwachen fortlaufend und systematisch alle im Rahmen des Risikomanagementprozesses erfassten Risiken. Weitere Risiken, die unsere Geschäftstätigkeit beeinflussen könnten, sind uns derzeit jedoch nicht bekannt oder wir betrachten sie im Kontext dieses Berichts als nicht relevant. Risiken, die als geringe Risiken im Sinne dieses Risikoberichts eingestuft sind, werden hier nicht berichtet. Einen Überblick über die relevanten Risiken zum 31. Dezember 2023 zeigt nachfolgende Tabelle. Die folgende Darstellung der Risiken beruht auf einer Brutto-Sichtweise, d. h. vor Bewältigungsmaßnahmen durch das Management. Aufgrund der positiven Entwicklung der Gesellschaft wurden die Auswirkungen in Tausend Euro auf Millionen Euro in der Risikomatrix im Vergleich zu den vergangenen Jahren gemessen.
Technologierisiko: Der rasante technologische Wandel der Werbemärkte im Internet, sich neu etablierende Standards, regelmäßige Einführungen von neuen Produkten und Dienstleistungen und sich schnell ändernde Anforderungen seitens der Kunden kennzeichnen den Werbemarkt im Internet, insbesondere ist hier die das Risiko durch den Wegfall der sog. Third-Party Cookies im Google Chrome zu erwähnen, das genaue Timing dieses Wegfalls ist noch unklar. Dieser Markt ist zusätzlich geprägt durch einen starken Wettbewerb, da der deutsche Werbemarkt der fünftgrößte der Welt ist und als eine der ersten Anlaufstationen für Expansionen aus dem anglo-amerikanischen Raum gilt. Das Eintrittsrisiko von Technologierisiken schätzen wir, wie im Vorjahr, als möglich ein und die Auswirkungen auf die Ertragslage als potenziell erheblich. Wir konnten in den letzten Jahren beweisen, dass wir hier gut aufgestellt sind, um adäquat reagieren zu können. Das Risiko wird, dementsprechend, wie im Vorjahr, als moderat eingeschätzt. Marktrisiko: Die Wettbewerbsintensität könnte sich durch die Marktexpansion von großen internationalen Wettbewerbern weiter erhöhen (bspw. Google, Facebook, TikTok, Amazon). In der Folge könnten das Wachstum und / oder die erzielbaren Roherträge negativ beeinflusst werden. Durch eine klar auf Umsatzwachstum ausgerichtete Strategie versucht die SMARTSTREAM.TV GmbH die Umsatzrisiken zu verringern. Das Eintrittsrisiko von Marktrisiken schätzen wir, wie im Vorjahr, als möglich ein, die Auswirkungen auf die Ertragslage als erheblich. Das Risiko wird dementsprechend, wie im Vorjahr, als moderat eingeschätzt. Makroökonomisches Risiko: Konjunkturprognosen sind naturgemäß mit Unsicherheiten verbunden, diese sind jedoch -insbesondere vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen - weiterhin sehr hoch. Seit fast vier Jahren sieht sich die deutsche Wirtschaft mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert, angefangen bei den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bis hin zum Russland-/Ukraine-Krieg. Der Einbruch russischer Gas- und Öllieferungen trieb die Preise für Energie im Jahresverlauf 2022 sehr stark nach oben. Das hoch inflationäre Umfeld beeinträchtigt die Kaufkraft der privaten Haushalte seither stark. Hinzu kamen 2023 die Zinsschritte der Europäischen Zentralbank (EZB), welche die Kreditaufnahme bzw. Unternehmensinvestitionen dämpften. Trotz der vielfältigen Belastungen hat sich die deutsche Wirtschaft 2023 mit real minus 0,3 Prozent (kalenderbereinigt -0,1 %) annährend stabil entwickelt. Dabei wird aktuell davon ausgegangen, dass sich die deutsche Konjunktur im Jahresverlauf 2024 - trotz weiterhin verhaltener Auslandsnachfrage und einer starken Belastung der Unternehmen - belebt. Die Erwartung stützt sich auf einen positiven Trend beim privaten Konsum: Sinkende Inflation und höhere Realeinkommen sollten für mehr Dynamik sorgen als 2023. Keine Unterstützung wird dagegen vom staatlichen Konsum erwartet, insbesondere nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Sparmaßnahmen im Staatshaushalt vorsieht. Zusammengefasst wirken im Winterhalbjahr 2023/2024 sowohl Auf- als auch Abwärtskräfte: Während der private Konsum allmählich wieder an Dynamik gewinnen dürfte, bleiben die Belastungen für die Unternehmen hoch und die gesamtwirtschaftlichen Wachstumsperspektiven begrenzt. Vor diesem Hintergrund stufen wir die Risiken aus dem wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld im Vergleich zum Vorjahresende nach wie vor als hoch ein. