Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 85641
Vorher
LEK Consulting GmbH
Eingetragen
6.11.2001
Branche
UnternehmensberatungArchitekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Beratung von Unternehmensleitungen in allen klassischen Bereichen der betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung insbesondere in der unternehmerischen Planung der Absatz-Kosten- und Finanzwirtschaft

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Matthew Gordon
seit 11.4.2025
Geschäftsführer
Christian Seiffert
seit 11.4.2025
Prokura
Michael Ringleb
seit 11.4.2025
Prokura
Prokura
Stefan Dr. Schrettle
seit 29.1.2020
Geschäftsführer
Tobias Kösters
seit 11.1.2016
Geschäftsführer
Peter Neubauer
seit 22.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
L.E.K. HOLDINGS LIMITEDGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

L.E.K. HOLDINGS LIMITED
United Kingdom
800000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

L.E.K. Consulting GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER L.E.K. Consulting GmbH, MÜNCHEN

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.460,00 204
II. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.822.572,56 0
2. Sonstige Ausleihungen 159.361,33 159
5.981.933,89 159
6.201.393,89 363
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 1.892.500,00 1.803
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 -530
1.892.500,00 1.273
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.752.321,21 10.276
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.988.880,90 1.749
3. Sonstige Vermögensgegenstände 471.706,87 137
9.212.908,98 12.162
III. Kassenbestand, und Guthaben bei Kreditinstituten 3.850.423,66 7.916
14.955.832,64 21.351
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 187.193,52 187
21.344.420,05 21.901

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 409.033,50 409
II. Gewinnvortrag 10.254.649,88 8.427
III. Jahresüberschuss 1.189.783,56 1.827
11.853.466,94 10.663
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 152.988,26 625
2. Sonstige Rückstellungen 4.795.633,00 5.794
4.948.621,26 6.419
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 335.619,67 211
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.910.795,99 2.930
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.295.916,19 1.678
- davon im Rahmen von Steuern: EUR 1.215.410,94 Vorjahr: TEUR 1.645
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 25.290,29 Vorjahr: TEUR 17
4.542.331,85 4.819
21.344.420,05 21.901

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

DER L.E.K. Consulting GmbH, MÜNCHEN

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 18.598.506,76 21.710
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.620.824,74 10.995
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.200.687,07 1.045
- davon für Altersversorgung: EUR 78.358,18 Vorjahr: TEUR 120
10.821.511,81 12.040
3. Abschreibungen 84.068,68 64
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.803.906,19 6.755
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.374,50 5
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 27.930,50 Vorjahr: TEUR 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.500,00 0
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 503.775,42 847
8. Ergebnis nach Steuern 1.418.119,16 2.009
9. Sonstige Steuern 228.335,60 182
10. Jahresüberschuss 1.189.783,56 1.827

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

L.E.K. Consulting GmbH, München

I. Allgemeine Angaben und Grundlagen des Abschlusses

Die Gesellschaft ist im Handelsregister (Amtsgericht München HRB 85641) unter der Firma L.E.K. Consulting GmbH mit Sitz in 80333 München, Brienner Str. 14, eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die L.E.K. Consulting GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Größenabhängige Erleichterungen werden in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB dargestellten Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, welche im Vergleich zum Vorjahr unverändert sind.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am jeweiligen Abschlussstichtag bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei bis fünfzehn Jahren vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über 250 Euro bis 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter 250 Euro werden direkt im Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderungen werden keine Abschreibungen auf den Buchwert vorgenommen.

Vorratsvermögen

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Sie umfassen die Einzelkosten der Leistungserstellung, angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens. Der niedrigere beizulegende Wert wurde durch Vergleich der fortgeschriebenen Herstellungskosten mit den erzielbaren Nettoverkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Die kurzfristigen Forderungen in fremder Währung werden zum Zugangszeitpunkt vereinfachend mit dem jeweiligen Monatsdurchschnittskurs umgerechnet. Die Folgebewertung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. Langfristige Forderungen in Fremdwährung liegen - wie im Vorjahr - nicht vor.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Eigenkapital

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Bilanz wird ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und dem Geschäftsjahr oder früheren Geschäftsjahren zuzuordnende Aufwendungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind berücksichtigt.

Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Zugangszeitpunkt vereinfachend mit dem jeweiligen Monatsdurchschnittskurs umgerechnet.

Die Folgebewertung der Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages.

Langfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt nach dem Temporary-Konzept.

