Germania music GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Brok seit 29.4.2024 | Vorstandsmitglied |
Werner Krüger seit 5.3.2018 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GERMANIA Energy Holding AGBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023MuttergesellschaftMinderheitengesellschafter
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GERMANIA Energy Holding AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der GERMANIA Energy Holding AG, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GERMANIA Energy Holding AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 31. Juli 2024 Tobias Wagner, Wirtschaftsprüfer Sebastian Blandow, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der GERMANIA Energy Holding AG mit Sitz in Berlin, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 92813B, wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des AG- Gesetzes zu beachten. Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewährt. II. Konsolidierungskreis Angaben zu allen Konzernunternehmen Im Konzernabschluss wurden alle Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die Gesellschaft einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. In den Konzernabschluss wurden neben der GERMANIA Energy Holding AG als Muttergesellschaft folgende Unternehmen einbezogen:
Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Änderungen des Konsolidierungskreises zu verzeichnen. III. Konsolidierungsgrundsätze Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der GERMANIA Energy Holding AG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2023. 2. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. HGB sowie unter Beachtung des DRS23 nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Kontrollerwerbs. Für die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile wird ein Ausgleichposten für Anteile anderer Gesellschafter gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 HGB in Höhe ihres Eigenkapital ausgewiesen. 3. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Zeitpunkt der Erstkonsolidierung i. S. d. § 301 Abs. 2 HGB ist grundsätzlich der Zeitpunkt zu den das einzubeziehende Unternehmen ein Tochterunternehmen geworden ist. Die Erstkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Wertansätzen, die zum Zeitpunkt der Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss zugrunde zu legen waren. Darüber hinaus ergab sich aus der Erstkonsolidierung einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 81 ein passiver Unterschiedsbetrag. Aufgrund des Geschäftsmodells dieser Tochtergesellschaft resultiert der Unterschiedsbetrag aus der Antizipation künftig anfallender Verluste, die voraussichtlich innerhalb der dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung folgenden zwei Geschäftsjahre anfallen. In den Geschäftsjahren 2018 und 2019 wurden angefallene Verluste mit dem Unterschiedsbetrag verrechnet. Der Ausweis erfolgte in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Erträge aus Verlustübernahme". 4. Entkonsolidierung Ein Tochterunternehmen wird nicht länger im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen, wenn die Möglichkeit des beherrschenden Einflusses auf das Tochterunternehmen endet oder das Mutterunternehmen künftig von den Einbeziehungswahlrechten des § 296 HGB Gebrauch macht. In diesen Fällen ist das auf das Tochterunternehmen entfallende Reinvermögen zu Konzernbuchwerten bis zum Zeitpunkt des Kontrollverlusts fortzuschreiben und ein im Abgangszeitpunkt festgestellter Unterschiedsbetrag als Veräußerungsgewinn oder Veräußerungsverlust in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen zu erfassen. 5. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 7. Zwischenergebniseliminierung Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde verzichtet, da die Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen zu üblichen Marktbedingungen vorgenommen wurden und die Ermittlung der Wertansätze einen unverhältnismäßigen hohen Aufwand erfordern würde. IV. Grundsätze der Währungsumrechnung Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen und der Darstellungsgewährung des Mutterunternehmens aufgestellt. Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betreffenden Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Euro-Referenzkurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit Restlaufzeit von größer als einem Jahr werden unter Beachtung des Imparitäts- und Realisationsprinzips bewertet, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne hingegeben nicht ergebniswirksam berücksichtigt werden. Die Fremdwährungsforderungen- und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierung und Bewertung Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit am Bilanzstichtag keine niedrigeren Wiederbeschaffungspreise vorliegen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertberichtigungen wurden unter Berücksichtigung des wahrscheinlichen Ausfallrisikos in erforderlichem Maße vorgenommen. Der Ansatz der Flüssigen Mittel erfolgte zum Nominalwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerrechtlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so wird eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer in der Bilanz angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen sind mit dem Posten nach § 274 i. V. m. § 298 HGB zusammengefasst und werden unsaldiert ausgewiesen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt überwiegend mit einem kombinierten Ertragssteuersatz von 30,175%. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebener Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird grundsätzlich Gebrauch gemacht; war im abgelaufenen Geschäftsjahr jedoch nicht einschlägig. VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage zum Konzernanhang). 2. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage zum Konzernanhang). 3. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Kautionen, Steuerbeträge und Darlehen an den Vorstand erfasst. Die Beträge haben Forderungscharakter. 4. Flüssige Mittel Der Konzern kann von den flüssigen Mitteln über einen Betrag in Höhe von TEUR 2.097 (Vorjahr: TEUR 4.707) nicht frei verfügen. 5. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
6. Eigenkapital Die Entwicklung des Konzernbilanzgewinns zum 31. Dezember 2023 stellt sich wie folgt dar:
7. Angaben zu derivativen Finanzinstrumente Zur Begrenzung von Risiken USD-Wechselkursänderungen wurden Devisentermingeschäfte vereinbart, denen Grundgeschäfte mit vergleichbarem, gegenläufigem Risiko zugrunde liegen. Aufgrund der bestehenden Halteabsicht und des engen Sicherungszusammenhangs werden Lieferantenverbindlichkeiten mit den transaktionsbezogenen Derivaten nach Prüfung des "Critical-Terms-Match" (Kongruenz von Zinssatz, Volumen und Laufzeiten) als Bewertungseinheit nach der "Durchbuchungsmethode" zusammengefasst. Die angegebenen Marktwerte basieren aus der Stichtagsbewertung zum Devisenmittelkurs der jeweils eingegangenen Verpflichtung. Offene Transaktionen bestanden zum Abschlussstichtag nicht. 8. Angaben zu den Verbindlichkeiten und den Sicherungsrechten Die Restlaufzeit sämtlicher Verbindlichkeiten beträgt weniger als ein Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Zum 31. Dezember 2023 bestehen zwei Aval-Rahmenkreditverträge über TEUR 5.000 und über TEUR 6.500, von denen TEUR 5.000 in Anspruch genommen wurden. 9. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 3.711 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Restlaufzeiten betragen:
Ferner besteht eine Mindestabnahmeverpflichtung aus einjährigem Liefervertrag mit einem Öllieferanten. 10. Latente Steuern Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden keine Ansatz- und/oder Bewertungsunterschiede, mit denen eine Bilanzierung latenter Steuern verbunden gewesen wäre. Die Bewertung latenter Steuern erfolgt grundsätzlich mit einem Steuersatz in Höhe von 30,175 %. Dieser entspricht dem jeweiligen unternehmensindividuellen Steuersatz. VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden wie folgt aufgegliedert:
2. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge von TEUR 762 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. 3. Erläuterungen der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 514) enthalten, die im Vorjahr auf Nachberechnungen entfielen und im Materialaufwand ausgewiesen wurden. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen mit TEUR 348 (Vorjahr: TEUR 2.674) Ertragssteuerbelastungen des laufenden Geschäftsjahres und mit TEUR 0 TEUR (Vorjahr: TEUR 0) einen periodenfremden Steueraufwand. Ferner sind latente Steuererträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 174) aus der Auflösung aktiver latenter Steuern infolge der Verlustvortragsnutzung enthalten. 5. Effekte aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.702 (Vorjahr: TEUR 1.602) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 951 (Vorjahr: TEUR 1.220) enthalten. VIII. Sonstige Angaben 1. Namen des Vorstands Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Werner Krüger, Kaufmann, Berlin 2. Vergütungen des Vorstands Die Gesellschaft nimmt die Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, nach welcher die Angabe zur Vergütung des Vorstands dann unterbleiben kann, wenn unmittelbar aus der Angabe auf Bezüge des Einzelnen geschlossen werden kann. Da nur ein Vorstand der Muttergesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr Bezüge erhalten hat, wird diese Regelung in Anspruch genommen. 3. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Vorstände Zu Gunsten des Vorstands, Herrn Werner Krüger, wurden Kredite in Höhe von TEUR 0,2 (Vorjahr: TEUR 41) vergeben. Die Kredite werden mit 3 % verzinst. Die Laufzeit ist unbefristet. 4. Zusammensetzung des Aufsichtsrates Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Rosemarie Adsan, Diplom Kauffrau, Berlin, Vorsitzende des Aufsichtsrates Myriam Thobe, Steuerberaterin, Berlin Dr. Kay Wagner, Rechtsanwalt, Berlin Die Mitglieder des Aufsichtsrates hatten keine weiteren Aufsichtsrats- oder Beiratsmandate inne. Eine Vergütung wurde nicht gezahlt. 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im laufenden Geschäftsjahr führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch:
6. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 48 und gliedert sich wie folgt:
7. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 25 (i. Vj. 24). 8. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag betreffen die Berufung von Stefan Brok als neues Mitglied des Vorstands. Die Registereintragung beim Amtsgericht erfolgte am 29.04.2024. 10. Schlusserklärung zum Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 AktG Ich erkläre, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und anderen Maßnahmen nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden ist.
