May Sonnenschirme GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 650155
Vorher
May Gerätebau GmbH
Eingetragen
15.3.1986
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Sportgeräten
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Herstellung und Vertrieb von technischen Neuheiten, vor allem Garten- und Freizeitmöbel und -geräten sowie die Vornahme aller mit dem vorstehenden Gesellschaftszweck zusammenhängenden Geschäfte, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen oder als förderlich erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl-Heinz May
seit 15.5.2009
Geschäftsführer
Klaus-Peter May
seit 15.5.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

May Gerätebau GmbH

Betzenweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die May Gerätebau GmbH mit Sitz in Betzenweiler entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Sonnenschirme mit umfangreichem Zubehör. Alle Sonnenschirme werden auf speziellen Kundenwunsch einzeln konfiguriert und produziert. Dabei reicht die Wertschöpfung von der spanenden Fertigung und der Konfektion der Textilien im Werk in Betzenweiler bis zum Vertrieb unter unserem Markennamen. Wir vertreiben unsere Schirme - auch international - über Fachhandelspartner, vor allem im Bereich der Sonnenschutzfachhändler.

Die Produktpalette sowie die Produktionsprozesse werden stetig und unter der Prämisse der Kundenorientierung weiterentwickelt, wodurch teilweise auch sehr kleine Märkte zielgenau und erfolgreich besetzt werden können.

2. Forschung und Entwicklung

Wesentliche Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind nicht angefallen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft blieb im Jahr 2023 mit einem BIP-Wachstum von nur 3,0 % nach 3,3 % im Vorjahr weiterhin ohne großen Schwung. In der EU kam die Konjunktur im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 0,5 % nach 3,5 % im Vorjahr ins Stottern, und Deutschland rutschte sogar in die Rezession (Konjunkturberichte ifw, Kiel). Diverse Krisen, hohe Zinsen, politische Unsicherheiten und Kriege führten zu einer Investitions- und Konsumflaute.

So kam es in Deutschland im Jahr 2023 zu einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % nach einem Wachstum um 1,8 % im Vorjahr (Destatis). Die Gesamtinflationsrate lag auch im Jahr 2023 mit 5,9 % (Vorjahr 6,9 %) noch sehr hoch, schwächte sich aber im Jahresverlauf deutlich ab (Destatis).

Als Hersteller von Sonnenschirmen ist die May Gerätebau GmbH hauptsächlich in der Sonnenschutzbranche (Markisen, Jalousien, etc.) zu verorten. Laut den Zahlen des Marktforschungsunternehmens Interconnection Consulting GmbH sind die Umsätze im außenliegenden Sonnenschutz in 2023 um 9,3 % zurückgegangen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 war aus Unternehmenssicht eine Rückkehr zu der Zeit vor der Coronapandemie, also in das Jahr 2019. Die seither stark gestiegenen Kosten in der Beschaffung konnten bis 2023 an den Markt weitergegeben werden, so dass sich - inflationsbereinigt - insgesamt ein ähnliches Bild wie 2019 ergab.

Die Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung bestanden auch im Jahr 2023 unverändert fort. Der Arbeitsmarkt (insbesondere für Mitarbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung) war unverändert angespannt.

Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 mit 13.383 T€ im Vergleich zum Vorjahr (16.971 T€) deutlich um 21,1 % gesunken. Dieser Rückgang konnte durch Einsparungen bei den Personalkosten sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen nicht aufgefangen werden, sodass das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr (7.543 T€) deutlich um -3.303 T€ auf 4.240 T€ gesunken ist. Der Jahresüberschuss 2023 verminderte sich um -2.066 T€ und beträgt im Geschäftsjahr 2023 3.367 T€ (Vj. 5.433 T€).

Der Personalaufwand liegt mit 6.188 T€ etwa auf Vorjahresniveau (6.274 T€).

