Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 15343
Eingetragen
16.4.2004
Branche
Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall sowie sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern a. n. g.
Gegenstand
der Handel und der Im- und Export mit Stahlwaren und artverwandten Artikeln sowie mit sonstigen Artikeln, zu deren Vertrieb es keiner besonderen Genehmigung bedarf

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nina Hubert
seit 2.2.2024
Prokura
Patrick Smieskol
seit 2.2.2024
Prokura
Sven Krause
seit 24.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Apeldoornse Messenfabriek Amefa B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Apeldoornse Messenfabriek Amefa B.V.
Netherlands
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Amefa Stahlwaren GmbH

Solingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Bilanz zum 30. April 2024

AKTIVA

30.04.2024 30.04.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.919,47 154.777,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 331.204,20 349.881,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.160,96 396.365,16 70.544,29 420.425,89
469.284,63 575.203,41
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Handelswaren 1.133.673,26 1.169.626,14
2. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 156.760,04 1.290.433,30 91.679,34 1.261.305,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.706.084,38 3.935.078,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.298.255,17 5.265.268,07
3. Sonstige Vermögensgegenstände 469.492,14 8.473.831,69 282.666,19 9.483.012,97
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 107.371,41 649.217,05
9.871.636,40 11.393.535,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.483,38 74.722,97
10.433.404,41 12.043.461,88

PASSIVA

30.04.2024 30.04.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 37.285,32 37.285,32
III. Gewinnvortrag 4.561.272,86 4.276.939,69
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -121.480,20 284.333,17
5.477.077,98 5.598.558,18
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 44.854,00 44.854,00
2. Sonstige Rückstellungen 531.894,85 519.278,41
576.748,85 564.132,41
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.307.993,27 4.393.898,62
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 361.493,07 401.173,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 285.269,49 528.719,61
4. Sonstige Verbindlichkeiten 424.821,75 556.979,32
- davon aus Steuern: EUR 166.970,19 (Vorjahr: EUR 329.781,97)
4.379.577,58 5.880.771,29
10.433.404,41 12.043.461,88

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.831.463,85 21.392.100,00
2. sonstige betriebliche Erträge 841.849,93 580.927,67
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 53.272,48 (EUR 56.169,31)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.797.781,73 14.288.137,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 62.408,80 9.852,97
9.860.190,53 14.297.990,92
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.210.856,79 2.106.657,89
b) soziale Abgaben 351.407,52 379.023,10
2.562.264,31 2.485.680,99
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 125.932,34 130.808,99
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.945.931,45 4.269.037,33
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 10.979,21 (EUR 28.906,27)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 349.971,00 259.797,46
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 665.836,91 597.903,73
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 349.971,00 (EUR 259.797,46)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.256,56 164.419,00
10. Ergebnis nach Steuern -119.614,20 286.984,17
11. Sonstige Steuern 1.866,00 2.651,00
12. Jahresfehlbetrag/-überschuss -121.480,20 284.333,17

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

1. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Geschäftszweck der Amefa Stahlwaren GmbH ist der Handel und der Im- und Export mit Stahlwaren und artverwandten Artikeln sowie sonstigen Artikeln, zu deren Vertrieb es keiner besonderen Genehmigung bedarf.

Unsere Gesellschaft ist unter der HR-Nr. HRB 15343 beim Amtsgericht Wuppertal eingetragen, der Geschäftssitz ist in Solingen.

Die Amefa Stahlwaren GmbH erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Die Aufstellungserleichterung des § 288 Satz 2 HGB wird in Anspruch genommen.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und der relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens entsprechend § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Auf den vorliegenden Jahresabschluss waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig linear über eine Laufzeit von drei beziehungsweise fünf Jahren abgeschrieben.

Das erworbene Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten aktiviert und wird, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; der Abgang wird im darauffolgenden Geschäftsjahr unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die zu Aufwand bzw. Ertrag in den folgenden Wirtschaftsjahren werden.

Das Gezeichnete Kapital entspricht dem Eintrag im Handelsregister.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 229) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 5.000 (Vorjahr: TEUR 5.000) aus einem Darlehen. Davon bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 37).

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital der Amefa Stahlwaren GmbH beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 1.000. Es wird zu 100 % von der Apeldoornse Messenfabriek Amefa B.V., Apeldoorn/Niederlande, gehalten.

