Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 159061
Eingetragen
4.10.2005
Branche
KokereiHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBetrieb von Baumschulen
Gegenstand
Betrieb von Anlagen aller Art zur Erzeugung von Koks und der hierbei entstehenden Kuppel- und Nebenprodukte sowie Durchführung aller Maßnahmen und Geschäfte, die zum Betrieb einer Kokerei in eigenen oder fremden Einrichtungen erforderlich sind.

Historie

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Management

NameRolle
Jan Musfeldt
seit 10.5.2023
Prokura
Rabea Brinker
seit 17.12.2020
Geschäftsführer
Alexander Luuk
seit 23.8.2018
Geschäftsführer
Felicitas Schrom
seit 1.9.2015
Prokura
Romana Hälterlein
seit 27.8.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
51.00%
HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

PRUNA Betreiber GmbH

Grünwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht 2019

Grundlagen

Die Gesellschaft hat bis zum 26.08.2019 in Duisburg-Schwelgern die von der CARBONARIA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Kokerei Schwelgern KG geleasten Anlagen zur Erzeugung von Koks und der hierbei entstehenden Kuppel- und Nebenprodukte betrieben. Danach endete der Leasingvertrag durch Zeitablauf. Der Betrieb der Anlagen erfolgte für die PRUNA durch die KBS Kokereibetriebsgesellschaft Schwelgern GmbH (KBS), ein Tochterunternehmen der thyssenkrupp AG auf der Grundlage eines zwischen beiden Gesellschaften abgeschlossenen Betriebsführungsvertrages. Dieser endete ebenfalls mit Ablauf des 26.08.2019.

Die thyssenkrupp Steel Europe AG (tk SE) hatte sich im Rahmen eines Abnahmevertrages verpflichtet, die Produktion an Koks und Koksgas abzunehmen. Darüber hinaus war tk SE berechtigt, die Kuppel- und Nebenprodukte der Kokerei, soweit Eigenbedarf besteht, zu beziehen.

Die vorgenannten Verträge endeten jeweils mit Ablauf des 26.8.2019. Damit endete die Funktion der PRUNA als Betreibergesellschaft der Kokerei.

Gemäß Abnahmevertrag mit der tk SE flossen alle mit der Erzeugung der Kokerei Schwelgern im Zusammenhang stehenden Aufwendungen in den Kokspreis ein. Aufgrund dieser Vertragsgestaltung war ein negatives sowie ein wesentliches positives operatives Ergebnis der PRUNA ausgeschlossen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte über die KBS. Des Weiteren sicherte die tk SE im Rahmen von Dienstleistungsverträgen u.a. die (jederzeitige) Rohstoffversorgung.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsentwicklung

Globaler Stahlmarkt Der internationale Stahlmarkt befand sich auch in 2019 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt auf einem Wachstumspfad, jedoch auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Die weltweite Rohstahlproduktion stieg im Vorjahresvergleich mit rd. 62,5 Mio. t auf nunmehr rd. 1,85 Mrd. t. nur noch um rd. 3,5% Das Wachstum wird zudem mit +76,3 Mio. t vorrangig durch China dominiert, während nahezu alle anderen wesentlichen Stahl produzierenden Länder stagnierten oder eine sogar rückläufige Produktion verzeichneten. (Quelle: BDSV/WV-Stahl - World Steel Association).

Branchenumfeld Der mit Ausnahme von China insgesamt rückläufigen Stahlproduktion konnten sich auch die Märkte in der EU und Deutschland nicht entziehen. Demzufolge sank die Rohstahlproduktion in der EU um 4,9% und in Deutschland sogar um 6,5%. Maßgeblich für das Jahresergebnis waren die schwache Konjunktur in wichtigen Verwenderindustrien sowie der hohe Importdruck. In diesem schwierigen Marktumfeld hat der Hauptabnehmer (tk SE) im Geschäftsjahr 2019 mit zeitanteilig rd. 95% nicht die volle Produktionskapazität der Kokerei Schwelgern abgenommen.

