Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
AKRO-PLASTIC GmbH
Im Stiefelfeld 1, 56651 Niederzissen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried Jobst seit 24.1.2023 | Prokura |
Marc Tenne seit 4.10.2022 | Geschäftsführer |
Oliver Dr. Neuß seit 4.10.2022 | Geschäftsführer |
Jutta Adam seit 17.6.2014 | Prokura |
Dirk Steinbrück seit 17.9.2013 | Geschäftsführer |
Thilo Johannes Stier seit 11.10.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
K.D. Feddersen Stiftung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AKRO-PLASTIC GmbHNiederzissenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Der Haupttätigkeitsbereich der AKRO-PLASTIC GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der internationale Vertrieb der nach eigenen Rezepturen im rheinland-pfälzischen Niederzissen hergestellten Kunststoff-Compounds. Bei der ebenfalls in Niederzissen ansässigen Zweigniederlassung der AKRO-PLASTIC GmbH, der AF-COLOR, werden Ruß-, Additiv- und Farbkonzentrate zur Einfärbung von Kunststoffen entwickelt, produziert und hauptsächlich im deutschsprachigem Raum vertrieben. Als weitere Zweigniederlassung der AKRO-PLASTIC GmbH mit Sitz am BioCampus in Köln beschäftigt sich die BIO-FED mit dem Vertrieb selbst entwickelter biobasierter und/oder biologisch abbaubarer Kunststoffe. Das Tochterunternehmen AKRO-PLASTIC do Brasil Comércio de Polímeros de Desempenho Ltda., ansässig in Itupeva, Brasilien, ist mit der lokalen Herstellung und dem Vertrieb hochwertiger Kunststoff-Compounds im brasilianischen Kunststoffmarkt beschäftigt. Das Tochterunternehmen AKRO Engineering Plastics (Suzhou) CO., Ltd. Wujiang, P.R. China, befindet sich zum Zeitpunkt der Berichtserstellung in Liquidation. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam in demselben Zeitraum im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der zuletzt zu beobachtenden Preisreduzierungen immer noch hohen Notierungen auf allen Wirtschaftsstufen dämpften im Berichtszeitraum die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sehr hohe Energiepreise über den gesamten Jahresverlauf und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 jedoch um 0,7 % höher. b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Umsatz der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland ging in einem wirtschaftlich unruhigen Umfeld im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um fast 6% zurück und lag bei rund 72,5 Milliarden Euro. Grund hierfür waren einerseits Kostenreduzierungen durch sinkende Rohstoffpreise, aber auch die Konsumausgaben der Verbraucher gingen seit dem ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr zurück. Ursächlich war die Sorge vieler privater Haushalte vor steigenden Energiepreisen. Im Jahresverlauf wurde deutlich, dass sich auch die anziehenden Zinsen dämpfend auf Ausgaben für Konsum und Kredite auswirkten. Anlass zur Sorge bereiteten vielen Kunststoffverarbeitern die teilweise drastisch gestiegenen Kosten, insbesondere für Energie und Löhne. Den meisten Unternehmen gelang es 2023 nur teilweise, die Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. Angesichts der beschriebenen Rahmenbedingungen und der bereits geschilderten Unsicherheiten im Industrieland Deutschland haben viele Kunststoffverarbeiter 2023 ihre Investitionen reduziert. 35 Prozent der Unternehmen investierten weniger als noch im Vorjahr. Auch 2024 sind wenig Impulse bei den Investitionen zu erwarten. Die Umsatzerwartungen bei einem prognostizierten Umsatzrückgang von ca. 8 % für das Jahr 2024 sind verhalten. Das Angebot an Fachkräften und Auszubildenden bleibt knapp und bereitet den Unternehmen Sorgen. Sofern sich bei den Rahmenbedingungen keine Änderungen ergeben, muss mit der Abwanderung von Unternehmen ins Ausland gerechnet werden mit der Folge, dass der Industrie- und Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend an Bedeutung verliert. c) Entwicklung der Tochterunternehmen Ungeachtet eines auch in Brasilien den branchenspezifischen Rahmenbedingungen unterworfenen schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, was sowohl die Inflationsrate als auch die Arbeitslosenquote betrifft, kommt es dort im Jahr 2023 zu einem Wirtschaftswachstum von 2 %. Dennoch gibt es eine hohe Staatsverschuldung, die im Berichtszeitraum zu einem Haushaltsdefizit von 8 % des BIP führt. Trotzdem ist es der AKRO-PLASTIC do Brasil Comércio de Polímeros de Desempenho Ltda. gelungen, das bereits hochgesteckte Ziel für das Wirtschaftsjahr 2023 im Ergebnis nach Steuern zu verdoppeln. Die Zweigniederlassung AF-COLOR hat ihren Hauptabsatzmarkt im Inland und beliefert neben einigen namhaften Extrusionsbetrieben eine Vielzahl von Spritzgießverarbeitern, die in verschiedenen Marktsegmenten konsumentennah tätig sind. Durch die Kaufzurückhaltung der Verbraucher hat es die AF-COLOR nicht geschafft, die für das Berichtsjahr geplante Absatzmenge zu verkaufen. Neben ihrem Standardgeschäft im Markt für biobasierte und/oder biologisch abbaubare Kunststoffe beobachtet die Zweigniederlassung BIO-FED intensiv die weitere Entwicklung in einem sich ständig verändernden Markt für nachhaltige Kunststofflösungen. Hierbei gilt es insbesondere, sich in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten und die dafür benötigte Geschäftsstruktur weiterzuentwickeln. III. Ertragsentwicklung Einem, im ersten Quartal des Geschäftsjahres hinter den Erwartungen zurückgebliebenen, Ergebnis folgten zwei Quartale mit Ergebnissen oberhalb der Planung. Jedoch zeichnete sich bereits im dritten Quartal eine eher verhaltene Ergebniserwartung für das letzte Quartal im Jahr 2023 ab. Dennoch konnte das Planergebnis durch Sondereinflüsse im neutralen Ergebnis um ca. 36 % verbessert werden. Die Umsatzerlöse des Unternehmens sind im Geschäftsjahr 2023 um ca. 17,0 % auf T€ 255.184 gefallen, der Materialaufwand sogar überproportional um 21,7 %. Die verkaufte Menge reduzierte sich um ca. 11,3 %, so dass der Umsatzrückgang sowohl durch die Reduzierung der Rohstoffnotierungen als auch durch den Rückgang der Absatzmenge zu erklären ist. Der Rohertrag verbesserte sich aufgrund der beschriebenen Entwicklung um 5,0 % auf T€ 52.110. Durch das Verhältnis des Rückgangs Umsatz zu Materialeinsatz verbesserte sich die Rohertragsmarge jedoch um insgesamt 4,4 Prozentpunkte. Der Verkauf einer Beteiligung führte zu einem Ertrag von T€ 1.824. Der durchschnittliche Personalbestand stieg von 397 auf 402 Beschäftigte bei einem im Berichtszeitraum um 3,8 % gestiegenen Personalaufwand. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 403, wobei dem Anstieg bei den EDV-Aufwendungen (+T€ 368), der Holding-Umlage (+T€ 206), den freiwilligen sozialen Aufwendungen (+ T€148), den Reiseaufwendungen (+T€ 121) und den Forderungsverlusten (+T€ 106) Rückgänge bei den Rechts- und Beratungsaufwendungen (-T€ 297), den Leasingaufwendungen (-T€ 184), den Werbeaufwendungen (-T€ 154), den Aufwendungen für Räume (-T€ 137) sowie den Aushilfslöhnen für Zeitarbeit (-T€ 60) gegenüberstanden. Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 192. Dies ist im Wesentlichen auf Erträge aus Beteiligungen sowie auf sonstige Zinserträge zurückzuführen. Insgesamt ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein um T€ 1.102 erhöhter Jahresüberschuss. Das EBIT (bereinigt um Beteiligungserträge und außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge) hat sich im Gegensatz zum Vorjahr um 12,7 % auf T€ 8.182 verbessert und hat damit die Prognose übertroffen. IV. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch Eigen- und langfristiges Fremdkapital finanziert. Die Veränderung der Finanzanlagen resultiert aus dem Verkauf der Kommanditanteile an der SORTCO GmbH & Co. KG. Zudem wurde ein an das Beteiligungsunternehmen Highsun AKRO Engineering Plastics (Changzhou) Co., Ltd. vergebenes Darlehen über T€ 4.686 in Eigenkapital umgewandelt. Die Vorräte erhöhten sich insgesamt um T€ 3.648 im Wesentlichen mit dem Ziel, die Rohstoffverfügbarkeit für einen großen Lohnkunden sicherzustellen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 12,7 %. Bedingt war dies hauptsächlich durch reduzierte Verkaufspreisnotierungen und einen geringeren Absatz. Die lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen der Finanzierung des Anlagevermögens, die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten dienen der Finanzierung der Vorräte. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresergebnisses um 7,8 Prozentpunkte auf 48,85 % gestiegen. Es wurden im Vergleich zum Vorjahr um 31,5 % reduzierte sonstige Rückstellungen gebildet. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Rückstellung für fehlende Warenrechnungen zurückzuführen. Finanzierung Die für den Geschäftsbetrieb erforderliche Liquidität wird von Banken, überwiegend im Rahmen von Gesamtengagements für die Unternehmen der Feddersen-Gruppe, zur Verfügung gestellt. Die Produktionsanlagen sind über Eigenkapital, langfristige Kredite und durch Leasing finanziert. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wird im Wesentlichen von dem positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit getragen. Der darüber hinaus gehende Bedarf führt im Berichtsjahr zu einem um T€ 1.857 reduzierten Finanzmittelbestand. V. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensstrategie begleitend wurden geeignete Kennzahlen als Steuerungsgrößen definiert. Von zentraler Bedeutung ist dabei das EBIT (bereinigt um Beteiligungserträge und außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge). VI. Risiken und Chancen zukünftiger Entwicklungen a) Risikobericht Mit dem Ziel der regelmäßigen, angemessenen Wertsteigerung der AKRO-PLASTIC GmbH geht ein unternehmerisches Risiko einher. Zur strategischen Unternehmensplanung stellt die K.D. Feddersen Holding GmbH, Hamburg, der AKRO-PLASTIC GmbH als interner Dienstleister hierfür die Steuerungsinstrumente zur Verfügung. Neben dem monatlichen Berichtswesen ist das Risikomanagement der Firmengruppe in die Geschäftsprozesse der AKRO-PLASTIC GmbH mit eingebunden, um unter anderem Ausfallrisiken bei nicht auszuschließenden negativen wirtschaftlichen Entwicklungen zu minimieren sowie nachteilige Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Die im vergangenen Geschäftsjahr erfolgte Konsolidierung im Bereich der häufig rückwärtsintegrierten Polymer- und Compoundhersteller hat zu Unruhe im Markt geführt. Viele Verarbeiter suchen nach Alternativen zu den bisherigen Anbietern. Diesen Geschäftsverlust versuchen die großen Hersteller zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres durch aggressives Preisverhalten wieder rückgängig zu machen. Für die AKRO-PLASTIC GmbH besteht hierdurch das Risiko, auf Marge verzichten zu müssen oder Geschäftsvolumen zu verlieren. Hohe Importzahlen von Rohstoffen, aber auch Fertigwaren im Bereich der Compounds zu äußerst niedrigen Notierungen aus der Volksrepublik China können ebenfalls zu Geschäfts- oder deutlichem Margenverlust führen. Trotz rückläufiger Strom- und Gaspreise reduzieren sich die Energiekosten insgesamt nur marginal, da deutlich steigendende Netzentgelte die Energiekosten insgesamt auf hohem Niveau halten. Dies schränkt die Wettbewerbsfähigkeit der AKRO-PLASTIC GmbH ein. Hält der Trend zu rückläufigen Verkaufszahlen von in Europa produzierten Elektrofahrzeugen an, ist bei speziell für diese Antriebstechnik entwickelten Materialien mit einem Rückgang der Verkaufsmengen zu rechnen, was weiteres profitables Wachstum erschwert. Zunehmende Insolvenzen in der Automobilzulieferindustrie zu Beginn des neuen Geschäftsjahres führen zu erhöhten Ausfallrisiken und darüber hinaus zu einer möglichen Reduzierung der Liefermengen des Unternehmens in diese Branche. Durch die Mauterhöhung für Lastkraftwagen im Dezember 2023 sowie die CO 2 -Verpreisung innerhalb der Bundesrepublik steigen die Transportkosten signifikant. Die Aggression der sogenannten Huthi-Rebellen, u.a. gegenüber Handelsschiffen, führt dazu, dass viele Reedereien für den Transport der Waren aus Südostasien den Umweg um das Kap der Guten Hoffnung wählen. Längere Transitzeiten und die Verknappung von Laderaum führt