Egger Brilon Service GmbH

Im Kissen 19, 59929 Brilon, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 8425
Vorher
Egger Kraftwerk Brilon GmbH
Eingetragen
27.11.2008
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und HolzeinschlagErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
Erbringung von Dienst- und Serviceleistungen aller Art, insbesondere im Bereich von Instandhaltung, Logistik und Vermietung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Paul Lingemann
seit 26.6.2023
Geschäftsführer
Olga Samus
seit 2.5.2022
Geschäftsführer
Thomas Witiska
seit 4.5.2018
Geschäftsführer
Gerd Hesse
seit 18.12.2008
Prokura
Harald Dehn
seit 18.12.2008
Prokura
Martin Ansorge
seit 27.11.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Egger Brilon Service GmbH

Brilon

Jahresabschluss zum 30.04.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftsfelder der Egger Brilon Service GmbH sind der Energiehandel mit verbundenen Unternehmen, die Erbringung von Instandhaltungs- und Logistikdienstleistungen an die Egger-Gesellschaften am Standort Brilon und die Vermietung von Sachanlagevermögen an verbundene Unternehmen.

Zwischen der Egger Brilon Service GmbH und der Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG mit Sitz in Brilon besteht ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertragsteuerliche Organschaft.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Als Folge der schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte sich die Regeneration der deutschen Volkswirtschaft nach dem Einbruch im Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen. So ist das bereinigte Bruttoinlandsprodukt im Kalenderjahr 2023 laut Statistischem Bundesamt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die anhaltend hohen Preise auf allen Ebenen der Wirtschaft haben das Wachstum gebremst. Zusätzlich erschwerten ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und einer verringerten Nachfrage aus dem In- und Ausland die Lage. In den ersten drei Quartalen blieb das Bruttoinlandsprodukt größtenteils unverändert, während es im vierten Quartal 2023 um 0,3 % zum Vorquartal gesunken ist, wodurch die deutsche Wirtschaft das Kalenderjahr 2023 mit einem negativen Wachstum abschloss. Im letzten Quartal bremsten rückläufige Investitionen die Wirtschaftslage, während der Konsum leicht anstieg.

Die Egger Brilon Service GmbH selbst erzielt ihre Umsatzerlöse zu nahezu 100% mit verbundenen Unternehmen. Die Geschäftstätigkeiten dieser verbundenen Unternehmen sind der Baubranche und der Möbel/-Sägeindustrie zuzuordnen, weshalb die Entwicklung dieser Märkte somit wesentliche Faktoren für die Entwicklung der Egger Brilon Service GmbH selbst sind.

Die Bruttowertschöpfung des Bauhauptgewerbes hat im Kalenderjahr 2023 ein leichtes Plus von 0,2 % erreicht. Die weiterhin hohen Baukosten, steigende Bauzinsen und der Fachkräftemangel bremsten aber wie auch schon im vorherigen Kalenderjahr 2022 die Wirtschaftsleistung der deutschen Baubranche stark. Insbesondere der Wohnungsbau war hiervon betroffen. Die Bauinvestitionen haben im Kalenderjahr 2023 um 2,1 % abgenommen. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe ist real (preisbereinigt) um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr 2022 gesunken. Aufgrund der stark gestiegenen Baupreise lag der Umsatz aber mit 113,8 Milliarden Euro nominal (nicht preisbereinigt) um 3,5 % über dem Vorjahr. Gemessen am Umsatz bleibt der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro der größte Bereich im Bauhauptgewerbe. Der reale Auftragseingang in der Baubranche ist 2023 um 4,4 % zurückgegangen. Auch hier lag der Auftragseingang aufgrund der gestiegenen Preise nominal um 3,3 % mit 102,3 Milliarden Euro über dem Vorjahresniveau und damit erstmalig im dreistelligen Milliardenbereich.

Der Auftragseingang im Wohnungsbau ist um 19,8 % (real) gesunken, was den niedrigsten Jahreswert seit 2018 darstellt. Die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau machte sich auch in einem Rückgang der Baugenehmigungen bemerkbar. Insgesamt wurden 2023 26,6 % weniger Genehmigungen erteilt als im Jahr zuvor.

