H-Bau Technik GmbHLiquidiert

79771 Klettgau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 620323
Eingetragen
12.4.1977
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Die Herstellung und der Vertrieb von Bauzulieferartikeln für den Einsatz in der Beton-, Mauerwerks- und Holzbauindustrie.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

H-Bau Technik GmbH

Klettgau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVSEITE

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 929.110,00     811.388,18  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.241.940,00     1.431.865,00 2.243.253,18
3. geleistete Anzahlungen 361.860,75 2.532.910,75      
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.036.986,01     1.888.026,01  
2. technische Anlagen und Maschinen 1.945.134,70     2.070.427,04  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.983.503,00     2.038.339,15  
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 320.063,12 7.285.686,83   1.167.335,48 7.164.127,68
III. Finanzanlagen          
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.906.000,00     2.069.000,00  
2. Beteiligungen 225.777,76     217.653,76  
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 638.002,00 11.769.779,76   729.002,00 3.015.655,76
      21.588.377,34   12.423.036,62
B. Umlaufvermögen          
I. Vorräte          
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.417.244,64     2.226.273,00  
2. unfertige Erzeugnisse 635.475,00     745.434,00  
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.823.622,00     1.844.183,00  
    4.876.341,64     4.815.890,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände          
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.673.439,40     2.807.396,14  
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.172.214,93     1.871.470,30  
3. sonstige Vermögensgegenstände 701.476,17     379.942,27  
    3.547.130,50     5.058.808,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   21.028.207,85     24.342.370,20
      29.451.679,99   34.217.068,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten     42.928,47   29.216,75
      51.082.985,80   46.669.322,28

PASSIVSEITE

         
    31.12.2015 31.12.2014
   
A. Eigenkapital          
I. Gezeichnetes Kapital   500.000,00   500.000,00  
II. Kapitalrücklage   102.258,38   102.258,38  
III. Gewinnrücklagen          
1. Satzungsmäßige Rücklage   500.000,00   500.000,00  
IV. Gewinnvortrag   42.220.014,87   36.609.679,27  
V. Jahresüberschuss   4.681.820,78 48.004.094,03 5.610.335,60 43.322.273,25
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen     55.833,08   59.267,92
C. Rückstellungen          
1. Steuerrückstellungen   62.285,00   398.455,00  
2. sonstige Rückstellungen   1.724.709,00 1.786.994,00 1.728.068,00 2.126.523,00
D. Verbindlichkeiten          
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   799.107,20   731.533,40  
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   28.144,00   21.800,66  
3. sonstige Verbindlichkeiten   408.813,49 1.236.064,69 407.924,05 1.161.258,11
      51.082.985,80   46.669.322,28

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015

  2015 2014
 
1. Umsatzerlöse 41.982.147,45   43.533.790,35  
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -79.256,00   -133.324,00  
3. sonstige betriebliche Erträge 307.336,63 42.210.228,08 776.465,87 44.176.932,22
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -16.305.374,64   -16.722.799,76  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -91.716,47 -16.397.091,11 -144.760,85 -16.867.560,61
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -7.299.858,04   -7.398.889,68  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.524.775,64   -1.460.714,34  
- davon für Altersversorgung: (-23.478,00) -8.824.633,68 (-20.450,00) -8.859.604,02
6. Abschreibungen        
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -1.491.770,35   -1.376.107,58
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   -9.288.702,16   -9.143.739,30
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 297.729,38   191.368,18  
- davon aus verbundenen Unternehmen: (177.770,93)   (69.493,97)  
- davon aus der Aufzinsung (0,00)   (0,00)  
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -8.125,00   -198.000,00  
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.910,55   -7.250,00  
- davon an verbundene Unternehmen: (0,00)   (0,00)  
- davon aus der Abzinsung (-1.700,00) 287.693,83 (-800,00) -13.881,82
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   6.495.724,61   7.916.038,89
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.798.193,88   -2.289.842,39  
13. sonstige Steuern -15.709,95 -1.813.903,83 -15.860,90 -2.305.703,29
14. Jahresüberschuss   4.681.820,78   5.610.335,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB i. V. mit § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen zwischen drei Jahren für Software und fünfzehn Jahren für einen entgeltlich erworbenen Firmenwert. Entgeltlich erworbene Patente werden über die Restlaufzeit des Patentschutzes abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und zwanzig Jahren) bei Neuzugängen, und vermindert um degressive Abschreibungen bei Altbeständen, angesetzt. Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter wird im Zugangsjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Pool gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 7 des Anhangs dargestellt.

