OHRA-Regalanlagengesellschaft mbH

Alfred-Nobel-Straße 24, 50169 Kerpen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 41787
Eingetragen
21.2.1980
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
die Entwicklung, Planung, Herstellung, Handel, Vertrieb, Montage, Wartung, Reparatur und Service statischer und dynamischer Regalsysteme, Lagertechnik, Transport- und Fördertechnik, sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten, die diesem Unternehmensgegenstand dienen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Tatjana Ubakov
seit 14.2.2023
Prokura
Raymond Wolsey
seit 8.10.2012
Prokura
Thomas Jerschkewitz
seit 16.9.2003
Prokura
Andreas Dr. Hölscher
seit 20.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dr. Andreas HölscherHölscher Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
4200000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OHRA-Regalanlagengesellschaft mbH

Kerpen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

OHRA Regalanlagen GmbH (im Folgenden OHRA genannt) mit Sitz in Kerpen ist ein Spezialist im Bereich der Schwerlastregale. Hierbei ist das Kragarmregal der Hauptumsatzträger. Als Kunden kommen in erster Linie der Baustoffhandel, die Holzindustrie sowie die Bereiche Stahl-, Aluminium- und Kunststoff-Lagerung in Betracht. Die Neuakquisition sowie der Besuch u. Beratung der Kunden erfolgt über den OHRA eigenen Außendienst.

Obwohl es keine Branchenvergleiche bzw. -statistiken gibt, geht OHRA davon aus, größter Hersteller von Kragarmregalen in Europa zu sein. Daneben ist der Markt von vielen kleineren Herstellern im Bereich zwischen 5 - 10 Mio. € Umsatz geprägt.

Als namhafter Hersteller von Kragarmregalen sind wir bei allen großen Baumarktketten in Inland sowie im Ausland als Lieferant gelistet. Daneben bedienen wir in erster Linie Kleinbetriebe sowie mittelständische Kunden.

Unsere strategische Planung für die nächsten Jahre geht im Wesentlichen davon aus, die % - tualen Marktanteile im Inland zu halten und im Ausland auszubauen. In den nächsten Jahren wollen wir verstärkt mit unseren Produkten und Lagerlösungen in neuen Branchen aktiv werden.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. November 2022 sowie der Eintragung in Handelsregister am 07. Dezember 2022 wurde eine Änderung des Geschäftsjahres im Jahr 2022 beschlossen. Nach der Änderung beginnt das Geschäftsjahr wieder am 01. Januar und endet am 31.Dezember eines Jahres. Nachfolgende Angaben beziehen sich daher auf den Stand 31. Dezember 2023 zu den entsprechenden Vergleichswerten per 31. Dezember 2022.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Erhebungen des Verbands für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen ist die Gesamtproduktion an Regalen und Betriebseinrichtungen auf Jahresbasis gegenüber dem Vorjahr um 18,7 % gesunken, nachdem im Jahr 2022 noch eine Steigerung von 21,3 % zu verzeichnen war. Mit 893 Mio. € lag damit der Gesamtumsatz unter dem Wert des Jahres 2022 mit 1.098 Mio. €

Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht zeichnete sich nach der Beendigung der Corona Krise ein starker Nachholeffekt ab, der aber in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 einbrach. Während im Inland der Umsatz um 13.4 % absank, gestaltete sich der Export mit 28,0 % überproportional rückläufig (Quelle: Daten Verband Lagertechnik u. Betriebseinrichtungen Jahr 2023).

Aufwändige Abstimmungsarbeiten hinsichtlich Pandemie-einschränkender länderspezifischer Vorgaben für die Anlieferung und Montage unserer Regalanlagen vor Ort, wie dies noch in den Corona-Jahren der Fall waren, entfielen im Jahr 2023 gänzlich und führten wieder zu einem normalisierten Tagesgeschäft. Ab dem 3. Quartal 2023 waren auch bei OHRA rückläufige Auftragseingänge zu verzeichnen.