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir, wie im Vorjahr, als wahrscheinlich an, wobei die potenziellen Auswirkungen erheblich wären. Personalrisiko: Der Unternehmenserfolg der SMARTSTREAM.TV GmbH hängt maßgeblich von der Qualifikation und Motivation seiner Mitarbeiterinnen ab. Um das geplante Wachstum zu gewährleisten, müssen wir sicherstellen, dass wir den weiteren Mitarbeiteraufbau bewältigen. Sollte es nicht gelingen, qualifizierte Fach- und talentierte Nachwuchskräfte in ausreichendem Umfang zu adäquaten Kosten einzustellen und an sich zu binden, könnten das weitere Wachstum und der wirtschaftliche Erfolg beeinträchtigt werden. Momentan werden Gespräche geführt, damit qualifizierte Mitarbeiterinnen eingestellt werden können. Gleichzeitig verlieren wir aber teils sehr gute und qualifizierte Mitarbeiterinnen mit weiterem Potenzial in erheblichen Umfang. Aufgrund einer festgestellten steigenden Fluktuation und Rekrutierungsschwierigkeiten durch einen angespannten Bewerbermarkt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit weiterhin als sehr wahrscheinlich und die Auswirkungen auf die Ertragslage als potenziell wesentlich ein und sehen ein entsprechend hohes Risiko. Um dieses Risiko zu minimieren, führen wir beispielsweise Mitarbeiterbefragungen durch, setzen auf Mitarbeiterentwicklungsprogramme und setzen leistungsgerechte Gehaltsanpassungen um. Insgesamt sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken. 5. Prognosebericht 5.1. Künftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat 2023 weiter an Schwung verloren, und auch für 2024 rechnen sowohl IWF als auch OECD mit keiner nachhaltigen Belebung: So dürfte die hohe Inflation weiter sinken. Gleichzeitig wird die Geldpolitik aber vorerst restriktiv bleiben, was weiterhin mit höheren Finanzierungskosten verbunden ist. Erst im weiteren Jahresverlauf könnten sinkende Leitzinsen in den USA und der Eurozone für eine Entlastung der Wirtschaft sorgen. Wann und in welcher Geschwindigkeit sie kommen, ist allerdings unklar und hängt stark von der weiteren Konjunktur- bzw. Inflationsentwicklung ab. Vor diesem Hintergrund dürfte die US-amerikanische Wirtschaft nach überraschend guter Vorjahresentwicklung etwas an Tempo verlieren. Der IWF rechnet hier mit real plus 2,1 Prozent, nach plus 2,5 Prozent im Jahr 2023. Auch die chinesische Konjunktur dürfte sich 2024 spürbar abkühlen. Grundlegende strukturelle Probleme, unter anderem im Immobiliensektor, sind hierfür die Ursache. Dies gilt analog für die gesamte Weltwirtschaft. Der IWF erwartet für 2024 daher insgesamt ein weiterhin gedämpftes Wachstum von 3,1 Prozent (Vorjahr: 3,1 Prozent). Demgegenüber haben sich die Aussichten für die Eurozone etwas verbessert. Angesichts robuster Arbeitsmärkte, sinkender Inflationsraten und deutlich steigender Kaufkraft, sollte die Erholung des privaten Konsums im Jahresverlauf 2024 an Dynamik gewinnen. Der IWF erwartet daher für die Eurozone ein reales Wachstum von 0,9 Prozent, nach 0,5 Prozent im Vorjahr. Auch die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft sollte 2024 wieder zulegen können. Die Wachstumserwartungen divergieren jedoch erneut deutlich: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte laut Prognosen zum Jahresende 2023 real zwischen 0,5 Prozent (IWH, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle) und 0,9 Prozent (IfW) wachsen. Besonders vorsichtig ist die Bundesbank, sie erwartet ein Plus von real 0,3 Prozent. Positive Impulse werden angesichts des verhaltenen globalen Umfeldes vor allem vom privaten Konsum erwartet. Die Prognosen für den privaten Konsum liegen zwischen real plus 0,9 Prozent (RWI, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung; Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., DIW) und 1,7 Prozent (IfW). Voraussetzung für die Konsumbelebung ist, dass die Inflation im Jahresverlauf 2024 weiter absinkt und die Reallöhne kräftig wachsen. Die Schätzungen für die Inflation reichen von jahresdurchschnittlich 2,1 Prozent (RWI) bis 3,0 Prozent (IWH), nach 5,9 Prozent im Jahr 2023. Hier liegen gleichzeitig große Unsicherheiten: Sollten sich die Einkommen bzw. die Inflation anders entwickeln als derzeit erwartet, könnte sich die Konsumbelebung weiter verzögern. Hinzu kommen die Spannungen aus dem geopolitischen Umfeld und insbesondere dem Russland-/Ukraine-Krieg sowie dem Nahostkonflikt. ERWARTETE ENTWICKLUNG WICHTIGER KONJUNKTURINDIKATOREN in Prozent, 2024p