In Ausübung des Aktivierungswahlrechtes des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde auf die Aktivierung eines aktiven Überhangs verzichtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Sachanlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 1.961 (Vorjahr: TEUR 1.749) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 0) sonstige Forderungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Personalbereich in Höhe von TEUR 2.595 und sonstige Bereiche in Höhe von TEUR 2.026.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Wie im Vorjahr bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen vollständig aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Davon entfallen TEUR 153 auf die Gesellschafterin.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Als mittelgroße Kapitalgesellschaft nimmt die Gesellschaft die Vereinfachungsregelung des § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 4 HGB in Anspruch.

Sonstige betriebliche Erträge

Im Rohergebnis werden Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 17) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 75).

V. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beläuft sich auf TEUR 1.251.

Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

Im Jahresdurchschnitt waren 70 Mitarbeiter (Vorjahr: 62) beschäftigt, davon 53 (Vorjahr: 48) im Bereich Consulting tätig. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Geschäftsführung

Frau Karin von Kienlin, Unternehmensberaterin (bis 31. März 2025)

Herr Tobias Kösters, Unternehmensberater

Herr Christian Seiffert, Unternehmensberater (bis 31. März 2025)

Herr Klaus Boehncke, Unternehmensberater (bis 11. Januar 2023)

Herr Sebastian Olbert, Unternehmensberater (bis 28. Februar 2025)

Herr Dr. Stefan Schrettle, Unternehmensberater

Herr Michael Ringleb, Unternehmensberater (bis 31. März 2025)

Herr Florian Kaiser, Unternehmensberater (seit 18. April 2023, bis 31. März 2025)

Herr Steffen Timm, Unternehmensberater (seit 13. Februar 2024, bis 28. Februar 2025)

Herr Matthew Gordon, CFO der L.E.K. Holdings Limited (seit 1. April 2025)

Prokuristen

Herr Klaus Boehncke, Unternehmensberater (ab 11. Januar 2023)

Frau Karin von Kienlin, Unternehmensberaterin (ab 1. April 2025)

Herr Christian Seiffert, Unternehmensberater (ab 1. April 2025)

Herr Michael Ringleb, Unternehmensberater (ab 1. April 2025)

Herr Florian Kaiser, Unternehmensberater (ab 1. April 2025)

Honorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises

Die Geschäftsanteile der L.E.K. Consulting GmbH, München, werden zu 100 % von der L.E.K. Holdings Ltd., United Kingdom, gehalten, die den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 22. Oktober 2025

Geschäftsführer

gez. Tobias Kösters

gez. Dr. Stefan Schrettle

gez. Matthew Gordon

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 958.784,62 99.466,68 0,00 1.058.251,30
II. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 5.822.572,56 0,00 5.822.572,56
2. Sonstige Ausleihungen 159.361,33 0,00 0,00 159.361,33
1.118.145,95 5.922.039,24 0,00 7.040.185,19
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.722,62 84.068,68 0,00 838.791,30
II. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
754.722,62 84.068,68 0,00 838.791,30
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.460,00 204.062,00
II. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.822.572,56 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 159.361,33 159.361,33
6.201.393,89 363.423,33

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die L.E.K. Consulting GmbH ist ein Tochterunternehmen der L.E.K. Holdings Ltd., United Kingdom und wird in den Konzernabschluss der L.E.K. Holdings Ltd., United Kingdom einbezogen.

L.E.K. Consulting Gruppe ist eine weltweit tätige Strategieberatung mit 25 Büros in 13 Ländern, die in drei Regionen organisiert ist: Amerika, Europa und Asien-Pazifik.

L.E.K. Consulting GmbH ist eine Unternehmensberatung mit Sitz in München, die ihre Klienten maßgeblich bei der Bearbeitung strategischer Aufgabenstellungen und bei der Durchführung von Akquisitionen und Desinvestitionen („M&A“) unterstützt. Dabei liegt der besondere Fokus der Tätigkeit der L.E.K. Consulting GmbH auf der Beratung von Unternehmen hinsichtlich deren Wachstumsinitiativen sowie auf der Unterstützung von Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland, die in Unternehmen im vorwiegend europäischen Raum investieren wollen.

