Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
item Industrietechnik GmbH
Friedenstraße 107, 42699 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Max Florian Palatini seit 15.1.2026 | Geschäftsführer |
Thomas Neller seit 11.1.2022 | Geschäftsführer |
Heiner Dr. Giese seit 11.1.2022 | Geschäftsführer |
Stephan Albert Buchmann seit 26.3.2013 | Geschäftsführer |
Susanne Melanie Brundiers seit 19.3.2010 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Nicole Pies | 45.00% |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
item Industrietechnik GmbHSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Seit den 1970er Jahren verfolgt die item Industrietechnik GmbH das Ziel, Systembaukästen aus Aluminiumprofilen in nahezu allen Ausfertigungen anzubieten. Dabei ist die item Industrietechnik GmbH (im Folgenden: item) Pionier auf dem Gebiet der systemischen Entwicklung von Komponenten für industrielle Anwendungen und erweitert kontinuierlich ihren Beratungsumfang gegenüber ihren Kunden hinsichtlich sämtlicher technischer Anwendungsbereiche. Die item Produktwelt umfasst mehr als 4.500 hochwertige Komponenten für die Bereiche
Weltweit ist item in über 50 Ländern mit eigenen Niederlassungen und Vertriebspartnern vertreten. Das garantiert kurze Lieferzeiten und rasche Unterstützung bei Projekten rund um den Globus. Hinzu kommt das Netzwerk der item pluspartner, die durch spezialisierte und geschulte Anwender branchenspezifische Lösungen auf Basis von item-Technik anbieten. Überdies ist item durch eine starke Eigentümerstellung in der Finanzierung, Entwicklung sowie schließlich auch in der Geschäftsleitung geprägt. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung wird kontinuierlich weitergeführt. Hauptentwicklungsbereich ist die Weiterentwicklung der bestehenden Produktreihen in neue Anwendungsfelder. Dabei stehen die Kundenorientierung sowie die Gebrauchsfähigkeit der Produkte im Fokus. Bei kundenseitigem Bedarf werden individuelle kundenspezifische Lösungen entwickelt. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit war auch im Jahr 2023 weiterhin schwerpunktmäßig auf Produktgruppen ausgerichtet. In der konsequenten Fortführung dieses Modells werden fortlaufend neue Produktgruppen definiert, deren Schwerpunkt auf zukunftsweisenden Technologien und neuen Anwendungsfeldern für Produktionslösungen liegen. Im Jahr 2023 wurden die neuen Bereiche Fördertechnik sowie der Bau von Reinen Produktionsumgebungen weiter vorangetrieben. Darüber hinaus forscht item an Modellen zur Digitalisierung von Produktanwendungen und Geschäftsprozessen. Hierzu wurde insbesondere die Entwicklung von Softwarelösungen vorangetrieben, die bei Kunden eigene Konstruktionslösungen unterstützen und die Digitalisierung bzw. Automatisierung von Geschäftsabläufen ermöglichen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen item befindet sich weiterhin in einer Marktsituation, die bestimmt wird von zurückhaltender Investitionsbereitschaft im Maschinen- und Anlagenbau und der Konsumgüterindustrie. Der deutsche Markt sowie auch die Entwicklungen in Übersee haben sich 2023 im Vergleich zu den Vorjahren nicht wesentlich verbessert, denn weiterhin beeinflussen internationale Handelsbeschränkungen und Verunsicherungen der Verbraucher die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa und weltweit. Hinzu kommt, dass die Lieferketten nach wie vor nicht reibungsfrei funktionieren und die Transportkosten sich insgesamt weiterhin auf hohem Niveau bewegen. Aus unserer Sicht ist nicht zu erwarten, dass hier kurzfristig eine Entspannung eintritt. Der Krieg in der Ukraine führte auch 2023 zu wirtschaftlichen Unsicherheiten. Der starke Anstieg der Inflation war dadurch auch weiterhin preisbestimmend, auch wenn sich diese im Jahresverlauf durch die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank verlangsamte. Dies führt allerdings gleichzeitig zu erschwerten Finanzierungsbedingungen insbesondere bei den Zulieferern, da infolge der wirtschaftlichen Entwicklung die Nachfrage gebremst wurde. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 nahm die Investitionsbereitschaft der Zielgruppen unserer Geschäftspartner grundsätzlich zu. Die Zunahme der Investitionsbereitschaft hat zu Umsatzerlösen in Höhe von 187.692 TEur geführt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Umsatz somit um rd. 5,0 %. Die in der Vergangenheit durchgeführte intensive Marktbearbeitung, die Durchführung von digitalen Kunden- und Händlerschulungen und die Ausführung effektiver Marketingaktionen hat - unterstützt durch die allgemeine Marktentwicklung - Früchte getragen. Diese Geschäftsentwicklung entspricht damit unseren Planvorgaben. Die Investitionen in die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie in die betriebliche Automatisierung haben dazu beigetragen, dass der hohe Personaleinsatz, der in der Vergangenheit einen hohen Kostenanteil eingenommen hat, trotz der Umsatzsteigerung nahezu gleichgeblieben ist. Auf die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Bereiche wird auch im laufenden Jahr ein starker Fokus gerichtet sein. Allerdings sind mit dem Ausbau dieser Bereiche auch erhebliche Personalkostensteigerungen verknüpft. Die Materialaufwandsquote verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,31 %. Dies ist auch Folge einer Minderung des Aluminiumpreises in 2023 um durchschnittlich 16 %. Inflationsbedingt sind diverse Kosten gestiegen. Dennoch wurde ein höherer Jahresüberschuss in Höhe von 9.655 TEur erzielt. 3. Personalbereich Im Durchschnitt des Jahres 2023 wurden 760 Mitarbeitende (einschließlich Auszubildende) beschäftigt. Der Mitarbeiterstamm hat sich damit gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht. Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden sind branchenüblich. Insbesondere über ein differenziertes Prämiensystem sind die Mitarbeitenden am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Der Mitarbeiterstamm wird 2024 voraussichtlich konstant gehalten; allerdings wird weiterhin gezielt Nachwuchs mit besonderen Qualifikationen für Forschung und Entwicklung sowie IT-Spezialisten aufgebaut. III. Ertrags-, Finanz und Vermögenslage 1. Ertragslage Wesentliche Ergebnisquellen sind die Umsatzerlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Entsprechend hat die Entwicklung dieser Umsatzerlöse einen wesentlichen Anteil an der Ergebnisentwicklung. Die Umsatzerlöse in Höhe von 187.692 TEur erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr mit einem Umsatz von 178.750 TEur um rd. 5,0 %. Die Umsatzerhöhungen erfolgten sowohl im Inland als auch im EU-Ausland, wobei den wesentlichen Anteil hieran mit einem Anteil an der Gesamtumsatzerhöhung von rd. 11,34 % die Umsätze im EU-Ausland hatten. 2. Darstellung und Analyse der Auftrags- und Ertragslage Die Auftragslage ist aktuell stabil und weiter steigend. Dies ist auch eine Folge der durchgeführten Marketingmaßnahmen, durch die Neukunden gewonnen und neue Marktsegmente erschlossen werden sollen. Eine Unsicherheit geht allerdings von den anhaltenden Kriegsgeschehnissen in der Ukraine und den damit verbundenen politischen Unsicherheiten aus, die auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchschlagen können. Deren schwer kalkulierbarer Verlauf kann Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 haben. Weitere bedeutsame Faktoren für die Ergebnisentwicklung sind der Materialaufwand und die Personalkosten. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse betrug 43,41 % und verringerte sich damit gegenüber der Materialaufwandsquote des Vorjahres von 43,72 %. Die Personalaufwandsquote von 26,21 % bezogen auf die Umsatzerlöse war gegenüber dem Vorjahr mit einer Quote von 26,98 % um rd. 0,77 Prozentpunkte niedriger, da die Personalkosten im Verhältnis zu den Umsatzerlösen nicht so stark gestiegen sind. Für das Folgejahr 2024 wird mit einem weiteren Anstieg der absoluten Personalkosten gerechnet. Dies ist vor allem auf die Notwendigkeit zurückzuführen, dass der allgemeine Fachkräftemangel und die anhaltende Inflation Anpassungen der Mitarbeitervergütung erforderlich machen. Es ist absehbar, dass die Materialaufwandsquote als Folge der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung der Rohstoffpreise in 2024 ansteigen wird. Die allgemein schwierige politische Situation, die auf die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchschlagen wird, kann die Investitionsbereitschaft und Nachfrage negativ beeinflussen. Im Hinblick auf die Energie- und Rohstoffpreise wird eine weitere Diversifizierung der Beschaffung sowie der Lokalisierung von strategisch wichtigen Produkten unabdingbar sein. So werden die Abhängigkeiten für das Wachstum auch für die Zukunft so gering wie möglich gehalten bzw. bestehende Abhängigkeiten beherrschbar. Die übrigen, die operative Geschäftstätigkeit betreffenden Aufwandsposten erhöhten sich um rd. 1,15 Prozentpunkte bezogen auf die Umsatzerlöse und blieben damit, relativ gesehen, auf dem gleichen Niveau des Vorjahres. Aufgrund der Umsatzerhöhung lag das Jahresergebnis über dem des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Umsatzrendite 5,14 % (Jahresüberschuss im Verhältnis zu Umsatzerlösen) bzw. 6,23 (EBIT im Verhältnis zu Umsatzerlösen) und lag damit jeweils um rd. 1,0 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Sowohl Cashflow als auch EBIT lagen über dem Niveau des Vorjahres. Der Jahresüberschuss betrug 9.655 TEur und setzt sich wie folgt zusammen:
Weitergehende Erläuterungen zu den Veränderungen im direkten Vorjahresvergleich: Das erzielte Umsatzwachstum speiste sich im Jahr 2023 aus Leistungen des eigenen Vertriebes in Verbindung mit den notwendigen Anpassungen der Verkaufspreise, die durch den erheblichen Anstieg der Beschaffungskosten im Verlauf des Berichtsjahres notwendig wurden. Zugleich wurde ein gezielter Aufbau der Materialvorräte betrieben, um in Krisensituationen die Lieferbereitschaft aufrechtzuerhalten und damit einen Wettbewerbsvorteil zu stabilisieren. Die erhöhten Beschaffungskosten wirkten sich in diesem Zuge ergebnismindernd aus. Notwendige Anpassungen der Gehälter der Mitarbeitenden sowie die Zahlungen von Inflationsausgleichsprämien waren notwendig, um weiterhin eine marktübliche Gehaltssituation zu sichern und einen Ausgleich zu den angestiegenen Lebenshaltungskosten zu leisten. Investitionen in die Entwicklung der Digitalen Services mit außerordentlichem Charakter führten zusätzlich zu gestiegenen Ausgaben als Wartungskosten für Hard- und Software. Damit schaffte sich item einen erheblichen technologischen Vorsprung im Wettbewerbsumfeld, der sich auch in der zukünftigen Weiterentwicklung dieser IT-Werkzeuge widerspiegelt. 3. Finanzlage Die Finanzlage steht auf einer soliden Basis. Die flüssigen Mittel umfassen rd. 14,34 % der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von rd. 92,94 % gekennzeichnet. Die im Gewinnvortrag und im Jahresüberschuss ausgewiesenen Bestandteile des Eigenkapitals sind nicht für eine Vollausschüttung vorgesehen. Vielmehr sollen damit aus Eigenmitteln das weitere Wachstum des Unternehmens sowie die anstehenden Investitionen finanziert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr werden im Anlagenspiegel Investitionen von 38.214 TEur ausgewiesen. Die Investitionen betreffend Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken galten überwiegend den Neubauvorhaben auf dem eigenbetrieblichen Grundstück Ahrensburg. Zudem wurden bislang gemieteten Immobilien in Solingen, Ulm und Nossen erworben. Die Investitionen im Bereich des beweglichen Sachanlagevermögens betrafen überwiegend Ersatz- und Erweiterungsbeschaffungen der IT-Systeme, des Fuhrparks und von Maschinen und Werkzeugen. Der Finanzierungsbedarf für die Investitionen in Höhe von 38.214 TEur im Geschäftsjahr 2023 wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Das Anlagevermögen sowie die Vorräte, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden in vollem Umfang durch das Eigenkapital gedeckt. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Die liquiden Mittel reichen aus, alle kurzfristigen Verbindlichkeiten zu tilgen. Auch zukünftig ist davon auszugehen, dass die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. 4. Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von rd. 60,21 % sowie durch einen Anteil der mittelfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (also solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) von rd. 0,14 % gekennzeichnet. Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von rd. 8,21 %. Bis auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Währungsgewinne bzw. -verluste sind Wechselkurseinflüsse von untergeordneter Bedeutung. Die hohe Lieferbereitschaft hat sich insbesondere im Jahr 2023 erneut als ein strategischer Marktvorteil erwiesen. Daher werden die Vorräte auch im Folgejahr auf einem hohen Niveau gehalten. Rd. 16,63 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. 5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für item sind die Eigenkapitalrendite, die Umsatzrendite, der Cashflow und das EBIT als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren anzusehen:
Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss im Verhältnis zum Eigenkapital) betrug im Geschäftsjahr rd. 5,01 % und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) betrug im Geschäftsjahr rd. 5,14 % und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr. Das EBIT (hier ermittelt ausgehend vom Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen und Ertrag und vor Zinsen und ähnlichen Aufwendungen und Zinsertrag) betrug 11.695 TEur und lag damit 0,04 % über dem Vorjahresniveau. Der Cashflow (hier als Jahresüberschuss vor Abschreibungen) betrug 15.401 TEur. Das Working Capital ist für item ebenfalls ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator.