Unter den Gewinnrücklagen werden ausschließlich andere Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere Personalkosten wie Boni, Abfindungen und Urlaubsrückstellungen, Frachten und Zölle, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Bonusverpflichtungen gegenüber Kunden.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeit davon
Insgesamt bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegen- 1. über Kreditinstituten 3.307.993,27 3.307.993,27 0,00 0,00
(Vorjahr) 4.393.898,62 4.393.898,62 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 361.493,07 361.493,07 0,00 0,00
(Vorjahr) 401.173,74 401.173,74 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 285.269,49 285.269,49 0,00 0,00
(Vorjahr) 528.719,61 528.719,61 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 424.821,75 318.571,90 80.952,48 25.297,41
(Vorjahr) 556.979,32 430.491,30 80.952,48 45.535,53
4.379.577,58 4.379.577,58 80.952,48 25.297,41
(Vorjahr) 5.886.321,29 5.886.321,29 80.952,48 45.535,53

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalzessionen von Forderungen und der Verpfändung des Vorratsbestands einer Schwestergesellschaft gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 285 (Vorjahr: TEUR 528) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Sie bestehen mit TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 46) gegenüber der Gesellschafterin.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die Position enthält im Wesentlichen Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen und Sachbezügen. Die periodenfremden Erträge i.H.v. TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 65) betreffen Erträge aus Herabsetzung von Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen. Darüberhinaus werden Erträge aus der Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 56) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position enthält im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe, Werbe- und Reisekosten, Fahrzeugkosten, Miete und Mietnebenkosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Delkredereprovisionen. Die periodenfremden Aufwendungen i.H.v. TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3) betreffen im Wesentlichen aus Forderungsverlusten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Position beinhaltet die Steuern des Geschäftsjahres 2023/24 (Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer).

Sonstige Steuern

Die Position beinhaltet die Kraftfahrzeugsteuern des Geschäftsjahres 2023/2024.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023/2024:

Herr Sven Krause, Kaufmann, Monheim am Rhein/Deutschland.

Auf die Angabe der Bezüge wird im Hinblick auf die Bestimmung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 im Durchschnitt 33 Mitarbeiter.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen in folgendem Umfang:

TEUR
Fälligkeit
2024/2025 574
2025/26 bis 2030/31 2.507
2031/32 bis 2032/33 315
3.396

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Kreditverträge mit einer gesamtschuldnerischen Haftung der Amefa- Gruppe in Deutschland von insgesamt EUR 10,0 Mio.

Derzeit beträgt das Haftungsvolumen für die Gesellschaft insgesamt EUR 0,8 Mio.

Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen.

Derivative Finanzinstrumente

Die Amefa Stahlwaren GmbH bezahlt einen Großteil der bezogenen Handelswaren in USD. Dem finanziellen Risiko, welchem die Amefa Stahlwaren GmbH aufgrund von Wechselkursschwankungen kontinuierlich ausgesetzt ist, wird in Form von Devisentermin- bzw. - optionsgeschäften entgegengewirkt.

Zur Absicherung der Währungsrisiken setzt die Gesellschaft ausschließlich marktgängige derivative Finanzinstrumente ein, die mit dem Einkaufsgeschäft (Grundgeschäft) sowohl in Form eines Micro- als auch Macro-Hedge eine Bewertungseinheit bilden. Die Amefa Stahlwaren GmbH sichert zum einen die mit fest kontrahierten Verkaufsaufträgen im Projektgeschäft abgeschlossenen Lieferantenaufträge (Micro-Hedge) ab. Darüber hinaus wird ein Teil des geplanten Einkaufsgeschäftes in USD für das Geschäftsjahr 2023/2024, welches mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eintritt (Macro-Hedge), abgesichert.

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:

Grundgeschäft Risiko / Art der Bewertungseinheit Absicherung Höhe
Schwebende Fremdwährungsverbindlichkeiten Währungsriskio / micro hedge TUSD 798 TEUR 736

Der Zeitwert der Bewertungseinheiten beträgt TEUR 742.

Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäften gleichen sich im Sicherungszeitraum aus, weil Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit entsprechend abgesichert werden. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Methode" verwendet.