zu einer Erhöhung der Frachtraten und somit zu deutlich gestiegenen Bezugskosten der Waren. Die mittlerweile zurückgehende Inflation führt dennoch weiterhin zu einem zurückhaltenden Konsumverhalten in der Bevölkerung. Ungünstige Finanzierungskonditionen aufgrund hoher Zinsen haben sowohl eine geringe Nachfrage als auch eine zurückhaltende Investitionstätigkeit zur Folge. Das wirtschaftliche und politische Umfeld, in dem die AKRO-PLASTIC agiert, bleibt nicht zuletzt aufgrund des Andauerns des Kriegs in der Ukraine fragil und beanspruchend. Die latenten Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik China führen zu Handels-beschränkungen mit globalen Folgen. Die in diesem Jahr stattfindenden Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika können, abhängig vom Ausgang, zu einer weiteren Eskalation dieser Situation führen und möglicherweise den Protektionismus durch Erhebung von Zöllen deutlich erhöhen. Der internationale Handel könnte hiervon maßgeblich betroffen sein. Eine immer umfassendere Bürokratie und Themen wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz führen zu erhöhtem administrativem Aufwand und können ggf. auch den Zugang zu Regionen und Märkten beschränken. Die für REACH zuständigen Behörden der Niederlande, Deutschlands, Dänemarks, Schwedens und Norwegens haben im Januar 2023 bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA einen Vorschlag zur umfassenden Beschränkung von Per- und Polyflouralkylsubstanzen (PFAS) eingereicht. Dieser wurde im März 2023 veröffentlicht. Von einem Verbot dieser Materialien wäre sowohl die AKRO-PLASTIC GmbH als auch die Zweigniederlassung AF-COLOR betroffen. In der Folge müssten beide Gesellschaften alternative Rohstoffe beschaffen und nach aufwendigen und kostenintensiven Entwicklungen neue Produkte in der Kundschaft vorstellen und freigeben lassen. Ein weiterhin zunehmendes Problem ist der Mangel an ausgebildeten Fachkräften und Auszubildenden, der sich vor dem Hintergrund der anstehenden, demografisch bedingten Ruhestandswelle noch verschärfen dürfte. Die Unternehmensleitung erwartet deshalb für die Zukunft einen weiteren Anstieg des Personalaufwands. Herausfordernd bleibt die Gesamtsituation in Brasilien aufgrund der dort herrschenden Unsicherheit bezüglich weiterer Schritte der Regierung. Das hohe Staatsdefizit macht Steuererhöhungen wahrscheinlich, was sich entsprechend negativ auf die konjunkturelle Situation auswirken würde. Die ohnehin geringe Investitionsneigung würde einen weiteren Dämpfer erleiden und der Binnenmarkt wäre weiter geschwächt. b) Chancenbericht Die Erschließung neuer Märkte und Anwendungen wird durch die intensive Forschung und die damit verbundene Entwicklung neuer Werkstoffe und Compounds durch die Abteilung F&E der AKRO-PLASTIC GmbH und der AF-COLOR maßgeblich unterstützt. Sie ermöglicht dem Vertrieb, am Markt mit innovativen Produkten zu agieren, neue Trends frühzeitig zu erkennen und aus dem eigenen Portfolio zu begleiten. Die Belieferung verschiedener Industriesegmente mit eigenen Produkten reduziert das Klumpenrisiko und trägt zur größeren Unabhängigkeit des Unternehmens gegenüber einzelner Industrien bei. Durch die im vergangenen Jahr erfolgte Konsolidierung im Bereich der häufig rückwärtsintegrierten Polymer- und Compoundhersteller haben sich Verarbeiter nach alternativen Anbietern umgeschaut. Für die AKRO-PLASTIC GmbH hat sich dadurch die Gelegenheit geboten, neue Kunden mit qualitativ hochwertigen Produkten zu beliefern. Ungeachtet eines starken Preiskampfes kann diese Entwicklung auch in der Zukunft für das Unternehmen die Chance bieten, den Kundenkreis in Deutschland und auch paneuropäisch zu erweitern. Die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Kunststoff-Fachmessen führt zu einem erkennbar höheren Bekanntheitsgrad des Unternehmens in der Branche. Insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen ist die AKRO-PLASTIC GmbH zunehmend als kompetenter Partner akzeptiert. Den im vergangenen Geschäftsjahr auf dem nordamerikanischen Kontinent und in