Das Jahr 2023 war von einer rückläufigen Angebotstätigkeit von minus 2,7 % in der Stückzahl aber von einem Rückgang von 10,7 % im Wert gekennzeichnet. Der überproportionale Wertverlust resultiert zu einem großen Anteil aus den im Jahresverlauf sinkenden Stahlpreisen, die im Durchschnitt um 17 % unter dem vorjährigen Preisen lagen.

Sowohl im Inland als auch im Export, konnten die Rabattgaben auf dem Niveau des Vorjahres, trotz des härteren Wettbewerbs nahezu gehalten werden. Die Stahlpreise sanken, wie oben angeführt, in kurzen Abständen ab, so dass über einen Bestandsabbau des Lagers dem entgegengesteuert werden konnte. Eine Anpassung der Stahlpreisentwicklung in unseren Verkaufspreisen erfolgt bei sinkendem Stahlpreis zeitverzögert.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 von OHRA war durch rückläufige Auftragseingänge (AE) und Großprojekte mit einem Minus von 0,5 Mio. € auf 83,4 Mio. € gekennzeichnet. Während der AE im Inland um 12 % absank, legte der Export um 5,7 % zu.

Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 liegt mit 79,2 Mio.€ um 14,3 % unter dem sehr hohen Vorjahreswert. Die erwartete Gesamtleistung von 74,3 Mio. € wurde damit deutlich übertroffen. Die im Jahresverlauf sinkenden Stahlpreise konnten durch eine enge Marktbeobachtung sowie rechtzeitigem Abbau der Lagerhaltung kompensiert werden, so dass sich die Materialeinsatzquote von 65,3 % auf 64,4 % verbesserte. Durch Kapazitätsengpässe in der OHRA-Fertigung erfolgte eine verstärkte Verlagerung von Produktionsaufträgen innerhalb der Hölscher-Gruppe, die allerdings mit höheren Einstandspreisen erkauft wurden.

Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen wurde im Jahr 2023 ein zufrieden stellendes operatives Ergebnis erzielt. Das erzielte Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag mit 8,9 Mio. € unter dem Planungskorridor. Als Grund für die negative Planabweichung im Ergebnis ist, neben der Produktionsverlagerung innerhalb der Hölscher-Gruppe, auch eine rückläufige Produktivität in der OHRA-Fertigung zu verzeichnen, die mit höheren Kosten für Lohn und Zeitarbeit zu Buche schlug.

2.3. Darstellung der Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage

Ertragslage

Die Ergebnisentwicklung von OHRA zum Vorjahr zeigt folgende Darstellung:

in Mio. € per 31.12. . 2023 2022
Gesamtleistung 79,2 92,4
Materialaufwand -51,0 -60,3
Personalkosten -9,5 -9,2
Übrige betriebliche Aufwendungen/Erträge -9,6 -8,7
EBITDA 9,1 14,2
Abschreibungen -0,2 -0.3
EBIT 8,9 13,9
Finanzergebnis 0,0 -1,8
EBT 8,9 12,1

Die Gesamtleistung liegt mit 14,3 % unter dem bisher -in der Zeitreihe- höchsten Wert des Vorjahres. Der Umsatz im Inland brach um ca. 34 % eklatant ein, während der Export den Umsatz nochmals leicht steigern konnte. Der Auslandsumsätze liegt nunmehr bei knapp 70 %.

Der prozentual niedrigere Materialaufwand resultiert in erster Linie aus dem im Zeitverlauf rückläufigen Stahlpreis und dem damit verbundenen "Time-lag" zwischen Auftragseingang und späterem niedrigerem Materialeinkaufspreis. Durch kurzfristige Änderung der Einkaufsstrategie bei sinkenden Stahlpreisen sowie der verzögerten Weitergabe dieser Entwicklung in unserem Verkaufskalkulationen sowie einer vorausschauenden Beschaffungsstrategie und einer insgesamt niedrigeren Lagerbevorratung konnte dieser Effekt erzielt werden. Dem stand eine verstärkte Verlagerung von Produktionsaufträgen an Unternehmen der Hölscher Firmengruppe zu höheren Kosten entgegen.

