boomcast media UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHörfunkveranstalter und Verbreitung von Audioinhalten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jérôme Schwabe seit 28.8.2018 | Geschäftsführer |
Grit, geb. Karsunke Praus seit 23.10.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Kurier Direktservice Lausitz GmbHAufgelöst | 100.00% |
SZ Briefbeteiligungsgesellschaft mbHAufgelöst | 45.36% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LR Logistik GmbHCottbusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die LR Logistik GmbH ist als 100%-Tochtergesellschaft der LR Medienverlag und Druckerei GmbH in erster Linie mit der Zustellung der Tageszeitung LAUSITZER RUNDSCHAU im südlichen Brandenburg und im nördlichen Sachsen (Lausitz) betraut. Die Gesellschaft wickelt die komplette logistische Kette von der Abholung der Zeitung in der Druckerei bis hin zum Briefkasten des Abonnenten ab. Neben der Tageszeitung werden auch andere Verlagserzeugnisse des Medienhauses LAUSITZER RUNDSCHAU (Resthaushaltsabdeckungen, Magazine, Mailing etc.) sowie Postsendungen der Tochtergesellschaft REGIO Print-Vertrieb GmbH zugestellt. Die Gesellschaft bedient sich hierzu verschiedener Speditionen und einem großen Pool an Zustellern. 2. Allgemeine Anmerkungen Aufgrund der besonderen Bedeutung der Zustellung der Tageszeitung LAUSITZER RUNDSCHAU für das Geschäft der LR Logistik GmbH werden Teile der Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen aus dem Lagebericht der Teilkonzernmutter LR Medienverlag und Druckerei GmbH übernommen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist stabil auf hohem Niveau. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember 2016 zum dritten Mal in Folge auf nun 111 Punkte gestiegen. [1] Seit Oktober 2016 trüben sich jedoch die Erwartungen merklich ein, so sanken diese per Januar 2017 um 2,8 Indexpunkte auf nun 103,2. [2] Die deutsche Wirtschaft startet damit weniger zuversichtlich ins neue Jahr. [3] Das Konsumklima ist allerdings nach wie vor sehr gut. Laut GfK-Konsumprognose legt die ohnehin schon gute Konsumstimmung noch einmal auf breiter Front zu. Im Sog besserer Einkommensaussichten legt die Anschaffungsneigung im Januar spürbar zu. Die Konsumenten sehen die deutsche Wirtschaft auch weiterhin auf einem soliden Wachstumskurs. Damit trotzen sie nach wie vor dem Gegenwind, den die Verunsicherung über den künftigen Kurs des neuen US-Präsidenten und den Brexit ausgelöst hat. [4] Nach deutlichen Zuwächsen zum Jahresende 2016 legt die Einkommenserwartung zu Jahresbeginn mit einem moderaten Zuwachs nach. Aufgrund einer ausgezeichneten Beschäftigungsentwicklung besteht ein beträchtlicher Spielraum für Einkommenszuwächse bei den Arbeitnehmern. Aufgrund der zuletzt gestiegenen Inflation in Deutschland droht jedoch verstärkt Gegenwind für die realen Einkommen. So ist - durch höhere Energie- und Nahrungsmittelpreise - im Dezember 2016 die Inflation auf 1,7% hochgeschnellt. [5] Dennoch konnten die Zeitungen nicht entsprechend davon profitieren, so attestiert die IVW keine Trendwende, aber auch keine Beschleunigung des Auflagenrückgangs in der aktuellen Auflagenbilanz für das 4. Quartal 2016.