Mexiko erreichten weiteren Absatzzuwachs wertet die Unternehmensleitung als Erfolg. Weitere Investitionen in die Marktpräsenz und in Personal sollen den zukünftigen Erfolg sichern. Speziell für diese Märkte entwickelte, hochwertige Compounds können in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz kommen und mittel- und langfristig eine gute Basis für die dauerhaft erfolgreiche Präsenz der AKRO-PLASTIC GmbH in diesen Märkten darstellen. In den beiden zurückliegenden Jahren wurde das Geschäft der AKRO-PLASTIC do Brasil Comércio de Polímeros de Desempenho Ltda. stark diversifiziert und damit die Abhängigkeit von einzelnen Großabnehmern deutlich reduziert. Insbesondere im wichtigen Bereich Automobil wurde die Projektarbeit intensiviert und die Kundenbasis verbreitert, so dass die AKRO-PLASTIC do Brasil Comércio de Polímeros de Desempenho Ltda. aktuell als Lieferant in der Mehrzahl der 15 meistproduzierten Fahrzeuge in Brasilien vertreten ist. Neben der Automobilindustrie wurden weitere Industrien wie die Elektroindustrie und der Bereich Schienentransport erschlossen und erste Anwendungen erfolgreich umgesetzt. Aufgrund der unsicheren Marktsituation haben große Wettbewerber, die einen für den fragmentierten Markt ungeeigneten Maschinenpark in Brasilien unterhalten, ihre Produktionsaktivitäten reduziert, was der brasilianischen Tochtergesellschaft ermöglicht hat, einige profitable Lohnaufträge zu akquirieren. Die Geschäftsleitung der AKRO-PLASTIC GmbH geht davon aus, dass die hohe Flexibilität der Tochtergesellschaft ihr weitere Chancen ermöglicht, sich im Markt zu etablieren. Als Gesellschafterin des Joint Ventures Highsun AKRO Engineering Materials (Changzhou) Co., Ltd. Verspricht sich die AKRO-PLASTIC GmbH eine steigende Präsenz im chinesischen und süd- ostasiatischen Kunststoffmarkt. Mit der chinesischen Fujian Highsun Engineering Plastics Co., Ltd. hat das Joint Venture neben der AKRO-PLASTIC GmbH eine in der Polyamid-Strecke rückwärts integrierte, global agierende Muttergesellschaft. Beide Gesellschafterinnen sehen gute Chancen, durch Synergien in dem Joint Venture bei Produktion, Forschung & Entwicklung sowie bei der Rohstoffversorgung und durch eine sehr gute Kenntnis des Zielmarkts für technische Kunststoff-Anwendungen zukünftig eine größere Rolle in den vom Joint Venture bearbeiteten Märkten zu spielen. VII. Prognosebericht a) Grundsätzliches Der am 24. Februar 2022 begonnene Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine betrifft auch zukünftig die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die Geschäftsführung erwartet, dass ein geregelter Handel zwischen den EU-Staaten und Russland aufgrund der verschiedenen Sanktionspakete gegen Russland langfristig nicht stattfinden wird. Weiterhin hohe Energiekosten führen innerhalb Europas, aber auch global zu einem gravierenden Wettbewerbsnachteil für deutsche Unternehmen. Daher muss mit der Abwanderung von Unternehmen in das Ausland gerechnet werden, sofern sich an den Rahmenbedingungen nichts ändert. Eine erheblich höhere Komplexität in der Lieferkette mit der Folge einer nachteiligen Entwicklung der Geschäftsmöglichkeiten für die AKRO-PLASTIC GmbH kann die Folge sein. b) Tochterunternehmen Das im brasilianischen Markt tätige Tochterunternehmen AKRO-PLASTIC do Brasil Comércio de Polímeros de Desempenho Ltda. plant angesichts eines wirtschaftlich schwierigen Umfeldes nicht mit nennenswerten Umsatzsteigerungen, sondern hält im günstigsten Fall eine Seitwärtsbewegung im Umsatz für realistisch. Im Ergebnis wird ein gegenüber dem Vorjahr schwächerer Verlauf erwartet. Das Tochterunternehmen AKRO Engineering Plastics (Suzhou) CO., Ltd. Wujiang, P.R. China, befindet sich zum Zeitpunkt der Berichtserstellung in Liquidation und hat keinerlei wirtschaftliche Aktivitäten mehr. c) Zusammenfassung Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 vor dem Hintergrund des vorstehend beschriebenen Marktumfelds mit einem Jahresüberschuss von ca. T€ 6.015 (ca. -11 %). Es wird hierbei von einem (bereinigtes) EBIT von T€ 7.713 (ca. -5,7 %) ausgegangen. Die Planungen der Geschäftsführung für das Jahr 2024 beruhen auf der Annahme, dass das Corona-Virus SARS-CoV-2 im Alltag zukünftig eine kleine bzw. keine Rolle spielen wird. Die weitere Entwicklung des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und die daraus resultierenden Konsequenzen sind zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht ansatzweise absehbar. Auch gehen die Planungen davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der von der AKRO-PLASTIC GmbH betreuten Kunden und Schlüsselmärkte nicht nachteilig entwickeln.
