Zeller GmbH
67mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Dreiser seit 13.2.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GPI Aachen GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die GPI Aachen GmbH hat ihren Sitz in Aachen und wird unter der Registernummer HRB 4256 beim Amtsgericht in Aachen geführt. Bis zum 01.07.2022 wurde das Unternehmen unter dem Namen AR Packaging Aachen GmbH geführt. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen Faltschachteln aus Karton spezialisiert. Hierbei werden im Schwerpunkt Faltschachteln für das Konzern-Segment Beauty (Fragrance und Skin Care) produziert. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt 2023 preisbereinigt 0,3% niedriger und kalenderbereinigt 0,1% niedriger im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Im Jahr 2022 wurde der Standort Aachen in die Graphic Packaging International Gruppe integriert. Dies hatte weiterhin Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2023, da neue Investments in den Standort getätigt wurden und das Produktportfolio für den Standort optimiert wurde. Der Gesamtumsatz stieg im Geschäftsjahr 2023 um 4.699 TEUR auf 37.019 TEUR (Gesamtumsatz Vorjahr 32.320 TEUR). Der Exportanteil stieg weiterhin auf 56,0 % (Vorjahr 50,8 %). Seit 2014 ist ein stetiges Wachstum am Standort Aachen zu verzeichnen. Trotz wirtschaftlicher Risiken wie der Corona- Pandemie und dem Krieg in der Ukraine, stiegen die Umsätze seit 2014 stetig um 12.728 TEUR (Gesamtumsatz 2014: 24.291 TEUR). Weiterhin ist eine steigende Nachfrage im Segment Beauty, insbesondere des Subsegments Luxury, zu sehen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung konnte um 559 TEUR auf 3.220 TEUR (Vorjahr: 2.661 TEUR) gesteigert werden. Der Auftragseingang sank um 1.066 TEUR auf 33.966 TEUR (Vorjahr 32,9 Mio. EUR). Hintergrund hierfür ist, dass ein Teil des bisherigen Confectionery Segments und ein Teil des nicht hochmargenträchtigen Beauty Segments an den Standort GPI Poznan verlagert wurde. Hierdurch wurden am Standort Aachen freie Kapazitäten in der Verwaltung und der Produktion geschaffen um weiter im Subsegment Luxury mit höheren Margen zu wachsen. Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne. Dennoch erreichen wir drucktechnische Innovationen durch die Neukombination von vorhandenen technischen Anwendungen und Materialien. Hierfür sind im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Entwicklungskosten angefallen. Die Geschäftsführung zieht die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis EBITDA (Ergebnis vor Steuern bereinigt um Abschreibungen, Zinserträge und Zinsaufwand) zur Planung und Steuerung der Gesellschaft heran. Dabei wird, um zeitnah relevante Informationen zu erhalten, auf das konzerninterne Reporting auf Basis von US GAAP zurückgegriffen. Dort werden monatliche Abschlüsse erstellt, die das Management über die Entwicklung der Leistungsindikatoren auf dem Laufenden halten. Im konzerninternen Reporting beinhalten die Umsätze Erträge, die im HGB unter sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Erlösminderungen werden, anders als nach HGB, in einer separaten Position ausgewiesen. Abweichungen beim EBITDA ergeben sich im Wesentlichen aus Anpassungsbuchungen durch im Zeitablauf verbesserte Schätzungen/Erkenntnisse. Zusätzlich werden neben