AstroTurf Europe GmbHLiquidiert

Konrad-Zuse-Bogen 22, 82152 Krailling, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 232065
Eingetragen
16.3.2017
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörHerstellung von SportgerätenErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Gegenstand
Vertrieb und Verlegen von Sportböden beispielweise Kunstrasen - einschließlich Beratung und Planung sowie Handel mit einschlägigen Materialien und Sportgeräten; ferner Ausübung aller damit verbundener Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Oeben
seit 16.3.2017
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sport Group TopCo GmbH

Burgheim

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

I. Grundlagen des Konzern

1. Geschäftsmodell des Konzerns

a. Organisatorische Struktur

Die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, (Muttergesellschaft) ist mit Gesellschaftsvertrag vom 10. März 2015 gegründet worden. Mit Vertrag vom 20. April 2015 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der Sport Group Holding GmbH, Burgheim, erworben. Mit Sale und Purchase Agreement vom 23. April 2015 und Closing zum 9. Juni 2015 hat die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, sämtliche Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, und damit den Konzern der "Sport Group" erworben.

Die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, ist mit Gesellschaftsvertrag vom 3. März 2006 gegründet worden. Mit der Gründung der Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, ebenfalls am 3. März 2006, ist der Konzern der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, entstanden. Im Zuge der Refinanzierung und Umstrukturierung auf Konzernebene erwarb die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom März 2006 zum 3. Mai 2006, die Anteile an der GEP Sportstättenbau Holding GmbH, Burgheim, und an der PolyComp Holding GmbH, Melle, sowie Anteile an der Melos GmbH, Melle, und an der Intercede 1919 Ltd., Leicestershire, UK. Durch diesen Erwerb ist der Konzern der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim (Sport Group), erweitert worden. In 2007 hat sich der Konzern Sportfield Deutschland Holding GmbH um die USA Gruppe erweitert. In 2008 hat sich der Konzern Sportfield Deutschland Holding GmbH um die Envirosport Gruppe in Frankreich und die APT Gruppe in Amerika sowie die Polytan USA und die Polytex USA erweitert. Im Geschäftsjahr 2012 wurde die GEP Sportstättenbau Holding GmbH, Burgheim, mit Wirkung zum 1. Januar 2012 auf die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, (Gesamtrechtsnachfolger) verschmolzen. Ebenfalls im Geschäftsjahr 2012 wurden jeweils die Polytex USA, Calhoun, USA, und die Polytan USA, Plantation, USA, mit Wirkung zum 31. August 2012 auf die Advanced Polymer Technology Corporation, Harmony, USA, verschmolzen.

Im Geschäftsjahr 2014 wurde die APT Chemieprodukte GmbH, Braunschweig, mit Wirkung zum 1. April 2014 auf die Melos GmbH, Melle, verschmolzen. Ebenfalls in 2014 wurden die bisher noch von fremden Dritten gehaltenen 40 % der Anteile an der POLYTAN NZ LIMITED, Auckland, Neuseeland, erworben, womit die Gesellschaft nun zu 100 % in den Konzern der Sport Group einbezogen wird. Zum 1. Januar 2015 ist die Sovereign Rubber Limited, Stockport, UK, aufgrund eines Verkaufs aus der Sport Group ausgeschieden. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2015 wurde die Inhoco 564 Limited, Stockport, UK, auf die Intercede 1919 Limited, Stockport, UK, verschmolzen. Ebenfalls in 2015 wurden die bisher noch von fremden Dritten gehaltenen 20 % der Anteile an der Sportfield International Inc., Delaware, USA, erworben, womit die Gesellschaft nun zu 100 % in den Konzern der Sport Group einbezogen wird. Im Geschäftsjahr 2016 wurde die Full Choice Investment Ltd, Hong Kong, aus dem Konzernkreis entkonsolidiert. Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde zunächst die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, auf die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, verschmolzen. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde im Anschluss die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, auf die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, verschmolzen. In Frankreich wurden die SETAP EURL, Amiens, und die Cinq Majeur SAS, Amiens, auf die Sportfield France SAS, Amiens, verschmolzen. In Australien wurde mittels eines Asset-Deals mit Wirkung zum 31. August 2016 die Geschäftstätigkeit der SportGrass, Australien, durch die APT ASIA PACIFIC PTY LTD., Australien, erworben. Mittels eines Asset-Deals wurden mit Wirkung zum 19. August 2016 die Assets der "AstroTurf", Dalton, USA, und den neugegründeten Gesellschaften AstroTurf Corp., Dalton, USA, und Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA, erworben. Mit Wirkung zum 11. Oktober 2016 wurden 100 % der Anteile an der ProGrass LLC, Sharpsburg, USA, erworben. Die Sportfield International Inc., Delaware, USA, und die APT Acquisition Corp, Harmony, USA, wurden jeweils mit Wirkung zum 1. Januar 2017 auf die APT ADVANCED POLYMER TECHNOLOGY CORP., Harmony, USA, verschmolzen. Mit Gesellschaftsvertrag vom 20. Februar 2017 wurde die Polytan Service GmbH, Burgheim, mit Gesellschaftsvertrag vom 6. März 2017 die AstroTurf Europe GmbH, Krailling, neu gegründet. Mittels eines Asset Deals wurden mit Wirkung zum 21. April 2017 Teile der Geschäftstätigkeit der Hågestam Sport- & Arenalösningar AB, Hägersten, Schweden, durch die Polytan Scandinavia AB, Stockholm, Schweden, erworben. Mit Wirkung zum 8. Juni 2017 wurden die Assets der SPORTS CONSTRUCTION MANAGEMENT, INC., North Carolina, USA ("SCM"), durch die AstroTurf Corp., Dalton, USA, erworben. Die APT ASIA PACIFIC PTY LTD, Dandenong, Australien, hat mit Wirkung zum 14. Juni 2017 die Geschäftstätigkeit der NewTurf Australia Pty Ltd, Cheltenham, Australien, sowie mit Wirkung zum 19. Juni 2017 die Geschäftstätigkeit der ProGrass Pty Ltd, Marcoola, Australien, sowie mit Wirkung zum 6. Juli 2017 in die Geschäftstätigkeit der WM Loud (Aust.) Pty Ltd., Sunshine, Australien, erworben. Teile der Geschäftstätigkeit der WM Loud (Aust.) Pty Ltd., Sunshine, Australien, wurde aufgrund einer Neuausrichtung der Aktivitäten weiterveräußert. Die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, hat zum 26. September 2017 sämtliche Anteile an der Fairmont Industries Sdn. Bhd., Klang Selangor, Malaysia, übernommen. Mit Wirkung zum 4. Oktober 2017 wurde die Turfstore.com, Inc., Calhoun, USA, auf die Synthetic Turf Resources Corporation, Dalton, USA, sowie mit Wirkung zum 1. Oktober 2017 die APT Sports Corp., Norcross, USA, auf die AstroTurf Corp., Dalton, USA, verschmolzen. Mit Wirkung zum 27. Dezember 2017 wurde die AstroTurf Europe B.V., Soest, in den Niederlanden gegründet.

Im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, durch die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, im Juni 2015 haben die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, als Parent und Original Guarantor, sowie die Sport Group Holding GmbH, als Orginal Borrower and Guarantor, ein Senior Facilities Agreement mit der Unicredit Bank, Niederlassung London, mit Datum 23. April 2015 und Amendment vom 5. Juni 2015 abgeschlossen und mit Datum vom 17. August 2016 erweitert. Im Geschäftsjahr 2017 wurden mit Datum zum 28. April 2017 und zum 20. Dezember 2017 weitere Amendments des Senior Facilities Agreements vorgenommen.

b. Segmente und Standorte

Die Sport Group ist eine weltweit agierende Unternehmensgruppe, organisatorisch unterteilt in die drei Regionen EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), Amerika und Asien-Pazifik. Neben den Holdinggesellschaften gliedert sich die Sport Group ferner jeweils pro Region in die Bereiche "Projektgeschäft" und "System- und Komponentengeschäft". In den einzelnen Regionen ist die Sport Group mit Produktionsstätten und eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten. Zudem arbeitet die Sport Group weltweit mit Vertriebspartnern zusammen.

c. Produkte und Dienstleistungen

Die Sport Group entwickelt, produziert, vertreibt und installiert Sportboden-Systeme, insbesondere Kunstrasensysteme für Sportarten wie Fußball, Hockey, Tennis oder Rugby sowie Kunststoff-Belag-Systeme für Leichtathletik, Ballsportarten oder Spiel- und Kletteranlagen. Die Sport Group ist zusätzlich auch im Handel einschlägiger Materialien und Sportgeräte sowie bei der Erbringung von service- und werterhaltenden Leistungen tätig. Aufgrund einer integrierten Wertschöpfungskette werden dafür benötigte Komponenten wie beispielsweise Kunstrasen und Kunststoffgranulate ebenfalls im Konzernverbund produziert und vertrieben. Daneben bietet die Sport Group im Bereich "Industrielle Anwendungen" bspw. Kabelfüllmischungen oder industrielle Beschichtungen an.