Die beizulegenden Zeitwerte der Devisenoptions- und -termingeschäfte spiegeln den aktuellen Marktwert abgezinst auf den Bewertungsstichtag wider ("Barwerte"). Für die Ermittlung wurden die Cash-Flows aus den Devisengeschäften mit den für die Restlaufzeit aktuell gültigen Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag abgezinst. Die sich ergebenden Fremdwährungsbeträge wurden anschließend zum Kassakurs des Bewertungsstichtags in Euro umgerechnet. Die Differenz der ermittelten Euro-Beträge ergibt dann die jeweils ausgewiesenen Marktwerte.

Verbundene Unternehmen

Die Amefa Stahlwaren GmbH wird in den Konzernabschluss der Apeldoornse Messenfabriek Amefa B.V., Apeldoorn/Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Apeldoornse Messenfabriek Amefa B.V. in Apeldoorn/Niederlande unter der Registernummer 0804824 veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag gab es kein berichtspflichtiges Ereignis.

Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 121.480,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Solingen, den 31. Juli 2024

Amefa Stahlwaren GmbH

Sven Krause, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens der Amefa Stahlwaren GmbH, Solingen im Geschäftsjahr 2023/2024

historische Anschaffungskosten
Stand 01.05.2023 Zugänge Abgänge Stand 30.04.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Imaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 531.183,35 0,00 0,00 531.183,35
531.183,35 0,00 0,00 531.183,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 408.978,09 0,00 0,00 408.978,09
2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.412,74 216.370,31 209.846,96 236.936,09
639.390,83 216.370,31 209.846,96 645.914,18
Summe Anlagevermögen 1.170.574,18 216.370,31 209.846,96 1.177.097,53
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.05.2023 Zugänge Abgänge Stand 30.04.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Imaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 376.405,83 81.858,05 0,00 458.263,88
376.405,83 81.858,05 0,00 458.263,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.096,49 18.677,40 0,00 77.773,89
2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.868,45 25.396,89 13.490,21 171.775,13
218.964,94 44.074,29 13.490,21 249.549,02
Summe Anlagevermögen 595.370,77 125.932,34 13.490,21 707.812,90
Buchwerte
Stand 30.04.2024 Stand 30.04.2023
EUR EUR
I. Imaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.919,47 154.777,52
72.919,47 154.777,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 331.204,20 349.881,60
2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.160,96 70.544,29
396.365,16 420.425,89
Summe Anlagevermögen 469.284,63 575.203,41

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

I. Grundlagen der Gesellschaft

A. Gegenstand des Unternehmens

Der Gegenstand unseres Unternehmens ist der Handel mit Bestecken und Schneidwaren. Angepasst auf die einzelnen Produkt- und Zielgruppen ist unser Vertrieb gegliedert in die folgenden Absatzkanäle:

Gastronomiefachhandel

Discounter

Großkunden (z.B. C+C Märkte, Warenhäuser)

Business to Business (B2B)

Fachhandel

E-Commerce

Unser Auftritt im Markt erfolgt unter den Namen Amefa, Amefa Premiere, Monogram, Auenthal, Paul Wirths, Richardson Sheffield, Beckmann & Rommerskirchen, Kuppels, sowie unter den privaten Labels unserer Abnehmer.

Hauptabsatzmarkt, neben Deutschland, sind für die Amefa Stahlwaren GmbH ebenfalls die Länder Österreich und Schweiz.

Amefa vertreibt ausschließlich fremdbezogene Haushaltswaren. In enger Kooperation mit Designagenturen entwickeln wir jedoch ständig neue, innovative Produkte, die unsere Lieferanten entsprechend unseren Vorgaben hinsichtlich Qualität, aber auch hinsichtlich Umweltschutzes und Arbeitsbedingungen etc. produzieren. Die Einhaltung unserer Vorgaben wird durch Mitarbeiter unseres Hauses streng überwacht.

B. Interne Organisation

Amefa Deutschland ist eingebunden in den Amefa Konzern, mit Hauptsitz in Apeldoorn /Niederlande.

Im Geschäftsjahr 2019/20 haben wir unseren Standort innerhalb von Solingen verlagert und einen Neubau bezogen, an dem wir die drei deutschen Gesellschaften der Amefa Gruppe (Amefa Stahlwaren GmbH und Amefa Logistik GmbH) nunmehr auch räumlich unter einem Dach vereint haben.

