Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 71616
Vorher
Autohaus Meklenborg Vertriebs GmbH
Eingetragen
3.8.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Ferner: Versicherungsvermittlungstätigkeiten, insbesondere im Bereich der Autobranche.

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Heinen
seit 6.7.2022
Prokura
Geschäftsführer
Thomas Paul Tewes
seit 10.1.2022
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Meklenborg Vertriebs GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.217,89 13
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 404.064,96 439
2. Technische Anlagen und Maschinen 71.999,44 65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 819.035,24 719
1.295.099,64 1.223
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 10.207,72 16
1.316.525,25 1.252
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe 371.236,83 305
2. Unfertige Leistungen 0,00 1
3. Waren 6.332.326,12 7.436
6.703.562,95 7.742
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.062.564,30 436
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 463.891,49 352
- davon gegen Gesellschafter: EUR 229.362,51 (Vorjahr: TEUR 0)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 477.157,47 851
2.003.613,26 1.639
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.287,95 7
8.712.464,16 9.388
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.837,53 11
10.050.826,94 10.651

Passiva

31.12.2007 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 56.242,11 56
II. Kapitalrücklage 1.035.039,78 1.035
III. Verlustvortrag -52.852,68 -53
IV. Jahresüberschuss 52.852,68 0
1.091.281,89 1.038
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 72.650,00 64
2. Sonstige Rückstellungen 344.851,06 154
417.501,06 218
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.930.622,04 5.939
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 3.930.622,04 (Vorjahr: TEUR 5.939)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 437.429,54 259
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 437.429,54 (Vorjahr: TEUR 259)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.973.531,73 2.910
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.973.531,73 (Vorjahr: TEUR 2.910)
- davon gegenüber Gesellschafter: EUR 3.973.531,73 (Vorjahr: TEUR 2.910)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 130.460,68 287
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 130.460,68 (Vorjahr: TEUR 287)
- davon aus Steuern: EUR 41.241,23 (Vorjahr: TEUR 35)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.820,70 (Vorjahr: TEUR 5)
8.472.043,99 9.395
D. Rechnungsabgrenzungsposten 70.000,00 0
10.050.826,94 10.651

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

2007 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 41.180.538,42 40.902
2. Sonstige betriebliche Erträge 31.185,37 45
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 35.433.525,26 35.578
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 64
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.088.846,24 1.868
b) Soziale Abgaben 395.204,30 372
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.971,77 180
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.139.514,10 1.977
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 194.333,52 105
- davon an verbundene Unternehmen EUR 173.965,42 (Vorjahr: TEUR 105)
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 811.328,60 803
9. Sonstige Steuern 2.290,27 20
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -756.185,65 -783
11. Jahresüberschuss 52.852,68 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 wurde nach den gültigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die dem Jahresabschluss 2007 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den allgemeinen Vorschriften für alle Kaufleute des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften betreffend den Jahresabschluss und Lagebericht (§ 264-289 HGB) und werden unverändert zum Vorjahr angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten:

Im folgenden Fall wurde der Ausweis im Vergleich zum Vorjahresabschluss geändert.

Die Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Fahrzeugen gegenüber der Mazda Bank und der Santander Consumer Bank wurden im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mehr unter dem Posten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen", sondern unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Maßgebend für die Erstellung dieses Jahresabschlusses waren die folgenden, im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an die amtliche AfA-Tabelle festgelegt und beträgt bei Soft- und Hardware 4 Jahre, bei Bauten auf fremden Grundstücken 8 bis 17 Jahre, bei technischen Anlagen 5 bis 15 Jahre und bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 21 Jahre.

Die Zugänge werden gemäß gesetzlichen Bestimmungen pro rata temporis abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zum Nominalbetrag zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Risikobehaftete Forderungen sind wertberichtigt worden. Darüber hinaus wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die liquiden Mittel beinhalten sowohl Kassenbestände als auch Guthaben bei Kreditinstituten. Weitere liquide Mittel werden im Rahmen des konzerneigenen Cashpools zur Verfügung gestellt.

