Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Sparda-Bank Ostbayern eG
RegensburgStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dietmar Breu seit 1.2.2023 | Vorstandsmitglied |
Werner Dollinger seit 27.2.2020 | Vorstandsmitglied |
Jürgen Preißler seit 13.5.2016 | Prokura |
Gruber Michael seit 27.9.2010 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Sparda-Beteiligungs GmbHAufgelöst | 6.25% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sparda-Bank Ostbayern eGRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bestandteile Jahresabschluss 1. Jahresbilanz (Formblatt 1) 2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform) 3. Anhang 1. Jahresbilanz zum 31.12.2024Aktivseite
Passivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2024
3. ANHANGA. Allgemeine Angaben ● Die Sparda-Bank Ostbayern eG, Regensburg, ist beim Amtsgericht Regensburg unter der Genossenschaftsregister-Nummer 578 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ● Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs-, Bewertungs und Umrechnungsmethoden angewandt: Barreserve Die einzelnen Vermögensgegenstände wurden vorsichtig bewertet. Die Barreserve wurde mit dem Nennwert bilanziert. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen an Kunden wurden von den Nennwerten Wertberichtigungen für akute und latente Risiken im Kreditgeschäft abgesetzt. Soweit die Gründe für die in den Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen entfallen sind, wurden diese aufgelöst. Die Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag von Forderungen an Kunden wurden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig aufgelöst. Den latenten Risiken im Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen. Die Ermittlung der Pauschalwertberichtigung erfolgt per 31. Dezember 2024 über ein Expected-Loss-Modell nach dem vereinfachten Verfahren. Die Berechnung des erwarteten Verlusts erfolgt unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote bei Ausfall sowie der erwarteten Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt für alle unter den Bilanzpositionen Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden ausgewiesenen Geschäften sowie für unter der Bilanz auszuweisende Eventualverpflichtungen und andere Verpflichtungen (einschließlich unwiderruflicher Kreditzusagen). Im Hinblick auf unwiderrufliche Kreditzusagen und Eventualverpflichtungen erfolgt die bilanzielle Erfassung in Form einer Rückstellung. Die Pauschalwertberichtigungen haben sich 2024 um 139 TEUR auf 925 TEUR verringert. Wertpapiere Die im Umlaufvermögen zugeordneten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und andere nichtfestverzinsliche Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet worden. Soweit die Gründe für die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen entfallen sind, wurde eine Zuschreibung bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen. Die wie Anlagevermögen behandelten Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Es wurde ein Volumen in Höhe von 382.399 TEUR (Buchwert incl. Stückzinsen) mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 355.286 TEUR nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Es handelt sich hierbei um eine rein zinsinduzierte vorübergehende Wertminderung. Aufgrund der Bonität der Anleiheschuldner kann jedoch von einer Rückzahlung der Anleihen ausgegangen werden. Soweit die Gründe für die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen entfallen sind, wurde eine Zuschreibung bis zum Einlösungskurs bzw. den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen. Bei den wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren wurden im Geschäftsjahr und in den Vorjahren Anschaffungskosten über pari durch anteilige Abschreibungen des Agios an den niedrigeren Einlösungskurs angepasst. Die wie Anlagevermögen behandelten Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren Marktpreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Es wurde ein Volumen in Höhe von 246.379 TEUR (Buchwert) mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 246.379 TEUR nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Am Bilanzstichtag bestehende Wertpapierleihgeschäfte wurden unter Aktiva 5 bilanziert. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften Die Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Sachanlagen und immateriellen Anlagewerte wurden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften behandelt. In früheren Jahren zulässigerweise in die Handelsbilanz übernommene erhöhte Absetzungen für Abnutzung nach dem Steuerrecht wurden beibehalten. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sofern die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung früherer Jahre nicht mehr bestehen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag einschließlich fälliger und anteiliger Zinsen angesetzt. Bei Verbindlichkeiten aus abgezinsten Sparbriefen wurde der zum Bilanzstichtag abgezinste Wert eingestellt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren berechnet. Hierbei wurden die Richttafeln von Heubeck (Richttafeln 2018G) zugrunde gelegt. Als Lohn- und Gehaltstrend wurden - soweit erforderlich - 2,00 % angenommen. Künftig zu erwartende Rentensteigerungen werden für 2025 mit 4,00 %, ab 2026 wieder mit 2,00 % und als Rententrend mit 2,00 % bzw. mit der vertraglich garantierten Anpassung von 1,00 % berücksichtigt. Als Zinssatz wurde, bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre auf Basis des von der Deutschen Bundesbank per September 2024 ermittelten Zinssatzes, eine Prognose des Zinssatzes per Dezember 2024 (1,90 %) zu Grunde gelegt. Im Vergleich zu einer Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von -190.257 EUR. Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten und der beizulegende Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherungen betrugen 5.097 TEUR und wurden mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in gleicher Höhe saldiert. Die Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen beträgt nach Verrechnung 22.069 TEUR. Aufzinsungsaufwendungen für Pensionsverpflichtungen wurden mit korrespondierenden Erträgen (Deckungsvermögen: Wertsteigerungen, Zinsen, Dividenden) i. H. von 107 TEUR verrechnet. Für Pensionsrückstellungen und Ansprüche aus den zu ihrer Finanzierung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen wurde eine teilweise kongruente Bewertung auf Basis eines faktorbasierten Bewertungsverfahrens (Deckungskapitalverfahren) vorgenommen. Im Zuge der Anwendung des sogenannten Primats der Aktivseite wurden die Verpflichtungen aus Altersversorgungsleistungen im Berichtsjahr mit dem korrespondierenden Buchwert der Rückdeckungsversicherung bewertet. Die anderen Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 n. F. verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2024 war keine Rückstellung zu bilden. Vermerke unter dem Bilanzstrich Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften. Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich. Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme ausläuft. Von den unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2024 in Höhe von 38 393 008 EUR betreffen 38.393.008 EUR Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken. Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können. Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Die widerruflichen und unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt. Derivative Finanzinstrumente Die bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsansprüche und Zinsverpflichtungen aus Finanzswaps sind als Forderungen bzw. Verbindlichkeiten bilanziert. Eine Einzelbewertung wurde nicht vorgenommen, da die Zinsaustauschvereinbarungen zur Absicherung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos abgeschlossen wurden. Sie wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsbuchs einbezogen. Zinserträge/Zinsaufwendungen Im Falle von Zinsswaps werden die Zahlungsströme je Swapvertrag verrechnet und der verbleibende Saldo vorzeichengerecht als Zinsertrag bzw. -aufwand ausgewiesen. Entsteht im Falle negativer Zinsen saldiert bzw. aufsummiert Zinsaufwand, so wird dieser als ein Zinsertrag ausgewiesen. Ein gesonderter Ausweis dieser negativen Zinsen wird nicht vorgenommen. C. Entwicklung des Anlagevermögens (volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz ● In den Forderungen an Kreditinstitute sind 443 440 756 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. ● Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen an Kunden sind 11 875 442 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Zinsabgrenzungen aus Kundenforderungen wurden aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. ● Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 137 741 449 EUR fällig. ● Wir halten Anteile an Sondervermögen (§1 Abs. 10 KAGB) sowie vergleichbaren EU-Investmentvermögen oder vergleichbaren ausländischem Investmentvermögen von mehr als 10 % (Bilanzposten A6).