2. Ziele und Strategien

Die Sport Group gilt als der größte Anbieter weltweit im Bereich des Vertriebs und der Installation von Sportboden-Systemen sowie den dafür erforderlichen Komponenten und ist bestrebt diese Position weiter zu festigen und auszubauen. Die Wertschöpfungstiefe in der Gruppe und die globale Abdeckung der wesentlichen Märkte mit Vertrieb und eigener Produktion sind in der Branche einzigartig. Mit einer Strategie der Qualitäts- und Innovationsführerschaft steht auch eine hohe und dauerhafte Kundenzufriedenheit im Zentrum der Überlegungen.

3. Forschung und Entwicklung

Der Konzern ist ständig bestrebt, die Produkte im Kunstrasen-, im Laufbahn- sowie im Granulatbereich durch gezielte Investitionen qualitativ zu verbessern. Alle Produkte werden einer strengen internen sowie externen Qualitätskontrolle unterzogen. Diverse Kunstrasensysteme der Sport Group sind mit dem höchsten Qualitätszertifikat der FIFA (FIFA Quality Pro) und FIH ausgezeichnet.

Die Sport Group arbeitet intensiv an der weiteren Verbesserung aller Systemkomponenten zur Optimierung der Nachhaltigkeit ihrer Fußballrasen und trägt verstärkt Recycling- und Umweltaspekten Rechnung. Diese Ziele werden auch im Bereich PU-Beläge konsequent verfolgt. Es wird in diesem Bereich ebenfalls an einer Verbesserung der Installations-Geräte gearbeitet, um sowohl die Gebrauchs- und Umwelteigenschaften als auch die Einbau-Effizienz zu steigern. Verbesserte Produkteigenschaften im Zusammenspiel mit umwelt- und gesundheitsfreundlichen Rezepturen stellen auch in der Kunststoff- und EPDM Gummigranulat-Industrie einen Schwerpunkt dar.

Ein Schwerpunkt der Entwicklung 2017 lag in der Entwicklung von neuen Infill-Materialien für die Kunstrasen-Systeme der Sportarten Fußball und Rugby. Die Gesellschaft beschäftigt sich dabei mit der Entwicklung und Vermarktung von technischen Gummi-Granulaten aus Neumasse, die nach den geltenden REACH Standard signifikant niedrige Grenzwerte erreichen und selbst die hohen Anforderungen der Spielzeugnorm EN71 erfüllen. POLYTAN wird 2018 ein neues Infill Material unter der Bezeichnung "Fusion GT" in den Markt einführen. Dieses Gummigranulat kann neben seinen typischen elastifizierenden Eigenschaften auch Wasser aufnehmen und speichern und somit dazu beitragen, die Oberflächentemperatur des Kunstrasensystems bei heißen Temperaturen zu senken. Im Kunstrasensegment führte POLYTAN die begonnene Strategie fort, dem Markt verstärkt Produkte mit nachhaltigen Inhaltsstoffen anzubieten. Dies wurde durch Neuformulierungen von Garnen erreicht.

Im Geschäftsjahr 2018 wird der patentierte Hockeyrasen "Poligras Tokyo GT" in den Markt eingeführt. Dieses Produkt wird 2020 bei den Olympischen Spielen in Tokyo als Wettkampfrasen für Hockey eingesetzt werden. Bereits 2017 wurde erfolgreich der neue Fußballrasen "LigaTurf Cross" eingeführt. Der Rasen verbindet die Vorteile eines Profi-Fußballrasen mit der Pflegeleichtigkeit einer öffentlichen Sportanlage. Auf der Messe FSB in Köln konnte erfolgreich ein Kunstrasen-Pflegeroboter präsentiert werden, dessen Vermarktung 2019 starten soll.

Im Bereich der Kunststoffsysteme wurde schwerpunktmäßig an neuen Rezepturen gearbeitet, um sowohl die Gebrauchs-/Verarbeitungs- und Umwelteigenschaften als auch die Einbau-Effizienz zu verbessern. Erste kommerzielle Früchte trägt die Einführung von "SMARTrack", ein Diagnosesystem zur Erhebung von biomechanischen Daten und zur Erstellung von automatisierten Trainingstagebüchern. Zusätzlich wurden Systeme entwickelt, zertifiziert und erprobt um alte Laufbahnsysteme, auch von Wettbewerbern, neuwertig zu sanieren (Re-Topping).

Die Sport Group arbeitet intensiv an nachhaltigeren System-Lösungen auf den Ebenen Materialeinsatz, Wiederverwertung und Ressourcenschonung (z.B. Wasser) für Neuinstallationen und Ersatz-Investitionen. Zusätzlich stehen die Anforderungen der Spieler im Zentrum der Überlegungen für Weiterentwicklungen der Systeme.

Die Sport Group TopCo GmbH und ihre Tochtergesellschaften arbeiten im Bereich der Chemie und der Granulatproduktion kontinuierlich an der Entwicklung von veränderten Rezepturen, die zum einen die Fertigungszeiten reduzieren und zum anderen Ressourcen schonen. In den eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen wird bei allen Produkten versucht eine noch höhere und bessere Umweltverträglichkeit zu erreichen.

Im Geschäftsjahr 2017 wurden Entwicklungskosten i.H.v. TEUR 8.053 (Vj. TEUR 5.602) aktiviert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenb e dingungen

Über die Entwicklung der Weltwirtschaft geben unterschiedliche Quellen regelmäßige Stellungnahmen ab. Unter anderem zu nennen sind z.B. der halbjährliche Wirtschaftsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF). Die OECD prognostiziert Zukunftserwartungen im Bereich der gesamtwirtschaftlichen Produktion, Beschäftigung, Preisentwicklung, Haushaltssalden und Leistungsbilanzen. Zusammenfassend geht aus all diesen Quellen hervor, dass die Weltwirtschaft so schnell wächst wie seit sieben Jahren nicht mehr. Dem jüngsten globalen Ausblick des IWF zufolge dürfte die weltweite Konjunktur 2018 erneut an Fahrt aufnehmen. Insgesamt werde die Weltwirtschaft um 3,9 % in 2018 wachsen, nach 3,4 % in 2017. Für 2019 erwartet der IWF ebenfalls ein Wachstum von 3,9 %.

Die wichtigsten Motoren für den aktuellen Aufschwung sieht der IWF in Europa und Asien. Der Euro-Raum soll nach einem Plus von 2,4 % im vergangenen Jahr auch in den nächsten zwei Jahren seinen soliden Wachstumskurs halten. Der IWF führt die gute Wirtschaftslage in Europa unter anderem auf die lockere Geldpolitik der EZB sowie auf eine weltweit stärkere Unterstützung der Konjunktur durch die Fiskalpolitik zurück. Deutlich aufwärts geht es aber auch in den USA, für die der IWF in diesem Jahr ein Wachstum von 2,7 % voraussagt. Insbesondere die jüngste Steuerreform wird spürbar zum US-Wachstum in den kommenden Jahren beitragen mit Blick auf den zu erwartenden Anstieg der Investitionen in Amerika. Diese besondere Dynamik ist jedoch nicht die neue Normalität und wird laut IWF in den Industrieländern nachlassen, sobald die von der Finanzkrise 2008 verursachte Wachstumslücke geschlossen ist. Langfristig werden dann die entwickelten Volkswirtschaften allenfalls zwei Drittel der für dieses Jahr erwarteten Zuwachsrate von 2,3 % erreichen. Verantwortlich dafür sind der demografische Wandel und das geringe Produktivitätswachstum. Aber auch in China werde das Wachstum langfristig zurückgehen, sobald angesichts der hohen Verschuldung die Konjunkturhilfen verringert werden. Des Weiteren erwarten die IWF-Ökonomen auch für Amerika einen konjunkturellen Kater, wenn die Wirkungen der Steuersenkungen verpufft sind und die Sorgen über die absehbar steigenden Haushaltsdefizite zunehmen.

Quelle: Deutsche Welle; "IWF: Weltwirtschaft boomt"

Aus Meldungen des statistischen Bundesamtes geht hervor, dass die deutsche Wirtschaft 2017 beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 % zulegte. Damit wurden die schon relativ starken Vorjahre trotz Brexit-Schock nochmals übertroffen. 2016 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9 % gestiegen, im Jahr davor um 1,7 %. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 fast einen Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag. Ursächlich dafür wird insbesondere der private Konsum gewertet. Insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen legten 2017 im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich zu (+ 3,0 %). Hierzu gehören die Bauinvestitionen, Investitionen in Ausrüstung (Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) sowie Investitionen in sonstige Anlagen, zu denen auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung gehören. Die Lage am Arbeitsmarkt ist historisch günstig, in 2017 war mit knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand seit der Wiedervereinigung zu verzeichnen. Laut Prognosen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung boomt die deutsche Wirtschaft wobei nicht mit einer Überhitzung zu rechnen ist, da die Zuwächse bei den Löhnen und auch bei der Wirtschaftsleistung in den kommenden Quartalen wohl nicht so stark ausfallen werden, dass man von einer Übertreibung sprechen könnte. Die deutsche Industrie strotzt derzeit nur so vor Kraft, da sie insbesondere von dem investitionsgetriebenen Aufschwung der Weltwirtschaft profitiert.