Auf der Kostenseite bewegt sich die Personalkostenquote mit 11,9 % über dem Vergleichswert des Vorjahres mit 9,9 %. In der Fertigung werden Auftragsschwankungen durch den Einsatz von Zeitarbeitnehmer flexibel angepasst. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken nahezu alle umsatzabhängigen Kosten wie Ausgangsfrachten und Verpackungsmaterial proportional zur Gesamtleistung ab. Die Instandhaltungskosten blieben aufgrund des alternden Maschinenparks auf hohem Niveau. Bei den Sachaufwendungen ist ein Anstieg der Umlagen von Hölscher Firmen u.a. für Mieten und Lizenzen zu verzeichnen.

Die operativen Margen konnten im Jahr 2023 gegenüber dem sehr guten Vorjahr nicht gehalten werden.

Durch den Verkauf der Beteiligung an der Fischer GmbH & Co. KG im Vorjahr entfallen Beteiligungserträge im Jahr 2023 ersatzlos. Weitere erwähnenswerte Veränderungen innerhalb des Finanzergebnisses haben sich im aktuellen Geschäftsjahr nicht ergeben.

Das Jahresergebnis reduzierte sich um 4,5 Mio.€ gleich 43,2 % auf 5,9 Mio.€. Die Umsatzrendite sank von 13,5 % im Vorjahr auf 7,5 % ab.

Vermögenslage

Die Struktur des Betriebsvermögens zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:

in Mio.€ per 31.12 2023 2022
Anlagevermögen 1,1 0,7
Umlaufvermögen (einschließlich RAP) 17,2 18,8
Betriebsvermögen 18,3 19,5

Das Anlagevermögen erhöhte sich durch den Austausch von Staplern und Investitionen in die Betriebsausstattung um 440 T€ auf 1.148 T€. Im Umlaufvermögen fielen durch gesunkene Stahlpreise die niedrigeren Vorräte mit minus 900 T€ sowie mit einem Rückgang von 2.456 T€ auf 6.865 T€ die Position Flüssige Mittel auf. Dem standen höhere Forderungen gegen Unternehme der Hölscher Gruppe gegenüber. Insgesamt nahm das Betriebsvermögen um 1,2 Mio. €, gleich -6,2 %, auf 18,3 Mio. € ab.

Die Kapitalstruktur zeigt zum Vorjahr folgende Entwicklung:

in Mio.€ per 31.12 2023 2022
Eigenkapital 8,7 8,8
Rückstellungen 6,5 3,7
Verbindlichkeiten 3,1 7,0
Betriebskapital 18,3 19,5

Das Eigenkapital hat sich gegenüber der Vorperiode durch eine Vorabgewinnausschüttung leicht vermindert. Dennoch stieg die Eigenkapitalquote, bedingt durch das niedrigere Betriebskapital, von 44,9 % auf 47,5 % an.

Die Rückstellungen erhöhen sich im Wesentlichen durch die Bildung von Steuerrückstellungen um ca. 2,8 Mio. € auf 6,6 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 4,4 Mio. €

auf 0,2 Mio. € gegenüber dem Bilanzansatz des Vorjahres ab. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind weiterhin nicht vorhanden.

Finanzlage

Der bereits seit mehreren Jahren bestehende Vertrag mit einer Factoringgesellschaft macht sich in der Betrachtung der Finanz- bzw. Liquiditätslage positiv bemerkbar. Diese Maßnahme dient auch zur Minimierung des Kreditausfallsrisikos, insbesondere im Exportbereich. Die Veränderungen des Cash Flow nach den jeweiligen Kapitalbereichen zeigt die nachfolgende Übersicht:

in T€ per 31.12. 2023 2022
Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit 4.245 7.000
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -674 9.581
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -6.027 -19.003
Kurzfristig verfügbarer Liquiditätsbestand 6.765 9.221