1 Bundesbank; IFW.
5.2. Künftige branchenspezifische Rahmenbedingungen Der Entertainment-Markt dürfte laut der Studie "German Entertainment & Media Outlook < 2023-2027" der PricewaterhouseCoopers GmbH ("PricewaterhouseCoopers") 2024 ein Volumen von insgesamt 43,1 Mrd Euro erreichen (+1,5 % im Vergleich zum Vorjahr), davon sind 12,5 Mrd Euro (2023: 11,8 Mrd Euro) Ausgaben für digitale Entertainment-Angebote. Im Prognosezeitraum bis 2027 dürfte der digitale Entertainment-Markt jährlich um 5,0 Prozent wachsen, wobei unter anderem für den Streaming-Sektor ein dynamisches Wachstum erwartet wird. Auf die weitere Entwicklung der Ausgaben für Entertainment-Angebote werden - neben strukturellen Entwicklungen im Zuge der Digitalisierung - makroökonomische Indikatoren einen starken Einfluss haben. Dies gilt auch für die gesamte Werbebranche, so dass die Prognosen für die einzelnen Mediengattungen unterschiedlich sind: Für die gesamten Werbeausgaben im Jahr 2024 prognostizieren die Mediaagenturen Magna Global und ZenithOptimedia ein Plus von 4,3 Prozent bzw. 3,5 Prozent netto. Dieses Wachstum wird - wie im Jahr 2023 - von der Entwicklung im Online-Markt getragen. So dürfte dieser zwischen 7,6 Prozent (ZenithOptimedia) und 7,8 Prozent (Magna Global) wachsen. Gleichzeitig wird für das lineare TV erneut ein Minus erwartet. Hier liegen die Prognosen der Netto-Werbeausgaben derzeit bei minus 0,5 Prozent (ZenithOptimedia) bis minus 3,1 Prozent (Magna Global). Diese hohe Divergenz ist darauf zurückzuführen, dass die makroökonomischen Entwicklungen nach wie vor mit Unsicherheit behaftet sind und daher auch die Visibilität des besonders konjunktursensitiven TV- Werbemarktes begrenzt bleibt. 5.3. Unternehmensausblick Die SMARTSTREAM.TV GmbH geht grundsätzlich von positiven Rahmenbedingungen innerhalb der digitalen Werbebranche aus und rechnet weiterhin mit einer positiven Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024. Der Trend einer Verschiebung des Werbebudgets von den klassischen TV-Medien hin zu digitaler Werbung ist weiterhin ungebrochen, gewinnt tendenziell weitere Dynamik in den jüngeren Werbezielgruppen. Aus Sicht der Geschäftsführung ist die steigende Monetarisierung von Bewegtbildinhalten ein wesentlicher Trend und der Wachstumsmotor im Online- Werbemarkt. Die SMARTSTREAM.TV GmbH sieht durch die Zusammenarbeit mit der ProSiebenSat.1-Gruppe vielversprechende Voraussetzungen und ungenutzte Synergieeffekte, um die Marktposition in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Die Geschäftsführung erwartet, dass die SMARTSTREAM.TV GmbH durch die Positionierung im automatisierten Online Video-Werbemarkt und ihrem weiterhin ausgebauten Spezialproduktportfolio, welches weiterhin flexibel erweiterbar ist, von diesen positiven Entwicklungen profitieren kann. Im Laufe des Jahres 2024 gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach digitalen Werbeformen durch anhaltende überproportionale Verluste von Print und linearem TV weiterwachsen wird. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich, aufgrund von steigenden Einkaufspreisen jedoch einen leicht rückläufigen Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzanstieg wird sowohl mit Bestandskunden als auch mit Neukunden über Agenturen und einem aufstrebenden Direktkundenvertrieb vor allem in Österreich erwartet. Dafür planen wir eine leicht höhere Anzahl an Mitarbeiterinnen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SMARTSTREAM.TV GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SMARTSTREAM.TV GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SMARTSTREAM.TV GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Dr. Eisele, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 der SMARTSTREAM.TV GmbH : Die Gesellschafter der SMARTSTREAM.TV GmbH haben mit Gesellschafterbeschluss vom 27.08.2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von 54.845.527,79 Euro festgestellt. |
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