Die verkauften Mengen an Kuppel- und Nebenprodukten betrugen

1.1.-26.8.2019 2018
Koksofengas 13,7 Mio. GJ 21,8 Mio. GJ
Rohbenzol 12,0 Tt 17,7 Tt
Rohteer 43,0 Tt 68,7 Tt
Flüssigschwefel 3,1 Tt 5,2 Tt

Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr nur anteiligen Geschäftsaktivität, verringerten sich demzufolge auch die Verkaufsmengen an Kuppel- und Nebenprodukten ungefähr proportional zur entsprechenden geringeren Produktionsleistung an Koks.

Ertragslage

Die Ertragslage der PRUNA war durch einen Abnahmevertrag mit dem Hauptabnehmer tk SE geprägt. Die absolute Höhe der Umsatzerlöse und des Materialaufwands wurde primär durch die Rohstoffpreise bestimmt, die an den Hauptabnehmer über den Kokspreis weiterberechnet wurden.

Sämtliche Veränderungen sind aufgrund der Beendigung des Abnahmevertrags zum 26.08.2019 nicht mehr zum Vorjahr vergleichbar.

Das sich im Wesentlichen aus dem Verkauf der Kuppel- und Nebenprodukte ergebende operative Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern - EBIT) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls primär aufgrund der zeitanteiligen Geschäftsaktivität. Der Jahresüberschuss 2019 beträgt Mio. € 0,8 (i. Vj. Mio. € 1,5).

Vermögens- und Finanzlage

Gemäß des Vertragswerkes Kokerei Schwelgern war die Finanzierung der PRUNA durch den Betriebsführer (KBS) sichergestellt. Die KBS nahm unter anderem die Vorfinanzierung der Beschaffung, insbesondere der für den Betrieb der Kokerei erforderlichen Rohstoffe, vor.

Die Veränderung der Vermögens- und Finanzlage ist ebenfalls geprägt von der Beendigung der operativen Geschäftsaktivität. Die zu diesem Zeitpunkt noch im Bestand befindlichen Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe wurden zum Buchwert (Mio. € 162,5) verkauft.

Alle operativen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden zeitnah ausgeglichen.

Die ausgewiesenen Forderungen/Vermögenswerte und Verbindlichkeiten resultieren demzufolge im Wesentlichen aus noch abzuwickelnden Geschäftsvorgängen.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. Die Gesellschaft verfügt über ein Bankguthaben von € 3,1 Mio zum Bilanzstichtag.

Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2019 betrug rund 28%. Durch Ausgleich von weiteren Forderungen und Verbindlichkeiten hat sich zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses die Eigenkapitalquote auf über 78% erhöht.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken

Nach Beendigung der Funktion als Betreiber der Kokerei werden keine Risiken aus der Aufgabe des Betriebs gesehen, weil sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden aus der Geschäftstätigkeit an einen Vertragspartner ergebnisneutral veräußert wurden. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass zukünftige Aufwendungen durch vorhandene flüssige Mittel gedeckt werden können. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

Chancen bestehen insbesondere aus der Rückzahlung der zunächst in 2014 abgeführten Steuernachzahlungen aus der Betriebsprüfung nebst Erstattungszinsen. Gegen die ergangenen Bescheide wurden Rechtsmittel eingelegt, über die noch nicht entschieden ist. Über die Dauer und den Abschluss eines möglicherweise anschließenden Verfahrens kann zum derzeitigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden.

Prognose

Da die Gesellschaft aktuell noch nicht liquidiert wird, laufen Kosten insbesondere für die Vergütung der Geschäftsführer sowie die Geschäftsbesorgung weiter. Der Geschäftsbesorgungsvertrag wird aktuell noch an den deutlich verminderten Aufwand angepasst. Erträge werden keine mehr erzielt. Für die Geschäftsjahre ab 2020 wird daher jeweils ein geringer Verlust erwartet, der nach Ansicht der Geschäftsführer durch das vorhandene Eigenkapital gedeckt werden kann. Für die Ausgaben besteht eine ausreichende Liquidität in Form von Bankguthaben. Eine Liquidation der Gesellschaft ist für die Zeit nach Abschluss des o.g. Verfahrens geplant.