Bei der Betrachtung des Cash-Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahresstichtag die insgesamt gesehen höhere Kapitalbindung im Forderungsbereich und der Rückgang der Verbindlichkeiten anzuführen. Ansonsten ergeben sich keine nennenswerten Vorgänge. Der Cash Abfluss aus der Investitionstätigkeit resultiert aus Neuanschaffungen im Staplerbereich und Investitionen in Betriebsausstattung. Der Cash Abfluss aus der Finanzierungstätigkeit ist durch die Vornahme einer Gewinnausschüttung in Höhe von 6,0 Mio. € verursacht. OHRA weist keine Bankverbindlichkeiten aus. Aus Liquiditätssicht stehen zum Bilanzstichtag 6,8 Mio. € an jederzeit verfügbaren flüssigen Mitteln zur Verfügung.

Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit als gesichert zu bezeichnen. Die Liquiditätsausstattung und die eingeräumten und derzeit im kurzfristigen Bereich nicht ausgenutzten Kreditlinien bei Kreditinstituten lassen auch für die Zukunft genügend Spielraum für eine weitere Geschäftsentwicklung zu. Wiederkehrende Investitionen werden, wie auch in der Vergangenheit, über Leasing finanziert.

3. Forschungs- und Entwicklung

Als Spezialist im Bereich der standardisierten Lager- und Regaltechnik entwickelt die Gesellschaft die angebotenen Produkte ständig weiter. Ziel dieser Aktivitäten ist die Befriedigung der Ansprüche unserer Kunden durch intensive und anwendungsspezifische Beratung und damit die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir für das Inland von rückläufigen Umsätzen aus. Im Exportbereich glauben wir, für die nächsten Monate nach dem bisher höchsten Auftragseingang im Jahresverlauf 2024 das Umsatzniveau zu halten, was preislich jedoch hart erkämpft sein wird. Neben der vorgenannten Umsatzentwicklung gehen wir von einer geringeren Schwankungsbreite in den Stahlpreisen aus, die auch zu einer höheren Kalkulationssicherheit von langläufigen Großprojekten im Verkauf führen könnte. Geplant wird daher mit einer gleichbleibenden Materialeinsatzquote bei weiterhin steigenden Energiekosten. Im Unternehmensergebnis wird das Niveau des Vorjahres angestrebt. Um die seit dem 3. Quartal 2023 rückläufigen Stahlpreise zu kompensieren, haben wir uns entschieden, den Vorratsbestand deutlich zu reduzieren, um preisbedingte Abwertungsrisiken zu minimieren. Darüber hinaus wurden neue Beschaffungsquellen und- märkte erschlossen.

Wir erwarten nach dem hohen Auftragsüberhang zum Jahresbeginn eine Abschwächung des Geschäfts in der zweiten Jahreshälfte 2024. Aufgrund der aktuellen Einschätzung über den Ukraine sowie dem Nah-Ost- Konflikt und einer stagnierenden Wirtschaftsleistung in Deutschlang führt dies zu einer Unsicherheit von langfristigen Investitionsentscheidungen unserer Kunden.

Der Auftragseingang im 1. Halbjahr 2024 liegt mit minus 9,3 Mio.€ gleich 32,7 % unter dem Niveau des Vorjahres; liegt damit aber noch im Planungskorridor. Unsere Prognose mit einer Konsolidierung und einer abklingenden Investitionsneigung im Inland bestätigen sich damit. Die weitere Geschäftsentwicklung bleibt jedoch abzuwarten. Durch den hohen Anteil von Zeitarbeit-Personal in der Fertigung sowie Speicherstundenregelungen für eigene Mitarbeiter sind wir in der Lage auf Beschäftigungsschwankungen kurzfristig und flexibel reagieren zu können.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir nach dem bisherigen Geschäftsgang auch für den restlichen Jahresverlauf - wie geplant - davon aus, ein operativ positives Ergebnis zu erreichen. Wir erwarten nach dem letzten Forecast einen Umsatz von rd. 70 Mio. € und bei einem normalen Geschäftsverlauf ein Vorsteuerergebnis in der Bandbreite von rd. 7,0 bis 8,0 Mio. €.