Die wirtschaftlich schwierige Situation hat auch die deutsche Sägeindustrie deutlich beeinträchtigt. So ist der Umsatz im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 27,0 % auf 6,4 Milliarden Euro gesunken. Die Umsätze sind zwar im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2021 zurückgegangen, liegen aber noch über den Umsätzen von den Jahren vor der Corona-Krise. Das erste Quartal 2024 verzeichnete mit 1,5 Milliarden Euro ebenfalls einen Umsatzrückgang von 17,0 % zum Vorjahresquartal. Laut Holzkurier-Erhebung waren die Einschnittmengen im Kalenderjahr 2023 mit einem Rückgang von 3,0 % auf 31,5 Mio. fm erneut rückläufig. Wobei zu erwähnen ist, dass die Branche in den Jahren 2022 und 2021 ein extremes Hoch erlebte, was zu einer entsprechend hohen Produktionsrate führte. Die Gründe für den erneuten Rückgang sind vor allem geringere Bauaktivitäten, einhergehend mit höheren Kosten.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Bereich der Instandhaltungs- und Logistikdienstleistungen hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 leicht negativ entwickelt, sodass die Erlöse in diesen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,4 Mio. zurückgegangen sind. Gleichzeitig sind die Materialaufwendungen abzüglich der weiterbelasteten Aufwendungen aus dem Bezug von Strom und Gas um EUR 0,6 Mio. und die sonstigen Aufwendungen um EUR 0,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Das Ergebnis aus dem Geschäftsbereich Vermietung ist um EUR 1,6 Mio. gesunken. Dies resultiert zum einen aus den Vermietungserlösen, die im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,6 Mio. gesunken sind. Zum anderen ist der Zinsaufwand, der Größtenteils auf die Finanzierung des vermieteten Anlagevermögens entfällt, im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,0 Mio. gestiegen.

Wie in den Vorjahren haben sich aus der Weiterberechnung der Energiekosten keine Ergebniseffekte ergeben.

Die wesentlichen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern. Insgesamt liegt das Ergebnis nach Steuern aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus und unplanmäßiger Kosten im Instandhaltungsbereich deutlich unter den Erwartungen des Vorjahres. Die Umsatzerlöse liegen aufgrund mengen- und preisbedingt gesunkener Umsatzerlöse im Bereich Erdgas und Strom leicht unter den Erwartungen des Vorjahres.

3. Darstellung der Lage

Ertragslage

Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023/2024 lag mit EUR 79,4 Mio. 5,3 % unter dem Vorjahr (EUR 83,9 Mio.). Nach wie vor kauft die Egger Brilon Service GmbH zentral für alle deutschen Gesellschaften Erdgas und Strom ein und berechnet diese Kosten entsprechend weiter. Dieser Umsatz hat sich seit dem Vorjahr von EUR 46,5 Mio. um EUR 3,4 Mio. auf EUR 43,1 Mio. verringert aufgrund geringerer Mengen und gesunkener Preise. Der Umsatz aus Instandhaltungs- und Logistikdienstleistungen war mit EUR 27,4 Mio. (i.Vj. EUR 27,8 Mio.) nahezu konstant. Die Erlöse aus der Vermietung von Sachanlagevermögen sind hingegen von EUR 9,5 Mio. auf EUR 8,9 Mio. um 6,4 % gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben mit EUR 1,4 Mio. (i.Vj. EUR 1,3 Mio.) ebenfalls auf einem konstanten Niveau.

Der Materialaufwand ist im Geschäftsjahr 2023/2024 mit EUR 46,8 Mio. um 7,8 % gesunken (i.Vj. EUR 50,7 Mio.), was nahezu vollständig auf den Rückgang der Aufwendungen für Energie zurückzuführen ist, welcher aus geringeren Mengen und Preisen resultiert.