Quelle: Statistisches Bundesamt; Pressemitteilung Nr. 011 vom 11.01.2018

Das Geschäftsjahr 2017 war wirtschaftlich geprägt von einer positiven Lage der Laufbahn- und Kunstrasenmärkte in Europa und den USA.

Die Entwicklung der Investitionen der öffentlichen Hand in Deutschland in die Sportinfrastruktur des Landes stieg auf ein Rekordniveau und führte zu einer starken Konjunktur im Bausektor. Es kam zu Kapazitätsengpässen (PU-Rohstoffe, Tiefbau, Asphalt, Sand, Transportraum) und damit zu steigenden Preisen. Auch in den Nachbarstaaten Frankreich, Italien, Spanien, Portugal aber auch Osteuropa bestand nach dem Einbruch der Märkte vor einigen Jahren eine wachsende Nachfrage. Die gute Haushaltslage der öffentlichen Hand unterstützt den internationalen Sportstättenbau. Als Beispiel für die branchenbezogene Entwicklung wird auf die Veröffentlichung eines Umfrage-Ergebnisses zur Kunststoff-Konjunktur der Branchendienst "KI - Kunststoff Information" verwiesen, welches besagt, dass die deutschsprachige Kunststoffbranche seit 3 Jahren nur die Richtung - anhaltend aufwärts - kennt. Das Vertrauen der Unternehmen der Kunststoffbranche in weiteres Wachstum ist unterdessen ungebrochen. 46 % der Unternehmen wollen ihre Investitionen erhöhen, 51 % setzen ihren Investitionsschwerpunkt auf Kapazitätserweiterungen.

In Nord- und Westeuropa und Osteuropa (ohne Russland) waren die Märkte im Wesentlichen stabil bis leicht wachsend. In Ost- und Südeuropa waren die Märkte preisorientiert, was zur Lasten der Qualität der Sportstätten geht. Wettbewerber aus dem asiatischen Raum in den Bereichen Landscaping und nun auch im Sportrasen profitieren von dieser Entwicklung. In Russland fiel der erwartete Aufschwung im Kunstrasenmarkt, trotz der Vorbereitungen für die WM 2018, gering aus. Die Ukraine strebt eine eigene Kunstrasenproduktion an. Im Mittleren Osten nahmen die Ausschreibungsaktivitäten ab, was im Zusammenhang mit dem niedrigen Stand des Rohölpreises, den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen und den damit einhergehenden niedrigen Staatsbudgets für Infrastrukturmaßnahmen steht.

Die Akquisition von AstroTurf und SynLawn durch die Sport Group stärkt die Marktposition der Gruppe im amerikanischen Kunstrasenmarkt. Mit dem Vertriebsnetzwerk von SynLawn ist die Gruppe nun auch in der Lage vom stark wachsenden Landscaping-Geschäft zu profitieren und Synergien in der Produktion zu nutzen. Vor diesem Hintergrund wurde die Kunstrasenproduktion in Georgia zusammengelegt und die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe deutlich optimiert. Das Marktumfeld unserer Branche in USA ist weiterhin sehr freundlich und entspricht damit im Wesentlichen der allgemein guten wirtschaftlichen Situation mit positiven Wachstumsraten. Für 2018 sehen wir diesen Trend auch weiterhin intakt, letztlich auch getrieben durch die steuerlichen Maßnahmen der aktuellen amerikanischen Regierung.

2. Geschäftsverlauf

Gegenüber dem Berichtsjahr 2016 liegt eine eingeschränkte Vergleichbarkeit vor, da die Akquisitionen aus dem Vorjahr, insbesondere im US-Markt, im Vorjahresabschluss lediglich in den Monaten August bis Dezember zu Buche schlugen.

Der Konzern erzielt im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 500.703 (Vj. TEUR 363.268). Die Hauptumsatzträger sind die Produktgruppen "Kunstrasen", "PU-Beläge" sowie "Industrielle Anwendungen".

Die Sport Group ist aufgrund ihrer Qualitätszertifizierung, FIFA Fußballzertifizierung sowie FIH Zertifizierung unverändert der Produkt- und Systemqualitätsführer im Bereich von Sportbelägen. Die Sport Group ist mit POLYTAN und AstroTurf Lizenznehmer des Programms für Fußballrasen beim Weltfußballverband FIFA sowie Preferred Turf Supplier, darüber hinaus exklusiver Lieferant der FIH (Federation International Hockey) für den Kunstrasen bei den FIH Weltmeisterschaften 2018 und dem olympischen Hockey Turnier 2020 in Tokyo. Ferner ist POLYTAN ein Preferred Turf Producer der WorldRugby, des weltweiten Rugbyverbandes.

In der Sport Group waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 insgesamt 1.674 (Vj. 1.313) Mitarbeiter beschäftigt, davon 584 (Vj. 443) Angestellte und 1.090 (Vj. 870) gewerbliche Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter befinden sich aufgrund gezielter Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen stets auf dem aktuellsten Wissensstand.

Die Arbeiter werden teilweise nach Akkord bezahlt. Somit wird das Personalkostenrisiko im Bereich des Installationsgeschäfts minimiert.

3. Lage

Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind: Gesamtleistung (= Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen), EBITDA (= Konzernjahresüberschuss bzw. -fehlbetrag vor Finanzergebnis, Abschreibungen und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) und Working Capital (= Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen).

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur internen Steuerung der Gesellschaft nicht herangezogen.

a. Ertragslage

Die Sport Group TopCo GmbH erzielte im Konzernabschluss im Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 500.703 (Vj. TEUR 363.268).

Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2017 nimmt mit TEUR 504.723 (Vj. TEUR 359.075) ebenfalls eine gute Entwicklung. Dies ist unter anderem der guten Auftragsentwicklung sowie den Akquisitionen in der Sport Group geschuldet. Gegenüber der Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2016 wurde ein Anstieg im Geschäftsjahr 2017 von rund 41 % erreicht, was die Prognose des Vorjahres aufgrund der guten Auftragsentwicklung übersteigt. Prognostiziert wurde eine Steigerung um rund ein Drittel.

Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf TEUR 295.721 (Vj. TEUR 202.813). Der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr 2017 rd. 59 % (Vj. 56 %).

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2017 TEUR 91.474 (Vj. TEUR 69.747). Der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung liegt bei 18 % (Vj. 19 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf TEUR 82.301 (Vj. TEUR 62.188). Im Verhältnis zur Gesamtleistung liegt der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2017 bei 16 % (Vj. 17 %).

Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2017 TEUR 52.914. Gegenüber dem Vorjahr (Vj. TEUR 34.988) entspricht dies einem Anstieg in Höhe von 51,2 %. Die Prognose des Vorjahres mit einer Steigerung von rund 80 % konnte im Geschäftsjahr 2017 nicht erreicht werden. Dies ist im Wesentlichen auf ungeplante Kosten für die Konsolidierung zweier Produktionsstätten in den USA sowie auf Restrukturierungsaufwendungen und den Ingangsetzungskosten neu gegründeter Unternehmen zurückzuführen.

Das EBITDA adjusted gemäß Definition im Senior Facilities Agreement vom 23. April 2015 beläuft sich nach Bereinigung von nicht-operativen Sondereffekten im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 auf TEUR 58.609 (Vj. TEUR 46.164).

Das EBITDA adjusted proforma gemäß Definition im Senior Facilities Agreement vom 23. April 2015 beläuft sich im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 auf TEUR 60.859 (Vj. TEUR 56.954) und spiegelt das EBITDA wider, welches sich bei einem Einbezug der neu erworbenen Gesellschaften in den Konzern bereits ab 1. Januar 2017 ergeben hätte.

b. Finanzlage

Die Sport Group TopCo GmbH weist im Konzernabschluss zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 liquide Mittel in Höhe von TEUR 40.286 (Vj. TEUR 36.954) aus. Das kurzfristige Vermögen überdeckt das kurzfristige Fremdkapital. Die Finanzlage des Konzerns ist somit als positiv und stabil zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Refinanzierung im Juni 2015. Die Sport Group hat im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, seine bisherige Finanzierungsstruktur bei der Unicredit, Niederlassung London, abgelöst und ein Senior Facilities Agreement bei der Unicredit, Niederlassung London, abgeschlossen. Neben der Ablösung der bisherigen Bankdarlehen dienen sie zur Deckung des laufenden Finanzbedarfs der Gruppe sowie für weitere Strukturierungen und Akquisitionen. Darüber hinaus wurde das Senior Facilities Agreement im Geschäftsjahr 2016 zur Finanzierung größerer Akquisetätigkeiten auf dem US-Markt ausgeweitet. Im Geschäftsjahr 2017 wurden mit Datum zum 28. April 2017 und zum 20. Dezember 2017 weitere Amendments des Senior Facilities Agreements vorgenommen.

