Möller GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Sportgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Oeben seit 16.3.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sport Group TopCo GmbHBurgheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017I. Grundlagen des Konzern1. Geschäftsmodell des Konzerns a. Organisatorische Struktur Die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, (Muttergesellschaft) ist mit Gesellschaftsvertrag vom 10. März 2015 gegründet worden. Mit Vertrag vom 20. April 2015 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der Sport Group Holding GmbH, Burgheim, erworben. Mit Sale und Purchase Agreement vom 23. April 2015 und Closing zum 9. Juni 2015 hat die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, sämtliche Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, und damit den Konzern der "Sport Group" erworben. Die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, ist mit Gesellschaftsvertrag vom 3. März 2006 gegründet worden. Mit der Gründung der Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, ebenfalls am 3. März 2006, ist der Konzern der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, entstanden. Im Zuge der Refinanzierung und Umstrukturierung auf Konzernebene erwarb die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom März 2006 zum 3. Mai 2006, die Anteile an der GEP Sportstättenbau Holding GmbH, Burgheim, und an der PolyComp Holding GmbH, Melle, sowie Anteile an der Melos GmbH, Melle, und an der Intercede 1919 Ltd., Leicestershire, UK. Durch diesen Erwerb ist der Konzern der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim (Sport Group), erweitert worden. In 2007 hat sich der Konzern Sportfield Deutschland Holding GmbH um die USA Gruppe erweitert. In 2008 hat sich der Konzern Sportfield Deutschland Holding GmbH um die Envirosport Gruppe in Frankreich und die APT Gruppe in Amerika sowie die Polytan USA und die Polytex USA erweitert. Im Geschäftsjahr 2012 wurde die GEP Sportstättenbau Holding GmbH, Burgheim, mit Wirkung zum 1. Januar 2012 auf die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, (Gesamtrechtsnachfolger) verschmolzen. Ebenfalls im Geschäftsjahr 2012 wurden jeweils die Polytex USA, Calhoun, USA, und die Polytan USA, Plantation, USA, mit Wirkung zum 31. August 2012 auf die Advanced Polymer Technology Corporation, Harmony, USA, verschmolzen. Im Geschäftsjahr 2014 wurde die APT Chemieprodukte GmbH, Braunschweig, mit Wirkung zum 1. April 2014 auf die Melos GmbH, Melle, verschmolzen. Ebenfalls in 2014 wurden die bisher noch von fremden Dritten gehaltenen 40 % der Anteile an der POLYTAN NZ LIMITED, Auckland, Neuseeland, erworben, womit die Gesellschaft nun zu 100 % in den Konzern der Sport Group einbezogen wird. Zum 1. Januar 2015 ist die Sovereign Rubber Limited, Stockport, UK, aufgrund eines Verkaufs aus der Sport Group ausgeschieden. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2015 wurde die Inhoco 564 Limited, Stockport, UK, auf die Intercede 1919 Limited, Stockport, UK, verschmolzen. Ebenfalls in 2015 wurden die bisher noch von fremden Dritten gehaltenen 20 % der Anteile an der Sportfield International Inc., Delaware, USA, erworben, womit die Gesellschaft nun zu 100 % in den Konzern der Sport Group einbezogen wird. Im Geschäftsjahr 2016 wurde die Full Choice Investment Ltd, Hong Kong, aus dem Konzernkreis entkonsolidiert. Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde zunächst die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, auf die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, verschmolzen. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde im Anschluss die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, auf die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, verschmolzen. In Frankreich wurden die SETAP EURL, Amiens, und die Cinq Majeur SAS, Amiens, auf die Sportfield France SAS, Amiens, verschmolzen. In Australien wurde mittels eines Asset-Deals mit Wirkung zum 31. August 2016 die Geschäftstätigkeit der SportGrass, Australien, durch die APT ASIA PACIFIC PTY LTD., Australien, erworben. Mittels eines Asset-Deals wurden mit Wirkung zum 19. August 2016 die Assets der "AstroTurf", Dalton, USA, und den neugegründeten Gesellschaften AstroTurf Corp., Dalton, USA, und Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA, erworben. Mit Wirkung zum 11. Oktober 2016 wurden 100 % der Anteile an der ProGrass LLC, Sharpsburg, USA, erworben. Die Sportfield International Inc., Delaware, USA, und die APT Acquisition Corp, Harmony, USA, wurden jeweils mit Wirkung zum 1. Januar 2017 auf die APT ADVANCED POLYMER TECHNOLOGY CORP., Harmony, USA, verschmolzen. Mit Gesellschaftsvertrag vom 20. Februar 2017 wurde die Polytan Service GmbH, Burgheim, mit Gesellschaftsvertrag vom 6. März 2017 die AstroTurf Europe GmbH, Krailling, neu gegründet. Mittels eines Asset Deals wurden mit Wirkung zum 21. April 2017 Teile der Geschäftstätigkeit der Hågestam Sport- & Arenalösningar AB, Hägersten, Schweden, durch die Polytan Scandinavia AB, Stockholm, Schweden, erworben. Mit Wirkung zum 8. Juni 2017 wurden die Assets der SPORTS CONSTRUCTION MANAGEMENT, INC., North Carolina, USA ("SCM"), durch die AstroTurf Corp., Dalton, USA, erworben. Die APT ASIA PACIFIC PTY LTD, Dandenong, Australien, hat mit Wirkung zum 14. Juni 2017 die Geschäftstätigkeit der NewTurf Australia Pty Ltd, Cheltenham, Australien, sowie mit Wirkung zum 19. Juni 2017 die Geschäftstätigkeit der ProGrass Pty Ltd, Marcoola, Australien, sowie mit Wirkung zum 6. Juli 2017 in die Geschäftstätigkeit der WM Loud (Aust.) Pty Ltd., Sunshine, Australien, erworben. Teile der Geschäftstätigkeit der WM Loud (Aust.) Pty Ltd., Sunshine, Australien, wurde aufgrund einer Neuausrichtung der Aktivitäten weiterveräußert. Die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, hat zum 26. September 2017 sämtliche Anteile an der Fairmont Industries Sdn. Bhd., Klang Selangor, Malaysia, übernommen. Mit Wirkung zum 4. Oktober 2017 wurde die Turfstore.com, Inc., Calhoun, USA, auf die Synthetic Turf Resources Corporation, Dalton, USA, sowie mit Wirkung zum 1. Oktober 2017 die APT Sports Corp., Norcross, USA, auf die AstroTurf Corp., Dalton, USA, verschmolzen. Mit Wirkung zum 27. Dezember 2017 wurde die AstroTurf Europe B.V., Soest, in den Niederlanden gegründet. Im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, durch die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, im Juni 2015 haben die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, als Parent und Original Guarantor, sowie die Sport Group Holding GmbH, als Orginal Borrower and Guarantor, ein Senior Facilities Agreement mit der Unicredit Bank, Niederlassung London, mit Datum 23. April 2015 und Amendment vom 5. Juni 