Der im Jahr 2008 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren abgeschrieben, weil die unter dem erworbenen Markennamen vertriebenen Produkte über den Abschreibungszeitraum technisch zeitgemäß und konkurrenzfähig sein werden. Der in 2012 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe (T€ 10.906,0) Forderungen gegen Gesellschafter.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten keine Beträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 64,8 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 2 KStG beträgt T€ 10,0.

Der von der Landesbank Baden-Württemberg im Jahr 2003 gewährte Zuschuss für den Bau einer neuen Produktionshalle sowie den Kauf einer neuen Schweißanlage wurde als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passiviert, und wird über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst. Der Sonderposten wird nach Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Einzelposten:

  T€
noch zu gewährende Boni 621,4
Gewährleistungen 217,4
Urlaubsansprüche 260,0
Tantieme und Gewinnbeteiligungen 367,0

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

  Stand
31.12.2015
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
zwischen 1 und 5 Jahren
Restlaufzeit
mehr als 5 Jahre
Sicherheiten
   
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 799.107,20 799.107,20 0,00 0,00  
(Vorjahr) (731.533,40) (731.533,40) (0,00) (0,00)  
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 28.144,00 28.144,00 0,00 0,00  
(Vorjahr) (21.800,66) (21.800,66) (0,00) (0,00)  
Sonstige Verbindlichkeiten 408.813,49 408.813,49 0,00 0,00  
(Vorjahr) (407.924,05) (407.924,05) (0,00) (0,00)  
- davon gegenüber Gesellschaftern (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)  
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)  
- davon aus Steuern (147.399,31) (147.399,31) (0,00) (0,00)  
(Vorjahr) (174.605,16) (174.605,16) (0,00) (0,00)  
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (3.436,44) (3.436,44) (0,00) (0,00)  
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)  
  1.236.064,69 1.236.064,69 0,00 0,00  
(Vorjahr) (1.161.258,11) (1.161.258,11) (0,00) (0,00)  

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die getätigten Umsätze gliedern sich (vor Skonti, Boni etc.) in Handel T€ 6.975,3 (davon Inland T€ 3.768,5) und Produktion T€ 36.084,8 (davon Inland T€ 23.163,3).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von T€ 3,4.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von € 177.770,93.

Auf den Wertansatz einer ausländischen Beteiligungsgesellschaft wurde eine außerplanmäßige Abschreibung gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB in Höhe von T€ 8,1 vorgenommen.

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2015 wurden 224 Mitarbeiter beschäftigt, davon 72 Angestellte und 152 gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführer der H-Bau Technik GmbH sind:

Herr Markus Glattfelder, Diplom-Ingenieur

Herr Christian Hofmann, Bilanzbuchhalter

Die Angabe der Gesamtbezüge der in 2015 tätigen Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 22,3, komplett für Abschlussprüfungsleistungen.

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die H-Bau Technik GmbH Anteile von mindestens 20 % hat:

Name Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital Letztes Jahresergebnis
Jordahl H-BAU Österreich GmbH Enns (A) 50,00 € 1.412.173,66 € -25.457,36
J&P Building Systems Ltd. Thame (GB) 20,00 £ 4.458,00 £ 93.116,00
Jordahl H-Bau France SARL Besancon (F) 48,18 € -187.401,44 € -499.326,84
J&P Stavebni technika s.r.o. Prag (CZ) 38,71 TCZK 13.480,0 TCZK 5.447,0

 

Klettgau, den 31.03.2016

H-Bau Technik GmbH

- Geschäftsführung -

Markus Glattfelder

Christian Hofmann

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 05.10.2016 unverändert festgestellt.