Die einzelnen Ergebnisquellen stellen sich wie folgt dar:

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohergebnis 13.383 16.971 -3.588 -21,1
Betriebsergebnis 4.240 7.543 -3.303 -43,8
Finanzergebnis 406 -11 417 -3.790,9
Steuerergebnis -1.279 -2.099 820 -39,1
Jahresergebnis 3.367 5.433 -2.066 -38,0

b) Finanzlage

Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist geordnet. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft konnte ausschließlich aus eigenen liquiden Mitteln finanziert werden. Sämtliche Verbindlichkeiten hätten zum 31.12.2023 mit den vorhandenen flüssigen Mitteln zurückgeführt werden können.

c) Vermögenslage

Aktiva

wesentliche Bilanzpositionen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
immat. VG und Sachanlagevermögen 1.942 1.726 216 12,5
Finanzanlagen 3.520 3.520 0 122,1
kurzfristige Vermögenswerte 10.369 10.212 157 1,5
liquide Mittel 12.689 10.121 2.568 25,4
Rechnungsabgrenzungsposten 37 17 20 117,6
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 350 240 110 -

Passiva

Eigenkapital 25.874 22.507 3.367 31,8
kurzfristige Verbindlichkeiten 3.023 3.319 -296 2,2
langfristige Verbindlichkeiten 10 10 0 -
Bilanzsumme 28.907 25.836 3.071 11,9

Das immaterielle Vermögen und das Sachanlagevermögen sind im Vergleich zum Vorjahr um 216 T€ gestiegen. Dabei stehen den Investitionen in Höhe von 647 T€ Abschreibungen in Höhe von 411 T€ sowie Abgänge in Höhe von 20 T€ gegenüber. Der Kurswert der Finanzanlagen belief sich zum Bilanzstichtag auf 3.579 T€.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um 157 T€ auf 10.369 T€ erhöht. Hierin enthalten ist insbesondere das Vorratsvermögen mit 6.271 T€ sowie an die Gesellschafterin gewährte Darlehen mit 3.408 T€ (im Vorjahr 2.543 T€). Die Vorratsbestände haben sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich um 89 T€ vermindert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich parallel zum Umsatzrückgang deutlich um 585 T€ auf 410 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände (ohne Forderungen gegen die Gesellschafterin) liegen mit 280 T€ um 33 T€ unter dem Vorjahreswert.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 89,5 % (im Vorjahr 87,1 %) weiterhin auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau und spiegelt die solide Finanzierung des Unternehmens wider.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf folgenden Kennzahlen:

- Rohergebnisentwicklung,

- Betriebsergebnis,

- Ergebnis vor Ertragsteuern.

Die Rohergebnisrendite berechnen wir mit dem Betriebsergebnis im Verhältnis zum Rohergebnis. Das Betriebsergebnis stellt das Ergebnis vor Berücksichtigung der Steuern und des Finanzergebnisses dar.

Kennzahlen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Rohergebnis 13.383 T€ 16.971 T€ -3.588 T€ -21,1 %
Betriebsergebnis 4.240 T€ 7.543 T€ -3.303 T€ -43,8 %
Ergebnis vor Steuern 4.646 T€ 7.532 T€ -2.886 T€ -38,3 %
Rohergebnisrendite 31,7 % 44,4 % -12,7 % -28,6 %

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung des Unternehmens herangezogen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als unverändert gut ein. Unsere überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquote trägt dazu genauso bei, wie unser Bestand an liquiden Mitteln, der ausreicht, um unsere kurz- sowie langfristigen Verbindlichkeiten zu decken.

Unsere Ertragslage war im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend.

Im Vorjahr haben wir für 2023 einen deutlichen Rückgang von Rohergebnis und Jahresüberschuss prognostiziert. Diese Prognose hat sich als zutreffend erwiesen.

III. Prognosebericht

Die Prognose für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ist weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Noch ist unklar, ob der Rückgang im Segment des außenliegenden Sonnenschutzes im Jahr 2023 mit Verzögerung auch den Markt für Großschirme beeinflussen wird. Für die Außengastronomie sehen wir bislang keine grundlegenden strukturellen Probleme. Viele Gastronomen bauen - sofern es der lokale Arbeitsmarkt zulässt - ihre Personalkapazitäten wieder aus. Ob die Ertragslage in der Gastronomie ausreicht, um weiterhin Investitionen in die Außengastronomie voranzutreiben, bleibt abzuwarten. Ein psychologisch nicht zu unterschätzender Faktor wird die wirtschaftspolitische Ausrichtung der neuen Bundesregierung nach der Bundestagswahl im Februar 2025 sein.

Bei den Beschaffungskosten gibt es Anzeichen für eine leichte Entspannung. Dennoch erwarten wir insgesamt steigende Kosten, insbesondere im Transportsektor, in dem staatliche Regulierungen (besonders ab Dezember 2024) weiter preissteigernd wirken.