2015 abgeschlossen und mit Datum vom 17. August 2016 erweitert. Im Geschäftsjahr 2017 wurden mit Datum zum 28. April 2017 und zum 20. Dezember 2017 weitere Amendments des Senior Facilities Agreements vorgenommen. b. Segmente und Standorte Die Sport Group ist eine weltweit agierende Unternehmensgruppe, organisatorisch unterteilt in die drei Regionen EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), Amerika und Asien-Pazifik. Neben den Holdinggesellschaften gliedert sich die Sport Group ferner jeweils pro Region in die Bereiche "Projektgeschäft" und "System- und Komponentengeschäft". In den einzelnen Regionen ist die Sport Group mit Produktionsstätten und eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten. Zudem arbeitet die Sport Group weltweit mit Vertriebspartnern zusammen. c. Produkte und Dienstleistungen Die Sport Group entwickelt, produziert, vertreibt und installiert Sportboden-Systeme, insbesondere Kunstrasensysteme für Sportarten wie Fußball, Hockey, Tennis oder Rugby sowie Kunststoff-Belag-Systeme für Leichtathletik, Ballsportarten oder Spiel- und Kletteranlagen. Die Sport Group ist zusätzlich auch im Handel einschlägiger Materialien und Sportgeräte sowie bei der Erbringung von service- und werterhaltenden Leistungen tätig. Aufgrund einer integrierten Wertschöpfungskette werden dafür benötigte Komponenten wie beispielsweise Kunstrasen und Kunststoffgranulate ebenfalls im Konzernverbund produziert und vertrieben. Daneben bietet die Sport Group im Bereich "Industrielle Anwendungen" bspw. Kabelfüllmischungen oder industrielle Beschichtungen an. 2. Ziele und Strategien Die Sport Group gilt als der größte Anbieter weltweit im Bereich des Vertriebs und der Installation von Sportboden-Systemen sowie den dafür erforderlichen Komponenten und ist bestrebt diese Position weiter zu festigen und auszubauen. Die Wertschöpfungstiefe in der Gruppe und die globale Abdeckung der wesentlichen Märkte mit Vertrieb und eigener Produktion sind in der Branche einzigartig. Mit einer Strategie der Qualitäts- und Innovationsführerschaft steht auch eine hohe und dauerhafte Kundenzufriedenheit im Zentrum der Überlegungen. 3. Forschung und Entwicklung Der Konzern ist ständig bestrebt, die Produkte im Kunstrasen-, im Laufbahn- sowie im Granulatbereich durch gezielte Investitionen qualitativ zu verbessern. Alle Produkte werden einer strengen internen sowie externen Qualitätskontrolle unterzogen. Diverse Kunstrasensysteme der Sport Group sind mit dem höchsten Qualitätszertifikat der FIFA (FIFA Quality Pro) und FIH ausgezeichnet. Die Sport Group arbeitet intensiv an der weiteren Verbesserung aller Systemkomponenten zur Optimierung der Nachhaltigkeit ihrer Fußballrasen und trägt verstärkt Recycling- und Umweltaspekten Rechnung. Diese Ziele werden auch im Bereich PU-Beläge konsequent verfolgt. Es wird in diesem Bereich ebenfalls an einer Verbesserung der Installations-Geräte gearbeitet, um sowohl die Gebrauchs- und Umwelteigenschaften als auch die Einbau-Effizienz zu steigern. Verbesserte Produkteigenschaften im Zusammenspiel mit umwelt- und gesundheitsfreundlichen Rezepturen stellen auch in der Kunststoff- und EPDM Gummigranulat-Industrie einen Schwerpunkt dar. Ein Schwerpunkt der Entwicklung 2017 lag in der Entwicklung von neuen Infill-Materialien für die Kunstrasen-Systeme der Sportarten Fußball und Rugby. Die Gesellschaft beschäftigt sich dabei mit der Entwicklung und Vermarktung von technischen Gummi-Granulaten aus Neumasse, die nach den geltenden REACH Standard signifikant niedrige Grenzwerte erreichen und selbst die hohen Anforderungen der Spielzeugnorm EN71 erfüllen. POLYTAN wird 2018 ein neues Infill Material unter der Bezeichnung "Fusion GT" in den Markt einführen. Dieses Gummigranulat kann neben seinen typischen elastifizierenden Eigenschaften auch Wasser aufnehmen und speichern und somit dazu beitragen, die Oberflächentemperatur des Kunstrasensystems bei heißen Temperaturen zu senken. Im Kunstrasensegment führte POLYTAN die begonnene Strategie fort, dem Markt verstärkt Produkte mit nachhaltigen Inhaltsstoffen anzubieten. Dies wurde durch Neuformulierungen von Garnen erreicht. Im Geschäftsjahr 2018 wird der patentierte Hockeyrasen "Poligras Tokyo GT" in den Markt eingeführt. Dieses Produkt wird 2020 bei den Olympischen Spielen in Tokyo als Wettkampfrasen für Hockey eingesetzt werden. Bereits 2017 wurde erfolgreich der neue Fußballrasen "LigaTurf Cross" eingeführt. Der Rasen verbindet die Vorteile eines Profi-Fußballrasen mit der Pflegeleichtigkeit einer öffentlichen Sportanlage. Auf der Messe FSB in Köln konnte erfolgreich ein Kunstrasen-Pflegeroboter präsentiert werden, dessen Vermarktung 2019 starten soll. Im Bereich der Kunststoffsysteme wurde schwerpunktmäßig an neuen Rezepturen gearbeitet, um sowohl die Gebrauchs-/Verarbeitungs- und Umwelteigenschaften als auch die Einbau-Effizienz zu verbessern. Erste kommerzielle Früchte trägt die Einführung von "SMARTrack", ein Diagnosesystem zur Erhebung von biomechanischen Daten und zur Erstellung von automatisierten Trainingstagebüchern. Zusätzlich wurden Systeme entwickelt, zertifiziert und erprobt um alte Laufbahnsysteme, auch von Wettbewerbern, neuwertig zu sanieren (Re-Topping). Die Sport Group arbeitet intensiv an nachhaltigeren System-Lösungen auf den Ebenen Materialeinsatz, Wiederverwertung und Ressourcenschonung (z.B. Wasser) für Neuinstallationen und Ersatz-Investitionen. Zusätzlich stehen die Anforderungen der Spieler im Zentrum der Überlegungen für Weiterentwicklungen der Systeme. Die Sport Group TopCo GmbH und ihre Tochtergesellschaften arbeiten im Bereich der Chemie und der Granulatproduktion kontinuierlich an der Entwicklung von veränderten Rezepturen, die zum einen die Fertigungszeiten reduzieren und zum anderen Ressourcen schonen. In den eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen wird bei allen Produkten versucht eine noch höhere und bessere Umweltverträglichkeit zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2017 wurden Entwicklungskosten i.H.v. TEUR 8.053 (Vj. TEUR 5.602) aktiviert. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenb e dingungen Über die Entwicklung der Weltwirtschaft geben unterschiedliche Quellen regelmäßige Stellungnahmen ab. Unter anderem zu nennen sind z.B. der halbjährliche Wirtschaftsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF). Die OECD prognostiziert Zukunftserwartungen im Bereich der gesamtwirtschaftlichen Produktion, Beschäftigung, Preisentwicklung, Haushaltssalden und Leistungsbilanzen. Zusammenfassend geht aus all diesen Quellen hervor, dass die Weltwirtschaft so schnell wächst wie seit sieben Jahren nicht mehr. Dem jüngsten globalen Ausblick des IWF zufolge dürfte die weltweite Konjunktur 2018 erneut an Fahrt aufnehmen. Insgesamt werde die Weltwirtschaft um 3,9 % in 2018 wachsen, nach 3,4 % in 2017. Für 2019 erwartet der IWF ebenfalls ein Wachstum von 3,9 %. Die wichtigsten Motoren für den aktuellen Aufschwung sieht der IWF in Europa und Asien. Der Euro-Raum soll nach einem Plus von 2,4 % im vergangenen Jahr auch in den nächsten zwei Jahren seinen soliden Wachstumskurs halten. Der IWF führt die gute Wirtschaftslage in Europa unter anderem auf die lockere Geldpolitik der EZB sowie auf eine weltweit stärkere Unterstützung der Konjunktur durch die Fiskalpolitik zurück. Deutlich aufwärts geht es aber auch in den USA, für die der IWF in diesem Jahr ein Wachstum von 2,7 % voraussagt. Insbesondere die jüngste Steuerreform wird spürbar zum US-Wachstum in den kommenden Jahren beitragen mit Blick auf den zu erwartenden Anstieg der Investitionen in Amerika. Diese besondere Dynamik ist jedoch nicht die neue Normalität und wird laut IWF in den Industrieländern nachlassen, sobald die von der Finanzkrise 2008 verursachte Wachstumslücke geschlossen ist. Langfristig werden dann die entwickelten Volkswirtschaften allenfalls zwei Drittel der für dieses Jahr erwarteten Zuwachsrate von 2,3 % erreichen. Verantwortlich dafür sind der demografische Wandel und das geringe Produktivitätswachstum. Aber auch in China werde das Wachstum langfristig zurückgehen, sobald angesichts der hohen Verschuldung die Konjunkturhilfen verringert werden. Des Weiteren erwarten die IWF-Ökonomen auch für Amerika einen konjunkturellen Kater, wenn die Wirkungen der Steuersenkungen verpufft sind und die Sorgen über die absehbar steigenden Haushaltsdefizite zunehmen. Quelle: Deutsche Welle; "IWF: Weltwirtschaft boomt" Aus Meldungen des statistischen Bundesamtes geht hervor, dass die deutsche Wirtschaft 2017 beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 % zulegte. Damit wurden die schon relativ starken Vorjahre trotz Brexit-Schock nochmals übertroffen. 2016 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9 % gestiegen, im Jahr davor um 1,7 %. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 fast einen Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag. Ursächlich dafür wird insbesondere der private Konsum gewertet. Insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen legten 2017 im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich zu (+ 3,0 %). Hierzu gehören die Bauinvestitionen, Investitionen in Ausrüstung (Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) sowie Investitionen in sonstige Anlagen, zu denen auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung gehören. Die Lage am Arbeitsmarkt ist historisch günstig, in 2017 war mit knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand seit der Wiedervereinigung zu verzeichnen. Laut Prognosen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung boomt die deutsche Wirtschaft wobei nicht mit einer Überhitzung zu rechnen ist, da die Zuwächse bei den Löhnen und auch bei der Wirtschaftsleistung in den kommenden Quartalen wohl nicht so stark ausfallen werden, dass man von einer Übertreibung sprechen könnte. Die deutsche Industrie strotzt derzeit nur so vor Kraft, da sie insbesondere von dem investitionsgetriebenen Aufschwung der Weltwirtschaft profitiert. Quelle: Statistisches Bundesamt; Pressemitteilung Nr. 011 vom 11.01.2018 Das Geschäftsjahr 2017 war wirtschaftlich geprägt von einer positiven Lage der Laufbahn- und Kunstrasenmärkte in Europa und den USA. Die Entwicklung der Investitionen der öffentlichen Hand in Deutschland in die Sportinfrastruktur des Landes stieg auf ein Rekordniveau und führte zu einer starken Konjunktur im Bausektor. Es kam zu Kapazitätsengpässen (PU-Rohstoffe, Tiefbau, Asphalt, Sand, Transportraum) und damit zu steigenden Preisen. Auch in den Nachbarstaaten Frankreich, Italien, Spanien, Portugal aber auch Osteuropa bestand nach dem Einbruch der Märkte vor einigen Jahren eine wachsende Nachfrage. Die gute Haushaltslage der öffentlichen Hand unterstützt den internationalen Sportstättenbau. Als Beispiel für die branchenbezogene Entwicklung wird auf die Veröffentlichung eines Umfrage-Ergebnisses zur Kunststoff-Konjunktur der Branchendienst "KI - Kunststoff Information" verwiesen, welches besagt, dass die deutschsprachige Kunststoffbranche seit 3 Jahren nur die Richtung - anhaltend aufwärts - kennt. Das Vertrauen der Unternehmen der Kunststoffbranche in weiteres Wachstum ist unterdessen ungebrochen. 46 % der Unternehmen wollen ihre Investitionen erhöhen, 51 % setzen ihren Investitionsschwerpunkt auf Kapazitätserweiterungen. In Nord- und Westeuropa und Osteuropa (ohne Russland) waren die Märkte im Wesentlichen stabil bis leicht wachsend. In Ost- und Südeuropa waren die Märkte preisorientiert, was zur Lasten der Qualität der Sportstätten geht. Wettbewerber aus dem asiatischen Raum in den Bereichen Landscaping und nun auch im Sportrasen profitieren von dieser Entwicklung. In Russland fiel der erwartete Aufschwung im Kunstrasenmarkt, trotz der Vorbereitungen für die WM 2018, gering aus. Die Ukraine strebt eine eigene Kunstrasenproduktion an. Im Mittleren Osten nahmen die Ausschreibungsaktivitäten ab, was im Zusammenhang mit dem niedrigen Stand des Rohölpreises, den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen und den damit einhergehenden niedrigen Staatsbudgets für Infrastrukturmaßnahmen steht. Die Akquisition von AstroTurf und SynLawn durch die Sport Group stärkt die Marktposition der Gruppe im amerikanischen Kunstrasenmarkt. Mit dem Vertriebsnetzwerk von SynLawn ist die Gruppe nun auch in der Lage vom stark wachsenden Landscaping-Geschäft zu profitieren und Synergien in der Produktion zu nutzen. Vor diesem Hintergrund wurde die Kunstrasenproduktion in Georgia zusammengelegt und die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe deutlich optimiert. Das Marktumfeld unserer Branche in USA ist weiterhin sehr freundlich und entspricht damit im Wesentlichen der allgemein guten wirtschaftlichen Situation mit positiven Wachstumsraten. Für 2018 sehen wir diesen Trend auch weiterhin intakt, letztlich auch getrieben durch die steuerlichen Maßnahmen der aktuellen amerikanischen Regierung. 