Der Jahresüberschuss 2015 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2015

Anschaffungs -/Herstellungskosten
  Stand 01.01.2015 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2015
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.323.508,97 283.303,15 0,00 98.822,51 2.705.634,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.742.695,80 0,00 0,00 0,00 2.742.695,80
3. geleistete Anzahlungen 0,00 361.860,75 0,00 0,00 361.860,75
  5.066.204,77 645.163,90 0,00 98.822,51 5.810.191,18
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.795.786,55 33.120,04 0,00 1.236.992,17 4.065.898,76
2. technische Anlagen und Maschinen 5.111.408,35 115.400,32 -144.633,71 303.152,47 5.385.327,43
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.281.483,11 372.063,60 -194.576,96 10.166,56 4.469.136,31
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.167.335,48 801.861,35 0,00 -1.649.133,71 320.063,12
  13.356.013,49 1.322.445,31 -339.210,67 -98.822,51 14.240.425,62
III. Finanzanlagen          
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.069.000,00 8.837.000,00 0,00 0,00 10.906.000,00
2. Beteiligungen 1.142.529,72 16.250,00 -110.732,75 0,00 1.048.046,97
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 984.013,57 0,00 -91.000,00 0,00 893.013,57
  4.195.543,29 8.853.250,00 -201.732,75 0,00 12.847.060,54
  22.617.761,55 10.820.859,21 -540.943,42 0,00 32.897.677,34
Abschreibungen
  Stand 01.01.2015 Abschreibungen lfd. Jahr Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2015
   
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.512.120,79 264.403,84 0,00 0,00 1.776.524,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.310.830,80 189.925,00 0,00 0,00 1.500.755,80
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.822.951,59 454.328,84 0,00 0,00 3.277.280,43
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 907.760,54 121.152,21 0,00 0,00 1.028.912,75
2. technische Anlagen und Maschinen 3.040.981,31 495.696,14 -96.484,72 0,00 3.440.192,73
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.243.143,96 420.593,16 -178.103,81 0,00 2.485.633,31
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.191.885,81 1.037.441,51 -274.588,53 0,00 6.954.738,79
III. Finanzanlagen          
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 924.875,96 8.125,00 -110.731,75 0,00 822.269,21
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 255.011,57 0,00 0,00 0,00 255.011,57
  1.179.887,53 8.125,00 -110.731,75 0,00 1.077.280,78
  10.194.724,93 1.499.895,35 -385.320,28 0,00 11.309.300,00
Buchwerte
  Stand
01.01.2015
Stand
31.12.2015
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 811.388,18 929.110,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.431.865,00 1.241.940,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 361.860,75
  2.243.253,18 2.532.910,75
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.888.026,01 3.036.986,01
2. technische Anlagen und Maschinen 2.070.427,04 1.945.134,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.038.339,15 1.983.503,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.167.335,48 320.063,12
  7.164.127,68 7.285.686,83
III. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.069.000,00 10.906.000,00
2. Beteiligungen 217.653,76 225.777,76
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 729.002,00 638.002,00
  3.015.655,76 11.769.779,76
  12.423.036,62 21.588.377,34

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

H-BAU Technik GmbH, Klettgau

1. Branchenentwicklung 2015

Gemäß der Statistik des Instituts für Stahlbetonbewehrung e.V. (ISB) und dem ECS - (Engineered Construction Systems) stieg das gesamte Bauvolumen in Europa (Wohnungs- und Nichtwohnungsbau sowie Ingenieur- und Tiefbau) im Jahr 2015 insgesamt um 1,6 % zum Vorjahr.

Wenn man den Wohnungsbau und den Nichtwohnungsbau getrennt betrachtet, stieg der Wohnungsbau 2015 in Europa 2,2 % und der Nichtwohnungsbau sank um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr. In Frankreich musste ein Rücklauf in Höhe von 3,1 % des Wohnungsbauvolumens verzeichnet werden. Ein Rückgang um weniger als 1 % stellte sich im Wohnungsbauvolumen in der Schweiz und auch in Österreich dar. Dem entgegen steht ein Zuwachs an Wohnungsneubauvolumen in Deutschland in Höhe von 5,5 % und in Polen um 6,2 %.