Mit den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzte Aufwendungen und Erträge werden zu dem Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen ist nach der mutmaßlichen Inanspruchnahme erfolgt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

4. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.

5. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2007 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Lieferungen und Leistungen 1.063 436 627
Verbundene Unternehmen 464 352 112
Sonstige Vermögensgegenstände 477 851 -374
2.004 1.639 365

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Boni und sonstige Vergütungen der Hersteller Mazda und Suzuki sowie der Mazda Bank. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel beinhalten sowohl Kassenbestände als auch Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.287,95.

Die Guthaben oder Verbindlichkeiten bei der Commerzbank AG werden im Rahmen des konzernweiten Clearing-Verfahrens durch die Muttergesellschaft I.C.A.B. GmbH, Düsseldorf, ausgeglichen.

7. Verlustvorträge

Aufgrund der Berücksichtigung der Verpflichtung zum Ausgleich vororganschaftlicher Verlustvorträge analog § 301 AktG bzw. gemäß § 30 Abs. 1 GmbHG konnte im Geschäftsjahr lediglich ein Betrag in Höhe von EUR 755.685,65 an die Gesellschafterin abgeführt werden.

8. Rückstellungen

Bei der Bilanzerstellung sind die Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als sonstige Rückstellungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

01.01.2007 Verbrauch Auflösung Zuführung
TEUR TEUR TEUR TEUR
GSG Garantie 16 0 0 143
Rückstellung Altersteilzeit 64 0 0 9
Tantieme GP 48 48 0 63
Garantie/Kulanz 22 0 0 5
Jahresabschlusskosten 10 10 0 27
Aufbewahrungspflichten 0 0 0 17
Urlaub 12 12 0 12
ABS Schniedermann 0 0 0 12
Berufsgenossenschaft 6 4 2 10
Helvetia Versicherung 10 10 9
Schwerbehindertenabgaben 4 4 0 4
Kosten Rechtsanwalt und
sonstige Beratung 3 0 0 0
Vattenfall Spandau 4 4 0 2
EON 5 5 0 0
Provisionen/Gehälter 4 4 0 0
Bonus Mitarbeiter 3 3 0 0
Kosten Steuerberater 7 7 0 0
218 111 2 313
31.12.2007
TEUR
GSG Garantie 159
Rückstellung Altersteilzeit 73
Tantieme GP 63
Garantie/Kulanz 27
Jahresabschlusskosten 27
Aufbewahrungspflichten 17
Urlaub 12
ABS Schniedermann 12
Berufsgenossenschaft 10
Helvetia Versicherung 9
Schwerbehindertenabgaben 4
Kosten Rechtsanwalt und
sonstige Beratung 3
Vattenfall Spandau 2
EON 0
Provisionen/Gehälter 0
Bonus Mitarbeiter 0
Kosten Steuerberater 0
418

9. Verbindlichkeiten

31.12.2007 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Kreditinstitute 3.931 5.939 -2.008
Lieferungen und Leistungen 437 259 178
Verbundene Unternehmen 3.974 2.910 1.064
Sonstige Verbindlichkeiten 130 287 -157
8.472 9.395 -923

Die Verbindlichkeiten beinhalten nur solche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen ausschließlich gegenüber der Mazda Bank und gegenüber der Santander Consumer Bank. Gegenüber der Mazda Bank bestehen Verbindlichkeiten von EUR 2.902.868,24 (Vorjahr EUR 4.994.440,35), die durch Sicherungsübereignung von Neu- und Gebrauchtwagen abgesichert sind. Gleiches gilt für die Verbindlichkeiten gegenüber der Santander Consumer Bank, die sich auf EUR 1.027.753,80 (Vorjahr EUR 944.135,31)belaufen.

10. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Rücknahmenverpflichtungen aus Leasingverträgen für vor dem Bilanzstichtag ausgelieferte Neu- und Gebrauchtwagen in Höhe von TEUR 1.218, davon mit einer Fälligkeit innerhalb eines Jahres von TEUR 352 und mit einer Fälligkeit in 1 bis 5 Jahren von TEUR 866.

Für das bei der Muttergesellschaft geführte Cash Pool Konto der Commerzbank AG besteht eine Mithaftung.

Aufgrund bestehender Mietverträge ergibt sich eine Bürgschaftsverpflichtung (Avalobligo von TEUR 66). Aus den existierenden Mietverträge ergeben sich Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 321 (davon gegenüber der Muttergesellschaft I.C.A.B. GmbH TEUR 102). Die Mietverbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von 1 bis 5 Jahren betragen TEUR 125.

12. Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen des Jahres 2007 wurden TEUR 459 im Ausland und TEUR 40.722 im Inland erzielt.

2007 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Neuwagen 31.432 33.177 -1.745
Gebrauchtwagen 5.556 4.256 1.300
Werkstattleistungen 1.337 1.136 201
Teile und Zubehör 2.687 2.067 620
Sonstige 169 266 -97
41.181 40.902 279

Die Erlöse aus dem Verkauf von im Anlagevermögen gehaltenen Vorführwagen werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die betreffenden Vermögensgegenstände werden mit fortgeführten Anschaffungskosten als Materialaufwand erfasst.

13. Materialaufwand

2007 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Einsatz Neufahrzeuge 29.022 30.741 -1.719
Einsatz Gebrauchtfahrzeuge 4.851 3.785 1.066
Einsatz Teile und Zubehör 1.561 1.116 445
35.434 35.642 -208

14. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Mieten und Werbekosten.

2007 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Mietkosten 518 584 -66
Kosten der Warenabgabe 330 88 242
Werbung 328 658 -330
Versicherungen und Beiträge 107 108 -1
Fahrzeugkosten 84 81 3
Instandhaltung 73 81 -8
EDV 51 51 0
Porto und Telefon 10 11 -1
Übrige 639 315 324
2.140 1.977 163

15. Ergänzende Angaben

Alleingesellschafterin der Autohaus Meklenborg Vertriebs GmbH, Berlin, ist die I.C.A.B. GmbH, Düsseldorf, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Rüdiger Büttner (Kaufmann), Kiel
Geschäftsführer: Herr Koichi Takakura (Kaufmann), Düsseldorf

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 62 (Gehaltsempfänger 44, Lohnempfänger 18).

Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wird unter Hinweis auf § 286 (4) HGB verzichtet.

Der Jahresabschluss der Autohaus Meklenborg Vertriebs GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der I.C. Autohandel Beteiligungen GmbH, Düsseldorf, die als Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, einbezogen. Gleichzeitig wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Itochu Corporation, Osaka, Japan, die für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der I.C.A.B. GmbH wird beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Das Jahresergebnis nach Verrechnung mit dem vororganschaftlichen Verlustvortrag wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die I.C.A.B. GmbH, Düsseldorf, abgeführt.

 

Berlin, den 02. Mai 2008

Koichi Takakura

Rüdiger Büttner

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

1. Gesellschaft

Die Autohaus Meklenborg Vertriebs GmbH betreibt an insgesamt drei Standorten in Berlin den Handel mit Mazda-Fahrzeugen, Mazda-Zubehör, Dienstleistungen und Gebrauchtfahrzeugen aller Marken. Die Autohaus Meklenborg Vertriebs GmbH ist exklusiver Vertriebspartner der Mazda Motors GmbH und besitzt für alle Standorte einen entsprechenden Vertriebs- und Servicevertrag. Daneben hat sie als Wirtschaftsraumleiter zwölf angeschlossene, rechtlich selbständige Vertriebspartner. Nach der Aufnahme der Marke Suzuki im Jahr 2006 war das abgelaufene Kalenderjahr das erste volle Wirtschaftsjahr, in dem der Vertrieb von Neuwagen der Marke Suzuki sowie Reparaturleistungen und der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör für diese Marke zum Unternehmen gehörten.