2. Geschäftsverlauf Gegenüber dem Berichtsjahr 2016 liegt eine eingeschränkte Vergleichbarkeit vor, da die Akquisitionen aus dem Vorjahr, insbesondere im US-Markt, im Vorjahresabschluss lediglich in den Monaten August bis Dezember zu Buche schlugen. Der Konzern erzielt im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 500.703 (Vj. TEUR 363.268). Die Hauptumsatzträger sind die Produktgruppen "Kunstrasen", "PU-Beläge" sowie "Industrielle Anwendungen". Die Sport Group ist aufgrund ihrer Qualitätszertifizierung, FIFA Fußballzertifizierung sowie FIH Zertifizierung unverändert der Produkt- und Systemqualitätsführer im Bereich von Sportbelägen. Die Sport Group ist mit POLYTAN und AstroTurf Lizenznehmer des Programms für Fußballrasen beim Weltfußballverband FIFA sowie Preferred Turf Supplier, darüber hinaus exklusiver Lieferant der FIH (Federation International Hockey) für den Kunstrasen bei den FIH Weltmeisterschaften 2018 und dem olympischen Hockey Turnier 2020 in Tokyo. Ferner ist POLYTAN ein Preferred Turf Producer der WorldRugby, des weltweiten Rugbyverbandes. In der Sport Group waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 insgesamt 1.674 (Vj. 1.313) Mitarbeiter beschäftigt, davon 584 (Vj. 443) Angestellte und 1.090 (Vj. 870) gewerbliche Mitarbeiter. Die Mitarbeiter befinden sich aufgrund gezielter Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen stets auf dem aktuellsten Wissensstand. Die Arbeiter werden teilweise nach Akkord bezahlt. Somit wird das Personalkostenrisiko im Bereich des Installationsgeschäfts minimiert. 3. Lage Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind: Gesamtleistung (= Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen), EBITDA (= Konzernjahresüberschuss bzw. -fehlbetrag vor Finanzergebnis, Abschreibungen und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) und Working Capital (= Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur internen Steuerung der Gesellschaft nicht herangezogen. a. Ertragslage Die Sport Group TopCo GmbH erzielte im Konzernabschluss im Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 500.703 (Vj. TEUR 363.268). Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2017 nimmt mit TEUR 504.723 (Vj. TEUR 359.075) ebenfalls eine gute Entwicklung. Dies ist unter anderem der guten Auftragsentwicklung sowie den Akquisitionen in der Sport Group geschuldet. Gegenüber der Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2016 wurde ein Anstieg im Geschäftsjahr 2017 von rund 41 % erreicht, was die Prognose des Vorjahres aufgrund der guten Auftragsentwicklung übersteigt. Prognostiziert wurde eine Steigerung um rund ein Drittel. Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf TEUR 295.721 (Vj. TEUR 202.813). Der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr 2017 rd. 59 % (Vj. 56 %). Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2017 TEUR 91.474 (Vj. TEUR 69.747). Der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung liegt bei 18 % (Vj. 19 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf TEUR 82.301 (Vj. TEUR 62.188). Im Verhältnis zur Gesamtleistung liegt der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2017 bei 16 % (Vj. 17 %). Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2017 TEUR 52.914. Gegenüber dem Vorjahr (Vj. TEUR 34.988) entspricht dies einem Anstieg in Höhe von 51,2 %. Die Prognose des Vorjahres mit einer Steigerung von rund 80 % konnte im Geschäftsjahr 2017 nicht erreicht werden. Dies ist im Wesentlichen auf ungeplante Kosten für die Konsolidierung zweier Produktionsstätten in den USA sowie auf Restrukturierungsaufwendungen und den Ingangsetzungskosten neu gegründeter Unternehmen zurückzuführen. Das EBITDA adjusted gemäß Definition im Senior Facilities Agreement vom 23. April 2015 beläuft sich nach Bereinigung von nicht-operativen Sondereffekten im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 auf TEUR 58.609 (Vj. TEUR 46.164). Das EBITDA adjusted proforma gemäß Definition im Senior Facilities Agreement vom 23. April 2015 beläuft sich im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 auf TEUR 60.859 (Vj. TEUR 56.954) und spiegelt das EBITDA wider, welches sich bei einem Einbezug der neu erworbenen Gesellschaften in den Konzern bereits ab 1. Januar 2017 ergeben hätte. b. Finanzlage Die Sport Group TopCo GmbH weist im Konzernabschluss zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 liquide Mittel in Höhe von TEUR 40.286 (Vj. TEUR 36.954) aus. Das kurzfristige Vermögen überdeckt das kurzfristige Fremdkapital. Die Finanzlage des Konzerns ist somit als positiv und stabil zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Refinanzierung im Juni 2015. Die Sport Group hat im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, seine bisherige Finanzierungsstruktur bei der Unicredit, Niederlassung London, abgelöst und ein Senior Facilities Agreement bei der Unicredit, Niederlassung London, abgeschlossen. Neben der Ablösung der bisherigen Bankdarlehen dienen sie zur Deckung des laufenden Finanzbedarfs der Gruppe sowie für weitere Strukturierungen und Akquisitionen. Darüber hinaus wurde das Senior Facilities Agreement im Geschäftsjahr 2016 zur Finanzierung größerer Akquisetätigkeiten auf dem US-Markt ausgeweitet. Im Geschäftsjahr 2017 wurden mit Datum zum 28. April 2017 und zum 20. Dezember 2017 weitere Amendments des Senior Facilities Agreements vorgenommen. Der im Geschäftsjahr 2015 abgeschlossene Konsortialkredit verfügt über Laufzeiten bis zum 5. Juni 2022 (endfällige Darlehen). Aufgrund der Amendments im Geschäftsjahr stellt dies eine Änderung gegenüber dem Vorjahr dar. Im Vorjahr bestehende Annuitätendarlehen in Höhe von TEUR 36.218 wurden durch endfällige Darlehen abgelöst. Zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien stehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 55.400 (Vj. TEUR 30.939) zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus gewährten Darlehen und den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Zinsen. Aufgrund des kontinuierlichen Forderungsmanagements innerhalb des Konzerns ist das Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen gering. Das geringe Risiko wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen auf die Forderungen abgedeckt. Die Sport Group TopCo GmbH weist im Konzernabschluss im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2017 einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 35.999 (Vj. negativer Cash-Flow TEUR 9.876) aus. Die Sport Group ist bemüht, auch im neuen Geschäftsjahr an einer weiteren Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten. Hierfür wurden im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2017 unter anderem umfangreiche Investitionsvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund TEUR 49.898 (Vj. TEUR 86.458) realisiert, die im Wesentlichen auch aus den Akquisitionen im Geschäftsjahr resultieren. Auf aktivierte Entwicklungskosten entfallen davon TEUR 8.053 (Vj. TEUR 6.286). c. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Konzernbilanz der Sport Group TopCo GmbH liegt bei TEUR 550.863 (Vj. TEUR 518.373). Der Anteil der Vorräte sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme des Konzernabschlusses der Sport Group TopCo GmbH beträgt 36 % (Vj. 34 %). Der Bestand der liquiden Mittel liegt bei TEUR 40.286 (Vj. TEUR 36.954). Dies entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 7 % (Vj. 7 %). Der Anteil des Umlaufvermögens und des Aktiven Rechnungsabgrenzungspostens an der Bilanzsumme beträgt 45 % (Vj. 44 %). Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 36.952 (Vj. TEUR 56.430) und beläuft sich auf 7 % (Vj. 11 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital und das Gesellschafterdarlehen in Summe betragen zum Bilanzstichtag TEUR 133.139 (Vj. TEUR 176.469) und belaufen sich auf 24% (Vj. 34%) der Bilanzsumme. Das Working Capital liegt bei TEUR 124.448 (Vj. TEUR 122.204). Die Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus Zuwächsen durch die Akquisitionen sowie im Bereich der Produktionseinheiten aufgrund der guten Auftragslage. Prognostiziert wurde ein Abbau im oberen einstelligen Prozentbereich. Die Geschäftsführung geht insgesamt von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht1. Prognosebericht Die Prognose für die Sport Group kann weiterhin als positiv bezeichnet werden. Im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr soll die Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2018 aufgrund der getätigten Akquisitionen um rund 10 % gesteigert werden. Für das EBITDA wird für das Geschäftsjahr eine Steigerung von rund 30 % erwartet. Diese Ziele sollen mit einer weiteren Integration der Akquisitionen in den Konzernverbund, mit einer Verstärkung des Vertriebs, der Erschließung neuer Märkte sowie einer kontinuierlichen Produktentwicklung erreicht werden. Für den Bestand des Working Capital rechnet die Geschäftsleitung Ende 2018 in Abhängigkeit zur Entwicklung der Gesamtleistung mit einem Aufbau im unteren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Dies wird weiterhin mit einem verstärkten Working Capital Management und -Controlling nachgehalten. Die Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr 2018 lässt darauf schließen, dass das Geschäft der Sport Group im folgenden Geschäftsjahr eine positive Entwicklung nehmen wird. 2. Risikobericht Gegenwärtig sind keine den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken erkennbar. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit von Chancen- und Risikobericht zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Prognosen und Ziele. a. Branchenspezifische Risiken (1) Ein negativer Einfluss auf die zukünftige Entwicklung könnte sich bei den operativen Einheiten aus Veränderungen der Verkaufspreise, im Verhältnis zu den Einkaufspreisen für Rohstoffe - insbesondere durch Wettbewerber - ergeben. Die Geschäftsführung der Konzernmutter sowie der operativen Einheiten sind jedoch bemüht, dieser möglichen Entwicklung durch ein permanentes Qualitäts- und Kostenmanagement, optimiertes Produktmanagement sowie eine projektbezogene Preiskalkulation erfolgreich zu begegnen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir insgesamt als mittel ein. (2) Dem Risiko der Inanspruchnahme für Gewährleistungen wird durch fortlaufende Qualitätssicherungsmaßnahmen und -prüfungen sowie Maßnahmen zur Fortentwicklung der Produkte begegnet. Zusätzlich werden im Falle der Mängelanzeige durch den Kunden, intensive Maßnahmen zur sofortigen Beseitigung getroffen (z.B. Austausch von Teilflächen, verstärkte Granulatbefüllung, intensive und regelmäßige Pflegemaßnahmen). Aufgrund dieses Maßnahmenpaketes können Gewährleistungsrisiken frühzeitig vermieden bzw. minimiert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein. b. Ertragsorientierte Risiken (1) Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für einzelne Tochtergesellschaften Währungsrisiken. Die Sicherung der Risiken aus Fremdwährungspositionen durch den Verkauf von Fremdwährungsbeständen erfolgt grundsätzlich zentral über die Sport Group Holding GmbH. Die Währungsgeschäfte werden nicht zu spekulativen Zwecken abgeschlossen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein. (2) Zur Absicherung allgemeiner Zinsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente mit Instituten erstklassiger Bonität abgeschlossen. Darüber hinaus unterliegt der Konzern dem allgemeinen Ausfallrisiko von Forderungen. Diesem wird weitestgehend mit einem expliziten Forderungsmanagement und Bonitätsprüfungen begegnet. Im Hinblick auf die Finanzierung bestehen allgemeine Liquiditätsrisiken. Der Konzern ist außerdem verpflichtet, während der Laufzeit der Konsortialdarlehen bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten und Informationen zur Verfügung zu stellen. Dieses Risiko wird als beherrschbar erachtet und daher die Eintrittswahrscheinlichkeit der beschriebenen Risiken insgesamt als gering eingestuft. Sowohl auf Ebene der einzelnen Tochterunternehmen als auch auf Ebene des Konzerns wird monatlich ein detailliertes Reporting mit entsprechender Risikoberichterstattung angefertigt und in der Geschäftsführung analysiert und besprochen. Somit können eventuelle Risiken oder Gefahren schnell erkannt und erfolgreich bekämpft bzw. vermieden werden. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die aktuelle Risikosituation des Konzerns als beherrschbar. 3. Chancenbericht (1) Aufgrund des Fokus der Auftraggeber auf die höhere Wirtschaftlichkeit und die "life cycle costs" im Bereich Kunstrasen sowie die witterungsunabhängige Nutzung des Kunstrasenplatzes und durch den generell erkennbaren Trend zum Kunstrasen und die verstärkte Promotion der FIFA im professionellen Fußballbereich (FIFA Quality Concept Artifical Turf) kann die Sport Group, aufgrund ihrer guten Positionierung im Markt, ihre Umsätze und Ergebnisse in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigern. Im Bereich Laufbahnbeläge wird sich das Unternehmen weiter verstärken und erwartet deshalb, wie auch im Bereich Landscaping, gute Entwicklungsmöglichkeiten. (2) Weiterhin ist die Effizienz der Geschäftsprozesse entscheidend für den Erfolg der operativen Einheiten. Diese haben einen Best-in-class-Anspruch in Produktion und Logistik. Um diesen erfüllen zu können, werden im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses moderne Methoden in diesen Bereichen umgesetzt. Dadurch können die Gesellschaften bei einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur ein gleichbleibend hohes und verlässliches Qualitätsniveau sicherstellen. (3) Die produzierenden Gesellschaften streben mit verstärkten Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten zukünftig eine noch bessere Abschöpfung des potentiellen Umsatzvolumens an. Durch den Einsatz qualifizierter Mitarbeiter, die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sowie durch Produktinnovationen sind sie bemüht, die Produktqualität weiter zu verbessern. Die Qualität der Produkte der Sport Group unterliegt ständigen und strengsten Kontrollen vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt. Insgesamt ist die wirtschaftliche Substanz und Ertragskraft der Sport Group weiterhin sehr attraktiv und bietet ausreichendes Potential, um den weltwirtschaftlichen Entwicklungen auch zukünftig begegnen zu können.