● Die Genossenschaft besitzt keine Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit denen ein Konzernverhältnis besteht. ● Daneben besitzt die Genossenschaft folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind:
● Daneben besitzt die Genossenschaft folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind: Weitere Beteiligungen wurden aufgrund der untergeordneten Bedeutung gem. § 286 Abs. 3 HGB nicht angegeben. ● In folgenden Posten sind enthalten:
● Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind 2 561 276 EUR Agiobeträge auf Forderungen (Vorjahr: 715 181 EUR) enthalten. ● Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Aktive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in den Positionen Forderungen an Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Sonstige Vermögensgegenstände und Rückstellungen sowie im Fonds für allgemeine Bankrisiken, denen passive Steuerlatenzen insbesondere in der Position Beteiligungen gegenüberstehen. ● In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 144 237 181 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. ● Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
● Zinsabgrenzungen aus Kundenverbindlichkeiten wurden aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. ● Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
● Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 24 553 EUR (Vorjahr: 39 544 EUR) enthalten. ● Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
● Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
● Vorschlag für die Ergebnisverwendung: Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
● Ausschüttungsgesperrte Beträge bestanden zum 31. Dezember 2024 nicht. Der aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag entfällt, da sich im Geschäftsjahr ein negativer Unterschiedsbetrag von 190 257 EUR ergibt. ● Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Termingeschäfte folgender Art: Volumen der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands
Die Zinsswaps wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Als derivative Finanzinstrumente werden Zinsswaps im Rahmen der passiven Benchmarksteuerung des Zinsbuches eingesetzt, insbesondere zur Reduzierung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos. II. Gewinn- und Verlustrechnung ● Steuerrechtliche Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr aus den Vorjahren beibehalten. ● Im Zusammenhang mit der Projektarbeit zur Migration der IT-Anwendungen zum IT-Dienstleister Atruvia AG, Karlsruhe, sind a. o. Aufwendungen in Höhe von 2.207.793 EUR angefallen. E. Sonstige Angaben ● Im Bereich der aktiven Vorstände wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ● Für frühere Mitglieder des Vorstands wurden Gesamtbezüge in Höhe von 867.128 EUR gezahlt. ● Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen 187.880 EUR. ● Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2024 Pensionsrückstellungen in Höhe von 15 238 102 EUR. ● Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
● Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (Garantieverbund) in Höhe von 5 535 770 EUR. Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. ● Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 433b Abs. 2 CRR) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. ● Die Zahl der im Jahr 2024 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 10,00 Auszubildende beschäftigt.
● Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres: Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) nicht eingetreten. ● Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Verband der Sparda-Banken e. V. Friedrich-Ebert-Anlage 35 - 37 60327 Frankfurt am Main ● Mitglieder des Vorstands Michael Gruber (Vorstandsvorsitzender), Geschäftsleiter Werner Dollinger (stv. Vorstandsvorsitzender), Geschäftsleiter Dietmar Breu, Geschäftsleiter ● Mitglieder des Aufsichtsrats Harald Hammer (Vorsitzender), Geschäftsstellenleiter Bernhard Gruber (stv. Vorsitzender), Finanzwirt Heiner Bartl, stv. Betriebsratsvorsitzender Rudolf Frank, Betriebsratsvorsitzender Petra Gangl, Betriebsratsvorsitzende Bernd Heinze (bis 11.06.2024), Pädagoge Dr. Sabine Mühlbauer, Juristin Franz Popp, Betriebsratsvorsitzender Dominik Scheitinger (ab 11.06.2024), Betriebswirt Elisabeth Wlaschitz, Gesamtbetriebsrätin
Regensburg, 31. Januar 2025 Sparda-Bank Ostbayern eG Der Vorstand gez. Gruber gez. Dollinger gez. Breu Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 11.06.2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. BaFin-Instituts-Nr.: 101980 Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2024("Länderspezifische Berichterstattung")Die Sparda-Bank Ostbayern eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgenden Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Sparda-Bank Ostbayern eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die Sparda-Bank Ostbayern eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2024 57.851 TEUR. Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 192 Mitarbeiter. Der Gewinn vor Steuern beträgt 17.644 TEUR. Die Steuern auf den Gewinn betragen 5.550 TEUR und betreffen ausschließlich laufende Steuern. Die Sparda-Bank Ostbayern eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. LageberichtI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Wirtschaftsflaute setzte sich fort Das Jahr 2024 fiel in Deutschland aus gesamtwirtschaftlicher Sicht abermals schwach aus. Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 %. Bereits im Jahr 2023 war die reale Wirtschaftsleistung aufgrund struktureller und konjunktureller Belastungen etwas zurückgegangen (-0,3 %). Erfreulich ist jedoch, dass die Inflation weiter nachließ. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2024 um 2,2 %, nachdem sie sich 2022 und 2023 noch um hohe 6,9 % und 5,9 % verteuert hatten. Erholungszeichen verfestigten sich nicht Die zu Jahresbeginn hoffnungsvoll stimmenden Anzeichen für eine spürbare konjunkturelle Erholung verfestigten sich im weiteren Jahresverlauf nicht. Gründe für die bis zum Jahresende andauernde Wirtschaftsflaute waren neben der verhaltenen globalen Industriekonjunktur auch inländische Strukturprobleme, wie die im internationalen Vergleich hohen Strom- und Gaspreise, der anhaltende Fachkräftemangel, die hohe Bürokratiebelastung und die in weiten Teilen vernachlässigte Verkehrsinfrastruktur. Belastend wirkten auch die hohen wirtschaftspolitischen Unsicherheiten - die mit dem Bruch der Ampel-Regierungskoalition in Deutschland und dem Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen zum Jahresende nochmals zunahmen. Diese dämpfenden Faktoren machten sich insbesondere im verarbeitenden Gewerbe bemerkbar, dessen preisbereinigte Wertschöpfung auf Jahressicht merklich nachließ. Auch im Baugewerbe gab die reale Wertschöpfung deutlich nach, obwohl die EZB im Juni eine Zinswende einleitete, die zu weniger hohen Finanzierungskosten führte. In vielen Dienstleistungsbereichen blieb die Entwicklung ebenfalls hinter den Erwartungen vom Jahresanfang zurück, da sich die privaten Haushalte trotz steigender Realeinkommen mit Konsumausgaben zurückhielten. Verhaltener Anstieg des Privatkonsums Nach dem vor allem inflationsbedingten Rückgang im Vorjahr um 0,4 % schwenkten die preisbereinigten privaten Konsumausgaben 2024 wieder auf ihren Wachstumspfad ein. Hierzu trug der nachlassende Preisauftrieb bei, der zusammen mit kräftigen Lohn- und Rentenzuwächsen zu Kaufkraftgewinnen führte. Das Wachstum des Privatverbrauchs fiel aber mit 0,3 % verhalten aus, auch weil das vergleichsweise hohe Zinsniveau die Sparanreize verstärkte. Dämpfend auf die Konsumneigung wirkten zudem die wirtschaftspolitischen Unwägbarkeiten sowie die eingetrübten Konjunktur- und Beschäftigungsaussichten vieler Verbraucher. Kräftiger als die privaten Konsumausgaben legten die realen Konsumausgaben des Staates (+2,6 %) zu, die im Vorjahr (-0,1 %) stagniert hatten. Wachstumsimpulse gingen hier unter anderem von den steigenden Sachleistungen im Gesundheits- und Pflegebereich aus. Alles in allem haben die Konsumausgaben die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit einem positiven Wachstumsbeitrag von 0,8 Prozentpunkten merklich stabilisiert. Eingetrübtes Investitionsumfeld Das Investitionsklima blieb schwach. Angesichts gedämpfter Absatzperspektiven, niedriger Kapazitätsauslastungen in der Industrie, gestiegener Finanzierungskosten und hoher wirtschaftlicher Unsicherheiten gingen die preisbereinigten Ausrüstungsinvestitionen beschleunigt zurück (-5,5 % nach -0,8 % im Jahr 2023). Der Rückgang wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn der Staat seine Ausrüstungsinvestitionen im Rahmen des Sondervermögens Bundeswehr nicht ausgeweitet hätte. Bei den realen Bauinvestitionen setzte sich der Abwärtstrend der Vorjahre fort. Sie gaben um 3,5 % nach und damit ähnlich stark wie im Vorjahr (-3,4 %). Im Wohnungsbau und im Wirtschaftsbau wurde erheblich weniger investiert, während sich der öffentliche Bau vergleichsweise robust zeigte. Insgesamt haben die Bruttoanlageinvestitionen die Veränderungsrate der preisbereinigten Wirtschaftsleistung um hohe 0,6 Prozentpunkte vermindert. Mehr Arbeitslose und mehr Erwerbstätige Auf dem Arbeitsmarkt hinterließ die hartnäckige Wirtschaftsschwäche deutliche Spuren. Erneut stieg die Arbeitslosenzahl leicht an. Sie kletterte im Jahresdurchschnitt 2024 um 178.000 auf knapp 2,8 Mio. Menschen und damit auf den höchsten Stand seit 2015. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 5,7 % im Vorjahr auf 6,0 %. Allerdings legte auch die Erwerbstätigkeit weiter zu, trotz des konjunkturellen Gegenwinds und der voranschreitenden Überalterung der Bevölkerung. Die Erwerbstätigenzahl stieg um 72.000 auf einen neuen Rekordstand von knapp 46,1 Mio. Menschen. Ausschlaggebend für den Anstieg war vor allem der abermalige Beschäftigungsaufbau im Bereich öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit. In den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Unternehmensdienstleister und Baugewerbe sank die Erwerbstätigenzahl hingegen. Inflationsrate deutlich zurückgegangen Die allgemeine Teuerung ließ 2024 erneut nach. Im Januar lag die Inflationsrate, gemessen an der jährlichen Veränderung des Verbraucherpreisindex, noch bei 2,9 %. Im weiteren Jahresverlauf sank die Inflationsrate dann unter Schwankungen auf bis zu 1,6 % im September, bevor sie zum Jahresende wieder anzog. Im Jahresdurchschnitt stiegen die Verbraucherpreise um 2,2 % und damit deutlich schwächer als 2023 (+5,9 %) und 2022 (+6,9 %). Der Rückgang der Inflationsrate war breit angelegt. Die Dienstleistungspreise verteuerten sich mit einer Jahresrate von 3,8 % zwar überdurchschnittlich, aber weniger kräftig als im Vorjahr (+4,4 %). Bei Nahrungsmitteln ließ die Teuerung noch stärker nach (+1,4 % nach +12,4 %), wobei im Berichtsjahr spürbare Preisanhebungen beispielsweise bei Speisefetten und Speiseölen rückläufigen Preisen in anderen Bereichen wie Molkereiprodukten und Gemüse gegenüberstanden. Energieprodukte verbilligten sich um 3,2 %, nachdem sie sich 2023 noch um 5,3 % verteuert hatten. Notenbanken haben Zinssenkungszyklus begonnen Im Jahr 2024 wurden in den meisten großen Volkswirtschaften die Leitzinsen gesenkt, nachdem sie im Jahr 2023 ihren Höhepunkt erreicht hatten. Während insbesondere die erste Hälfte des Jahres 2024 noch von einem Narrativ des „länger höher“ bei den Leitzinsen geprägt war, läutete die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer Ratssitzung im Juni die Phase der Zinssenkungen ein. Die Bank von England und die US-amerikanische Fed folgten kurz darauf. Begründet wurden die Zinssenkungen mit dem Rückgang der Inflationsraten, der Aussicht auf ein mittelfristiges Erreichen des Inflationsziels und der Befürchtung, dass eine zu restriktive Geldpolitik die wirtschaftliche Entwicklung zu stark bremsen und mittelfristig sogar zu einem Unterschreiten des Inflationsziels führen könnte. Positive Entwicklung der Finanzmärkte trotz hoher Unsicherheiten Das Jahr 2024 war durch hohe Unsicherheiten geprägt. Ursachen waren der anhaltende Krieg in der Ukraine, die Verschärfung des Nahostkonflikts, aber auch die erhöhte politische Unsicherheit, etwa durch das Ende der Ampelregierung in Deutschland, die Regierungskrise in Frankreich sowie die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten. Insgesamt haben sich die Finanzmärkte trotz der Unsicherheiten eher positiv entwickelt. Hierzu trugen sowohl die Zinssenkungen der Notenbanken im Jahr 2024 bei als auch die Aussicht auf weitere Zinssenkungen im Jahr 2025. Der KI-Boom war ein prägender Faktor für die Aktienmärkte und führte vor allem bei Technologiewerten zu starken Kursanstiegen. Gleichwohl war die Nervosität der Finanzmarktakteure insbesondere im Hinblick auf Zinssenkungen spürbar. Andeutungen von Notenbankern über künftige Zinsschritte oder auch einzelne Datenveröffentlichungen, die Hinweise auf künftige Zinsentscheidungen geben könnten, sorgten regelmäßig für hohe Volatilität und gehörten zu den marktbewegenden Themen des Jahres. DAX schließt nahe Rekordhoch Für die Aktienmärkte ging es im Jahr 2024 deutlich aufwärts, viele wichtige Aktienindizes konnten neue Rekordstände erreichen. Angesichts der anhaltenden Krisenherde, wie dem Krieg in der Ukraine oder dem Nahostkonflikt, und der sich eintrübenden konjunkturellen Lage insbesondere in Deutschland übertraf die positive Entwicklung vielerorts die Erwartungen. Zudem war bereits das Jahr 2023 ein gutes Börsenjahr gewesen. Der DAX startete mit 16.751 Punkten ins Jahr 2024 und bewegte sich bis Ende März in Richtung der Marke von 18.500 Punkten. Von dort aus tendierte der deutsche Leitindex zunächst seitwärts mit leichten Ausschlägen nach unten und oben. 2. Entwicklung der Sparda-Bank Ostbayern eG