Bis auf Ausnahmen (Streckengeschäft) fungiert die Amefa Stahlwaren GmbH als reine Vertriebs- und Marketinggesellschaft, alle Logistik-Aufgaben hat die Amefa Logistik GmbH übernommen.

C. Strategie und Steuerungssysteme

Die oben geschilderte Umstrukturierung ist auch dem Anspruch geschuldet, weiterhin nachhaltig und ertragreich zu wachsen. Eine Bündelung der jeweiligen Kernkompetenzen in den einzelnen rechtlichen Einheiten war hier die logische Konsequenz und eine Optimierung einzelner Prozess-Schritte bleibt weiterhin im Fokus.

Hierzu werden strategische und operative Ziele definiert und in entsprechenden Planungs-Budget-Überlegungen eingearbeitet. Ein umfassendes monatliches Reporting mit betriebswirtschaftlichen Kennziffern, aber auch Kennzahlen aus dem Bereich Vertriebscontrolling, unterstützt das Management-Team in Deutschland und im Konzern.

Neben Umsatz sind EBT, Entwicklung von Working-Capital und Cash-Flow unerlässliche Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung. Das Steuerungssystem wird laufend und zeitnah an geänderte Anforderungen angepasst.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut IVSH erlitt der Gesamtumsatz im Jahre 2023 einen Rückgang in Höhe von 11,5% auf knapp EUR 2,1 Mrd. Die Schneidwarenindustrie hat hingegen den größten Umsatzrückgang zu verzeichnen, mit rund 16% auf EUR 1,14 Mrd.

Im Allgemeinen agiert die deutsche Schneid- und Haushaltswarenbranche bereits seit Jahren in einem gesättigten Marktumfeld. In großen Teilbereichen orientiert sich der Markt in Richtung eines niedrigen bis mittleren Preissegments. Der Widerspruch des IVSHs, den Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie wieder auf 19% zu setzen, war erfolglos. Somit ist dieser Absatzkanal erneut unter Druck geraten. Darüber hinaus ist eine stetige Entwicklung im E-Commerce zu beobachten, die sich durch die Coronakrise deutlich beschleunigt hat. Zukunftsorientiert wird dies einer der stärksten Kanäle im Absatzmarkt sein.

Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2% niedriger als im Vorjahr. Die erhöhten Vorratsvermögen sind durch Material- und Lieferengpässe und steigende Preise zurückzuführen. Trotz dieser Faktoren und dem andauernden Fachkräftemangel war das BIP im Jahr 2023 um 0,7% höher als vor Beginn der Corona-Pandemie.

Die Umsatzrückgänge, sowie Gewinnrückgänge in der Branche haben zweifelslos zugenommen, so hofft der IVSH, dass es im Jahre 2024 zu einer Stabilisation der Situation kommt.

B. Realisierung der Vorjahresprognose, Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Amefa Stahlwaren GmbH hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2023/24 erfolglos abgeschlossen, die Auswirkungen der Corona-Krise waren noch leicht im laufenden Geschäftsjahr zu spüren, der Ukrainekrieg hält weiterhin an und der Nahost-Konflikt zwischen Israel und der Terrororganisation Hisbollah nimmt spürbar zu.

Die im Lagebericht des Geschäftsjahres 2022/23 formulierten Erwartungen an das Geschäftsjahr 2023/24 wurden aufgrund der oben erwähnten Einschränkungen und diversen Managementumstrukturierungen nicht erfüllt.

Unsere Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf TEUR 15.831 (2022/23 TEUR 21.392). Dieser Rückgang ist mit 26% zu verzeichnen und beruht auf unterschiedlichen Ereignissen. Zum einen implementierte und importiert unser langjähriger Großkunde seine Ware aus Asien nun eigenständig (Rückgang EUR ~3,5 Mio.). Und zum anderen verzeichneten wir bereits im Vorjahr erhöhte Absatz-Realisierungen, welche nicht mehr das Niveau im Geschäftsjahr 2023/24 hatten (EUR ~1,5 Mio.)

C. Investitionen/De-Investitionen

Im Zuge der Produktivität wurde ein Ware-House-Management System für unsere Amefa Logistik GmbH angeschafft, welches sich noch in der Implementierungs-Phase befindet. Wir kalkulieren den Start des Systems im neuen Geschäftsjahr.