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld. Die deutsche Wirtschaft stagnierte, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 0,3 %1. Gleichzeitig belasteten hohe Energiepreise, anhaltend hohe Inflation sowie gestiegene Zinsen die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Trotzdem konnte die L.E.K. Consulting GmbH ihre Marktposition behaupten und wichtige Kundenprojekte erfolgreich begleiten.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäft von L.E.K. Consulting wird wesentlich von der wirtschaftlichen Entwicklung in den Branchen Industrials, Operations & Performance, Health-Care und Life-Sciences, sowie von dem Umfang und der Dynamik der Investitions- und Transaktionstätigkeit von Industrieunternehmen und Finanzinvestoren beeinflusst.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete 2023 ein leicht negatives Wachstum. Besonders belastend wirkten die Energie- und Rohstoffpreise, der Fachkräftemangel sowie die zunehmend angespannte globale geopolitische Unsicherheit (Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt). Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um -0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken.2

Die Ertragslage der nichtfinanziellen Unternehmen verbesserte sich 2023, obwohl die deutsche Wirtschaft praktisch stagnierte. Trotz der schwachen Wirtschaftsentwicklung waren die Unternehmen mit Blick auf ihre Liquidität und Stabilität 2023 weiter gut aufgestellt. Die Eigenmittelquote stieg 2023 nach den Rückgängen in den drei Vorjahren wieder, liegt aber noch unter Vorpandemieniveau. Auch die Liquiditätslage der Unternehmen blieb 2023 vorteilhaft, und der Liquiditätsbedarf verringerte sich tendenziell. Die gute Rentabilitäts-, Solvenz- und Liquiditätslage des nichtfinanziellen Unternehmenssektors spiegelt größtenteils sektorale Entwicklungen wider.3

Obwohl die Anzahl der M&A-Transaktionen in Deutschland im Jahr 2023 mit 1.851 gegenüber 2.897 im Vorjahr zurückging, blieb die Transaktionsaktivität insgesamt auf einem soliden Niveau.4 Der deutsche Beratungsmarkt wuchs getrieben durch eine erhöhte Nachfrage in den Bereichen Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit um rund 7 %. Diese Entwicklungen spiegeln die gestiegene Komplexität und den Beratungsbedarf in Transformationsprozessen wider.5 L.E.K. konnte durch seine Expertise in strategischer Beratung und M&A-Transaktionen seine Position stärken und Kunden bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Transformationsvorhaben unterstützen.

Steuerungsgrößen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Unternehmen wird primär über den finanziellen Leistungsindikator Rohergebnis gesteuert. Finanzielle Leistungsindikatoren der Vermögens- und Finanzlage bestanden ebenso wenig wie nicht finanzielle Leistungsindikatoren. Die Umsatzerlöse werden durch Beratungsleistungen an Kunden in Form von Werk- und Dienstverträgen erwirtschaftet. Die Gesellschaft erzielt dabei auch Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen der L.E.K. Gruppe.

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
3 https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-dezember-2024-947558?article=ertragslage-und-finanzierungsverhaeltnisse-deutscher-unternehmen-2023-waehrend-der-phase-geldpolitischer-straffung-948044
4 https://imaa-institute.org/mergers-and-acquisitions-statistics/
5 https://www.consulting.de/artikel/die-beratungsbranche-bleibt-weiterhin-dynamisch-und-auf-wachstumskurs/

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die L.E.K. Consulting GmbH nicht an das starke Wachstum des Vorjahres 2022 mit einem Rekordumsatz anknüpfen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist das Rohergebnis um TEUR 3.111 auf TEUR 18.599 (Vorjahr: TEUR 21.710) gesunken. Dennoch befindet sich das Rohergebnis weiterhin auf historisch hohem Niveau. Dies entspricht einem Rückgang von 14,3 % gegenüber dem Vorjahr, blieb jedoch innerhalb der im Vorjahr prognostizierten Bandbreite von TEUR 17.000 bis TEUR 20.000. Das Rohergebnis setzt sich zusammen aus den Umsatzerlösen, der Bestandveränderung an unfertigen Leistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich des Materialaufwandes. Die Entwicklung des Rohergebnisses ist insbesondere durch die folgenden Einflüsse zu begründen:

a.

Nach dem außergewöhnlichen Rekordjahr 2022 hat sich das Niveau erwartungsgemäß normalisiert, was sich in einem moderaten Rückgang des Rohergebnisses mit einem geringeren Bestandsaufbau widerspiegelt.

b.

Die Ressourcen der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr verstärkt international innerhalb der L.E.K.-Gruppe eingesetzt. Die internationale Zusammenarbeit ermöglichte es, die Stärken der gruppenweiten Vernetzung umfassend zu nutzen und daraus konkrete Vorteile für die Geschäftsentwicklung zu ziehen.

c.