Die Bilanzsumme unserer Genossenschaft ist im Geschäftsjahr 2024 um 5,3 % (Vorjahr -2,7 %) gestiegen. Liquide Mittel
Im Laufe des Jahres war ein teilweise starker Anstieg der Zinsen im kurzfristigen Laufzeitenbereich bis zu 1 Jahr zu verzeichnen, bei allen längerfristigen Laufzeiten waren die Zinsen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Die Marktzinsstrukturen befanden sich immer noch deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der letzten Jahre. Entsprechend unseres sogenannten „passiven Ansatzes“ bei der Steuerung unseres Zinsbuches wurden freie Mittel und Rückflüsse aus fälligen Bankguthaben und Wertpapieren in Termingeldern, Schuldscheindarlehen, Namenspfandbriefen, variabel- und festverzinslichen Wertpapieren mit verschiedenen Laufzeiten und Assets angelegt. Im Rahmen der Asset Allocation haben wir im Berichtsjahr in Kooperation mit unserem Verbundpartner Union Investment den Spezialfonds (UIN-Fonds Nr. 771) um einen Betrag in Höhe von 6.002 TEUR aufgestockt. Im Berichtsjahr haben wir verschiedene Wertpapierleihgeschäfte in Form des Wertpapierdarlehens mit unserer Zentralbank durchgeführt. Zum Bilanzstichtag 31.12.2024 hatten wir noch 11 Wertpapiere mit einem Bilanzwert in Höhe von 61.112 TEUR als Wertpapierleihgeschäfte unter Aktivposten 5 (Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere) bilanziert. Im Berichtsjahr kauften wir variabel- und festverzinsliche Wertpapiere mit einem Volumen von 93.963 TEUR hinzu. 55.500 TEUR flossen wegen Endfälligkeit bzw. Verkauf zurück. Der Buchbestand aller Wertpapiere ist um 45.872 TEUR auf 967.809 TEUR gestiegen. Durch die Endfälligkeiten und Verkäufe von Wertpapieren und Fonds waren realisierte Kursgewinne in Höhe von 540 TEUR und realisierte Kursverluste in Höhe von 35 TEUR zu verzeichnen. Alle Wertpapiere in der Liquiditätsreserve sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet, die Wertpapiere im Anlagevermögen sind nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet worden. Dadurch wurden Abschreibungen in Höhe von 27.114 TEUR vermieden. Forderungen an Kunden
Der Kreditbestand entwickelte sich bedingt durch die angespannte Situation am Immobilienmarkt rückläufig. Bei den Forderungen bis einschließlich 5 Jahre Laufzeit war ein Anstieg von 409 TEUR bzw. 0,1 % zu verzeichnen. Insgesamt haben sich die Forderungen an Kunden um 4.748 TEUR oder 0,3 % auf 1.766.986 TEUR verringert (Vorjahr -6.243 TEUR oder -0,4 %). Die täglich fälligen Forderungen verminderten sich um 1.723 TEUR oder 12,7 % auf 11.875 TEUR. Im Geschäftsjahr 2024 wurden Kommunalkredite mit einem Volumen von 50.000 TEUR vergeben. Allen erkennbaren Risiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 12.307 TEUR bzw. 7,9 % verringert. Diese Reduzierung ergab sich, bedingt durch die rückläufige Nachfrage nach Baufinanzierungen aufgrund der Marktsituation, unter anderem durch das geringere Volumen bei den Fördermittelkrediten. Insgesamt erhöhten sich die Kundeneinlagen um 154.245 TEUR oder 5,8 % auf 2.809.968 TEUR (Vorjahr -48.947 TEUR oder -1,8 %). Die Spareinlagen sind um 83.159 TEUR oder 17,8 % auf 385.142 TEUR zurückgegangen. Die befristeten Einlagen erhöhten sich um 140.550 TEUR oder 26,5 % auf 671.467 TEUR. Dieser Anstieg ergab sich durch die große Nachfrage nach unserem Produkt SpardaCapital, welches aufgrund der Zinsentwicklung am Markt mit einem attraktiven Kundenzins ausgestattet werden konnte. Die täglich fälligen Einlagen sind um 96.854 TEUR oder 5,8 % (Vorjahr -206.122 TEUR oder -11,1 %) auf 1.753.359 TEUR gestiegen. Wesentliche Ereignisse im Geschäftsjahr Investitionen Die Gesamtinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 253 TEUR; in die Betriebs- und Geschäftsausstattung inkl. Software wurden 221 TEUR investiert, die restlichen Investitionen betreffen Gebäude bzw. Mietereinbauten mit 18 TEUR. Ferner wurden Erhaltungs- und Renovierungsarbeiten in Höhe von 501 TEUR durchgeführt. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Beschäftigten betrug zum Jahresende 232 Mitarbeiter. Neben 127 Vollzeitkräften waren 93 Teilzeitkräfte und 12 Auszubildende in der Sparda-Bank Ostbayern eG beschäftigt. Um den erhöhten Anforderungen im Bankgeschäft gerecht zu werden, wurde von externen Fortbildungsmaßnahmen verstärkt Gebrauch gemacht. Darüber hinaus führten wir regelmäßig interne Schulungsmaßnahmen durch. Baumaßnahmen Im Jahr 2024 wurden lediglich verschiedene kleinere Renovierungsmaßnahmen in einigen Filialen durchgeführt. Zusätzlich wurden die Vorbereitungen für die neue Filiale Cham getroffen. Diese wird im Jahr 2025 die neuen Räumlichkeiten beziehen. IT-Strategie Die in den Vorjahren begonnene strategische IT-Neuausrichtung wurde am 22.03.2024 mit der Migration auf den IT-Dienstleister Atruvia AG erfolgreich umgesetzt. Das erste Quartal 2024 war geprägt von den Vorbereitungen für die Migration. Alle Fachabteilungen waren in die Projektarbeit mit einbezogen. In der zweijährigen Projektphase erfolgten intensive Vorbereitungsarbeiten, um einen reibungslosen Verlauf der Projektarbeit zu gewährleisten. Wir wurden hier von beiden Rechenzentren intensiv unterstützt, um einen reibungslosen Verlauf zu gewährleisten. So mussten alle Prozesse und Vorgänge neu erstellt und auf das neue System angepasst werden. Der erforderliche Datenabzug und Datentransfer zum neuen Dienstleister wurde in verschiedenen Testüberleitungen simuliert, um am Migrationstermin gut vorbereitet zu sein. Alle Mitarbeitenden haben entsprechende Schulungsmaßnahmen durchlaufen, um einen sicheren Umgang mit den neuen Systemen zu erreichen. Neben den internen Maßnahmen haben wir auch alle Kundinnen und Kunden über die Neuerungen mit verschiedenen Mitteilungen auf allen Kanälen informiert und mit einer eigenen Kundenbroschüre den sicheren Wechsel im Onlinebanking aufgezeigt. Meldewesen Die Meldefähigkeit zu den einzelnen Meldungen konnte zu den jeweiligen Terminen gewährleistet werden. Im Geschäftsjahr 2024 wurde mit den Umsetzungsarbeiten für die CRR III begonnen. Die neue Regelungen sind ab dem 01.01.2025 einzuhalten. II. Darstellung der Lage der Bank 1. Ertragslage
