Shamrock Mobile GmbHLiquidiert

47877 Willich, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 17151
Eingetragen
19.2.2019
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Der Handel mit und der Vertrieb von Elektrogeräten aller Art, insbesondere Smartphones, TV-Geräte etc.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai Liu
seit 5.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Jinyu Li
50.00%
Kai Liu
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hong Wan
12.500 €
50.00%
Kai Liu
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Shamrock Mobile GmbH

Willich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 12.343,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.617,00 32.197,00
48.960,00 32.197,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 5.476.848,18 2.046.166,61
2. geleistete Anzahlungen 556.106,43 0,00
6.032.954,61 2.046.166,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.549.293,96 3.303.713,65
2. Sonstige Vermögensgegenstände 273.465,85 100.673,44
1.822.759,81 3.404.387,09
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 42.575,20 155.206,96
7.898.289,62 5.605.760,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.646,23 15.793,50
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 108.090,86 479.879,66
8.066.986,71 6.133.630,82

PASSIVA

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -504.879,66 -16.371,02
III. Jahresüberschuß / Jahresfehlbetrag 371.788,80 -488.508,64
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 108.090,86 479.879,66
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 631.098,75 514.613,75
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 282.258,95 22.928,90
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.891.399,29 5.456.314,44
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 867,10 161,70
4. Sonstige Verbindlichkeiten 261.362,62 139.612,03
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: 261.362,62 EUR; i.Vj.: 139.612,03 EUR
- davon aus Steuern: 254.355,88 EUR; i. Vj.: 137.928,12 EUR
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 640,14 EUR; i. Vj.: 1.309,95 EUR
7.435.887,96 5.619.017,07
8.066.986,71 6.133.630,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 27.442.330,37 21.819.093,60
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.068.839,82 16.064,26
- davon aus der Währungsumrechnung: 337.189,65 EUR; i.Vj.:7.302,83 EUR
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.129.680,22 20.890.368,06
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 264.999,05 327.864,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 50.047,35 77.200,82
- davon für Altersversorgung: 0,00 EUR; i. Vj.: 0,00 EUR
315.046,40 405.065,18
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.381,25 9.413,38
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.684.051,07 1.018.044,32
- davon aus der Währungsumrechnung: 161.413,55 EUR; i.Vj.: 22.899,12 EUR
Ordentliches Betriebsergebnis 372.011,25 -487.733,08
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 663,29 109,94
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: 0,00 EUR; i.Vj.: 0,00 EUR
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47,21 -273,83
- davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 0,00 EUR; i.Vj.: 0,00 EUR
Finanzergebnis 616,08 -163,89
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
Ergebnis nach Steuern 372.627,33 -487.896,97
10. Sonstige Steuern -838,53 -611,67
11. Jahresüberschuß / Jahresfehlbetrag 371.788,80 -488.508,64

Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(3) sonstige Vermögensgegenstände

(4) sonstige Rückstellungen

(5) Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten

V. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

(6) sonstige betriebliche Erträge

(7) Sonstige betriebliche Aufwendungen

VI. Sonstige Angaben

(8) Haftungsverhältnisse

(9) sonstige finanzielle Verpflichtungen

(10) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

(11) Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

(12) Vorgänge von besonderer Bedeutung

(13) Ergebnisverwendungsvorschlag

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Shamrock Mobile GmbH hat ihren Sitz in Willich. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HR B 17151 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Shamrock Mobile GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 HGB).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Angaben, die entweder in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können wurden grundsätzlich in den Anhang aufgenommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren vor Gewinnverwendung aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft hat zum 31.12.2020 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 108 TEUR ausgewiesen und war damit bilanziell überschuldet. Die Gesellschaft hat zwei schriftliche Rangrücktrittserklärungen von zwei Lieferanten aus Hong Kong, China i.H.v. 4.480 TEUR. Die Gläubiger haben sich verpflichtet, ihre nachrangigen Forderungen gegenüber dem Schuldner so lange nicht geltend zu machen, wie die teilweise oder vollständige Befriedigung dieser Forderungen zu einer Überschuldung der Gesellschaft i.S.v. § 19 InsO führen würde. Tilgung, Zinsen und Kosten der im Rang zurückgetretenen Forderungen können die Gläubiger außerhalb eines Insolvenzverfahren nur verlangen, soweit der Schuldner die Leistung aus künftigen Bilanzgewinnen, aus weiterem, alle anderen Schuldners übersteigenden freien Vermögen oder einem etwaigen Liquidationsüberschuss möglich ist.

Die Gesellschaft hat ferner eine Fortbestehungsprognose für das laufende sowie das folgende Geschäftsjahr vorgenommen.

Der Jahresabschluss wurde deshalb zum 31.12.2020 unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernde Wertminderung vorgenommen.

Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Abschlussstichtag gezahlte Beträge erfasst, die als Aufwand auf den Bilanzstichtag folgenden Kalenderjahren zuzuordnen sind.

Das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht der Eintragung im Handelsregister.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 16.458,49 0,00 0,00 16.458,49
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.959,38 10.406,81 0,00 0,00 47.366,19
36.959,38 26.865,30 0,00 0,00 63.824,68
kumulierte Abschreibungen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 4.115,49 0,00 0,00 4.115,49
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.762,38 5.986,81 0,00 0,00 10.749,19
4.762,38 10.102,30 0,00 0,00 14.864,68
Restbuchwerte
01.01.2020 Zugänge Abgänge Zu- bzw. Abschreibungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 16.458,49 0,00 4.115,49 12.343,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.197,00 10.406,81 0,00 5.986,81 36.617,00
32.197,00 26.865,30 0,00 10.102,30 48.960,00

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.549.293,96 3.303.713,65
Sonstige Vermögensgegenstände 227.630,80 54.838,39
1.776.924,76 3.358.552,04
Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren
Sonstige Vermögensgegenstände 45.835,05 45.835,05
45.835,05 45.835,05
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
0,00 0,00
1.822.759,81 3.404.387,09

(3) sonstige Vermögensgegenstände

Beträge für Vermögensgegenstände, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, werden nicht ausgewiesen.

(4) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Gebühren wegen Überspielungsrechte (ZPÜ) i.H.v. 547 TEUR (i.Vj.: 494 TEUR) zusammen.

(5) Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestanden im Hinblick auf die Verbindlichkeiten die folgenden Restlaufzeiten und Sicherheiten:

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 282.258,95 22.928,90
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.891.399,29 5.456.314,44
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 867,10 161,70
Sonstige Verbindlichkeiten 261.362,62 139.612,03
7.435.887,96 5.619.017,07
Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00
7.435.887,96 5.619.017,07

Die Verbindlichkeiten sind bis auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt gesichert sind, ungesichert.

V. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

(6) sonstige betriebliche Erträge

Zusammensetzung:

2020 2019
TEUR TEUR
Verbindlichkeitsverzicht 700 0
Währungsumrechnung 337 7
Investitionszuschüsse 0 3
Periodenfremde Erträge 9 0
1.046 10

(7) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Beträge i.H.v. 10 TEUR (i.Vj.: 1 TEUR), Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens i.H.v. 0 EUR (i.Vj.: 8TEUR), Forderungsverluste i.H.v. 0 TEUR (i.Vj.: 22TEUR) sowie aus Währungsumrechnung i.H.v. 161 TEUR (i.Vj.: 22 TEUR).

VI. Sonstige Angaben

(8) Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

(9) sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz erscheinen und die für die Beurteilung der Bilanz von Bedeutung sind, in Höhe von 436 TEUR. Davon mit einer Restlaufzeit von einem Jahr 157 TEUR.

(10) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 5 (i.Vj.: 15) Personen ohne Auszubildende einschließlich der angestellten Geschäftsführer beschäftigt.

(11) Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr durch folgende Geschäftsführer vertreten:

Herr Wanchun Fan, Korchenbroich (bis 26.08.2020)

Herr Kai Liu, Wuchang City / China (ab 05.03.2020)

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

(12) Vorgänge von besonderer Bedeutung

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können Dauer und Intensität der staatlich verhängten Einschränkungen sowie deren Auswirkungen auf die zukünftige Wirtschaftslage nicht qualifiziert werden. Eine Bestandsgefährdung unseres Unternehmens erwarten wir aufgrund der Corona-Pandemie nicht.

Ob der aktuelle Krieg in der Ukraine Auswirkungen auf die Lage unserer Gesellschaft haben wird, kann gegenwärtig noch nicht beurteilt werden.

(13) Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Willich, den 25.05.2022

Kai Liu, Geschäftsführer

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

DER Shamrock Mobile GmbH

Willich

Inhalt

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen...

2. Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

b) Investitionen

c) Personal- und Sozialbereich

3. Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

b) Finanzlage

c) Ertragslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

5. Gesamtaussage

III. Chancen und Risikobericht

1. Darstellung des Risikomanagement

2. Chancenbericht

IV. Prognosebericht

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Shamrock Mobile GmbH wurde 2018 gegründet.

Im Mittelpunkt steht der Handel von Elektrogeräten aller Art, insbesondere Smartphones, TV-Geräte, etc.

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung sowie produzierende Tätigkeiten werden in der Gesellschaft nicht vorgenommen.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2020 um 5 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2021 nach der Berechnung des Statistischen Bundesamt um 2,7 % höher als im Jahr 2020.