Qualitäts- und Health&Safety-Kennzahlen für die Produktionsbereiche Schlüsselindikatoren wie Maschinenlauf- und Rüstzeiten und Ausschussquoten vorgegeben und einer auftragsbezogenen Nachverfolgung unterzogen. Die hier gewonnenen Informationen werden unmittelbar in Maßnahmen zur Optimierung der Produktion umgesetzt; bedeutsame nicht-finanzielle Steuerungsgrößen für die Gesellschaft stellen sie jedoch nicht dar. Im Geschäftsjahr 2023 wurde nach konzerninternen Reporting ein Umsatz von EUR Mio. 36,7 und ein EBITDA von EUR Mio. 3,7 generiert. Für 2023 wurde Umsatz in Höhe von EUR Mio. 37,5 und ein EBITDA in Höhe von EUR Mio. 4,2 prognostiziert. Das ambitionierte Ziel für 2023, die Erreichung von 10,1% EBITDA in Relation zum Umsatz (Vorjahr 9,6%) wurde mit 10,2% leicht übertroffen. Die absoluten Werte bei Umsatz und EBITDA wurden jedoch nicht erreicht; so konnten die durch Teil- Auslagerungen an GPI Poznan frei gewordenen Kapazitäten nicht wie erwartet durch margenträchtigeren Umsatz im Luxury Subsegment ausgelastet werden. 2. Erläuterung der Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gesamtumsatz (HGB) in Höhe von 37.019 TEUR (Vorjahr 32.320 TEUR) erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr konnte erneut der Umsatz im Ausland gesteigert werden. Vor allem der Umsatz in Frankreich konnte um 3.092 TEUR auf 15.805 TEUR gesteigert werden. Frankreich ist somit weiterhin der Wachstumsmarkt für das Werk als auch das Segment Beauty. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Im Vergleich zum Jahr 2022 ist nun eine dedizierte Person für die Unternehmensgruppe eingestellt, welche direkt Neukunden auf dem französischen Markt akquirieren soll. Um die gestiegene Nachfrage bedienen zu können, wurden ausgewählte Aufträge zu GPI Poznan verlagert . Die erhöhten Kosten infolge der ausgelagerten Teilprozessfertigung sind in den bezogenen Leistungen zu sehen, welchen von 5.895 TEUR im Vorjahr um 1.446 TEUR auf 7.341 TEUR gestiegen sind. Gleichzeitig ist durch diese Teilprozessfertigung bei GPI Poznan die Materialaufwandsquote von 46,6% in 2022 auf 44,7% in 2023 gesunken. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) erhöht sich absolut um 2.341 TEUR auf 20.151 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 197 TEUR (Vorjahr 937 TEUR) auf einem normalen Niveau. Die Sondereffekte des Vorjahres (Versicherungsersatzleistungen, Auflösung von Rückstellungen) sind in 2023 nicht mehr vorhanden. Die Personalkosten sind von 10.065 TEUR um 703 TEUR auf 10.768 TEUR gestiegen. Der Grund hierfür sind zum einen die Tariferhöhung um 4,1%, welche ab September 2023 greift, zum anderen aber auch die Inflationsausgleichszahlung von 2 TEUR je Mitarbeiter, die zum Mai 2023 gezahlt wurde und zum Februar 2024 gezahlt wird. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) sank jedoch auf 29,6% (Vorjahr 30,2%). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zeigen den gewöhnlichen Geschäftsverlauf. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen durch erhöhte Instandhaltungskosten, gestiegene Reisekosten und einer höheren Standortumlage von 5.690 TEUR um 376 TEUR auf 6.066 TEUR. Allein der Anstieg der Standortumlage (Gruppenumlage für das Headquarter) stieg dabei um 348 TEUR. Wesentliche Wechselkurseinflüsse bestehen aufgrund der überwiegenden Fakturierung in Euro nicht.