Der Zinsüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um 8,3 % bzw. 3.916 TEUR gesunken. Dies liegt am leichten Rückgang des Zinsniveaus, welcher sich negativ auf die Erträge auswirkte, sowie an unserer konsequenten Absicherungsstrategie aufgrund der passiven Benchmarksteuerung unseres Zinsbuches. Der Provisionsüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahresniveau um 161 TEUR bzw. 1,1 % auf 14.086 TEUR verringert. Die übrigen Erträge haben gegenüber dem Vorjahr um 49,7 % bzw. 575 TEUR abgenommen. Maßgeblich hierfür waren vor allem geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und aus den sonstigen Erträgen. Der Personalaufwand hat gegenüber dem Vorjahr um 1,5 % bzw. 249 TEUR zugenommen. Die Mehrung resultiert im Wesentlichen aus der Tariferhöhung und aus projektbezogenen Sonderzahlungen. Der Sachaufwand ist um 20 % bzw. 4.952 TEUR gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Serviceaufwendungen für die Datenverarbeitung. Die Kosten für Abschreibungen auf Sachanlagen haben sich um 7,3 % bzw. 66 TEUR erhöht. Der Anstieg resultiert aus der Migration, da Erneuerungen in der IT vorgenommen wurden. Das Bewertungsergebnis ist um 124,5 % bzw. 4.299 TEUR gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus niedrigeren Abschreibungen auf Wertpapiere und der Zuschreibung im Spezialfonds. Die Risikokosten im Kundenkreditgeschäft sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen und bewegen sich weiterhin auf einem niedrigem Niveau. Die Cost-Income-Ratio liegt bei 66,4 % (Vorjahr: 69,5 %). In den übrigen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen im Zuge der Neuaufstellung der Rechenzentrumsleistungen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (GuV 24) sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Es wurde unter Berücksichtigung des Marktumfeldes ein zufriedenstellender Jahresüberschuss erzielt, der es gestattet, unseren Mitgliedern eine angemessene Dividende zu zahlen. 2. Finanz- und Liquiditätslage
3. Vermögenslage
Das Eigenkapital beträgt 4,6 % der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalausstattung ist angemessen. Sie entspricht den Anforderungen und erlaubt darüber hinaus ein stetiges Geschäftswachstum in den nächsten Jahren. Durch Gewinnthesaurierung konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Die Bank verfügt über eine geordnete Vermögenslage und eine solide Eigenkapitalausstattung. Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn und Bilanzsumme) beläuft sich für das zurückliegende Geschäftsjahr auf 0,37 %. Derivategeschäfte Die Zinsswaps wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Als derivative Finanzinstrumente werden Zinsswaps im Rahmen der passiven Benchmarksteuerung des Zinsbuches eingesetzt, insbesondere zur Reduzierung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos. Der Umfang unserer Derivategeschäfte ist im Anhang des Jahresabschlusses dargestellt. Die Geschäfte wurden mit unserer Zentralbank abgeschlossen. 4. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2024 war zufriedenstellend. Durch eine solide Eigenkapitalausstattung wurden die Mindestanforderungen der Kapitaladäquanzrichtlinie (Capital Requirement Directive, CRD IV) und der dazugehörigen Verordnung (Capital Requirement Regulation, CRR II) übererfüllt. Die Finanz- und Liquiditätslage bewegte sich stets in geordneten Bahnen. III. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) Allgemeines Wir verfügen über angemessene Risikomanagement- und Controllingsysteme. Diese sind darauf ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken frühzeitig zu erkennen, vollständig zu erfassen und in angemessener Weise zu steuern. In Anlehnung an die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“ wurden nachfolgende relevante Risiken als wesentlich identifiziert: Marktpreisrisiko, Adressenrisiko, Liquiditätsrisiko, Operationelles Risiko, Immobilienrisiko und das strategische Geschäftsrisiko. Über die Risikoinventur erfolgt eine regelmäßige Identifizierung und Einschätzung der Risikoarten. Die Risikostrategie formuliert Grundsätze der Sparda-Bank Ostbayern eG zum Umgang mit Risiken und setzt so die Rahmenbedingungen für den Aufbau eines konsistenten Risikomanagement- und Controllingsystems. Das Risikomanagement umfasst alle Maßnahmen, Verfahren und Prozesse, welche die Steuerung und Überwachung der sich aus der Geschäftstätigkeit der Sparda-Bank Ostbayern eG ergebenden wesentlichen Risiken sicherstellen bzw. diese begrenzen. Zentrales Ziel unserer Risiko- und Geschäftspolitik ist die Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung und langfristigen Existenzsicherung unserer Genossenschaft. Hierfür ist nach unserem Verständnis eine solide Eigenkapitalbasis unverzichtbar. Mit dem von uns angestrebten Betriebsergebnis soll die Stärkung des Eigenkapitals auch zukünftig sichergestellt werden. Risikotragfähigkeit Durch die regelmäßige Risikotragfähigkeitsrechnung wird gewährleistet, dass alle wesentlichen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend abgedeckt sind und alle regulatorischen Eigenkapitalanforderungen erfüllt werden. Alle wesentlichen Risiken werden durch ein eigenes Limitsystem begrenzt. Das Gesamtbankrisikolimit sowie die daraus resultierenden Teillimite werden regelmäßig überwacht. Marktpreisrisiko Das Marktpreisrisiko birgt die potentielle Gefahr, dass das tatsächliche periodische Geschäftsergebnis und der Barwert aller marktpreisabhängigen Geschäfte aufgrund unerwarteter Änderungen von Marktpreisen (z. B. Zinsen) nachteilig vom Planwert abweichen. Bei den Marktpreisrisiken nimmt das Zinsänderungsrisiko den größten Raum ein. Die Steuerung der Marktpreisrisiken erfolgt im Rahmen eines dualen Steuerungskreises, der eine periodische und eine wertorientierte Perspektive umfasst. In Bezug auf das Zinsänderungsrisiko, dem traditionellen Schwerpunkt unseres Geschäftsmodells, erfolgt im wertorientierte Steuerungskreis eine Ausrichtung an einer fest definierten Benchmark (sog. passive Steuerung). Ausschließlich zur Absicherung und Steuerung des Zinsänderungsrisikos werden hierbei derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswap-Geschäften