2. Märkte und Vertrieb

Der Vertrieb erfolgt für Neufahrzeuge im Inland mit den Marken Mazda und Suzuki.

Die Autohaus Meklenborg Vertriebs GmbH operiert durch drei Vertriebskanäle:

• Verkauf von Neufahrzeugen an Einzelkunden

• Verkauf von Neufahrzeugen an Großkunden bzw. Vertriebspartner

• Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen an Einzelkunden und andere Kfz-Händler.

3. Geschäftsverlauf

Der Neuwagenmarkt in Deutschland verzeichnete im Jahr 2007 mit einem Minus von 9,2 % einen regelrechten Einbruch gegenüber dem Vorjahr. Mit nur noch 3.148.163 Einheiten verminderten sich die Zulassungen um 318.977 Einheiten gegenüber dem Vorjahr. Das Vorziehen von Fahrzeuganschaffungen in 2006 aufgrund der Umsatzsteuererhöhung ab dem 1. Januar 2007 hatte deutlich höhere Auswirkungen auf den Handel als vorab allgemein prognostiziert. Hinzu kam im vergangenen Jahr eine allgemeine Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte, die auch durch die Debatte um Fahrzeugemissionen und die möglichen Auswirkungen auf die Kfz-Steuer hervorgerufen wurde.

Der Marktanteil von Mazda hat sich im abgelaufenen Jahr von 2,22 % auf 2,09 % leicht verschlechtert. Die Anzahl der zugelassenen Mazda Fahrzeuge ging von 77.051 Einheiten auf 65.651 Einheiten erheblich zurück.

Für die Marke Suzuki war ein Anstieg der zugelassenen Fahrzeuge von 32.237 auf 36.372 Einheiten zu verzeichnen. Der Marktanteil konnte von 0,93 % auf 1,16 % gesteigert werden.

4. Ertragslage

2007 Vorjahr
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 41.181 99,9 40.902 99,9
Sonstige betriebliche Erträge 31 0,1 45 0,1
Betriebsleistung 41.212 100,0 40.947 100,0
Materialaufwand 35.434 86,0 35.642 87,1
Personalaufwand 2.484 6,0 2.240 5,5
Abschreibungen 149 0,4 180 0,4
Sonstige Steuern 2 0,0 20 0,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.140 5,2 1.977 4,8
Betriebsaufwand 40.209 97,6 40.059 97,8
Betriebsergebnis 1.003 2,4 888 2,2
Zinsaufwendungen/
Zinsergebnis -194 -0,5 -105 -0,3
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 809 1,9 783 1,9
Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse 279 0,7
Sonstige betriebliche Erträge -14 -31,1
Betriebsleistung 265 0,6
Materialaufwand -208 -0,6
Personalaufwand 244 10,9
Abschreibungen -31 -17,2
Sonstige Steuern -18 -90,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 163 8,2
Betriebsaufwand 150 0,4
Betriebsergebnis 115 13,0
Zinsaufwendungen/
Zinsergebnis -89 84,8
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 26 3,3

Die Umsatzentwicklung war mit einem Zuwachs von TEUR 279 positiv, wobei der Rückgang im Bereich des Neuwagenabsatzes durch zusätzliche Gebrauchtwagen- und Werkstatterlöse sowie Ersatzteillagerumsätze aufgefangen wurde.

Für die Gesellschaft ergab sich somit durch die Aufnahme der Marke Suzuki im Jahr 2006 der beabsichtigte Effekt, dass negative Schwankungen bei der Marke Mazda durch Zuwächse bei der Marke Suzuki ausgeglichen werden konnten.