3. Erläuterungen zur Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von im Vorjahr 16.875 TEUR um 2.590 TEUR auf 19.465 TEUR erhöht. Auf der Aktivseite ist diese Erhöhung im Anlagevermögen und den Forderungen nachzuvollziehen. Das Anlagevermögen stieg um 1.842 TEUR. Hier wurde eine Stanzmaschine aktiviert, um die künftigen Volumina zu produzieren und kein Bottleneck entstehen zu lassen. Die Vorräte sind gegenüber zum Vorjahr um 936 TEUR auf 5.342 TEUR zurückgegangen. Grund dafür ist das bessere Handling der Rohwaren (Abverkauf von veraltetem Karton, Vereinheitlichungen von Formaten) und die Haltung/Abverkauf der Fertigware an unsere Kunden. Aufgrund des gestiegenen Umsatzes zu 2022 stiegen auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 368 TEUR. Dies ist eine normale Erhöhung aufgrund der vereinbarten Zahlungsziele. Keiner der Kunden stellt ein Ausfallrisiko dar. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen ebenfalls um 1.276 TEUR auf 4.734 TEUR (Vorjahr 3.458 TEUR), im Wesentlichen bedingt durch die Zuführung des Cash-Pool Guthabens. Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme in den Verbindlichkeiten gespiegelt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 1.357 TEUR auf 2.689 TEUR (Vorjahr 1.332 TEUR). Dies resultiert aus den gestiegenen Produktionsvolumina und dadurch bedingter Rohstoffbeschaffung zum Jahresende. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen stiegen um 612 TEUR auf 3.384 TEUR (Vorjahr 2.772 TEUR), bedingt durch die höhere Ergebnisabführung.
4. Erläuterungen zur Finanzlage Ziel unseres Finanzmanagements ist es, für unser Unternehmen eine Kapitalstruktur zu erreichen, die sicherstellt, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. Im Berichtsjahr war unser Unternehmen jederzeit zahlungsfähig. Der Finanzmittelbestand beträgt zum Stichtag 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Das Unternehmen nimmt seit 2020 am Cash-Pooling des Konzerns teil. Die Laufzeit des Cash-Pooling Vertrages ist unbefristet und kann schriftlich mit einer Kündigungsfrist von 20 Kalendertagen gekündigt werden. Eine feste Kreditlinie wurde zwischen dem Gesellschafter und der Gesellschaft nicht vereinbart. Das Guthaben im Cash-Pool in Höhe von 4.513 TEUR (Vorjahr 3.319) ist unter den Forderungen gegen verbunden Unternehmen ausgewiesen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Cash-Pool Forderung werthaltig und ausreichend liquide ist. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich im Berichtsjahr auf 6.041 TEUR. Die nachfolgende Kapitalflussrechnung nach eigener, betriebswirtschaftlicher Darstellung, zeigt eine Überleistung bis zum Finanzmittelbestand zum Stichtag.
5. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Mit unserem Risikomanagement fördern wir das Chancen- und Risikobewusstsein unserer Mitarbeiter. Durch den bewussten und kontrollierten Umgang mit Risiken lässt sich das Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum ausrichten, können Chancen genutzt und Wettbewerbsvorteile realisiert werden. Die Planung hierbei beträgt kurzfristig ein Jahr und strategisch beurteilt 5 Jahre. Unser Risikomanagement soll helfen, Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und zu analysieren, um daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Wesentliche Kernelemente des Risikomanagements sind die strategische Planung, die Mittelfristplanung und Budgetierung, das Reporting und permanentes Controlling. Das zuständige Management hat die Aufgabe, die Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Das Aufspüren von Risiken bedeutet dabei sowohl Gefahren zu erkennen, die den Erfolg oder im Extremfall den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, als auch positive Chancen zu finden und diese für das Unternehmend wahrzunehmen. Nachfolgend werden die Risiken in absteigender Rangfolge beschrieben, die nachteilige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Unser Unternehmen unterliegt den allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken in den Ländern und Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Das wirtschaftliche Umfeld ist in der gegenwärtigen Situation schwer einzuschätzen. Wir sind den branchentypischen Risiken ausgesetzt. Zyklische Nachfrageschwankungen wichtiger Abnehmerbranchen sowie der intensive Wettbewerb in den Absatzmärkten stellen operative Risiken mit möglichen Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung dar. Die Innovationskraft ist hierbei ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor, um