D. Mitarbeiter

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Amefa Stahlwaren GmbH leisten durch ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihrem Engagement für dessen Ziele einen entscheidenden Beitrag zum Geschäftserfolg. Die Anzahl der Mitarbeiter belief sich im Jahr 2023/24 durchschnittlich auf 33 (Vorjahr: 33).

Wir entschieden im Rahmen des Personalbestandes Management-Veränderungen durchzugreifen, damit die Produktivität und die Prozesse sich für die Amefa Stahlwaren GmbH verbessert.

Alle Mitarbeiter sehen die Kundenzufriedenheit als Schlüssel für unseren langfristigen Unternehmenserfolg. Wir arbeiten mit Höchstleistung permanent daran, unsere Arbeit weiter zu verbessern und unseren eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Grundlagen dafür bilden:

unser Qualitätsmanagementsystem,

die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015,

unsere hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter.

Die permanente Ausbildung von jungen Leuten in unserem Unternehmen betrachten wir weiterhin nicht als Kostenfaktor, sondern als ausgezeichnete Investition in unsere Zukunft, um diese bei Bedarf frühzeitig an uns zu binden.

Ähnliches gilt für unser gesamtes Personalentwicklungsprogramm mit attraktiven Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Viel Wert legen wir außerdem auf ein angenehmes Arbeitsklima.

E. Weitere wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2023/24

Im Jahr 2023 gab es mehrere bedeutende wirtschaftliche Ereignisse. Die globale Inflation blieb ein zentrales Thema, wobei viele Länder weiterhin mit hohen Preisen für Lebensmittel und Energie zu kämpfen hatten. Die Zentralbanken weltweit, einschließlich der Federal Reserve in den USA und der Europäischen Zentralbank, setzten ihre restriktive Geldpolitik fort, um die Inflation zu bekämpfen, was zu steigenden Zinssätzen führte. In Europa wurde die Energiekrise durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland verschärft.

III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

A. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um TEUR -1.610 auf TEUR 10.433 gemindert.

Aktivseite

Das Anlagevermögen hat sich ggü. Vorjahr im Wesentlichen wie folgt verändert

in TEUR
Lizenzen / Software (i.W. Afa) -81
Mietereinbauten/Einbauten in fremde Grundstücke (i.W. Afa) -19
Betriebs- und Geschäftsausstattung (i.W. Afa) -5
Technische Anlagen und Maschinen (i.W. Afa) -0,9
Summe der Veränderungen ggü. Vorjahr -106

Die Summe an Vorräten/Lagerbestand ist um TEUR +30 gestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -1.228 gesunken.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR +33 gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR +186 gestiegen.

Die Position "Kassenbestand, Bankguthaben" ist gegenüber Vorjahr um TEUR -542 gesunken.

Die "Aktive Rechnungsabgrenzung" ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR +18 gestiegen.

Passivseite

Die Veränderung des Eigenkapitals beträgt TEUR -121 (Jahresfehlbetrag des laufenden Geschäftsjahres).

In den Rückstellungen fand ein Aufbau um TEUR +13 statt.

Die Verbindlichkeiten sind in Summe gegenüber Vorjahr um TEUR -1.501 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR -1.086 gesunken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -40 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zeigen gegenüber Vorjahr ebenfalls einen Abbau (TEUR -243).

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber Vorjahr um TEUR -132 gesunken.

Die Eigenkapitalquote (Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme zum Stichtag) beträgt im laufenden Geschäftsjahr 52,5% (Vorjahr 46,5%).

B. Finanzlage

Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wird im Rahmen des Finanzmanagements sichergestellt. Ebenso verfügt die Gesellschaft über ein funktionierendes Debitorenmanagement, welches einen zeitnahen Ausgleich der offenen Posten überwacht.

C. Ertragslage

Im Jahr 2023/24 erzielt die Amefa Stahlwaren GmbH bei einem Rohergebnis von TEUR 6.813 (Vorjahr TEUR 7.675) ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 786) und einen Jahresüberschuss von TEUR -121 (Vorjahr: TEUR 284).

Die Umsatzrendite, berechnet als Verhältnis der Umsatzerlöse zum Jahresüberschuss, hat sich von 1,3% im Vorjahr auf -0,8% verschlechtert.

