MATTHIAS SCHLAMMINGER GMBHLiquidiert

93057 Regensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 4705
Eingetragen
28.10.1991
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit und die Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Schlamminger
seit 26.1.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

MATTHIAS SCHLAMMINGER GMBH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2014 bis zum 28.02.2015

Bilanz zum 28. Februar 2015

Matthias Schlamminger GmbH

AKTIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   398,00 930,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.672.028,06   1.706.200,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 684.063,20   748.920,00
  2.356.091,26   2.455.120,06
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. fertige Erzeugnisse und Waren 1.326.646,86   1.638.092,06
2. geleistete Anzahlungen 2.000,00   0,00
    1.328.646,86 1.638.092,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.264.382,26   980.290,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 745.041,80   823.781,46
    2.009.424,06 1.804.072,07
III. Wertpapiere      
1. sonstige Wertpapiere   15.038,48 15.038,48
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.142.145,16 901.312,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten   20.610,10 14.842,67
    6.872.353,92 6.829.407,91

PASSIVA

     
  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn   690.849,95 701.906,87
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 261.603,37   171.067,81
2. sonstige Rückstellungen 294.037,49   387.013,17
    555.640,86 558.080,98
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.772.419,99   2.971.334,15
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.501.338,18   1.781.405,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.326.104,94   790.680,84
    5.599.863,11 5.543.420,06
    6.872.353,92 6.829.407,91

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.03.2014 bis 28.02.2015

Matthias Schlamminger GmbH Autohandel, Autoreparatur, Transporte, Regensburg

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis   5.501.696,83 4.601.989,67
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.768.192,77   1.457.351,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 374.131,04   317.861,56
    2.142.323,81 1.775.213,09
3. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlage- vermögens und Sachanlagen   298.457,68 257.861,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   2.772.187,95 2.374.534,64
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   0,00 450,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   20.018,45 18.447,57
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   142.631,85 185.394,05
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   166.113,99 27.883,97
9. außerordentliche Aufwendungen   88.153,98 0,00
10. außerordentliches Ergebnis   - 88.153,98 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 47.488,93   21.930,00
12. sonstige Steuern 41.528,00   38.123,00
    89.016,93 60.053,00
13. Jahresfehlbetrag   11.056,92 32.169,03
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   701.906,87 0,00
15. Vortrag auf neue Rechnung   0,00 734.075,90
16. Bilanzgewinn   690.849,95 701.906,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2014/2015

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Matthias Schlamminger GmbH, Regensburg, wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH- Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde weitgehend der Vermerk im Anhang gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen werden weitgehend ausgeübt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um lineare Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode berechnet.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der in Vorjahren nach steuerlichen Vorschriften gebildete Sammelposten für Vermögensgegenstände über 150,- € bis 1.000,- € wurde in die Handelsbilanz übernommen, da er von geringer Bedeutung ist. Der Sammelposten, der über einen Zeitraum von fünf Jahren verteilt wird, wurde planmäßig fortgeführt.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zum Nominalwert.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Für alle ungewissen Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, die erhaltenen Anzahlungen mit ihrem Nennwert.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Kulanz und Gewährleistung, Urlaubsansprüche der Mitarbeiter, Kosten für Aufbewahrungspflichten sowie Abschlusskosten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 108.471,73 € enthalten. Diese sind zugleich Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 2.549 enthalten. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Buchgrundschulden, Verpfändung von Kontoguthaben, Sicherungsübereignung finanzierter Fahrzeuge und Raumsicherungsübereignung besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.070.063,61 € (Vj.: 538.650,00 €), sowie Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 15.659,45 € (Vj.: 0,00 €).

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 978,00 € (Vj.: 1.365,00 €) enthalten.

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 88 resultieren aus der abgeschlossenen Betriebsprüfung.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverhältnissen in Höhe von 358 T€.

Derivative Finanzinstrumente/schwebende Vertragsverhältnisse

Zur Sicherung von Auslandsgeschäften und Währungskursen bestehen Devisentermingeschäfte im Umfang von T€ 1.400 sowie Devisenswaps im Umfang von T€ 657. Die Geschäfte sind als schwebende beidseitig nicht erfüllte Verträge nicht zu bilanzieren. Der durch Vergleich mit dem Devisenkurs zum Bilanzstichtag ermittelte Zeitwert beträgt bei den Devisentermingeschäften T€ 1.407 und bei den Devisenswaps T€ 659.

Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 65 Mitarbeiter beschäftigt.

Erleichterungsvorschriften

Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 II HGB sowie die Erleichterungen nach § 286 IV HGB werden in Anspruch genommen.

Gewinnvortrag

Der Jahresabschluss 2014/2015 wurde nach Verwendung der Vorjahresergebnisse aufgestellt, wobei der Gewinnvortrag von 701.906,87 € einbezogen wurde.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB) und sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Die Gesellschaft hat sich nicht verbürgt. Risiken aus Wechseln, Schecks und Gewährleistungsverträgen bestehen nicht. Es wurden keine Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestellt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Matthias Schlamminger, Kaufmann, Regensburg

 

Regensburg, den 14.04.2016

Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL zum 28. Februar 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.03.2014
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Stand 28.02.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen , gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 1.595,00 0,00 1.595,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.595,00 0,00 1.595,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.022.901,88 0,00 2.022.901,88
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.640.594,53 213.641,68 2.819.036,21
    -35.200,00  
Summe Sachanlagen 4.663.496,41 213.641,68 4.841.938,09
    -35.200,00  
Summe Anlagevermögen 4.665.091,41 213.641,68 4.843.533,09
    -35.200,00  
Abschreibungen
Stand 01.03.2014
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Stand 28.02.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen , gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 665,00 532,00 1.197,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 665,00 532,00 1.197,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 316.701,82 34.172,00 350.873,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.891.674,53 263.753,68 2.134.973,01
    -20.455,20  
Summe Sachanlagen 2.208.376,35 297.925,68 2.485.846,83
    -20.455,20  
Summe Anlagevermögen 2.209.041,35 298.457,68 2.487.043,83
    -20.455,20  
Restbuchwerte
Stand 28.02.2015
EUR
Stand 28.02.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen , gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 398,00 930,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 398,00 930,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.672.028,06 1.706.200,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 684.063,20 748.920,00
     
Summe Sachanlagen 2.356.091,26 2.455.120,06
     
Summe Anlagevermögen 2.356.489,26 2.456.050,06
     

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014/2015

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Matthias Schlamminger GmbH wurde am 29. Mai 1991 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Regensburg. Eine Änderung der rechtlichen Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2013/2014 nicht ergeben. Unsere Gesellschaft ist in den Bereichen Autohandel, Autoreparatur und Transporte tätig.

2. Forschung und Entwicklung

Entsprechend unserem Geschäftsmodell betreibt die Gesellschaft keine eigene Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresende 2014 wieder Fahrt aufgenommen: Wie in der Schnellmeldung am 13. Februar 2015 mitgeteilt, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2014 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,7 % höher als im dritten Quartal 2014. Die konjunkturelle Lage hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt (0,8 % im ersten Quartal) und der Schwächephase im Sommer (-0,1 % im zweiten und 0,1 % im dritten Quartal) zum Ende des Jahres stabilisiert.

Entwicklung der Branche

Das Deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) hat eine durchwachsene Bilanz des Autojahres 2014 vorgelegt. Das vergangene Jahr war "insgesamt zufriedenstellend, jedoch lediglich bezogen auf das Umsatzwachstum", so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Demnach erlösten die Kfz-Betriebe insgesamt 147,8 Milliarden Euro, 6,6 Prozent mehr als im Jahr davor.

Kopfzerbrechen bereiten der Branche vor allem die Margen. Nach vorläufigen Angaben sei die durchschnittliche Rendite mit 1,0 bis 1,2 Prozent noch etwas niedriger ausgefallen als im Vorjahr (1,3). Aufgrund der deutlich gestiegenen Neuwagenpreise und Zulassungszahlen ist der Gesamt-Neuwagenumsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Gestiegen ist auch der Gebrauchtwagenumsatz. Mit 7,070 Mio. Besitzumschreibungen und einem deutlich höheren Durchschnittspreis (2014: 9.870 Euro; 2013: 9.420 Euro) ergibt sich ein Gesamtumsatz von 69,78 Mrd. Euro - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,5 %.