Der im Geschäftsjahr 2015 abgeschlossene Konsortialkredit verfügt über Laufzeiten bis zum 5. Juni 2022 (endfällige Darlehen). Aufgrund der Amendments im Geschäftsjahr stellt dies eine Änderung gegenüber dem Vorjahr dar. Im Vorjahr bestehende Annuitätendarlehen in Höhe von TEUR 36.218 wurden durch endfällige Darlehen abgelöst.

Zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien stehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 55.400 (Vj. TEUR 30.939) zur Verfügung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus gewährten Darlehen und den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Zinsen.

Aufgrund des kontinuierlichen Forderungsmanagements innerhalb des Konzerns ist das Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen gering. Das geringe Risiko wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen auf die Forderungen abgedeckt.

Die Sport Group TopCo GmbH weist im Konzernabschluss im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2017 einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 35.999 (Vj. negativer Cash-Flow TEUR 9.876) aus.

Die Sport Group ist bemüht, auch im neuen Geschäftsjahr an einer weiteren Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten. Hierfür wurden im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2017 unter anderem umfangreiche Investitionsvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund TEUR 49.898 (Vj. TEUR 86.458) realisiert, die im Wesentlichen auch aus den Akquisitionen im Geschäftsjahr resultieren. Auf aktivierte Entwicklungskosten entfallen davon TEUR 8.053 (Vj. TEUR 6.286).

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Konzernbilanz der Sport Group TopCo GmbH liegt bei TEUR 550.863 (Vj. TEUR 518.373).

Der Anteil der Vorräte sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme des Konzernabschlusses der Sport Group TopCo GmbH beträgt 36 % (Vj. 34 %). Der Bestand der liquiden Mittel liegt bei TEUR 40.286 (Vj. TEUR 36.954). Dies entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 7 % (Vj. 7 %). Der Anteil des Umlaufvermögens und des Aktiven Rechnungsabgrenzungspostens an der Bilanzsumme beträgt 45 % (Vj. 44 %).

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 36.952 (Vj. TEUR 56.430) und beläuft sich auf 7 % (Vj. 11 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital und das Gesellschafterdarlehen in Summe betragen zum Bilanzstichtag TEUR 133.139 (Vj. TEUR 176.469) und belaufen sich auf 24% (Vj. 34%) der Bilanzsumme.

Das Working Capital liegt bei TEUR 124.448 (Vj. TEUR 122.204). Die Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus Zuwächsen durch die Akquisitionen sowie im Bereich der Produktionseinheiten aufgrund der guten Auftragslage. Prognostiziert wurde ein Abbau im oberen einstelligen Prozentbereich.

Die Geschäftsführung geht insgesamt von einer positiven Geschäftsentwicklung aus.

III. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Prognose für die Sport Group kann weiterhin als positiv bezeichnet werden. Im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr soll die Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2018 aufgrund der getätigten Akquisitionen um rund 10 % gesteigert werden. Für das EBITDA wird für das Geschäftsjahr eine Steigerung von rund 30 % erwartet. Diese Ziele sollen mit einer weiteren Integration der Akquisitionen in den Konzernverbund, mit einer Verstärkung des Vertriebs, der Erschließung neuer Märkte sowie einer kontinuierlichen Produktentwicklung erreicht werden. Für den Bestand des Working Capital rechnet die Geschäftsleitung Ende 2018 in Abhängigkeit zur Entwicklung der Gesamtleistung mit einem Aufbau im unteren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Dies wird weiterhin mit einem verstärkten Working Capital Management und -Controlling nachgehalten. Die Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr 2018 lässt darauf schließen, dass das Geschäft der Sport Group im folgenden Geschäftsjahr eine positive Entwicklung nehmen wird.

2. Risikobericht

Gegenwärtig sind keine den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken erkennbar. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit von Chancen- und Risikobericht zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Prognosen und Ziele.

a. Branchenspezifische Risiken

(1) Ein negativer Einfluss auf die zukünftige Entwicklung könnte sich bei den operativen Einheiten aus Veränderungen der Verkaufspreise, im Verhältnis zu den Einkaufspreisen für Rohstoffe - insbesondere durch Wettbewerber - ergeben. Die Geschäftsführung der Konzernmutter sowie der operativen Einheiten sind jedoch bemüht, dieser möglichen Entwicklung durch ein permanentes Qualitäts- und Kostenmanagement, optimiertes Produktmanagement sowie eine projektbezogene Preiskalkulation erfolgreich zu begegnen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir insgesamt als mittel ein.

(2) Dem Risiko der Inanspruchnahme für Gewährleistungen wird durch fortlaufende Qualitätssicherungsmaßnahmen und -prüfungen sowie Maßnahmen zur Fortentwicklung der Produkte begegnet. Zusätzlich werden im Falle der Mängelanzeige durch den Kunden, intensive Maßnahmen zur sofortigen Beseitigung getroffen (z.B. Austausch von Teilflächen, verstärkte Granulatbefüllung, intensive und regelmäßige Pflegemaßnahmen). Aufgrund dieses Maßnahmenpaketes können Gewährleistungsrisiken frühzeitig vermieden bzw. minimiert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein.

b. Ertragsorientierte Risiken

(1) Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für einzelne Tochtergesellschaften Währungsrisiken. Die Sicherung der Risiken aus Fremdwährungspositionen durch den Verkauf von Fremdwährungsbeständen erfolgt grundsätzlich zentral über die Sport Group Holding GmbH. Die Währungsgeschäfte werden nicht zu spekulativen Zwecken abgeschlossen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein.

(2) Zur Absicherung allgemeiner Zinsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente mit Instituten erstklassiger Bonität abgeschlossen. Darüber hinaus unterliegt der Konzern dem allgemeinen Ausfallrisiko von Forderungen. Diesem wird weitestgehend mit einem expliziten Forderungsmanagement und Bonitätsprüfungen begegnet. Im Hinblick auf die Finanzierung bestehen allgemeine Liquiditätsrisiken. Der Konzern ist außerdem verpflichtet, während der Laufzeit der Konsortialdarlehen bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten und Informationen zur Verfügung zu stellen. Dieses Risiko wird als beherrschbar erachtet und daher die Eintrittswahrscheinlichkeit der beschriebenen Risiken insgesamt als gering eingestuft. Sowohl auf Ebene der einzelnen Tochterunternehmen als auch auf Ebene des Konzerns wird monatlich ein detailliertes Reporting mit entsprechender Risikoberichterstattung angefertigt und in der Geschäftsführung analysiert und besprochen. Somit können eventuelle Risiken oder Gefahren schnell erkannt und erfolgreich bekämpft bzw. vermieden werden.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die aktuelle Risikosituation des Konzerns als beherrschbar.

3. Chancenbericht

(1) Aufgrund des Fokus der Auftraggeber auf die höhere Wirtschaftlichkeit und die "life cycle costs" im Bereich Kunstrasen sowie die witterungsunabhängige Nutzung des Kunstrasenplatzes und durch den generell erkennbaren Trend zum Kunstrasen und die verstärkte Promotion der FIFA im professionellen Fußballbereich (FIFA Quality Concept Artifical Turf) kann die Sport Group, aufgrund ihrer guten Positionierung im Markt, ihre Umsätze und Ergebnisse in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigern. Im Bereich Laufbahnbeläge wird sich das Unternehmen weiter verstärken und erwartet deshalb, wie auch im Bereich Landscaping, gute Entwicklungsmöglichkeiten.

(2) Weiterhin ist die Effizienz der Geschäftsprozesse entscheidend für den Erfolg der operativen Einheiten. Diese haben einen Best-in-class-Anspruch in Produktion und Logistik. Um diesen erfüllen zu können, werden im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses moderne Methoden in diesen Bereichen umgesetzt. Dadurch können die Gesellschaften bei einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur ein gleichbleibend hohes und verlässliches Qualitätsniveau sicherstellen.

(3) Die produzierenden Gesellschaften streben mit verstärkten Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten zukünftig eine noch bessere Abschöpfung des potentiellen Umsatzvolumens an. Durch den Einsatz qualifizierter Mitarbeiter, die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sowie durch Produktinnovationen sind sie bemüht, die Produktqualität weiter zu verbessern. Die Qualität der Produkte der Sport Group unterliegt ständigen und strengsten Kontrollen vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt.

Insgesamt ist die wirtschaftliche Substanz und Ertragskraft der Sport Group weiterhin sehr attraktiv und bietet ausreichendes Potential, um den weltwirtschaftlichen Entwicklungen auch zukünftig begegnen zu können.