Die Eigenkapitalrendite, berechnet als Verhältnis des Jahresüberschusses zum Eigenkapital liegt bei -2,2% für das Berichtsjahr.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Amefa Stahlwaren GmbH generiert den größten Teil seines Umsatzes im Bereich des Promotions-(Aktions-) Geschäfts. Durch die kontinuierliche Erhöhung einer Diversifizierung in den Vertriebsbereichen, wird eine Steigerung der Risikostreuung erreicht. Die Kontinuität in den Vertriebskanälen Hotellerie, Gastronomie, sowie Kantinen verstärken weiterhin einen Effekt der Nachhaltigkeit.

Zur Minimierung von Währungsrisiken im Einkauf, der zu großem Teil auf USD-Basis erfolgt, haben wir entsprechende Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Dem Forderungsausfallrisiko haben wir durch Abschluss einer Kreditversicherung ausreichend Rechnung getragen.

Weiterhin gibt es Risiken im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Zunächst sind dies die Auswirkungen höherer Energiepreise aufgrund des Russland-Boykotts. Dadurch verändern sich die Ausgabenbudgets der Menschen und sie sind vorsichtiger beim Kauf (notwendiger) neuer Güter. Europaweite Maßnahmen zu Umweltauflagen und Plastikverpackungen wirken sich ebenfalls kostensteigernd aus. Steuern auf fossile Brennstoffe wirken sich auf die Transportkapazitäten und -preise aus dem Fernen Osten aus. Entsprechende Anpassungen in der Supply-Chain, sowie eine konsequente Kostenkontrolle, werden diese Risiken für das Unternehmen weiterhin minimieren.

Die Amefa Gruppe hat ein Risikomanagement eingerichtet, welches der Geschäftsführung sowie der Gesellschafterin in angemessener Form die Unternehmensdaten liefert, die für die Beurteilung der tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage notwendig sind. Dazu werden jeweils Monats- und Quartalsabschlüsse erstellt. Ferner wird die Entwicklung von Schlüsselindikatoren ständig, u.a. im internen monatlichen Berichtswesen, durch die Geschäftsführung untersucht.

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft haben, frühzeitig zu entdecken, um angemessen auf sie reagieren zu können.

Durch eine angemessene Einrichtung von Risikosteuerungs- und Controlling-Prozessen, die eine Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken und damit verbundenen Risikokonzentrationen gewährleisten, wird sichergestellt, dass alle Risiken entsprechend berücksichtigt werden. Ein wesentliches Ziel ist dabei, frühzeitig Transparenz über Risiken zu schaffen und potenzielle Verlustgefahren zu reduzieren.

Das interne Kontrollsystem der Amefa Gruppe umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, die die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften sicherstellen sollen.

V. Ausblick auf das neue Geschäftsjahr

Die Entwicklung im neuen Geschäftsjahr wird in vielen Bereichen der Amefa Gruppe durch die Entwicklungen des Ukraine-Krieges, der Nah-Ost Konflikt, der ansteigenden globalen Inflation und Rohstoffknappheit geprägt sein.

Mögliche Folgen sind hieraus folgende Kaufzurückhaltung der Kunden, erhöhte Produktionskosten und steigende Zinsen. Zudem führen die Ereignisse zu einer weltweiten Störung der Lieferketten. Diese Folgen könnten sich nachteilig auf die Entwicklung der Amefa Stahlwaren GmbH auswirken. Die Amefa Stahlwaren GmbH unterhält keine Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen aus der Ukraine und Russland. Die Amefa Stahlwaren GmbH wird die weitere Entwicklung des Krieges mit den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und deutsche Wirtschaft genau beobachten und entsprechend gegensteuern.

Die Planung für 2024/25 weist eine Umsatzentwicklung auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bei einem positiven EBT aus.

 

Solingen, 31. Juli 2024

Amefa Stahlwaren GmbH

Sven Krause, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.03.2025 festgestellt.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk

An die Amefa Stahlwaren GmbH, Solingen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Amefa Stahlwaren GmbH, Solingen, bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Amefa Stahlwaren GmbH, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass irrtümlich resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkrafttreten interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 31. Juli 2024

FRTG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Rohde, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Hohl, Wirtschaftsprüfer

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