Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 1649
Vorher
FEV Motorentechnik GmbHFEV GmbH
Eingetragen
15.6.1978
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind Forschung, Studien, Untersuchungen, und Entwicklung sowie Fertigungen auf dem Gebiet der Energie- und Motorentechnik, insbesondere auf dem Gebiet der Verbrennungsmotoren und Antriebssysteme für Kraftfahrzeuge. Die Gesellschaft ist - im In- und Ausland berechtigt, alle Geschäfte und Arbeiten, die zur Durchführung des Geschäftszweckes unmittelbar und mittelbar dienlich sind, selbst vorznehmen oder durch Dritte ausführen zu lassen sowie brachenverwandte oder zum Geschäftszweck in Beziehung stehende Unternehmen zu erwerben oder sich an ihnen zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Christoph Dr. Menne
seit 19.11.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Bernhard H. Biermann
seit 30.6.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
42.31%
41.28%
M***** P*********
15.48%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
FEV Group GmbH
Germany
476.871 €
94.10%
S***** P*********
12.866 €
2.54%
F**** P*********
12.552 €
2.48%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

FEV GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Zusammengefasster Lagebericht und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns 2013

1. WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

I. Gesamtwirtschaftliche Lage

Mit rund 3,0 % lag das Wachstum der Weltwirtschaft im Berichtsjahr leicht unter der Größenordnung des langjährigen Durchschnitts. Im Vorjahr wurde noch ein Wert von 3,1% weltweit erreicht. Insgesamt war 2013 für die Weltwirtschaft ein positives Jahr, das eine weltweite Belebung zeigte. Ein zentraler Belastungsfaktor war dabei die Staatsschuldenkrise in der Europäischen Währungsunion (EWU), die hauptsächlich die Konjunktur in der EWU beeinträchtigte, während in den anderen Regionen, gestützt auf die Exporte und den privaten Konsum, positive Wachstumsraten zu verzeichnen waren. Durch die niedrigen Zinsen trug die gestiegene Kaufkraft der privaten Haushalte wesentlich dazu bei.

Auch in den USA stieg die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Diese wurde wesentlich durch die expansive Geldpolitik unterstützt. Im Euroraum waren es im Wesentlichen Deutschland und mit Abstrichen Frankreich, die Wachstumsdynamik bewiesen. Auch die übrigen Euroländer sind im Bruttoinlandsprodukt über dem Vorjahr, wenn auch in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. In den Schwellenländern war in Indien und China ein hohes Wachstum zu verzeichnen. Auch Japan konnte seine wirtschaftliche Erholung in 2013 fortsetzten.

Risiken der weltwirtschaftlichen Erholung können ein erneutes Aufflammen der Krise im Euroraum als auch ein Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik in den USA sein.

II. Branchenkonjunktur

FEV ist ein international anerkanntes, führendes Dienstleistungsunternehmen in der Konstruktion und Entwicklung von konventionellen und alternativen Antrieben. Unser Leistungsspektrum umfasst sowohl die Entwicklung von Verbrennungsmotoren, von alternativen und hybriden Antrieben als auch von Getrieben. Neben Anwendungen in der Automobil- und Antriebstechnik werden unsere Dienstleistungen auch in der Energietechnik geschätzt. Darüber hinaus ist FEV einer der weltweit führenden Anbieter von Testeinrichtungen für die Antriebsentwicklung.

Die FEV GmbH unterhält neben ihrem Hauptsitz in Aachen im Inland Zweigniederlassungen insbesondere in Alsdorf, München und Stuttgart. Daneben existieren kleine Zweigniederlassungen bei den großen deutschen Automobilherstellern vor Ort.

Die FEV Gruppe ist in verschiedenen Märkten aktiv. Dazu gehören die Bereiche Automobil, Off-Highway und Windkraft, von denen der Automotive Sektor der wichtigste ist.

Der Automobilbereich verzeichnete auch in 2013 weltweit Zuwächse von rd. 5%. Diese fielen regional allerdings sehr unterschiedlich aus. Während der chinesische und auch der wiedererstarkte amerikanische Markt wie im Vorjahr die Wachstumsdynamik beibehalten konnten, zeigt der westeuropäische Markt nach einem Rückgang 2012 auch im vergangenen Jahr weiter sinkende Zahlen bei den PKW Neuzulassungen. Für 2014 sind aber erstmals Erholungstendenzen erkennbar. Damit sollte die Talsohle, die durch die Finanzkrise ausgelöst wurde, durchschritten sein. Die Hersteller konnten daher nur bei weltweiter Aufstellung die schwachen Absatzzahlen in Europa mit dem asiatischen und amerikanischen Wachstum ausgleichen.

Die deutsche Automobilindustrie bzw. ihre Zulieferer und Dienstleister, zu welchen die FEV-Gruppe mit ihren wesentlichen Geschäftsgebieten zählt, konnten in 2013 von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erneut profitieren, wobei auch hier der Trend zur Internationalisierung weiter anhält. Weiterhin ist positiv zu werten, dass in 2013 die Ausgaben durch die Automobilindustrie in Forschung und Entwicklung stabil geblieben sind. Hiervon sollten vor allem die entwicklungsnahen Dienstleister profitieren.

Durch die zu erwartenden steigenden Kraftstoffpreise wird auf breiter Front an kraftstoffsparenden Antrieben gearbeitet - vom Clean Diesel über den direkt einspritzenden Benziner und den Hybrid bis hin zum reinen Elektroauto sowie zu Fahrzeugen mit Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellenantrieb. Darüber hinaus sind die vermeintlichen Gegensätze von Effizienz und individueller Vielfalt im Sinne einer effizienten Vielfalt durch neue Produktionsansätze und modulare Konzepte miteinander in Einklang zu bringen. Das Downsizing von Verbrennungsmotoren wird aus heutiger Sicht die kommenden Jahre in der Entwicklung bestimmen.

2. Geschäftsentwicklung FEV Gruppe und FEV GmbH

I. Ertragslage

Der Auftragseingang der FEV Gruppe ist gegenüber dem Vorjahr im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2013 konstant geblieben. In der regionalen Verteilung gibt es aber unterschiedliche Entwicklungen.