die Marktstellung zu festigen und weiter auszubauen. Wir schätzen die Bedeutung dieses Risiko als mittel ein. Für das Wachstum und die weitere Entwicklung unseres Unternehmens sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Die wesentlichen Risiken im Personalbereich ergeben sich durch die Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen sowie bei der Personalbeschaffung und -entwicklung von Fach- und Führungskräften. Wir begrenzen diese Risiken durch die Schaffung motivierender Arbeitsbedingungen, intensiver Qualifizierungsangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie leistungs- und marktgerechter Vergütungspakete. Die Bedeutung dieses Risikos schätzen wir als mittel ein. Zur Begegnung des Risikos einer unerwarteten Preiserhöhung im Bereich der wichtigsten Rohstoffe wie Karton, Farbe und Folien partizipieren wir an den übergreifend für die gesamte Graphic Packaging Holding Company längerfristig abgeschlossenen Verträgen mit unseren Hauptlieferanten. Zur Reduzierung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten, bestehen für jede wesentliche Materialgruppe Verträge mit mindestens zwei Lieferanten. Zusätzlich werden die Bedarfe über rollierende Forecasts weit im Voraus ermittelt, so dass Versorgungsengpässe frühzeitig erkannt und behoben werden. Wir schätzen die Bedeutung dieses Risikos als gering ein. Dem technischen Betriebsunterbrechungsrisiko wird durch Wartungs- und Instandhaltungspläne Sorge getragen. Ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001-2021 sorgt für die Sicherheit unserer Produkte. Zudem ist das Risiko von Sach- und Haftpflichtschäden sowie von Betriebsunterbrechungen durch Versicherungen abgedeckt. Zusätzlich besteht bei einer Betriebsunterbrechung, die mit einem Kundenverlust verbunden sein könnte, eine Back-up Lösung durch eine Produktion an alternativen Standorten. Wir schätzen die Auswirkungen dieses Risikos auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Bedeutung des Risikos als gering ein. Die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine stellen kein größeres Risiko für das Unternehmen im Sinne von Beschaffung und Absatz dar. Die Lieferanten die bisher ihre Waren in der Ukraine und Russland haben fertigen lassen, haben ihre Produktion in andere Länder verlagert. Auch stellen beide Länder keine Absatzmärkte von uns dar. Wir schätzen dieses Risiko als gering ein. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen gefährden auch die Gesamtsumme der Risiken sowie Risiko-Kombinationen nicht den Fortbestand des Unternehmens. Unser implementiertes Risikomanagementsystem soll sicherstellen, dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden. Das Gesamtmarktvolumen für Verpackungsmittel und Faltschachteln, insbesondere im Bereich Beauty, ist nach unserer Erwartung weiter steigend. Wir bemühen uns bei unseren größten Kunden um langfristige Verträge, die auch ein Agieren auf wirtschaftliche Veränderungen zulassen. Dem Preiswettbewerb stellen wir uns durch die Konzentration auf strategische Marktsegmente, bei denen wir unsere besonderen Stärken wirksam umsetzen können. Chancenbericht Die konjunkturelle und allgemeine wirtschaftliche Lage sehen wir für das Jahr 2024 und auch mittelfristig, für uns als mittelständisches überregional operierendes Unternehmen, mit einem positiven Trend. Unser Unternehmen ist in einem überdurchschnittlichen Wachstumssegment, dem Prestige- und Luxusmarkt im Bereich Beauty, tätig. Durch die Einbindung in die Graphic Packaging Holding Company seit November 2021 sehen wir ein Potential für ein weiteres Wachstum. Vor allem der französische Markt bietet für 2024 große Chancen zur Akquise neuer internationaler Kunden. Unsere Unternehmensstrategie ist darauf angelegt, sich bietende Chance frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und sie durch geeignete Maßnahmen für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens zu nutzen. Unser Chancenmanagement orientiert sich dabei im Wesentlichen an den Zielen und Strategien für unsere Geschäftsfelder und ist ein integraler Bestandteil der Planungs- und Steuerungssysteme. In unseren bestehenden Geschäftsfeldern liegt die direkte Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen primär bei der Geschäftsführung. Zusammen mit der Gruppe und der zentralen Vertriebseinheit beobachtet diese gleichermaßen branchenspezifische, regionale und lokale Entwicklungen und beschäftigt sich darüber hinaus mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren. Darüber hinaus werden konsequent Chancenpotenziale in neuen Geschäftsfeldern sondiert, analysiert und evaluiert. Die Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens ist auf die Geschäftsführung und Teile der Gruppe gleichmäßig verteilt. Die im Risikobericht aufgeführten Risiken sind bei Nichteintritt gleichzeitig auch Chancen für unser Unternehmen den Wachstumskur positiv zu beeinflussen. 