Die Baugenehmigungen (umbauter Raum) stiegen im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau in 2015 um 3,6 %, bezogen auf das Vorjahr.

Zum Jahresende 2015 konnte das Bauhauptgewerbe einen Umsatzzuwachs von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Zu dieser Entwicklung hat auch der milde Dezember beigetragen. Ebenso ist diese positive Entwicklung zum wiederholten Male vom Wohnungsbau ausgegangen. Die Bausparte hat im vergangenen Jahr von den nach wie vor niedrigen Zinsen, der guten Arbeitsmarktlage und der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum insbesondere in Ballungsgebieten profitiert.

Laut Statistischem Bundesamt waren Ende 2015 763.400 Personen im Bauhauptgewerbe tätig, was ein Plus von 0,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

2. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016

Die Aussichten für das Jahr 2016 sind wie immer deutlich unterschiedlich und hängen davon ab, wie die konjunkturelle Entwicklung insgesamt verläuft. Die deutsche Bauwirtschaft prognostiziert ein nominales Umsatzplus von 3,0 %.

Im Wohnungsbau erwartet das deutsche Baugewerbe für das Jahr 2016 ein Umsatzwachstum von 5 %. Laut Präsident des deutschen Baugewerbes Dr.-Ing. Loewenstein sind gerade in Ballungsräumen preiswerte Wohnräume knapp. Die anhaltende Binnenwanderung sowie die steigende Zahl an Flüchtlingen erfordert ein hohes Maß an Wohnräumen.

Für die Entwicklung im Wirtschaftsbau wird es entscheidend darauf ankommen, wie sich die Gesamtwirtschaft entwickelt. Laut Präsident des deutschen Baugewerbes Bauer investiert die deutsche Wirtschaft zu wenig. Daher ist davon auszugehen, dass die Umsätze im Wirtschaftsbau auf gleichem Niveau bleiben.

Im Bereich des öffentlichen Bauens erwartet die Bauwirtschaft für 2016 eine deutliche Steigerung der öffentlichen Bauinvestitionen. Bau-Spitzenverbände rechnen mit einer Umsatzsteigerung um 4% für 2016.

Das Neubauvolumen in Europa soll in den Jahren 2016-2018 um 4,4 %, 4,1% und 2,7 % steigen. Im Wohnungsbau wird das Neubauvolumen nach Einschätzung von Euroconstruct in den Jahren 2016-2018 um 6,4 %, 4,1 % und 2,6 % steigen. Im Jahr 2016 sollen die Baugenehmigungen in Deutschland um 7,8 % und im Jahr 2017 um 1,8 % steigen. Ein Plus an Wohnungsfertigstellungen in Europa wird 2016 um 4,8 % und in 2017 um 5,6 % prognostiziert. Die negative Situation in Frankreich wird sich auch 2016 lt. Architektenbarometer nicht spürbar verändern. Auch wenn einzelne Indikatoren wie z.B. Auftragsbestände und Genehmigungen in Frankreich leichte Verbesserungen andeuten, bleibt die Gesamtsituation vorerst negativ.

Das erste Quartal 2016 war wie so oft sehr unterschiedlich in Bezug auf die Monatsumsätze. Nach einem sehr schwachen Januar folgten ein extrem starker Februar und ein durchschnittlicher März. So dass die Umsätze kumuliert leicht über dem Vorjahr lagen. Die Export Umsätze haben sich stabilisiert und der Umsatz in Deutschland lag im Bereich der Wohnungsbauprognosen von 2016. Die gemeldeten Auftragsbestände im Bereich der Fertigteilwerke sind als gut zu bezeichnen, so dass mit einer positiven Entwicklung im ersten Halbjahr gerechnet werden kann. Wie in 2015 können die konjunkturellen Aussichten positiv bewertet werden. Der Preisdruck am Markt ist jedoch sehr hoch. Während in 2015 dies noch hauptsächlich die Wärmedämmelemente betraf, gilt dies nun beinahe für alle unsere Produktbereiche.