Auf dem asiatischen Markt war 2013 im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg in der Auftragslage zu verspüren. Dieses spiegelt auch die gesamtwirtschaftliche Situation im Besonderen von China wider. Hier waren entgegen anderen weltweiten Regionen auch die Neuzulassungen von PKW weiter steigend. Erfreulich war auch das Ergebnis in Russland mit Projekten im Großmotorenbereich.

In den USA war das Jahr 2013 durch die anhaltende gesamtwirtschaftliche Erholung gekennzeichnet. Die Auftragslage bei FEV Inc. blieb aber leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Auch in der Region Europa bleiben die Auftragseingänge unter dem Vorjahresniveau bedingt durch das schwierige Marktumfeld im Automobilsektor.

Die Umsatzerlöse konnte in allen Regionen der FEV Gruppe gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Im Jahr 2013 trugen nahezu alle Regionen und Tochtergesellschaften zum positiven Ergebnis der FEV Gruppe bei. Gegenüber dem Vorjahr wurde hier die gleichbleibende Ertragskraft der FEV Gruppe deutlich. So konnten in Europa und auch Asien das Ergebnis des Vorjahres erneut erreicht werden.

Die Gesamtleistungen der FEV GmbH nahmen im Vergleich zum Vorjahr um € 26,5 Mio. auf € 230,3 Mio. zu. Dieses bedeutet einen Anstieg um 13,0% und erneut eine deutliche Steigerung des Vorjahresniveaus in der Geschäftstätigkeit. Die Gesamtleistung enthält neben aktivierten Eigenleistungen und der Bestandsveränderung vor allem Umsatzerlöse von € 229,4 Mio. (Vorjahr: € 211,5 Mio.). Die Aufwandspositionen erhöhten sich bedingt durch die Geschäftsausweitung gegenüber dem Vorjahr in allen Bereichen. So stiegen der Materialaufwand um € 11,9 Mio. und der Personalaufwand um € 10,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr an. Neben den anderen Aufwendungen abzüglich Erträgen (€ +3,4 Mio.) erhöhten sich ebenfalls leicht die Abschreibungen um € 1,1 Mio. und der Zinsaufwand (€ 0,2 Mio.). Der Materialaufwand stieg überproportional zur Betriebsleistung an und beträgt 33,0 % der Gesamtleistung nach 31,5% im Vorjahr. Der Personalaufwand verringerte seinen Anteil an der Betriebsleistung von 43,0% im Vorjahr auf 42,4%. Von verbundenen Unternehmen wurden in 2013 keine Beteiligungserträge vereinnahmt, während im Vorjahr € 0,8 Mio. angefallen sind. Der Erfolg vor Steuern fiel bezogen zur Gesamtleistung um 1,1%-Punkte auf € 8,6 Mio. im Wesentlichen durch die höheren Aufwendungen für Material und Personal sowie das niedrigere Beteiligungsergebnis.

Auch die Gesamtleistung der FEV Gruppe stieg im Vergleich zum Vorjahr um € 35,5 Mio. auf € 307,6 erneut deutlich an. Damit konnte das Vorjahresniveau der Geschäftstätigkeit mit 13,0% erneut gesteigert werden. Die Gesamtleistung enthält neben aktivierten Eigenleistungen und der Bestandsveränderung vor allem Umsatzerlöse von € 299,8 Mio. (Vorjahr: € 273,5 Mio.). Dieses bewirkte folgende Veränderungen in den Aufwandspositionen gegenüber dem Vorjahr: Der Materialaufwand erhöhte sich um € 6,8 Mio. Auch der Personalaufwand (€ 19,5 Mio.) und andere Positionen (€ 7,7 Mio.) erhöhten sich aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit zum Vorjahr. Lediglich der Zinsaufwand reduzierte sich leicht um € 0,4 Mio. Die Abschreibungen auf Anlagen blieben mit € 14,0 Mio. nahezu konstant. Der Materialaufwand stieg unterproportional zur Betriebsleistung an und beträgt 21,8 % der Gesamtleistung nach 22,2% im Vorjahr. Der Personalaufwand erhöhte seinen Anteil an der Betriebsleistung von 45,8% im Vorjahr auf 46,9%. Bedingt durch die Wertberichtigung einer unfertigen Leistung und eine Forderung ist ein außerordentlicher Aufwand von € 12,8 Mio. angefallen. Der Erfolg vor Steuern fiel bezogen zur Gesamtleistung um 4,4%-Punkte auf € 6,5 Mio. Ohne den Sondereffekt steigt der Erfolg vor Steuern um € 1,7 Mio. auf € 19,5 Mio.

II. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der FEV GmbH erhöhte sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr von € 119,3 Mio. auf € 131,3 Mio. Wesentliche Einflussgrößen hierzu waren auf der Aktivseite das Anlagevermögen. Dieses erhöhte sich um € 5,6 Mio. vor allem aufgrund geplanten Investitionen in Sachanlagen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt damit 40,1% nach 39,4% im Vorjahr. Weiterhin trugen die Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten um € 1,7 Mio. sowie der gestiegene Bestand an Forderungen durch ein hohes Volumen an Ausgangsrechnungen im Dezember dazu bei. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist mit 86 Tagen unverändert zum Vorjahr. Die Vorräte blieben mit einer geringen Erhöhung von € 0,2 Mio. nahezu unverändert. Das Eigenkapital erhöhte sich um € 4,8 Mio. auf € 46,5 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 35,5% an. Die Rückstellungen sind mit € 0,4 Mio. auf € 15,7 Mio. ebenso leicht rückläufig wie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um € 1,0 Mio. auf € 9,9 Mio. und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 2,8 Mio. Angestiegen sind vor allem die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um € 10,4 Mio. auf € 29,3 Mio.