Für das Jahr 2024 erwarten wir leicht steigende Umsatzerlöse. Aufgrund steigender Aufwendungen wird sich diese Umsatzsteigerung jedoch nicht auf den Gewinn durchschlagen, sodass wir für das Jahr 2024 mit einem leicht rückläufigen Ergebnis rechnen.

Sofern von der deutschen und der internationalen Politik keine wesentlichen Impulse ausgehen, gehen wir für das Jahr 2025 zwar von leicht steigenden Umsatzerlösen aus. Wir rechnen allerdings damit, dass sich die Kostenstruktur überproportional zu den Umsatzerlösen entwickeln wird und gehen davon aus, dass der Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Trotz dieser Herausforderungen gehen wir von einer weiterhin stabilen Vermögens- und Finanzlage aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsführung identifiziert folgende Risiken als besonders relevant für die Unternehmensentwicklung:

1. Fachkräftemangel und Personalbindung

Die Rekrutierung und langfristige Bindung qualifizierter Mitarbeiter bleibt eine große Herausforderung. Besonders im Landkreis Biberach ist der Arbeitsmarkt aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote angespannt. Die Konkurrenz durch benachbarte Großunternehmen erschwert zusätzlich die Personalgewinnung.

2. Beschaffungskosten und Rohstoffverfügbarkeit

Die Preise für Aluminium und andere Rohmaterialien unterliegen starken Schwankungen mit einer langfristigen Tendenz zur Verteuerung. Preiserhöhungen können nur begrenzt an Kunden weitergegeben werden.

3. Steigende Energiekosten und regulatorische Anforderungen

Energieintensive Produktionsprozesse und verschärfte Vorgaben (z.B. zur Kreislaufwirtschaft) führen zu höheren Kosten. Inwiefern die künftige Regierung ab 2025 einen wirtschaftsfreundlicheren Kurs einschlägt und diesen Kurs auch in konkrete Verbesserungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umsetzten kann, bleibt abzuwarten.

4. Internationale politische Unsicherheiten

In Exportmärkten wie USA, UK, Türkei, Ukraine, China, usw. bestehen unverändert erhebliche Risiken aufgrund geopolitischer Entwicklungen bzw. den Entscheidungen einzelner Spitzenpolitiker.

5- Finanzielle Stabilität und Liquiditätsmanagement

Die Liquiditätslage ist stabil, und es sind keine Engpässe zu erwarten. Verbindlichkeiten werden termingerecht beglichen.

Trotz der genannten Herausforderungen ergeben sich bedeutende Chancen für das Unternehmen:

1. Technische Expertise & Innovationskraft:

Unser kundenzentriertes Know-how und unser moderner Maschinenpark ermöglichen es uns, wettbewerbsfähige Lösungen anzubieten.

2. Prozessoptimierung durch Erweiterung der Flächen:

Durch Nutzung der zusätzlichen Räumlichkeiten ab Dezember 2023 in der Produktion lassen sich Abläufe effizienter gestalten. Der Bezug des zusätzlichen Bürogebäudes ab Dezember 2024 erleichtert die Gewinnung von Personal, bzw. ermöglicht den flexibleren Einsatz von Teilzeitkräften, wie z.B. Mütter in Teilzeit.

3. Produktqualität als Wettbewerbsvorteil:

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagementsystems sichert unseren Erfolg am Markt für hochwertige, langlebige Schirme.

4. Finanzielle Stabilität als strategischer Vorteil:

Dank einer soliden finanziellen Basis sehen wir keine existenzbedrohenden Risiken und sind in der Lage, Chancen konsequent zu nutzen.

