NEUPG Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Musfeldt seit 10.5.2023 | Prokura |
Rabea Brinker seit 17.12.2020 | Geschäftsführer |
Alexander Luuk seit 23.8.2018 | Geschäftsführer |
Felicitas Schrom seit 1.9.2015 | Prokura |
Romana Hälterlein seit 27.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG | 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PRUNA Betreiber GmbHGrünwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht 2019Grundlagen Die Gesellschaft hat bis zum 26.08.2019 in Duisburg-Schwelgern die von der CARBONARIA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Kokerei Schwelgern KG geleasten Anlagen zur Erzeugung von Koks und der hierbei entstehenden Kuppel- und Nebenprodukte betrieben. Danach endete der Leasingvertrag durch Zeitablauf. Der Betrieb der Anlagen erfolgte für die PRUNA durch die KBS Kokereibetriebsgesellschaft Schwelgern GmbH (KBS), ein Tochterunternehmen der thyssenkrupp AG auf der Grundlage eines zwischen beiden Gesellschaften abgeschlossenen Betriebsführungsvertrages. Dieser endete ebenfalls mit Ablauf des 26.08.2019. Die thyssenkrupp Steel Europe AG (tk SE) hatte sich im Rahmen eines Abnahmevertrages verpflichtet, die Produktion an Koks und Koksgas abzunehmen. Darüber hinaus war tk SE berechtigt, die Kuppel- und Nebenprodukte der Kokerei, soweit Eigenbedarf besteht, zu beziehen. Die vorgenannten Verträge endeten jeweils mit Ablauf des 26.8.2019. Damit endete die Funktion der PRUNA als Betreibergesellschaft der Kokerei. Gemäß Abnahmevertrag mit der tk SE flossen alle mit der Erzeugung der Kokerei Schwelgern im Zusammenhang stehenden Aufwendungen in den Kokspreis ein. Aufgrund dieser Vertragsgestaltung war ein negatives sowie ein wesentliches positives operatives Ergebnis der PRUNA ausgeschlossen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte über die KBS. Des Weiteren sicherte die tk SE im Rahmen von Dienstleistungsverträgen u.a. die (jederzeitige) Rohstoffversorgung. Wirtschaftsbericht Geschäftsentwicklung Globaler Stahlmarkt Der internationale Stahlmarkt befand sich auch in 2019 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt auf einem Wachstumspfad, jedoch auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Die weltweite Rohstahlproduktion stieg im Vorjahresvergleich mit rd. 62,5 Mio. t auf nunmehr rd. 1,85 Mrd. t. nur noch um rd. 3,5% Das Wachstum wird zudem mit +76,3 Mio. t vorrangig durch China dominiert, während nahezu alle anderen wesentlichen Stahl produzierenden Länder stagnierten oder eine sogar rückläufige Produktion verzeichneten. (Quelle: BDSV/WV-Stahl - World Steel Association). Branchenumfeld Der mit Ausnahme von China insgesamt rückläufigen Stahlproduktion konnten sich auch die Märkte in der EU und Deutschland nicht entziehen. Demzufolge sank die Rohstahlproduktion in der EU um 4,9% und in Deutschland sogar um 6,5%. Maßgeblich für das Jahresergebnis waren die schwache Konjunktur in wichtigen Verwenderindustrien sowie der hohe Importdruck. In diesem schwierigen Marktumfeld hat der Hauptabnehmer (tk SE) im Geschäftsjahr 2019 mit zeitanteilig rd. 95% nicht die volle Produktionskapazität der Kokerei Schwelgern abgenommen. Die verkauften Mengen an Kuppel- und Nebenprodukten betrugen
Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr nur anteiligen Geschäftsaktivität, verringerten sich demzufolge auch die Verkaufsmengen an Kuppel- und Nebenprodukten ungefähr proportional zur entsprechenden geringeren Produktionsleistung an Koks. Ertragslage Die Ertragslage der PRUNA war durch einen Abnahmevertrag mit dem Hauptabnehmer tk SE geprägt. Die absolute Höhe der Umsatzerlöse und des Materialaufwands wurde primär durch die Rohstoffpreise bestimmt, die an den Hauptabnehmer über den Kokspreis weiterberechnet wurden. Sämtliche Veränderungen sind aufgrund der Beendigung des Abnahmevertrags zum 26.08.2019 nicht mehr zum Vorjahr vergleichbar. Das sich im Wesentlichen aus dem Verkauf der Kuppel- und Nebenprodukte ergebende operative Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern - EBIT) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls primär aufgrund der zeitanteiligen Geschäftsaktivität. Der Jahresüberschuss 2019 beträgt Mio. € 0,8 (i. Vj. Mio. € 1,5). Vermögens- und Finanzlage Gemäß des Vertragswerkes Kokerei Schwelgern war die Finanzierung der PRUNA durch den Betriebsführer (KBS) sichergestellt. Die KBS nahm unter anderem die Vorfinanzierung der Beschaffung, insbesondere der für den Betrieb der Kokerei erforderlichen Rohstoffe, vor. Die Veränderung der Vermögens- und Finanzlage ist ebenfalls geprägt von der Beendigung der operativen Geschäftsaktivität. Die zu diesem Zeitpunkt noch im Bestand befindlichen Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe wurden zum Buchwert (Mio. € 162,5) verkauft. Alle operativen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden zeitnah ausgeglichen. Die ausgewiesenen Forderungen/Vermögenswerte und Verbindlichkeiten resultieren demzufolge im Wesentlichen aus noch abzuwickelnden Geschäftsvorgängen. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. Die Gesellschaft verfügt über ein Bankguthaben von € 3,1 Mio zum Bilanzstichtag. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2019 betrug rund 28%. Durch Ausgleich von weiteren Forderungen und Verbindlichkeiten hat sich zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses die Eigenkapitalquote auf über 78% erhöht. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken Nach Beendigung der Funktion als Betreiber der Kokerei werden keine Risiken aus der Aufgabe des Betriebs gesehen, weil sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden aus der Geschäftstätigkeit an einen Vertragspartner ergebnisneutral veräußert wurden. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass zukünftige Aufwendungen durch vorhandene flüssige Mittel gedeckt werden können. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. Chancen bestehen insbesondere aus der Rückzahlung der zunächst in 2014 abgeführten Steuernachzahlungen aus der Betriebsprüfung nebst Erstattungszinsen. Gegen die ergangenen Bescheide wurden Rechtsmittel eingelegt, über die noch nicht entschieden ist. Über die Dauer und den Abschluss eines möglicherweise anschließenden Verfahrens kann zum derzeitigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden. Prognose Da die Gesellschaft aktuell noch nicht liquidiert wird, laufen Kosten insbesondere für die Vergütung der Geschäftsführer sowie die Geschäftsbesorgung weiter. Der Geschäftsbesorgungsvertrag wird aktuell noch an den deutlich verminderten Aufwand angepasst. Erträge werden keine mehr erzielt. Für die Geschäftsjahre ab 2020 wird daher jeweils ein geringer Verlust erwartet, der nach Ansicht der Geschäftsführer durch das vorhandene Eigenkapital gedeckt werden kann. Für die Ausgaben besteht eine ausreichende Liquidität in Form von Bankguthaben. Eine Liquidation der Gesellschaft ist für die Zeit nach Abschluss des o.g. Verfahrens geplant.
Grünwald, im Juli 2020 PRUNA Betreiber GmbH Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2019€ Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019€
ANHANG 2019Die PRUNA Betreiber GmbH (im Folgenden kurz "die Gesellschaft") mit Sitz in Grünwald ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 159061 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2019 ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Pruna Betreiber GmbH hat die im Hafen Duisburg-Schwelgern errichtete Kokerei von der CARBONARIA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Kokerei Schwelgern KG bis zum 26.08.2019 geleast. Zur Betriebsführung der Kokerei Schwelgern bediente sich die Gesellschaft mittels eines Betriebsführungsvertrages der KBS Kokereibetriebsgesellschaft Schwelgern GmbH (KBS), dieser Vertrag endete ebenfalls zum 26.08.2019. Die Funktion der PRUNA als Betreibergesellschaft der Kokerei Schwelgern endete somit zum 26.08.2019. Vertraglich vereinbart wurde, dass danach sämtliche Bilanzpositionen die im eindeutigen Zusammenhang mit der Kokerei stehen von thyssenkrupp Steel Europe AG (tkSE) übernommen werden. Das Geschäftsjahr 2019 ist aufgrund der anteiligen Geschäftsaktivität nur eingeschränkt mit Vorjahren vergleichbar. Die Gesellschaft wurde mit Ablauf des Leasingvertrages aus dem Konzernabschluss der thyssenkrupp AG, Essen, nach IFRS entkonsolidiert. Die Veröffentlichung fand im elektronischen Bundesanzeiger statt. Die thyssenkrupp AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf. Die Gesellschaften des thyssenkrupp Konzerns werden nicht mehr als verbundene Unternehmen geführt. (1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die in den Vorräten ausgewiesenen Rohstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten der Rohstoffe wird gemäß § 255 Absatz 1 HGB der gleitende gewogene Durchschnittspreis zugrunde gelegt. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös der fertigen Erzeugnisse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger als die Anschaffungskosten der Rohstoffe, erfolgt eine Bewertung zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Zum Bilanzstichpunkt befinden sich keine Vorräte im Bestand, alle Vorräte wurden am 26.08.2019 zum Buchwert an die tkSE verkauft. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dies gilt genauso für Steuerrückstellungen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wurden grundsätzlich derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Fremdwährungsrisiken entgegenzuwirken, die im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit entstehen konnten. Wie im Vorjahr wurden Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen (Grundgeschäfte) bei Vorliegen der handelsrechtlichen Voraussetzungen zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit diesen derivativen Finanzinstrumenten (Sicherungsgeschäfte) im Rahmen von Makro-Hedges zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. In dem Umfang, in dem die durch die jeweilige Bewertungseinheit gebildete Sicherungsbeziehung effektiv war, wurden die sich ausgleichenden Wertänderungen aus Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft nicht erfasst. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird auf Basis der Dollar Offset-Methode beurteilt. In dem Umfang, in dem eine Sicherung ineffektiv ist, werden insgesamt verbleibende Verluste sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst; ein insgesamt verbleibender Gewinn bleibt dagegen unberücksichtigt. Bis zum 26.08.2019 sind alle Derivatgeschäfte abgewickelt. (2) Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit über 1 Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs. (3) Vorräte