Die Bilanzsumme der FEV Gruppe erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013 von € 188,8 Mio. auf € 199,0 Mio. Wesentliche Einflussgröße hierzu war die Erhöhung der Sachanlagen mit € 4,3 Mio. und der Immateriellen Vermögensgegenstände um € 3,7 Mio. durch die Investitionen in Prüfstandstechnik. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt damit 52,0% nach 50,6% im Vorjahr. Auch die Forderungen auf Lieferungen und Leistungen stiegen um € 5,0 Mio. an. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist mit 86 Tagen (Vorjahr: 88 Tage) leicht gesunken. Die Vorräte sind mit € 3,7 Mio. nahezu auf dem Vorjahresniveau. Durch die positive Geschäftsentwicklung wuchs das Eigenkapital auf € 74,6 Mio. an. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 37,5%. Die Bankenverbindlichkeiten blieben mit € 57,2 Mio. fast unverändert zum Vorjahr. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich bedingt durch das gestiegene Projektvolumen in der FEV GmbH um € 10,0 Mio. Die weiteren Bilanzpositionen waren kaum zum Vorjahr verändert. Die Rückstellungen erhöhten sich um € 0,8 Mio. und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen um € 0,9 Mio. zurück.

III. Finanzlage

Der Erfolg nach Steuern wurde bei der FEV GmbH 2013 wie im Vorjahr thesauriert, was zu einer Zunahme des Eigenkapitals auf € 46,5 Mio. führte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen leicht um € 1,5 Mio. auf € 20,1 Mio. Dieses beinhaltete im Wesentlichen die Neuaufnahme eines Langfristdarlehens während keine Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten erfolgte. Steigend entwickelten sich die erhaltenen Anzahlungen. Diese erhöhten sich von € 18,9 Mio. auf € 29,3 Mio. als Folge neuen Projektgeschäftes. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt neben dem Eigenkapital vor allem durch kurz- und mittelfristige Bankdarlehen. Zum Bilanzstichtag beliefen sich die ungenutzten Kreditlinien incl. Avalen auf € 24,2 Mio.

Software wird teilweise über Leasingverträge finanziert. Der Brutto-Cash-Flow (Gesamtleistung abzüglich Aufwand ohne Abschreibungen und Steuern) ging von 7,1% auf nun 6,2% der Gesamtleistung zurück. Ebenso verzeichnete der Erfolg vor Steuern auch einen Rückgang von 3,8% gegenüber 4,8% der Gesamtleistung im Vorjahr.

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt neben dem Eigenkapital vor allem durch kurz- und mittelfristige Bankdarlehen. Der Brutto-Cash-Flow lag mit 11,0 % um 0,7%-Punkte unter dem Vorjahr. Der Erfolg vor Steuern und Sondereffekten erhöhte sich leicht um € 1,7 Mio. auf 6,4 % der Gesamtleistung.

Derivative Finanzinstrumente wurden zur teilweisen Sicherung von langfristigen Zinsrisiken eingesetzt. Es wurden Caps zur Absicherung variabler Finanzierungen erworben. Diese wurden im Wesentlichen für die Finanzierung großer Investitionen und zur Absicherung zukünftiger Zinsrisiken eingesetzt.

3. Mitarbeiterentwicklung

Die Mitarbeiterzahl der FEV GmbH stieg durchschnittlich um gut 128 auf rd. 1.386 im vergangenen Jahr an. Die FEV Gruppe erhöhte ihre Mitarbeiterzahl durchschnittlich um 319 auf 2.384.

Bezogen auf die Mitarbeiterqualifikation war in fast allen Qualifikationsstufen der FEV GmbH ein Anstieg zu erkennen. Einen überdurchschnittlichen Beschäftigungsanstieg verzeichnete die Gruppe der Ingenieure.

Durch Kooperationen und Arbeitnehmerüberlassungen wurden darüber hinaus weitere Ingenieure und Hilfskräfte eingesetzt.

4. Forschung / Entwicklung

Wie in den Vorjahren hat FEV GmbH auch im Jahr 2013 Mittel für die eigenfinanzierte Zukunftssicherung in Form von Forschungsprojekten sowie für die Produktentwicklung im Bereich Mess- und Prüfsysteme aufgewendet.

Die Tool- und Methodenentwicklung war wie in den Vorjahren auch in 2013 ein wesentlicher Bestandteil der internen Vorausentwicklung. Die kontinuierliche Fortführung dieser Aktivitäten trägt insbesondere bei den umsatzstarken Fahrzeugkalibrier- und Prüfstandprojekten entscheidend zur Effizienzsteigerung bei und stärkt somit nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit der FEV GmbH in dem globalen Dienstleistungsmarkt der Antriebstechnologie in signifikantem Maße.

Im Bereich der automobilen Antriebstechnik haben sich auch in 2013 die Entwicklungs- und Markttrends in Richtung 'Hybridisierung/Elektrifizierung' fortgesetzt, wobei insgesamt insbesondere bezüglich der reinelektrischen Konzepte etwas mehr Realismus hinsichtlich zeitlicher wie großserienfähiger Umsetzbarkeit Einzug gehalten hat. Nichtsdestotrotz sind auch zukünftig große Entwicklungsanstrengungen der Hersteller und technologischer Innovationsbedarf im Themenfeld 'Hybridisierung/Elektrifizierung' zu erwarten. FEV ist heute gut in der Lage die Entwicklungsnachfrage des Marktes in einer erheblichen Breite zu bedienen.

Auch in 2013 dominierten in den Entwicklungsfeldern Diesel- und Ottomotorische Brennverfahrensentwicklung die Themen 'Downsizing', 'Verlustminderung' und 'Emissionen'.

5. Risikomanagement System

Unternehmerisches Handeln zur Erzielung angemessener Renditen bedeutet die Wahrnehmung von Chancen, aber auch das Eingehen von Risiken.

Das bei der FEV GmbH sowie konzernweit eingesetzte Risikomanagement-System identifiziert rechtzeitig und vollständig Gefährdungspotentiale, die sich aus konjunktureller Entwicklung, Auftragsrisiken, Kundenzufriedenheit und Qualitätskennzahlen ergeben.

Durch unser Risikomanagement wollen wir Risiken rechtzeitig transparent machen und limitieren. Die direkte Verantwortung zur Früherkennung, Steuerung und Kommunikation liegt bei den Bereichsleitern und Geschäftsführern der Tochtergesellschaften. Die Kommunikation mit der Geschäftsführung über risikorelevante Faktoren erfolgt regelmäßig und berücksichtigt mögliche Schäden sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit.

Die Liquidität wird laufend überwacht und gesteuert. Debitoren und Kreditoren werden ständig beobachtet und analysiert.

