SLF Oberflächentechnik GmbH
Gutenbergstraße 10, 48282 Emsdetten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Kamer seit 16.10.2025 | Prokura |
Christian Gaidies seit 28.12.2017 | Geschäftsführer |
Michael Bahlinghorst seit 10.12.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 6 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SLF Oberflächentechnik GmbHEmsdettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023SLF OBERFLÄCHENTECHNIK GMBH, GREVENBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Emsdetten und ist unter HRB Nr. 7251 im Handelsregister beim Amtsgericht Steinfurt eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB vorgenommen worden. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Aktiva Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten. Für die zugegangenen Vermögensgegenstände erfolgen die Abschreibungen linear. Die übrigen Abschreibungen erfolgten planmäßig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 € werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Anlagen mit Anschaffungskosten zwischen 251,00 € und 1.000,00 € werden in einen geschäftsjahresbezogenen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Wertminderungen bzw. niedrigere Marktpreise wurden entsprechend bei der Bewertung berücksichtigt. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen erfasst. Die erhaltenen Anzahlungen werden in Höhe der auftragsbezogenen unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie geleisteten Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelbewertungen berücksichtigt (§ 252 Abs. 1 Satz 3 HGB). Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Liquide Mittel Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert aktiviert. Rechnungsabgrenzungsposten Unter diesem Posten wurden die Ausgaben ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden, aber Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgte in Höhe der geleisteten Zahlungen. Passiva Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen Die erhaltenen Investitionszuschüsse und Investitionszulagen wurden in Höhe der erhaltenen Beträge passiviert und analog den Abschreibungen zu den Positionen des Anlagevermögens gewinnerhöhend aufgelöst. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 Abs.1 Satz 2 HGB). III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt: Vorräte Wie im Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen mit den Vorräten saldiert. Der Saldierungsbereich umfasst mit 2.640 T€ die auftragsbezogenen unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die geleisteten Anzahlungen. Der zum Stichtag ausgewiesene Vorratsbestand betrifft damit ausschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, ohne Bezug zu einem Kundenauftrag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt unverändert 1.000 T€. Die Kapitalrücklage wurde durch Umbuchungen aus den Gesellschafterdarlehenskonten der Gesellschafter um 1.000 T€ auf 2.045 T€ erhöht. Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen Im Geschäftsjahr 2023 wurden 30 T€ ertragswirksam aufgelöst. Rückstellungen Für alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und erkennbaren Risiken und Verpflichtungen wurden sonstige Rückstellungen gebildet. Die wesentlichen Positionen, die in den sonstigen Rückstellungen enthalten sind, sind Aufwendungen für noch laufende Aufträge, Resturlaube, Überstunden und Bonuszahlungen an Mitarbeitern sowie Gewährleistungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 2.917 T€ (Vorjahr 3.450 T€); davon sind 457 T€ innerhalb eines Jahres und 2.460 T€ nach einem Jahr fällig. Von diesen Darlehen sind 1.368 T€ nach fünf Jahren fällig. Die weiteren Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen 1.995 T€ (Vorjahr 2.983 T€). Auf dem Produktionsgebäude in Mühlau hat die Deutsche Bank AG eine Grundschuld in Höhe von 1.330 T€. Auf dem Objekt in Emsdetten hat die Kreissparkasse Steinfurt eine Grundschuld in Höhe von 4.350 T€. Anzahlungen auf Bestellungen wurden in Höhe von 5.073 T€ vereinnahmt (Vorjahr 6.307 T€), welche in Höhe von 2.640 T€ (Vorjahr 4.296 T€) mit den Vorräten saldiert wurden. IV. Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Aus bestehenden Leasingverträgen ergeben sich folgende Verpflichtungen:
Die eingegangenen Leasingverpflichtungen betreffen ausschließlich Kraftfahrzeuge und E-Bikes. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Umsatzerlöse wurden im In- und Ausland erzielt. Der direkte Exportanteil beträgt 16,5 %. Unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 13 T€ ausgewiesen. VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Besondere Vorgänge von Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 eintraten und Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben, liegen nicht vor. VII. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
Für die aktivieren selbst hergestellten immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 93 T€ besteht eine Ausschüttungssperre. Geschäftsführer Herr Christian Gaidies, Dipl.-Betriebswirt, Greven. Herr Michael Bahlinghorst, Staatl. gepr. Techniker, Ochtrup.
