ANNOVATIS Finanzberatung GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rico Jopp seit 19.5.2014 | Geschäftsführer |
René Sandig seit 19.5.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
René SandigPRO MIGA Projekt Management Investitions Gesellschaft mbH+1 | 36.65% |
| Name | Anteil |
|---|---|
IMMOTEWIST GmbH | 51.00% |
ACCURATA Vermögensentwicklung GmbHEigenbeteiligung | 12.35% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% | |
| 55.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnartplus GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht zum Jahresabschluss 2022Wesentliche Informationen Allgemeines Die Wohnartplus GmbH (im Folgenden "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Dresden. Sie wurde am 03.04.2014 gegründet und durchgängig vom Geschäftsführer Rico Jopp geführt. Der Mehrheitsgesellschafter hat sich seit Gründung nicht geändert. Lediglich der Minderheitsgesellschafter wechselte im Jahr 2016. Die Gesellschaft bilanziert nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB). Geschäftsmodell und Geschäftsverlauf in 2022 Gegenstand der Gesellschaft ist die Verwaltung des eigenen Vermögens, insbesondere der Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden, Geschäftsbeteiligungen sowie bei Grundstücken und Gebäuden deren Vermietung und Verpachtung. Zur Umsetzung des Geschäftszwecks wurden in den vergangenen Jahren verschiedene unbebaute und bebaute Grundstücke erworben, saniert bzw. neu hergestellt und anschließend wieder veräußert. Effizientes Immobilienmanagement erfordert ein besonderes Verständnis für die lokalen Märkte sowie ein sehr gut funktionierendes Netzwerk. Beide Voraussetzungen bringen der Geschäftsführer, Rico Jopp, und der Prokurist, René Sandig, in die Gesellschaft ein. Im Jahr 2022 hat die Wohnartplus GmbH ein Kleinobjekt in Bischofswerda veräußert. Als Bauträger wurde die Gesellschaft im Jahr 2022 mit den Objekten "Senftenberger Straße" in Dresden und "Lorenzgasse" in Meißen für einen insgesamt zweistelligen Millionenpreis tätig. Der Herstellungsbau des Objektes "Senftenberger Straße", der seit 2019 läuft, wurde im Jahr 2022 fertiggestellt. Die Wohnartplus GmbH wurde bisher lediglich im inländischen Immobilienmarkt tätig. Eine Geschäftstätigkeit im außerdeutschen Raum ist nicht vorgesehen. Die Gesellschaft übernimmt die Kerntätigkeit eines Bauträgers. Für die Vertriebstätigkeiten besteht eine Tochtergesellschaft. Außerdem wurde zur Verwirklichung eines weiteren Projektes in Meißen im Jahr 2021 eine weitere Tochtergesellschaft erworben. Dieses Projekt wurde über die Tochtergesellschaft im Jahr 2022 bauseits weitergeführt. Als Erwerber sind für den Bauträgerbereich insbesondere private Kunden zu benennen, welche die Objekte, insbesondere die Eigentumswohnungen, als Kapitalanlage erwerben. Die Gesellschaft legt für die Haltezeit der Immobilien Wert auf Verträge mit solventen Mietern. Der Geschäftsansatz ist nicht auf Portfoliowachstum ausgerichtet. Liegen Potentiale vor, werden diese vielmehr realisiert. Geschäftsergebnis Im Jahr 2022 setzte die Gesellschaft die Entwicklungsstrategie von Immobilien im heimischen Markt fort. Das Projekt "Senftenberger Straße" konnte mit einer zweistelligen Marge über dem Einkaufspreis veräußert werden. Der Umsatz konnte gegenüber dem Jahr 2021 zwar nicht erhöht werden, jedoch führte dies nicht zu einer Schwächung der Marktposition. Wesentliche Kennzahlen Für 2022 wurden folgende finanzielle Kennzahlen erreicht:
Wesentlichen Einfluss auf die finanzielle Kennzahl von 2022 hatte die Veräußerung des Objektes Senftenberger Straße. Bericht über Chancen und Risiken Im Jahr 2022 verengte sich der Markt für Baumaterial und Bauleistungen weiterhin enorm. Dennoch konnte die geplante Bautätigkeit der Projekte mit überschaubaren Verzögerungen bzw. übernehmbaren Preissteigerungen vorangetrieben werden. Die Schwankung der Einkaufspreise hatte direkten Einfluss auf das endgültige Rohergebnis, da insbesondere für die Bauträgertätigkeit die Veräußerungspreise bereits in notariellen Veräußerungsverträgen fixiert sind. Das Risiko von Preissteigerungen in diesem Bereich liegt ganz klar bei der Wohnartplus GmbH. Durch eine vorsichtige Kalkulation der Baupreise vor Festlegung der Veräußerungspreise konnte das Objekt Senftenberger Straße mit einem sehr positiven