Forderungsrisiken werden durch leistungsnahe Abrechnung oder durch Zahlungssicherheiten abgesichert. Wertberichtigungen tragen dem Ausfallrisiko angemessen Rechnung. Derivative Finanzinstrumente nutzen wir nur zur Absicherung von Zinsrisiken und der Fremdwährungsgeschäfte.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende

Zur Sicherstellung der langfristigen Finanzierung des Wachstums der FEV Gruppe wurde ein Konsortialkredit mit einem deutschen Bankenkonsortium auf dem aktuell niedrigen Zinsniveau für 5 Jahre abgeschlossen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr 2013 haben nach dem Bilanzstichtag nicht stattgefunden.

7. Ausblick FEV GmbH und FEV Gruppe sowie Risiken und Chancen

Die internationalen Automobilmärkte präsentierten sich im Gesamtjahr 2014 im Aufschwung. Nach deutlichen Rückgängen werden auch im europäischen Markt die Neuzulassungen wieder über dem Vorjahr liegen.

Dies wird auch in gesamtwirtschaftlicher Sicht bei den Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt sichtbar. Weltweit erwartet man eine Erhöhung auf 3,8% und auch in Europa wird ein Wachstum von 1,0% prognostiziert.

Nach derzeitiger Einschätzung dürfte damit auch die weltweite Pkw-Nachfrage im laufenden Jahr wachsen. Dieses Wachstum sollte dabei überwiegend vom weiterhin expandierenden chinesischen Markt und einer leicht ansteigenden Nachfrage in den USA bestimmt werden. Erstmals werden auch in Europa die Absatzzahlen wieder über dem Vorjahr liegen.

Der Antriebsentwicklung kommen unverändert die schärferen Emissionsgesetzgebungen weltweit, die Forderung nach sparsamen Antrieben aufgrund der zu erwartenden steigenden Kraftstoffpreise und die Diskussion um Hybrid- und Elektrofahrzeuge zugute.

In Europa ist die FEV im Wesentlichen in Serienprojekten für PKW- und NFZ-Motoren, aber auch bei Off-Highway-Anwendungen involviert. Diese Projekte werden von den OEMs fortgeführt, wobei die Erweiterung der Modellpalette und neue Allianzen zu einer Erhöhung des Outsourcinganteils führen. Insgesamt gibt es eine steigende Nachfrage nach Engineering-Leistungen in Europa - der oben beschriebene Druck zur Weiterentwicklung bleibt bestehen. Im Bereich der Windenergie sowie der Off-Highway-Anwendungen (Schiffe, Kraftwerk, Sonderfahrzeuge) haben sich die erweiterten Geschäftspotenziale realisiert und konnten als Auftragseingänge erfasst werden.

Allen Märkten bleibt weiterhin die Suche nach verbrauchsgünstigen Fahrzeugkonzepten mit geringen Emissionen einschließlich der Entwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen gemein. Die Stärken der FEV auf dem Sektor Dieselmotor, moderner Ottomotor, Hybridkonzepte, Elektrofahrzeuge, alternative Kraftstoffe, Fahrzeugelektronik und Getriebe sind eine wichtige Voraussetzung für eine Behauptung der FEV im schwierigen Umfeld.

Für 2014 und die kommenden Jahre wird erwartet, dass die oben beschriebenen Entwicklungstendenzen weiterhin Gültigkeit haben. Eine Einschätzung, welche Stärke die einzelnen Trends in diesen Jahren einnehmen werden, fällt jedoch nach wie vor schwer. Sicher ist, dass die weitere Entwicklung des Verbrennungsmotors auch die nächsten Jahre dominieren wird. Aber auch die Schnelligkeit der Entwicklung der Elektrifizierung wird sich in diesen Jahren entscheiden. Für Umsatz und Ergebnis erwarten wir in den nächsten Jahren eine positive Entwicklung, die durch die fortschreitende weltwirtschaftliche Entwicklung gestützt wird.

Die ersten Monate des Jahres 2014 zeigen, dass FEV sowohl mit seinem Investitionsprogramm als auch mit seinen Absatz- und Ertragszielen auf diesem eingeschlagenen Kurs liegt. Hiervon ausgehend prognostizieren wir einen nachhaltigen Wachstumskurs mit einer Umsatzsteigerung für das aktuelle Jahr sowie einer stabilen Ertragslage. Wir reden nach derzeitigem Stand (Monat März) für die FEV GmbH von Umsatzerlösen in Höhe von € 250 Mio. und für die Gruppe von € 330 Mio. sowie einem Ergebnis vor Steuern von € 9 Mio. und für die Gruppe von € 20 Mio.

 

Aachen, den 17. April 2014

gez. DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG DER FEV GMBH

Prof. Dr.-Ing. Stefan Pischinger

Dipl.-Betriebsw. Sami Sagur

Dr.-Ing. Ernst Scheid

Dr. Markus Schwaderlapp

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

  31.12.2013
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.217.229,75 3.725.222,25
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.689.639,27 13.042.604,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.471.651,39 1.610.529,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.007.226,31 12.996.342,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.576.409,42 10.992.976,62
  43.744.926,39 38.642.452,99
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.613.639,63 3.972.639,63
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 641.000,00
3. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
  4.616.139,63 4.616.139,63
  52.578.295,77 46.983.814,87
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.381.163,97 1.265.300,23
2. Unfertige Leistungen und Erzeugnisse 10.508.946,33 10.937.445,86
3. Waren und Projektfahrzeuge 393.202,60 554.394,60
4. Geleistete Anzahlungen 526.042,18 319.406,32
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -10.508.946,33 -10.937.445,86
  2.300.408,75 2.139.101,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 54.812.147,88 50.351.444,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.846.047,25 12.175.230,60
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 334.500,00 313.668,52
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.328.676,77 2.151.863,90
  69.321.371,90 64.992.207,66
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.586.167,39 3.877.639,26
  77.207.948,04 71.008.948,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.471.976,12 1.339.592,06
  131.258.219,93 119.332.355,00