Das Working Capital verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 24,73 %. Unsere wirtschaftliche Lage bewerten wir als zufriedenstellend. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren orientiert sich item an der Kundenzufriedenheit und der eigenen Leistungsqualität, sowie darüber hinaus an der Ausrichtung zu einem nachhaltigen Wirtschaften. Die Kundenzufriedenheit wird durch Kundenbefragungen, die von der Marketingabteilung durchgeführt werden, ermittelt. Die Leistungsqualität wird bei item mithilfe der Reklamationsstatistik gemessen. Ein zentrales Berichtswesen ermöglicht die Auswertung über alle Standorte nach einheitlichen Vorgaben für die interne und externe Reklamationsauswertung. 6. Nachhaltigkeitsstrategie und zentrale Handlungsfelder item verfolgt eine Nachhaltigkeitsstrategie, die in diesem Lagebericht auszugsweise dargelegt und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Ergänzend zur Nachhaltigkeitsstrategie hat item eine eigene Umweltpolitik erstellt und lässt diese auch durch ein Umweltaudit nach ISO 14001 regelmäßig zertifizieren. Mittels eines verbindlichen Code of Conduct werden alle Mitarbeitenden als auch die Zulieferer verpflichtet, die corporate sustainability-Grundsätze einzuhalten. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, richtet sich item nach den Grundsätzen des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) aus. Die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen werden beim DNK berücksichtigt und dienen als Leitlinie für das nachhaltige Handeln von item. Auf dieser Grundlage wird eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeit angestrebt. Die übergeordneten und Schwerpunkte, die im Rahmen einer internen Wesentlichkeitsanalyse ermittelt wurden, stellen insbesondere die Bereiche - Digitalisierung (SDG 8 und 9) - Ressourcenschonung (SDG 7, 12, 13, 14 und 15) und - Mitarbeiterbindung (SDG 1, 3, 4 und 5) dar. Die weiteren Sustainable Development Goals werden durch item mittelbar beeinflusst, sofern im Rahmen der wertschöpfenden Tätigkeiten Einfluss genommen werden kann. Der Digitalisierungsgrad der gesamten Prozesse wird unter anderem im Rahmen einer umfassenden Systemstrategie angepasst und optimiert. Diese Optimierung der Effizienz und die Steigerung der Effektivität der gesamten Prozesskette wird direkt auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens ausgerichtet. Durch die Verbesserungen der Durchgängigkeit der eingesetzten IT-Systeme sowie der Optimierung von Verpackungen und standardisierter Verpackungsmengen und dem langfristigen Umgestalten der Produktpalette, um eine konsequente Kreislaufwirtschaft "cradle to cradle" zu erzielen, leistet item einen ersten Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. Dazu gehört neben anderen Maßnahmen die stoffliche Trennung und die Reduzierung der Abfall- und Entsorgungsmengen sowie die Wiederverwertung bestehender Produkte beim Kunden (Mehrfachnutzung). Auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen über den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte sowie die Entwicklung nachhaltiger Produktalternativen ergänzen den Nachhaltigkeitsgedanken bei item. Ein weiterer Baustein unserer Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik ist der kontinuierliche Ausbau der E-Mobilität bei item. Hierbei setzen wir insbesondere auf die Erweiterung unseres elektrischen Fuhrparks und eines ausgewogenen, mit eigenen Photovoltaikanlagen betriebenen Lademanagements. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie stellt die langfristige Bindung von qualifizierten und motivierten Mitarbeitenden an das Unternehmen die wesentliche Grundlage des Unternehmenserfolges dar. Die Achtung der nationalen und internationalen Standards und Gesetze zur Wahrung der Arbeitnehmerrechte ist in Deutschland und in allen Niederlassungen gewährleistet. Es besteht ein zertifiziertes Managementsystem für den Arbeitsschutz gemäß DIN ISO 45001. Darüber hinaus bietet item seinen Mitarbeitenden zusätzlich durch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen bestmögliche Arbeitsbedingungen. Als global tätiges Unternehmen unterstützt item zahlreiche lokale Initiativen für humanitäre, kulturelle und gemeinnützige Projekte. Der Schwerpunkt sind dabei Initiativen für Jugendliche und junge Talente. Die item- Niederlassungen und -Partner suchen dafür die konstruktive Zusammenarbeit mit Partnern und Organisationen, die Verantwortung vor Ort übernehmen. 7. Gesamtaussage Die Umsatzerlöse in 2023 haben sich deutlich erholt und erfreulich entwickelt. Trotz der steigenden Inflation im Jahr 2023 konnte an die bisherige gute Ertragskraft des Unternehmens weiter angeknüpft werden. Die wirtschaftlichen Jahresziele für die Folgejahre bleiben unverändert bestehen. Die im Verhältnis zum Branchenumfeld erzielten Verbesserungen bestätigen die Ausrichtung der Geschäftstätigkeit sowie die Richtigkeit der Investitionsentscheidungen der Vorjahre. Die Finanz- und Vermögenslage hat eine gesicherte und solide Basis, die mit Blick auf die beschriebenen Unsicherheiten nachhaltig abgesichert wird. IV. Bericht über Zweigniederlassungen Im Handelsregister ist die seit dem 01.11.2006 bestehende Zweigniederlassung wie folgt eingetragen: • inoventi, Zweigniederlassung der item Industrietechnik GmbH, 42699 Solingen Die Geschäftstätigkeit der Zweigniederlassung wurde im Geschäftsjahr 2012 in die Geschäftstätigkeit der item integriert. V. Prognosebericht Der zum Zeitpunkt der Berichtserstellung weiterhin geführte Krieg in der Ukraine, aber auch die Auswirkungen der hohen Inflation im Euroraum und in Deutschland beeinflussen das Investitions- und Konsumverhalten in unseren Zielmärkten. Diese Vorgänge stellen auch item, wie nahezu alle anderen Unternehmen, vor besondere Herausforderungen. Es gilt weiterhin, die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden trotz der unvermeidlichen Auswirkungen dieser weltweiten Krisen auf die Umsatz- und Ergebnislage des Unternehmens zu sichern. Eine genaue Prognose der Entwicklung der Geschäftstätigkeit innerhalb des Jahres 2024 ist aufgrund der genannten Ereignisse und insbesondere der Unsicherheiten bzgl. des weiteren Verlaufes sowie ihrer unmittelbaren Auswirkungen auf die Vergabestrategien der Kunden von item nur bedingt möglich. Zu Beginn des Jahres 2024 sind die Umsätze auf einem etwas niedrigeren Niveau in Bezug auf die vergleichbaren Vorjahresmonate. Trotz der allgemein schwierigen Situation rechnen wir mit einem konstanten Geschäftsverlauf, da Innovationsdruck und eine spürbare Investitionsbereitschaft in den von uns bedienten Märkten vorhanden ist. Die Beschaffungskosten für Aluminiumerzeugnisse sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Es wird damit gerechnet, dass die Preise aber im Verlauf des Jahres 2024 aufgrund der Knappheit der Ressourcen und der deutlich gestiegenen Transportkosten wieder auf ein höheres Niveau anwachsen werden. Wir erwarten, dass das Jahresergebnis 2023 vor Steuern auch in 2024 erreicht werden kann. Wir rechnen in den kommenden Jahren mit einem nur moderaten Anstieg der weltweiten Nachfrage. Das angestrebte Wachstum in Überseemärkten kann allerdings nur durch gesteigerte Vertriebsaktivitäten sowie durch eine weitere Lokalisierung der Beschaffung erfolgreich realisiert werden. Die dafür notwendigen Aufwände werden das zu erwartende Ergebnis weiter belasten. Die zukünftige Ergebnisentwicklung wird zudem erheblich beeinflusst von der Entwicklung der Marktpreise für die von uns eingekauften Fertigerzeugnisse. An der Planung eines weiteren Standortes in Solingen für den sich weiterhin entwickelnden Bereich der Digitalen Anwendungen wird weiter festgehalten. Allerdings muss beobachtet werden, inwieweit das Mobile Arbeiten von Mitarbeitenden den Bedarf an Büroflächen für die Zukunft bestimmen wird. Daher wird eine Neuplanung dieses Standortes erfolgen, deren Umsetzung sich zurzeit nicht absehen lässt. Die Tätigkeiten unserer Gesellschaften in China basieren auf dem Wunsch unserer global aufgestellten Kunden nach einer schnellen und leistungsfähigen Zusammenarbeit. Dies erfüllt item durch eine Ausweitung der Vertriebstätigkeit und den Betrieb dreier Dienstleistungsstandorte in China. Wir erwarten für unser Unternehmen weiterhin wachsende Chancen in den asiatischen Märkten. Das neue Vertriebs- und Logistikzentrum in Qingdao/China verschafft unserem Unternehmen die Voraussetzungen für die regionale Warenlogistik und umfangreiche Vertriebsaktivitäten. Die Verstärkung der Aktivitäten auf dem amerikanischen Kontinent dient dem Ausbau und der Unterstützung der Handelsorganisation in den USA, Mexico und Kanada. Die Stärkung der lokalen Beschaffung sowie der Ausbau der eigenen Vertriebsorganisation soll uns auch in den kommenden Jahren eine zusätzliche Belebung des Wachstums in diesen Märkten, auch vor dem Hintergrund aktuell zunehmender Handelsbeschränkungen zwischen den Weltregionen, ermöglichen. Hierzu wurden weitere Anstrengungen für eine globale Lieferstrategie unternommen, die es uns ermöglichen, flexibel auf zukünftige