Die Umstellung auf das neue ERP System, auch im Bereich der Produktionssteuerung ist umgesetzt und wird uns für dieses Jahr einige Vorteile sowohl in der Produktion als auch in der Beschaffung bringen. Die Einzelergebnisse sowie das Gesamtergebnis liegen im Plan. Viele Weiterentwicklungen im Bereich der Produktion wie auch der Produkte selbst sind angestoßen und laufen ebenfalls im Plan. Weiteres hierzu unter Punkt 11.

3. Umsatzentwicklung H-BAU Technik GmbH 2015

Der Gesamtumsatz im Jahr 2015 lag mit ca. 42,0 Mio. € um 3,6 % unter dem Vorjahresumsatz. Dabei sind die Umsätze in Deutschland um 2,0 % und der Auslandsumsatz um 5,9 % gesunken.

Hauptverantwortlich für die Umsatzrückgänge war sowohl in Deutschland, als auch im Ausland, der Produktbereich der Wärme-dämmelemente und ebenfalls, jedoch auf deutlich geringerem Niveau der Abdichtung. Entgegen der konjunkturellen Entwicklung, gerade in Deutschland im Wohnungsbau, mussten Rückgänge verzeichnet werden, welche alleine aufgrund des Wettbewerbsdrucks zu erklären sind. Die größten Rückgänge waren im Ausland in Frankreich, Österreich und Polen zu verzeichnen. Aufgrund zum Teil beengter Produktionsflächen konnte teilweise in der Hauptsaison nicht rechtzeitig produziert und geliefert werden. Diese Situation hat die Umsatzentwicklung ebenfalls beeinflusst. Ansonsten gab es keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

4. Produktion

Aufgrund der Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr und einer gleichzeitigen Erhöhung der Mitarbeiteranzahl im gewerblichen Bereich, war zum Teil die Auslastung der Produktion geringer als im Vorjahr. Da die räumlichen Bedingungen im Bereich der "Stahlproduktion" jedoch noch sehr beengt waren, gab es hier in der Hauptsaison Engpässe. Ende des Jahres wurde die Produktion jedoch in die neue Produktionshalle mit deutlich mehr Platz verlagert, sodass für 2016 die Produktionsabläufe in diesem Bereich deutlich entspannter sind und es zu keinen Engpässen mehr kommen dürfte. Weitere wesentliche Veränderungen in den Produktionen gab es 2015 nicht. Die Kapazitäten im Bereich der Abdichtung sind problemlos erweiterbar.

5. Investitionen 2015

Im Bereich bauliche Maßnahmen konnte die Erweiterung des Bürogebäudes inkl. Außenanlagen fertiggestellt werden. Ebenfalls wurde das bisherige Bürogebäude umgestaltet und in zwei Produktionshallen neue Sozialräume geschaffen.

Ein neues ERP System konnte 2015 erfolgreich eingeführt werden. Ziel des Projektes war es, eine systemgestützte Steuerung sämtlicher Abläufe der Wertschöpfungskette einzuführen.

Wir werden auch weiterhin mit kleinen überschaubaren Schritten die Firma H-BAU Technik GmbH weiter entwickeln. Alles unter dem Hauptaugenmerk der Kostenkontrolle, der Produkterweiterung, der Weiterentwicklung in der Fertigungstiefe und der Qualitätsverbesserung.

Auch in der Produktion wurden verschiedene Investitionen getätigt. Hauptsächlich wurde der Maschinenpark und Werkzeuge erneuert und ergänzt. Ebenso wurde in den Fuhrpark investiert.

Wie die Jahre zuvor wurden natürlich im Bereich der Produktneu- sowie Produktweiterentwicklung deutliche Investitionen getätigt, um zum Beispiel Zulassungen, Prüfungen oder auch Fertigungstechniken zu verbessern.