Die teils ungelösten Haushaltsprobleme mit hoher Verschuldung einzelner Staaten in Europa sowie die Auswirkung des Ukraine Kriegs; der sich abschwächenden Konjunkturentwicklung in Deutschland und Europa führt bereits zu einem signifikanten Rückgang in der Angebotstätigkeit und den Auftragseingängen. Die weitreichenden Unsicherheiten in der Energieversorgung für die Herstellung unseres Hauptproduktes Stahl kann unsere zukünftige Geschäftsentwicklung und damit die Ergebnisse negativ beeinflussen.

Risikobericht

Internes Kontrollsystem und Risikomanagement

Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Geschäftsführung eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist die originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Analyse der möglichen Risiken verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung der Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet, allerdings in dem klaren Bewusstsein, dass die Nutzung unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Auch gehört hierzu, dass Risikomanagement effizient zu betreiben, Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen. Die Gesellschaft ist das bestehende Berichtswesen der Hölscher Firmengruppe integriert, dass weiter permanent verfeinert und an die laufenden Bedürfnisse angepasst wird. Hiermit lassen sich Fehlentwicklungen noch rechtzeitiger erkennen, und können durch entsprechende Gegenmaßnahmen gestoppt werden.

Sofern sich Risiken auf vergangene Sachverhalte beziehen, werden erforderliche bilanziellen Rückstellungen und deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen geprüft.

Ziel des eingerichteten IKS (internes Kontrollsystems) ist es, mit den implementierten Methoden und Maßnahmen das Vermögen der Gesellschaft zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte IKS gewährleistet werden. Nach Analyse der verschiedenen Funktionsbereiche der Gesellschaft werden die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Unvereinbare Tätigkeiten werden konsequent getrennt und es bestehen angemessene Kontrollspannen. Auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten wird strikt geachtet. Die wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der rechnungslegungsbezogenen aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen stellt die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Jedoch kann das installierte IKS keine absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der vorgegebenen Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Errichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aufgrund von simplen Fehlern oder Irrtümern in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Unternehmensspezifische Risiken

Als Hersteller von Regalen sind wir uns den potenziellen rechtlichen Herausforderungen bewusst, denen wir in unserer Branche begegnen können. Dies umfasst, ist aber nicht beschränkt auf: Rechtsstreitigkeiten in Bezug auf Produkthaftung, mögliche gesundheitliche Auswirkungen, Umweltbelastungen oder Verstöße gegen regulatorische Vorschriften. Ein solcher Rechtsstreit könnte erhebliche finanzielle Kosten verursachen, unseren Ruf schädigen und unsere Geschäftsoperationen wesentlich beeinträchtigen.

Um diesen Risiken zu begegnen, setzen wir auf strikte Qualitätskontrollen, fortlaufende Produktentwicklung und umfassende Schulungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter. Zudem pflegen wir einen engen Dialog mit Rechtsexperten, um uns stets über aktuelle gesetzliche Anforderungen und möglichen Risiken im Klaren zu sein, um präventive Maßnahmen zu ergreifen. Risiken aus der Produkthaftung sind in angemessener Höhe durch bestehende Haftpflichtversicherungen abgedeckt.

Aufgrund des starken Auslandsgeschäftes wird die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in vollen Umfang von der weltweiten konjunkturellen Entwicklung tangiert, die in den Planungsrechnungen auch entsprechende Berücksichtigung finden wird. Risiken für die künftige operative Geschäftsentwicklung der Gesellschaft sehen wir in der Verfügbarkeit und Preisentwicklung der Rohstoffe und hier insbesondere im Stahlbereich. Hieraus könnten sich negative Ergebniseffekte in der Zukunft ergeben. Wir stellen bereits in den letzten Wochen fest, dass sich zugesagte Liefermengen zeitlich verzögern. Ebenfalls spitzt sich die Versorgung von Befestigungs- u. Verpackungsmaterial zu. Auf der Absatzseite sind Forderungsausfallrisiken durch die bestehende Factoring Vereinbarung weitgehend begrenzt. Für Garantierisiken werden vorsorglich angemessene Rückstellungen gebildet.

