Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 731216
Eingetragen
14.8.2018
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Die Erbringung von Architekten- und Ingenieurleistungen sowie von Generalplanerleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer
Silke Hänßler
seit 22.8.2018
Geschäftsführer
Michael Fischinger
seit 22.8.2018
Geschäftsführer
Reinhold Blersch
seit 22.8.2018
Geschäftsführer
Stefan Gose
seit 22.8.2018
Geschäftsführer
Markus Brill
seit 22.8.2018
Geschäftsführer
Matias Wenzel
seit 14.8.2018
Geschäftsführer
Dominik Daß
seit 14.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Wenzel + Wenzel Freie Architekten Partnerschaft mbB
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wenzel + Wenzel Freie Architekten Partnerschaft mbB
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wenzel + Wenzel GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bei dem nachstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wenzel + Wenzel GmbH, Karlsruhe:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wenzel + Wenzel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wenzel + Wenzel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, den 25. November 2024

gkm . glück . kock . mäschke
partgmbb . wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mäschke, Wirtschaftsprüfer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WENZEL + WENZEL GMBH, KARLSRUHE

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 670.445,24 615.631,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.039,00 16.390,00
II. Sachanlagen 663.406,24 599.241,07
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 654.799,00 575.690,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.607,24 23.551,07
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.358.702,61 1.823.833,59
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.457.977,34 1.466.003,48
1. Forderungen gegen verbunde Unternehmen 1.055.028,37 1.130.496,36
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 900.725,27 357.830,11
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 167.419,75 141.779,17
3.196.567,60 2.581.243,83

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 226.281,66 225.851,30
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 200.851,30 189.545,07
III. Jahresüberschuss 430,36 11.306,23
B. RÜCKSTELLUNGEN 476.061,00 468.550,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.470.886,94 1.864.453,53
- Verbindlichkeiten soziale Sicherheit: EUR 26.072,80 (Vorjahr: EUR 16.674,44)
- Verbindlichkeiten aus Steuern: EUR 471.417,78 (Vorjahr: EUR 408.520,22)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 245.332,42 77.376,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.926,01 26.432,01
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.350,00 0,00
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 12.988,00 22.389,00
3.196.567,60 2.581.243,83

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 22.351.187,04 20.876.382,38
2. Personalaufwand -17.398.073,68 -15.666.773,66
a) Löhne und Gehälter -14.649.591,51 -13.072.257,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.748.482,17 -2.594.516,01
- davon für Altersversorgung: EUR 155.197,59 (Vorjahr: EUR 164.303,49)
3. Abschreibungen -275.388,31 -216.626,35
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -275.388,31 -216.626,35
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.679.186,81 -4.969.832,05
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 23,96 (Vorjahr: EUR 0,00)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.928,92 25.732,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.742,49 -2.915,69
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -14.288,38 -26.101,39
8. Ergebnis nach Steuern 9.436,29 19.865,67
9. Sonstige Steuern -9.005,93 -8.559,44
10. Jahresüberschuss 430,36 11.306,23

Sonstige Berichtsbetandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Wenzel + Wenzel GmbH, Karlsruhe

Gliederung

1.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

2.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

3.

Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

4.

Erläuterungen zur Bilanz

5.

Sonstige Pflichtangaben

6.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Wenzel + Wenzel GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 731216 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Berücksichtigung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

3. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Andere Anlagen sowie die Betriebs und Geschäftsausstattung werden auf 2 bis 15 Jahre abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme der nach kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbeträge passiviert. Langfristige Rückstellungen werden grundsätzlich abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis eines durchschnittlichen Ertragsteuersatzes in Höhe von 30,00 % ermittelt. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagespiegel (Abschnitt Nr. 6) hervor.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Forderungen gegen Gesellschafter

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt EUR 1.010.257,38 (Vj. TEUR 1.130) sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 972.609,68 (Vj. TEUR 1.119) enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 282.611,93 (Vj. TEUR 269) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 81.042,63 (Vj. TEUR 54) enthalten, der rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entsteht.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten im nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag zum 31.12.2023
EUR
Laufzeit bis 1 Jahr
EUR
Laufzeit größer 1 Jahr
EUR
Laufzeit >5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber 245.332,42 58.823,88 186.508,54 0,00
Kreditinstituten (77.376,01) (41.797,36) (35.578,65) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 661.235,39 661.235,39 0,00 0,00
und Leistungen (489.269,94) (489.269,94) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber 55.926,01 55.926,01 0,00 0,00
verbundene Unternehmen (26.432,01) (26.432,01) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 1.508.393,12 1.508.393,12 0,00 0,00
(1.271.375,57) (1.271.375,57) (0,00) (0,00)
Gesamt 2.470.886,94 2.284.378,40 186.508,54 0,00
(1.864.453,53) (1.828.874,88) (35.578,65) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die damit angeschafften Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 55.926,01 enthalten.