eingesetzt. Neben der wertorientierten Betrachtung werden auch GuV-Simulationen durchgeführt. Diese beinhalten die Darstellung des Zinsspannenrisikos und des bilanziellen Marktwertrisikos (Bewertungsrisiko Eigenanlagen). Nach den marktbedingten negativen Kursentwicklungen unserer Eigenanlagen im Geschäftsjahr 2022 führte die Zinsentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr weiterhin zu deutlichen Wertaufholungen. Bestehende Bewertungskorrekturen können aufgrund der erwarteten Ergebnisse und der guten Eigenkapitalausstattung getragen werden. Nach dem Niedrigzinsumfeld der zurückliegenden Jahre führt die Rückkehr aus der Niedrigzinsphase auch im Geschäftsjahr 2024 zu einer Verbesserung der Zinsspanne. Die Zinsänderungsrisiken bewegen sich im Rahmen der geschäftspolitischen Zielsetzung und unserer bankindividuellen Risikotragfähigkeit. Immobilienrisiko Das Immobilienrisiko besteht in möglichen nachteiligen Entwicklungen des Objektwerts und Erträgen von Immobilienpositionen (d.h. Fonds und eigengenutzte Immobilien) in Bezug zu ihrem Erwartungs- bzw. Planungswert. Im Rahmen der Diversifikation unserer Eigenanlagen haben wir im Rahmen des Niedrigzinsumfelds der vergangenen Jahre eine Immobilienfondsposition aufgebaut um Abhängigkeiten zu einzelnen Ertrags- und Risikokonzentrationen zu reduzieren. Adressenrisiko Das Adressenrisiko ist die Gefahr, dass Verluste aufgrund eines Ausfalls oder einer Bonitätsverschlechterung von Geschäftspartnern das erwartete Maß übersteigen. Die Vergabe von Krediten geht mit den erforderlichen Bonitätsprüfungen einher. Ein großer Teil der Kredite ist mit Grundpfandrechten abgesichert. Wir beschränken unsere Kreditvergabe auf das Privatkundengeschäft, im Wesentlichen in der Region Ostbayern. Daher weist das Kreditportfolio eine hohe Granularität auf. Die Struktur des Kundenkreditportfolios wird regelmäßig überwacht. Nach unseren derzeitigen Erkenntnissen sind in unserem Kreditbestand keine wesentlichen Risiken vorhanden, für die nicht bereits am letzten Bilanzstichtag Wertkorrekturen vorgenommen wurden. Für das laufende Geschäftsjahr wird sich voraussichtlich keine wesentliche Veränderung unserer Risikovorsorge ergeben. Adressenrisiken in unseren Wertpapieranlagen begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir nur Papiere aus dem Ratingbereich „Investment Grade“ kaufen und unsere Eigenanlagen stark diversifizieren. Weiterhin handelt es sich bei den eigenen Wertpapieranlagen zu einem großen Teil um gedeckte Wertpapiere (Pfandbriefe, Covered Bonds). Für die Eigenanlagen besteht ein detailliertes System aus Limiten (Emittenten-, Länder- und Strukturlimite), welches regelmäßig überwacht wird. Ein größeres Adressenausfallrisiko erwarten wir auch für unsere Eigenanlagen nicht. Aufsichtsrechtlich werden die Ausfallrisiken bereits durch die Kreditvorschriften des Kreditwesengesetzes und der Kapitaladäquanzrichtlinie CRD IV in Verbindung mit der Verordnung CRR II (KSA-Ansatz) begrenzt, die von uns stets eingehalten wurden. Ab dem 01.01.2025 wird die CRR II durch die CRR III abgelöst. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko besteht in der Gefahr, dass die jederzeitige Zahlungsfähigkeit nicht gegeben ist, weil die benötigten Finanzmittel nicht zur Verfügung stehen. Es erfolgen regelmäßig Analysen hinsichtlich des Liquiditätsrisikos. Durch die Verwendung von Frühwarnindikatoren können sich abzeichnende Liquiditätsengpässe frühzeitig erkannt werden. Dem Liquiditätsrisiko begegnen wir durch eine Liquiditätsvorsorge und einer entsprechenden Strukturierung der Aktiva und Passiva. Bedingt durch die Struktur der Passiva bestehen Abrufrisiken. Diesen Risiken begegnen wir mit einem ausreichenden Liquiditätspuffer in Form der Eigenanlagen. Durch die Zugehörigkeit zum genossenschaftlichen Finanzverbund bestehen darüber hinaus jederzeit ausreichende und diversifizierte Refinanzierungsmöglichkeiten, wodurch auch das Refinanzierungskostenrisiko, die Gefahr, dass benötigte Refinanzierungsmittel nicht zu den erwarteten Konditionen zur Verfügung stehen könnten, minimiert wird. Operationelles Risiko Operationelle Risiken sind definiert als die Gefahr von Verlusten, im Sinne einer negativen Abweichung vom Erwartungs- bzw. Planwert, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten können. Das im operationellen Risiko enthaltene Informations- und Kommunikationstechnologierisiko (kurz: IKT-Risiko) definiert das Risiko von Verlusten aufgrund der Unzweckmäßigkeit oder des Versagens der Hard- und Software technischer Infrastrukturen. Weitere operationelle Risiken sind insbesondere solche Risiken, die durch externe Einflüsse verursacht werden. Dies können zum Beispiel Kundenverhalten und Rechtsrisiken ohne Bestandsschutz (Ungültigkeit von Vertragsbedingungen) sein. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu erfassen und bestmöglich zu begrenzen. Interne operationelle Risiken begrenzen wir durch Arbeitsanweisungen, Funktionstrennungen und eingeschränkte EDV-Zugriffsrechte. Zur Beurteilung komplexer rechtlicher Fragen bedienen wir uns externer Dritter. Das Beschwerdemanagement ist zentral organisiert. Strategisches- und Geschäftsrisiko Das strategische- und Geschäftsrisiko ist definiert als die Gefahr von unerwarteten Veränderungen der Markt- und Umfeldbedingungen (z. B. regulatorisches Umfeld, Wirtschafts- und Produktumfeld, Kundenverhalten, Wettbewerbssituation) mit nachteiligen Auswirkungen auf die Ergebnislage. Die damit verbundenen Risiken entstehen grundsätzlich im Rahmen einer unternehmerischen Tätigkeit. Diese gehen wir bewusst ein. Environmental, Social, Governance - Risiken (ESG-Risiken) Der Begriff ESG-Risiken umfasst Risiken, die aus nicht nachhaltigem Wirtschaften in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung entstehen können. Nachhaltigkeitsrisiken stellen dabei per se keine eigene Risikoart dar. Vielmehr entfalten ESG-Risiken mittelbar Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit über eine Verstärkung des Risikoeintritts der vorab genannten wesentlichen Risikoarten. Nachhaltigkeitsrisiken werden in unseren Risikosteuerungsprozessen angemessen berücksichtigt. Aufgrund der Gesamtheit aller neben dem Zinsänderungsrisiko vorgenannten wesentlichen Risiken ergeben sich aus dem bankaufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (Supervisory Review and Evaluation Process, SREP zusätzlich Eigenmittelanforderungen. Neben der Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers für Deutschland hat die BaFin einen Systemrisikopuffer