[6] Die Tageszeitungen einschließlich der Sonntagsausgaben und Sonntagszeitungen verkauften im 4. Quartal 2016 durchschnittlich pro Erscheinungstag 16,95 Mio. Exemplare und damit 7,27 % weniger als im Vorjahr (4/2015: 18,28 Mio. Stück). Weiter wachsenden Zuspruch erfreuen sich die digitalen Ausgaben der Tageszeitungen. Ihr Anteil am Gesamtergebnis übersteigt im 4. Quartal 2016 mit täglich 1.000.147 verkauften ePaper-Exemplaren erstmals die Millionenmarke und legt dabei um knapp ein Fünftel gegenüber dem Vorjahr zu (4/2015: 0,85 Mio. verkaufte elektronische Ausgaben der Tagespresse). [7] Dennoch bewegen sich die Reichweiten der deutschen Tageszeitungen auf nach wie vor sehr hohem Niveau. So liegt die Reichweite der Tageszeitungen 2016 (gedruckt, digital) bei 86,3%, was bedeutet, dass gut 60,1 Mio. Deutsche über 14 Jahre täglich das Angebot der Zeitungen nutzen. [8] Allein über die gedruckte Ausgabe erreichen die Zeitungen 43,4 Millionen Menschen (Leser pro Ausgabe). Die digitalen Zeitungsangebote werden von 39,8 Millionen Lesern genutzt (Nutzer pro Monat). Mit der Nettoreichweite aus Print und Digital gewinnen die Zeitungen gegenüber der reinen Printreichweite 24 Prozentpunkte. Das sind monatlich 16,7 Millionen zusätzliche Zeitungsnutzer. [9] Mit einem Plus von 130% gegenüber der reinen Printreichweite ist der Zugewinn bei den jungen Lesern unter 30 Jahren am größten. 90% der 14- bis 29-Jährigen nutzen regelmäßig die gedruckten und digitalen Zeitungsangebote. Bei den 30- bis 49-Jährigen liegt die Zeitungsnutzung auf ähnlich hohem Niveau (88,9%). Unterschiede gibt es nur im bevorzugten Kanal: Während die Jüngeren am liebsten über Rechner oder Smartphone auf die Zeitungsangebote zugreifen, ist die gedruckte Ausgabe nach wie vor der Favorit der über 50-Jährigen. [10] Der prozentuale Verlust der verkauften Auflage (Print) der LAUSITZER RUNDSCHAU betrug im Gesamtjahr 2016 -4,9% zum Vorjahr. Der Auflagenverlust folgte somit dem Trend der Gesamtbranche. Die LAUSITZER RUNDSCHAU liegt mit diesen Auflagenrückgängen im Mittelfeld, sowohl in Ostdeutschland als auch im gesamten Bundesgebiet. Die Vertriebserlöse 2016 konnten trotz einer Preiserhöhung im Abonnement (+3,8% in den Brandenburger Ausgaben, +6,6% Ausgabe Hoyerswerda) und stabilen EV-Preisen gegenüber dem Vorjahr nicht ganz stabil gehalten werden (-0,8%). Von der positiven Entwicklung der e-Paper-Vermarktung konnte die LAUSITZER RUNDSCHAU - wenn auch nur auf einem absolut niedrigem Niveau - ebenfalls profitieren. So konnten die Vertriebserlöse hier um 26% ggü. dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Wie in den Vorjahren folgte auch der Werbeumsatz der LAUSITZER RUNDSCHAU 2016 den negativen Branchentrends in diesem Bereich. So verlor die Tageszeitung hier insgesamt 7,5% zum Vorjahr. So sind Großformen des Handels und überregionale Marken- und Imagewerbung in der LR rückläufig, aber auch regionale Key-Accounts (z.B. Sparkassen, Vattenfall) haben ihr Werbebudget in der Zeitung reduziert bzw. vollständig zurückgefahren. Ein weiterer wesentlicher Aspekt war die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes 2015. Aufgrund der enormen Kostensteigerungen für die Zustellung in der Fläche wurde die reine Resthaushaltsabdeckung für Werbeprospekte in der Tageszeitung eingestellt und auf andere Angebotsformen innerhalb des Medienhauses LAUSITZER RUNDSCHAU umgestellt. So wurde beispielsweise das neue Anzeigenblattprodukt "LR TIPPS" am Mittwoch lanciert. Durch diese Erweiterung des Produktangebots in Kombination mit dem bereits bestehenden Wochenendprodukt LAUSITZER WOCHE konnten bisherige RHH-Umsätze in die Anzeigenblattaktivitäten des Medienhauses übergeleitet und wettbewerbsfähige Strukturen geschaffen werden. Der regionale Arbeitsmarkt in Südbrandenburg entwickelte sich auch in 2016 positiv. Die Arbeitslosenzahlen in Brandenburg sind seit Jahren rückläufig. Per Dezember 2016 liegt die durchschnittliche Arbeitslosenquote bei 7,5% (-0,8 Prozentpunkte ggü. VJ). [11] Im