 

Grünwald, im Juli 2020

PRUNA Betreiber GmbH

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

Anhang-Nr. 31.12.2018 31.12.2019
Umlaufvermögen
Vorräte (3) 179.561.189,05 0,00
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände (4)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.496.284,45 0,00
Forderung gegen verbundene Unternehmen 153.306.132,78 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 2.264.497,11 11.862.514,24
164.066.914,34 11.862.514,24
Guthaben bei Kreditinstituten 123.184,33 3.056.245,12
Summe der Aktiva 343.751.287,72 14.918.759,36

Passiva

Anhang-Nr. 31.12.2018 31.12.2019
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital (5) 150.000,00 150.000,00
Bilanzgewinn 3.015.732,35 3.820.171,32
3.165.732,35 3.970.171,32
Rücksteilungen (6)
Steuerrückstellungen 387.399,19 31.643,67
Sonstige Rückstellungen 26.784.065,96 68.870,00
27.171.465,15 100.513,67
Verbindlichkeiten (7)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78.606.787,90 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 226.026.162,52 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 8.781.139,80 10.848.074,37
313.414.090,22 10.848.074,37
Summe der Passiva 343.751.287,72 14.918.759,36

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

Anhang-Nr. 2018 2019
Umsatzerlöse (9) 849.936.297,27 750.374.829,79
Sonstige betriebliche Erträge (10) 7.181.425,35 4.014.653,65
Materialaufwand (11) 847.541.627,11 749.006.513,08
Personalaufwand (12) 13.486,02 11.968,40
Sonstige betriebliche Aufwendungen (13) 7.098.943,52 4.179.510,23
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (14) 0,00 18.487,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (15) 0,00 64.204,00
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (16) 866.831,27 341.335,76
Ergebnis nach Steuern 1.596.834,70 804.438,97
Jahresüberschuss 1.596.834,70 804.438,97
Gewinnvortrag 1.418.897,65 3.015.732,35
Bilanzgewinn 3.015.732,35 3.820.171,32

ANHANG 2019

Die PRUNA Betreiber GmbH (im Folgenden kurz "die Gesellschaft") mit Sitz in Grünwald ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 159061 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2019 ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Pruna Betreiber GmbH hat die im Hafen Duisburg-Schwelgern errichtete Kokerei von der CARBONARIA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Kokerei Schwelgern KG bis zum 26.08.2019 geleast. Zur Betriebsführung der Kokerei Schwelgern bediente sich die Gesellschaft mittels eines Betriebsführungsvertrages der KBS Kokereibetriebsgesellschaft Schwelgern GmbH (KBS), dieser Vertrag endete ebenfalls zum 26.08.2019.

Die Funktion der PRUNA als Betreibergesellschaft der Kokerei Schwelgern endete somit zum 26.08.2019. Vertraglich vereinbart wurde, dass danach sämtliche Bilanzpositionen die im eindeutigen Zusammenhang mit der Kokerei stehen von thyssenkrupp Steel Europe AG (tkSE) übernommen werden.

Das Geschäftsjahr 2019 ist aufgrund der anteiligen Geschäftsaktivität nur eingeschränkt mit Vorjahren vergleichbar.

Die Gesellschaft wurde mit Ablauf des Leasingvertrages aus dem Konzernabschluss der thyssenkrupp AG, Essen, nach IFRS entkonsolidiert. Die Veröffentlichung fand im elektronischen Bundesanzeiger statt. Die thyssenkrupp AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf.

Die Gesellschaften des thyssenkrupp Konzerns werden nicht mehr als verbundene Unternehmen geführt.

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die in den Vorräten ausgewiesenen Rohstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten der Rohstoffe wird gemäß § 255 Absatz 1 HGB der gleitende gewogene Durchschnittspreis zugrunde gelegt. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös der fertigen Erzeugnisse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger als die Anschaffungskosten der Rohstoffe, erfolgt eine Bewertung zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten.