Die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl ist im Geschäftsjahr 2023/2024 mit 272 Mitarbeitern (i.Vj. 261 Mitarbeiter) leicht gestiegen. Durch den Personalaufbau und Tarifsteigerungen, die im Vorjahr nur anteilig enthalten waren, stieg der Personalaufwand von EUR 19,6 Mio. auf EUR 20,7 Mio.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit EUR 4,8 Mio. ebenfalls leicht gestiegen (i.Vj. EUR 4,5 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von EUR 5,4 Mio. auf EUR 6,0 Mio. um 12,4 % erhöht. Dies lag unter anderem an gestiegenen IT-Kosten, höheren Mieten und gestiegenen Beratungskosten.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus von EUR 0,8 Mio. auf EUR 1,8 Mio. gestiegen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Gewinn in Höhe von EUR 0,6 Mio. (i.Vj. EUR 4,2 Mio.) erwirtschaftet, welcher aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG abgeführt wurde. Insgesamt ist die Ertragslage der Egger Brilon Service GmbH weiterhin als stabil zu bezeichnen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich von EUR 52,8 Mio. auf EUR 63,4 Mio. erhöht. Die Aktivseite der Bilanz ist insbesondere durch das Sachanlagevermögen geprägt, welches im abgelaufenen Geschäftsjahr von EUR 42,3 Mio. auf EUR 54,1 Mio. gestiegen ist. Ursächlich für diesen Anstieg waren die Investitionen in Höhe von EUR 16,6 Mio. (i.Vj. EUR 8,7 Mio.). Der Großteil der Investitionen entfiel auf Anlagen im Bau (EUR 13,2 Mio.). Abweichend zum Vorjahr besteht eine Verbindlichkeit und keine Forderung aus dem Cashpooling, weshalb die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit EUR 4,8 Mio. um EUR 5,5 Mio. gesunken sind (i.Vj. EUR 10,3 Mio.).

Der größte Posten der Passivseite sind die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 51,4 Mio. (i.Vj. EUR 38,9 Mio.). Die Verbindlichkeiten bestehen nahezu vollständig gegenüber verbundenen Unternehmen und resultieren größtenteils aus der Finanzierung durch eine Schwestergesellschaft durch Mittelfristdarlehen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist im Rahmen der zentralen Finanzierung in der Egger Gruppe sichergestellt. Außerdem bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem zentralen Cashpooling der EGGER-Gruppe in Höhe von EUR 8,5 Mio. (i.VJ Forderungen i.H.v. EUR 5,0 Mio.). Beim Cash-Poolführer werden von den EGGER-Gesellschaften sowohl überschüssige liquide Mittel angelegt als auch benötigte Finanzmittel angefordert. Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling werden als Kontokorrentkonto geführt.

Der Jahrescashflow (Jahresergebnis plus Abschreibungen abzüglich Rückgangs der langfristigen Rückstellungen) ist mit EUR 5,3 Mio. wie im Vorjahr deutlich positiv, gleichwohl der Cashpool durch die getätigten Investitionen in Anspruch genommen wurde. Die Eigenkapitalquote liegt bei 1,2 % (i.Vj. 1,5 %).

Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf und die Lage als stabil und zufriedenstellend.

C. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsfelder der Egger Brilon Service GmbH sind der Energiehandel mit verbundenen Unternehmen, die Erbringung von Instandhaltungs- und Logistikdienstleistungen an die Egger-Gesellschaften am Standort Brilon und die Vermietung von Sachanlagevermögen an verbundene Unternehmen. Insofern sind Chancen und Risiken der Egger Brilon Service GmbH stark an die Geschäftserwartungen dieser Abnehmer gebunden. Chancen und Risiken, denen sich unsere Kunden ausgesetzt sehen, können veränderte konjunkturelle Rahmenbedingungen, kritische Beschaffungsmärkte oder aber auch ungeplante Produktionsausfälle sein. Mittelfristig stabil positive Geschäftserwartungen wie auch sehr vorausschauende Instandhaltungsplanungen und Maßnahmen reduzieren mögliche negative Szenarien jedoch auf ein Minimum.

In der für die Kunden der Egger Brilon Service GmbH wichtigen Baubranche und der Sägeindustrie wird im laufenden Jahr 2024 mit einer Erholung und steigender Nachfrage gerechnet. Das sinkende Zinsniveau, die abnehmende Inflation sowie steigende reale Einkommen werden positive Einflüsse auf die Bauwirtschaft haben. Dies bestätigen auch die aktuellen Aussichten des IFO Instituts. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima das dritte Mal in Folge verbessert. Langfristig blickt die Branche daher optimistisch in die Zukunft.