Die Vorräte betrafen die Bestände an Kokskohlen und Petrolkoks und wurden am 26.08.2019 zum Buchwert an die tkSE verkauft. (4) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen zur Umsatzsteuer in Höhe von 11.647,5 Tsd. € (i. Vj. Forderung zur Gewerbesteuer und Stromsteuer in Höhe von 357,7 Tsd.) und wurden zwischenzeitlich vom Finanzamt München erstattet. (5) Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital in Höhe von 150.000 € teilte sich unter den Gesellschaftern zum
Der Gewinn 2018 wird gemäß Gesellschafterbeschluss in 2019 auf neue Rechnung vorgetragen. Die Geschäftsführung schlägt vor, 16.380 € in 2020 an die REGIA Verwaltungsgesellschaft mbH auszuschütten und den Rest von dem Gewinn 2019 auf neue Rechnung vorzutragen. (6) Rückstellungen
(7) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind alle unbesichert und haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung und Verbindlichkeiten der Vorfinanzierung wurden zum Buchwert am 26.08.2019 von der tkSE übernommen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen überwiegend gegenüber der KBS aufgrund von Finanzierungsverpflichtungen (i.Vj. betreffen die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 8.781,1Tsd. € Umsatzsteuerverbindlichkeiten). Die Sonstigen Verbindlichkeiten wurden zwischenzeitlich von der PRUNA beglichen. (8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Vorjahr bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Frachtverträgen für Kokskohlenlieferungen, diese Verpflichtungen bestehen zum 31.12.2019 nicht mehr. Die Frachtverträge wurden mit Beendigung der RUNA als Betreibergesellschaft der Kokerei Schwelgern und mit Zustimmung der Reeder auf die tkSE übertragen. (9) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich im Inland erzielt; sie teilen sich nach Produkten wie folgt auf:
In den Umsätzen zum Kohleverkauf ist mit 162.544,2 Tsd. € der Verkauf der Vorräte an tkSE enthalten. (10) Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Kursgewinne, die im Zusammenhang mit der Rohstoffbeschaffung entstanden sind in Höhe von 3.869,9 Tsd. € (i.Vj. 7.125,2 Tsd. €). (11) Materialaufwand
Die Aufwendungen für Rohstoffe beinhalten im Wesentlichen den Einsatz von Koks- und Petrolkoks zudem enthalten sie den Abgang der verkauften Vorräte. Die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen die Aufwendungen für Brennstoffe und Energien. Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich um Betriebsführungskosten von der KBS, um Miet- und Mietnebenkosten aus der Anmietung maschineller Anlagen sowie betrieblicher Gebäude im Rahmen der Leasingverträge mit der CARBONARIA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Kokerei Schwelgern KG. (12) Personalaufwand
Der Personalaufwand betrifft die Entgeltzahlung an die Geschäftsführer. (13) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Kursverluste, die im Zusammenhang mit der Rohstoffbeschaffung entstanden sind in Höhe von 3.611,4 Tsd. € (i. Vj. 6.300,2 Tsd. €) sowie Aufwendungen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Commerz Real Asset Verwaltungsgesellschaft mbH und der Hannover Leasing GmbH & Co. KG (359,0 Tsd. €). (14) Zinsergebnis
Das Zinsergebnis resultiert überwiegend aus Aufwendungen im Zusammenhang mit einer steuerlichen Außenprüfung. (15) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbeertragsteuer ausgewiesen. (16) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Gesamtjahr berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt 20.000,00 € (Abschlussprüfungsleistungen). (17) Geschäftsführung Alexander Luuk, Kissing, Geschäftsführer der PRUNA Betreiber GmbH und Geschäftsführer der Commerz Real Asset Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald. Thomas Leidenberger, Baierbrunn, Geschäftsführer der PRUNA Betreiber GmbH und Bereichsleiter Alternative Investments bei der HANNOVER LEASING Investment GmbH, Pullach i. Isartal. (18) Arbeitnehmerzahl Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine Arbeitnehmer beschäftigt. (19) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB), liegen nicht vor. Auswirkungen aus der Corona- Pandemie sind nicht erkennbar.
Grünwald, am 24. Juli 2020 PRUNA Betreiber GmbH Geschäftsführung Luuk Leidenberger BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PRUNA Betreiber GmbH, Grünwald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PRUNA Betreiber GmbH, Grünwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRUNA Betreiber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 24. Juli 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Anne Böcker, Wirtschaftsprüferin ppa. Holger Brauner, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 und die Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses erfolgten am 20.10.2020. |
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