Kalle Krause GmbHLiquidiert

45141 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 15848
Vorher
Künstlerische Werkstatt Kalle Krause GmbH
Eingetragen
9.7.2001
Branche
Messe-, Kongress- und Business-Event-VeranstalterErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtTätigkeiten von Werbeagenturen
Gegenstand
Die Entwicklung strategischer Konzepte im Bereich Marketing und visuelle Kommunikation. Die Gesellschaft bietet ein Komplettangebot in der Konzeption, Produktion und Abwicklung von Events, Eventmessen und anderen Veranstaltungen und Ereignissen an.

Historie

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Management

NameRolle
Karlheinz Krause
seit 24.11.2005
Geschäftsführer
Insa Janßen
seit 9.7.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Paul Bösen-Diebels
40.00%
30.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Alfredstraße 345, 45133 Essen
12.500 €
33.33%
Germany
12.500 €
33.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kalle Krause GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1.189,00

4.247,000

II. Sachanlagen

2.115.994,58

2.138.367,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1.165.126,59

550.199,22

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

970.030,52

657.525,35

III.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.767,33

389.602,67

C. Rechnungsabgrenzungsposten

53.245,28

41.271,21

Summe Aktiva

4.307.353,30

3.781.212,45



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

41.667,00

41.667,00

II. Kapitalrücklage

632.500,00

632.500,00

III. Gewinnvortrag

121.670,56

24.187,20

IV.Jahresüberschuss

84.850,90

97.483,36

B. Rückstellungen

63.137,22

18.934,50

C. Verbindlichkeiten

3.350.615,12

2.966.440,39

D. sonstige RAP

12.912,50

0,00

Summe Passiva

4.307.353,30

3.781.212,45

ANHANG


1 Grundlagen

Der Jahresabschluss der Kalle Krause GmbH, Essen, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise ein Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung und teilweise im Anhang gewählt.
Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgendem "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht.
Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben.

Entsprechend der neuen HGB-Regelung in § 277 Abs. 5 HGB werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erstmalig die folgenden Angaben als sogenannte Davon-Vermerke ausgewiesen:
 Erträge aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge"
 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen".

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.



2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach einheitlichen handels- und steuerrechtlichen Grundsätzen.


Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer der Software wird regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um plan­mäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Hierbei wird bei der Betriebs- und Geschäftsaus­stattung regelmäßig eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren zugrunde gelegt.

Ab dem 1. Januar 2008 werden geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG bei Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 im Zugangsjahr sofort als Aufwand verbucht. Bei An­schaffungskosten von über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden Anlagegüter in einem Sammelposten erfasst, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Forderungen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertbe­richtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf den um die Einzelwertberichtigung bereinigten Gesamtbestand Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Gut­haben bei Kreditinstituten und Schecks) sind zu Nominalwerten aktiviert.

Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben und Einnahmen, soweit sie Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen.


Passiva

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vor­sichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Nenn- oder Rückzahlungsbetrag.

Währungsumrechnung
Forderungen in fremder Währung werden grundsätzlich zum Anschaffungskurs bzw. mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Entstehungskurs bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Verluste aus Kursänderungen sind zum Bilanzstichtag berücksich­tigt.



3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen
3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
Die Aufgliederung der Anschaffungskosten, der Abschreibungen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspie­gel.

3.2 Finanzanlagen
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Umlaufvermögen
3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 754 und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.


In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im wesentlichen Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführern in Höhe von TEUR 210, sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 6 sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 5 enthalten.

3.4 Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 41 und ist in voller Höhe eingezahlt.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte wie im Vorjahr nach Ergebnisverwendung.

3.5 Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 24 beinhalten im wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 7), Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtung (TEUR 4), sowie Rückstellungen für ausstehenden Urlaub (TEUR 13).

3.6 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 225 sind innerhalb eines Jah­res fällig.

In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 145 sind insbesondere Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 19, sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 41, Verbindlichkeiten Lohn- u. Gehalt in Höhe von TEUR 38 sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 12 enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.



4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.138 resultieren aus Konzeption, Produktion und der Abwicklung von Events.

4.2 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 12 und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Schadensersatzforderungen (TEUR 3), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 1) sowie Erträge aus der Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens (TEUR 7).

4.3 Materialaufwand
Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 858 resultiert aus dem Einkauf von Fertigungsmaterialien.

4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 391 enthalten im wesentlichen Raumkosten (TEUR 31), Mieten für bewegliche Einrichtungsgegenstände (TEUR 39), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 33), Werbe- und Repräsentationskosten (TEUR 16), Reisekosten (TEUR 28), Fahrzeugkosten (TEUR 23) sowie Telefon-, Porto- und Internetkosten (TEUR 13).



5. Sonstige Angaben

5.1 Angaben zu den Arbeitnehmern
Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 24 (Vorjahr: 21).


5.2 Angaben zu den Organen der Gesellschaft
Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt:

Frau Insa Janßen, Essen
Herr Karlheinz Krause, Essen

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von einer Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB abgesehen, da sich die Bezüge eines Geschäftsführers über die Angabe der Gesamtbezüge feststellen lassen.



5.3 Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den im Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschuss in Höhe von EUR 84.580,90 auf neue Rechnung vorzutragen.



Essen, den 16. Mai 2013



Kalle Krause GmbH, Essen



Insa Janßen Karlheinz Krause

 

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 15.07.2013

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