Zum Bilanzstichpunkt befinden sich keine Vorräte im Bestand, alle Vorräte wurden am 26.08.2019 zum Buchwert an die tkSE verkauft.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dies gilt genauso für Steuerrückstellungen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es wurden grundsätzlich derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Fremdwährungsrisiken entgegenzuwirken, die im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit entstehen konnten. Wie im Vorjahr wurden Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen (Grundgeschäfte) bei Vorliegen der handelsrechtlichen Voraussetzungen zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit diesen derivativen Finanzinstrumenten (Sicherungsgeschäfte) im Rahmen von Makro-Hedges zu Bewertungseinheiten zusammengefasst.

In dem Umfang, in dem die durch die jeweilige Bewertungseinheit gebildete Sicherungsbeziehung effektiv war, wurden die sich ausgleichenden Wertänderungen aus Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft nicht erfasst. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird auf Basis der Dollar Offset-Methode beurteilt. In dem Umfang, in dem eine Sicherung ineffektiv ist, werden insgesamt verbleibende Verluste sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst; ein insgesamt verbleibender Gewinn bleibt dagegen unberücksichtigt.

Bis zum 26.08.2019 sind alle Derivatgeschäfte abgewickelt.

(2) Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit über 1 Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs.

(3) Vorräte

Tsd. € 31.12.2018 31.12.2019
Rohstoffe 179.561,2 0,0
Insgesamt 179.561,2 0,0

Die Vorräte betrafen die Bestände an Kokskohlen und Petrolkoks und wurden am 26.08.2019 zum Buchwert an die tkSE verkauft.

(4) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Tsd. € 31.12.2018 31.12.2019
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.463,3 0,0
Forderung gegen verbundene Unternehmen 153.306,1 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 2.264,5 11.862,5

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen zur Umsatzsteuer in Höhe von 11.647,5 Tsd. € (i. Vj. Forderung zur Gewerbesteuer und Stromsteuer in Höhe von 357,7 Tsd.) und wurden zwischenzeitlich vom Finanzamt München erstattet.

(5) Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital in Höhe von 150.000 € teilte sich unter den Gesellschaftern zum

31. Dezember 2019 wie folgt auf:
ACCESSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH, Düsseldorf 76.500
REGIA Verwaltungsgesellschaft mbH, München 73.500

Der Gewinn 2018 wird gemäß Gesellschafterbeschluss in 2019 auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, 16.380 € in 2020 an die REGIA Verwaltungsgesellschaft mbH auszuschütten und den Rest von dem Gewinn 2019 auf neue Rechnung vorzutragen.

(6) Rückstellungen

Tsd. € 31.12.2018 31.12.2019
Körperschaftsteuer 367,2 30,0
Solidaritätszuschlag 20,2 1,6
Steuerrückstellungen 387,4 31,6
Abgabeverpflichtungen CO 2- Rechte 23.554,9 0,0
Ausstehende Eingangsrechnungen 3.209,2 48,9
Prüfungs- und Gutachtergebühren 20,0 20,0
Sonstige Rückstellungen 26.784,1 68,9
Insgesamt 27.171,5 100,5

(7) Verbindlichkeiten

Tsd. € 31.12.2018 31.12.2019
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78.606,8 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 226.026,2 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 8.781,1 10.848,1

Die Verbindlichkeiten sind alle unbesichert und haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung und Verbindlichkeiten der Vorfinanzierung wurden zum Buchwert am 26.08.2019 von der tkSE übernommen.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen überwiegend gegenüber der KBS aufgrund von Finanzierungsverpflichtungen (i.Vj. betreffen die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 8.781,1Tsd. € Umsatzsteuerverbindlichkeiten). Die Sonstigen Verbindlichkeiten wurden zwischenzeitlich von der PRUNA beglichen.