Berlin, den 31. Juli 2024 Werner Krüger Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell Die Germania Energy Holding AG mit Sitz in Berlin wurde 1993 gegründet und ist aus der ODIN Mineralöl AG hervorgegangen. Im Rahmen einer strukturellen Neuordnung am 31. Dezember 2017 hat die GERMANIA Energy Holding AG als Konzernmutter die Verwaltungsaufgaben der untergeordneten Gesellschaften der Germania Gruppe als Holding übernommen. Die Germania Petrol GmbH mit Sitz in Berlin wurde 1991 gegründet und ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Konzernmutter, deren Gesellschaftszweck im Betrieb und der Verwaltung von Tankstellen sowie dem Handel mit Mineralölen und artverwandten Produkten liegt. Der Fokus der Germania Petrol GmbH liegt im Wesentlichen auf dem Großhandel mit Kraftstoffen. Die SUN Petrol Oelhandels GmbH mit Sitz in Berlin wurde 2000 gegründet und ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Germania Petrol GmbH. Der Gesellschaftszweck der Sun Petrol ist der Betrieb von eigenen Tankstellen, die in Berlin liegen. Für die Tankstellen bestehen langfristige Mietverträge mit der Germania Petrol GmbH. Die SUN Petrol pachtet die Tankstellen von der Germania Petrol GmbH und betreibt sie in Eigenregie. Zum Geschäftsjahresende bestanden weiterhin noch 2 Tankstellen. Die Tochtergesellschaft der Germania Petrol GmbH, die Germania Trade GmbH in Sundern wurde bereits zum 1. Januar 2021 entkonsolidiert. 2. Forschung und Entwicklung Eigene Forschungs- oder Entwicklungstätigkeiten wurden aufgrund der klaren Konzentration auf den Handel nicht entfaltet. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das gesamtwirtschaftliche Umfeld hat sich im Jahr 2023 deutlich negativ verändert. Im Gegensatz zu den Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute Anfang des Jahres ist die deutsche Wirtschaft in eine Rezession geschlittert. Dies konnte durch die Mineralölwirtschaft sehr zeitig prognostiziert werden, da die Absätze an den LKW-Tankstellen deutlich zurückgingen. Dies ist immer ein wesentlicher Indikator für wirtschaftliche Probleme des Landes, da mangelnder Transport auch mangelnde Wirtschaftsleistung bedeutet. Insbesondere die hohen Energiepreise machten der deutschen Wirtschaft erheblich zu schaffen. Erst in 2023 machten sich auch die viel zu teuer im Jahr 2022 erworbenen Gaspreise bemerkbar. Der Absatz von Mineralölprodukten sank in Deutschland um fast 5% auf unter 40 Mio. t. Das Bruttoinlandsprodukt stieg in Deutschland um ca. 250 Mrd. €, was allerdings ausschließlich auf die starke Inflation zurückzuführen ist. Preisbereinigt sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% und auch die Wirtschaftsleistung sank um 0,1%. Im Ölhandel war 2023 das einschneidende Ereignis die Durchsetzung der Handelssanktionen gegen Russland. Ab dem 5. Februar 2023 durfte kein Mineralölprodukt aus Russland mehr nach Deutschland importiert werden. Dies führte zu erheblichen Verwerfungen in der Versorgung des deutschen Marktes. Aufgrund der gesunkenen Wirtschaftskraft und der damit verbundenen gesunkenen Mineralölabsätzen, sind auch die Importmengen von Dieselkraftstoff nach Deutschland erheblich gesunken bei stark gestiegenen Prämien auf Importware. So wurden in der Spitze Prämien auf den regulären Plattspreis von über 30 USD/t gezahlt. Die Verfügbarkeit von Importware war zeitlich auch sehr eingeschränkt. Der durchschnittliche Öleinfuhrpreis ist im Jahresschnitt 2023 um ca. 13% gegenüber 2022 gesunken. Dies hatte sowohl Ursache im gestiegenen Eurokurs gegenüber dem US-Dollar (von 1,05 in 2022 auf 1,08 in 2023) als auch im teilweisen stark gefallenen Ölpreis. Während der durchschnittliche Börsenpreis für ULSD in 2022 noch bei ca. 1.070 $/t lag, ist er in 2023 durchschnittlich auf ca. 840 $/t gesunken. Dabei hatten wir die höchsten Werte im September (im Durchschnitt 992 $/t) und die niedrigsten im Mai. Die höchste Notierung wurde am 23. Januar 2023 mit 1.030,75 $/t festgestellt. Die niedrigste Notierung wurde am 03. Mai 2023 mit 649,50 $/t festgestellt. Im vergangenen Jahr gab es keine herausragenden Ereignisse, die den deutschen Mineralölmarkt nachhaltig beeinflusst haben (Niedrigwasser, Raffinerieausfälle). Aber auf dem Biodieselmarkt, der durch die Beimischungspflicht Einfluss auf den Mineralölmarkt hat, gab es einige Turbulenzen. Bedingt durch politische Freigaben für sogenannte fortschrittliche Biokraftstoffe, die für die Treibhausgasreduzierung doppelt angerechnet werden konnten, entwickelte sich ein ausuferndes Importgeschäft in die EU aus China. Deutsche Biodieselanlagen sind nur bedingt in der Lage, diese Biokraftstoffe herzustellen mangels Rohstoffe und Produktionsprozessen. Da die chinesische Regierung Kontrollen seitens der EU nicht zuließ und die Politik trotz dessen den Zustrom dieser sehr zweifelhaften Biokraftstoffe nicht verhinderte, gab es eine Verwerfung auf dem Biodiesel- und Quotenmarkt. Im Raum steht der Vorwurf, dass diese Kraftstoffe verbotenerweise aus Palmöl hergestellt wurden, was durch mangelnde Kontrollmöglichkeiten aber weder bewiesen noch ausgeschlossen werden konnte. Im Ergebnis haben deutsche Biodieselproduzenten eines der schwierigsten Jahre ihrer Geschichte hinter sich. Auch die Germania Petrol musste sich diesen Erfordernissen anpassen und hat die Versorgung mit Biokraftstoffen hauptsächlich auf Importware aus Rotterdam umgestellt, um weiter im deutschen Markt wettbewerbsfähig zu sein. Die Germania Petrol GmbH betreibt das Tankstellengeschäft als Zwischenlieferant für ihre Tochtergesellschaft Sun Petrol und gibt die Einkaufspreise mit einem geringen Aufschlag für Verwaltungskosten weiter. 2. Geschäftsverlauf Die wirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen haben den Geschäftsverlauf unseres Unternehmens wesentlich geprägt. Der Umsatz des Unternehmens sank um 47% auf TEUR 663.494. Grund hierfür waren die gesunkenen Preise, eine Verschiebung des Absatzes in einen größeren Anteil unversteuerter Ware und stark reduzierte Absätze durch Veränderung der Versorgungssituation und durch rezessionsbedingte Effekte. Außerdem muss noch einmal betont werden, dass das Jahr 2022 ein für Mineralölhändler außergewöhnliches Jahr war, da durch den Gasmangel wesentlich mehr Energie durch Öl erzeugt wurde. Der Konzernüberschuss reduzierte sich auf TEUR 1.686. Damit wurde aber unser wesentlichster finanzieller Leistungsindikator (Jahresüberschuss) in seinen Prognosen überschritten. Der Geschäftsverlauf hat insgesamt die Erwartungen und Planungen trotz der widrigen Umstände übertroffen und ist daher aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend. Unsere finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Der Geschäftsverlauf in den einzelnen Bereichen stellte sich wie folgt dar: a. Beschaffung Unser wesentlichstes Tochterunternehmen hat in 2023 sich auf der Importseite hauptsächlich durch Glencore London und die Firma Hoyer aus Visselhövede versorgen lassen. Erstmalig wurde aus preislichen Gründen kein Termvertrag mit der Total Deutschland abgeschlossen. Die Hauptlieferanten aus 2022 (CES und Tatneft) sind aus bereits genannten Gründen als Lieferanten ausgefallen. Die Versorgung von Hamburg erfolgte überwiegend durch Teilcargos und Umschreibungen. Unser Vorhaben, auch über den Februar 2023 komplette Schiffsladungen zu importieren, ist leider nicht aufgegangen. Deshalb war die Kostenbelastung in EVOS wesentlich höher als notwendig. Dies wurde für 2024 korrigiert. Wie bereits beschrieben, haben wir die Beschaffung von Biokraftstoffen in 2023 hauptsächlich auf den Import aus ARA umgestellt und mit internationalen Lieferanten gearbeitet. In diesem Bereich waren vor allem Biogra Dubai und Glencore London die Hauptlieferanten. Für die Erfüllung der 8%igen CO 2 -Einsparungsverpflichtung wurden diverse Biokraftstoffquotenverträge geschlossen und Rückstellungen gebildet, die im 1.+2. Quartal 2024 verbraucht werden. b. Investitionen Im Berichtsjahr haben keine Investitionen in das Hauptgeschäftsfeld stattgefunden. Im Bereich des Tankstellengeschäfts wurden TEUR 4 in Shopeinrichtungen investiert. c. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Ab 30.04.2019 wurde ein unbefristeter Avalkreditvertrag zur Stellung von Bürgschaften/Garantien im Rahmen von Lieferantenverbindlichkeiten abgeschlossen, der am 04.05.2020 und nochmals am 22.01.2021 erhöht wurde. Ab 21.08.2020 wurde ein weiterer unbefristeter Kreditrahmenvertrag für die Herauslage von Avalen in EUR und USD abgeschlossen. Zur Absicherung gegen Wechselkursrisiken aus Fremdwährungstransaktionen wurden transaktionsbezogene Devisenterminkontrakte abgeschlossen. d. Umweltschutz Der Umweltschutz unseres Unternehmens dient der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Auflagen sowie Einsparung von Ressourcen und damit Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Haftungsverfahren oder Schadensersatzansprüche für selbstverschuldete Umweltschäden sind nicht zu erwarten. 3. Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage (Wirtschaftliche Lage) a. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote ist auf Grund der niedrigeren Bilanzsumme um 20,35 %-Punkte auf 38,06 % gestiegen. Die Bilanzsumme (TEUR 43.401) ist um 48,18 % niedriger als im Vorjahr. Hauptursächlich ist der mengen- und preisbedingte Abbau von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nehmen einen Anteil von 31,68 % (im Vorjahr: 52,77 %) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einen Anteil von 29,47 % (im Vorjahr: 52,65 %) im Verhältnis zur Bilanzsumme ein. Die Vorräte von TEUR 3.383 beinhalten Waren für kurzfristige Lieferungen und liegen niedriger als im Vorjahr (TEUR 9.718). Die Reduzierung der sonstigen Rückstellungen von TEUR 22.987 auf TEUR 13.344 resultiert überwiegend aus geringeren Absatzmengen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen branchentypische Verpflichtungen, deren Erfüllung noch aussteht (bspw. CO 2 -Abgaben und die Erfüllung der Bioquote). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 31.312. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind unter Anderem erhaltene Kautionen in Höhe von TEUR 29, kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 658 sowie Steuerzahlungen in Höhe von TEUR 38 enthalten. b. Ertragslage Das Konzernergebnis hat sich von TEUR 6.245 im Vorjahr auf einen Konzernjahresüberschuss von TEUR 1.686 reduziert. Das Ergebnis war wesentlich geprägt von Wechselkurseffekten. Die Umsatzerlöse reduzierten sich von TEUR 1.257.904 auf TEUR 663.494 und somit um 47,25 %. Dies ist hauptsächlich auf dem reduzierten Absatz zurückzuführen. Auch die Entwicklung des USD hat sich wesentlich auf die Veränderung der Umsatzerlöse ausgewirkt, da die Preisbildung in der Regel auf Basis von USD-Rohstoffpreisnotierungen erfolgt. Der genaue Effekt ist allerdings schwer quantifizierbar. Der Auslandsanteil an Umsatzerlösen lag mit 9,82% leicht unter dem Vorjahr (10,4%). Die Umsatzerlöse entfallen zu rund 97,0 % auf den Handelsbereich. Der übrige Anteil entfällt auf das Tankstellengeschäft und sonstige Pachteinnahmen. Die Erlöse aus dem Tankstellenbetrieb einschließlich Nebengeschäfte erhöhten sich um 0,73 % auf TEUR 19.656. Der Materialaufwand reduzierte sich korrespondierend zur Umsatzentwicklung von TEUR 1.243.825 auf TEUR 658.052. Die hieraus ableitbare Rohertragsmarge verschlechterte sich von 1,1% auf 0,82 %. Die Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt um TEUR 760 auf TEUR 6.145 reduziert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus den erhöhten Personalaufwendungen um TEUR 166 auf TEUR 2.188. Diese Erhöhung wurde durch um TEUR 274 geringere übrige sonstige betriebliche Aufwendungen kompensiert. Aus den o.g. Veränderungen ergibt sich eine Verschlechterung des Ergebnisses vor Ertragsteuern um TEUR 7.056 auf TEUR 2.039. Das Finanzergebnis verbesserte sich um TEUR 382 auf TEUR 419. c. Finanzlage Der Finanzmittelfonds, bestehend aus liquiden Mitteln, hat sich zum Stichtag um TEUR 1.589 auf TEUR 19.956 reduziert. Der Konzern kann von den Flüssigen Mitteln über einen Betrag in Höhe von TEUR 2.097 nicht frei verfügen. Zusammenfassend wird die wirtschaftliche Lage und deren Entwicklung des gesamten Konzerns als weiterhin stabil bewertet. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Nach einer Pressemitteilung vom 06. März 2024 des ifo Instituts wirkt die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 wie gelähmt. Die immer noch erhöhte Inflation dämpft weiterhin die Konsumnachfrage der privaten Haushalte. Zudem verschärft das gestiegene Zinsniveau die Finanzierungsbedingungen und führt zu einem Rückgang der Investitionen. Die EZB erhöhte beginnend mit dem Jahr 2022 schrittweise (zuletzt am 20. September 2023) den Leitzins auf 4,50%. Kapitalmarktteilnehmer erwarten aufgrund der Abkühlung des Wachstums der Verbraucherpreise in Richtung der Zielinflationsrate von 2% erste Zinssenkungsschritte. Ein erster Schritt erfolgte am 12. Juni 2024 in Höhe von 25 Basispunkten auf 4,25%. In einer am 3. Juli 2024 veröffentlichten Pressemitteilung erwartet dasifo Institut für 2024 ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,4% und für das Jahr 2025 ein Wachstum von 1,5%. Der Anstieg des Verbraucherpreisindex soll sich nach einer Pressemitteilung vom 20. Juni 2024 für 2024 durchschnittlich auf 2,2% belaufen und in 2025 auf 1,7% normalisieren. Das Jahr 2024 wird ähnlich dem vorherigen Jahr ein schwieriges Jahr für Mineralölimporteure werden, da die Absatzprognosen aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen eher noch schlechter als in 2023 sind. Die Germania Petrol ist gut auf das bevorstehende Jahr 2024 vorbereitet und hat wesentliche Mengen in Term Verträgen sowohl auf der Kauf- als auch auf der Verkaufsseite platziert. Aus dieser soliden Basis heraus werden wir unser Handelsgeschäft im Tankwagenbereich weiter ausbauen und nach Möglichkeit weitere Umschlagsverträge in Tanklägern abschließen. Eine personelle Aufstockung des Handelsteams ist geplant. Für die Versorgung wurden Term Verträge mit Glencore London, sowie der Holborn Raffinerie und Total abgeschlossen. Diese Verträge bilden eine solide Basis für unser Handelsgeschäft. Eine Prognose für ein Jahresergebnis ist wiederum schwierig, aber auch für 2024 ist ein positiver siebenstelliger Betrag avisiert. Mit Blick auf unsere Leistungsindikatoren erwarten wir für das folgende Geschäftsjahr Folgendes:
Im Geschäftsjahr 2024 werden sich die Konzernaktivitäten fast ausschließlich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Die Sun Petrol Oelhandels GmbH betreibt weiterhin die von Germania Petrol gepachteten Tankstellen und trägt damit positive Ergebnisbeiträge zum Konzern bei. 2. Gemeinsamer Chancen- und Risikobericht Als mittelständisches inhabergeführtes Unternehmen blicken wir auf langjährige Markt- und Branchenerfahrung zurück. Durch flache Hierarchien, gewachsene unternehmensinterne Abläufe sowie langjährigen Lieferanten- und Dienstleisterbeziehungen können wir flexibel auf Veränderungen reagieren und dadurch Marktchancen realisieren. In einer effizienten Logistikabwicklung unser Beschaffungs-, Lager- und Absatztransaktionen sehen wir auch künftig weiterhin Chancen unsere Wettbewerbspositionen zu bewahren. Im Rahmen unseres Risikomanagements überwachen wir in einem engen zeitlichen Rahmen Unternehmensrisiken. Als Risikogruppe wurden die Risiken der Wechselkurs- und Produktenpreisentwicklung identifiziert. Die Unsicherheiten im Bereich der Produktenpreis- sowie Wechselkursentwicklung werden durch die Minimierung der Lagerbestände und gleichlautenden Durchschnittspreisvereinbarungen sowie gleichlautenden Währungen auf der Ein- und Verkaufsseite so weit als möglich reduziert. Darüber hinaus wird zur Verringerung von Risiken mit den Lieferanten und Kunden die Abnahme von branchenüblichen Mindestmengen vereinbart. Zur Absicherung gegen Wechselkursschwankungen werden transaktionsbezogene Devisenterminkontrakte eingesetzt. Da sich diese auf feststehende und auf USD lautende Grundgeschäfte beziehen und es sich hierbei um effektive Sicherungsgeschäfte handelt, wird das Risiko aus dem Abschluss von Derivaten selbst als gering eingeschätzt. Durch die Ausweitung des Lieferanten- und Kundenportfolios werden Ausfallrisiken grundsätzlich reduziert. Finanzausfallrisiken werden durch Bankbürgschaften / Letter of Credits, Vorkassenleistung der Kunden sowie der Zusammenarbeit mit Coface als Kreditversicherer minimiert bzw. vermieden. Bei den Lieferanten wird die Zusammenarbeit mit internationalen Produzenten sowie großen, international tätigen Handelshäusern zur Absicherung der Versorgung ausgebaut. Eine weitergehende Diversifikation wird insbesondere aufgrund des Importembargos für russische Produktionen erforderlich, da die daraus resultierenden Folgen bislang nicht vollumfänglich bewertbar sind. Das Hauptrisiko für das Ergebnis der Sun Petrol liegt in der Entwicklung der Tankstellenmargen in Berlin.
Berlin, den 31. Juli 2024 Germania Energy Holding AG Werner Krüger |
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