Zu bröckeln beginnt die wichtige Umsatzsäule Service. Wegen steigender Fahrzeugqualität und verlängerter Serviceintervalle erwirtschafteten die Werkstätten eine Milliarde weniger als 2013.

Ende 2014 zählte der Verband insgesamt 38.500 Autohäuser und Werkstätten aktiv. Davon entfielen 17.500 auf fabrikatsgebundene und 21.000 auf freie Betriebe. Dort arbeiteten 462.000 Menschen in technischen und kaufmännischen Berufen.

Zusammen mit der prognostizierten schwachen wirtschaftlichen Entwicklung mit stagnierender Wachstumsquote des Bruttoinlandsprodukts geht der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) von einem etwas schwächeren Autojahr 2015 aus. Er rechnet mit 2,95 Millionen Neuzulassungen, aber mit einer Belebung des Gebrauchtwagengeschäfts auf rund sieben Millionen Besitzumschreibungen. Das Werkstattgeschäft soll sich im kommenden Jahr auf Vorjahresniveau bewegen.

Die Güterverkehrsbranche hat sich in 2014 positiv entwickelt. Insgesamt konnten die Umsätze der Fuhrunternehmen um 4% gegenüber dem Vorjahr zulegen (Quelle: VR Branchen special Nr. 69). Die Ertragslage der Branche war ausreichend - insbesondere größere und spezialisierte Unternehmen konnten gut Erträge verbuchen, während kleinere Anbieter unter dem Wettbewerbs- und Kostendruck zu leiden hatten. Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die Branche ein Plus von 1,5%.

2. Geschäftsverlauf

Unser Geschäftsmodell basiert im Wesentlichen auf den drei Säulen Fahrzeughandel, insbesondere mit Gebrauchtwagen, Service und Reparatur sowie Durchführung von Transporten. Bei einer deutlichen Steigerung der Gesamtleistung stieg das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

3. Lage

Die Ertragslage hat sich zum Vorjahr verbessert. Die Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft ist ausgewogen.

a) Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich um T€ 138 verbessert. Ohne Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses wäre ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 77 auszuweisen.

Das Rohergebnis erhöhte sich auf T€ 5.502. Die Personalkosten sind um T€ 367 auf T€ 2.142 gestiegen. Die Personalquote bezogen auf das Rohergebnis erhöhte sich geringfügig um 0,3 Prozentpunkte auf 38,9 %. Infolge unserer Investitionstätigkeit stiegen die Abschreibungen um T€ 41 auf T€ 298. Trotz ständigem Kostenmanagement stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich um T€ 398 auf T€ 2.772. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte allerdings um T€ 138 auf T€ 166 verbessert werden.

Die Berücksichtigung der Ergebnisse der Betriebsprüfung der Jahre 2008 bis 2011 führten zu einem außerordentlichen Ergebnis von T€ -88, so dass nach Steuern ein Jahresfehlbetrag von T€ 11 auszuweisen war. Die Ertragsteuern belasten ausschließlich das ordentliche Ergebnis.

b) Finanzlage

Unsere Gesellschaft konnte einen positiven Cash-Flow (Jahresfehlbetrag + außerordentliches Ergebnis + Abschreibungen) von T€ 375 (Vorjahr T€ 226) erzielen.

Die positiven liquiden Mittel betrugen T€ 1.142 (Vj.:T€ 901). Bei planmäßiger Tilgung der bestehenden Kredite sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bei eingeschränkter Investitionstätigkeit insgesamt um T€ 199 gesunken.

Die Liquidität im abgelaufenen Geschäftsjahr war jederzeit gesichert, laufende Zahlungsverpflichtungen wurden fristgerecht erfüllt. Da die Investitionen in Anlagevermögen und Vorratsvermögen fristenadäquat finanziert sind, ist die Finanzlage insgesamt als positiv einzuschätzen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen sofort oder innerhalb gewährter Zahlungsziele zu vereinnahmen. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

c) Vermögenslage

Der Jahresfehlbetrag hat das Eigenkapital der Gesellschaft auf T€ 717 verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt 10,4 %.