Burgheim, den 19. April 2018 Frank Dittrich, Geschäftsführer Jörg Siekmann, Geschäftsführer Andreas Vorbrodt, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Konzernanhang zur Konzernbilanz und Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017der Sport Group TopCo GmbH BurgheimI. Allgemeine AngabenDie Sport Group TopCo GmbH hat ihren Sitz in Burgheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HR B 7557 eingetragen. Die Gesellschaft ist mit Gesellschaftsvertrag vom 10. März 2015 gegründet worden. Gegenstand der Gesellschaft ist die Verwaltung des eigenen Vermögens und der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen, insbesondere von Gesellschafts- und Geschäftsanteilen an Gesellschaften und Unternehmen, die im Bereich des Sportstättenbaus und der Kunststoffproduktion sowie in der Immobilien- und Baubranche tätig sind oder die an solchen Gesellschaften und Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind. Mit Vertrag vom 20. April 2015 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der Sport Group Holding GmbH, Burgheim, erworben. Mit Sale und Purchase Agreement vom 23. April 2015 und Closing Agreement zum 9. Juni 2015 hat die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, sämtliche Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, und damit den Konzern der "Sport Group" erworben. Im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, durch die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, im Juni 2015 haben die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, als Parent und Original Guarantor, sowie die Sport Group Holding GmbH, als Orginal Borrower and Guarantor, ein Senior Facilities Agreement mit der Unicredit Bank, Niederlassung London, mit Datum 23. April 2015 und Amendment vom 5. Juni 2015 abgeschlossen und mit Datum vom 17. August 2016 erweitert. Im Geschäftsjahr 2017 wurden mit Datum zum 28. April 2017 und zum 20. Dezember 2017 weitere Amendments des Senior Facilities Agreements vorgenommen. Am 19. April 2016 wurde zunächst die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 4182, mit Wirkung zum 1. Januar 2016 auf die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HR B 4231 verschmolzen. Sodann wurde die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, rückwirkend zum 1. Januar 2016 auf die Sport Group Holding GmbH verschmolzen. Im Rahmen eines Asset-Deals wurden zum 19. August 2016 die Vermögensgegenstände und Schulden der AstroTurf-Gruppe erworben. Diese wurde durch die neugegründeten Gesellschaften AstroTurf Corp., Dalton, USA, sowie Synthetic Turf Resources Corp., Dalton, USA, erworben. In den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, sind nachfolgende Gesellschaften einzubeziehen:
Nachfolgende Gesellschaften werden aufgrund der untergeordneten Bedeutung der Beteiligung und/oder des mangelnden beherrschenden Einflusses nicht in den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, einbezogen:
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Der Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaften mit beschränkter Haftung betreffend aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Konsolidierungsgrundsätze1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung - im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung - aufgedeckten stillen Reserven und die Ermittlung des Firmenwertes ergibt sich aus nachfolgender Erläuterung. Zur Berechnung des Geschäfts- oder Firmenwertes der Sport Group wurde die gesamte Kaufpreiszahlung auf Ebene der Sport Group Holding GmbH mit dem zum 9. Juni 2015 bestehenden Eigenkapital des Konzerns der Sportfield Deutschland Holding GmbH saldiert. In diesem Zuge sind sämtliche im Zeitpunkt der Kaufabwicklung bestehenden stillen Reserven (Markenrechte: TEUR 15.921; Auftragsbestand: TEUR 994; Technologie: TEUR 23.189; laufende Forschung und Entwicklung: TEUR 1.583; Sachanlagen: TEUR 9.264 und Vorräte: TEUR 4.064) auf Sport Group Ebene aufgedeckt worden. Somit wies die Sport Group auf Konzernebene zum 9. Juni 2015 einen Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 114.595 aus. Im Geschäftsjahr 2017 hat sich der Geschäfts- oder Firmenwert weiterhin aufgrund mehrerer Erwerbe von Vermögensgegenständen und Schulden (Asset Deals) sowie aus dem Erwerb von Gesellschaften folgendermaßen erhöht:
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird auf Ebene der Sport Group gem. § 253 Abs. 3 HGB planmäßig linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Auf Ebene der Geschäftsfelder wird der verteilte Geschäfts- oder Firmenwert ebenfalls über seine tatsächliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die tatsächliche betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden erfahrungsgemäß über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Der 15-Jahres-Zeitraum wurde hierbei auf Grundlage von Erfahrungswerten gewählt. Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt somit zum 31. Dezember 2017 TEUR 125.156 (Vj. TEUR 118.790). Da der Geschäfts- oder Firmenwert in den Einzelabschlüssen in Deutschland in Euro, in England in Pfund, in Malaysia in malaysischen Ringgit, in Polen in Zloty, in den Vereinigten Staaten von Amerika in US-Dollar, in Australien in australischem Dollar und in Schweden in schwedischen Kronen bilanziert wird, sind auf Konzernbasis Wechselkursdifferenzen auf Ebene des Firmenwertes im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert sind im Berichtsjahr nicht erfolgt. 2. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet. 3. Zwischenergebniseliminierung Wesentliche zu eliminierende Zwischenergebnisse aus Geschäften zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auf im Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände wurden in der Konsolidierung in Höhe von TEUR 444 (Vj. TEUR 455) eliminiert. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinserträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. 5. Währungsumrechnung Die Bilanzwerte der in Fremdwährung bilanzierenden Tochterunternehmen werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt des jeweiligen Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die Werte aus der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den Durchschnittskursen der einzelnen Monate des Geschäftsjahres umgerechnet. Demzufolge kommt es zu Währungsumrechnungsdifferenzen zwischen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Währungsdifferenzen sind im Eigenkapital in der Bilanz unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeSelbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Wertverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis 20 Jahren nach der linearen Methode vorgenommen. Der Firmenwert wird über die Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode errechnet sind. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis 50 Jahren. Geringwertige Anlagegüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurde bei den deutschen Gesellschaften ein Sammelposten gebildet, der auf fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Material- und Fertigungseinzelkosten, den Sonderkosten der Fertigung sowie anteiligen Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurde eine entsprechende Abwertung vorgenommen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt oder, sofern erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abschreibungen vorgenommen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden mit ihren Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das im Eigenkapital ausgewiesene gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage wird zum Nennwert angesetzt. Im Geschäftsjahr erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method). Die Rückstellungen sind mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Ertragssteuerverpflichtungen abzüglich eventuell geleisteter Steuervorauszahlungen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen sind für sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken gebildet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Ausführung der Geschäfte erfasst. Bei Kursänderungen zwischen dem Zeitpunkt der Ausführung der Geschäfte und dem Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung der aus den Geschäften resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag unter Beachtung von § 256a HGB. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz sowie auf Verlustvorträge angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegen je nach Konzerngesellschaft unterschiedliche effektive Steuersätze zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Die Steuersätze sind nach Konzerngesellschaften aufgeführt und belaufen sich auf:
IV. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 und die Zusammensetzung zum 31. Dezember 2017 ist im Anlagespiegel dargestellt, welcher dem Anhang beigefügt ist. 2 . Beteiligungen Die Beteiligungen betreffen Anteile (50%) an der CLS Surfaces (Holding) Ltd., Linwood (UK) i.H.v. TEUR 1.094. Der Konzern hält lediglich Vorzugsaktien und übt somit keine Kontrolle aus. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TGBP 837. Das letztbekannte Ergebnis der Beteiligung beträgt per 31. Januar 2017 TGBP 158. Der Geldkurs betrug zum Bilanzstichtag EUR 1 zu GBP 0,88723. 3 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 13.788 (Vj. TEUR 6.049) beinhalten insbesondere Forderungen gegen das Finanzamt aus Ertragssteuer, Umsatzsteuer, Stromsteuer, Ansprüche gegenüber Versicherungen und aufgrund von Gerichtsurteilen, sonstige kurzfristige Darlehen sowie debitorische Kreditoren. 4 . Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Kreditbearbeitungskosten. Die Auflösung des Postens erfolgt über die voraussichtliche Tilgungsdauer der Darlehen. Außerdem befindet sich ein nach § 250 Abs. 3 HGB in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommener Unterschiedsbetrag (Disagio) in Höhe von TEUR 62 (Vj. TEUR 88). 5 . Aktive latente Steuern Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren aus
6 . Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.010.000 und ist vollständig eingezahlt. Es sind Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 65.890.000 am 8. Juni 2015, EUR 1.225.000 am 3. August 2015 sowie EUR 125.000 am 12. Juli 2016 geleistet worden. Die Kapitalrücklage beträgt somit am 31. Dezember 2017 EUR 67.240.000. Der Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung im Eigenkapital in Höhe von TEUR -7.914 (Vj. TEUR 4.508) resultiert aus der Anwendung der modifizierten Stichtagsmethode nach § 308a HGB und den Währungseffekten aus der Schuldenkonsolidierung. Im Konzernbilanzverlust in Höhe von TEUR -23.384 sind Verlustvorträge aus den Vorjahren in Höhe von TEUR -16.328 enthalten. 7 . Rückstellungen Die zum 31. Dezember 2017 ausgewiesenen Pensionsrückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen die Verpflichtungen der POLYTAN GmbH und der Möller GmbH gegenüber ihren ehemaligen Geschäftsführern sowie die Altersversorgung von Angestellten der Polycomp und APT Gruppe. Folgende Annahmen wurden im Wesentlichen den versicherungsmathematischen Gutachten zugrunde gelegt:
Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung und die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes i.H.v. TEUR 40 (Vj. TEUR 26) werden im Zinsaufwand/Zinsertrag ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 90.671. Die Quantifizierung der Pensionsrückstellungen gegenüber den ehemaligen Geschäftsführern der POLYTAN GmbH und der Möller GmbH unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.270 (Vj. TEUR 412) betreffen im Wesentlichen Ertragsteuern im In- und Ausland. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 23.441 (Vj. TEUR 24.532) wurden für alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken gebildet. Sie beinhalten insbesondere Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 7.734, Vj. TEUR 7.981), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 6.338, Vj. TEUR 6.768), Personalrückstellungen (TEUR 5.681, Vj. TEUR 5.967), Provisionen (TEUR 2.154, Vj. TEUR 2.257) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 460, Vj. TEUR 498). 8 . Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit (RLZ) der Verbindlichkeiten ist wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Refinanzierung im Juni 2015. Die Sport Group Holding GmbH hat im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, die bisherige Finanzierungsstruktur der Sport Group bei der Unicredit, Niederlassung London, abgelöst und ein neues Senior Facilities Agreement bei der Unicredit, Niederlassung London, abgeschlossen. Es wurden Darlehen bezogen, die zur Refinanzierung und Umstrukturierung auf Konzernebene dienen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden mittels eines Amendments zum Senior Facilities Agreement weitere Darlehen zur Finanzierung des Kaufs der AstroTurf-Gruppe gezogen. Zum 28. April 2017 sowie 20. Dezember 2017 wurden weitere Amendments vorgenommen. Aufgrund der Amendments im Geschäftsjahr stellt dies eine Änderung gegenüber dem Vorjahr dar. Im Vorjahr bestehende Annuitätendarlehen in Höhe von TEUR 36.218 wurden durch endfällige Darlehen abgelöst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren aus gewährten Darlehen und den bis zum Bilanzstichtag angefallenen und thesaurierten Zinsen. 9 . Passive latente Steuern Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultierten aus
V. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungGegenüber dem Berichtsjahr 2016 liegt eine eingeschränkte Vergleichbarkeit vor, da die Akquisitionen aus dem Vorjahr, insbesondere im US-Markt, im Vorjahresabschluss lediglich in den Monaten August bis Dezember zu Buche schlugen. 1. Umsatzerlöse Im Konzern wurden im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 500.703 (Vj. TEUR 363.268) generiert. Davon wurden TEUR 96.026 (Vj. TEUR 90.549) im Inland und TEUR 404.677 (Vj. TEUR 272.719) im Ausland erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Geschäftsbereichen erzielt:
2. Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2017 selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beläuft sich auf TEUR 8.053 (Vj. TEUR 5.602), diese umfassen ausschließlich Entwicklungskosten. Davon befinden sich noch TEUR 5.734 (Vj. TEUR 3.867) seit diesem Geschäftsjahr in der Entwicklung. Wahlbestandteile nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden im Geschäftsjahr nicht einbezogen. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 TEUR 9.668 (Vj. TEUR 5.497) und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4.225 (Vj. TEUR 3.039), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.495 (Vj. TEUR 1.144) sowie aus Erträgen von Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 124 (Vj. TEUR 113). Die periodenfremden Erträge, im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, belaufen sich auf TEUR 1.495 (Vj. TEUR 1.148). 4. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens handelt es sich im Wesentlichen um Abschreibungen auf Vorräte und den Forderungsbestand (Kundenausfall). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 TEUR 82.301 (Vj. TEUR 62.188). Periodenfremde Aufwendungen sind für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung.
VI. Sonstige Angaben1. Veränderung des Konsolidierungskreises Folgende Veränderungen des Konsolidierungskreises wurden im Geschäftsjahr 2017 vorgenommen:
Die oben aufgeführten Veränderungen sind insgesamt für den Konzern von untergeordneter Bedeutung, womit im Geschäftsjahr 2017 keine wesentliche Veränderung des Konsolidierungskreises vorgenommen wurde. 2 . Befreiungsoption nach § 264 Abs. 3, 264b HGB Folgende Konzernunternehmen machen von der Befreiungsoption des § 264 Abs. 3, 264b HGB Gebrauch:
3. Gewährte Sicherheiten Die Sport Group Holding GmbH hat im Juni 2015 im Rahmen des Kaufs der Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, die bisherige Finanzierungsstruktur der Sport Group bei der Unicredit, Niederlassung London, abgelöst und ein neues Senior Facilities Agreement bei der Unicredit, Niederlassung London, abgeschlossen. Es wurden Darlehen bezogen, die zur Refinanzierung und Umstrukturierung auf Konzernebene dienen. Von der Sport Group wurden folgende Sicherheiten bereitgestellt:
Weitere Sicherheiten wurden von jedem einzelnen verbundenen Unternehmen des Konzerns gestellt. Im Rahmen dieser Kreditvereinbarung sind sämtliche wesentliche verbundene Unternehmen bis zur Höhe des gesamten Kreditbetrages von TEUR 315.449 in der Höhe verpflichtet, in der Zins- und Tilgungsleistungen nicht erbracht werden können. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das Risiko einer Inanspruchnahme sehr gering ist. 4 . Angaben zu Derivaten Finanzinstrumenten Im Juli 2015 sind für die Sport Group Holding GmbH Zinscaps auf Euro- und USD-Basis mit der UniCredit Bank AG, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Raiffeisen Bank International AG und NIBC Bank N.V. zur Absicherung der variabel verzinslichen Euro und USD Darlehensverbindlichkeiten mit einer beabsichtigten Laufzeit bis 30. Juni 2018 abgeschlossen worden. Das Zinsfixing der Caps erfolgt jeweils mit einer Zinsbindung von 6 Monaten. Gesichert wurden Darlehensbeträge von TEUR 90.551 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 2,0 % zum EURIBOR und TUSD 13.649 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 3,0 % zum LIBOR. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Stichtag 31.12.2017 EUR 0,00. Im November 2017 sind für die Sport Group Holding GmbH Zinscaps auf Euro- und USD-Basis mit der UniCredit Bank AG zur Absicherung der variabel verzinslichen Euro und USD Darlehensverbindlichkeiten mit einer beabsichtigten Laufzeit bis 30. August 2018 und 30. Oktober 2018 abgeschlossen worden. Das Zinsfixing der Caps erfolgt jeweils mit einer Zinsbindung von 6 Monaten. Gesichert wurden Darlehensbeträge von TEUR 5.000 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 2,0 % zum EURIBOR und TUSD 19.408 mit einer Zinsobergrenze (Cap) von 3,0 % zum LIBOR. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2017 EUR 1,81. 5 . Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Konzern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 46.513 (Vj. TEUR 26.963). 6. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2017 bestehen Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen, insbesondere aus der Begebung von Gewährleistungen und Garantien, in Höhe von TEUR 17.993 (Vj. TEUR 18.417). 7 . Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 wurden im Durchschnitt 1.674 (Vj. 1.313) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 584 (Vj. 443) Angestellte und 1.090 (Vj. 870) Arbeiter. 8 . Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 313 (Vj. TEUR 300) und betrifft zu TEUR 310 (Vj. 297) Abschlussprüfungsleistungen und zu TEUR 3 (Vj. TEUR 3) andere Bestätigungsleistungen. 9 . Organe der Konzernobergesellschaft Im Geschäftsjahr 2017 wurde die Geschäftsführung ausgeübt von:
Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf die §§ 314 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 6a und 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 10 . Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns eingetreten. 11 . Konzernverhältnisse Die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, ist das Mutterunternehmen des Sport Group Konzerns. Alle wesentlichen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, einbezogen. Untergeordnete Teilkonzernabschlüsse werden nicht erstellt. Der Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, ist beim Betreiber des Bundesanzeigers einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.
Burgheim, den 19. April 2018 Frank Dittrich, Geschäftsführer Jörg Siekmann, Geschäftsführer Andreas Vorbrodt, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Kapitalflussrechnung des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2017
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. April 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer ppa. Marc Tedder, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.12.2017 wurde am 19.4.2018 gebilligt. |
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