Die Identität von H-BAU hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und stetig weiterentwickelt. Damit der äußere Eindruck den inneren Werten und der Betriebskultur entspricht, entschied die Geschäftsführung in Kooperation mit der Marketingabteilung das bisherige Corporate Design zu überarbeiten. Das neue Konzept wurde erstmals auf der Messe BAU vorgestellt. Um den Auftritt im neuen Design zu komplettieren wurde im Jahr 2015 auch die H-BAU Website erneuert.

6. Personalentwicklung 2015

Der durchschnittliche Personalstand betrug im Jahr 2015, 224 Mitarbeiter ohne Auszubildende. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 3 Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Beschäftigt werden im Durchschnitt:

im Jahr 2015: 152 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich
  72 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich
im Jahr 2014: 154 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich
  67 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich

7. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Aufgrund der konsequenten Thesaurierung der Ergebnisse der Vorjahre und der Rückführung von Verbindlichkeiten hat sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 92,8 % in 2014 auf 93,9 % im Jahr 2015 weiter erhöht.

Die Eigenkapitalrentabilität sank von 13,0 % im Vorjahr auf 9,8 % in 2015.

Die Umsatzrentabilität reduzierte sich vom Vorjahr mit 18,2 % auf 15,4 % in 2015.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich um T€ 1.420,1 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die nachstehende Kapitalflussrechnung wurde gemäß DRS 2.1 auf Grundlage des Finanzmittelfonds erstellt.

Kapitalflussrechnung

  2015 2014
  T€ T€
Jahresüberschuss 4.681,8 5.610,3
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.491,8 1.376,1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 8,1 198,0
Abnahme/Zunahme der Rückstellungen -5,1 141,8
sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen 0,0 0,0
Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der übrigen Aktiva 1.797,2 -270,8
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der übrigen Passiva 71,4 -1.446,9
Gewinn aus Anlagenabgängen -37,5 -37,5
Verluste aus Anlagenabgängen 48,9 13,9
Zinsaufwendungen 1,9 7,3
Zinserträge -297,7 -191,4
Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.798,2 2.289,8
Ertragsteuerzahlungen -2.448,8 -2.000,5
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 7.110,2 5.690,1
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 37,1 45,0
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 107,1 247,3
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.684,3 -2.334,1
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -283,3 149,8
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -8.853,2 -289,0
Erhaltene Zinsen 252,4 170,5
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -10.424,2 -2.310,1
Einzahlung aus Kapitalerhöhungen 0,0 0,0
Auszahlungen an Unternehmenseigner 0,0 0,0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0,0 0,0
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten 0,0 0,0
Gezahlte Zinsen -0,2 0,0
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -0,2 0,0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.314,2 3.380,0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 24.342,4 20.962,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 21.028,2 24.342,4

8. Chancen- und Risikobericht

Wir erwarten eine stabile Entwicklung mit leicht steigenden Umsätzen. Die politische Situation in Europa ist weiterhin als sehr inhomogen zu bezeichnen. Die Flüchtlingsfrage bringt jedoch nicht nur Risiken sondern auch Chancen mit sich. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum wird weiter steigen. Das niedrige Zinsniveau mit der Gefahr von Strafzinsen wird auch die Investitionen in Wohneigentum weiter beflügeln. Für den Wohnungsneubau sind somit die Aussichten durchaus positiv zu bewerten.

Die Investitionen im Industrie- und Gewerbebau sind deutlich verhaltener. Das diskutierte und bevorstehende Handelsabkommen mit den USA, die Präsidentenwahl in den USA aber auch die nach wie vor nicht ausgestandene Schuldenkrise in Europa hemmen hier die Entscheidungsträger nicht unwesentlich.