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 523.000,00 523.000,00
- Eigene Anteile -15.690,00 -15.690,00
  507.310,00 507.310,00
II. Bilanzgewinn 46.037.598,82 41.233.764,16
  46.544.908,82 41.741.074,16
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 1.454.704,84 1.428.150,75
2. Steuerrückstellungen 1.356.841,32 2.157.210,37
3. Sonstige Rückstellungen 12.894.804,81 12.486.013,98
  15.706.350,97 16.071.375,10
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.084.171,83 18.553.167,63
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.250.035,44 18.867.719,57
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.915.285,20 10.924.415,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.171.162,39 9.007.452,71
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.586.305,28 4.118.833,79
  69.006.960,14 61.471.589,60
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 48.316,14
  131.258.219,93 119.332.355,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

  2013
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 229.451.862,04 211.499.350,54
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen und Erzeugnissen 428.499,53 8.731.002,21
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.268.301,20 1.016.707,50
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.371.545,13 5.597.462,82
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 135.143,36 (Vorjahr: TEUR 396)    
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.533.625,45 21.489.222,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 56.518.048,40 42.627.581,39
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 84.203.940,39 75.558.346,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.508.558,62 11.977.172,87
davon für Altersversorgung: EUR 43.923,01 (Vorjahr: TEUR 88)    
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.649.911,50 4.548.094,68
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 49.501.448,13 43.294.505,56
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 110.867,66 (Vorjahr: TEUR 797)    
9. Erträge aus Beteiligungen 320.161,98 1.113.738,52
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 800)    
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 154.929,21 203.331,09
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 61.173,38 (Vorjahr: TEUR 114)    
davon Erträge aus der Aufzinsung: EUR 18.597,83 (Vorjahr: TEUR 23)    
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.575.285,22 1.333.280,98
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: EUR 116.050,00 (Vorjahr: TEUR 77)    
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.647.482,32 9.871.383,56
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.727.501,15 3.108.991,14
14. Sonstige Steuern 116.146,51 136.701,30
15. Jahresüberschuss 4.803.834,66 6.625.691,12
16. Gewinnvortrag 41.233.764,16 34.778.073,04
17. Ausschüttung 0,00 -170.000,00
18. Bilanzgewinn 46.037.598,82 41.233.764,16

Anhang für 2013

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es wurden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Zugänge des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden soweit abnutzbar nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer, die zwischen 3 und 33 Jahren liegen, um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern werden auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze festgelegt. Für Betriebsgebäude erfolgt die Abschreibung entsprechend § 7 Abs. 5 EStG. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Wirtschaftsjahr und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit je 20 % abgeschrieben. Ein vorzeitiger Abgang bleibt unberücksichtigt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Das Anlagevermögen wird grundsätzlich wie folgt abgeschrieben:

  Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5
Außenanlagen 19
Gebäude 33
Technische Anlagen und Maschinen 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13

Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden außerplanmäßig abgeschrieben, sofern dem Vermögensgegenstand am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte (unfertige Leistungen und Hilfsstoffe) werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind auf der Basis eines retrograden Bewertungsverfahrens ermittelt worden, wobei die bereits erbrachte Leistung unter Zugrundelegung des Auftragswertes und des Abarbeitungsgrades bewertet wurde. Die Bewertung umfasst die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. In den Herstellungskosten sind die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Die zum Erfüllungsbetrag bewerteten erhaltenen Anzahlungen werden bis zur Höhe des Ansatzes der unfertigen und fertigen Leistungen offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Waren und Projektfahrzeuge sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten (und angemessenen Gewinn) vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Das gezeichnete Kapital und die eigenen Anteile sind zum Nennwert ausgewiesen.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen anhand des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck und einem Rechnungszinsfuß von 4,90 %. Die Werte sind aufgrund des Personenkreises ohne Berücksichtigung von Fluktuation kalkuliert. Als Rententrend und als Gehaltstrend wurden jeweils 0 % unterstellt.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert (der gleichzeitig den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht) in Höhe von T€ 619 bewertet und mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 2.074 (Erfüllungsbetrag) verrechnet. Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 95 werden saldiert mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen zur Sicherung dieser Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe ihres nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle sonstigen Rückstellungen mit einer erwarteten Restlaufzeit von über einem Jahr wurden entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die in Fremdwährung valutierenden Vermögensgegenstände und Schuldposten werden bei Zugang mit dem aktuellen Umrechnungskurs und am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet. Bei der Umrechnung der in der Darstellung des Anteilsbesitzes enthaltenen Angaben "Eigenkapital" und "Jahresergebnis" ist der Devisenbriefkurs zum Abschlussstichtag zu verwenden.

Das Wahlrecht für die Aktivierung latenter Steuern wurde nicht ausgeübt.

Die Realisation der Umsatzerlöse erfolgt im Zeitpunkt der Lieferungs- und Leistungserbringung an den Kunden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Angaben zum Anteilsbesitz

  Währung Beteiligung
%
Eigenkapital in '000 LW Ergebnis in '000 LW
Inland        
AAA Automotive Association GmbH, Aachen 100,00 119 2
FEV Dauerlaufprüfzentrum GmbH, Brehna ("DLP") 100,00 6.877 2.454
FEV Automatisierungssysteme GmbH, Brehna 100,00 266 7
FEV Consulting GmbH, Aachen 100,00 487 170
FEV Test Systems GmbH, Aachen 100,00 49 -1
Ausland        
FEV Inc., Auburn Hills, USA USD 100,00 25.342 -5.846
DGE Inc., Rochester Hills, Michigan/USA USD 100,00 5.772 213
FEV Korea Ltd., Seoul, Süd-Korea KRW 100,00 377.368 40.779
FEV Polska Sp. z o.o, Krakau, Polen PLN 100,00 3.311 1.330
FEV China Co. Ltd., Dalian, China CNY 100,00 51.767 2.641
FEV France S.A.S, Nanterre, Frankreich 100,00 204 163
FEV Italy S.p.A., Torino, Italien 100,00 295 188
FEV UK Ltd., Basildon, England GBP 100,00 190 42
FEV India Private Ltd., New Delhi, Indien INR 99,99 37.312 7.436
FEV Sverige AB, Göteborg, Schweden SEK 100,00 427 28
FEV Japan Co., Ltd., Tokyo, Japan JPY 100,00 30.064 3.728
FEV Brasil Tecnologia, Sao Bernado, Brasilien BRL 100,00 403 -29
FEV Türkei, Istanbul, Türkei TRY 100,00 397 354

Daneben besteht noch eine Beteiligung am Aachen Acoustics Colloquium GbR, Aachen.