Verbreitungsgebiet der Lausitzer Rundschau liegen die durchschnittlichen Erwerbslosenquoten 2016 lt. Statistik der Bundesagentur für Arbeit zwischen 5,1% (Dahme-Spreewald) und 10,3% (Oberspreewald-Lausitz). [12] Auch hier zeigt sich im Vorjahresvergleich eine spürbare Verbesserung. Im Gebiet der auflagenstärksten Ausgabe Cottbus wurde eine Erwerbslosenquote von 8,7% für 2016 (-1,0 Prozentpunkte ggü. VJ) durch die Arbeitsagentur gemeldet. Im Kammerbezirk Südbrandenburg wird sich bis zum Jahr 2040 die Bevölkerungszahl um 103.000 auf insgesamt 496.000 verringern. Diese künftige Bevölkerungsentwicklung hat starke Auswirkungen auf das perspektivische Erwerbspotential in der Region, so wird sich die Zahl der erwerbstätigen Personen um 119.000 reduzieren. [13] Für 54% der in der Konjunkturumfrage Herbst 2016 befragten Unternehmen ist der zunehmende Fachkräftemangel das konjunkturelle Hauptrisiko. Seit Herbst 2012 hat sich dieser Anteil um 22% erhöht. [14] Die Südbrandenburger Wirtschaft ist in sehr guter Verfassung. So hat sich der Industrieumsatz im Zeitraum Januar bis Juni 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2% auf insgesamt 2,5 Mrd. € erhöht. Der Ausfuhrumsatz hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,5 % auf 467 Mio. € erhöht. [15] Auch das Südbrandenburgische Bauhauptgewerbe konnte im ersten Halbjahr 2016 ein Wachstum erzielen (+3,2 % auf 295 Mio. €). [16] Nach wie vor sehr positiv verläuft auch die Entwicklung im Tourismus. So stieg die Zahl der Übernachtungen im Kammerbezirk Südbrandenburg um 9,4% zum Vorjahr.[17] 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Zustellerlöse Tageszeitung erreichten im Geschäftsjahr insgesamt 6,8 Mio. €. Sie liegen damit trotz einer reduzierten Auflage (-3.819 Exemplare) deutlich über Vorjahr. Dies liegt an deutlich kostenbedingt angestiegenen Zustellpreisen pro Abonnement. Dieses gilt gleichermaßen auch für die Zustellung von Briefen ihrer Tochtergesellschaft REGIO Print-Vertrieb GmbH (4,9 Mio. €), obwohl in diesem Geschäftsfeld die Zustellmenge leicht angestiegen ist (+0,6 Mio. Sendungen). In Abstimmung mit dem Gesellschafter PostCon (Ratingen) wurden die Preise pro Brief ebenfalls leicht erhöht, um den höheren Aufwendungen und der gestiegenen Abwicklungskomplexität Rechnung zu tragen. Stark gesunken sind die Erlöse aus der Direktverteilung von Werbeprospekten und Resthaushaltsabdeckungen von Beilagen der Tageszeitung (-0,5 Mio. €). Nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes war dieses Geschäftsfeld nicht mehr wirtschaftlich und wurde eingestellt. Die Mengen wurden ab April auf einen einzigen wöchentlichen Zustelltag gebündelt und in ein neues RHH-Produkt, das Anzeigenblatt LR-Tipps, eingesteckt und durch die Gesellschaft verteilt. Das Produkt erschien erst 14-tägig und seit September 2016 wöchentlich. Insgesamt erzielte die Gesellschaft in diesem Segment noch Umsätze in Höhe von 0,6 Mio. €. Aus der Zustellung von Fremdobjekten (verlagsfremde Zeitungsprodukte und Telefonbuchzustellung) wurden 0,2 Mio. € erzielt. Die sonstige Erlöse belaufen sich auf 0,2 Mio. €. Der Gesamtumsatz erreichte im Geschäftsjahr 2016 12,7 Mio. € und überschritt damit deutlich die Planung (+0,6 Mio. €) und das Vorjahr (+0,8 Mio. €). b) Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die gestiegenen Umsatzerlöse schlugen nicht voll in das Ergebnis durch, da insbesondere durch gestiegene Zustell- und Logistikkosten auch der Aufwand vor Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen ist (+0,3 Mio. €). Er erreichte insgesamt 11,9 Mio. €. In 2016 wurde die