Stammdaten

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Amtsgericht Köln HRB 37679
Eingetragen
22.2.1988
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Tüten, Beuteln, Tragetaschen und ähnlichen Erzeugnissen aus Papier und Kunststoffolien.

Historie

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Management

NameRolle
Herbert Pjede
seit 13.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Ommer GmbH

Lindlar

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR

A. Wirtschaftsbericht

I. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen: Das preis-bereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr. Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Im Jahresverlauf 2011 wurde auch das Vorkrisenniveau beim preisbereinigten BIP wieder überschritten. Der wirtschaftliche Aufschwung fand dabei hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte statt. Im Jahr 2009 hatte Deutschland die stärkste Rezession der Nachkriegszeit mit einem historischen Rückgang des BIP von - 5,1 % erlebt; das Jahr 2010 war durch einen rasanten Aufschwung gekennzeichnet gewesen (+ 3,7 %).

Analog dazu entwickelten sich die Umsätze der kunststoffverarbeitenden Betriebe (Quelle: GKV - Gesamtverband der kunststoffverarbeitenden Industrie).

Für das Jahr 2012 erwartet die Branche eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.

Allerdings falle dabei die Umsatzprognose für das eigene Unternehmen der befragten Mitglieder verhaltener aus heißt es beim IK (Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.). Zwar rechnen immerhin 66 Prozent der Befragten mit einem gleichbleibenden Umsatzverlauf im ersten Quartal 2012, knapp 20 Prozent aber gehen laut der IK von schlechteren Umsätzen aus. Beim Export rechnet sogar ein Drittel der Mitglieder mit weiteren Rückgängen. Offensichtlich werde auf eine stabile Binnenkonjunktur vertraut, folgert der Verband.

II. Entwicklung und Lage des Unternehmens

Die in 2010 begonnene Umstrukturierung wurde baulich im Frühjahr 2011 abge-schlossen. Die neue 10 Farben-Druckmaschine wurde Ende April 2011 angeliefert, in den darauffolgenden Wochen montiert und ging im Juni 2011 in den regulären Fertigungsbetrieb.

Mit dieser Anlage sind wir für die drucktechnischen Anforderungen des Marktes bestens gerüstet. Es gelang uns, im zweiten Halbjahr einige Neukunden im Bereich der Primärverpackungen hinzu zu gewinnen. Wir streben an, diese Sparte weiter auszubauen und in den kommenden Jahren eine größere Anzahl Stammkunden an uns zu binden.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz konnte im Berichtsjahr um 16,98% gesteigert werden. Der Anteil der Exporterlöse betrug 19,20%.

Rohstoffpreisentwicklung und Bereich Beschaffung

Auf Lieferantenseite haben wir es weiterhin mit einem Oligopol zu tun. So weit es möglich war haben wir besonders in preissensiblen Zeiten die Möglichkeiten genutzt, uns mit Hilfe von Händlern günstig zu bevorraten.

Die Verteuerung der Rohstoffe setzte sich auch im ersten Quartal 2011 fort. Der kontinuierliche Anstieg der Granulatpreise hielt somit seit Januar 2009 bis April 2011 an. Die Verteuerung betrug in diesem Zeitraum 113%(!). Nach dem Jahreshoch im April setzte ein stetiger Rückgang der Preise bis zum vorläufigen Tiefstand im Dezember 2011 an. (Quelle: KI - Kunststoff Information).

Produktion

Die Auftragslage und die damit verbundene Maschinenauslastung war befriedigend. Extrusion, Druckerei und Konfektion waren weitgehend entsprechend der Planung ausgelastet. Aufgrund der saisonalen Schwankungen arbeiten wir im Bereich der ungelernten Kräfte seit Jahren mit Personalleasingfirmen zusammen, mit deren Hilfe wir die entsprechenden schwankenden Auslastungen kompensieren können.

Investitionen

Die größte Investition in 2011 war die 10 Farben-Flexodruckanlage der Firma Fischer & Krecke mit dem dazugehörigen Klischeemontagegerät und den Druckhülsen mit einem Gesamtwert von TEUR 2.727. Die Finanzierung erfolgte per Leasing. Zur Inbetriebnahme dieser Anlage war der Austausch der kompletten Heizungsanlage (TEUR 172) und die Erneuerung des Bodens notwendig (TEUR 52). Diese Investitionen wurden aus dem Cash-Flow vorgenommen. Weitere größere Investitionen erfolgten nicht.

Mittlere Investitionen entstanden i.H.v. TEUR 15 für den teilweisen Austausch von Palettenregalanlagen im Fertigwarenlager.