Der immer noch recht hohe Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellt kein Risikopotenzial dar, da durch die Finanzstruktur der EGGER-Gruppe keine Risiken aus der Prolongation von Darlehen bestehen. Auch die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten auf Grund der stabilen Finanzierungsstruktur der Egger-Gruppe kein Risikopotenzial.

Die Egger Brilon Service GmbH sowie ihre Schwestergesellschaften sind Träger verschiedener Auszeichnungen. So ist die Gesellschaft in 2019 im Verbund mit den weiteren am Standort Brilon vertretenden Egger-Gesellschaften für ihr hohes Engagement im Bereich des Gesundheitsmanagements als "Gesundes Unternehmen" in der Kategorie Platin ausgezeichnet worden. Ebenso wurde Egger 2023 als "Familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerland" rezertifiziert. Letzteres hat eine Gültigkeit bis Ende 2027. 2024 wurde Egger erneut als "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" bewertet und 2023 erhielt der Unternehmensverbund am Standort zusätzlich das TÜV Siegel "Ausgezeichneter Arbeitgeber". Nicht zuletzt kann sich Egger seit 2017 Preisträger des "Großen Preis des Mittelstands" nennen.

Risiken, welche auf die Gesellschaft einen bestandsgefährdenden Einfluss haben, sind uns nicht bekannt. Aktuell ist die Gesellschaft nicht an Gerichtsverfahren beteiligt, welche einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. So sind insgesamt, auch unter Berücksichtigung schlechter Rahmenbedingungen, keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Zur rechtzeitigen Erkennung von Risiken wurden die schon heute genutzten Controllinginstrumente weiter verfeinert. Zudem erfolgt innerhalb der Unternehmensgruppe eine umfangreiche Risikobetrachtung, um frühzeitig mögliche Fehlentwicklungen und Risiken aufzudecken.

D. Prognosebericht

Die dargelegten Auswirkungen der aktuellen Krisen zeigen, dass Unternehmen mitunter großen Risiken ausgesetzt sein können.

Gemäß der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Kalenderjahr 2024 voraussichtlich um 0,3 % im Vergleich Vorjahr wachsen. Damit würde die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 deutlich schwächer ausfallen als das noch im Herbst 2023 prognostizierte Wachstum von 1,3 %. Ökonomen rechnen damit, dass sich für die nächsten Monate eine leichte Verbesserung der Konjunktur abzeichnen wird und sich die deutsche Wirtschaft langsam erholt. Grund dafür sollen insbesondere eine abnehmende Inflation und steigende reale Einkommen sein. So wird für das Kalenderjahr 2025 ein Anstieg beim Bruttoinlandsprodukt von 1,0 % prognostiziert.

Die Kunden der Egger Brilon Service GmbH sind jedoch unseres Erachtens hervorragend auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet, sodass das Abnahmeverhalten der Kunden sowohl im Bereich der Logistik- und Instandhaltungsdienstleistungen und des Energiehandels als auch im Bereich der Vermietung von Vermögensgegenständen an verbundenen Unternehmen als äußerst stabil eingeschätzt wird.

Nach unseren aktuellen Planungen gehen wir davon aus, dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/2025 nach Plan verläuft. Die Umsätze und das Ergebnis nach Steuern sollten dabei insbesondere durch höhere Erträge aus Vermietung und tendenziell sinkende Zinsen deutlich über dem Niveau des Geschäftsjahr 2023/2024 liegen.

 

Brilon, 17. Juli 2024

Martin Ansorge

Olga Samus

Paul Lingemann

Thomas Witiska

Bilanz zum 30. April 2024

Aktiva

30.4.2024 30.4.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.459,00 65.622,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.439.070,36 23.637.190,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.045.120,00 7.043.207,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.324.990,00 3.472.532,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.242.663,11 54.051.843,47 8.076.204,19 42.229.134,11
54.106.302,47 42.294.756,11
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.755.818,37 10.258.570,96
2. Forderungen gegen Gesellschafter 3.968.489,31 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 393.713,09 9.118.020,77 264.054,83 10.522.625,79
9.118.020,77 10.522.625,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 143.884,03 11.210,54
63.368.207,27 52.828.592,44

Passiva

30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 178.912,78 178.912,78
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 92.261,00 92.261,00
771.173,78 771.173,78
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 11.193.533,30 13.173.731,47
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 80.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.311.448,36 1.679.020,34
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48.069.940,59 34.621.501,37
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.461.444,91
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.022.111,24 1.041.720,57
- davon aus Steuern EUR 190.160,13 (i. Vj. EUR 267.899,85) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 104.328,63 (i. Vj. EUR 69.600,97) -
51.403.500,19 38.883.687,19
63.368.207,27 52.828.592,44

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 79.410.119,16 83.855.118,99
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 64.238,17 62.209,26
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.361.693,99 1.349.927,75
- davon aus Währungsumrechnung EUR 237,06 (i. Vj. EUR 0,00) -
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 432.306,80 395.756,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 46.349.884,28 46.782.191,08 50.347.051,17 50.742.807,88
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.781.020,95 16.030.231,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.963.907,90 20.744.928,85 3.571.614,28 19.601.845,33
- davon für Altersversorgung EUR 39.968,44 (i. Vj. EUR 40.074,62) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.808.581,61 4.516.618,66
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.046.989,99 5.382.124,41
- davon aus Währungsumrechnung EUR 527,36 (i. Vj. EUR 0,00) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.457,35 39.604,63
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 40.000 (i. Vj. EUR 6.667,00) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.870.285,17 875.380,81
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.777.611,17 (i. Vj. EUR 796.073,81) -
- davon aus Aufzinsung EUR 92.674,00 (i. Vj. EUR 79.307,00) -
10. Ergebnis nach Steuern 650.531,97 4.188.083,54
11. Sonstige Steuern 39.551,27 33.022,76
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 610.980,70 4.155.060,78
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

I. Allgemeine Angaben

Die Egger Brilon Service GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Brilon und wird beim Amtsgericht Arnsberg unter der Handelsregisternummer HRB 8425 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden dürfen, erfolgen größtenteils im Anhang. Der Anhang ist in TEUR dargestellt, sodass Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten können.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis. Die Abschreibungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich angemessener Teile der Gemeinkosten und ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr sofort voll abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen überwiegend folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 25 bis 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 4 bis 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nominalwerten zum Stichtag angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Latente Steuern werden auf Ebene des Organträgers ermittelt.

Passiva

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, wenn ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre zum 30. April 2024 abgezinst.

Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt gemäß der Projected-Unit-Credit-Methode. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtung erfolgt nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19. Juni 2013. Dabei wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Der Bewertung wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:

Rechnungszinssatz 1,82 % p.a.; Gehaltstrend 5,00 % für 2025 und 3,00 % für 2026ff. sowie eine durchschnittliche Fluktuation von 6,80 % p.a.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind kurzfristig und werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Aktiva

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.756 (i. VJ. TEUR 10.259) entfallen zum 30. April 2024 alle auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahresbetrag sind neben der Cashpool Forderung von TEUR 4.971 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.288 enthalten.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.968 (i. VJ. Verbindlichkeiten TEUR 1.461) beinhalten mit TEUR 4.579 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (i. VJ. Verbindlichkeiten TEUR 2.694), denen mit TEUR 611 (i. VJ. TEUR 4.155) Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegenüberstehen, weil die Voraussetzungen zur Aufrechnung erfüllt sind.

Passiva

Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG, Brilon, sind grundsätzlich keine Steuerrückstellungen zu bilden.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Dienstjubiläen, Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen, Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen bzw. -geld, Erholungsbeihilfe sowie Weihnachtsgeld und Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben mit TEUR 16.570 (i. VJ. TEUR 3.122) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und mit TEUR 31.500 (i. VJ. TEUR 31.500) eine Restlaufzeit von mehr als einem, aber nicht mehr als fünf Jahren. Diese setzen sich zusammen aus TEUR 31.500 (i. VJ. TEUR 31.500) Darlehensverbindlichkeiten, TEUR 8.541 Verbindlichkeiten aus Cashpool (i. VJ. Forderungen TEUR 4.971) sowie TEUR 8.029 (i. VJ. TEUR 3.122) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Der Nettoumsatz wird mit ca. 55 % des Gesamtumsatzes im Bereich der Energieversorgung, mit ca. 34% im Bereich der Erbringung von Instandhaltungs- und Logistikdienstleistungen sowie mit ca. 11 % im Bereich der Vermietung erzielt. Die Umsatzerlöse werden in Deutschland erzielt. Vom Gesamtumsatz entfallen nahezu 100 % auf Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen.