 

Burgheim, den 19. April 2018

Frank Dittrich, Geschäftsführer

Jörg Siekmann, Geschäftsführer

Andreas Vorbrodt, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.012 15.097
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.068 66.580
3. Geschäfts- oder Firmenwert 125.156 118.790
4. Geleistete Anzahlungen 1.140 412
  199.376 200.879
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.881 15.522
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.959 51.137
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.296 10.281
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.564 11.460
  97.700 88.400
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.094 1.094
  1.094 1.094
  298.170 290.373
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 27.169 25.024
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 36.138 32.460
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 37.365 39.358
4. Geleistete Anzahlungen 40 237
  100.712 97.079
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 82.938 74.325
2. Sonstige Vermögensgegenstände 13.787 6.049
  96.725 80.374
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 40.286 36.954
  237.723 214.407
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.742 11.207
D. Aktive latente Steuern 2.228 2.386
  550.863 518.373

Passiva

   
  31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.010 1.010
II. Kapitalrücklage 67.240 67.240
III. Konzernbilanzverlust -23.384 -16.328
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -7.914 4.508
  36.952 56.430
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.239 1.211
2. Steuerrückstellungen 2.270 412
3. Sonstige Rückstellungen 23.441 24.532
  26.950 26.155
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 272.301 251.909
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.354 17.464
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.848 31.736
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 33 52
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 96.187 120.039
6. Sonstige Verbindlichkeiten 51.035 4.324
(davon aus Steuern: TEUR 2.168, Vj. TEUR 2.048,    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 444, Vj. TEUR 324)    
  478.758 425.524
D. Rechnungsabgrenzungsposten 179 213
E. Passive latente Steuern 8.024 10.051
  550.863 518.373

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

01.01.2017 -31.12.2017
TEUR
01.01.2016 -31.12.2016
TEUR
1. Umsatzerlöse 500.703 363.268
2. Erhöhnung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.020 -4.193
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 8.790 5.886
4. Sonstige betriebliche Erträge 9.668 5.497
(davon aus Währungsumrechnung: TEUR 4.225, Vj. TEUR 3.039)    
5. Materialaufwand:    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -262.515 -183.513
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -33.206 -19.300
  -295.721 -202.813
6. Personalaufwand:    
a) Löhne und Gehälter -75.956 -58.077
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -15.518 -11.670
(davon für Altersversorgung: TEUR 2.039, Vj. TEUR 1.513)    
  -91.474 -69.747
7. Abschreibungen:    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -33.068 -28.904
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -4.422 -1.513
  -37.490 -30.417
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -82.301 -62.188
(davon aus Währungsumrechnung: TEUR 3.858, Vj. TEUR 3.570)    
9. Erträge aus Beteiligungen 0 6
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 276 130
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: TEUR 1, Vj. TEUR 4)    
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.154 -15.860
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: TEUR 2, Vj. TEUR 3)    
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -602 -3.408
(davon latenter Steuerertrag: TEUR 1.871, Vj. Steueraufwand TEUR 714)    
13. Konzernergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.285 -13.839
14. sonstige Steuern -771 -722
15. Konzernjahresfehlbetrag -7.056 -14.561
16. Verlustvortrag -16.328 -1.767
17. Konzernbilanzverlust -23.384 -16.328

Konzernanhang zur Konzernbilanz und Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

der Sport Group TopCo GmbH Burgheim

I. Allgemeine Angaben

Die Sport Group TopCo GmbH hat ihren Sitz in Burgheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HR B 7557 eingetragen. Die Gesellschaft ist mit Gesellschaftsvertrag vom 10. März 2015 gegründet worden. Gegenstand der Gesellschaft ist die Verwaltung des eigenen Vermögens und der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen, insbesondere von Gesellschafts- und Geschäftsanteilen an Gesellschaften und Unternehmen, die im Bereich des Sportstättenbaus und der Kunststoffproduktion sowie in der Immobilien- und Baubranche tätig sind oder die an solchen Gesellschaften und Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind.

Mit Vertrag vom 20. April 2015 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der Sport Group Holding GmbH, Burgheim, erworben.

Mit Sale und Purchase Agreement vom 23. April 2015 und Closing Agreement zum 9. Juni 2015 hat die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, sämtliche Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, und damit den Konzern der "Sport Group" erworben.

Im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, durch die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, im Juni 2015 haben die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, als Parent und Original Guarantor, sowie die Sport Group Holding GmbH, als Orginal Borrower and Guarantor, ein Senior Facilities Agreement mit der Unicredit Bank, Niederlassung London, mit Datum 23. April 2015 und Amendment vom 5. Juni 2015 abgeschlossen und mit Datum vom 17. August 2016 erweitert. Im Geschäftsjahr 2017 wurden mit Datum zum 28. April 2017 und zum 20. Dezember 2017 weitere Amendments des Senior Facilities Agreements vorgenommen.

Am 19. April 2016 wurde zunächst die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 4182, mit Wirkung zum 1. Januar 2016 auf die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HR B 4231 verschmolzen. Sodann wurde die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, rückwirkend zum 1. Januar 2016 auf die Sport Group Holding GmbH verschmolzen.

Im Rahmen eines Asset-Deals wurden zum 19. August 2016 die Vermögensgegenstände und Schulden der AstroTurf-Gruppe erworben. Diese wurde durch die neugegründeten Gesellschaften AstroTurf Corp., Dalton, USA, sowie Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA, erworben.

In den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, sind nachfolgende Gesellschaften einzubeziehen:

Sport Group TopCo GmbH, Burgheim (Mutterunternehmen)

Sport Group Holding GmbH, Burgheim (Anteil 100%)

POLYTAN GmbH, Burgheim (Anteil 100%)

Polytan Service GmbH, Burgheim (Anteil 100%), Firmengründung in 2017

POLYTEX Sportbeläge Produktions-GmbH, Grefrath (Anteil 100%)

Polytan Sports Surfaces (UK) Limited, Leicestershire, UK (Anteil 100%)

Möller GmbH, Krailling, (Anteil 100%)

Polytan Scandinavia AB, Stockholm, Schweden (Anteil 100%)

AstroTurf Europe GmbH, Krailling (Anteil 100%), Firmengründung in 2017

AstroTurf Europe B.V., Soest, Niederlande (Anteil 100%), Firmengründung in 2017

GEP Immobilien GmbH & Co. KG, Burgheim (Anteil 100%)

GEP Beteiligungs GmbH Gamma, Burgheim (Anteil 100%)

PolyComp Holding GmbH, Melle (Anteil 100%)

Krause Gummigranulate GmbH, Dortmund (Anteil 100%)

Melos GmbH, Melle (Anteil 100%)

Melos Grundstücks Verwaltungs GmbH, Melle (Anteil 100%)

Intercede 1919 Limited, Leicestershire, UK (Anteil 100%)

Unirubber Sp.zo.o., Wegliniec, Polen (Anteil 100%)

Sportfield International Inc., Delaware, USA (Anteil 100%), mit Wirkung zum 1. Januar 2017 auf die Advanced Polymer Technology Corporation, Harmony, USA, verschmolzen

Turfstore.com, Inc., Calhoun, USA (Anteil 100%), mit Wirkung zum 4. Oktober 2017 auf die Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA, verschmolzen

Polytan France SAS, Amiens, Frankreich (Anteil 100%)

Polytan France Entreprises SAS, Amiens, Frankreich (Anteil 100%)

Sportfield France SAS, Amiens, Frankreich (Anteil 100%)

Advanced Polymer Technology Corporation, Harmony, USA (Anteil 100%)

Advanced Polymer Technology Acquisition Corporation, Harmony, USA (Anteil 100%), mit Wirkung zum 1. Januar 2017 auf die Advanced Polymer Technology Corporation, Harmony, USA, verschmolzen

APT ASIA PACIFIC PTY LTD., Dandenong South, Australien (Anteil 100%)

POLYTAN ASIA PACIFIC PTY LTD, Dandenong, Australien (Anteil 100%)

Sports Technology International (Asia) Ltd. Hong Kong (Anteil 100%)

POLYTAN NZ LIMITED, Auckland, Neuseeland (Anteil 100%)

POLYTAN ASIA LIMITED, Hong Kong (Anteil 100%)

APT Sports Corp., Norcross, USA (Anteil 100%), mit Wirkung zum 4. Oktober 2017 auf die AstroTurf Corp., Dalton, USA, verschmolzen

AstroTurf Corp., Dalton, USA (Anteil 100%)

Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA (Anteil 100%)

ProGrass LLC, Sharpsburg, USA (Anteil 100%)

ProGrass West LLC, Sharpsburg, USA (Anteil 100%)

New APT Advanced Polymer Technology Corp., Harmony, USA (Anteil 100%)

Fairmont Industries Sdn Bhd, Klang, Malaysia (Anteil 100%), Erwerb in 2017

Nachfolgende Gesellschaften werden aufgrund der untergeordneten Bedeutung der Beteiligung und/oder des mangelnden beherrschenden Einflusses nicht in den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, einbezogen:

CLS Surfaces (Holding) Ltd., Linwood, UK (Anteil 50%)

REVESTIMIENTOS SINTETICOS S.A., Santiago de Chile, Chile (Anteil 5%)

ProTurf AS, Reistad, Norwegen, (Anteil 1%)

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Der Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaften mit beschränkter Haftung betreffend aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Konsolidierungsgrundsätze

1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet.

Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung - im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung - aufgedeckten stillen Reserven und die Ermittlung des Firmenwertes ergibt sich aus nachfolgender Erläuterung.