Passive latente Steuern

Passive latente Steuern in Höhe von ca. TEUR 13 resultieren am Bilanzstichtag aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Gegenständen des Sachanlagevermögens. Aktive latente Steuern bestehen nach Verrechnung nicht. Der sich dadurch ergebende Passivüberhang ist gemäß § 274 Abs. 1 HGB passiviert worden. Im Vorjahr bestanden nach Verrechnung Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Gegenständen des Anlagevermögens in Form von passiven latenten Steuern in Höhe von ca. TEUR 22. Dadurch haben sich die passiven latenten Steuern um TEUR 9 verringert.

Zinserträge

Die Zinserträge enthalten mit TEUR 31 (Vj. TEUR 26) Zinserträge von verbundenen Unternehmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der jeweiligen Verträge bestanden am Bilanzstichtag TEUR 1.526 aus Dauerschuldverhältnissen. Es handelt sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet und Leasingverträgen.

5. Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 277 Arbeitnehmer (Vorjahr: 272 Arbeitnehmer) beschäftigt.

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr aus den Geschäftsführern Herrn Matias Wenzel (Architekt), Herrn Dominik Daß (Architekt), Herrn Reinhold Blersch (Architekt), Herrn Markus Brill (Architekt), Herrn Michael Fischinger (Architekt), Herrn Stefan Gose (Architekt), Frau Silke Hänßler (Architektin), Herrn Christoph-Phillip Krinn (Architekt), Herrn Holger Weinbach (Architekt) und Herrn Sven Becker (Architekt). Bis auf Herrn Becker sind alle Geschäftsführer einzelvertretungsbefugt.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen im Geschäftsjahr rd. TEUR 1.484.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.617,11 0,00 0,00 32.200,00 48.417,11
80.617,11 0,00 0,00 32.200,00 48.417,11
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.013.957,70 326.600,24 18.551,07 386.346,32 972.762,69
1.013.957,70 326.600,24 18.551,07 386.346,32 972.762,69
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.551,07 3.607,24 -18.551,07 0,00 8.607,24
1.037.508,77 330.207,48 0,00 386.346,32 981.369,93
1.118.125,88 330.207,48 0,00 418.546,32 1.029.787,04
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.227,11 9.348,00 32.197,00 41.378,11
64.227,11 9.348,00 32.197,00 41.378,11
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.267,70 266.040,31 386.344,32 317.963,69
438.267,70 266.040,31 386.344,32 317.963,69
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
438.267,70 266.040,31 386.344,32 317.963,69
502.494,81 275.388,31 418.541,32 359.341,80
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.039,00 16.390,00
7.039,00 16.390,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 654.799,00 575.690,00
654.799,00 575.690,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.607,24 23.551,07
663.406,24 599.241,07
670.445,24 615.631,07

 

Karlsruhe, den 17. Oktober 2024

gezeichnet

Sven Becker

Reinhold Blersch

Markus Brill

Christian Brunner

Dominik Daß

Michael Fischinger

Stefan Gose

Silke Hänßler

Christoph-Phillip Krin

Holger Weinbach

Matias Wenzel

Lagebericht 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

3 Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage- und Finanzlage

3.2 Ertragslage

4 Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit Chancen und Risiken

4.1 Risikomanagement

4.2 Voraussichtliche Entwicklung

4.3 Chancen + Risiken

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die Wenzel + Wenzel GmbH ist im Handelsregister unter HRB 731216, Amtsgericht Mannheim eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Architekten- und Ingenieurleistungen auf Grundlage der berufsrechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Planung bzw. Umsetzung von Planungsleistungen für Gebäude sowie deren städtebauliche Einbindung einschließlich entsprechender Beratertätigkeiten.

Dabei erbringt die GmbH die vorgenannten Leistungen ausschließlich für die Muttergesellschaft, die Wenzel + Wenzel Part mbB und die arcestra Generalplanung GmbH.

Die Wenzel + Wenzel GmbH unterhält ihren Hauptsitz in Karlsruhe und Standorte in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Kassel, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm.

Das Unternehmen besteht seit 2018 und hatte zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs 277 Angestellte beschäftigt.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse gewinnt auch in der Planung und Abwicklung von Bauprojekten immer mehr an Bedeutung. Diesem Umstand wurde bereits in der Vergangenheit mit der Verwendung von internetbasierten Projekträumen als zentrale Arbeitsplattform Rechnung getragen.