Die bezogenen Leistungen reduzierten sich proportional zu den Umsatzerlösen, wodurch das Rohergebnis entlastet wurde.

Der Personalaufwand hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 12.040 (Vorjahr) auf TEUR 10.822 reduziert. Trotz der Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 62 (Vorjahr) auf 70 konnten die Personalaufwendungen insbesondere aufgrund gesunkener Rückstellungen für ausstehende Urlaube und erfolgsabhängige Vergütungen reduziert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.755 auf TEUR 5.804. Die Einsparung resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Personalbeschaffungskosten, und aus geringeren externen Personaldienstleistungskosten, sowie aus niedrigeren weiterbelasteten Verwaltungsaufwendungen von verbundenen Unternehmen.

Infolge des niedrigeren Rohergebnisses hat sich das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 trotz den oben genannten Kosteneinsparungen auf TEUR 1.922 (Vorjahr: TEUR 2.856) deutlich reduziert. Damit einhergehend sind die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Daraus resultierend ergibt sich ein geringeres Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.190 (Vorjahr: TEUR 1.827).

Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität der Gesellschaft jederzeit sicherzustellen. Es bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der Bestand an Liquiden Mitteln ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 7.916 (Vorjahr) auf TEUR 3.850 gesunken. Die Abnahme der liquiden Mittel um TEUR 4.066 ist zum größten Teil auf die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich der Jahresüberschuss von TEUR 1.190 sowie eine leichte Verringerung des Working Capitals aus.

Vermögenslage

Die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sind aufgrund neu ausgegebener Ausleihungen um TEUR 5.823 angestiegen.

Die unfertigen Erzeugnisse befanden sich im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.892 unverändert in etwa auf dem Vorjahresniveau von TEUR 1.803 (Vorjahr). Diese Entwicklung resultiert aus einem stabilen Bestand laufender Projekte, die zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen waren.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich um TEUR 3.524 auf TEUR 6.752 gesunken. Zum Bilanzstichtag lagen weiterhin - jedoch deutlich weniger - offene Forderungen aus unterjährig erbrachten Leistungen vor, die aufgrund der Abrechnungsmodalitäten zum Stichtag realisiert, jedoch erst im Folgejahr beglichen wurden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen leicht erhöht und betragen nun TEUR 1.989 (Vorjahr: TEUR 1.749). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden seit der Saldenbereinigungsaktion im Vorjahr regelmäßig quartalsweise beglichen.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital von TEUR 10.664 auf TEUR 11.853 durch den im Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschuss angestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich von TEUR 5.794 auf TEUR 4.796. Dies ist im Wesentlichen auf niedrigere Rückstellungen für ausstehende Urlaubstage sowie für variable Vergütungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen befanden sich mit TEUR 2.911 auf Vorjahresniveau (TEUR 2.930). Wie bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, werden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen seit der Bereinigung konzerninterner Salden im Vorjahr regelmäßig quartalsweise beglichen.

Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden zentral durch die Gruppe (L.E.K. Holdings Ltd.) gesteuert und überwacht. Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden von der Gesellschaft nicht betrieben.

Gesamtaussage zur Lage

Nach Darstellung und Erläuterung der wichtigsten Posten und ihrer wesentlichen Veränderungen sieht die Geschäftsführung die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend. Zwar ist das Rohergebnis - als wichtigster finanzieller Leistungsindikator - gesunken, allerdings konnte das geplante Rohergebnis in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erzielt werden.

Ausblick sowie Chancen- und Risikoberichterstattung

Risikomanagement

Sämtliche Gesellschaften der L.E.K. Holdings Ltd. sind in das Reportingsystem der Gruppe eingegliedert. Dieses unterstützt die Früherkennung von möglichen Fehlentwicklungen.

Zur Überwachung von Entwicklungen und Risiken werden regelmäßige Treffen der Geschäftsführung und des Managements mit der L.E.K. Holdings Ltd. abgehalten. Hierbei wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr etwaige Abweichungen zu Planungen aufgezeigt, untersucht sowie Anpassungsmaßnahmen diskutiert.