Niederzissen, im April 2024 AKRO-PLASTIC GmbH Dr. Oliver Neuß Dirk Steinbrück Marc Tenne Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(Amtsgericht Koblenz, HRB 12227)A. Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs-, Bewertungs- und sonstigen Angabevorschriften gemäß §§ 242 - 288 HGB sowie der ergänzend zu berücksichtigenden Vorschriften zur Bilanz gemäß § 42 GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2023 erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und die Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde von den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ausgegangen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um bisher aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen und gehen von einer Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren aus. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Die Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 20, 25, 33 bzw. 50 Jahren, die technischen Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung über eine Nutzungsdauer zwischen drei und 25 Jahren abgeschrieben. Für gebraucht erworbene Wirtschaftsgüter wird grundsätzlich die Restnutzungsdauer zugrunde gelegt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich sind. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem Risiko geminderter Verwendbarkeit wird durch entsprechende Wertabschläge Rechnung getragen. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entspricht dem gleitenden Durchschnitt aus Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Die unfertigen Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bilanziert. Die verlustfreie Bewertung wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und auf sonstige Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wird für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 1,0% auf die Summe der nicht bereits einzelwertberichtigten Forderungen gebildet, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Für das Risiko aus nicht kreditversicherbaren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde in den Vorjahren eine zusätzliche Wertberichtigung gebildet, sie wurde auf T€ 2.000 gedeckelt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Ausgaben vor dem Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,00% bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,83% (Vorjahr: 1,78%). Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Durch die Änderung der handelsrechtlichen Vorschriften zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB n.F. in Höhe von € 579,00. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle steuerlich erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung tragen. Sie sind, wie die Steuerrückstellungen auch, in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bankfremdwährungsguthaben bzw. -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet, Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden mit Devisentermingeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. C. Bilanzerläuterungen Entwicklung des Anlagevermögens
(Alle Angaben in €) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten
Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31. Dezember 2023 Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 7.767 durch Grundbuchschulden und Negativerklärungen mit Grundbuchbestellungsverpflichtungen gesichert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Regionen:
Sonstige betriebliche Erträge Es sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 27 enthalten (Vorjahr: T€ 55). Die periodenfremden Erträge betragen T€ 71 (Vorjahr: T€ 104). Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 50) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 157 (Vorjahr: T€ 73). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Zinsertrag aus der Abzinsung beträgt T€ 2 (Vorjahr: T€ 1). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand der Pensionsrückstellungen beträgt T€ 2 (Vorjahr: T€ 1). E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen. Sie bestehen gegenüber Dritten für die Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Eventualverbindlichkeiten schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Hauptschuldner als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB setzen sich wie folgt zusammen:
Aus beitragsorientierten Versorgungszusagen resultieren für die Zeit des Bestehens eines Anstellungsverhältnisses des Versorgungsberechtigten monatliche Dotierungsverpflichtungen gegenüber einer Unterstützungskasse in Höhe von rund T€ 5. Über die Entrichtung von Beitragszahlungen hinaus besteht für die Gesellschaft keine weitere Leistungsverpflichtung. Keine der sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht gegenüber verbundenen Unternehmen. Derivative Finanzinstrumente Am Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
Der Zeitwert entspricht der Einschätzung des Marktwertes durch die Banken, die eigene Wertberechnungen aufgrund der ihnen vorliegenden Marktfaktoren unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren vorgenommen haben. Die Währungssicherungsgeschäfte wurden in eine Bewertungseinheit einbezogen. Bewertungseinheiten Im Geschäftsjahr 2023 wurde folgende Bewertungseinheit gebildet:
Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich für das Währungsrisiko bis Ende Februar 2024 (Sicherungszeitraum) voraussichtlich aus. Außerbilanzielle Geschäfte Sale-and-lease-back / Leasing Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Eigenkapitalquote und der Erhöhung der Liquidität. Die frei gewordene Liquidität eröffnet der Gesellschaft die Chance zum weiteren strategischen Unternehmenswachstum. Risiken bestehen in der Vertragsbindung, da ein möglicherweise eintretender wesentlicher technischer Fortschritt nicht durch Neuanschaffungen kompensiert werden kann. Im Berichtsjahr wurden zwei Mischer Mixaco CM 450 - D verkauft und für acht Jahre zurückgemietet. Aufgliederung der Beschäftigtenzahlen Die durchschnittliche Zahl des während des Geschäftsjahres Beschäftigten - getrennt nach Gruppen - beträgt:
Honorare Abschlussprüfer
Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
= Gesellschaft befindet sich in Liquidation Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Herr Dirk Steinbrück, Burgbrohl, Kaufmann Herr Marc Tenne, Niederzissen, Ingenieur Herr Dr. Oliver Neuß, Erftstadt, Chemiker Aufsichtsrat
Gewährte Gesamtbezüge der tätigen Organmitglieder Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen T€ 50. Konzernzugehörigkeit Die AKRO-Plastic GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der K.D. Feddersen Holding GmbH, Hamburg, und wird in deren Konzernabschluss, der in elektronischer Form beim Betreiber des Bundesanzeigers unter HRB 35316, Amtsgericht Hamburg, offengelegt wird, einbezogen. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 6.790.563,00 auf neue Rechnung vorzutragen.
Niederzissen, den 15. April 2024 AKRO-Plastic GmbH Dr. Oliver Neuß Dirk Steinbrück Marc Tenne Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 3. Mai 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AKRO-PLASTIC GmbH, Niederzissen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AKRO-PLASTIC GmbH, Niederzissen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKRO-PLASTIC GmbH, Niederzissen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 15. April 2024 TREUHANSA
GmbH Doctores Völschau
Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer |
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