Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gerd Buss Stauerei GmbHLiquidiert
20457 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Derek Steven Stafford seit 15.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Buss Ports Holding GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gerd Buss Stauerei GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2006Der Jahresüberschuss der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 62 verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf gesteigerte Erlöse in Folge von generell guter Auslastung sowie einem Sonderprojekt auf den Bahamas (Havarie Schadensabwicklung) zurückzuführen. Das Bahamas-Projekt wies eine außergewöhnlich hohe Umsatzrendite auf. Der Personaleinsatz in anderen Unternehmen der Buss-Gruppe wurde darüber hinaus weiter verstärkt. Die Gerd Buss Stauerei GmbH ist ein Trägerunternehmen der Unterstützungsgesellschaft Gerd Buss mbH. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage in der Vergangenheit hat die Gesellschaft keine Zuwendungen leisten können. Da das anteilige Kassenvermögen der Unterstützungsgesellschaft in absehbarer Zeit aufgebraucht ist, wurde im Geschäftsjahr eine Rückstellung für die zugesagte Zuwendung von der Gerd Buss Stauerei GmbH in Höhe von T€ 212 vorgenommen. Die weiterhin positive Cash-Flow-Entwicklung spiegelt die insgesamt positive Gesamtentwicklung der Gesellschaft wieder. AusblickZum Ende des Geschäftsjahres 2006 hat die Gesellschaft einen weiteren, wichtigen Kunden verloren. In 2007 gilt es, die verlorenen Umsatz- und Ergebnispositionen durch gesteigerte Dienstleistungen sowohl im Bestandskunden- als auch Neukundenbereich zu kompensieren. Für die Zukunft ist weiterhin damit zu rechnen, dass sich der Ladungsumschlag im konventionellen Güterbereich auf dem gegenwärtigen Niveau stabilisieren wird. Der Umsatzverlust im Umschlag von Massengut muss in 2007 über die Erweiterung von neuen Leistungsbereichen und Aufgabenfeldern kompensiert werden. Weiterhin wird versucht, die Mitarbeiter der Unternehmung in anderen Buss-Bereichen einzusetzen. Hierbei ist insbesondere eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Logistikbereich von Buss vorgesehen. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2007 mit einem Budget gemäßen nicht auskömmlichen Ergebnis abschließen wird. Chancen und RisikenDas wesentliche Risiko der Gesellschaft liegt in einem weiteren, möglichen Umsatzrückgang im Bereich des konventionellen Ladungssegments sowie einem stärkeren Ratenverfall insbesondere in diesem Leistungsbereich. Den Risiken begegnen wir durch ein sehr exaktes Personalkostenmanagement. Weiterhin versuchen wir über den anerkannt hohen Qualitätsstandard unsere notwendigen Umschlagstarife im Markt auch gegen den Trend weiter durchsetzen zu können. Ebenso ist die Gesellschaft darauf ausgerichtet, bei den Kunden komplexe Dienstleistungsbereiche zu übernehmen, um damit weitere Rationalisierungspotentiale zu erschließen und insgesamt zu einer höheren Umsatzrendite kommen zu können.