Die Gesellschaft veräußerte im abgelaufenen Kalenderjahr insgesamt 1.937 Neuwagen (Vorjahr 1.948). Von der Marke Suzuki wurden 254 Einheiten (Vorjahr 22) und von der Marke Mazda 1.683 Fahrzeuge (Vorjahr 1.926) verkauft. Der Umsatz im Neuwagenbereich ging von TEUR 33.177 auf TEUR 31.432 zurück. Bei Anschaffungskosten von TEUR 29.220 verblieb ein Bruttoertrag von TEUR 2.212 (Vorjahr: TEUR 2.287). Die Handelsspanne blieb mit 7,0 % auf Vorjahresniveau. Der Gebrauchtwagenumsatz stieg um TEUR 1.300 auf TEUR 5.556. Der Bruttoertrag verzeichnet hier eine Verbesserung von TEUR 234 auf TEUR 705. Der Umsatz im AfterSales-Bereich konnte durch eine verstärkte Ersatzteilnachfrage ausländischer Abnehmer, zusätzliche Geschäfte am Standort Spandau und den Zuwachs im Suzuki-Bereich um TEUR 821 verbessert werden. Bei den sonstigen Verkaufserlösen ist bedingt durch geringere Provisionen für die Vermittlung von Finanzierungen bzw. Leasinggeschäften ein Rückgang von TEUR 97 zu verzeichnen. Die Lohnkosten stiegen durch die Filiale in Spandau sowie allgemeine Lohnsteigerungen von TEUR 2.240 auf TEUR 2.484. Die Abschreibungen verminderten sich um TEUR 31 auf TEUR 149. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 163 auf TEUR 2.140 an. Die wesentlichen Faktoren für diese Kostensteigerung waren die erhöhten Aufwendungen für Kosten der Warenabgabe. Der Zinsaufwand stieg um TEUR 89 auf TEUR 194. Der an die Muttergesellschaft I.C. Autohandel Beteiligungen GmbH, Düsseldorf (I.C.A.B.) abzuführende Gewinn belief sich auf TEUR 756.

5. Finanzlage

2007 Vorjahr
TEUR TEUR
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 809 783
Abschreibungen auf Anlagevermögen 149 180
Cash Earnings nach DVFA/SG 958 963
Zunahme der kurz- und mittelfristigen Rückstellungen 200 78
Abnahme/ Zunahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 891 -2.920
Abnahme (-)/ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.851 2.504
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 198 625
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 592 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in Sachanlagen -810 -1.031
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Anlagen 0 536
Auszahlungen (-) für Investitionen in immaterielle Anlagen -1 -4
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 6 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in Finanzanlagen 0 -6
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -213 -505
Auszahlungen Ergebnisabführung -783 -587
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 1.633 0
Auszahlungen (-) für die Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 0 -485
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 850 -1.072
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 835 -952
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -601 351
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 234 -601

 

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 31.12.2007 Vorjahr
TEUR TEUR
Liquide Mittel 5 7
Cash-Pooling 229 -608
234 -601

Aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit konnte der Finanzbedarf nicht vollumfänglich gedeckt werden. Zur Deckung dieser Lücke und zur Stärkung des Finanzmittelfonds erfolgte die Finanzierung über die Mazda Bank (Finanzierung Lagerbestand Mazda Fahrzeuge), die Santander Consumer Bank (Finanzierung Lagerbestand Suzuki Fahrzeuge), ein Darlehen der Muttergesellschaft I.C.A.B. GmbH und das von der Muttergesellschaft bei der Commerzbank eingerichtete Cashpool-Konto.