(8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Vorjahr bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Frachtverträgen für Kokskohlenlieferungen, diese Verpflichtungen bestehen zum 31.12.2019 nicht mehr. Die Frachtverträge wurden mit Beendigung der RUNA als Betreibergesellschaft der Kokerei Schwelgern und mit Zustimmung der Reeder auf die tkSE übertragen.

(9) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich im Inland erzielt; sie teilen sich nach Produkten wie folgt auf:

Tsd. € 2018 2019
Koks 655.189,7 428.174,3
Kohle 69.713,4 233.554,0
Koksgas 94.587,0 71.983,6
Rohteer 18.378,9 11.494,3
Rohbenzol 11.747,7 4.915,1
Flüssigschwefel 319,6 253,5
Insgesamt 849.936,3 750.374,8

In den Umsätzen zum Kohleverkauf ist mit 162.544,2 Tsd. € der Verkauf der Vorräte an tkSE enthalten.

(10) Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Kursgewinne, die im Zusammenhang mit der Rohstoffbeschaffung entstanden sind in Höhe von 3.869,9 Tsd. € (i.Vj. 7.125,2 Tsd. €).

(11) Materialaufwand

Tsd. € 2018 2019
Aufwendungen für Rohstoffe 729.677,0 662.455,6
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 41.110,0 31.560,7
Aufwendungen für bezogene Leistungen 76.754,6 54.990,2
Insgesamt 847.541,6 749.006,5

Die Aufwendungen für Rohstoffe beinhalten im Wesentlichen den Einsatz von Koks- und Petrolkoks zudem enthalten sie den Abgang der verkauften Vorräte.

Die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen die Aufwendungen für Brennstoffe und Energien. Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich um Betriebsführungskosten von der KBS, um Miet- und Mietnebenkosten aus der Anmietung maschineller Anlagen sowie betrieblicher Gebäude im Rahmen der Leasingverträge mit der CARBONARIA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Kokerei Schwelgern KG.

(12) Personalaufwand

Tsd. € 2018 2019
Gehälter 10,4 9,6
Soziale Abgaben 3,1 2,4
Insgesamt 13,5 12,0

Der Personalaufwand betrifft die Entgeltzahlung an die Geschäftsführer.

(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Kursverluste, die im Zusammenhang mit der Rohstoffbeschaffung entstanden sind in Höhe von 3.611,4 Tsd. € (i. Vj. 6.300,2 Tsd. €) sowie Aufwendungen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Commerz Real Asset Verwaltungsgesellschaft mbH und der Hannover Leasing GmbH & Co. KG (359,0 Tsd. €).

(14) Zinsergebnis

Tsd. € 2018 2019
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 18,5
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 64,2
Insgesamt 0,0 -45,7

Das Zinsergebnis resultiert überwiegend aus Aufwendungen im Zusammenhang mit einer steuerlichen Außenprüfung.

(15) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbeertragsteuer ausgewiesen.

(16) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Gesamtjahr berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt 20.000,00 € (Abschlussprüfungsleistungen).

(17) Geschäftsführung

Alexander Luuk, Kissing, Geschäftsführer der PRUNA Betreiber GmbH und Geschäftsführer der Commerz Real Asset Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald.

Thomas Leidenberger, Baierbrunn, Geschäftsführer der PRUNA Betreiber GmbH und Bereichsleiter Alternative Investments bei der HANNOVER LEASING Investment GmbH, Pullach i. Isartal.

(18) Arbeitnehmerzahl

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine Arbeitnehmer beschäftigt.

(19) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB), liegen nicht vor. Auswirkungen aus der Corona- Pandemie sind nicht erkennbar.

 

Grünwald, am 24. Juli 2020

PRUNA Betreiber GmbH

Geschäftsführung

Luuk

Leidenberger

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PRUNA Betreiber GmbH, Grünwald

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PRUNA Betreiber GmbH, Grünwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRUNA Betreiber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 24. Juli 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anne Böcker, Wirtschaftsprüferin

ppa. Holger Brauner, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 und die Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses erfolgten am 20.10.2020.

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