Der Wettbewerbsdruck ist weiterhin unverhältnismäßig hoch. Durch stetige Weiterentwicklungen und Innovationen versuchen wir den Preisdruck zu umgehen. Hierzu dienen auch Veränderungen in der Fertigungstechnik. Die Breite der Produktpalette macht uns weiterhin zu einem attraktiven Lieferanten für unsere Kunden.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der H-BAU Technik GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken bestehen in nur geringem Umfang, da die wesentlichen Geschäfte in Euro abgewickelt werden. Die Liquiditätslage ist ausgezeichnet. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Auf dem Beschaffungsmarkt sind keine negativen Entwicklungen erkennbar. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen an unseren Standorten durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Vor dem Hintergrund unserer In-novationskraft, sowie unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschafft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

9. Sonstiges

Die Einführung eines neuen ERP-Systems, die Schaffung neuer Produktionsflächen in Klettgau und den sich dadurch neu ergebenden Möglichkeiten in der Produktionsplanung wie auch in der Marktbearbeitung lassen uns zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die Umsetzung des neuen Corporate Designs ist mit der Entwicklung des neuen Internetauftritts zum großen Teil abgeschlossen. In 2016 folgt nun noch eine diesbezügliche Anzeigenkampagne.

10. Unternehmen mit Beteiligung 2015

Name Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital letztes Jahresergebnis
         
Jordahl H-BAU Österreich GmbH Enns (A) 50,00 € 1.412.173,66 € -25.457,36
J&P Building Systems Ltd. Thame (GB) 20,00 € 4.464,59£ 93.116,00
Jordahl H-Bau France SARL Besancon (F) 48,18 € -187.401,44 € -499.326,84
J&P Stavebni technika s.r.o. Prag (CZ) 38,71 TCZK 13.480,00 TCZK 5.447,00

Während sich die Beteiligungen in UK und Tschechien deutlich erholt und sich sowohl umsatzseitig wie auch im Ergebnis positiv entwickelt haben hat sich die Situation in Österreich und Frankreich verschlechtert. Österreich leidet stark unter dem Preisdruck am Markt und hat deutlich an Marge verloren.

Die konjunkturellen Probleme in Frankreich haben sich voll auf unsere Beteiligung durchgeschlagen. Zu Ende 2015 wurden jedoch Restrukturierungsmaßnahmen beschlossen und auch zum größten Teil schon umgesetzt (z.B. Schließung der Zweitniederlassung in Aleçon).

11. Voraussichtliche Entwicklung und geplante Maßnahmen 2016

Die konjunkturellen Aussichten/Prognosen wurden unter Punkt 2 bereits ausgeführt.

Entwicklungen im Bereich der verschiedensten Produktbereiche jedoch auch in der Fertigung sind geplant und werden z.T. auch in 2016 umgesetzt werden.

Durch personelle Aufstockung im Bereich der Technik sowie bei den Beratungsingenieuren wird die Betreuung der Planer erhöht werden. Ziel ist es die Produkte mehr in die Ausschreibungen zu bringen und Neuprodukte sowie Produktverbesserungen besser, effizienter und erfolgreicher am Markt einzuführen.

Nach starken strukturellen Veränderungen in den Vorjahren wird in 2016 die erfolgreiche Marktbearbeitung im Fokus stehen.

Weitere Investitionen, wie neue Produktionsanlagen, Regalanlagen, Investitionen im EDV Bereich sowie Anschaffungen im Bereich Fuhrpark sind geplant.

Ziel der H-BAU Technik GmbH ist es, durch eine stetige Kostenkontrolle, den Ausbau der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland sowie durch stetige Verbesserungen der Produktionsprozesse die Marktanteile wieder moderat zu erhöhen.

Unter Berücksichtigung des Geschäftsjahres 2015 wurde für 2016 mit moderaten Steigerungen im Umsatz geplant, die für alle Produktgruppen gilt. Kostenseitig gehen wir von einer an den Umsatzplan angepassten Entwicklung aus, wodurch wir insgesamt mit einem ähnlichen Ergebnis wie 2015 rechnen. Die aktuellen Zahlen entsprechen für das erste Quartal 2016 dem Plan.

 

Klettgau, den 31.03.2016

H-BAU Technik GmbH

Markus Glattfelder, Geschäftsführer

Christian Hofmann, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Aufgrund unserer Prüfung haben wir den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 der

 

H-BAU Technik GmbH
Klettgau

mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der H-BAU Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 8. April 2016

DR. PROVINSKY, RÖDIGER & PARTNER mbB
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Dipl.-Kfm. Dr. Peter Provinsky, Wirtschaftsprüfer

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