 

Betzenweiler, den 20.03.2025

Dipl.-Ing. und Dipl.-Betriebswirt Klaus-Peter May

Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Karl-Heinz May

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.462.215,44 5.246.487,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.022,00 21.494,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.022,00 21.494,00
II. Sachanlagen 1.917.746,23 1.704.545,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 162.288,00 174.968,00
2. technische Anlagen und Maschinen 938.489,50 947.284,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 739.629,00 558.331,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 77.339,73 23.962,15
III. Finanzanlagen 3.520.447,21 3.520.447,21
1. Sonstige Finanzanlagen 3.520.447,21 3.520.447,21
B. Umlaufvermögen 23.058.031,01 20.331.951,35
I. Vorräte 6.270.895,76 6.360.076,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.097.900,24 3.851.263,28
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.878.640,90 1.021.727,84
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.219.259,34 2.829.535,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.689.235,01 10.120.611,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.938,24 16.660,84
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 350.014,98 240.450,47
Summe Aktiva 28.907.199,67 25.835.549,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 25.873.504,38 22.506.713,32
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 434.598,10 434.598,10
III. Gewinnvortrag 21.972.115,22 16.539.353,66
IV. Jahresüberschuss 3.366.791,06 5.432.761,56
B. Rückstellungen 645.312,41 1.532.104,45
C. Verbindlichkeiten 2.388.382,88 1.796.732,05
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.887,73 47,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 47.887,73 47,87
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.340.495,15 1.796.684,18
davon aus Steuern 1.465.122,00 717.234,78
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 4.705,12
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.340.495,15 1.796.684,18
Summe Passiva 28.907.199,67 25.835.549,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.383.014,64 16.970.842,79
2. Personalaufwand -6.187.963,28 -6.274.484,75
a) Löhne und Gehälter -5.091.155,64 -5.087.713,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.096.807,64 -1.186.771,04
davon für Altersversorgung -8.499,49 -88.620,43
3. Abschreibungen -464.851,95 -407.726,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -410.954,48 -407.726,55
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -53.897,47 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.488.414,53 -2.740.814,29
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -95.047,86 0,00
5. Erträge aus Beteiligungen 6,40 6,40
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 361,40 0,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 409.691,20 23.073,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.727,17 -33.764,77
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.278.945,91 -2.099.570,53
10. Ergebnis nach Steuern 3.369.170,80 5.437.561,45
11. sonstige Steuern -2.379,74 -4.799,89
Jahresüberschuss 3.366.791,06 5.432.761,56

Anhang 2023

1. Allgemeine Angabe zum Unternehmen

Angaben zur Gesellschaft

Sitz der Gesellschaft unter der Firma "May Gerätebau GmbH" ist 88422 Betzenweiler, Zum Mühlbach 1. Die Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 650155 im Register des Amtsgerichts Ulm eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanz

2.1.1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert

(§ 253 Abs. 2 Satz 5 HGB) vorzunehmen waren, wurden diese vorgenommen.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten unter 800,00 EUR im Einzelfall) werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Neu zugegangene bewegliche Anlagegüter werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit bei den Wertpapieren des Anlagevermögens der Zeitwert zum Stichtag die Anschaffungskosten unterschritten hat, wurde von dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB Gebrauch gemacht, da es sich bei den Wertminderung voraussichtlich nicht um dauerhafte handelt. Die betroffenen Wertpapiere sind mit EUR 3.520.287,21 angesetzt, der Zeitwert beträgt zum Stichtag 3.578.514,71.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagespiegel auf der folgenden Seite dargestellt:

Anlagenspiegel vombis

Handelsrecht Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 178.337,31 16.787,80 18.905,00 0,00 176.220,11
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 178.337,31 16.787,80 18.905,00 0,00 176.220,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 638.378,64 0,00 0,00 0,00 638.378,64
2. technische Anlagen und Maschinen 2.970.316,67 171.855,67 14.310,92 0,00 3.127.861,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.144.632,41 400.149,55 145.013,06 5.603,46 2.405.372,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.962,15 58.489,04 0,00 -5.111,46 77.339,73
Summe Sachanlagen 5.777.289,87 630.494,26 159.323,98 492,00 6.248.952,15
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.520.287,21 0,00 0,00 0,00 3.520.287,21
2. Genossenschaftsanteile 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
Summe Finanzanlagen 3.520.447,21 0,00 0,00 0,00 3.520.447,21
Summe Anlagevermögen 9.476.074,39 647.282,06 178.228,98 492,00 9.945.619,47
Handelsrecht kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.843,31 14.253,80 18.899,00 0,00 152.198,11
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 156.843,31 14.253,80 18.899,00 0,00 152.198,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 463.410,64 12.680,00 0,00 0,00 476.090,64
2. technische Anlagen und Maschinen 2.023.032,17 180.647,67 14.307,92 0,00 2.189.371,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.586.301,11 203.373,01 123.930,76 0,00 1.665.743,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.072.743,92 396.700,68 138.238,68 0,00 4.331.205,92
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.229.587,23 410.954,48 157.137,68 0,00 4.483.404,03
Handelsrecht Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.022,00 21.494,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 24.022,00 21.494,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 162.288,00 174.968,00
2. technische Anlagen und Maschinen 938.489,50 947.284,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 739.629,00 558.331,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 77.339,73 23.962,15
Summe Sachanlagen 1.917.746,23 1.704.545,95
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.520.287,21 3.520.287,21
2. Genossenschaftsanteile 160,00 160,00
Summe Finanzanlagen 3.520.447,21 3.520.447,21
Summe Anlagevermögen 5.462.215,44 5.246.487,16