Emsdetten, den 7. März 2024 Die Geschäftsführung Christian Gaidies Michael Bahlinghorst ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Die SLF Oberflächentechnik GmbH ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen, welches als Maschinen- und Anlagenhersteller im Bereich der Oberflächentechnik an zwei Standorten, Emsdetten und Mühlau (bei Chemnitz), tätig ist. Zum Leistungsspektrum gehören, dem Namen SLF (Strahlen, Lackieren und Fördern) entsprechend, am Standort Emsdetten die Entwicklung und Herstellung von Strahl- und Lackieranlagen sowie fördertechnische Anlagen. Im Werk Mühlau wird ein Korrosionsschutz- / Dienstleistungszentrum betrieben. SLF betätigt sich weltweit und hat sich auf Anlagen spezialisiert, die für die Oberflächenbearbeitung großvolumiger Werkstücke wie Schienenfahrzeuge, Stahlkonstruktionen, Fahrzeuge, Schiffs- und Maschinenkomponenten, Kräne, Windkrafttürme etc. eingesetzt werden. Darüber hinaus werden Automaten- und Roboterstrahlanlagen sowie automatisierte Lackieranlagen gebaut, die bei Serienherstellern z. B. im Maschinenbau, in der Automobil- und -zulieferindustrie ihren Einsatz finden. 1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Unsere Erwartung auf einen deutlich besseren Jahresverlauf im letztjährigen Lagebericht hat sich, bezogen auf das Geschäftsjahr 2023, erfreulicherweise bestätigt. Die Corona-Krise war im April 2023 offiziell beendet. Die Verunsicherung auf dem Weltmarkt aufgrund des Krieges in der Ukraine hält leider auch im zweiten Kriegsjahr an. Positiv wirkten sich die leicht gesunkenen Erzeugerpreise auf unsere Preisgestaltung aus, wenngleich sie sich immer noch oberhalb des Vorkrisenniveaus bewegen. Laut der ersten amtlichen Schätzung des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 Prozent zurückgegangen. Die gravierenden, oftmals sprunghaften Preissteigerungen in 2022 wurden in der Vorkalkulation entsprechend berücksichtigt, so dass neue Aufträge in 2023 tendenziell mit besseren Margenerwartungen kalkuliert werden konnten. Dennoch mussten in diesem Jahr auch noch einige Aufträge aus 2022 abgewickelt werden, die aufgrund der Materialpreissteigerungen nicht den gewünschten Deckungsbeitrag lieferten. Die noch bei Auftragsabschluss zugrunde gelegten, auskömmlichen Materialpreise mussten zu teilweise drastisch gestiegenen Preisen eingekauft werden, so dass die kalkulierte Marge mehr als aufgezehrt wurde. Erfreulicherweise haben sich die Lieferkettenprobleme z. B. bei Elektrokomponenten etwas entspannt, sodass hier mehr Planungssicherheit und Preisstabilität besteht. Im Berichtsjahr konnten daher etliche Aufträge zum Teil verschoben aus dem Vorjahr zum Abschluss gebracht werden. Der Gesamtumsatz liegt daher bei 20.672 T€ und somit erstmals oberhalb von 20.000 T€. 1.1. Auftragseingänge Über die Monate des Berichtsjahres verzeichneten wir einen sehr volatilen Auftragseingang. Wir stellten sehr häufig eine gewisse Investitionszurückhaltung bei unseren Kunden fest, die wahrscheinlich Ausdruck von Unsicherheiten war, verursacht durch den völkerrechtswidrigen russischen Einmarsch in die Ukraine. Aufgrund einer Vielzahl von Kundenanfragen und Projektausarbeitungen unsererseits, was letztlich auf einen großen Bedarf nach unseren Produkten hindeutet, ist der Auftragseingang im Gesamtjahr zufriedenstellend ausgefallen. Darüber hinaus befinden sich einige Großprojekte in der Ausarbeitung mit einer voraussichtlichen Vergabe im 1. Halbjahr 2024. Im ertragsreichen Geschäftsbereich Service (Service und Ersatz- und Verschleißteilgeschäft des Maschinen- und Anlagenbaus) wurde das äußerst erfolgreiche Geschäftsjahr 2022 noch deutlich übertroffen. Die Automobil-/Zuliefererindustrie hatte einen positiven Einfluss auf das Service- und Ersatzteilgeschäft. Der Bereich Umbauten und Modernisierung von Altanlagen entwickelt sich ebenfalls vielversprechend. Auch der Geschäftsbereich Korrosionsschutz (Lohnstrahl- und Beschichtungsbetrieb in Mühlau) konnte deutlich gesteigert werden. In diesem Geschäftsbereich spiegelt sich, wegen der kurzfristigen Realisierungszeit, der Auftragseingang als Umsatz wider. 1.2. Umsatzerlöse und Gesamtleistung Die Umsatzerlöse im gesamten Bereich Maschinen-/Anlagenbau einschl. Service liegen mit 17.101 T€ wegen der vorstehend beschriebenen Auftragsverschiebungen aus 2022 ins Berichtsjahr deutlich über dem Vorjahr (2022: 10.582 T€). Der darin enthaltene Servicebereich ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 29 % auf 2.579 T€ (2022: 1.997 T€) angestiegen. Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Korrosionsschutz lagen im Berichtsjahr mit 3.538 T€ sogar noch deutlich (plus rd. 19 %) über dem positiven Vorjahresverlauf (2022: 2.963 T€). Der Gesamtumsatz des Unternehmens erhöhte sich im Berichtsjahr aus den geschilderten Gründen auf 20.672 T€ (2022: 13.518 T€). Die Exportquote, bezogen auf den Umsatz des Gesamtbetriebs, lag im Berichtsjahr bei rd. 16,5 %. 1.3. Ertragslage Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 63 T€ (nach einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr in Höhe von 1.470 T€). Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt 641 T€ (2022: -954 T€). Dadurch ergibt sich ein positiver Cash Flow in Höhe von 502 T€. Trotz der Verringerung der teilfertigen Erzeugnisse ist die Gesamtleistung um 2.284 T€ angestiegen, nachdem sie im Vorjahr um 686 T€ gestiegen war. Dies ist insbesondere auf die deutlich gestiegenen Umsätze zurückzuführen. Der Materialaufwand hat sich um 376 T€ erhöht, so dass der Rohgewinn mit 8.712 T€ um 1.908 T€ oberhalb des Vorjahres liegt. Die Personalaufwendungen sind um 346 T€ angestiegen, die Abschreibungen sind um 58 T€ angestiegen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um -32 T€ gegenüber dem Vorjahr gesunken. 1.4. Vermögens- und Finanzlage Die EK-Quote hat sich aufgrund der Erhöhung der Kapitalrücklage gegenüber dem Vorjahr von 8,5 % auf 17,2 % erhöht (incl. Gesellschafterdarlehen hat sich die Quote von 32,2 % auf 33,2 % erhöht). Zur Stärkung des Eigenkapitals wurden im vergangenen Jahr 1.000 T€ durch die Gesellschafter zu Lasten der Gesellschafterkonten in die Kapitalrücklage eingestellt. 1.5. Sonstiges Unsere Belegschaft umfasste im Jahresdurchschnitt 119 Personen (2022: 116) einschließlich unserer 11 Auszubildenden, die die Berufe Industriekauffrau/-mann, Technischer Produkt-designer/in, Mechatroniker/in und Industriemechaniker/in anstreben. 2. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Der Auftragsüberhang, mit dem wir in das laufende Geschäftsjahr 2024 gewechselt sind, ist auf einem hohen Niveau. Drei größere Aufträge werden voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen sein. Vielversprechende Projekte stehen kurzfristig zur Vergabe an. Zum aktuellen Zeitpunkt erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr 2024 einen positiven Jahresverlauf, vorausgesetzt die Weltpolitik beschert uns keine negativen Überraschungen. Der Fachkräftemangel, die gestiegenen Personalkosten und die hohen Energiekosten machen die Geschäftsplanung und Auftragsabwicklung nach wie vor schwierig. Positiv möchten wir aber die geplante Wachstumsstrategie im Service- und Ersatzteilgeschäfts, die geplante Expansion in neue Märkte und eine gute Auslastung im Geschäftsbereich Korrosionsschutz hervorheben. Weitere, neben den oben beschriebenen Risiken, die über das normale, unternehmerische Risiko hinausgehen, werden von uns nicht gesehen. 3. Berichterstattung über den Bereich Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Portfolio im Bereich der Hubarbeitsbühnen erneut um eine weitere Variante erweitert. Diese neue Hubarbeitsbühne verfügt zusätzlich zu dem bereits bekannten Scherenmechanismus für die Horizontalbewegung in Richtung des zu bearbeitenden Werkstücks über einen um 90° schwenkbaren Arbeitskorb. Mit diesem schwenkbaren Arbeitskorb kann sich der Werker z.B. bei der stirnseitigen Bearbeitung eines Schienenfahrzeugs zum Werkstück hindrehen um die Arbeiten aus einer erheblich ergonomischeren Position zu verrichten. Weiterhin wurde eine neue Simulations-Software für das Offline-Teachen von Robotern eingeführt und speziell an unseren Strahlroboter "ReCo-Blaster ®" angepasst. Diese verbesserte und effizientere Software kann nun sowohl von unseren ReCo-Blaster ®- Kunden für das Offline-Teachen in Eigenleistung als auch für unsere Mitarbeiter für das Offline-Teachen als Dienstleistung für unsere Kunden genutzt werden.
Emsdetten, den 7. März 2024 Geschäftsleitung Christian Gaidies Michael Bahlinghorst Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht 2023 hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SLF Oberflächentechnik GmbH, Emsdetten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SLF Oberflächentechnik GmbH, Emsdetten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SLF Oberflächentechnik GmbH, Emsdetten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Greven 7. März 2024 Horn,
Nick und Partner GmbH
Johannes König, vereidigter Buchprüfer |
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