Robert Bosch Battery Systems GmbHLiquidiert

70469 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 728400
Vorher
SB LiMotive Germany GmbH
Eingetragen
7.1.2009
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Verkauf von (i) Lithium Ionen Batteriezellen und (ii) solchen Systemen und Subsystemen, die aus Lithium Ionen Batteriezellen oder Modulen, Gehäusen und Batteriemanagementsystemen, die für die Anwendungen von (i) und/oder (ii) in automobilen Antriebssträngen bestimmt sind, bestehen

Historie

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Management

NameRolle
Volker Dr. Sohm
seit 16.1.2019
Geschäftsführer
Michael Köhler
seit 8.8.2018
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

SB LiMotive Germany GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Nach starken Umsatzeinbrüchen, verursacht durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise in 2009, konnte sich die deutsche Automobilwirtschaft in 2011 weiter erholen. Trotz Wegfall staatlicher Subventionen ("Abwrackprämie") konnten weltweit weiter ggü. 2010 gesteigerte Absatzzahlen verzeichnet werden.

Auch in 2011 haben die Automobilhersteller und ihre Zulieferer massive Investitionen in neue Antriebstechnologien wie z.B. Hybrid- oder Elektroantriebe getätigt und ihre Anstrengungen zur Entwicklung von verbrauchsarmen Fahrzeugen intensiviert. Diese Entwicklung wird durch staatliche Vorgaben zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung aber auch durch steigende Energiepreise befördert.

In diesem konjunkturellen Umfeld haben wir im Geschäftsjahr ein zufrieden stellendes Ergebnis verzeichnen können. Wir konnten gemeinsam mit unserer Muttergesellschaft SB LiMotive Co. Ltd., Korea mehrere Serienaufträge mit Produktionsstart (SOP) Anfang 2013 akquirieren. SB LiMotive Co. Ltd., Korea ist ein Joint Venture zwischen Samsung SDI und Robert Bosch Investments Niederlande.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Umsatz von 65,6 Mio. EUR erwirtschaftet, der sich im Wesentlichen aus Erlösen für Engineering-Leistungen ergab, die im Auftrag von SB LiMotive Co. Ltd erbracht wurden. Dabei handelt es sich zum einen um Leistungen zur Entwicklung eines Plattform-Baukastensystems für Li-Ionen Batteriesysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge (dieses Baukastensystem besteht aus den Komponenten Steuergerät (Hardware und Software), Safety&Fuse-Box, Gehäuse und Thermomanagement) und zum anderen um kundenspezifische Entwicklungsleistungen. Die Gesellschaft befindet sich weiterhin in einer starken Aufbauphase.

1.3 Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2011 betrugen 12,6 Mio. EUR. Neben dem Aus- bzw. Umbau des gemieteten Gebäudes durch SB LiMotive Germany GmbH in Höhe von

0,5 Mio. EUR wurde das Batterieprüfstandsfeld um weitere Testsysteme sowie der Musterbau und das BMS-Labor erweitert.

Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2011 betrugen 2,3 Mio. EUR, wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Leasingverpflichtungen in wesentlichem Umfang sind wir nicht eingegangen.

1.4 Finanzierungsmaßnahmen bzw. - vorhaben

Die getätigten Investitionen wurden aus dem von den Eigentümern zur Verfügung gestellten Kapital finanziert. Bankdarlehen wurden keine aufgenommen.

Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen, Geschäfte mit Finanzderivaten haben wir nicht getätigt.

1.5 Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 gehörten 192 Mitarbeiter dem Unternehmen an. Unterhalb der Geschäftsführung beschäftigen wir vier Abteilungsleiter und 20 Gruppenleiter.

Die Bezahlung orientiert sich bei allen Mitarbeitern am Tarifvertrag der Metallindustrie (Südwest-Metall). Darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz ergaben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse.

1.6 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Durch konsequente Maßnahmen zur Kostensenkung bzw. -reduzierung konnten wir die im Geschäftsplan 2011 vorgesehene Budgetmittel um 2,8 Mio. EUR (oder 4 % vom geplanten Budget) unterschreiten.

2. Darstellung der Lage

2.1 Ertragslage

Der für das Geschäftsjahr 2011 geplante Gesamtertrag konnte erreicht werden und setzte sich zusammen aus mit SB LiMotive Co Ltd. vertraglich vereinbarten Leistungen, die für die Entwicklung eines Plattform-Baukastensystems erbracht wurden, sowie aus Bearbeitung von mehreren Kundenprojekten.

2.2 Finanzlage

Ergänzend zu unseren Ausführungen zur Finanzierung der Investitionen lässt sich feststellen, dass im Geschäftsjahr 2011 auf die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten verzichtet wurde. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch schnelle Zahlung erfüllt. Der Cashflow war in 2011 positiv und entspricht weitgehend den Vorgaben aus dem Geschäftsplan 2011.