Zur Berechnung des Geschäfts- oder Firmenwertes der Sport Group wurde die gesamte Kaufpreiszahlung auf Ebene der Sport Group Holding GmbH mit dem zum 9. Juni 2015 bestehenden Eigenkapital des Konzerns der Sportfield Deutschland Holding GmbH saldiert. In diesem Zuge sind sämtliche im Zeitpunkt der Kaufabwicklung bestehenden stillen Reserven (Markenrechte: TEUR 15.921; Auftragsbestand: TEUR 994; Technologie: TEUR 23.189; laufende Forschung und Entwicklung: TEUR 1.583; Sachanlagen: TEUR 9.264 und Vorräte: TEUR 4.064) auf Sport Group Ebene aufgedeckt worden. Somit wies die Sport Group auf Konzernebene zum 9. Juni 2015 einen Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 114.595 aus.

Im Geschäftsjahr 2017 hat sich der Geschäfts- oder Firmenwert weiterhin aufgrund mehrerer Erwerbe von Vermögensgegenständen und Schulden (Asset Deals) sowie aus dem Erwerb von Gesellschaften folgendermaßen erhöht:

Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2016 TEUR 118.790
Fortgeführte Abschreibungen TEUR - 8.410
Asset Deals 2017:  
APT ASIA PACIFIC PTY LTD. (Newturf, ProGrass, AUD) TEUR 1.645
darauf Abschreibungen im Berichtsjahr TEUR - 63
AstroTurf Corp., Dalton, USA (SCM) TEUR 7.851
darauf Abschreibungen im Berichtsjahr TEUR - 516
Polytan Scandinavia AB, Stockholm, Schweden (Hanssport) TEUR 390
darauf Abschreibungen im Berichtsjahr TEUR - 17
Share Deals 2017:  
Fairmont Industries Sdn Bhd, Klang, Malaysia TEUR 5.492
darauf Abschreibungen im Berichtsjahr TEUR - 92
Nachaktivierungen 2017:  
Sport Group TopCo GmbH, Burgheim TEUR 97
Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA TEUR 53
AstroTurf Corp., Dalton USA TEUR 37
Währungsdifferenzen TEUR - 101
Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2017 TEUR 125.156

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird auf Ebene der Sport Group gem. § 253 Abs. 3 HGB planmäßig linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Auf Ebene der Geschäftsfelder wird der verteilte Geschäfts- oder Firmenwert ebenfalls über seine tatsächliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die tatsächliche betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden erfahrungsgemäß über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Der 15-Jahres-Zeitraum wurde hierbei auf Grundlage von Erfahrungswerten gewählt.

Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt somit zum 31. Dezember 2017 TEUR 125.156 (Vj. TEUR 118.790).

Da der Geschäfts- oder Firmenwert in den Einzelabschlüssen in Deutschland in Euro, in England in Pfund, in Malaysia in malaysischen Ringgit, in Polen in Zloty, in den Vereinigten Staaten von Amerika in US-Dollar, in Australien in australischem Dollar und in Schweden in schwedischen Kronen bilanziert wird, sind auf Konzernbasis Wechselkursdifferenzen auf Ebene des Firmenwertes im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital enthalten.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert sind im Berichtsjahr nicht erfolgt.

2. Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet.

3. Zwischenergebniseliminierung

Wesentliche zu eliminierende Zwischenergebnisse aus Geschäften zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auf im Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände wurden in der Konsolidierung in Höhe von TEUR 444 (Vj. TEUR 455) eliminiert.

4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinserträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

5. Währungsumrechnung

Die Bilanzwerte der in Fremdwährung bilanzierenden Tochterunternehmen werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt des jeweiligen Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die Werte aus der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den Durchschnittskursen der einzelnen Monate des Geschäftsjahres umgerechnet. Demzufolge kommt es zu Währungsumrechnungsdifferenzen zwischen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Währungsdifferenzen sind im Eigenkapital in der Bilanz unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Wertverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis 20 Jahren nach der linearen Methode vorgenommen. Der Firmenwert wird über die Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode errechnet sind. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis 50 Jahren. Geringwertige Anlagegüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurde bei den deutschen Gesellschaften ein Sammelposten gebildet, der auf fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Material- und Fertigungseinzelkosten, den Sonderkosten der Fertigung sowie anteiligen Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurde eine entsprechende Abwertung vorgenommen.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt oder, sofern erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abschreibungen vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden mit ihren Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das im Eigenkapital ausgewiesene gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage wird zum Nennwert angesetzt.

Im Geschäftsjahr erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method). Die Rückstellungen sind mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Ertragssteuerverpflichtungen abzüglich eventuell geleisteter Steuervorauszahlungen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen sind für sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken gebildet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Ausführung der Geschäfte erfasst. Bei Kursänderungen zwischen dem Zeitpunkt der Ausführung der Geschäfte und dem Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung der aus den Geschäften resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag unter Beachtung von § 256a HGB.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz sowie auf Verlustvorträge angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegen je nach Konzerngesellschaft unterschiedliche effektive Steuersätze zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Die Steuersätze sind nach Konzerngesellschaften aufgeführt und belaufen sich auf:

Advanced Polymer Technology Corporation, Harmony, USA: 24 %
APT ASIA PACIFIC PTY Ltd., Dandenoug, Australien: 30 %
AstroTurf Corporation, Dalton, USA: 27 %
Fairmont Industries Sdn. Bhd., Klang, Malaysia: 24 %
POLYTAN ASIA PACIFIC PTY Ltd, Nerang, Australien: 30 %
Polytan France Entreprises SAS, Amiens, Frankreich: 33 %
Polytan France SAS, Amiens, Frankreich: 33 %
ProGrass LLC, Sharpsburg, USA: 26 %
Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA: 23 %
Sport Group TopCo GmbH, Burgheim: 29 %
Unirubber Sp.zo.o., Wegliniec, Polen: 19 %

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 und die Zusammensetzung zum 31. Dezember 2017 ist im Anlagespiegel dargestellt, welcher dem Anhang beigefügt ist.

2 . Beteiligungen

Die Beteiligungen betreffen Anteile (50%) an der CLS Surfaces (Holding) Ltd., Linwood (UK) i.H.v. TEUR 1.094. Der Konzern hält lediglich Vorzugsaktien und übt somit keine Kontrolle aus. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TGBP 837. Das letztbekannte Ergebnis der Beteiligung beträgt per 31. Januar 2017 TGBP 158. Der Geldkurs betrug zum Bilanzstichtag EUR 1 zu GBP 0,88723.

3 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 13.788 (Vj. TEUR 6.049) beinhalten insbesondere Forderungen gegen das Finanzamt aus Ertragssteuer, Umsatzsteuer, Stromsteuer, Ansprüche gegenüber Versicherungen und aufgrund von Gerichtsurteilen, sonstige kurzfristige Darlehen sowie debitorische Kreditoren.

4 . Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Kreditbearbeitungskosten. Die Auflösung des Postens erfolgt über die voraussichtliche Tilgungsdauer der Darlehen. Außerdem befindet sich ein nach § 250 Abs. 3 HGB in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommener Unterschiedsbetrag (Disagio) in Höhe von TEUR 62 (Vj. TEUR 88).

5 . Aktive latente Steuern

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren aus

der unterschiedlichen Behandlung unrealisierter Kursverluste (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen),

abweichenden Wertansätzen der Pensionsrückstellungen und anderen langfristigen und kurzfristigen Rückstellungen (Sonstige Rückstellungen),

dem unterschiedlichen Ansatz von Wertberichtigungen auf Forderungen und Vorräte,

dem unterschiedlichen Wertansatz des Sachanlagevermögens, insbesondere aus der Folgebewertung im Rahmen einer Kaufpreisallokation aufgedeckter gemeiner Werte und

dem Ansatz steuerlicher Verlustvorträge bei Auslandsgesellschaften.

TEUR Stand 01.01.2017 Veränderung Stand 31.12.2017
Aktive latente Steuern 2.386 -158 2.228

6 . Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.010.000 und ist vollständig eingezahlt. Es sind Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 65.890.000 am 8. Juni 2015, EUR 1.225.000 am 3. August 2015 sowie EUR 125.000 am 12. Juli 2016 geleistet worden. Die Kapitalrücklage beträgt somit am 31. Dezember 2017 EUR 67.240.000.

Der Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung im Eigenkapital in Höhe von TEUR -7.914 (Vj. TEUR 4.508) resultiert aus der Anwendung der modifizierten Stichtagsmethode nach § 308a HGB und den Währungseffekten aus der Schuldenkonsolidierung.

Im Konzernbilanzverlust in Höhe von TEUR -23.384 sind Verlustvorträge aus den Vorjahren in Höhe von TEUR -16.328 enthalten.

7 . Rückstellungen

Die zum 31. Dezember 2017 ausgewiesenen Pensionsrückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen die Verpflichtungen der POLYTAN GmbH und der Möller GmbH gegenüber ihren ehemaligen Geschäftsführern sowie die Altersversorgung von Angestellten der Polycomp und APT Gruppe. Folgende Annahmen wurden im Wesentlichen den versicherungsmathematischen Gutachten zugrunde gelegt:

Sterbetafeln: Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck
Bestand: Aktive-Invalide-Rentner-Bestand
Rechnungszins: 3,77 % (gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB, Vj. 4,0 %)
Rententrend: 1,6 % (Vj. 1,6 %)
Fluktuation: keine
Gehaltstrend: nicht angesetzt
Bewertungsmethode: projected unit credit method
Restlaufzeit: 15 Jahre

Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung und die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes i.H.v. TEUR 40 (Vj. TEUR 26) werden im Zinsaufwand/Zinsertrag ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 90.671.

