Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 110945
Eingetragen
11.10.1995
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Gegenstand
Unternehmensberatung auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft insbesondere Controlling in Form der Grenzplankostenund Deckungsbeitragsrechnung, Logistik und Geschäftsprozeß-Optimierung, Strategieberatung sowie Personalberatung.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Dehn
seit 15.9.2011
Geschäftsführer
Klaus Koblinger
seit 15.9.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Plaut Consulting GmbH

Ismaning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

AKTIVA

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 435,00 38,00
II. Sachanlagen 0,00 478,00
435,00 516,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 174.259,75 0,00
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.954.451,15 4.102.493,44
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 149.922,26 62.367,80
4.278.633,16 4.164.861,24
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.202,46 4.581,66
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS VERMÖGENSVERRECHNUNG 21.418,00 0,00
4.314.688,62 4.169.958,90

PASSIVA

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.300.000,00 1.300.000,00
II. Bilanzverlust -92.142,12 -131.695,00
1.207.857,88 1.168.305,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.530.332,00 1.636.314,91
C. VERBINDLICHKEITEN 1.576.498,74 1.365.338,99
4.314.688,62 4.169.958,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

der Plaut Consulting GmbH, Ismaning

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Im Geschäftsjahr wurden erstmals die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angewendet. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgt gemäß Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

3. Unfertige Leistungen

Die unfertigen Leistungen enthalten in Arbeit befindliche Aufträge, die zu Herstellungskosten bewertet wurden. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nennwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

5. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

7. Rückstellung für Pensionen

Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,21 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,0 % berücksichtigt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

8. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

10. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Langfristige Aktivposten

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 1.147 (Vorjahr: TEUR 1.158) enthalten.

2. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.777 (Vorjahr: TEUR 2.134) enthalten.

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

EUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 71.648
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 93.138
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 93.066

4. Eigenkapital

Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:

EUR
Bilanzverlust zum 1. Januar 2010 -131.695,00
Jahresüberschuss 2010 39.552,88
Bilanzverlust zum 31. Dezember 2010 -92.142,12

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

6. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

31.12.2010
TEUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaft 2.775
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 110
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 707
3.592

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den sonstigen Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des betreffenden Unternehmens als gering eingeschätzt.

IV. Sonstige Angaben

1. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

 

Herr Matthias Müller-Wolf, Unternehmensberater (ab 29. Januar 2010)

 

Herr Leopold Stehr, Unternehmensberater (bis 29. Januar 2010)

 

Herr Jörg Kaschytza, Unternehmensberater (bis 30. Juli 2010)

2. Konzernverhältnis

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Plaut Aktiengesellschaft, Wien/Österreich, einbezogen. Die Plaut Aktiengesellschaft ist im General Standard des Geregelten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Plaut Systems & Solutions GmbH, Ismaning. Die Plaut Systems & Solutions GmbH verzichtet gemäß § 291 Abs. 2 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses.

 

Ismaning, den 24. Februar 2011

Plaut Consulting GmbH

Geschäftsführung

Der Jahresabschluss wurde am 3. März 2011 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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