Insbesondere in der Planung von Bauprojekten, wird neben der Digitalisierung vor allem die 3D-basierte Planung immer mehr zum Standard des Planungsprozesses. In aller Munde ist dabei auch das Building Information Modelling (BIM), welches neben der 3D-Planung insbesondere einen digitalen integrierten Planungsprozess über alle Leistungsphasen hinweg vorsieht.

Die Wenzel + Wenzel GmbH hat diesem Umstand Rechnung getragen und hat innerhalb der Gesellschaft eine Forschungs- und Entwicklungsgruppe herausgebildet, welche sich unter anderem sehr intensiv mit digitalen Projektabwicklungen auseinandersetzt.

Dabei wird beispielsweise geprüft und getestet, inwieweit digitale Projektmodelle mit den Bauprojekten überlagert werden können. Ziel dieser Untersuchungen ist es, die Projektbearbeitung in allen Leistungsphasen effizienter bzw. mit einer höheren Qualität umsetzen zu können.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Im Geschäftsjahr 2023 war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nicht mehr wesentlich geprägt von der Corona-Pandemie. Die betrieblichen Einschränkungen, welche durch coronabedingte Knappheiten bzw. Krankheitsausfälle entstanden sind, waren insbesondere in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr festzustellen. Im Frühjahr 2022 fiel ein Großteil der gesetzlichen Vorschriften weg.

Der Angriffskrieg auf die Ukraine durch Russland und die damit verbundenen Sanktionsmaßnahmen gegen Russland zeigen eine Abhängigkeit der Deutschen Wirtschaft.

Preissteigerungen im Energiesektor und auch der Materialwirtschaft kennzeichnen auch das Geschäftsjahr 2023.

Nach den Veröffentlichungen des statistischen Bundesamtes war die Wirtschaftsleistung in Deutschland mit einem Faktor von -0,3% leicht rückläufig.

Die Defizite der staatlichen Haushalte bleiben auch im Jahr 2023 gemäß den Angaben des statistischen Bundesamtes mit ca. 101,3 Milliarden € hoch, allerdings um ca. 32,9 Milliarden € verringert im Vergleich zum Vorjahr. D.h. das Jahr 2023 schließt mit einer Defizitquote von ca. 2,6 %.

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Baubranche leistete dabei auch im Jahr 2023, gemäß den Angaben der deutschen Bauindustrie, mit einem Anteil von 6% einen wesentlichen Betrag an der gesamten deutschen Bruttowertschöpfung. Gekennzeichnet wird dies mit einem Beschäftigungsanteil der Baubranche an der Gesamtbeschäftigung mit einem äquivalenten Anteil 5,8%.

Die Genehmigungen im Wohnungsbau, welche häufig als Indikator für die Gesamtentwicklung der Baubranche herangezogen werden, reduzierten sich um 26,6% gegenüber 2021. Begründet ist dies insbesondere durch den inflationsbedingten schnellen und hohen Anstieg der Finanzierungszinssätze.

Gegenüber dem Anteil des Baugewerbes an der Bruttowertschöpfung ist der Anteil der Investitionen des Baugewerbes am Bruttoinlandsprodukt mit 12,3% doppelt so hoch. Die Bauinvestitionen lagen in 2023 mit 487 Mrd. Euro um ca. 2,5% somit leicht über den Bauinvestitionen in 2022.

Nach wie vor ist die Zurückhaltung in Projektinvestitionen spürbar. Insbesondere der Wohnbaubereich mit renditeorientierten Projekten als auch der private Wohnbausektor, mit deutlichem Rückgang der Bauvorhaben, trugen zum im Ergebnis nur marginalen Anstieg der Bauinvestitionen bei.

2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Im Geschäftsjahr 2023 der Wenzel + Wenzel GmbH waren die Auswirkungen des Ukrainekrieges nicht spürbar. In der Projektarbeit wurde eine Mischung aus Präsenz und Mobilem Arbeiten fortgesetzt.

Die Umsatzerlöse konnten aus der üblichen Geschäftstätigkeit um ca. 8,0 % gesteigert werden. Dieser Umstand ist insbesondere der Diversifikation in Projektgröße, -art und Auftraggeberstruktur zu verdanken.

Der Rohertrag ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was im wesentlichen auf höhere Personalaufwendungen zurückzuführen ist.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage- und Finanzlage

Die Aktivseite der Bilanz setzt sich insbesondere aus Sachanlagen mit 663 TEuro und Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 1.055 TEuro zusammen. Die Sachanlagen sind auf Grund von Investitionsnotwendigkeit trotz planmäßiger Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr erhöht worden.

Die liquiden Mittel sind stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 542 TEuro gestiegen.