Die Quantifizierung der Pensionsrückstellungen gegenüber den ehemaligen Geschäftsführern der POLYTAN GmbH und der Möller GmbH unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.270 (Vj. TEUR 412) betreffen im Wesentlichen Ertragsteuern im In- und Ausland.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 23.441 (Vj. TEUR 24.532) wurden für alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken gebildet. Sie beinhalten insbesondere Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 7.734, Vj. TEUR 7.981), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 6.338, Vj. TEUR 6.768), Personalrückstellungen (TEUR 5.681, Vj. TEUR 5.967), Provisionen (TEUR 2.154, Vj. TEUR 2.257) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 460, Vj. TEUR 498).

8 . Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit (RLZ) der Verbindlichkeiten ist wie folgt:

Gesamt
TEUR
RLZ < 1 Jahr
TEUR
RLZ >1 Jahr
TEUR
davon RLZ >5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 272.301 21.691 250.610 757
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.354 15.354 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.848 43.848 0 0
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 33 13 20 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 96.187 0 96.187 0
Sonstige Verbindlichkeiten 51.035 7.636 43.399 0
Summe 478.758 88.542 390.216 757
im Vorjahr 425.524 102.204 323.320 282.553

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Refinanzierung im Juni 2015. Die Sport Group Holding GmbH hat im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, die bisherige Finanzierungsstruktur der Sport Group bei der Unicredit, Niederlassung London, abgelöst und ein neues Senior Facilities Agreement bei der Unicredit, Niederlassung London, abgeschlossen. Es wurden Darlehen bezogen, die zur Refinanzierung und Umstrukturierung auf Konzernebene dienen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden mittels eines Amendments zum Senior Facilities Agreement weitere Darlehen zur Finanzierung des Kaufs der AstroTurf-Gruppe gezogen. Zum 28. April 2017 sowie 20. Dezember 2017 wurden weitere Amendments vorgenommen. Aufgrund der Amendments im Geschäftsjahr stellt dies eine Änderung gegenüber dem Vorjahr dar. Im Vorjahr bestehende Annuitätendarlehen in Höhe von TEUR 36.218 wurden durch endfällige Darlehen abgelöst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren aus gewährten Darlehen und den bis zum Bilanzstichtag angefallenen und thesaurierten Zinsen.

9 . Passive latente Steuern

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultierten aus

der unterschiedlichen Behandlung unrealisierter Kursverluste (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen),

dem unterschiedlichen Ansatz von Wertberichtigungen auf Forderungen und Vorräte,

abweichenden Wertansätzen anderer langfristiger und kurzfristiger Rückstellungen (Sonstige Rückstellungen),

dem steuerlichen Ansatzverbot selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und

dem unterschiedlichen Wertansatz des Sachanlagevermögens.

TEUR Stand 01.01.2017 Veränderung Stand 31.12.2017
Passive latente Steuern 10.051 -2.027 8.024

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gegenüber dem Berichtsjahr 2016 liegt eine eingeschränkte Vergleichbarkeit vor, da die Akquisitionen aus dem Vorjahr, insbesondere im US-Markt, im Vorjahresabschluss lediglich in den Monaten August bis Dezember zu Buche schlugen.

1. Umsatzerlöse

Im Konzern wurden im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 500.703 (Vj. TEUR 363.268) generiert. Davon wurden TEUR 96.026 (Vj. TEUR 90.549) im Inland und TEUR 404.677 (Vj. TEUR 272.719) im Ausland erwirtschaftet.

Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Geschäftsbereichen erzielt:

01.01. - 31.12.2017
TEUR
01.01. - 31.12.2016
TEUR
Kunstrasen 307.989 183.663
PU-Beläge 142.904 130.397
Industrielle Anwendungen 49.810 49.115
Sonstige 0 93
Umsatz gesamt 500.703 363.268

2. Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2017 selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beläuft sich auf TEUR 8.053 (Vj. TEUR 5.602), diese umfassen ausschließlich Entwicklungskosten. Davon befinden sich noch TEUR 5.734 (Vj. TEUR 3.867) seit diesem Geschäftsjahr in der Entwicklung. Wahlbestandteile nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden im Geschäftsjahr nicht einbezogen.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 TEUR 9.668 (Vj. TEUR 5.497) und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4.225 (Vj. TEUR 3.039), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.495 (Vj. TEUR 1.144) sowie aus Erträgen von Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 124 (Vj. TEUR 113). Die periodenfremden Erträge, im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, belaufen sich auf TEUR 1.495 (Vj. TEUR 1.148).

4. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

Bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens handelt es sich im Wesentlichen um Abschreibungen auf Vorräte und den Forderungsbestand (Kundenausfall).

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 TEUR 82.301 (Vj. TEUR 62.188). Periodenfremde Aufwendungen sind für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung.

01.01. - 31.12.2017
TEUR
01.01. - 31.12.2016
TEUR
Vertriebs- und Frachtkosten 17.603 13.545
Werbe- und Reisekosten 12.960 8.089
Raumkosten und Pachten 5.418 4.019
Reparatur- und Instandhaltungskosten 5.176 4.514
Aufwand aus Währungsumrechnung 3.858 3.570
Verpackungskosten 2.900 2.651
Anwalts- und Beraterhonorare 2.790 2.461
Bürokosten 2.489 1.697
Versicherungsprämien 2.445 1.796
Kosten aus operativem Leasing 2.292 2.386
Gewährleistungskosten 2.267 2.179
Kraftstoffkosten 1.803 1.694
Labor- und Prüfkosten 1.567 1.461
Sonstige Personalkosten 1.447 2.016
Messekosten 1.109 748
Lizenzgebühren 697 716
Jahresabschlusskosten 429 492
Sonstige Kosten 13.887 7.413
Sonstige betriebliche Aufwendungen 82.301 62.188

VI. Sonstige Angaben

1. Veränderung des Konsolidierungskreises

Folgende Veränderungen des Konsolidierungskreises wurden im Geschäftsjahr 2017 vorgenommen:

Verschmelzung der Sportfield International Inc., Delaware, USA, auf die APT Advanced Polymer Technology Corp., Harmony, USA,

Verschmelzung der APT Acquisition Corp., Harmony, USA, auf die Advanced Polymer Technology Corporation, Harmony, USA,

Neugründung der Polytan Service GmbH, Burgheim,

Neugründung der AstroTurf Europe GmbH, Krailling,

Erwerb der Geschäftstätigkeit der Hågestam Sport & Arenalösningar AB, Hägersten, Schweden, durch die Polytan Scandinavia AB, Stockholm, Schweden,

Erwerb der Geschäftstätigkeit der SPORTS CONSTRUCTION MANAGEMENT, INC., North Carolina, USA, und der SCM WEST, LLC, North Carolina, USA, durch die AstroTurf Corp. Dalton, USA,

Erwerb der Geschäftstätigkeiten der NewTurf Australia Pty ltd, Cheltenham, Australien, und der ProGrass Pty Ltd, Marcoola, Australien, durch die APT ASIA PACIFIC PTY LTD, Dandenong, Australien,

Erwerb der Fairmont Industries Sdn Bhd, Klang, Malaysia, durch die Sport Group Holding GmbH, Burgheim,

Verschmelzung der APT Sports Corp., Norcross, USA, auf die AstroTurf Corp., Dalton, USA,

Verschmelzung der Turfstore.com Inc., Delaware, USA, auf die Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA,

Neugründung der AstroTurf Europe B.V., Soest, Niederlande.

Die oben aufgeführten Veränderungen sind insgesamt für den Konzern von untergeordneter Bedeutung, womit im Geschäftsjahr 2017 keine wesentliche Veränderung des Konsolidierungskreises vorgenommen wurde.

2 . Befreiungsoption nach § 264 Abs. 3, 264b HGB

Folgende Konzernunternehmen machen von der Befreiungsoption des § 264 Abs. 3, 264b HGB Gebrauch:

Sport Group Holding GmbH, Burgheim

POLYTAN GmbH, Burgheim

Polytan Service GmbH, Burgheim

POLYTEX Sportbeläge Produktions-GmbH, Grefrath

GEP Immobilien GmbH & Co. KG, Burgheim

Möller GmbH, Krailling

AstroTurf Europe GmbH, Krailling

PolyComp Holding GmbH, Melle

Krause Gummigranulate GmbH, Dortmund

Melos GmbH, Melle

Melos Grundstücks Verwaltungs GmbH, Melle

3. Gewährte Sicherheiten

Die Sport Group Holding GmbH hat im Juni 2015 im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, die bisherige Finanzierungsstruktur der Sport Group bei der Unicredit, Niederlassung London, abgelöst und ein neues Senior Facilities Agreement bei der Unicredit, Niederlassung London, abgeschlossen. Es wurden Darlehen bezogen, die zur Refinanzierung und Umstrukturierung auf Konzernebene dienen.