Aus Liquiditätsgesichtspunkten bestehen durch die gute Liquiditätsausstattung der Gesellschaft keine Liquiditätsrisiken.

Neben den aufgeführten diesen Risiken werden keine weiteren wesentlichen unternehmensspezifischen Risiken derzeit gesehen. Wir sehen den Fortbestand der OHRA Regalanlagen GmbH in keiner Weise gefährdet.

Chancenbericht

Als namhafter Hersteller von Kragarmregalen sind wir bei allen großen Baumarktketten in Inland sowie im Ausland als Lieferant gelistet. Daneben bedienen wir in erster Linie Kleinbetriebe sowie mittelständische Kunden. Wir sehen in den nächsten Jahren hauptsächlich Wachstumschancen in der Erschließung neuer Produktanwendungen sowie der weiteren Ausweitung der Exportaktivitäten.

5. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Kerpen, den 16. September 2024

Dr. Andreas Hölscher

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorj.:
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.483,00 2
2. Technische Anlagen und Maschinen 190.755,00 185
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 956.010,00 471
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0
1.148.248,00 658
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 49
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0
0,00 49
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.379.752,00 3.632
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.228.942,00 1.359
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.344.849,00 4.412
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -3.726.691,58 -4.276
4.226.851,42 5.127
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.099.218,43 3.231
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.752.673,80 180
3. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 1.253,07 6
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.224.130,90 988
6.077.276,20 4.405
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.765.379,91 9.222
C. Rechnungsabgrenzungsposten 78.248,56 50
18.296.104,09 19.511

PASSIVA

Vorj.:
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.147.425,90 2.148
II. Gewinnrücklagen 2.615.141,20 2.615
III. Bilanzgewinn 3.921.107,13 4.003
8.683.674,23 8.766
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.654.021,93 1.677
2. Sonstige Rückstellungen 1.897.760,83 2.050
6.551.782,76 3.727
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.994.421,06 1.859
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 165.524,92 1.312
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 33.722,05 77
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 3.231
5. Sonstige Verbindlichkeiten 855.563,68 527
- davon aus Steuern: € 84.614,34 (Vorj.: T€ 88)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 136.324,12 (Vorj.: T€ 142)
3.049.231,71 7.006
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.415,39 12
18.296.104,09 19.511

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorj.:
T€
1. Rohergebnis 28.604.556,65 7.929
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.830.540,50 -1.826
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.664.194,05 -510
- davon für Altersversorgung € 0,00 (Vorj. T€ 0) -9.494.734,55
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -250.205,12 -73
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.946.558,74 -2.481
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 2.148
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.271,84 30
- davon von verbundenen Unternehmen € 2.921,67 (Vorj.: T€ 30)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -27.389,75 -3
- davon an verbundene Unternehmen € 27.349,54 (Vorj.: T€ 3)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.980.743,00 -1.709
10. Ergebnis nach Steuern 5.921.197,33 3.505
11. Sonstige Steuern -3.553,63 -1
12. Jahresüberschuss 5.917.643,70 3.504
13. Gewinnvortrag 4.003.463,43 499
14. Gewinnausschüttungen -6.000.000,00 0
15. Bilanzgewinn 3.921.107,13 4.003

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die OHRA Regalanlagengesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Kerpen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 41787 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB werden angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert ausgeübt worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden degressiv und linear vorgenommen. Dabei werden bei Zugängen von beweglichen Vermögensgegenständen die planmäßigen Abschreibungen entsprechend den gesetzlichen Änderungen pro rata temporis vorgenommen.

Entsprechend der steuerlichen Regelung zur Abschreibung geringwertiger Anlagegüter hat die Gesellschaft auch handelsrechtlich eine entsprechende Anpassung vorgenommen. Das steuerliche Wahlrecht wird dahingehend ausgeübt, dass Anlagegüter im Einzelwert unter € 1.000,00 in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben und als Abgang behandelt werden.