  Stichtagskurs Durchschnittskurs
USD 0,7264 0,7533
KRW 0,0007 0,0007
PLN 0,2412 0,2386
CNY 0,1189 0,1217
GBP 1,1979 1,1782
INR 0,0118 0,0130
SEK 0,1121 0,1157
JPY 0,0069 0,0077
BRL 0,3093 0,3514
TRY 0,3397 0,3971

Vorräte

Die unfertigen Leistungen werden unter Abzug der erhaltenen Anzahlungen bilanziert. Da die erhaltenen Anzahlungen (T€ 39.759) zum Bilanzstichtag die unfertigen Leistungen (T€ 10.509) insgesamt übersteigen, wird in der Bilanz der übersteigende Betrag mit T€ 29.250 passivisch ausgewiesen.

Die unfertigen Leistungen für Projekte betragen zum Bilanzstichtag vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen insgesamt T€ 10.509. Unter Berücksichtigung des entsprechenden Vorjahreswertes in Höhe von T€ 10.937 ergibt sich eine Bestandsminderung von T€ 428.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 54.812 50.351
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.846 12.175
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.521 3.891
davon aus Lieferungen und Leistungen 11.354 5.645
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 335 314
Sonstige Vermögensgegenstände 2.329 2.152
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 518 635
  69.322 64.992

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten T€ 15 (Vorjahr: T€ 15) Forderungen gegen Gesellschafter.

Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin enthalten ist ein Disagio von T€ 49 (Vorjahr: T€ 69).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Überstunden (T€ 3.782), Gewährleistungsansprüche bzw. noch durchzuführende Nacharbeiten (T€ 1.391), nachschüssige Gehaltszahlungen 2013 und Bonuszahlungen an Mitarbeiter (T€ 4.130) und Berufsgenossenschaftsbeiträge/Schwerbehindertenabgabe (T€ 539) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in T€

  Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt 31.12.2013
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.940 11.144 0 20.084
(Vorjahr) (4.469) (10.084) (4.000) (18.553)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.250 0 0 29.250
(Vorjahr) (18.868) (0) (0) (18.868)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.915 0 0 9.915
(Vorjahr) (10.924) (0) (0) (10.924)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.080 91 0 6.171
(Vorjahr) (8.916) (91) (0) (9.007)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.586 0 0 3.586
(Vorjahr) (3.455) (664) (0) (4.119)
- davon aus Steuern 3.106 0 0 3.106
(Vorjahr) (2.416) (0) (0) (2.416)
- davon aus sozialer Sicherheit 52 0 0 52
(Vorjahr) (11) (0) (0) (11)
  57.771 11.235 0 69.006

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich teilweise um zweckgebundene Investitionskredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden seitens der Gesellschaft verschiedene Sicherheiten gegenüber den Banken abgegeben. Die Sicherheiten umfassen im Wesentlichen Grundschulden und Sicherungsübereignungen von Betriebseinrichtungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 4.251 durch diese Sicherheiten abgesichert.

Sale-and-lease-back-Geschäfte

In Form von Sale-and-lease-back-Geschäften wurden mit der Commerz Real Mobilienleasing GmbH, Düsseldorf, und der Deutschen Leasing AG, Bad Homburg v. d. Höhe, zur Stärkung der Liquidität und Sicherung des günstigen Zinsniveaus Leasingverträge geschlossen. Diese beinhalten Software verschiedener Hersteller und Lizenzen der ERP-Software (IFS) und Prüfstände. Risiken des Geschäftes ergeben sich aus den mit allen langfristigen Verträgen verbundenen zukünftigen Belastungen aufgrund von Auszahlungen sowie in einer für die Bank positiven Entwicklung des Restwerts der Anlage, da die entsprechenden Anlagegüter nach Ablauf des Vertrages ins Eigentum der jeweiligen Leasinggesellschaft übergehen. Das gesamte Volumen der Transaktionen beläuft sich auf netto T€ 6.021 bei Vertragslaufzeiten, die zwischen 2015 und 2017 enden. Die monatlichen Belastungen sind in der Aufstellung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

Abschlussprüferhonorar

Zur Angabe des Abschlussprüferhonorars verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss der Gesellschaft.

Haftungsverhältnisse

Im Zusammenhang mit der Gründung und Inbetriebnahme der DLP ist die FEV eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die Bankdarlehen der Tochtergesellschaft eingegangen. Zum Stichtag haftet die FEV in Höhe eines Betrags von T€ 23.200 (Vorjahr: T€ 28.937), falls die DLP seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Für Investitionen der indischen Tochter hat die FEV unverändert Garantien in Höhe von 76,3 Millionen Indische Rupien (ca. T€ 897 zum Stichtag) gegenüber Banken übernommen. Zur Absicherung eines Akkreditivs bei der FEV China hat die Gesellschaft ein Aval von T€ 1.810 (Vorjahr: T€ 1.210) übernommen. Die Gesellschaft geht von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Verpflichtungen aus, da die betroffenen verbundenen Unternehmen bisher ihren jeweiligen Verpflichtungen nachgekommen sind und die Planungen der originären Schuldner eine ausreichende Liquiditäts- und Ertragslage ausweisen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Die Gesellschaft hat neben den bereits erwähnten Leasingverträgen bis zum 31. Dezember 2018 dauernde Mietverträge für Geschäftsräume und Betriebsstätten abgeschlossen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

  Miet- und Leasing-Verpflichtungen
T€
2014 3.353
2015 2.129
2016 929
2017 816
Folgejahre 78
  7.305

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Fakturierter Umsatz nach Märkten und Sparten

Absatzmärkte 2013
T€
2012
T€
Europa 162.819 152.424
Ost 64.889 55.972
USA 1.744 2.351
Sonstige 0 752
  229.452 211.499
Sparten (Business Units) 2013
T€
2012
T€
Gasoline Engines 96.291 80.303
Diesel Engines Passenger Cars 51.331 48.348
Commercial, Industrial, Large Engines 35.230 37.066
Test Systems 11.700 17.384
Übrige 34.900 28.398
  229.452 211.499

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen (T€ 6.324), öffentliche Zuschüsse für Forschungs- und Entwicklungsprojekte (T€ 811), Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 135), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 101) sowie Versicherungsentschädigungen (T€ 77).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen sonstige Personalkosten (T€ 13.065), insbesondere für Leiharbeitskräfte, Kosten der allgemeinen Verwaltung (T€ 1.425), Raumkosten (T€ 2.976), Leasingkosten (T€ 3.211), Reisekosten (T€ 5.745) sowie Reparatur und Instandhaltungskosten (T€ 2.203).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr wurden die Effekte aus der Auf- und Abzinsung langfristiger Rückstellungen im Zinsaufwand bzw. Zinsertrag ausgewiesen.