Operative Risiken

Operative Risiken ergeben sich weiterhin aus unvorhergesehenen externen Ereignissen, wie z. B. geopolitischen Krisen, Energieversorgungsengpässen, Naturkatastrophen oder Störungen kritischer Infrastrukturen (Elektrizität, Kommunikation, Transport). Das Geschäftsjahr 2023 war von erhöhter geopolitischer Unsicherheit geprägt. Neben den fortdauernden Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine führte die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hamas im Oktober zu zusätzlicher Volatilität auf den globalen Märkten, insbesondere mit Blick auf Energiepreise und Lieferketten. Diese Entwicklungen führten in vielen Branchen zu konjunktureller Unsicherheit und stellen auch für die Beratungskunden der L.E.K. Consulting GmbH ein relevantes Risikoumfeld dar.

Auch die gesamtwirtschaftliche Lage bleibt durch Faktoren wie Inflation, Zinspolitik und geopolitische Spannungen volatil. Die mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf die Investitions- und Transaktionsbereitschaft von Kunden sind schwer prognostizierbar. Dennoch erwartet die Geschäftsführung, dass die L.E.K. Consulting GmbH aufgrund ihrer internationalen Einbindung, funktionalen Spezialisierung (u. a. M&A, Strategie) sowie bewährten Kundenbeziehungen robust gegenüber externen Herausforderungen aufgestellt bleibt.

Trotz des anspruchsvollen Umfelds konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss ausweisen. Dies unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells. Die Geschäftsführung bewertet die operativen Risiken weiterhin als hoch, sieht diese jedoch als beherrschbar an.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Gesellschaft finanziert sich aus der eigenen Geschäftstätigkeit durch Beratungsleistungen an Kunden in Form von Werk- und Dienstverträgen. Eine systematische Analyse der Kreditwürdigkeit der Kunden wird regelmäßig durchgeführt.

Es bestehen keine Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden.

Derivative Finanzinstrumente werden durch die Gesellschaft nicht eingesetzt, insofern besteht hier kein Risiko.

Die Geschäftsführung schätzt die finanzwirtschaftlichen Risiken als gering ein.

Personal- und Managementrisiken

Die Gesellschaft ist für eine erfolgreiche Umsetzung professioneller Beratung darauf angewiesen, hochqualifizierte Mitarbeitende für alle Bereiche zu gewinnen und zu halten. Insbesondere in Hinsicht auf den weiterhin angespannten Arbeitsmarkt für entsprechende Fachkräfte bietet die Gesellschaft vorhandenen und künftigen Mitarbeitenden verschiedenste attraktive Maßnahmen. Die Gesellschaft setzt hierbei auf die bei der L.E.K. Gruppe gelebten Grundsätze: „The Golden Principles: Our Elements of Success - Wellness - Community - Mentorship - Appreciation - Successes - Purpose - Development - Flexibility - Effectiveness ".

Die Geschäftsführung schätzt die Personal- und Managementrisiken als gering ein.

Projektrisiken und rechtliche Risiken

Es besteht ein Risiko aufgrund eventuell eintretender Projektrisiken und eventuell auftretender Gewährleistungs- und Haftungsansprüche. Durch ein umfangreiches Qualitätsmanagement sowie ein umfangreiches Projektcontrolling und den damit verbundenen Aktivitäten werden Risiken früh erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet. Es besteht eine Haftpflichtversicherung zur Risikobegrenzung.

Die Geschäftsführung schätzt die Projekt- und rechtlichen Risiken als gering ein.

Cyberrisken

Die Gesellschaft ist davon abhängig, dass die IT-Systeme dauernd betriebsbereit und sicher sind. Risiken bestehen, insbesondere wenn eines dieser Systeme ausfällt, sei es durch einen Brand oder Naturkatastrophen, Strom- oder Telekommunikationsausfälle, Cyber-Kriminalität, oder Kriegshandlungen. Wenn eines dieser Risiken eintritt, könnten der Ruf und die Fähigkeit, die Geschäfte der Gesellschaft zu führen, erheblich beeinträchtigt werden. Um den Cyberrisiken entgegenzuwirken, hat die Gesellschaft ein IT-Sicherheitssystem sowie einen Betriebskontinuitätsplan etabliert. Außerdem besteht Versicherungsschutz durch eine Cyberversicherung.

Die Geschäftsführung schätzt die Cyberrisiken als gering ein.