6. Darstellung der Lage

31.12.2007
gesamt - davon kurz fristig
TEUR % TEUR
Vermögen
Immaterielle Anlagen 11 0,1 0
Sachanlagen 1.295 12,9 0
Finanzanlagen 10 0,1 0
Anlagevermögen 1.316 13,1 0
Vorräte 6.704 66,8 6.704
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.004 19,8 2.004
Liquide Mittel 5 0,1 5
Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) 22 0,2 22
Umlaufvermögen/RAP 8.735 86,9 8.735
10.051 100,0 8.735
Kapital
Gezeichnetes Kapital 56 0,6 0
Kapitalrücklage 1.035 10,3 0
Verlustvortrag 0 0,0 0
Eigenkapital 1.091 10,9 0
Rückstellungen 418 4,2 418
Verbindlichkeiten 8.472 84,2 8.472
Rechnungsabgrenzungsposten 70 0,7 70
Fremdkapital 8.960 89,1 8.960
10.051 100,0 8.960
Vorjahr
gesamt - davon kurz fristig
TEUR % TEUR
Vermögen
Immaterielle Anlagen 13 0,1 0
Sachanlagen 1.223 11,4 0
Finanzanlagen 16 0,2 0
Anlagevermögen 1.252 11,7 0
Vorräte 7.742 72,7 7.742
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.639 15,4 1.639
Liquide Mittel 7 0,1 7
Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) 11 0,1 11
Umlaufvermögen/RAP 9.399 88,3 9.399
10.651 100,0 9.399
Kapital
Gezeichnetes Kapital 56 0,5 0
Kapitalrücklage 1.035 9,7 0
Verlustvortrag -53 -0,5 0
Eigenkapital 1.038 9,7 0
Rückstellungen 218 2,0 218
Verbindlichkeiten 9.395 88,3 9.395
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0
Fremdkapital 9.613 90,3 9.613
10.651 100,0 9.613
Veränderung
gesamt
TEUR %
Vermögen
Immaterielle Anlagen -2 -15,4
Sachanlagen 72 5,9
Finanzanlagen -6 -37,5
Anlagevermögen 64 5,1
Vorräte -1.038 -13,4
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 365 22,3
Liquide Mittel -2 -28,6
Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) 11 100,0
Umlaufvermögen/RAP -664 -7,1
-600 -5,6
Kapital
Gezeichnetes Kapital 0 0,0
Kapitalrücklage 0 0,0
Verlustvortrag 53 -100,0
Eigenkapital 53 5,1
Rückstellungen 200 91,7
Verbindlichkeiten -923 -9,8
Rechnungsabgrenzungsposten 70 -
Fremdkapital -653 -6,8
-600 -5,6

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um TEUR 600 auf TEUR 10.051 vermindert. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang durch die Verringerung der Vorräte mit TEUR 1.038 verursacht. Dagegen steht die Erhöhung des Anlagevermögens mit TEUR 64, der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 365. Auf der Passivseite verminderten sich die Verbindlichkeiten um TEUR 923. Die Investitionen in Sachanlagen betreffen im Wesentlichen den erhöhten Bestand an Miet- und Vorführwagen.

7. Chancen und Risiken

Es ergeben sich keine nennenswerten Risiken, die über die normale Geschäftstätigkeit hinausgehen. Dies gilt sowohl für den Schluss des Geschäftsjahres 2007 als auch für das Kalenderjahr 2008. Grundsätzlich ist auf die momentane Abhängigkeit von der Marke Mazda hinzuweisen. Der weitere Ausbau des Vertriebs für die Marke Suzuki und die damit verbundene stetig wachsende Frequenz für dieses Fabrikat im After Sales Bereich kann für mehr Unabhängigkeit in Bezug auf Schwankungen im Geschäftsbereich Mazda, aber auch für eine insgesamt positive Ertragsentwicklung sorgen.

8. Risikomanagementziel

Dem Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen wird durch die Anwendung eines strikten Debitorenmanagementsystems Rechnung getragen.

9. Ausblick

Für das Jahr 2008 rechnet die Gesellschaft mit einem kontinuierlichen Geschäftsverlauf. Es wird erwartet, dass sich die Absatzzahlen für Mazda und Suzuki Neuwagen gegenüber denen des abgelaufenen Jahres wenig verändern. Die sonstigen Verkaufserlöse werden sich auf dem Niveau des Jahres 2007 stabilisieren, so dass das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung unverändert bleiben dürfte.

 

Berlin, den 02. Mai 2008

Koichi Takakura

Rüdiger Büttner

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