UNEX-METALL GmbHLiquidiert

96173 Oberhaid, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 2009
Eingetragen
17.4.1991
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Der Werkzeug- und Maschinenbau, die Herstellung und der Vertrieb von technischen Spezial- und Massenartikeln, insbesondere aus Metall, ebenso die Durchführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte oder Handlungen, soweit sie zur Erreichung des Gesellschaftszweckes dienlich erscheinen oder die Unternehmung der Gesellschaft zu fördern geeignet sind. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art zu erwerben, zu pachten oder sich an solchen zu beteiligen und deren Geschäftsführung und Vertretung zu übernehmen oder auch ihr eigenes Unternehmen zu verpachten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

27.500 DM
55.00%
17.500 DM
35.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

UNEX-METALL GmbH

Oberhaid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2010 bis zum 31.03.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010/2011

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Im Zeitraum des Geschäftsberichts zeigte sich die globale als auch die deutsche Wirtschaft aufgrund der vorgehenden Ereignisse der Währungs- und Finanzkrise deutlich geschwächt. Die Auftragseingänge über alle Branchen unserer Geschäftsfelder verharrten auf niedrigem Niveau. Das Exportgeschäft unserer Abnehmer konnte an die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre ebenfalls nicht mehr anknüpfen und verharrte im Berichtszeitraum auf deutlich niedrigerem Niveau.

1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres konnte an das Vorjahr anschließen und erhöhte sich von T€ 7.090 um T€ 562,5 auf T€ 7.652,5. Der Exportanteil beträgt rd. 3,5% (Vj. 6,3 %). Auch die Strategie in unserem Kerngeschäftsfeld "Maschinenbau" auf verschiedene Branchen zu setzen, führte zur Kompensation von Umsatzrückgängen anderer Geschäftsfelder. Die Auftragslage konnte auf Vorjahresniveau gehalten werde. Im Berichtszeitraum gelang es jedoch der Geschäftsleitung nicht, die im Rahmen der Währungs- und Finanzkrise - als Zugeständnisse an die Kunden - gewährten Preisnachlässe wieder zurückzunehmen. Weitere, bereits im vergangenen Jahr eingeleitete Maßnahmen haben zu einer Stabilität des Umsatzes beigetragen.

1.3. Produktion

Im Geschäftsbereich Sicherheitsschlauchschelle fertigen wir Schlauch- Stutzenverbindungen für anspruchsvolle industrielle Einsatzgebiete. Diese Sicherheitsschlauchschellen werden in unterschiedlichen Qualitäten als auch kundenspezifisch hergestellt. Der Absatz der Produkte erfolgt international ausgehend vom Teilbetriebsstandort Walsdorf.

Im Geschäftsfeld Deckenschienensysteme fertigen wir Führungsschienensysteme für die Medizintechnik. Diese werden als Komplettbaugruppe inkl. aller erforderlichen Verbindungsteile hergestellt und geliefert. Im Berichtszeitraum erfolgte die Verlagerung einer Artikelgruppe durch den Auftraggeber in das Ausland, was zu einer Verringerung der Geschäftsfeldmarge führte.

Im Geschäftsbereich Maschinenbau fertigen wir nach Kundenwünschen Komponenten für die Branchen Rettungstechnik, Desaster Management, Wellrohrherstellung, Verpackungsindustrie (Lebensmittel), Reisemobilindustrie, Rüstungsindustrie, Werkzeugmaschinenbau, Automatisierungstechnik sowie der Medizintechnik. Darüber hinaus bieten wir den Kunden auch die Konstruktion und Montage von Komplettbaugruppen. Insbesondere in der Konstruktion von fertigungs- und kostengerechten Komplettbaugruppen sehen wir uns gesteigerten Kundenanforderungen auf einem nach unten angepassten Preisniveau gegenüber stehen.

Die Umsatzerlöse dieses Geschäftsfeldes werden vorwiegend mit Stammkunden getätigt. In den Branchen Rettungstechnik, Desaster Management, Reisemobilherstellern sowie der Verpackung von Wurstwaren beliefern wir ausschließlich Marktführer.

Die Auslastung der Gesamtkapazitäten war im Berichtszeitraum schwankend. Die saisonalen Schwankungen im Geschäftsfeld Sicherheitsschlauchschelle der vergangenen Jahre sind nicht mehr so ausgeprägt. Den gestiegenen Anforderungen der Kunden in Bezug auf kürzeste Konstruktions- und Fertigungszeiten (insbesondere in den Bereichen Rettungs- und Desaster Management) begegnen wir durch eine verbesserte Mitarbeiterflexibilität. Weiterhin unterhalten wir Jahresarbeitszeitkonten.