Von der Sport Group wurden folgende Sicherheiten bereitgestellt:

Verpfändung sämtlicher Anteile an den einzelnen Tochterunternehmen;

Abtretung sämtlicher Ansprüche gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen;

Verpfändung sämtlicher Guthaben bei Kreditinstituten;

Sicherungsübereignung sämtlicher Wirtschaftsgüter des Anlage- und Umlaufvermögens bei einzelnen Tochterunternehmen in Deutschland, Frankreich, USA und Australien;

Grundschulden an den in den einzelnen Gesellschaften bebauten Grundstücken einzelner Tochterunternehmen in Deutschland, Frankreich, USA und Australien;

Selbstschuldnerische Bürgschaft für Ansprüche der Finanzierungsparteien bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 315.449 (Vj. TEUR 273.067).

Weitere Sicherheiten wurden von jedem einzelnen verbundenen Unternehmen des Konzerns gestellt. Im Rahmen dieser Kreditvereinbarung sind sämtliche wesentliche verbundene Unternehmen bis zur Höhe des gesamten Kreditbetrages von TEUR 315.449 in der Höhe verpflichtet, in der Zins- und Tilgungsleistungen nicht erbracht werden können. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das Risiko einer Inanspruchnahme sehr gering ist.

4 . Angaben zu Derivaten Finanzinstrumenten

Im Juli 2015 sind für die Sport Group Holding GmbH Zinscaps auf Euro- und USD-Basis mit der UniCredit Bank AG, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Raiffeisen Bank International AG und NIBC Bank N.V. zur Absicherung der variabel verzinslichen Euro und USD Darlehensverbindlichkeiten mit einer beabsichtigten Laufzeit bis 30. Juni 2018 abgeschlossen worden. Das Zinsfixing der Caps erfolgt jeweils mit einer Zinsbindung von 6 Monaten. Gesichert wurden Darlehensbeträge von TEUR 90.551 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 2,0 % zum EURIBOR und TUSD 13.649 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 3,0 % zum LIBOR. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Stichtag 31.12.2017 EUR 0,00.

Im November 2017 sind für die Sport Group Holding GmbH Zinscaps auf Euro- und USD-Basis mit der UniCredit Bank AG zur Absicherung der variabel verzinslichen Euro und USD Darlehensverbindlichkeiten mit einer beabsichtigten Laufzeit bis 30. August 2018 und 30. Oktober 2018 abgeschlossen worden. Das Zinsfixing der Caps erfolgt jeweils mit einer Zinsbindung von 6 Monaten. Gesichert wurden Darlehensbeträge von TEUR 5.000 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 2,0 % zum EURIBOR und TUSD 19.408 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 3,0 % zum LIBOR. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2017 EUR 1,81.

5 . Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Konzern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 46.513 (Vj. TEUR 26.963).

6. Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2017 bestehen Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen, insbesondere aus der Begebung von Gewährleistungen und Garantien, in Höhe von TEUR 17.993 (Vj. TEUR 18.417).

7 . Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 wurden im Durchschnitt 1.674 (Vj. 1.313) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 584 (Vj. 443) Angestellte und 1.090 (Vj. 870) Arbeiter.

8 . Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 313 (Vj. TEUR 300) und betrifft zu TEUR 310 (Vj. 297) Abschlussprüfungsleistungen und zu TEUR 3 (Vj. TEUR 3) andere Bestätigungsleistungen.

9 . Organe der Konzernobergesellschaft

Im Geschäftsjahr 2017 wurde die Geschäftsführung ausgeübt von:

Herr Frank Dittrich, Geschäftsführer für Strategie, Marketing, Vertrieb und Entwicklung der Sport Group Holding GmbH, München

Herr Jörg Siekmann, Geschäftsführer für Produktion und Einkauf der Sport Group Holding GmbH, Gütersloh

Herr Andreas Vorbrodt, Geschäftsführer für Finanzen, Personal und IT der Sport Group Holding GmbH, München

Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf die §§ 314 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 6a und 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

10 . Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns eingetreten.

11 . Konzernverhältnisse

Die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, ist das Mutterunternehmen des Sport Group Konzerns. Alle wesentlichen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, einbezogen. Untergeordnete Teilkonzernabschlüsse werden nicht erstellt. Der Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, ist beim Betreiber des Bundesanzeigers einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

 

Burgheim, den 19. April 2018

Frank Dittrich, Geschäftsführer

Jörg Siekmann, Geschäftsführer

Andreas Vorbrodt, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2017
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Währungsdifferenzen
TEUR
31.12.2017
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 30.216 8.053 625 0 -996 36.648
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.498 286 385 277 -4.615 76.061
3. Geschäfts- oder Firmenwert 234.803 15.872 307 0 -101 250.267
4. Geleistete Anzahlungen 412 741 0 -13 0 1.140
Immaterielle VG gesamt 345.929 24.952 1.317 264 -5.712 364.116
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.555 726 0 3.611 -355 23.537
2. Technische Anlagen und Maschinen 89.325 9.837 196 6.167 -4.149 100.984
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.860 6.263 572 2.417 -395 28.573
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.460 8.120 0 -12.459 -557 6.564
Sachanlagen gesamt 141.200 24.946 768 -264 -5.456 159.658
III. Finanzanlagen            
Beteiligungen 1.094 0 0 0 0 1.094
Finanzanlagen gesamt 1.094 0 0 0 0 1.094
Anlagevermögen gesamt 488.223 49.898 2.085 0 -11.168 524.868
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2017
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Währungsdifferenzen
TEUR
31.12.2017
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 15.119 5.491 625 0 -349 19.636
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.918 7.015 386 0 -554 19.993
3. Geschäfts- oder Firmenwert 116.013 9.166 0 0 -68 125.111
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
Immaterielle VG gesamt 145.050 21.672 1.011 0 -971 164.740
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.033 691 0 0 -68 4.656
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.187 8.274 5 84 -1.515 45.025
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.579 2.431 492 -84 -157 12.277
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
Sachanlagen gesamt 52.800 11.396 497 0 -1.740 61.959
III. Finanzanlagen            
Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
Finanzanlagen gesamt 0 0 0 0 0 0
Anlagevermögen gesamt 197.850 33.068 1.508 0 -2.711 226.699
Restbuchwerte
31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.012 15.097
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.068 66.580
3. Geschäfts- oder Firmenwert 125.156 118.790
4. Geleistete Anzahlungen 1.140 412
Immaterielle VG gesamt 199.376 200.879
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.881 15.522
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.959 51.137
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.296 10.281
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.564 11.460
Sachanlagen gesamt 97.700 88.400
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.094 1.094
Finanzanlagen gesamt 1.094 1.094
Anlagevermögen gesamt 298.170 290.373

Kapitalflussrechnung des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

01.01.-31.12.2017
TEUR
01.01.-31.12.2016
TEUR
Jahresfehlbetrag -7.056 -14.561
Anpassung des Jahresfehlbetrags für die Überleitung zum Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit    
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 33.068 28.904
Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens 4.422 1.513
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 712 8.296
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -760 494
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -31.704 -51.922
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 20.671 4.229
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -38
Zinsaufwendungen/Zinserträge 21.878 15.730
Sonstige Beteiligungserträge 0 -6
Ertragsteueraufwand/-ertrag 602 3.408
Ertragsteuerzahlungen -5.834 -5.923
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 35.999 -9.876
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 307 1
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögens -27.588 -56.220
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 271 267
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -19.422 -23.842
Erhaltene Zinsen 276 130
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -46.156 -79.664
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 55.125
Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -30.000 0
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 60.327 55.144
Gezahlte Zinsen -14.929 -13.298
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 15.398 96.971
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 5.241 7.431
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -1.909 364
Finanzmittelbestand am 01.01.2017 36.954 29.159
Finanzmittelbestand am 31.12.2017 40.286 36.954

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2017

in TEUR Mutterunternehmen
Konzerneigenkapital Kapitalrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Stand am 01.01.2016 1.010 67.115 -353
Einlagen/Entnahmen   125  
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag      
Währungsumrechnung     4.861
Minderheitenkapital      
Stand am 01.01.2017 1.010 67.240 4.508
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag      
Währungsumrechnung     -12.422
Stand am 31.12.2017 1.010 67.240 -7.914
in TEUR Mutterunternehmen
Konzernbilanzverlustvortrag Minderheitenkapital Konzerneigenkapital
Stand am 01.01.2016 -1.767 -61 65.944
Einlagen/Entnahmen     125
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag -14.561   -14.561
Währungsumrechnung     4.861
Minderheitenkapital   61 61
Stand am 01.01.2017 -16.328 0 56.430
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag -7.056   -7.056
Währungsumrechnung     -12.422
Stand am 31.12.2017 -23.384 0 36.952

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2017 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 19. April 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer

ppa. Marc Tedder, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernabschluss zum 31.12.2017 wurde am 19.4.2018 gebilligt.

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