Finanzierungsvorhaben

Für 2012 sind keine Investitionen größeren Umfangs geplant.

Umweltschutz

Durch die Installation der thermischen Nachverbrennungsanlage in 2007 haben wir den Ausstoß an Lösungsmitteln weiter reduziert. Ein zusätzlicher Beitrag für den Umweltschutz besteht im geringeren Energiebedarf dieser Anlage.

Vermögens- und Finanzlage

Die Stabilisierung der allgemeinen Finanz- und Vermögenslage hat sich auch in 2011 fortgesetzt. Rückzahlungen auf Darlehen und Leasingverträge erfolgten in Höhe von TEUR 512. Die Leasinggebühren für die neu angeschaffte 10 Farben-Druckmaschine und deren Zubehör betragen monatlich TEUR 36.

Ertragslage

Die Ertragslage im Geschäftsjahr war unbefriedigend. Der Zuwachs der Erlöse resultiert überwiegend aus Preissteigerungen im Rohstoff, die nicht immer unmittelbar an die Kunden weitergegeben werden konnten. Hier trat im zweiten Halbjahr eine Entspannung ein die aber nicht ausreichte, das Gesamtergebnis entscheidend zu verbessern. Hinzu kamen im ersten Quartal weitere, vorbereitende Aufwendungen für die neue Druckmaschine sowie Produktionsausfall während der Installationsphase der Anlage.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres traten nicht auf.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Wir sind nun in der Lage, alle drucktechnischen Anforderungen des Marktes zu erfüllen. Sowohl im Bereich Beutel und Tragetaschen als auch bei den Automatenfolien. Unser Ziel für 2012 ist es, den Absatz bei den Serviceverpackungen zu halten und verloren gegangenes Terrain im Markt der Primärverpackungen zurück zu gewinnen. Konzentrieren werden wir uns hier auf Verpackungen aus Polyethylen, die sowohl im Food- wie auch im Non-Food-Bereich Verwendung finden.

Auch die ständige Optimierung unseres Controllings zur Verbesserung unserer Produktivität werden wir in 2012 fortführen und perfektionieren. Als Ergebnis daraus werden wir konkrete Maßnahmen (z.B. Rüstzeitenworkshops) für die Steigerung der Effizienz in relevanten Bereichen umsetzen, die zu kürzeren Durchlaufzeiten und verringerten Ausschussmengen führen werden.

Der inländische Markt wird auch im kommenden Jahr unser Hauptabsatzgebiet sein. Durch die weitere Globalisierung unserer Kunden ist allerdings eine Zunahme der Lieferungen ins Ausland denkbar.

Es ist zu erwarten, dass die Rohstoffpreise zu Beginn des Folgejahres erneut ansteigen werden. Die weitere, weltweite Preisentwicklung wird naturgemäß von der globalen Nachfrage bestimmt. Wir werden versuchen, durch aufmerksame Beobachtung der Marktentwicklung Tendenzen frühzeitig zu erkennen und Vorteile für unser Unternehmen im Einkauf zu generieren.

Die neu entwickelten Biofolien werden sich nach unserer Einschätzung bei den Serviceverpackungen kaum entscheidend durchsetzen. Zu groß ist zurzeit die Preisdifferenz (3-4 x teurer als herkömmliche Produkte). Im Gegensatz dazu ist bei Primärverpackungen ein stärkerer Zuwachs - besonders bei hochpreisigen Artikeln - zu erwarten. Technisch sind wir für die Verarbeitung dieser Biofolien bestens gerüstet. Auch bei Zunahme dieser Rohstofffraktion ist keine Aufrüstung in unsere Anlagen notwendig.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2011 eine leichte Steigerung des Umsatzvolumens. Durch Maßnahmen, die der Verbesserung unserer Produktivität und der Reduzierung der Ausschussquoten dienen, rechnen wir wieder mit einem zufriedenstellenden Ergebnis.

C. Bericht über Forschung und Entwicklung

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Entsprechende Aktivitäten werden von Mitarbeitern aller Abteilungen betrieben. Eine separate Abteilung "Forschung und Entwicklung" ist nicht eingerichtet.

D. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

 

Lindlar, den 12. Juli 2012

Herbert Pjede, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011

AKTIVA

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.247.606,71 3.219.851,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.440,00 8,00
II. Sachanlagen 2.510.228,00 2.491.905,00
III. Finanzanlagen 727.938,71 727.938,71
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.610.432,68 6.108.623,37
I. Vorräte 2.946.376,00 3.060.173,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.653.461,40 2.856.295,07
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.595,28 192.155,30
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 49.740,59 54.627,13
  8.907.779,98 9.383.102,21

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.773.146,51 2.861.940,08
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 346.165,43 346.165,43
III. Gewinnrücklagen 224.430,07 224.430,07
IV. Gewinnvortrag 1.291.344,58 1.436.217,81
V. Jahresfehlbetrag -1.088.793,57 -144.873,23
B. RÜCKSTELLUNGEN 452.715,25 603.642,25
C. VERBINDLICHKEITEN 6.681.918,22 5.917.519,88
- davon aus Steuern: EUR 169.388,93 (Vorjahr: EUR 119.301,70)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.047,99)    
  8.907.779,98 9.383.102,21

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

  2011
EUR
2010
EUR
1. Rohergebnis 5.856.119,43 6.219.581,84
2. Personalaufwand -3.874.112,50 -3.923.808,93
a) Löhne und Gehälter -3.328.448,54 -3.356.358,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -545.663,96 -567.450,55
3. Abschreibungen -352.834,85 -335.790,89
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.371.496,80 -1.968.209,35
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 17,30)    
5. Betriebsergebnis -742.324,72 -8.227,33
6. Erträge aus Beteiligungen 0,00 31.168,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 31.168,00)    
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.679,04 181.094,41
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -345.653,89 -233.750,01
- davon aus Abzinsung: EUR 10.613,00 (Vorjahr: EUR 11.278,00)    
- davon an verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
9. Finanzergebnis -343.974,85 -21.487,60
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.086.299,57 -29.714,93
11. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -32.323,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -80.256,00
13. Sonstige Steuern -2.494,00 -2.579,30
14. Summe Steuern -2.494,00 -82.835,30
15. Jahresfehlbetrag -1.088.793,57 -144.873,23

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Abschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich bisher verrechneten Abschreibungen angesetzt. Die Gebäude, die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Für Gegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,-- hat die Gesellschaft in Anlehnung an den Wesentlichkeitsgrundsatz die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG in Anspruch genommen. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der auf Seite 6 dargestellte Anlagenspiegel.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Vorräte werden mit durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen werden mit dem Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3,0 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen sind zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nominalwerten bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Höhe gebildet, in der im Berichtsjahr Auszahlungen erfolgten, die Aufwand für das Folgejahr oder spätere Perioden darstellen.

Das vollständig eingezahlte Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Der Ergebnisverwendungsvorschlag sieht den Vortrag des Jahresfehlbetrags auf neue Rechnung vor.

Der Pensionsverpflichtung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,14 % p. a. und unter Berücksichtigung eines Rententrends von 2,00 % jährlich.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Sonstige Pflichtangaben

a) Verbindlichkeiten

  Gesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.016.122,71 3.081.229,67 802.111,25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 811.953,05 811.953,05 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 135.216,02 135.216,02 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 718.626,44 718.626,44 0,00
  6.681.918,22 4.747.025,18 802.111,25

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf dem Grundbesitz der Ommer Immobilien- und Verwaltungs GbR über insgesamt TEUR 4.039 besichert.

Daneben bestanden weitere Pfandrechte in Form von Sicherungsübereignungen von Maschinen, kaufmännischer Einrichtung und Waren, Zessionen sowie persön-

liche Bürgschaften.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 3.555.896,97 und resultieren aus dem bestehenden Mietverhältnis mit der Ommer Immobilien GbR (EUR 379.111,05) sowie aus Lesingverpflichtungen in Zusammenhang mit einer in 2011 angeschafften Druckmaschine (EUR 3.176.785,92).

c) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Berichtsjahres belasten in vollem Umfang das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

d) Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2011 waren im Jahresdurchschnitt 34 (Vj. 33) Angestellte und 62 (Vj. 64) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

e) Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die gemäß § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben zum Geschäftsführergehalt un-terbleiben unter Berufung auf die Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB.

f) Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Herbert Pjede, Kaufmann, Wiehl.

g) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen voraussichtliche Inanspruchnahmen aus Garantieverpflichtungen, Urlaubsansprüchen der Arbeitnehmer und Aufwendungen für den Jahresabschluss.

h) Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält folgende Beteiligung:

  Anteil
%
Ergebnis 31.12.2011 Kapital 31.12.2011
Ommer Polska Spolka z.o.o., Krapkowice/ Polen 99,79 TEUR 72 TEUR 1.261

 

Lindlar, den 28. März 2012

Herbert Pjede, Geschäftsführer

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ommer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Remscheid, den 13. Juli 2012

Dr. Hübenthal & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Klaus Hübenthal, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Gero Hübenthal, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.09.2012 festgestellt.

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