Die Anlagenintensität beträgt 34,3 % (Vorjahr 35,3 %). Finanziert sind die Vermögensgegenstände im Wesentlichen durch Eigenkapital und fristenadäquate Verbindlichkeiten. Der Anlagendeckungsgrad I beträgt 30,4 % (Vorjahr: 29,6 %). Der Rückstellungsbedarf blieb mit T€ 556 auf Vorjahresniveau. Das Fremdkapital, bezogen auf die Bilanzsumme, stieg um 0,2 Prozentpunkte.

Aufgrund der fristenadäquaten Finanzierung sehen wir unsere Vermögenslage als ausgewogen und stabil an.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unser Unternehmen verfügt über Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Unsere Vermögensgegenstände sind sowohl im Bereich des Anlagevermögens als auch im Bereich des Umlaufvermögens fristengerecht finanziert. Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte leicht gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist bei gestiegener Bilanzsumme geringfügig auf 10,4 % gesunken. Mit dem realisierten Cash Flow war unsere Geschäftstätigkeit gesichert.

III. Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

IV. Prognosebericht

Ein dauerndes Leistungsmanagement setzt uns in die Lage, den hohen Qualitätsstandard unserer Leistung, der die wesentliche Grundlage für unseren Markterfolg ist, zu sichern und fortzuentwickeln. Unser Angebot an Produkten und Leistungen sowie eine konsequente Anpassung an die Marktgegebenheiten sind der wesentliche Grund für unseren Markterfolg. Wir werden diesen Weg konsequent weiterverfolgen und uns auf dem Markt behaupten.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen und Risikobericht

Unsere Gesellschaft hat gesellschaftsadäquate Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren verschiedene Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Risiken für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft sind neben dem allgemeinen unternehmerischen Risiko in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Wie die Turbulenzen an den Finanzmärkten der vergangenen Jahre gezeigt haben, können nichtvorhersehbare Ereignisse die Konjunktur abschwächen und die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen negativ beeinflussen.

Ertragsorientierte Risiken

Risiken auf dem Beschaffungsmarkt, insbesondere auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden durch nationale und internationale Marktbeobachtung minimiert. Eventuellen Ertragsrisiken auf dem Absatzmarkt begegnen wir mit kundenspezifischen Angeboten. Die unterschiedlichen Säulen unseres Leistungsspektrums verringern die Risiken.

Aufgrund unserer Erfahrung, unserer spezifischen Leistungsfähigkeit sowie unserer Flexibilität gehen wir davon aus, uns weiter auf dem Markt behaupten zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Mit der fristenadäquaten Finanzierung und einer stabilen Liquiditätssituation unserer Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Der realisierte Cash Flow sichert die Geschäftstätigkeit. Wir gehen davon aus, dass wir auch künftig unseren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen.

Sonstige Risiken

Weitergehende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Chancenbericht

Chancen für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft sehen wir in unserem Leistungsspektrum mit Fahrzeughandel, v.a. im Gebrauchtwagenbereich, Service/Reparatur und Transporte. Die verschiedenen Bereiche setzen uns in die Lage, Schwankungen einzelner Märkte auszugleichen. Unsere Flexibilität sichert uns Marktchancen.

Ständiges Leistungs- und Kostenmanagement setzt uns in die Lage, unser Angebot auf hohem Leistungsniveau zu halten und auf Entwicklungen in der Branche frühzeitig zu reagieren.

2. Gesamtaussage

Im Jahr 2014/2015 haben wir uns in einem schwierigen Markt behauptet. Aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gestiegen. Die Finanzierung erfolgt fristenadäquat. Der realisierte Cash Flow sichert die laufende Geschäftstätigkeit.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Vereinbarungen mit unserer Hausbank über Kredite und Kontokorrentlinien.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jedweder Art. Im Management der Finanzdispositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein geeignetes Debitorenmanagement.

Durch unser Forderungsmanagement stellen Forderungsausfälle die Ausnahme dar.

Unser internationales Engagement sichern wir mit Vereinbarungen über Devisentermingeschäfte und Devisenswaps.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Unser Firmensitz ist Regensburg. Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

 

Regensburg, den 14.04.2016

Matthias Schlamminger GmbH

Matthias Schlamminger, Geschäftsführer

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 326, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Matthias Schlamminger GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2014 bis 28. Februar 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Amberg, den 31. Mai 2016

HD BAYERN AUDIT AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Strasser", Wirtschaftsprüfer

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