Trotz des niedrigeren Wirtschaftswachstumes wird die Marktlage optimistisch eingeschätzt. Die Nachfrage im Elektronikmarkt hat sich dagegen im Jahr 2020 weiter positiv entwickelt.

2. Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz des Geschäftsjahres erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.623 (25,8 %). Die geplante Umsatzprognose (Mio. 22,0 EUR) aus dem Vorjahr wurde um Mio. 5,0 EUR (22,7 %) überschritten.

b) Investitionen

Insgesamt hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 26.865 vorgenommen. Im Wesentlichen wurde in die Software der Lagerverwaltung investiert.

c) Personal- und Sozialbereich

Der Personalaufwand hat sich auf TEUR 90 vermindert. Ursache hierfür waren Entlassungen im Sales-Bereich.

3. Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme (ohne den nicht durch Eigenkaptal gedeckten Fehlbetrag) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.825 (29,8 %) erhöht. Auf der Aktivseite haben sich im Wesentlichen das Vorratsvermögen (TEUR 3.986) erhöht.

Auf der Passivseite zeichnet sich die Erhöhung im Wesentlichen durch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.435) aus. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich wegen des Jahresüberschusses (TEUR 371) auf TEUR 108 vermindert (Vorjahr TEUR 479).

b) Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich kurzfristig im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie aus Anzahlungen der Projekte. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR 382 und ist positiv.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2020 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 108 (Vorjahr TEUR 479) aus und war damit bilanziell überschuldet. Die Gesellschaft hat zwei schriftliche Rangrücktrittserklärungen von einem Lieferanten aus Hong Kong, China i.Hv. 4.480 TEUR.

Die Gesellschaft hat ferner eine Fortbestehensprognose für das laufende Jahr 2021 sowie für das folgende Geschäftsjahr 2022 vorgenommen.

c) Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2020 einen Jahresüberschuss von TEUR 372 erzielt (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR -488), verursacht im Wesentlichen durch einen Verbindlichkeitsverzicht i.H.v. TEUR 700.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse und Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- langfristige Rückstellungen) aus laufender Geschäftstätigkeit heran. Die Berechnung erfolgt durch die direkte Methode durch Berücksichtigung der Einzahlungen von Kunden und sonstige Einzahlungen abzüglich Auszahlungen an Lieferanten und Beschäftigte, sonstige Auszahlungen sowie Auszahlungen für Ertragsteuer.

Der cash flow beträgt 382 TEUR und erhöhte sich damit um TEUR 861 zum Vorjahr (negative cash flow -479 TEUR). Diese Kennzahlen zeigen weiterhin eine positive Entwicklung auf.

5. Gesamtaussage

Insgesamt hat sich die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen weitestgehend gedeckt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass zwei Rangrücktrittserklärungen i.H.v. 4.480 TEUR von zwei Lieferanten aus Hong Kong, China, bestehen.

III. CHANCEN UND RISIKOBERICHT

1. Darstellung des Risikomanagement

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Die direkte Verantwortung, unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu steuern, liegt bei der Geschäftsführung.

Zur Kontrolle der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft ist ein Planungs- und Berichtswesen auf der Vertriebsebene mit monatlicher Analyse der Plan- und Istwerte installiert. Dieses Planungs- und Berichtwesen umfasst die monatlichen Ergebnisberichte einschließlich der relevanten Produktionsdaten.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein laufend aktualisierter Liquiditätsplan erstellt der einen Überblick über die zu erwartenden Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Durch die bestehenden Steuerungs- und Controlling-Prozesse können Risiken frühzeitig erkannt und gegengesteuert werden. Ebenso ist sichergestellt, dass auch Chancen rechtzeitig wahrgenommen werden.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2020 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 108 (Vorjahr TEUR 479) aus und ist damit bilanziell überschuldet.

Wir gehen davon aus, dass die Überschuldung in den folgenden Jahren abgebaut werden kann.

Wir gehen von einer Unternehmensfortführung aus.

Währungsrisiken

Die Gesellschaft ist den Risiken aus der Entwicklung des Wechselkurses zum CNY betroffen, weil die Verträge teilweise in CNY und in Euro abgeschlossen werden.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

IV. PROGNOSEBERICHT

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Bis März 2022 haben wir bereits Mio. 1,9 EUR Umsatzerlöse erreicht. In unserer Planrechnung gehen wir für das Geschäftsjahr 2021 von Umsatzerlösen von insgesamt rd. Mio. 20 EUR aus und rechnen ferner mit einem positiven Jahresergebnis.

 

Willich, den 25.05. 2022

Kai Liu, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Shamrock Mobile GmbH, Willich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Shamrock Mobile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Shamrock Mobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 25.05.2022

VHL Vahle & Langholz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Schürmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer

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