Die Stromsteuer für selbstverbrauchten Strom wird unter den sonstigen Steuern ausgewiesen. Die Strom- und Energiesteuer auf Energielieferungen wird als Erlösminderung im Rahmen der Umsatzerlöse erfasst.

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Kostenerstattungen aus der EGGER Gruppe.

Bei den Materialaufwendungen handelt es sich hauptsächlich um Kosten für den Strom- und Erdgasbezug.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Umlagen der EGGER Gruppe sowie Instandhaltungs- und Mietaufwendungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Instandhaltung sowie nachlaufenden Rechnungen in Höhe von TEUR 127 (i. VJ. TEUR 41) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG, Brilon, und wird über deren Gesellschafterin, die Fritz Egger Beteiligungs GmbH & Co. KG, Brilon, in den Konzernabschluss der Egger Holzwerkstoffe GmbH, St. Johann i. T./Österreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis aufstellt. Dieser wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Zwischen der Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG, Brilon, und der Gesellschaft wurde am 4. Dezember 2008, mit Änderungen vom 28. März 2013, ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Ab dem 1. Mai 2008 besteht eine ertragsteuerliche und ab dem 1. Januar 2010 eine umsatzsteuerliche Organschaft.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/24 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 26 und entfällt zu 100 % auf Abschlussprüfungsleistungen.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2023/24:

Personen
Angestellte 77
Gewerbliche Arbeitnehmer 195
272

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 855, die vollständig verbundene Unternehmen betreffen und innerhalb eines Jahres fällig sind.

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind tätig:

Herr Martin Ansorge, Kaufmännischer Geschäftsführer,

Frau Olga Samus, Vertriebsgeschäftsführerin,

Herr Paul Lingemann (ab 01.05.2023), Technischer Geschäftsführer,

Herr Thomas Witiska, Logistikgeschäftsführer.

Die Geschäftsführer erhielten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Brilon, den 17. Juli 2024

Martin Ansorge

Olga Samus

Paul Lingemann

Thomas Witiska

Entwicklung des Anlagevermögens 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.5.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
30.4.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 655.533,53 12.593,91 0,00 0,00 668.127,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.094.917,49 295.485,04 1.956.623,86 0,00 42.347.026,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 67.396.542,05 1.064.298,75 5.658.811,41 10.400,00 74.109.252,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.850.807,20 2.036.163,69 430.842,39 1.268.691,48 11.049.121,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.076.204,19 13.212.736,58 -8.046.277,66 0,00 13.242.663,11
125.418.470,93 16.608.684,06 0,00 1.279.091,48 140.748.063,51
126.074.004,46 16.621.277,97 0,00 1.279.091,48 141.416.190,95
Abschreibungen Buchwerte
1.5.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.4.2024
EUR
30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 589.911,53 23.756,91 0,00 613.668,44 54.459,00 65.622,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.457.726,57 1.450.229,46 0,00 17.907.956,03 24.439.070,36 23.637.190,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 60.353.335,05 1.720.979,16 10.182,00 62.064.132,21 12.045.120,00 7.043.207,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.378.275,20 1.613.616,08 1.267.759,48 6.724.131,80 4.324.990,00 3.472.532,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 13.242.663,11 8.076.204,19
83.189.336,82 4.784.824,70 1.277.941,48 86.696.220,04 54.051.843,47 42.229.134,11
83.779.248,35 4.808.581,61 1.277.941,48 87.309.888,48 54.106.302,47 42.294.756,11

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Egger Brilon Service GmbH, Brilon

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Egger Brilon Service GmbH, Brilon, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Egger Brilon Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 17. Juli 2024

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