2.3 Vermögenslage

Bei einer Bilanzsumme von 44,0 Mio. EUR beträgt die Eigenkapitalquote 27,9 %.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rund 43 %. Fremdkapital wurde nicht aufgenommen. Die Stichtagsliquidität beträgt 6,1 Mio. EUR.

3. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklungen, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

SB LiMotive Germany GmbH hat ein Kontrollmanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden weiterentwickelt, um Risiken besser bewerten und handhaben zu können.

Grundsätzliche Risiken ergeben sich aus der weltweit guten, aber zunehmend instabilen konjunkturellen Lage. Es ist weiterhin zu beobachten, dass nahezu alle Automobilhersteller weltweit intensiv an der Entwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen arbeiten, was erhebliche Chancen auf neue, umfangreiche Aufträge eröffnet. Die weltweite Präsenz von SB LiMotive und die Vertriebsstärke von Bosch unterstützen diesen positiven Ausblick.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen.

4. Sonstige Angaben, insbesondere über die weitere Entwicklung

Der zufriedenstellende Auftragsbestand zum 31.12.2011 und die laufenden vielversprechenden Akquisetätigkeiten sowie das ungebrochene Interesse der Autoindustrie nach der Entwicklung von elektrifizierten bzw. elektrischen Antrieben weisen auf eine Steigerung der Umsätze in 2012 hin.

Vor dem Hintergrund der weltweiten konjunkturellen Entwicklung insbesondere in Europa mit der Euro-Krise und der damit verbundenen Gefahr, dass Entwicklungsprojekte verschoben werden, ist eine Jahresumsatzprognose mit sehr großen Unsicherheiten behaftet.

Gleichwohl planen wir aus heutiger Kenntnis mit einer ambitionierten Erwartung betreffend der Gesamtleistung für 2012.

Vor dem oben beschriebenen konjunkturellen Hintergrund, dem starken Wettbewerb und dem damit verbundenen massiven Druck auf die Preise sowie der Erfordernis erhebliche Vorleistungen zu erbringen, rechnen wir trotz eines steigenden Umsatzes nicht mit einem gegenüber dem Vorjahr verbesserten Jahresergebnis.

Auch für das Jahr 2013 erwarten wir hinsichtlich der Gesamtleistung eine positive Entwicklung.

 

Stuttgart, 8. März 2012

JinGun Lee, Geschäftsführer

Dr. Joachim Fetzer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
31.12.2010
Anlagevermögen    
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 2.268.820 926.840
Sachanlagen 16.842.208 7.881.357
  19.111.028 8.808.197
Umlaufvermögen    
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.900.321 1.315.233
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.080.257 6.891.205
Sonstige Vermögensgegenstände 2.779.125 1.121.232
  18.759.703 9.327.670
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.119.222 7.099.469
  24.878.925 16.427.139
Rechnungsabgrenzungsposten 46.969 0
  44.036.922 25.235.336

Passiva

   
  31.12.2011
31.12.2010
Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000
Kapitalrücklage 9.570.000 9.570.000
Gewinnrücklagen 1.298.632 532.850
Jahresüberschuss 1.316.453 765.782
  12.285.085 10.968.632
Rückstellungen    
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.968.843 2.157.498
Steuerrückstellungen 695.929 873.322
Sonstige Rückstellungen 4.771.497 5.096.215
  9.436.269 8.127.035
Verbindlichkeiten    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.526.458 520.431
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.873 807.229
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 15.741.031 4.812.009
Sonstige Verbindlichkeiten 2.206 0
  22.315.568 6.139.669
  44.036.922 25.235.336

Gewinn- und Verlustrechnung

  2011
2010
Umsatzerlöse 65.620.519 30.539.751
Sonstige betriebliche Erträge 355.685 88.694
davon Erträge aus Währungsumrechnung T€ 38; (VJ: T€ 28)    
  65.976.204 30.628.445
Materialaufwand    
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -313.644 -1.171.802
Aufwendungen für bezogene Leistungen -41.550.393 -14.149.061
  -41.864.037 -15.320.863
Personalaufwand    
Löhne und Gehälter -12.280.495 -7.790.835
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.340.709 -1.586.466
  -14.621.204 -9.377.301
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.257.463 -1.082.260
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.125.457 -2.751.627
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung T€ 17; (VJ: T€ 8)    
  -7.382.920 -3.833.887
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.110 2.764
davon Aufwendungen aus Abzinsung T€ 22; (VJ: T€ 0)    
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -140.303 -92.904
davon Aufwendungen aus Aufzinsung T€ 136; (VJ: T€ 93)    
  -101.193 -90.140
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.006.850 2.006.254
Außerordentliche Aufwendungen 0 -492.228
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -690.397 -748.244
Jahresüberschuss 1.316.453 765.782

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von ein bis zu drei Jahren), bewertet.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen zwei und 14 Jahren), angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 150 € bis 1.000 € werden in einem Sammelposten erfasst. Davon werden jährlich 20 % gewinnmindernd abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG).