6. Prognosebericht Um weiterhin dem Wettbewerbsdruck stand halten zu können, wurde das bestehende Portfolio analysiert und teilweise verlagert. Durch Investitionen in andere Standorte ist es möglich, das Portfolio mit geringen Margen, z.B. zu GPI Poznan, weiter zu verlagern. Dadurch werden notwendige Kapazitäten frei um neue Portfolios, vor allem aus dem margenträchtigen Parfumbereich, integrieren zu können. Geplant ist, dass diese neuen Kunden und Portfolios, ab dem zweiten Halbjahr 2024 vom Standort Aachen aus beliefert werden können. Daher bezeichnen wir das Jahr 2024 als "Vorbereitungsjahr" für die weiterhin wachsende Nachfrage. Als Ziel für 2024 wird nach konzerninternen Reporting ein Umsatzrückgang von EUR Mio. 1,2 auf EUR Mio. 35,5 erwartet. Gleichzeigt erwarten wir bei gleichbleibendem Personal das EBITDA nach konzerninternen Reporting absolut auf EUR Mio. 3,8 und im Verhältnis zum Umsatz auf 11,0% zu steigern. Diese geplante Neustrukturierung ist der notwendige Ansatz um in den Folgejahren das EBITDA auf über 20% zu heben. Unser Ergebnis wird wesentlich von unserer Innovationskraft, von den Rationalisierungsmöglichkeiten und der erfolgreichen Umsetzung der begonnenen strukturverbessernden Maßnahmen abhängen. Im Zuge der weiteren Spezialisierung werden wir weiterhin versuchen, unser Kundenportfolio zu optimieren.
Aachen, den 12. Juni 2024 René Dreiser, Geschäftsführer Hilde Maria W. van Moeseke, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Inhalt und zur Gliederung des Jahresabschlusses Die GPI Aachen GmbH hat ihren Sitz in Aachen und wird unter der Registernummer HRB 4256 beim Amtsgericht in Aachen geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den Größenmerkmalen gemäß § 267 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 wurde teilweise in Anspruch genommen. Es besteht eine gewerbe- und körperschaftssteuerliche Organschaft zur rlc Packaging GmbH, Hannover (Organträgerin). Die rlc Packaging GmbH, Hannover, ist alleiniger Gesellschafter der GPI Aachen GmbH. Seit dem 01. Januar 2021 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der AR Packaging Holding GmbH (Organträgerin). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Bei der Bewertung wurden von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemindert. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig linear und pro rate temporis vorgenommen. Die Abschreibungsdauer weicht im Wesentlichen nicht von den steuerlichen Abschreibungstabellen ab. Die Nutzungsdauer bei immateriellen Vermögensgegenständen beträgt 3 bis 5 Jahre, bei Gebäuden 10 bis 33 Jahre und bei technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 15 Jahre. Im Rahmen der Abschreibung der Maschinen wird der Mehrschichtbetrieb berücksichtigt. So wurde für die 3-Schicht-Nutzung ein Zuschlag in Höhe von 50% auf den Abschreibungssatz bzw. für die 2-Schicht-Nutzung ein Zuschlag von 25% auf den Abschreibungssatz berücksichtigt. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 (netto) werden gemäß den steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigerem beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. In diesen Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Gemeinkosten eingerechnet. Kosten der Verwaltung, für soziale Einrichtungen des Betriebs, freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht erfasst. Liegen die Herstellungskosten übern den niedrigeren beizulegenden Werten zum Abschlussstichtag, wird entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Forderungen uns sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. zum am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen mit 1% gebildet. Kassenbestände, Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt. Für Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden nur im Rahmen des §249 Abs. 1 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird, abgezinst. Es werden auch zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtig, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen. Effekte aus Abzinsungssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund der bestehenden ertragssteuerlichen Organschaft mit der rlc Packaging