Die Vorräte werden zu Einstandspreisen bewertet, sofern nicht Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB erforderlich waren. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden unter Berücksichtigung eines Zuschlages für Fertigungsgemeinkosten entsprechend ihrem Fertigungsgrad mit den Herstellungskosten bewertet. Die Grundsätze verlustfreier Bewertung werden beachtet. Geleistete Anzahlungen der Kunden für bereits in Auftrag befindliche Arbeiten werden, soweit möglich, als Sonderposten von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst, soweit für solche Sachverhalte Rückstellungen zu bilden waren.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 keine außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB vorgenommen worden. Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz, aufgegliedert nach Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen (Bruttodarstellung) zeigt der Anlagespiegel (s. Anlage 3 / 9). Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, mit Ausnahme von T€ 16, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

In der Bilanzposition "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" sind Forderungen aus Leistungsverkehr in Höhe von T€ 1.753 (Vorj. T€ 180) enthalten. Der Bilanzausweis enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 763 (Vorj. T€ 0).

Der Ausweis der "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" enthält Forderungen aus Leistungsverkehr in Höhe von T€ 1 (Vorj. T€ 6).

3. Eigenkapital - Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist auf der Grundlage einer teilweisen Gewinnverwendung aufgestellt worden. Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Vorj.:
T€ T€
Verpflichtungen gegenüber Personal 784 919
Garantieverpflichtungen 451 587
Ausstehende Rechnungen und Kundenboni 259 352
Erlösberichtigungen 304 61
Übrige 100 131
1.898 2.050

5. Verbindlichkeiten

Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.994 1.994 0 0 0
(im Vorjahr) (1.859) (1.859) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 165 165 0 0 0
(im Vorjahr) (1.312) (1.312) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 34 34 0 0 0
(im Vorjahr) (77) (77) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0 0
(im Vorjahr) (3.231) (3.231) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 856 856 0 0 0
(im Vorjahr) (527) (527) (0) (0) (0)
Gesamt 3.049 3.049 0 0 0
(im Vorjahr) (7.006) (7.006) (0) (0) (0)

In der Bilanzposition "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" sind Verbindlichkeiten aus Leistungsverkehr in Höhe von T€ 165 (Vorj. T€ 1.312) enthalten.

Der Ausweis der "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen" enthält Verbindlichkeiten aus Leistungsverkehr in Höhe von T€ 34 (Vorj. T€ 77).

IV. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

Mithaftung gegenüber Kreditinstituten für die Inanspruchnahme von Avalkreditlinien zugunsten verbundener Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 1.000.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus dem vorgenannten Haftungsverhältnis schätzen wir aufgrund des bisherigen Zahlungsverhalten und der Bonität der Schuldner als gering ein. Die jeweiligen Schuldverhältnisse sind mit quantitativ ausreichenden Sicherheiten unterlegt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung des jeweiligen Haftungsverhältnisses erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

V. Außerbilanzielle Geschäfte

Forderungsfactoring

Die Gesellschaft hat mit einer Factoringgesellschaft eine Vertrag über das Forderungsfactoring abgeschlossen. Ausschlaggebend für den Abschluss dieses Geschäfts sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile liegen in der Verbesserung der Liquiditätslage der Gesellschaft und in der Minimierung des Kreditausfallrisikos, insbesondere für Umsätze im Exportgeschäft. Relevante Risiken aus diesem Geschäft können sich keine ergeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. Von dem Gesamtbetrag in Höhe von T€ 3.253 sind In den nächsten drei Geschäftsjahren davon fällig:

T€
Davon fällig 2024 852
Davon fällig 2025 827
Davon fällig 2026 800

Von den vorgenannten Beträgen entfallen im Jahr 2024 p.a. T€ 734 auf Mietverpflichtungen gegenüber einem Unternehmen eines Gesellschafters der Muttergesellschaft.

Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile aus dem Abschluss der Leasingverträge sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken. Risiken können sich aus den zukünftigen Zahlungsverpflichtungen und der fehlenden Veräußerungsmöglichkeit vor Ende der Leasing- bzw. Mietvertrags ergeben.

VI. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich nach geografischen Märkten wie folgt aufteilen:

Vorj.:
T€ T€
Inland 24.653 8.225
Mitgliedsländer der EU 45.693 9.411
Übrige Länder 10.047 2.264
80.393 19.900

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von T€ 7 (Vorj. T€ 0) Erträge aus Währungsdifferenzen.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 49 (Vorj. € 9) Aufwendungen aus Währungsdifferenzen.

4. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Folgende Darstellung gibt einen Überblick über die Höhe der periodenfremden Erträge und Aufwendungen in der Ergebnisrechnung 2023:

GuV-Position: Ertrag Aufwand
T€ T€
Sonstige betriebliche Erträge 87 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -175
87 -175

VII. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Vorj.:
Gewerbliche Arbeitnehmer 71 70
Angestellte 75 79
146 149

2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer erhielt für seine Tätigkeit Vergütungen im Sinne von § 285 Nr. 9a HGB. Entsprechend der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Höhe verzichtet.

3. Geschäftsführung

Herr Dr. Andreas Hölscher, Dipl.-Kfm., Köln.

4. Beirat

Dem Beirat der Gesellschaft gehörte im Geschäftsjahr 2023 folgende Person an:

Herr Andreas Amelung

Der Beirat erhielt im Geschäftsjahr 2023 eine Vergütung in Höhe von T€ 8 (Vorj. T€ 8).

5. Stammkapital

Im Handelsregister ist das Stammkapital der Gesellschaft mit TDM 4.200 (= T€ 2.147) eingetragen.

6. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Hölscher Holding GmbH, Kerpen.

7. Konzernabschluss

Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, ist die Hölscher Holding GmbH, Kerpen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

8. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen/Personen

Als nahestehende Unternehmen/Personen sind insbesondere die Firmen der Hölscher Gruppe sowie der Gesellschafter des Mutterunternehmens anzusehen. Marktunübliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen wurden im Geschäftsjahr 2023 keine getätigt.

9. Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2023 im Aufwand erfasste Honorar einschließlich Auslagen für den Jahresabschlussprüfer nach § 285 Nr. 17 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

Vorj.
T€ T€
Abschlussprüfungsleistungen 26 24
Andere Bestätigungsleistungen 0 0
Steuerberatungsleistungen 0 0
Gesamthonorar 24 24

10. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben.

 

Kerpen, den 16. September 2024

Dr. Andreas Hölscher

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 389.289,87 0,00 0,00 389.289,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 433.532,04 0,00 0,00 433.532,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.391.748,54 54.690,68 0,00 1.446.439,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.708.282,59 684.905,44 -31.229,77 2.361.958,26
3.533.563,17 739.596,12 -31.229,77 4.241.929,52
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 48.750,00 0,00 -48.750,00 0,00
3.971.603,04 739.596,12 -79.979,77 4.631.219,39
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 389.189,87 0,00 0,00 389.189,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 431.176,04 873,00 0,00 432.049,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.206.754,54 48.929,68 0,00 1.255.684,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.236.770,59 200.402,44 -31.224,77 1.405.948,26
2.874.701,17 250.205,12 -31.224,77 3.093.681,52
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.263.891,04 250.205,12 -31.224,77 3.482.871,39
Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100,00 100,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.483,00 2.356,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 190.755,00 184.994,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 956.010,00 471.512,00
1.148.248,00 658.862,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 48.750,00
1.148.348,00 707.712,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die OHRA Regalanlagengesellschaft mit beschränkter Haftung, Kerpen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OHRA Regalanlagengesellschaft mit beschränkter Haftung, Kerpen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OHRA Regalanlagengesellschaft mit beschränkter Haftung, Kerpen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. September 2024

dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Berufsausübungsgesellschaft

Güntgen, Wirtschaftsprüfer

Brandenburg, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.