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken gemäß § 253 Abs. 1 HGB berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in der Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der "Projected Unit Credit-Methode". Die Anwartschaftsbarwerte werden nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Verwendung der Richttafeln 2005G und unter Berücksichtigung zukünftig erwarteter Gehalts- und Rentensteigerungen sowie der erwarteten Mitarbeiterentwicklung ermittelt. Die wichtigsten versicherungsmathematischen Annahmen für die Bewertung sind der Rechnungszins von 5,13 %, ein durchschnittlicher Einkommenstrend von 3,00 %, ein durchschnittlicher Rententrend von 1,50 % bzw. 1,00 % und eine durchschnittliche Fluktuationsrate von 2,00 %.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus der "Entwicklung des Anlagevermögens" zu entnehmen. Diese ist im Anhang als Anlage beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten 14,1 Mio. EUR Forderungen gegen Gesellschafter. Es handelt sich dabei um Forderungen aus dem Development and Application Service Agreement (DAS).

3. Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von T€ 100 ist vollständig einbezahlt.

Die Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 1.299 enthalten den per Gesellschafterbeschluss vom 16. August 2011 in die Gewinnrücklagen eingestellten Jahresüberschuss aus dem Vorjahr (T€ 766) sowie die im Vorjahr aufgrund der BilMoG Umstellung direkt in den Gewinnrücklagen erfasste Abzinsung der langfristiger Rückstellungen (T€ 9).

4. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 2,7 Mio. EUR sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von 2,1 Mio. EUR enthalten.

5. Verbindlichkeiten

In den ausschließlich kurzfristigen Verbindlichkeiten sind insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6,5 Mio. EUR, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von ca. 46 TEUR sowie Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen in Höhe von 15,7 Mio. EUR enthalten.

6. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in T€ verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

  Eigenfertigung Handelswaren Gesamt
Inland 3.210 49 3.259
Ausland 62.194 167 62.361
Gesamt 65.594 216 65.620

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Miete in Höhe von 1,2 Mio. EUR, Umbaukosten in Höhe von 0,5 Mio. EUR, Reisekosten in Höhe von 1,1 Mio. EUR, Transportkosten in Höhe von 0,6 Mio. EUR und Weiterbildungskosten in Höhe von 0,4 Mio. EUR enthalten.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position enthält Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 136.

4. Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten im Umfang von T€ 909 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Periodenfremde Erträge aus Steuererstattungen sowie aus der Auflösung des nicht verbrauchten Teils der Steuerrückstellungen für das Jahr 2010 haben die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 219 auf T€ 690 reduziert.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von T€ 53 enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 151 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Geschäftsführung

JinGun Lee, Vorsitzender, Yongin-si , Korea,

Dr. Joachim Fetzer, Stellvertretender Vorsitzender, Stuttgart

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

  2012
T€
2013
T€
2014
T€
Miet- und Pachtverträge unbewegliches Anlagevermögen 1.884 1.884 1.884
Sonstige Miet- und Pachtverträge 370 370 370

4. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SB LiMotive Co. Ltd., Yongin-si, Korea, einbezogen. Gesellschafter dieses Unternehmens sind die Robert Bosch-Gruppe und die Samsung SDI-Gruppe.

 

Stuttgart, den 8. März 2012

JinGun Lee, Geschäftsführer

Dr. Joachim Fetzer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2011
Zugänge
Abgänge
31.12.2011
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 1.477.054 2.133.787 0 3.610.841
Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 2.501.164 2.167.672 0 4.668.836
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.049.164 3.229.503 54.804 9.223.863
Anlagen im Bau 282.640 5.073.565 0 5.356.205
  8.832.968 10.470.740 54.804 19.248.904
  10.310.022 12.604.527 54.804 22.859.745
    Restbuchwerte  
  Kumulierte
Abschreibungen
31.12.2011
31.12.2011
31.12.2010
Abschreibungen
im Geschäftsjahr
2011
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 1.342.021 2.268.820 926.840 791.807
Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 607.900 4.060.936 2.365.242 471.978
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.798.796 7.425.067 5.233.475 993.678
Anlagen im Bau 0 5.356.205 282.640 0
  2.406.696 16.842.208 7.881.357 1.465.656
  3.748.717 19.111.028 8.808.197 2.257.463

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SB LiMotive Germany GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 8. März 2012

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marcus Nickel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Volker Hein, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2012 festgestellt.

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