SZ-Briefbeteiligungsgesellschaft mbH, Saarbrücken liquidiert. Aus diesem Vorgang sind Erträge aus dem Abgang der Beteiligung in Höhe von 0,6 Mio. € im Jahresabschluß der LR Logistik GmbH enthalten. Das Betriebsergebnis erreicht in 2016 1,4 Mio. €, es liegt +1,0 Mio. € über dem Vorjahr. Die Bilanzsumme von 5,0 Mio. € liegt deutlich über der des Vorjahreszeitraums (+0,9 Mio. €), was aktivseitig insbesondere an höheren sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt (+1,5 Mio. €), während die Forderungen aus Lieferung und Leistung, insbesondere gegenüber verbundenen Unternehmen, um -0,3 Mio. € im Vorjahresvergleich zurückgegangen sind. Weiterhin ist das Anlagevermögen, durch den Abgang der Beteiligung an der SZ-Briefbeteiligungsgesellschaft mbH um 0,3 Mio. € geringer als 2015. Passivseitig sind der Anstieg des Eigenkapitals (+1,5 Mio. €), aufgrund des Jahresergebnisses, geringere Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (-0,7 Mio. €) sowie höhere Rückstellungen (+0,2 Mio. €), vorwiegend für Steuern, Grund für die gestiegene Bilanzsumme. Das benötigte Kapital wurde aus dem Cashflow realisiert. Verbindlichkeiten gegenüber Banken bestehen nicht. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling ihrer Muttergesellschaft einbezogen. Die Eigenkapitalquote hat sich trotz der deutlich gestiegenen Bilanzsumme aufgrund thesaurierter Jahresüberschüsse sehr deutlich von 50,9% auf 70,3% verbessert. Bei einem Umsatz von 12,7 Mio. € (+0,8 Mio. € z. VJ) wurde eine Umsatzrendite auf Basis des Betriebsergebnisses von 11% erreicht. Bereinigt man das Betriebsergebnis um den Sondereffekt des Beteiligungsabganges beträgt die Umsatzrendite immerhin noch 6%. Somit war auch im Geschäftsjahr 2016 die Finanzierung der Gesellschaft aus eigener Kraft gesichert. Der Jahresüberschuss beträgt 2016 1,4 Mio. €, der Gewinnvortrag aus Vorjahren 1,7 Mio. €, der Bilanzgewinn 3,2 Mio. €. Die in der Vorperiode berichteten Prognosen sind weitgehend eingetroffen. Die Umsätze überschritten die Planungen um 7%, das geplante Ergebnisniveau wurde überschritten. Die wirtschaftliche Gesamtsituation der Gesellschaft hat sich 2016 abermals verbessert. c) Investitionen Im Geschäftsjahr 2016 wurden lediglich Investitionen in geringwertige Wirtschaftsgüter i.H.v. 21 TEUR, vorrangig für Zustellerausrüstung getätigt. Die benötigte Ausstattung der LR Logistik GmbH befindet sich derzeit noch in technisch gutem Zustand. Größere Ersatzinvestitionen stehen derzeit nicht an. Das Tochterunternehmen Kurier Direktservice Lausitz GmbH hat seine operative Geschäftstätigkeit zum 31.03.2016 eingestellt und befindet sich in Abwicklung. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Innovationstätigkeit Die Gesellschaft ist Zustelldienstleister für die Muttergesellschaft und ihre Tochtergesellschaften. Besondere Anstrengungen wurden durch die Gesellschaft und ihr Mutterunternehmen im Bereich "Ausrichtung auf den gesetzlichen Mindestlohn" unternommen. Hier wurden diverse Softwareprojekte bereits vor 2015 umgesetzt. Ab 2015 wurde intensiv an Optimierungskonzepten gearbeitet. Weitere Anstrengungen werden auch in 2017 ff. im Bereich der Prozessoptimierung der Zustellung unternommen. b) Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2016 beschäftigte die LR Logistik GmbH durchschnittlich 21 Gehaltsempfänger sowie 1.382 gewerbliche Arbeitnehmer (Zusteller). Hinzu kommt 1 Auszubildender/ Trainee (statistischer Durchschnitt der Monate). Damit liegt die Zahl der insgesamt Beschäftigt en etwas unter dem vorangegangen Jahr. Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden. Eine Arbeitnehmervertretung besteht nicht. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der weitere Verlauf der geschäftlichen Entwicklung wird weiter stark durch die Auflagenentwicklung der Tageszeitung LAUSITZER RUNDSCHAU und durch die Mengenentwicklung im Briefgeschäft der Tochtergesellschaft REGIO Print-Vertrieb GmbH beeinflusst. Deutlich höhere Zustellvolumina als im Vorjahr sind nicht zu erwarten. Der Ausblick für die Geschäftsjahre 2017/18 geht von einer stabilen Entwicklung der Umsätze leicht über dem Niveau des Jahres 2016 aus. Der Rückgang der Abonnentenauflage der LAUSITZER RUNDSCHAU ist für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 mit -3,8% bis -3,3% (zum jeweiligen Vorjahr) geplant. Die dadurch niedrigere Anzahl der Zustellungen und der Zustellerlöse wird der Zustellgesellschaft im Wege einer Anpassung des Zustellpreises in beiden Jahren ausgeglichen. Durch den Mindestlohn wird eine deutliche Preisanpassung in 2017 erforderlich, für die Folgejahre sind regelmäßige Überprüfungen der Höhe des Mindestlohnes angekündigt. Die Umsätze für das Geschäftsfeld Tageszeitung steigen damit planerisch in den Folgejahren an. So sind 2017 7,2 Mio. € etatisiert und 2018 6,7 Mio. € (aufgrund Weitergabe geplanter Einsparungen im Zustellbereich). Nachhaltiges Unternehmensziel für 2017 ff. ist es, im wirtschaftlichen Umfeld rückläufiger Abonnentenzahlen dem Medienhaus LAUSITZER RUNDSCHAU akzeptable Zustellpreise auf Basis der eigenen Vollkosten anzubieten. Die LR Logistik GmbH wird auch künftig die zu erwartenden Rückgänge im Bereich Zeitungszustellung durch konsequentes Kosten- und Personalmanagement weitgehend kompensieren. Im Bereich Briefzustellung wird der Gesamtumsatz weiterhin von der REGIO Print-Vertrieb GmbH getragen, an der am Bilanzstichtag 74,9 % der Anteile gehalten werden. Der Umsatz steigt gemäß den vorliegenden Planungen moderat für die Geschäftsjahre 2017 ff. auf ca. 5,2 - 5,3 Mio. €. Zu erwartende Änderungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten wurden in der Geschäftsjahresplanung 2017/18. weitgehend antizipiert. Die Effekte sind im Planergebnis somit berücksichtigt und stellen keine ungeplanten Risiken dar. Den größten Risiko- und Unsicherheitsfaktor stellte 2015 die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro/h für das Unternehmen und auch seine Tochtergesellschaften dar. Wie bereits dargestellt, ist es 2015 ff. zu deutlichen Mehrbelastungen in allen Geschäftsfeldern aus der Erhöhung der Zustellkosten und der Logistikkosten gekommen. Die Planung der mindestlohnbezogenen Mehrkosten erfolgte auch für die Folgejahre 2017/2018 konservativ, unter Zugrundelegung eines Mindestlohnes von 9,00 €/h. Zusätzlich kommt hinzu, dass der Vergabelohn nach dem BrbgVergG derzeit bereits bei 9,00 €/h liegt. Eine weitere Aufwärtsbewegung im Lohnniveau ist hier, gerade durch die Ausrichtung der aktuellen Landesregierung in Brandenburg zu erwarten. Dennoch bestehen nach wie vor Risiken in der zeitlichen Umsetzbarkeit aller vorgesehenen Einspar- und Optimierungsmaßnahmen, im schwer kalkulierbaren Ausmaß des verwaltungstechnischen Aufwandes und in der Akzeptanz dieser Maßnahmen im Zustellapparat. Die LR Logistik GmbH begegnet diesen Herausforderungen mit einer verbesserten DV-gestützten Zustellerverwaltung sowie einer offenen transparenten Kommunikation mit dem Zustellpersonal. Desweiteren wird weiter nach Synergien aus der Bündelung von Zustellmengen gesucht, um die Menge an Zustellobjekten pro Zustellgang zu konzentrieren (Hybridisierung), um eine Zukunftsfähigkeit der Zustellgesellschaft