Um die hohe Qualität unserer Produkte zu gewährleisten, verfügen wir über das Gütesiegel: DIN EN ISO 9001:2000 durch den TÜV Rheinland. Dieses Zertifikat wurde im Berichtsjahr erneut erfolgreich einem Reaudit unterzogen.

1.4. Beschaffung

Die Beschaffung der Materialien und Komponenten für das Geschäftsfeld Sicherheitsschlauchschelle kann aufgrund der kurzen Lieferdauer nicht auftragsbezogen erfolgen. Hier arbeiten wir mit einem straffen Lagerbestandsmanagement als auch mit Konsignationslagern.

Die Beschaffung der Materialien und Komponenten für das Geschäftsfeld Schiene erfolgt zu rund 80% über Konsignationslager. Die restlichen 20% werden über Lagerbestandsreichweiten disponiert.

Die Beschaffung im Geschäftsfeld Maschinenbau erfolgt vorwiegend auftragsbezogen. Durch die stark schwankenden Rohstoffpreise müssen wir dennoch Lagerhaltungen in Kauf nehmen um einen möglichst günstigen Einstandspreis zu erzielen.

Das Beschaffungs- und Bestandsmanagement erfolgt mittels eines Warenwirtschaftssystems INFOR. Obwohl wir über einen festen Stamm von Lieferanten verfügen, existieren keine Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Lieferanten. Beschaffungsengpässe im Rohstoffsektor waren entgegen dem Jahresbeginn weniger spürbar. Auch zeigte sich eine Verbesserung der Verfügbarkeit bei Standartabmessungen sowie ein leichter Preisverfall.

1.5. Investitionen

In 2010/2011 wurden Investitionen in Höhe von T€ 297 - im Wesentlichen Ersatzinvestitionen - getätigt. Wir verfügen damit über zeitgerechte Produktionsanlagen und decken ein weitaus breiteres Fertigungs- und Lieferspektrum gegenüber potentiellen Mitbewerbern ab. Für die nächsten Jahre sind - neben Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen - keine weiteren Investitionen geplant.

1.6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Finanzierungen erfolgten, wie bereits in der Vergangenheit fristenkongruent anhand langfristiger Darlehen, öffentlicher Zuschüsse, geförderten Darlehen der Bayrischen Staatsregierung, dem Bund und der EU, sowie aus dem Cashflow.

1.7. Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt waren einschließlich Geschäftsleitung 106 Mitarbeiter (Vj. 116) beschäftigt, davon 14 Auszubildende (Vj. 14), Geschäftsleitung 3 Mitarbeiter (Vj. 3) und übrige 89 (Vj. 99). Ausgebildet wurden die Berufe Industriekauffrau, Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Fräsen und Industriemechaniker Fachrichtung Geräte- und Feinwerkmechanik.

Die Altersstruktur ist gut gemischt. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 40 Jahren.

Die Entlohnung unserer Mitarbeiter erfolgt leistungsorientiert. Dazu werden neben dem Grundlohn leistungsabhängige Zuschläge (PBPS) gezahlt. Die Entlohnung der mittleren Führungsebene beinhaltet ebenfalls eine leistungsorientierte Komponente anhand von nichtfinanziellen Zielen sowie dem "EBT". Die Zielvereinbarungen werden dabei nach Erfüllungsgrad geleistet.

1.8. Umweltbelange

Umweltschutzbedingungen kommen wir durch einen geschlossenen Wärme- und Entsorgungskreislauf nach. Staubintensive Produktionen finden in separaten Bearbeitungsplätzen verbunden mit entsprechenden Filtersystemen statt. Die Entsorgung von Reststoffen erfolgt nach gesetzlichen Vorschriften. Wertstoffe werden der Wiederverwertung zugeführt.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Vom Gesamtvermögen in Höhe von T€ 7.489 (Vj. T€ 7.413) entfallen T€ 4.325 (Vj. T€ 4.565) auf das Anlagevermögen, was einer Anlagenintensität von 57,8 % (Vj. 61,6%) entspricht.

Die Höhe des Eigenkapitals beträgt T€ 1.022 (Vj. T€ 1.464), was bei einem Gesamtkapital von T€ 7.489 (Vj. T€ 7.413) einer Eigenkapitalquote von 13,6% (Vj. 19,8 %) entspricht. Der Verschuldungskoeffizient (Relation von Eigenkapital zu Fremdkapital) hat sich auf 15,8 % verschlechtert (Vj. 24,6 %).

2.2. Finanzlage

Die Anlagendeckung (Eigenkapital in Relation zum Anlagevermögen) beträgt 23,6 % (Vj. 32,1 %).

Die Entwicklung der Finanzlage ergibt sich aus den nachfolgend dargestellten Kennzahlen:

2010/2011 2009/2010
T€ T€
Jahresergebnis - 450 + 50
Zuschreibungen Anlagevermögen - 15 0
Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens + 512 + 670
Cashflow 47 720
Liquidität 1. Grades 5,4 % (Vj. 5,0 %)
Liquidität 2. Grades 35,3 % (Vj. 36,9 %)

Der deutlich verminderte Cash Flow führte zu einer dauerhaften Anspannung der Liquiditätssituation mit der Folge der völligen Inanspruchnahme der Kreditlinien.

2.3. Ertragslage

Das Jahresergebnis verschlechterte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr um T€ 500; der Jahresfehlbetrag zum 31.03.2011 beträgt T€ 450, während im Vorjahr ein Jahresüberschuss mit T€ 50 erwirtschaftet wurde.

Wesentliche Ursache der verschlechterten Ertragslage ist ein um 23 % gestiegener Materialaufwand. Trotz einer Reduzierung des Personalaufwandes um 3,2 % aufgrund von Kurzarbeit und einer Abschreibungsreduzierung um 23,6 % hat sich das Betriebsergebnis um T€ 597 verschlechtert. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der Finanzierung der Investitionen des Vorjahres und dem gesteigerten Liquiditätsbedarf um T€ 20 verschlechtert. Der krankheitsbedingte dauerhafte Ausfall des Prokuristen der UNEX-METALL GmbH, Herrn Jörg Müller-Neuhaus hat in erheblichem Maße zum Ergebniseinbruch - neben signifikanten Managementfehlern - beigetragen.

Aufgrund des Jahresfehlbetrages sind die Renditekennzahlen im Berichtsjahr negativ.

Die Geschäftsentwicklung 2010/2011 wirkte sich deutlich negativ auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus.

3. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

3.1. Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Zu den Risiken und dem Risikomanagement in Bezug auf die verwendeten originären Finanzinstrumente ist Folgendes zu berichten:

a)

Für Kundenforderungen besteht grundsätzlich ein Ausfallrisiko. Dieses erachten wir jedoch aufgrund des heterogenen Kundenportfolios als auch in Folge eines intakten Forderungsmanagements als gering. Im Berichtsjahr hatten wir Forderungsausfälle nach Verrechnung mit gebildeten Wertberichtigungen in Höhe von T€ 26 zu verzeichnen. Die Risikovorsorge hinsichtlich künftiger Forderungsausfälle hat das Ergebnis des Berichtsjahres mit T€ 46 belastet.

b)

Zur Sicherung von Liquiditätsschwankungen ist es wie in jedem mittelständischen Unternehmen von Bedeutung, dass die Kreditgeber auch in Ansehung verschärfter Bonitätsanforderungen durch Basel II sowie der aktuellen Finanzmarktkrise weiterhin ihre Engagements aufrechterhalten. Durch unser effizientes Cash-Management war es im Berichtsjahr trotz der finanziellen Engpässe möglich, innerhalb der bestehenden Linien zu agieren.

c)

Zur Minderung des Preisänderungsrisikos im Beschaffungsbereich sind für wesentliche Rohstoffe längere Lagerreichweiten vorhanden, die den Bedarf für maximal 6 Monate umfassen. Der Volatilität von Beschaffungspreisen bei speziellen Rohstoffen wird in der Regel durch Materialpreisanpassungen Rechnung getragen.

d)

Der Zuschussantrag an die Regierung von Oberfranken im Rahmen des Hallenneubaus und Investitionen in Maschinen und Anlagen wurde negativ beschieden.

Weitere wesentliche Risiken im Bezug auf die originären Finanzinstrumente der Gesellschaft bestehen nicht.

3.2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Aufgrund des krankheitsbedingten Ausscheidens von Herrn Jörg Müller-Neuhaus als Prokurist wurde die operative Geschäftsleitung erneut auf Herrn Werner Müller-Neuhaus temporär übertragen.

Zur Sicherstellung der Zahlungsbereitschaft wurde nicht betriebsnotwendiges Grundvermögen im zweiten Quartal 2011 veräußert.

4. Voraussichtliche Entwicklung/Chancen/Risiken

Zur Sicherstellung und Optimierung der Qualität wurde bereits im Jahre 2005 ein Qualitätsmanagement-System nach EN ISO 9001:2008 eingeführt. Die Gültigkeit der Zertifizierung wurde am 28.01.2010 bis zum 21.12.2011 durch den TÜV Rheinland verlängert. In regelmäßigen Gesprächen mit den leitenden Mitarbeitern des Vertriebs, der Arbeitsvorbereitung und des Einkaufs als auch der Konstruktion werden Chancen und Risiken der weiteren Geschäftsentwicklung erörtert und besprochen. Die Ergebnisse dieser Gespräche finden Ihren Niederschlag in der Unternehmensplanung.

Aufgrund des krankheitsbedingten Ausscheidens des bisherigen Prokuristen Jörg Müller-Neuhaus ist die operative Geschäftsführung übergangsweise an Herrn Müller-Neuhaus senior übergeleitet worden. Durch interne als auch externe Maßnahmen konnte die funktionale Unternehmensorganisation wieder hergestellt werden. Der nun anstehende Übergang von einem inhabergeführten zu einem fremd geführten Unternehmen soll sich Zug um Zug im laufenden Geschäftsjahr vollziehen. Entsprechende Managemententscheidungen und innerbetriebliche Umstrukturierungen sind in Gang gesetzt. Den Herren Gottfried Plechschmidt und Thomas Heitmann wurde Prokura erteilt. Insbesondere die Verbesserung der Wertschöpfungsprozesse als auch die Wiedererlangung marktgerechter Preise haben höchste Priorität. Die sich dadurch aufzeigenden Chancen bedeuten für die UNEX-METALL GmbH an die Erfolge der Jahre bis 2007 wieder anknüpfen zu können. Für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem leicht gestiegenen Umsatz geplant. Die Einführung eines Kapazitäts- und Ressourcenplanungstools eröffnet die Möglichkeit, die Produktionskapazitäten optimal auszurichten. Daher wird für das Geschäftsjahr 2011/2012 mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet.

Durch die prognostizierte verbesserte Ertragslage gehen wir auch von einer Verbesserung der finanziellen Situation aus; temporäre Engpässe sind aber auch im laufenden Geschäftsjahr zu erwarten.

 

Oberhaid, den 06. Oktober 2011

Geschäftsführer Werner Müller-Neuhaus

Bilanz

Aktiva

31.03.2011 31.03.2010
A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 0,00 12.782,30
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.994,00 13.423,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 3.162.336,71 3.219.576,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.032.655,00 1.149.669,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.383,00 4.321.374,71 183.030,00
C. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.171.500,00 1.960.863,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 817.915,09 750.007,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 148.669,85 115.922,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 25.989,66 20.525,50
7.489,443,31 7.425.799,47

Passiva

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
Ausstehende Einlagen, nicht eingefordert -4.601,63 20.962,96 0,00
II. Gewinnvortrag 1.451.740,74 1.401.385,50
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 450.171,21 50.355,24
B. Rückstellungen 271.474,65 363.917,15
C. Verbindlichkeiten 6.195.436,17 5.584.576,99
davon gegenüber Kreditinstituten: € 4.367.927,34 (Vj. € 3.820.198,98)
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 77.427,19 (Vj. € 144.230,94)
7.489.443,31 7.425.799,47

Gewinn- und Verlustrechnung

2010/2011 2009/2010
1. Rohergebnis 4.531.866,29 5.285.296,23
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.446.257,16 -2.543.208,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -479.425,64 -2.925.682,80 -479.192,70 -3.022.401,01
- davon für Altersversorgung: € 18.776,81 (Vj. € 22.534,35)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -511.855,84 -670.135,61
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.280.624,65 -1.144.435,86
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.255,51 7.106,13
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -283.441,88 -272.186,37 -258.919,78 -251.813,65
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -458.483,37 196.510,10
8. Außerordentliche Aufwendungen = Außerordentliches Ergebnis 0,00 -116.249,03
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.135,00 -25.136,62
10. Sonstige Steuern -3.822,84 8.312,16 -4.769,21 -29.905,83
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -450.171,21 50.355,24

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2011

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.04.2010 Zugänge 2010/2011 Abgänge 2010/2011 Stand 31.03.2011
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 137.317,22 0,00 0,00 137.317,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 3.708.155,65 19.626,57 0,00 3.727.782,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.854.936,32 234.074,03 0,00 4.089.010,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 788.942,87 43.166,17 47.176,34 784.932,70
8.352.034,84 296.866,77 47.176,34 8.601.725,27
8.489.352,06 296.866,77 47.176,34 8.739.042,49
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.04.2010 Abschreibung d. Geschäftsjahres Auflösung durch Abgänge Stand 31.03.2011
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 123.894,22 9.429,00 0,00 133.323,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 488.578,94 91.866,57 15.000,00 *) 565.445,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.705.267,32 351.088,03 0,00 3.056.355,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 605.912,87 59.472,24 6.835,41 658.549,70
3.799.759,13 502.426,84 21.835,41 4.280.350,56
3.923.653,35 511.855,84 21.835,41 4.413.673,78
Restbuchwerte
Stand 31.03.2011 Stand 31.03.2010
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 3.994,00 13.423,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 3.162.336,71 3.219.576,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.032.655,00 1.149.669,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.383,00 183.030,00
4.321.374,71 4.552.275,71
4.325.368,71 4.565.698,71

*) Zuschreibung aufgrund BP

Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Vorschriften des BilMoG werden erstmalig angewandt; die Vorjahreszahlen wurden gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene EDV-Software und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Erhaltene Investitionszuschüsse werden - soweit relevant - von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt.

Abschreibungen der beweglichen Wirtschaftsgüter erfolgen grundsätzlich planmäßig unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der degressiven wie auch der linearen Methode. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig; die Zugänge des Berichtsjahres wurden ausschließlich linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden aktiviert und unter Zugrundelegung einer fünfjährigen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Aktivierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, ggf. unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten aufgrund einer Zuschlagskalkulation bewertet; darin sind angemessene Zuschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden bei der Bewertung ggf. berücksichtigt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt; erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung an den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gekürzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt.

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen; die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Angaben zum Jahresabschluss

Bilanz

Die Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr ist in einem Anlagenspiegel gesondert dargestellt.

Im aktivierten Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio mit € 10.539,00 (Vj. € 13.173,00) enthalten.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Sonstigen Rückstellungen ist der untenstehenden Übersicht zu entnehmen.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind kurzfristige Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer mit € 104.310,79 (Vj. € 127.530,66) enthalten, die im Berichtsjahr nicht verzinst wurden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar.

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeit
Gesamt unter 1 Jahr 2 - 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten zum 31.03.2011 6.195.436,17 2.467.276,08 1.302.580,25 2.425.579,84
Verbindlichkeiten
zum 31.03.2010 5.584.576,99 1.981.102,59 1.289.982,10 2.313.492,30
davon gesichert Art und Form der Sicherheit
Verbindlichkeiten zum 31.03.2011 5.084.603,71 Grundpfandrechte/ Sicherungsübereignung/Sicherungshypothek
Verbindlichkeiten Grundpfandrechte
zum 31.03.2010 4.743.689,81 Sicherungsübereignung/Sicherungshypothek

Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 13 periodenfremde Erträge aus der Anpassung an das Ergebnis der Betriebsprüfung enthalten; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten T€ 5 periodenfremde Aufwendungen.

Sonstige Angaben

Angaben nach § 285 Nr. 3 und 3a HGB

Die Gesellschaft nutzt auch Gegenstände auf Grundlage von Überlassungsverträgen (z. B. Miet- und Leasingverträge) mit dem Zweck einer bilanzneutralen, liquiditätsschonenden Finanzierung. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf jährlich ca. T€ 73.

Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer zum Bilanzstichtag ist Herr Werner Müller-Neuhaus, Walsdorf. Die Befreiungsvorschrift des § 286 IV HGB wird in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 91 (Vj. 101) fest angestellte Mitarbeiter und 14 (Vj. 14) Auszubildende beschäftigt.

 

Oberhaid, den 06. Oktober 2011

Geschäftsführer Werner Müller-Neuhaus

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers zum vollständigen Jahresabschluss

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der UNEX-METALL GmbH, Oberhaid, für das Geschäftsjahr vom 01. April 2010 bis 31. März 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Kempten (Allgäu), den 06. Oktober 2011

A T G
Allgäuer Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schneider, Wirtschaftsprüferin

Mair, Wirtschaftsprüfer

Feststellung Jahresabschluss

Der geprüfte Jahresabschluss per 31.03.2011 ist zum Zeitpunkt der Einreichung zur Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger noch nicht festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

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