auf mit Wohnimmobilien besicherte Risikopositionen eingeführt. Beide Kapitalpuffer sind seit dem 01.02.2023 verpflichtend durch alle deutschen Kreditinstitute einzuhalten. Alle genannten regulatorischen Eigenmittelanforderungen können durch unsere gute Eigenkapitalausstattung getragen werden. Gesamtbild der Risikolage Das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 war aus wirtschaftlicher und geopolitischer Sicht wieder ein unbeständiges Jahr. Die deutsche Wirtschaft lief 2024 wenig erfolgreich. Deutschland rutschte in die Rezession, während der internationale Konkurrenzkampf zwischen den Volkswirtschaften zunahm. Mit der zweiten Wahl Donald Trumps zum US- Präsidenten wird der angekündigte Weg zum ökonomischen Protektionismus nun fortgeführt, der mit steigenden Zöllen die wirtschaftlichen Beziehungen belasten wird. Auch in Hinblick der militärischen Zusammenarbeit verspricht die Wahl Donald Trumps keine Erleichterung der transatlantischen Beziehungen. Währenddessen wurde der Krieg in der Ukraine mit unverminderter Härte fortgeführt. Auch die politische Instabilität im Nahen Osten nahm im Jahresverlauf 2024 weiterhin zu. Neben den genannten Entwicklungen stellt der Weg zur Dekarbonisierung nach wie vor eine weitere Herausforderung für die deutsche Wirtschaft dar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 hatte die Rückkehr aus der Niedrigzinsphase nach wie vor positive Auswirkungen auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. Mit der erfolgreichen Migration zu unserem neuen IT-Dienstleister, der Atruvia AG, im Geschäftsjahr 2024 konnte auf der Ausgabenseite die Planungssicherheit für künftige IT-Aufwendungen deutlich verbessert werden. Wir verfügen über ein angemessenes und wirksames Risikomanagement. Unser umfassender Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifizierung von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von Gegenmaßnahmen. Die genutzten Verfahren zur Messung der Risiken werden wiederkehrend überprüft und situationsbedingt angepasst. Hierdurch werden sie der Art und dem Umfang des Geschäftsbetriebs fortlaufend gerecht und gewährleisten eine konsistente Ermittlung und Darstellung der Risiken im Rahmen des aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umfelds. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte ist die Risikotragfähigkeit nach derzeitigem Planungsstand auch in den Folgejahren angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögenssituation gegeben. IV. Voraussichtliche Entwicklung der Genossenschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht) Die Prognosen, die sich auf die voraussichtliche Entwicklung der Sparda-Bank Ostbayern eG für das nächste Geschäftsjahr 2025 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen und Planungsrechnungen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Wir erwarten in den nächsten Jahren einen unverändert harten Wettbewerb im Kundengeschäft. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir wieder einen leichten Zuwachs im Kundengeschäft entsprechend unserer Zielplanung. Ferner rechnen wir unter Berücksichtigung unserer Anlagenstruktur und der erwarteten Zinsentwicklung mit deutlich steigenden Erträgen aus den Wertpapieranlagen. Wegen der guten Vermögenslage und unserer regionalen Marktkenntnisse gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen nutzen zu können. Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie die permanente Qualifizierung des Mitarbeiterstammes bilden dabei weiterhin einen wichtigen Schwerpunkt unseres Hauses. Wesentliche Chancen für die Ertragslage und den Geschäftsverlauf sehen wir in den Jahren 2025 und 2026 für den Fall, dass die Nachfrage im Kundenkreditgeschäft und Vermittlungsgeschäft deutlich stärker als erwartet zunimmt. Beim Zinsüberschuss erwarten wir im Geschäftsjahr 2025 aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus leicht steigende Erträge im Vergleich zum Vorjahr. Entstehende Belastungen der Ertragslage aufgrund eines geänderten Zinsniveaus können jedoch aufgrund der erwarteten Ergebnisse und der guten Eigenkapitalausstattung getragen werden. Bei den Provisionserträgen gehen wir von leicht sinkenden Erträgen aus. Maßgeblich hierfür ist die geschäftspolitische Entscheidung, auf das Entgelt für Geldabhebungen in der genossenschaftlichen Finanzgruppe zu verzichten. Bei den Sachaufwendungen erwarten wir in den nächsten Jahren eine spürbare Entlastung. Diese resultiert im Wesentlichen aus dem IT-Wechsel. Im Bereich der Personalkosten investieren wir, neben dem prognostizierten Anstieg der Aufwendungen für Löhne und Gehälter aufgrund der erfolgten Tarifabschlüsse, weiter in die Qualifikation unserer Mitarbeiter, auch aufgrund steigender regulatorischer Anforderungen. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist wegen einer den aufsichtsrechtlichen Anforderungen entsprechenden Liquiditätsvorsorge auch in den Jahren 2025 und 2026 nicht zu rechnen. Nach unseren Planungsrechnungen erwarten wir weitere Zuführungen zum Eigenkapital durch die voraussichtliche künftige Dotierung unserer Rücklagen und des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB entsprechend der prognostizierten Ertragsentwicklung. Ferner erwarten wir aufgrund unserer guten Eigenmittelausstattung eine jederzeitige Einhaltung der Anforderungen an die Eigenkapitalvorschriften der Kreditinstitute in den nächsten Jahren. Wesentliche Risiken bestehen im kommenden Jahr bei einer deutlich negativen Konjunkturentwicklung und einer stärker als prognostiziert steigenden Inflation. Daneben könnte sich eine weiter verschlechternde geopolitische Situation negativ auswirken. Infolgedessen ist nicht auszuschließen, dass sich durch Kurskorrekturen an den Wertpapiermärkten auch Ertragseinbußen im Provisionsergebnis, Kundengeschäft und bei den laufenden Erträgen im Eigengeschäft ergeben. Dies kann dazu führen, dass sich die Annahmen, die unserer Prognoseberechnung zugrunde liegen, nicht als zutreffend erweisen. Durch die weiter verhaltene Nachfrage am Wohn- und Immobilienmarkt aufgrund der weiterhin hohen Immobilien- und Baupreise ist nicht auszuschließen, dass dies zu künftigen Ertragseinbußen im Baufinanzierungsgeschäft führt. Mittelfristig gehen wir aufgrund des hohen Wohnraumbedarfs von einer steigenden Nachfrage aus. Weitere Risiken für die Ertragslage ergeben sich bei einem möglichen starken Zinsanstieg. Bei einer abschätzbaren Entwicklung der Geld- und Kapitalmärkte ist in den nächsten Jahren mit einer stabilen Ertragslage zu rechnen.
Regensburg, den 31. Januar 2025 Der Vorstand gez. Gruber gez. Dollinger gez. Breu Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Dies beinhaltete auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrats in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Risikolage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in engem Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. An den Fortbildungsmaßnahmen des Verbandes der Sparda-Banken e. V. haben die Aufsichtsratsmitglieder regelmäßig teilgenommen. Im Jahr 2024 hat der Aufsichtsrat neben den Sitzungen in den Ausschüssen weitere sieben Sitzungen im Gesamtaufsichtsrat abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat bildeten das wirtschaftliche Umfeld, die geschäftliche Entwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Risikosituation sowie die regulatorischen Anforderungen. Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert einen Prüfungsausschuss, einen Kreditausschuss, einen Personalausschuss, einen Risikoausschuss und einen IT-Ausschuss eingerichtet. Die Ausschüsse berichten über ihre Tätigkeit regelmäßig in den Sitzungen des Gesamtaufsichtsrats. Kreditausschuss und Personalausschuss haben Entscheidungsfunktion. Der vorliegende Jahresabschluss 2024 mit Lagebericht wurde vom Verband der Sparda-Banken e.V., Frankfurt am Main, geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Ergebnisverwendung geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Ergebnisverwendung entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2024 festzustellen und die vorgeschlagene Ergebnisverwendung zu beschließen. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und den Mitarbeitern Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.
Regensburg, den 24. Februar 2025 gez. Hammer, Vorsitzender des Aufsichtsrats Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sparda-Bank Ostbayern eG, Regensburg Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sparda-Bank Ostbayern eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar: 1. Bewertung der Kundenforderungen 2. Wechsel des Rechenzentrums Unsere Darstellung der besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert: a) Sachverhalt und Problemstellung b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse c) Verweis auf weitergehende Informationen Bewertung Kundenforderungen a) Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 1.767 Mio. EUR. Dies entspricht 54,8 % der Bilanzsumme. Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung nicht sachgerecht ermittelt wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von zentraler Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar. b) Wir haben zunächst im Rahmen einer Aufbauprüfung untersucht, ob die Systeme bzw. Prozesse der Genossenschaft so ausgestaltet sind, dass eine gegebenenfalls erforderliche Risikovorsorge identifiziert und in ausreichendem Umfang gebildet werden kann. Im Rahmen einer Funktionsprüfung haben wir unter Berücksichtigung der eingerichteten Kontrollen anhand einer Stichprobe von Kundenforderungen untersucht, ob die tatsächliche Anwendung der organisatorischen Vorgaben der Genossenschaft den Soll-Vorgaben entspricht. Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der Aufbau- und Funktionsprüfung haben wir uns anhand einer risikoorientierten Auswahl von Kundenforderungen mittels Einzelfallprüfung von der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge überzeugt. c) Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Kundenforderungen sind im Anhang im Abschnitt „Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ enthalten. Wechsel des Rechenszentrums a) Zur EDV-mäßigen Unterstützung des Rechnungswesens nahm die Genossenschaft bislang die Dienste der Sopra Financial Technology GmbH, Nürnberg, in Anspruch und nutzte deren EDV-Verfahren und EDV-Anlagen. Zur Erfüllung der Buchführungspflichten diente dabei insbesondere das Kernbankensystem „BASE“ der Sopra Financial Technology GmbH. Die Genossenschaft hat im März 2024 einen Wechsel des Rechenzentrums und eine Migration der Datenbestände zur Atruvia AG, Frankfurt am Main, durchgeführt. Dabei wurde unter anderem von der Anwendung „BASE“ auf das Kernbankensystem „agree21Banking“ migriert. Aufgrund der Komplexität sowie der Bedeutung des Migrationsprozesses für die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und des daraus abgeleiteten Jahresabschlusses als Ganzes wurde die Migration im Rahmen unserer Prüfung als ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt eingestuft. b) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir insbesondere beurteilt, ob die Ordnungsmäßigkeits-, Richtigkeits-, Vollständigkeitsund Nachvollziehbarkeitsanforderungen an die Datenmigration erfüllt wurden. Dazu wurden bezüglich der relevanten Sachverhalte Aufbau- und Funktionsprüfungen durchgeführt. Im Rahmen unserer Prüfung erfolgte dabei auch die Verwendung von Prüfungsnachweisen, die von durch die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft beauftragte Sachverständige erstellt wurden. In Stichproben haben wir daneben die vollständige und ordnungsgemäße Migration von Bilanz- und Saldendaten nachvollzogen und uns von der Ordnungsmäßigkeit der Migration überzeugt. c) Weitere Angaben der Genossenschaft zur Migration sind im Anhang im Abschnitt „D.II Gewinn- und Verlustrechnung“ sowie im Lagebericht in dem Abschnitt „I.2 Entwicklung der Sparda-Bank Ostbayern eG“ enthalten. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen - die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen - mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht:
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Uwe Sterz.
Frankfurt am Main, den 01. April 2025 Verband der Sparda-Banken e. V. gez. Uwe Sterz, Wirtschaftsprüfer |
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