Steuern

Zum 31.12.2013 ergibt sich ein Überhang von aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 405, die insbesondere aus den Rückstellungen resultieren.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in vollem Umfang ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Vertretung

Geschäftsführer der FEV GmbH, Aachen, waren im Berichtsjahr:

Prof. Dr.-Ing. Stefan Pischinger, Aachen (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Dr.-Ing. Ernst Scheid, Aachen

Dr.-Ing. Markus Schwaderlapp, Stolberg

Dipl.-Betriebsw. Sami Sagur (seit 25. März 2013)

Dipl.-Ing. Rainer Paulsen, Berlin (bis 13. Januar 2014)

Gary Rogers, Birmingham, Michigan/USA (bis 24. Oktober 2013)

Professor Pischinger übte die Geschäftsführertätigkeit neben seiner Lehrtätigkeit an der RWTH Aachen aus. Die übrigen Geschäftsführer übten ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Beirat

Gemäß Gesellschaftsvertrag hat die Gesellschaft einen Beirat. Diesem gehörten an:

Dr. Hans-Joachim Esch, Vorsitzender

Dr. Rolf A. Hanssen

Dr.-Ing. Manfred Schaffrath

Prof. Dr. Ulrich Seifert

Herr Manfred Nettekoven

Dr. Gerald Weber

Auf den Beirat sind die aktienrechtlichen Vorschriften über den Aufsichtsrat nicht anzuwenden.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

  2013 2012
Angestellte 1.183 1.060
Gewerbliche Arbeitnehmer 113 116
  1.296 1.176
Studentische Hilfskräfte 77 69
Auszubildende 13 13
  1.386 1.258

Die wöchentliche Arbeitszeit der studentischen Hilfskräfte liegt in den meisten Fällen zwischen 12 und 19 Stunden. Die Ermittlung des Jahresdurchschnitts erfolgte auf Basis der wöchentlichen Arbeitszeit für vergleichbare Vollzeitkräfte.

Gewinnverwendung

Die Gesellschafter beschlossen in 2013 aus dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 keine Gewinnausschüttungen vorzunehmen.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat zur Absicherung des Zinsrisikos aus der variablen Verzinsung von Bankdarlehen zinsbezogene Sicherungsgeschäfte in einem Nominalbetrag von T€ 26.145 getätigt. Diese Geschäfte, deren Zeitwert nach den Verfahren von Black-Scholes, Health-Jarrow-Morton sowie nach mathematischen marktdatenbasierten Verfahren bzw. nach auf internen Risikomodellen der Banken beruhenden Verfahren ermittelt werden, weisen zum Stichtag einen nicht bilanzierten positiven Zeitwert in Höhe von T€ 221 auf. Für Derivate mit einem negativen Zeitwert wurde insgesamt eine sonstige Rückstellung in Höhe von T€ 81 gebildet. Soweit aufgrund der überwiegenden Übereinstimmung der "Critical Terms" in den Verträgen der jeweiligen Grund- und Sicherungsgeschäfte das Risiko annähernd vollständig abgesichert ist, erfolgte keine Rückstellungsbildung (Mikro-Hedges). In diesem Fall wird die Bewertungseinheit nach der Einfrierungsmethode gebucht. Dies betrifft Derivate mit einem negativen Zeitwert von insgesamt T€ 117.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.

 

Aachen, den 17. April 2014

gez. DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG DER FEV GMBH

Prof. Dr.-Ing. Stefan Pischinger

Dipl.-Betriebsw. Sami Sagur

Dr.-Ing. Ernst Scheid

Dr.-Ing. Markus Schwaderlapp

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013

  Bruttobuchwerte
  Stand am 1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.238.583,06 1.596.695,79 260.863,70 118.237,10 12.977.905,45
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.934.651,91 215.563,10 0,00 19.244,01 25.130.971,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.530.860,68 55.932,80 0,00 0,00 4.586.793,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.248.013,14 2.721.322,61 8.833.553,34 168.194,21 54.634.694,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.992.976,62 6.677.849,84 -9.094.417,04 0,00 8.576.409,42
  83.706.502,35 9.670.668,35 -260.863,70 187.438,22 92.928.868,78
III. Finanz anlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.972.639,63 0,00 641.000,00 0,00 4.613.639,63
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 641.000,00 0,00 -641.000,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 2.500,00 0,00 0,00 0,00 2.500,00
  4.616.139,63 0,00 0,00 0,00 4.616.139,63
  99.561.225,04 11.267.364,14 0,00 305.675,32 110.522.913,86
  kumulierte Abschreibungen
  Stand am 1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.513.360,81 1.350.354,90 103.040,01 8.760.675,70
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.892.047,24 564.296,75 15.012,26 12.441.331,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.920.331,42 194.810,67 0,00 3.115.142,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.251.670,70 3.540.449,18 164.651,31 33.627.468,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  45.064.049,36 4.299.556,60 179.663,57 49.183.942,39
III. Finanz anlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  52.577.410,17 5.649.911,50 282.703,58 57.944.618,09
  Nettobuchwerte
  Stand am 31.12.2013
EUR
Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.217.229,75 3.725.222,25
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.689.639,27 13.042.604,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.471.651,39 1.610.529,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.007.226,31 12.996.342,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.576.409,42 10.992.976,62
  43.744.926,39 38.642.452,99
III. Finanz anlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.613.639,63 3.972.639,63
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 641.000,00
3. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
  4.616.139,63 4.616.139,63
  52.578.295,77 46.983.814,87

Wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen

Wirtschaftliche Grundlagen

Die FEV ist als Hochtechnologie-Dienstleistungsunternehmen in der Konstruktion und Entwicklung von konventionellen und alternativen Antrieben tätig. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl die Entwicklung und Optimierung von Verbrennungsmotoren, von alternativen und hybriden Antrieben als auch von Getrieben. Kunden sind überwiegend Automobil- und Motorenhersteller sowie Zulieferer im In- und Ausland. Neben den Anwendungen in der Automobil- und Antriebstechnik erfolgen Dienstleistungen auch in der Energietechnikbranche. Darüber hinaus ist FEV ein Anbieter von Testeinrichtungen für die Antriebsentwicklung sowie Ausstatter und Lieferant kompletter Mess- und Prüfsysteme.