sicherzustellen. Damit soll eine möglichst hohe Auslastung der sehr verteuerten Zustellleistung erreicht werden. Verbleibende Mehrkosten werden über angepasste Zustellpreise an die Muttergesellschaft LR Medienverlag und Druckerei GmbH (Tageszeitung) und an die Tochtergesellschaft REGIO Print-Vertrieb GmbH (Briefgeschäft) weitergereicht. Mehrkosten aus den Optimierungsprojekten werden anteilig allen Auftraggebern (Mutter- und Tochtergesellschaften) gesondert in Rechnung gestellt. Das Betriebsergebnis wird somit in den Jahren 2017/18 stabil jeweils bei ca. 0,8 Mio. € liegen. Die LR Logistik GmbH verfügt im Rahmen ihres Risikomanagements über Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Ziel dieser Systeme ist es, mögliche Risiken aus operativen Geschäften sowie aus Beteiligungen und Finanzanlagen frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Aus der künftigen Entwicklung sind keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, ersichtlich. [1] Ifo Geschäftsklima Deutschland, Dezember 2016 [2] Ifo Geschäftsklima Deutschland, Januar 2017 [3] ebenda [4] Pressemitteilung GFK-Konsumklima vom 26.01.2017, S.1 [5] Pressemitteilung GFK-Konsumklima vom 26.01.2017, S.2 [6] IVW-Pressemitteilung vom 23.01.2017 [7] ebenda [8] ZMG Reichweiten der Zeitungen 2016 [9] ZMG Reichweiten der Zeitungen 2016 [10] ebenda [11] Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenquoten im Jahresdurchschnitt 2016 - Länder und Kreise, abrufbar unter: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/Politische-Gebietsstruktur/Brandenburg-Nav.html [12] ebenda [13] IHK Cottbus - Wirtschaftsentwicklung im Zahlenspiegel 2016 - 2017, S. 6 [14] IHK Cottbus - Konjunkturumfrage Herbst 2016, S. 2 [15] IHK Cottbus - Wirtschaftsentwicklung im Zahlenspiegel 2016 - 2017, S. 25 [16] IHK Cottbus - Wirtschaftsentwicklung im Zahlenspiegel 2016 - 2017, S. 30 [17] IHK Cottbus - Wirtschaftsentwicklung im Zahlenspiegel 2016 - 2017, S. 32 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Mit dem Bilanzrichtlinie‑Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juli 2015 hat Deutschland die EU‑Bilanzrichtlinie 2013/34/EU in nationales Recht umgesetzt. Dies hat punktuelle Auswirkungen auf das HGB, wie z.B. eine Neudefinition der Umsatzerlöse sowie Anpassungen im Anhang. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Gesellschaft ist unter der Firma LR Logistik Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Cottbus im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter der Nummer HRB 7637 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren mit Ausnahme der bei den allgemeinen Hinweisen aufgeführten Änderungen aufgrund des BilRUG unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. In Anwendung des in Art. 67 Abs. 4 EGHGB eingeräumten Wahlrechts wurden für Vermögensgegenstände, die bis zum 31. Dezember 2009 zugegangen sind, die bisherigen Wertansätze fortgeführt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung des Rollenpapiers und der übrigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte im Geschäftsjahr nach dem gewogenen Durchschnittspreis bzw. nach dem niedrigeren beizulegenden Wert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. In den Fällen, in denen die Forderungen am Bilanzstichtag dubios waren, wurden entsprechende Einzelwertberichtigungen gebildet. Grundsätzlich beträgt der Abwertungssatz 75 % bei einem Alter zwischen 90 und 180 Tagen sowie 100 % bei mehr als 180 Tagen. Die Einzelwertberichtigungen betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 1). Daneben wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (Vj. 1%) gebildet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anteilsbesitz ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristiger Natur. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 1.656 (Vj. TEUR 1.935) auf Lieferungen und Leistungen und TEUR 1.557 (Vj. TEUR 60) auf sonstige Forderungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Alleingesellschafterin LR Medienverlag und Druckerei GmbH i.H.v. TEUR 2.124 (Vj. TEUR 648) enthalten. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 580 (Vj. TEUR 648) und Sonstige Forderungen TEUR 1.544 (Vj. TEUR 0) aus Cashpooling und Cashpooling-Zinsen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für rechtliche Risiken (TEUR 38), Berufsgenossenschaft (TEUR 134), Resturlaub (TEUR 29) und Prämien (TEUR 41). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 49 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Gemäß BilRUG werden die Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB neu definiert: Als Umsatzerlöse sind die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen der Kapitalgesellschaft nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern auszuweisen. Hierdurch ergeben sich in diesem Geschäftsjahr keine Änderungen im Ausweis. Sonstige betriebliche Erträge Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremde Erträge resultieren im Wesentlichen aus Gewinne aus dem Abgang von Finanzanlagen TEUR 642, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 56 (Vj. TEUR 138) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigung auf Forderungen TEUR 1 (Vj. TEUR 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Dieser Posten enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 6). Diese betreffen Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen (TEUR 0,5; Vj. TEUR 1) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 1,5; Vj. TEUR 5). Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.175.191,38 auf neue Rechnung vorzutragen. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 139, davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 120. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 1 und 5 Jahren. Sonstige Angaben Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführung Grit Praus, geb. Karsunke, Cottbus Clemens Braun, Berlin (seit 01. März 2016) Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Der Jahresdurchschnitt der Mitarbeiter ermittelt sich im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2016 aus dem Durchschnitt der Quartale (ohne Geschäftsführer, Mitarbeiter in Elternzeit und Mitarbeiter in Altersteilzeit in der Freistellungsphase). Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der LR Medienverlag und Druckerei GmbH, Cottbus. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres wird in den Konzernabschluss der Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH zum 31. Dezember 2016 einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird von der Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf, aufgestellt und im elektronischen Bundeszeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Angaben zum Anteilsbesitz
1) Vor Ergebnisabführung Anlagenspiegel
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LR Logistik GmbH, Cottbus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Saarbrücken, 17. März 2017 Ernst
& Young GmbH
Witsch, Wirtschaftsprüfer Wöhe, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresüberschuss von 1.449.521,08 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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