2.1.2. Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den letzten Einstandspreisen einschließlich Nebenkosten bewertet. Die Gängigkeit der Materialarten sowie etwaige Lagerschäden wurden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellkosten gem. § 255 (2) HGB bewertet. Dabei wurden angemessene Teile der Materialgemeinkosten sowie der Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um eine pauschal ermittelte Wertberichtigung gekürzt.

Die auf Fremdwährungen lautenden Bankguthaben haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und wurden gem. § 256a Satz 1 Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung der § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB bewertet.

Zur Absicherung von Pensionsansprüchen verpfändete Bankguthaben und Wertpapiere sind zum Stichtagskurs bewertet. Der Ausweis erfolgt saldiert mit dem Passivwert des Pensionsanspruchs unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung".

2.1.3. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.

Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0% bei den Entgelten und von 0% bei Renten ausgegangen. Eine mögliche Fluktuation der Mitarbeiter wurde bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bewertungsstichtag auf 1,83% (Vj. 1,78%); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit der Verpflichtungen von pauschal 15 Jahren (Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB im Gegensatz zu den mit den individuellen Restlaufzeiten der einzelnen Verpflichtungen korrespondierenden Rechnungszinssätzen). Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zur Vorjahresberechnung mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt EUR 1.574 (VJ: EUR 8.272). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Nachdem die zur Absicherung des Pensionsanspruchs abgeschlossene Rückdeckungsversicherung an den ehemaligen Arbeitnehmer verpfändet wurde, erfolgt entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB eine Saldierung mit dem Wert der Pensionsverpflichtung.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag in der Höhe gebildet, die vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung entsprechen. Sonstige langfristige Rückstellungen werden in Abhängigkeit von der Restlaufzeit mit dem entsprechenden Zinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

2.1.4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

2.1.5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB sind, aber Bedeutung für die Beurteilung der Lage des Unternehmens haben, werden nachfolgend gesondert erläutert.

Art der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Höhe der Verpflichtungen (ohne USt)
TEUR
davon innerhalb 1 Jahr
TEUR
Erläuterungen
Mietverträge 68 68 Berechnung bis zur frühest möglichen Kündigung

2.2 Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

3. Sonstige Pflichtangaben

3.1. Restlaufzeiten von Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3.2. Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: Arbeiter 121
Angestellte 35
Auszubildende 2
Gesamt 158

3.3. Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9 HGB)

Für die Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3.4. Geschäftsführungsorgan (§ 285 Nr. 10 HGB)

Geschäftsführer sind bzw. waren:

Herr Dipl.-Ing. und Dipl.-Betriebswirt Klaus-Peter May Herr Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Karl-Heinz May

3.5. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 565.639,14 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich (ausstehender Urlaub, Überstunden, Berufsgenossenschaft usw.) in Höhe von EUR 273.683 und eine Rückstellung für Gewährleistung in Höhe von EUR 179.800.

3.6. Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

3.7. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Betzenweiler, den 20.03.2025

Dipl.-Ing. und Dipl.-Betriebswirt Klaus-Peter May

Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Karl-Heinz May

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die May Gerätebau GmbH,

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der May Gerätebau GmbH, Betzenweiler, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der May Gerätebau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, den 20. März 2025

A + W GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alius, Wirtschaftsprüfer

Wiethoff, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2023 - 31.12.2023 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
EUR Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2023 - 31.12.2023 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
EUR davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2023 - 31.12.2023 Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
EUR Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2023 - 31.12.2023 Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
EUR außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g- Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
1.1.2023 - 31.12.2023 Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen
EUR Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.4.2025.

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