Die FEV bietet dabei ihrer weltweiten Kundschaft vor allem Engineering-Dienstleistungen in der Analyse, der Berechnung, der Konstruktion, dem Prototyping und dem Testen von Antrieben und Getrieben. Zum Kompetenzspektrum gehören auch die Fahrzeugintegration, die Kalibrierung und die Homologation moderner Otto- und Dieselmotoren sowie für alternative Kraftstoffe. Ebenso entwickelt FEV auch innovative Fahrzeugkonzepte, die elektronische Steuerung sowie Hybridantriebe im Hinblick auf zukünftige Emissions- und Kraftstoffverbrauchsstandards.

Neben dem Stammsitz in Aachen ist die FEV in Deutschland vor allem auch am Standort Alsdorf sowie mit einem Tochterunternehmen an dem Standort Brehna tätig. International ist die FEV mit Tochterunternehmen auf drei Kontinenten tätig.

Rechtliche Grundlagen

Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Firma: FEV GmbH
Rechtsform: Kapitalgesellschaft
Sitz: Aachen
Handelsregister: Handelsregister Aachen, HRB Nr. 1649
Gesellschaftsvertrag: in der Neufassung vom 14. Dezember 1998, zuletzt geändert am 17. Dezember 2010
Geschäftsjahr: Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Gegenstand des Unternehmens: Gegenstand des Unternehmens sind Forschungen, Studien, Untersuchungen und Entwicklungen sowie Fertigungen auf dem Gebiet der Energie- und Motorentechnik, insbesondere auf dem Gebiet der Verbrennungsmotoren und Antriebssysteme für Kraftfahrzeuge. Die Gesellschaft ist - im In- und Ausland - berechtigt, alle Geschäfte und Arbeiten, die zur Durchführung des Geschäftszwecks unmittelbar und mittelbar dienlich sind, selbst vorzunehmen oder durch Dritte ausführen zu lassen sowie branchenverwandte oder zum Geschäftszweck in Beziehung stehende Unternehmen zu erwerben oder sich an ihnen zu beteiligen.
Gesellschafter und Kapitalverhältnisse: Das Stammkapital in Höhe von EUR 523.000,00 war zum 31. Dezember 2013 voll eingezahlt. Gesellschafter waren zu diesem Zeitpunkt:
  Herr Prof. Dr. Stefan Pischinger Herr Prof. Dr. Franz Pischinger Herr Dr. Martin Pischinger Herr Thomas Pischinger

Organe und Beschlüsse

Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, der Beirat und die Gesellschafterversammlung.

Geschäftsführung und Vertretung: Geschäftsführung und Vertretung erfolgten im Berichtsjahr durch die Herren:
  Prof. Dr.-Ing. Stefan Pischinger (Vorsitzender) Dr.-Ing. Ernst Scheid Dr.-Ing. Markus Schwaderlapp Dipl.-Betriebsw. Sami Sagur (seit 25. März 2013) Dipl.-Ing. Rainer Paulsen (bis 13. Januar 2014) Gary Rogers (bis 24. Oktober 2013)
Beirat: Die Gesellschaft hat gemäß Gesellschaftsvertrag einen Beirat. Im Berichtsjahr gehörten dem Beirat folgende Herren an:
  Dr.-Ing. Hans-Joachim Esch (Vorsitzender) Dr. rer. pol. Rolf A. Hanssen (stellv. Vorsitzender) Prof. Dr. Ulrich Seiffert Dr.-Ing. Manfred Schaffrath Manfred Nettekoven Dr. Gerald Weber
Gesellschafterversammlung: In der Gesellschafterversammlung vom 26. Juni 2013 wurde der mit einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 festgestellt.
  Unsere Gesellschaft wurde zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 gewählt.

Wichtige Verträge

Leasingverträge

Die Gesellschaft hat mit der CHG Deutsche Computer Leasing AG Verträge über Leasing bzw. Miete von EDV-Soft- und Hardware abgeschlossen.

Zusätzlich hat die Gesellschaft im Laufe des Jahres 2010 zwei Sale-and-lease-back-Verträge über Software mit der Deutschen Leasing abgeschlossen. Es wird hierbei von einer Vertragslaufzeit von mindestens 36 bzw. 60 Monaten ausgegangen.

Neben den bereits genannten Leasingverträgen hat die Gesellschaft verschiedene Kfz-Leasingverträge abgeschlossen.

Steuerliche Verhältnisse

Die Steuererklärungen bezüglich Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer sind bis einschließlich 2011 eingereicht und veranlagt.

Die letzte steuerliche Außenprüfung fand 2013 statt und umfasste die Jahre 2006 bis 2008. Die Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung wurden im Jahresabschluss 2013 berücksichtigt.

Mit den Tochtergesellschaften FEV Dauerlaufprüfzentrum GmbH, Brehna, FEV Automatisierungssysteme GmbH, Brehna, FEV Test Systems GmbH, Aachen, sowie FEV Consulting GmbH, Aachen, besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft.

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Wir haben dem Jahresabschluss und dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 der FEV GmbH, Aachen, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden unter dem 7. Mai 2014 unterzeichneten eingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der FEV GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Nr. 9 HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie des Beirats nicht angegeben.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der FEV GmbH, Aachen, mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Düsseldorf, den 7. Mai 2014

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Reichmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Becker, Wirtschaftsprüfer

HINWEIS: Bei dieser PDF-Datei des Prüfungsberichts handelt es sich lediglich um ein unverbindliches Ansichtsexemplar. Maßgeblich ist ausschließlich der in Papierform erstellte und ausgelieferte Prüfungsbericht.

Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin.

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