Hamburg, im Mai 2007 Gerd Buss Stauerei GmbH Renko Schmidt Derek Stafford Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhang 2006I. Grundsätzliche AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 1 HGB. Die Gesellschaft wendet die allgemeinen deutschen Rechnungslegungsvorschriften des HGB unter Berücksichtigung der besonderen für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften an. Alle Unternehmen, die Tochterunternehmen der Buss Holding GmbH & Co. KG sind, wurden gemäß § 271 Absatz 2 HGB als verbundene Unternehmen bezeichnet. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAktiva Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und wurden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear pro rata temporis vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils steuerlich anerkannten Nutzungsdauer, in Einzelfällen auf der kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer. Umlaufvermögen Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu den Nominalwerten angesetzt sind, wird allen erkennbaren Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Passiva Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach der Teilwertmethode (Anwartschaften) nach § 6a EStG unter Verwendung eines Rechnungszinsfußes von 6% (Richttafeln Dr. Klaus Heubeck 2005 G) passiviert. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind, berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahfungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 wird gesondert im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich unsaldiert ausgewiesen. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden nicht gesondert in der Bilanz ausgewiesen. Die Forderungen in Höhe von T€ 1.958 (Vorjahr: T€ 1.546) gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen in Höhe von T€ 331 (Vorjahr: T€ 262) aus Lieferungen und Leistungen. Aktive Rechnungsabgrenzung Die Position Rechnungsabgrenzungsposten enthält die vereinbarte Leasingsondervorauszahlung für 3 Radlader. Diese Sondervorauszahlung wird monatlich über die vereinbarte Dauer gemindert. Der Ausweis enthält Beträge mit einer Restlaufzeit von einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von T€ 82 ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind zum Teilwert (Anwartschaften) nach § 6a EStG angesetzt. Neben den Pensionszusagen wird eine Zuwendung in Höhe von T€ 212 gegenüber der Unterstützungsgesellschaft Gerd Buss mit beschränkter Haftung ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellung für Sonderzahlungen und Tantiemen T€ 204 (Vorjahr: T€ 15), für Altersteilzeit T€ 186 (Vorjahr: T€ 332), für Abfindungen T€ 174 (Vorjahr: T€ 0), für Berufsgenossenschaft T€ 121 (Vorjahr: T€ 109), für Urlaubsanspruch T€ 89 (Vorjahr: T€ 87) sowie für noch auszuzahlende Mehrarbeit T€ 44 (Vorjahr: T€ 29). Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006
VerbindlichkeitenDie Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindtichkeitenspiegel:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Hierbei handelt es sich um Erlöse aus der Stauereileistung. Sonstige betriebliche Erträge Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Personalgestellung T€ 1.355 (Vorjahr: T€ 1.065), Erträge aus Versicherungsschäden T€ 9 (Vorjahr: T€ 27) und Erträgen aus weiterbelasteten Kosten T€ 80 (Vorjahr: T€ 96). Materialaufwand Es handelt sich um Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren T€ 194 (Vorjahr: T€ 122) und um Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 3.249 (Vorjahr: T€ 3.464). Personalaufwand Die Aufwendungen enthalten T€ 337 (Vorjahr: T€ 148) für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Betriebskosten T€ 572 (Vorjahr: T€ 569), Gebäudemieten T€ 62 (Vorjahr: T€ 62), Vertriebskosten T€ 131 (Vorjahr: T€ 111), Verwaltungskosten T€ 198 (Vorjahr: T€ 181), Umlagen und weiterbelastete Kosten T€ 104 (Vorjahr: T€ 121). Zinsen und ähnliche Erträge Von den Erträgen stammen aus verbundenen Unternehmen T€ 73 (Vorjahr: T€ 41). V. Sonstige AngabenBelegschaft
Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2006 wurde die Gesellschaft vertreten durch
Alleinige Gesellschafterin ist die Buss Ports Holding GmbH & Co. KG, Hamburg. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Buss Holding GmbH & Co, KG einbezogen. Bezüglich der Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HBG nimmt die Gesellschaft die Erleichterungsvorschrift von § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gegenüber der Unterstützungsgesellschaft Gerd Buss mit beschränkter Haftung besteht eine Deckungsverpflichtung aus der Übernahme von Arbeitnehmern der Stauerei. Dem auf die Gesellschaft entfallenden Betrag der Teilwerte auf den 31. Dezember 2006 von T€ 2.078 steht ein Kassenvermögen von T€ 158 gegenüber. Die Rückstellung für die Altersteilzeitverpflichtung wurde mit dem Steuerbilanzwert passiviert. Es besteht ein Fehlbetrag zur Rückstellung nach handelsrechtlicher Bewertung in Höhe von T€ 9. Aus Miet- und Leasingverhältnissen resultieren finanzielle Verpflichtungen mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 281, mit einer Fälligkeit von 2-5 Jahren von T€ 397 sowie mit einer Fälligkeit von über 5 Jahre von T€ 1.
Hamburg, den 15. Mai 2007 Gerd Buss Stauerei GmbH Renko Schmidt Derek Stafford Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 sowie dem Lagebericht der Gerd Buss Stauerei GmbH, Hamburg, den folgenden Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gerd Buss Stauerei GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 30. Mai 2007 Susat
& Partner oHG
Dr. Wawrzinek, Wirtschaftsprüfer Bischoff, Wirtschaftsprüferin |
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