Auf der Passivseite ist die Höhe des Eigenkapitals gegenüber dem Jahresabschluss 2022 weitgehend stabil geblieben.

Die Rückstellungen wurden gegenüber 2022 auf 476 TEuro erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber 2022 um ca. 172 TEuro gestiegen. Gleichzeitig haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten ebenfalls um ca. 237 TEuro erhöht.

Die Bilanzsumme ist zum Stichtag 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr um ca. 24 % angestiegen.

3.2 Ertragslage

Trotz des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes konnte die Wenzel + Wenzel GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. 0,5 TEuro erwirtschaften. Insbesondere dank des hohen Arbeitseinsatzes aller Beschäftigten und einer gleichzeitig zu Tage getretenen Kostensensibilität, konnte das Leistungsniveau in 2023 gehalten bzw. kompensiert sowie ein geringer Jahresüberschuss erzielt werden.

Der Jahresüberschuss hat, wie oben ausgeführt, das Eigenkapital in der Bilanz 2023 erhöht.

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit Chancen und Risiken

4.1 Risikomanagement

Im Zuge der Sicherstellung des Risikomanagements wurde das Projektcontrolling weiter intensiviert. Die Regeltermine zur Begleitung der Personaleinsatz- und Umsatzplanungen mit den projekt- und büroleitenden Personen hat sich zu einem bewährten und akzeptierten Controlling-Instrument entwickelt.

Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit wurden die Sicherheitsmaßnahmen sowohl mit veränderten Serverstrukturen umgesetzt als auch veränderte Identifizierungsprozesse eingeführt.

Die IT-Sicherheit wird darüber hinaus von einem externen Unternehmen begleitet.

4.2 Voraussichtliche Entwicklung

Die Entwicklung für 2024 ist weiterhin von der Fortsetzung des Ukrainekrieges und zusätzlich von den Konflikten im Nahen Osten geprägt. Die Auswirkungen aus dem Ukrainekrieg werden in der Bearbeitung der Projekte nicht mehr spürbar sein. Gleichzeitig stehen durch die steigenden Energiekosten, die sich erhöhende Inflation und damit einhergehenden steigenden Zinsen, vor allem die ertragsgesteuerten Projekte im Blickpunkt, um bei Veränderungen gegebenenfalls kurzfristig reagieren zu können. Durch den hohen Anteil an Projekten mit öffentlichen Auftraggebern lässt sich für die Wenzel + Wenzel GmbH in 2024 allerdings trotz des kritischen Umfeldes eine stabile Entwicklung erwarten.

Bereits in 2023 waren mehrere Großprojekte in der Vorbereitungsphase, welche in 2024 in die - weitere - Bearbeitungsphase übergegangen sind und auch bereits zum Ergebnis beigetragen haben.

Vor Abschlussarbeiten rechnet die Gesellschaft für 2024 mit einem leicht ansteigenden Umsatz und einem Jahresergebnis in der Größe des Jahres 2022.

4.3 Chancen + Risiken

Das Geschäftsjahr 2024 bietet für die Wenzel + Wenzel GmbH die Chance, sich mit der intensiven Beschäftigung der Digitalisierung bei Projekten mit integraler Planung gut zu positionieren. Die Entwicklungen in der Baubranche zielen hier vor allem stark auf das phasenübergreifende Arbeiten mit einer Vielzahl an digitalen Instrumenten ab. IPA- Projekte - Projekte mit integrierter Projektabwicklung - im Mehrparteienvertrag sind ein neues Geschäftsfeld, das für 2024 und die Folgejahre neue Chancen bietet. Die Arbeitsweise der Wenzel+Wenzel GmbH passt sehr gut in dieses Projektmodell.

Die Projektakquise wird die Durchmischung sowohl in der Projektgröße als auch Projektart in gewohnter Art fortführen, so dass der Ausfall von Einzelprojekten als auch die Zurückhaltung von Projektinvestoren, wie z.B. beim Wohnungsbau, minimiert werden können.

Der 2022 begonnene Ukraine-Krieg kann trotz der beauftragten Projekte und Vorsichtmaßnahmen die Entwicklung im Geschäftsjahr nachhaltig beeinträchtigen. Die steigenden Energiekosten, Zinsen und Inflation sind in der Summe betrachtet ein signifikanter Risikofaktor, welcher laufender Beobachtung bedarf.

 

17. Oktober 2024

Sven Becker

Reinhold Blersch

Markus Brill

Christian Brunner

Dominik Daß

Michael Fischinger

Stefan Gose

Silke Hänßler

Christoph-Phillip Krin

Holger Weinbach

Matias Wenzel

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