regionale Einschränkungen reagieren zu können. Im kommenden Geschäftsjahr sind hinsichtlich des immateriellen und des beweglichen Anlagevermögens Investitionen nur in zurückhaltendem Maße geplant. Die Investitionstätigkeit wird neben dem Bereich des beweglichen Anlagevermögens, der schwerpunktmäßig Neu- und Ersatzbeschaffungen umfasst, auch die Inbetriebnahme einer neu erbauten, eigengenutzten Immobilie für die Vertriebsregion im Norden Deutschlands umfassen. Zudem sind weitere Investitionen in die IT-Systeme zur Verbesserung der Infrastruktur zwischen den regionalen Standorten und zur Erweiterung unseres Kundenangebotes notwendig. Kontinuierliche Investitionen in die Neuentwicklungen von Produkten und die Erweiterung unserer Marketing- und Vertriebsaktivitäten werden auch weiterhin in dem bekannten Maße fortgesetzt. Die Investitionsmaßnahmen werden voraussichtlich mit Eigenmitteln finanziert. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung ist die Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Unternehmens aufgrund der seitens der Unternehmensführung eingeleiteten und mit Unterstützung der Mitarbeiter konsequent umgesetzten Maßnahmen vollumfänglich gegeben. Positiv zu bewerten ist zudem die relative Unabhängigkeit von den aktuellen Produktionsprozessen der Kunden und Zulieferer. Entscheidend wird sein, ob die Investitionstätigkeiten der Kunden von item, trotz des andauernden Krieges in der Ukraine, der Inflation sowie hoher Kosten, konstant bleibt und wie sich auf dieser Basis die Auftragslage entwickeln wird. Eine Prognose für das Jahr 2024 ist deshalb selbst unter großer Vorsicht nur bedingt zu erstellen. Die bestehenden Unsicherheiten machen eine valide Vorhersage des Geschäftsverlaufes und betrieblicher Ergebnisse nur eingeschränkt möglich. VI. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Branchenspezifische Risiken werden derzeit nicht gesehen, weil die angebotene Produktpalette keine Ausrichtung auf eine spezielle Branche hat. Dementsprechend ist der Kundenkreis mit einer breiten Streuung aufgestellt und wird durch neue Produktreihen auch kontinuierlich erweitert. Zudem sinkt durch die Forcierung der Entwicklung weltweiter Märkte, insbesondere in Amerika und in Asien, die Abhängigkeit von den Märkten in Deutschland und in den weiteren Ländern der Europäischen Union. Ertragsorientierte Risiken Es besteht wenig Abhängigkeit von einzelnen Kunden, die zu leistungswirtschaftlichen Risiken führen können, da eine breite Kundenstreuung vorhanden ist. Gegen die Preisänderungsrisiken im Beschaffungsmarkt sichern wir uns überwiegend durch zeitlich gestaffelte Einkaufsverträge ab. Die Planung geht von einer Umsatzsteigerung aus, die allerdings auch aufgrund der aktuellen Krisen auf Inflationseffekte zurückzuführen ist. Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland und den wichtigsten Europäischen Märkten zeigen in vielen wichtigen Bereichen zwar eine wachstumsarme Tendenz, jedoch sind teilweise auch krisenspezifische, sonst eher branchenfremde Anfragen bedient worden. Insofern kann der stabile Verlauf des ersten und zweiten Quartals für das Gesamtjahr prognostiziert werden. Diese Fortschreibung unterliegt gleichwohl einer hohen Volatilität und kann nicht präziser prognostiziert werden. Für das Geschäftsjahr 2024 ergeben sich zusätzliche Risiken durch die allgemeine weltpolitische Lage mit ihren Auswirkungen auf die internationalen Wirtschaftsbeziehungen, dem Anstieg von Preisen, die Schwierigkeiten in der Materialbeschaffung und die Belastung der Lieferketten sowie dem allgemeinen Fachkräftemangel. Seitens der Unternehmensführung wird auf das sich ständig ändernde Umfeld durch diverse organisatorische, strukturelle und strategische Maßnahmen reagiert, die vor dem Hintergrund der Entwicklungen tagesaktuell bewertet und bei Bedarf angepasst werden. Die offensichtlich längerfristige Schwächung des Wirtschaftswachstums in China hat auch für item zu Umsatzrückgängen geführt. Es ist damit zu rechnen, dass auch der Geschäftsverlauf von item in China im laufenden Jahr davon beeinflusst wird und sich die Umsatzerfolge der Vorjahre nur unter erheblichen vertrieblichen Mehraufwendungen erzielen lassen. Diese bergen das Risiko, den Ertrag in China auch in diesem Jahr erheblich zu belasten. Der Ausbau der eigenen Vertriebstätigkeit in den Märkten Amerikas (USA und Mexiko) stellt item vor weitere internationale Herausforderungen. Mit dem konsequenten Umbau der Vertriebsorganisation auf nicht-exklusive Partner, die von unseren Tochtergesellschaften