Zusammenfassung der Risikolage

Die Geschäftsleitung der Gesellschaft geht davon aus, dass sich aus der Summe mehrerer Risiken keine Bestandsgefährdung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

Chancenbericht

Die Gesellschaft hat sich konsequent hinsichtlich der wichtigsten Beratungsfelder (Strategieberatung und „M&A“ u. a. in den Bereichen Healthcare, Industrials, Life Sciences und Organisation & Performance) ausgerichtet. Gestützt durch ihre starke Marktpositionierung, verbunden mit einer konsequenten Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und langfristige Beziehungen, konnte die Gesellschaft nach dem Rekordjahr 2022 weiterhin Umsatzerlöse auf historisch hohem Niveau erzielen. Der kontinuierliche Aufbau von hochqualifiziertem Personal ermöglicht auch künftig den Ausbau neuer Beratungsprojekte. Daher investiert das Unternehmen gezielt weiter in den Aufbau von neuen Mitarbeitern und deren Schulung. Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds bot der deutsche Markt für Unternehmensübernahmen und -fusionen (M&A) im Jahr 2023 weiterhin attraktive Chancen.

Zwar sank die Gesamtzahl der Transaktionen in Deutschland (IMAA) im Vergleich zum Vorjahr um 36 %, doch blieb das Aktivitätsniveau im historischen Vergleich , insbesondere mit Blick auf das Gesamtvolumen in Euro. Vergleichsweise dynamisch zeigte sich der Markt weiterhin im mittleren und kleineren Transaktionssegment, während große Deals infolge wirtschaftlicher Unsicherheiten und gestiegener Finanzierungskosten rückläufig waren. Gleichzeitig wuchs der deutsche Beratungsmarkt im Jahr 2023 um rund 7%, getragen durch anhaltend hohe Nachfrage nach Leistungen in den Bereichen Strategie und Transformation6.

Für unser Unternehmen ergeben sich daraus weiterhin attraktive Geschäftsmöglichkeiten - insbesondere in Bereichen der Strategieberatung, Transaktionsberatung und Due Diligence. Das Marktumfeld erfordert dabei eine noch gezieltere Kundenansprache sowie fundierte Branchenkenntnisse, um die sich wandelnden Anforderungen der Kunden präzise und wirkungsvoll bedienen zu können.

6 https://www.consulting.de/artikel/die-beratungsbranche-bleibt-weiterhin-dynamisch-und-auf-wachstumskurs/

Prognosebericht

Grundsätzlich basiert die Prognose der Geschäftsführung auf einer internen Top-Down-Analyse ausgehend von den Zahlen des internen Controllings. Diese Analyse wird, unter Berücksichtigung der erwarteten Beratungsprojekte sowie der konjunkturellen gesamtwirtschaftlichen Lage in den wichtigsten Absatzmärkten der Gesellschaft, zu einer Gesamtprognose verdichtet.

Aufgrund eines im Vergleich zu 2023 stabilen Geschäftsvolumens rechnet die Geschäftsführung ausgehend von den zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts vorliegenden ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 ebenfalls mit einem Rohergebnis in einer Bandbreite von TEUR 17.000 bis TEUR 20.000. Im Jahr 2024 hat die L.E.K. Gruppe einen eigenständigen Standort in Zürich eröffnet. Damit wird dem wachsenden Beratungsbedarf im Schweizer Markt künftig lokal begegnet, was eine stärkere regionale Verankerung und eine klarere organisatorische Zuordnung ermöglicht. Die strategische Fokussierung sowie die Stärkung der Gruppe innerhalb der Region schaffen neue Möglichkeiten zur Erschließung zusätzlicher Kundengruppen.

Der deutsche Beratungsmarkt wird 2025 von wirtschaftlicher Unsicherheit, technologischem Wandel und branchenspezifischen Nachfrageverschiebungen geprägt. Geopolitische Spannungen und eine verhaltene Investitionsbereitschaft führen insbesondere im Bereich M&A zu einem Rückgang der Projektaktivität. Aufgrund eines im Vergleich zu 2024 rückläufigen Geschäftsvolumens rechnet die Geschäftsführung ausgehend von der zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts vorliegenden Planung für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rohergebnis in einer Bandbreite von TEUR 13.000 bis TEUR 16.000.

 

München, den 22. Oktober 2025

gez. Tobias Kösters

gez. Dr. Stefan Schrettle

gez. Matthew Gordon

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die L.E.K. Consulting GmbH, München

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der L.E.K. Consulting GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der L.E.K. Consulting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 22. Oktober 2025

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stefan Hien, Wirtschaftsprüfer

Mirco Sauerbrey, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterversammlung:

Am 23. Oktober 2025 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.189.783,56 festgestellt sowie die Geschäftsführung entlastet. Der Jahresüberschuss wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

96 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.