Ergebnis abschließen. Es wird für die Folgejahre mit einer weiteren Steigerung der Material- und Leistungspreise in der Baubranche gerechnet. Entscheidend für die Zukunft ist gleichwohl die Entwicklung des Zinsniveaus für Baukredite. Die weitere Entwicklung der Wohnartplus GmbH erfolgt weiterhin über die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft Wohnartplus Meißen GmbH. Darüber hinaus hat die Gesellschaft in ein neues Projekt in Dresden investiert. Hierbei handelt es sich um ein bereits bestehendes Gebäude, welches ebenfalls im Bauträgerbereich saniert und erweitert werden soll. Das Volumen liegt im zweistelligen Millionenbereich und wird aktuell bauseitig entwickelt. Die Realisierung wird im Jahr 2024 und 2025 erfolgen. Insofern erwarten wir zusammenfassend für das Geschäftsjahr 2023 eine rückläufige Umsatz- und Ertragsentwicklung. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind folgende wesentlichen bilanzbeeinflussende Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Nettovermögen, die Vermögenslage und die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft haben. Hinsichtlich des Ukrainekrieges stellen im Wesentlichen die Energiepreise den größten Unsicherheitsfaktor dar. Zement, Glas u.a., welche nur mit hohen Energiebedarf herzustellen sind, können nicht seriös kalkuliert werden. Zusätzlich kommt es auch hier zu Lieferschwierigkeiten bei Komponenten aus der Ukraine.
Dresden, 5. September 2023 Rico Jopp BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 HGB umschriebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen, insbesondere hinsichtlich der Anhangangaben, wurden teilweise in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Verwaltungsgemeinkosten und der Zinsen für Fremdkapital angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Abgrenzung latenter Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wie folgt: - Sachanlagen (passiv) Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30 %. Die Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,6 TEuro. Am Bilanzstichtag betrug der Saldo der passiven latenten Steuern 3,4 TEuro. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 6.608.993,06 Euro (Vorjahr: 2.200.076,39 Euro). Der Ausweis erfolgt in der Bilanz unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Abbruch- und nachträgliche Baukosten in Höhe von 1.058,1 TEuro enthalten. Verbindlichkeitenspiegel
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 5.006,88 Euro enthalten. Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst. Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Grundsteuernachzahlungen für die Jahre 2020 und 2021. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 83.440,94 Euro enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Kosten für die Begutachtung und die Nachbesserung von Schäden an bereits verkauften Objekten im Rahmen der Gewährleistungsverpflichtung. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Mietverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von jährlich 59,8 TEuro. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch: - Vermittlung von Objekten durch die Immotwist Vertriebs GmbH - Ausreichung von Darlehen an die Wohnartplus Meißen GmbH - Forderungsverzicht gegenüber der PRO MIGA Projekt Management Investitions GmbH Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 5.815.949,27 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags (2.125.979,18 Euro) ergibt sich ein Betrag von 7.941.928,45 Euro, der zu verwenden ist. Der Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung bisher nicht berücksichtigt sind, eingetreten. Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Krieges verweisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht.
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Dresden, 5. September 2023 Rico Jopp Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2023 festgestellt. Der BestätigungsvermerkAn die Wohnartplus GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wohnartplus GmbH, Dresden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wohnartplus GmbH, Dresden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 5. September 2023 Dr.
Heide & Noack PartGmbB
gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin |
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