betreut und zielgerichtet in Projekte eingebunden werden, vollzieht item einen Wandel, welcher Risiken birgt hinsichtlich der Bindung dieser wichtigen Kunden. Zudem sind Investitionen in neue Beschaffungsquellen vorgesehen, um auf mögliche Veränderungen der Regierungspolitik in den USA reagieren zu können und langfristig in diesen Märkten wettbewerbsfähig anbieten zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Die zu erwartenden Auswirkungen der externen Faktoren auf die Liquiditätssituation werden durch regelmäßig aktualisierte Prognosen auf Basis unterschiedlicher Szenarien bewertet. Hiervon ausgehend werden Kriterien zur Einleitung liquiditätssichernder Maßnahmen kontinuierlich beobachtet und geprüft, um für den Bedarfsfall handlungsfähig zu sein. Positiv zu bewerten ist die dokumentierte wirtschaftlich stabile Lage des Unternehmens zum Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sowie die positive Fortführungsprognose der Gesellschaft aufgrund der vielseitigen Nutzbarkeit des Produkt- und Serviceangebotes für unsere Kunden. Liquiditäts- und Zahlungsstromrisiken werden in absehbarer Zukunft aufgrund der Vermögens- und Kapitalstruktur sowie der vorhandenen liquiden Mittel nicht gesehen. Wechselkursrisiken sind für die Gesellschaft weiterhin nur von untergeordneter Bedeutung. Für die Zukunft kann die Entwicklung von Währungsrisiken an Bedeutung für das Geschäftsergebnis zunehmen, wenn zunehmend Geschäftstätigkeiten in Länder mit Fremdwährung entwickelt werden. 2. Chancenbericht Den Kunden wird eine breite Produktpalette angeboten. Durch den engen Kundenkontakt, der permanent gepflegt wird, können Veränderungen am Markt zeitnah erkannt werden. item ist durch eine ausgeprägte Lösungsorientiertheit in der Lage, sein Leistungsportfolio stetig zu verbessern. Insbesondere die zunehmende Ausrichtung des Unternehmens auf digitale Prozesse sowie die Unterstützung von digitalen Geschäftsabläufen mit Kunden wird die Gesellschaft in die Lage versetzen, schneller auf Kundenbedürfnisse einzugehen und wirtschaftliche Vorteile zu generieren. Im Hinblick auf die vorsichtige Prognoseeinschätzung bei der Entwicklung der Umsätze sowie der Entwicklung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit können sich positive Abweichungen von den Planwerten ergeben. 3. Gesamtaussage Aufgrund der Gesamtentwicklung der zurückliegenden Geschäftsjahre und der getroffenen strategischen Entscheidungen sieht die Geschäftsleitung in den vorhandenen Risiken derzeit keine substanzielle Gefährdung des Unternehmens. Die aktuellen Rahmenbedingungen und die Weltwirtschaftslage können auch die Umsatz- und Ergebnislage der Gesellschaft beeinflussen. Ein verantwortungsbewusstes Krisenmanagement und eine konsequente Nutzung der Chancen bei sich erholendem Markt begründen aus Sicht der Geschäftsleitung jedoch eine mittel- und langfristig positive Prognose. Auch hinsichtlich der Auslandsbeteiligungen werden aufgrund der bereits in den Vorjahren eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen und verstärkter Controllingmaßnahmen keine wesentlichen Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft gesehen. Unternehmensgefährdende Risiken sehen wir insbesondere aufgrund der bestehenden Vermögens- und Kapitalstruktur nicht. VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen neben unseren Bankguthaben im Wesentlichen Forderungen. Gegen die Ausfallrisiken bei den Forderungen sichern wir uns durch die gezielte Überwachung der Zahlungseingänge durch die Geschäftsleitung bei jedem bedeutenden Einzelkunden ab. Darüber hinaus werden Warenkreditentscheidungen im Rahmen des Forderungsmanagements systematisch und regelmäßig in enger Zusammenarbeit auch mit dem Warenkreditversicherer getroffen und ggf. anteilig abgesichert, soweit einzelne Kunden nicht von der Versicherung ausgeschlossen sind. Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken bei den finanziellen Vermögenswerten werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Über ein effektives Debitorenmanagement werden die Ausfallrisiken minimiert. Die Verbindlichkeiten sind im Verhältnis zum Eigenkapital von untergeordneter Bedeutung und setzen sich hauptsächlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus kurzfristigen Verbindlichkeiten zusammen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden üblicherweise innerhalb der Skontofristen unter Inanspruchnahme des gewährten Skontoabzugs bezahlt. Die Absicherung gegen finanzielle Risiken erfolgt mittels einer konservativen Risikopolitik.
Solingen, den 30. Juni 2024 Waldemar Kurtz, Geschäftsführer Stephan Buchmann, Geschäftsführer Dr. Heiner Giese, Geschäftsführer Thomas Neller, Geschäftsführer HandelsrechtAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten beinhalten ausschließlich die aktivierungspflichtigen Bestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet: • Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten • Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Wertpapiere sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die in den übrigen Vermögensgegenständen enthaltenen Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen werden mit dem Zeitwert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Ermittlung des Zeitwerts erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Rückdeckungsversicherungen sind nicht verpfändet. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen. Für die Differenz zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, welche sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ergeben sich latente Steuerbe- bzw. entlastungen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,22 %. Für das Wirtschaftsjahr 2023 ergibt sich saldiert insgesamt eine Steuerbelastung. Vom Wahlrecht, nur den passivischen Überhang latenter Steuern auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichem Ansatz zu bilanzieren, wurde Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen beinhalten soweit erforderlich die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie Bankguthaben werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. IV. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beiliegenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Unter den Posten 1 und 2 der Finanzanlagen sind Anteile und Ausleihungen an Unternehmen im Ausland ausgewiesen, mit denen die Gesellschaft verbunden ist. Nachstehend sind Angaben über die Unternehmen, von denen die Kapitalgesellschaft mindestens den fünften Teil der Anteile besitzt, aufgeführt:
Durch die Geschäftsentwicklung der verbundenen Unternehmen ist eine Werthaltigkeit der Anteile und Ausleihungen gegeben. Zudem bestehen mittelbare Vorteile in der Stärkung des Marktauftritts der Gesellschaft, besonders im Ansässigkeitsstaat des Auslandsunternehmens; dies kommt regelmäßig auch durch den Liefer- und Leistungsverkehr mit den Beteiligungsunternehmen zum Ausdruck. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen für Jubiläumszuwendungen, Urlaubsansprüche, Garantieleistungen sowie Prämien für 2023 an Arbeitnehmer enthalten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 31,22 %. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 388.035,94 € (passive latente Steuer). Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 184.413,97 €. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen zum Abschlussstichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 6.653.705,30 € sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: • Immobilienmietverträge • Leasingverträge V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angabe der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgenden Personen geführt: Geschäftsführer Kurtz, Waldemar ausgeübter Beruf: Maschinenbautechniker Geschäftsführer Buchmann, Stephan Albert ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. Geschäftsführer Dr. Giese, Heiner ausgeübter Beruf: Dr.-Ing. Geschäftsführer Neller, Thomas ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. Gem. § 285 Nr. 9a) HGB sind 1.078 T€ anzugeben. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 63.000,00 € und gliedert sich wie folgt:
Das Gesamthonorar berücksichtigt die erforderliche Rückstellungsbildung. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zuzüglich des Gewinnvortrages auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Solingen, den 30. Juni 2024 Waldemar Kurtz, Geschäftsführer Stephan Buchmann, Geschäftsführer Dr. Heiner Giese, Geschäftsführer Thomas Neller, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die item Industrietechnik GmbH, 42699 Solingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der item Industrietechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der item Industrietechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 22. Juli 2024 Conrad GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Conrad, Wirtschaftsprüfer |
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