GmbH werden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag einschließlich latenter Steuern auf Ebene der Organträgerin abgebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Langfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen, wie schon im Vorjahr, am Bilanzstichtag nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.734 (Vorjahr: TEUR 3.458) stellen gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter dar. Davon betreffen TEUR 4.513 (Vorjahr TEUR 3.319) das Cash-Pooling. Die verbleibenden Forderungen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 2.050. Die Kapitalrücklage und der Gewinnvortrag resultieren aus der Zeit vor Abschluss des Ergebnisabführungsvertrags. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten in Höhe von 3.220 TEUR (Vorjahr 2.772 TEUR) gegenüber Gesellschaftern aus der Ergebnisabführung von 3.220 TEUR (Vorjahr 2.661 TEUR) dar; im Vorjahr waren zudem 111 TEUR aus sonstiger Verrechnung enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus Lieferungen und Leistungen. Die Vorjahr-Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit den ein Beteiligungsverhältnis besteht betrafen Lieferungen und Leistungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt EUR 37.019.240,02 (Vorjahr EUR 32.320.456,58):
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen periodenfremde Erträge enthalten; im Vorjahr sind periodenfremde Erträge von 651 TEUR aus der Auflösung von Rückstellungen angefallen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten, wie schon im Vorjahr, keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. 4. Einführung der Mindestbesteuerung Mit der Einführung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung in Deutschland, die auf einer OECD-Initiative basieren, soll eine effektive Mindeststeuer in Höhe von 15% weltweit sichergestellt werden. Für die Gesellschaft finden diese Regelungen ab dem Wirtschaftsjahr 2024 Anwendung, welches am 1.1.2024 beginnt; dementsprechend entsteht für das Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex, es werden aber derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft erwartet. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiterzahl Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 6 (Vorjahr 6) Auszubildende beschäftigt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Betriebsgrundstücke und -gebäude betreffen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Vorteil von langfristigem Miet- und Leasingverträgen liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr René Dreiser, Industriemeister Druck, Geschäftsführer, Köln Frau Hilde Maria W. van Moeseke, Kauffrau, Senior Vice President and General Manager Healthcare and Beauty (angestellt bei Graphic Packaging International, Belgien), Rumst/Belgien Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Ergebnisverwendung Das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von EUR 3.219.739,24 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 12. Dezember 2012 an die rlc Packaging GmbH, Hannover, abgeführt. 5. Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den Konzernabschluss aufstellt Die GPI Aachen GmbH ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Graphic Packaging Holding Company, Atlanta / Georgia, die den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten Kreis als auch für den größten Kreis der Unternehmen erstellt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss einbezogen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen sind ausschließlich mit in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehenden in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfolgt. Geschäfte mit nahestehenden Personen sind nicht erfolgt. Der Konzernabschluss der Graphic Packaging Holding Company wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden. 6. Nachtragsbericht In Bezug auf die zuvor dargestellten Sachverhalte zum Jahresergebnis 2023 sind uns keine Informationen bekannt geworden die eine Änderung der Darstellung erfordern.
Aachen, den 12. Juni 2024 René Dreiser, Geschäftsführer Hilde Maria W. van Moeseke, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GPI Aachen GmbH, Aachen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GPI Aachen GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GPI Aachen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 24. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer ppa. Larissa Lippold, Wirtschaftsprüferin |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen