AiQ Dienstleistungen UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Lehnert seit 3.4.2018 | Geschäftsführer |
Martin Bronswijk seit 7.12.2017 | Prokura |
Karin Prütting seit 27.7.2016 | Prokura |
Dirk Hainbach seit 27.7.2016 | Prokura |
Georg Philipp Pielage seit 9.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nash Technologies Commercial Holding | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nash Technologies Germany GmbHBöblingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Nash Technologies Germany GmbH, Böblingen, wird unter der Registernummer HRB 732621 bei dem Amtsgericht Stuttgart geführt. II. Allgemeine Angaben Die Nash Technologies Germany GmbH, Böblingen, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Nash Technologies Germany GmbH, Böblingen, wurde nach den für alle Kaufleute geltenden allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft weist per 31. Dezember 2023 ein zu mehr als die Hälfte aufgebrauchtes Eigenkapital in Höhe von TEUR 6 auf. Die Geschäftsführung geht von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die Geschäftsführung leitet dies aus den positiven Prognosen der Planungsrechnungen für die kommenden 12 Monate und nachfolgender Jahre ab. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Abschreibungen des beweglichen Sachanlagevermögens basieren auf der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die sich an der Vertragslaufzeit des jeweiligen Projektes, für welche diese Sachanlagen genutzt werden, orientieren. Die Nutzungsdauer liegt hierbei in der Regel zwischen drei bis sechs Jahren. Die Vorräte sind zu Herstellungskosten bewertet. Bestandsrisiken werden durch Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für getätigte Auszahlungen gebildet, die Aufwand für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die latenten Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Passive latente Steuern bestehen nicht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 29,125 % (Vorjahr: 29,125 %) zugrunde. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren wurde ein Rechnungszins für den 10-Jahres-Durchschnitt von 1,82 % und für den 7-Jahresdurchschnitt von 1,74 % angesetzt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 262). Als Gehaltstrend und als Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze wurden 0,00 % zugrunde gelegt. Der Rententrend wird mit 1,00 % berücksichtigt. Eine Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurde vorgenommen, sofern die Rückdeckungsversicherungen zum Bilanzstichtag an die Begünstigten verpfändet waren. Es bestehen zwei Typen von Pensionsverpflichtungen. Neben den Pensionszusagen bestehen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung Versorgungszusagen im Durchführungsweg der Direktzusage, die aus Entgeltumwandlungen der Arbeitnehmer finanziert wurden. Aus den umgewandelten Entgeltbestandteilen wurden den Arbeitnehmern Versorgungszusagen auf einmalige Kapitalleistung zugesagt. Es handelt sich um eine versicherungsakzessorische Versorgungszusage, die zum Bilanzstichtag gem. § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der zugrundeliegenden Rückdeckungsversicherung bewertet wird (sog. "wertpapiergebundene Versorgungszusage"). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Der Ausweis der Pensionsverpflichtungen und der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen stellt sich wie folgt dar:
Im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem vorgenannten Unterschiedsbetrag entsprechen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 57. Insoweit besteht eine Ausschüttungssperre. Jubiläumsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Wert unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bemessen. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz unter Annahme einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,74 % verwendet. Als Gehaltstrend und als Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze wurden 0,00 % zugrunde gelegt. Die Berechnungen erfolgten unter Ansatz der Heubeck-Fluktuationen in Höhe von durchschnittlich 5,00 %. Die s onstigen Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassakurs zum Abschlussstichtag umgerechnet, sofern diese eine Laufzeit bis zu einem Jahr haben. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisations- und Anschaffungskostenprinzip berücksichtigt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Salden aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie Darlehensvereinbarungen innerhalb der Unternehmensgruppe ausgewiesen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 279 (Vorjahr: TEUR 167) betreffen den Gesellschafter und resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen mit TEUR 146 (Vorjahr: TEUR 234) Ertragsteuerforderungen, mit TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 102) die Aktivwerte von nicht an Mitarbeiter verpfändete Rückdeckungsversicherungen, mit TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 0) Erstattungsansprüche aus vorausgezahlten Mietnebenkosten und mit TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 128) Kautionen für Mietobjekte. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen haben eine Restlaufzeit von einem Jahr bis fünf Jahren. Die Kautionen haben mit TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 33) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren und mit TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 95) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entfällt hauptsächlich auf Versicherungsprämien und weiterbelastete Lizenzen. Die Auflösung erfolgt über den abgegrenzten Zeitraum. 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 752 (Vorjahr: TEUR 786) resultieren aus latenten Steueransprüchen auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 728 (Vorjahr: TEUR 783), für Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 3). Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,125 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,30 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz der Gemeinde Böblingen von 380 %. In Höhe von TEUR 752 (Vorjahr: TEUR 786) ergibt sich zum 31. Dezember 2023 gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre aus der Aktivierung latenter Steuern. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25. Der Verlustvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen Versorgungsansprüche der aktiven und ehemaligen Mitarbeiter. In dem Gesamtbetrag für Pensionsverpflichtungen sind auch Verpflichtungen aus freiwilliger Zusatzversorgung enthalten. Gemäß versicherungsmathematischem Gutachten beläuft sich der handelsrechtliche Verpflichtungsumfang für Pensionsverpflichtungen auf TEUR 5.023 (Vorjahr: TEUR 5.096). Gemäß versicherungsmathematischem Gutachten beläuft sich der kongruent rückgedeckte Verpflichtungsumfang aus Entgeltumwandlung auf TEUR 1.300 (Vorjahr: TEUR 1.918). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände wurden mit den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet.
Der sich aus der Verrechnung der Zinsaufwendungen und -erträge ergebende Saldo von TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 92) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf Verpflichtungen für Laborkosten und Mieten, aus dem Personalbereich, auf ausstehende Eingangsrechnungen sowie Jahresabschluss- und Beratungskosten. 8. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen insgesamt TEUR 1.699 (Vorjahr: TEUR 1.482) und entfallen hauptsächlich mit TEUR 1.346 (Vorjahr: TEUR 1.259) auf Verbindlichkeiten aus Ansprüchen ehemaliger Mitarbeiter beziehungsweise deren Hinterbliebenen auf Kapital-/Ratenzahlungen mit Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag sowie mit TEUR 361 (Vorjahr: TEUR 210) auf Steuerverbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (TEUR 1.248; Vorjahr: TEUR 1.063), von mehr als einem und weniger als fünf Jahren (TEUR 423;Vorjahr: TEUR 329) sowie von mehr als fünf Jahren (TEUR 28; Vorjahr: TEUR 90). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR -53 (Vorjahr: TEUR 0) und entfallen auf Erstattungsansprüche aus Kapitalertragsteuer in Höhe von TEUR -87 (Vorjahr: TEUR -31), auf Körperschaftsteuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR -9) sowie auf Aufwand aus der Veränderung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR -40). VI. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Georg Philipp Pielage, Operativer Geschäftsführer, Lauf (Einzelvertretungsbefugnis, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit), Matthias Lehnert, Operativer Geschäftsführer, Burgstetten (Gesamtvertretungsbefugnis) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht, da im Geschäftsjahr nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten haben. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr beträgt 97 (Vorjahr: 88). Es handelt sich um 20 weibliche und 77 männliche Mitarbeiter. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen im Wesentlichen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäftsräume sowie Infrastruktur und IT, die wie folgt fällig sind:
In allen Fällen handelt es sich um Operating Lease Verhältnisse, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Die Vorteile dieser Verträge liegen in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. 4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 446.162,20 auf neue Rechnung vorzutragen.
Böblingen, den 16. Dezember 2024 Georg Pielage (Geschäftsführer) Matthias Lehnert (Geschäftsführer) Anlage zum Anhang
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Gesellschaftsstruktur und Geschäftsmodell In Deutschland entwickelt, testet und betreut die Nash Technologies Germany GmbH Softwarelösungen, die sowohl die Beratung als auch die Durchführung von Projekten in den Bereichen Kommunikation und Transportation umfassen. Der weitaus größte Teil der Geschäftstätigkeit liegt auf der Durchführung von R&D sowie Application Test Engineering Projekten für die Halbleiterindustrie. Als strategischer Partner des weltweit führenden Herstellers von Halbleiter-Testgeräten, trägt die Nash Technologies Germany GmbH in den Bereichen Produktentwicklung und Application Test Engineering zur Weiterentwicklung von innovativen Technologien und Lösungen bei. Zu den Kunden der Nash Technologies gehören namhafte Größen der Branchen Semiconductor, Bahntechnik, Automotive und Telekommunikation. Das Geschäftsjahr 2023 ist das erste Jahr nach der Konsolidierung auf einen Standort. Die daraus resultierenden Effekte haben sich positiv in einem geringeren Verwaltungsaufwand im Vergleich zu den Vorjahren niedergeschlagen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die weltwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 verlief in gemäßigtem Wachstum, belastet durch hohe Inflation und steigende Zinsen. Das globale BIP wuchs um rund 3,3 %, ein Rückgang im Vergleich zu den 3,5 % des Vorjahres. Die globale Industrieproduktion stieg im vierten Quartal 2023 moderat an, erneut getragen vonden Schwellenländern. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften sinkt die Erzeugung hingegen in der Grundtendenz seit über einem Jahr. Hierzu trug die Schwäche der Industrie im Euroraum maßgeblich bei. Die Rohstoffpreise für Energie entwickelten sich zuletzt uneinheitlich. Die europäischen Gaspreise sanken vor dem Hintergrund der anhaltenden Schwäche der Industrie im Euroraum, der zeitweise milden Wintertemperaturen sowie der stabilen Gasimporte deutlich. Zusammengefasst zeigte sich die Weltwirtschaft 2023 gedämpft, und das Wachstum bleibt auch für 2024 begrenzt. Ein gewisser Aufschwung wird erwartet, allerdings bleibt dieser von geopolitischen Faktoren und dem Verhalten der Zentralbanken abhängig. Darüber hinaus dürften die wirtschaftlichen Entwicklungen auch von der politischen Gemengelage und deren weiteren Entwicklungen abhängen, zu nennen sind hier etwa der Bruch der Regierungskoalition in Deutschland oder die künftige US-Politik nach Präsident Biden. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für Deutschland ist nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,2% niedriger als im Vorjahr. Nach wie vor bewegt sich die deutsche Wirtschaft in einem krisengeprägten Umfeld. Trotz der jüngsten Rückgänge dämpften die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Insgesamt haben sich die konjunkturellen Risiken im Verlauf des Kalenderjahres 2023 im Vergleich zu 2022 nicht signifikant verbessert. Es wurden zwar die Einflüsse der Pandemie geringer doch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat nach wie vor negativen Einfluss auf die Energiepreise, die insbesondere das produzierende Gewerbe belastet. Betrachtung des Halbleitermarktes im Geschäftsjahr 2023 Der globale Halbleitermarkt wurde im Jahr 2023 auf 611,35 Milliarden US-Dollar geschätzt und wird voraussichtlich von 681,05 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 2062,59 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 14,9 % im Prognosezeitraum (2024-2032) entspricht. Halbleiter sind wesentliche elektronische Schaltkreise oder Einheiten aus Materialien wie Silizium, Germanium, Siliziumkarbid und anderen. Diese elektronischen Teile sind integraler Bestandteil elektronischer Geräte und Systeme, die aus Komponenten wie Speichergeräten, Logikgeräten, analogen integrierten Schaltkreisen, Speicherschutzeinheiten, Mikrocontrollereinheiten, diskreten Leistungsgeräten und anderen bestehen. Die globale Halbleiterindustrie wächst möglicherweise mit zunehmendem Einsatz von Elektronik und Integration in Anwendungen wie der Vernetzung von Kommunikationsgeräten, Datenverarbeitung, industriellen Automatisierungssystemen, Unterhaltungselektronik, Automobil und Regierungsprojekten. Der wachsende weltweite Konsum von Unterhaltungselektronik unterstützt das Marktwachstum zusätzlich. Darüber hinaus eröffnet die Entwicklung von Technologien für künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IoT) und maschinelles Lernen (ML) im neuen Zeitalter elektronischer Systeme lukrative Marktwachstumschancen. Diese Technologien unterstützen und verbessern die Verarbeitungszeit von Speicherchips, um große Datenmengen in kürzester Zeit verarbeiten zu können. Darüber hinaus wird erwartet, dass die potenziell steigende Nachfrage nach schnelleren und fortschrittlicheren Speicherchips in Rechenzentrumsanwendungen das Marktwachstum im prognostizierten Zeitraum vorantreiben wird. Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft und den Halbleitermarkt Der Internationale Währungsfonds geht in seinen Prognosen für das Jahr 2024 von einem moderaten Wachstum von 3,2% aus und 3,3% für das Jahr 2025. Die Dienstleistungsinflation hält die Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung auf, was die Normalisierung der Geldpolitik erschwert. Die Aufwärtsrisiken für die Inflation haben somit zugenommen, was vor dem Hintergrund eskalierender Handelsspannungen und zunehmender politischer Unsicherheit die Aussicht auf höhere Zinssätze für noch längere Zeit eröffnet. Jüngsten Prognosen des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge soll der weltweite Halbleiter-Umsatz im Jahr 2024 um 19 Prozent wachsen und im Jahr 2025 voraussichtlich um weitere 14 Prozent ansteigen. Damit würde der globale Umsatz der Halbleiterindustrie bis 2025 insgesamt 717 Milliarden US-Dollar betragen. Das Wachstum wird dabei durch einen anhaltenden Anstieg der KI-bezogenen Halbleiternachfrage und der Erholung der Elektronikproduktion angetrieben, während die Nachfrage aus dem Automobil- und Industriesektor weiterhin schwach ist. Diese sehr optimistische Entwicklung des Halbleitermarktes wird auch bestätigt in den unterschiedlichen Vorträgen auf dem bayerischen Halbleiterkongress von Juni 2024 (https://halbleiterkongress.bayern/). Zusammengefasst zeigen sowohl die Weltwirtschaft als auch der Halbleitermarkt Anzeichen einer Erholung und eines künftigen Wachstums, getrieben durch technologische Innovationen und eine steigende Nachfrage in Schlüsselbranchen. Die kurzfristigen Herausforderungen, insbesondere geopolitische Unsicherheiten und Inflation, bleiben jedoch bestehen und erfordern weiterhin Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit. 2. Darstellung der Geschäftsentwicklung und der Lage der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Ausbau des Labors mit dem Halbleitertestgerät finalisiert. Es konnten damit nun erstmalig Projekte in realer Testumgebung eigenverantwortlich von Nash Technologies durchgeführt werden, was sich unter anderem in einem Umsatzwachstum von 15 % und einem um 166 % verbesserten EBIT gegenüber dem Vorjahr zeigt. Die Gesellschaft konnte im Jahr 2023 personalseitig siebzehn Neueintritte verzeichnen, um den Personalstand den Anforderungen des Geschäftes anzupassen. Die Gesellschaft musste Abgänge von zwölf Mitarbeitern (davon drei in den Ruhestand) verzeichnen. Darunter waren auch jüngere Mitarbeiter im Bereich der Softwareentwicklung. Insgesamt ist die Fluktuation der Mitarbeiter jedoch als branchenüblich zu bezeichnen. Im Jahresdurchschnitt wurden 97 (Vorjahr 88) Mitarbeiter beschäftigt. Neben der kontinuierlich steigenden Nachfrage seitens unseres Hauptkunden konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 weiterhin Aufträge neuer Kunden aus der Halbleiterindustrie hinzugewinnen. Ein wesentlicher Grund für diese neuen Aufträge liegt in der Verfügbarkeit des eigenen Chiptestgerätes in dem eigenen Labor, welches im Berichtsjahr angeschafft und in Betrieb genommen worden ist. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren des Unternehmens Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung wesentlicher finanzieller Leistungsindikatoren sowie des durchschnittlichen Mitarbeiterstands der Nash Technologies Germany GmbH.
4. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 6.724 um TEUR 357 auf TEUR 7.081 angestiegen. Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.021 (Vorjahr: TEUR 475). Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus IT-Infrastruktur, Laboreinrichtung sowie Kraftfahrzeugen. Neuinvestitionen erfolgten im Geschäftsjahr mit TEUR 778 für die Anschaffung des Chiptesters, TEUR 3 in IT-Infrastruktur, TEUR 7 in Büro- und Geschäftsausstattung sowie TEUR 17 in Einbauten. Die obengenannten Investitionen konnten aus Eigenmitteln finanziert werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf TEUR 2.025 (Vorjahr: TEUR 1.244) erhöht. Die Erhöhung des Forderungsbestandes resultiert aus einem stärkeren Umsatzvolumen zum Jahresende, unter anderem auch bei Kunden mit längerem Zahlungsziel. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von TEUR 700 um TEUR 197 auf TEUR 503 gesunken und betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche aus Kapitalertragsteuer mit TEUR 146 (Vorjahr: TEUR 234), Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 321) sowie Kautionen für Mietobjekte mit TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 128). Die flüssigen Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.222 (Vorjahr: TEUR 2.472). Aktive latente Steuern wurden auf zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz insbesondere im Bereich der Verpflichtungen für Altersversorgungs-verpflichtungen in Höhe von TEUR 752 (Vorjahr: TEUR 786) gebildet. Die Geschäftsführung geht von ausreichend positivem zu versteuerndem Einkommen in der Zukunft aus, sodass die in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen aktiven latenten Steuern realisiert werden können. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beträgt in 2023 TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 59). Im Jahr 2023 sind die letzten Altersteilzeitverpflichtungen ausgelaufen. Das Eigenkapital ist zum 31.12.2023 mit TEUR 6 erstmals wieder positiv. Durch das positive Jahresergebnis von TEUR 446 wurde der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Vorjahres (TEUR 440) ausgeglichen. Steuerrückstellungen waren sowohl für 2023 als auch für das Vorjahr 2022 aufgrund bestehender steuerlicher Verlustvorträge nicht erforderlich. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden in Höhe von TEUR 3.981 (Vorjahr: TEUR 3.903) gebildet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 6.323 wurde mit verrechenbaren Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 2.342 verrechnet. Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde ein Rententrend von 1,0 % zugrunde gelegt. Sonstige Rückstellungen für u.a. Jubiläen, Urlaub, Altersteilzeit und ausstehende Eingangsrechnungen wurden in Höhe von TEUR 1.108 gebildet und sind damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 273 angestiegen. Der Anstieg ist zurückzuführen auf gebildete Rückstellungen für noch ausstehende Lieferantenrechnungen. Weiterhin führte nicht genommener Urlaub und Gleitzeit zu einer Erhöhung der sonstigen Rückstellungen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 504). Diese resultieren aus dem normalen offenen Bestand an Lieferantenrechnungen. Es sind keine außergewöhnlichen überfälligen Posten enthalten. Der Rückgang zum Bilanzstichtag spiegelt sich in höheren Rückstellungen wider. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.699 (Vorjahr: TEUR 1.482) und betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Auszahlung von Pensionen mit TEUR 1.346 (Vorjahr: TEUR 1.259) und beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 361 (Vorjahr: TEUR 210). Es besteht weiterhin eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 752 aus der Aktivierung latenter Steuern und in Höhe von TEUR 57 aus dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB. 5. Finanzlage Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft insgesamt einen negativen Gesamt-Cashflow in Höhe von TEUR -250 (Vorjahr: TEUR -439) erwirtschaftet. Bei einem Jahresüberschuss von TEUR 446, Abschreibungen von TEUR 180 und unter Berücksichtigung der Veränderungen des Umlaufvermögens (TEUR -757), der Rückstellungen (TEUR +350) sowie der Verbindlichkeiten (TEUR +1) und Zinsaufwendungen (TEUR +180), dem Ertrag aus Ertragsteuern (TEUR -53), der Erstattung von Ertragssteuern (TEUR +171) ergibt sich bei indirekter Ermittlung ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 518. Die Veränderung des Umlaufvermögens ist insbesondere auf eine Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 781 zurückzuführen. Die Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände entfällt mit TEUR 197 auf nach dem Stichtag erfolgte Auszahlungen von Rückdeckungsvermögen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in diesem Jahr einen Rückforderungsanspruch von TEUR 80 aus Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2023. Weiterhin besteht ein Anspruch auf Rückerstattung von Kapitalertragssteuer in Höhe von TEUR 146. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -726 (Vorjahr: TEUR -280) und resultiert aus Investitionen in einen neu erworbenen Chiptester, Kraftfahrzeuge, Mietereinbauten für ein neues Labor , Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in IT-Infrastruktur. Aus Abgängen des Anlagevermögens wurden TEUR 13 erzielt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt bei TEUR -42 und betrifft Zinsen. Die Finanzlage des Unternehmens ist angespannt. Der Cashflow im Geschäftsjahr 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, bleibt jedoch insgesamt negativ, begründet durch die starke Investitionstätigkeit. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag gleichwohl über liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.222 (Vorjahr: TEUR 2.472). Unter der Annahme einer positiven oder gleichbleibenden Geschäftsentwicklung ist die Geschäftsführung der Überzeugung, dass ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen. Eine jährliche Finanzplanung sowie eine monatlich rollierende Liquiditätsplanung bilden die Basis für eine fortlaufende Überwachung und Planung der Liquidität der Gesellschaft. Leasingverpflichtungen ergeben sich aus dem Fuhrpark. Weitere finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den Mietverträgen für die Geschäftsräume in Böblingen. Da es sich bei allen genannten Verpflichtungen um Operating Lease- bzw. Mietverhältnisse handelt, wird keine Bilanzierung der Objekte vorgenommen. 6. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Berichtjahr 2023 TEUR 15.141 (Vorjahr: TEUR 13.176) und verzeichnen damit einen Anstieg von TEUR 1.965 bzw. 15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung der Umsatzerlöse entspricht damit der im Lagebericht des Vorjahres für das Folgegeschäftsjahr 2023 abgegebenen Prognose. Das Umsatzwachstum ist insbesondere auf die deutlich höhere Nachfrage nach Softwareprojekten mit dem Kunden NXP sowie auf das neu angeschaffte Halbleitertestgerät zurückzuführen. Der Materialaufwand übersteigt mit TEUR 3.041 das Vorjahresniveau von TEUR 2.522. Die Materialaufwandsquote ist von 19,1% im Vorjahr auf 20,1% gestiegen, was insbesondere auf bezogene Fremdleistungen zurückzuführen ist Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 8.919 (Vorjahr: TEUR 8.077) ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 842 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl um durchschnittlich neun Mitarbeiter geschuldet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 2.551 bzw. 7% über dem Vorjahreswert von TEUR 2.382. Die Veränderung zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf eine Steigerung der Gruppenumlage um TEUR 200 sowie gestiegener Miet- und Energiekosten in Höhe von TEUR 25 zurückzuführen. Durch Einsparungen, z.B. in der Personalsuche (TEUR - 96) sowie durch andere Kostensenkungsmaßnahmen, konnte weiterhin steigenden Kosten entgegengewirkt werden. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 219). Trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung des EBIT mit Blick auf das Vorjahr als überaus erfreulich. Die im Lagebericht des Vorjahres für das Folgegeschäftsjahr 2023 abgegebene Prognose hinsichtlich einer planmäßig über dem Geschäftsjahr 2022 liegenden Entwicklung des Jahresergebnisses konnte erfüllt und hinsichtlich der erwarteten Höhe übertroffen werden. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 446 (Vorjahr: TEUR 106). Dies entspricht einem Anstieg von TEUR 340 gegenüber dem Vorjahr. 7. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Nash Technologies Germany GmbH Die Umsatzerlöse sowie der operative Gewinn im Geschäftsjahr 2023 konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Gesellschaft ist grundsätzlich in der Lage, die laufende Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten und die weitere Entwicklung voranzutreiben. Perspektivisch geht die Geschäftsführung davon aus, die Umsatzerlöse und den operativen Gewinn in den nächsten Jahren kontinuierlich zu steigern. Der geplante Umsatz für 2023 konnte um 4,4% überschritten werden, was sich auch positiv auf das Jahresergebnis auswirkte und somit auch zu einer Übererfüllung des Budgets beigetragen hat. Per Oktober 2024 zeigt die Gesellschaft eine Umsatzsteigerung zum Budget von 3% und zum Vorjahr von 2%. Die Geschäftsführung geht für das Jahr 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von rund 15,3 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von mehr als TEUR 200 aus. Damit kann die Gesellschaft früher als erwartet ihr Eigenkapital positiv halten. Diese Entwicklung ist gleichwohl notwendig, um zu einer positiven Liquiditätsentwicklung zurückzukehren und die Eigenkapitalausstattung, nachdem im Geschäftsjahr 2023 zunächst die bilanzielle Überschuldung beseitigt wurde, weiter zu verbessern. Allen Beteiligten ist bewusst, dass eine solche Entwicklung möglich ist, wenn die realistischen Planungen erreicht werden. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage im Allgemeinen, sowie der Halbleiterbranche im Besonderen, hätten einen erheblichen Einfluss auf die Erreichung der für 2024 und 2025 gesteckten Planungsziele. III. Chancen- und Risikobericht Die Beurteilung der Risiken erfolgt nach der Eintrittswahrscheinlichkeit und dem potenziellen Schadensausmaß, wobei Risiken mit einem Ausmaß bis zu 0,1 Mio. EUR als gering, mit einem Ausmaß zwischen 0,1 und 0,5 Mio. EUR als mittel und mit einem Ausmaß größer 0,5 Mio. EUR als hoch klassifiziert werden. Im Geschäftsjahr 2023 konnte zum einen die Kundenbasis stabilisiert werden und zum anderen neue Kunden im Kerngeschäft Halbleitertest aufgebaut werden. Ein Risiko besteht hierbei in dem noch nicht ausreichend vorhandenen Fachpersonal. Im Jahr 2023 wurden speziell für diese Kunden weitere Neueinstellungen vorgenommen. Es wird weltweit gezielt nach Fachkräften gesucht, um den speziellen Anforderungen der Kunden und der sich stetig veränderten Marktsituation gerecht zu werden. Die Kunden in den Bereichen Semiconductor und Transportation zeigen weiterhin eine sehr positive Entwicklung. Das generierte Umsatzwachstum von 15% führte zu einer signifikanten Zahl von Neueinstellungen von Experten mit spezifischem Knowhow, insbesondere im Semiconductor Test Bereich. Als Wachstumsrisiko sieht die Gesellschaft den tatsächlichen Mangel an geeigneten Experten auf dem Markt. Um das Risiko zu mitigieren, wurde eine bessere Fokussierung im Recruiting etabliert, welches die effizientere Besetzung von offenen Projektstellen unterstützt. Es besteht weiterhin das Risiko von Ausfällen oder Störungen von IT-Systemen, die weit-reichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft zur Folge und wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben könnten. Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten. Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird bei der Nash Technologies Germany GmbH eine hohe Bedeutung beigemessen. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlust existieren Notfallpläne. Das Risiko daraus wird als gering eingeschätzt. Das Eigenkapital der Gesellschaft konnte sich durch die positive Entwicklung schneller als erwartet erholen. Dennoch umfasst das Eigenkapital weniger als die Hälfte des Stammkapitals. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Ergebnisbelastungen der Vorjahre im Zusammenhang mit den erforderlichen Erhöhungen der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die zu negativen Jahresergebnissen geführt und das Eigenkapital aufgezehrt haben. Wir gehen zum 31.12.2023 und auch aktuell von der Fortführung des Unternehmens aus und stützen uns dabei auf die folgenden wesentlichen Fakten und Annahmen: · Gute wirtschaftliche Gesamtsituation der Branche, in der wir tätig sind, mit einer hohen Nachfrage für die Dienstleistungen unserer Gesellschaft. Derzeit kann die Nachfrage nicht vollständig befriedigt werden, da Personal nicht in ausreichendem Maße rekrutiert werden kann. · Ausweislich unserer Planungen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wird die Gesellschaft positive Jahresergebnisse erwirtschaften. · Das Geschäftsjahr 2024 liegt bezüglich des Umsatzes und des operativen Ergebnisses aller Voraussicht nach über dem Budget. · Die Liquiditätsplanungen für das 4. Quartal 2024 sowie für 2025 sind stabil und zeigen keine Liquiditätslücken auf. Liquiditätsengpässe sind im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 nicht aufgetreten. · Auch unsere Mittel- und Langfristplanung weist eine positive Ertragslage (nach Ergebniseffekten aus den Pensionsverpflichtungen) sowie Liquiditätsüberschüsse auf. · Insbesondere vor dem Hintergrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft ist die knappe Ausgestaltung des Eigenkapitals unbedenklich. Die aktuelle bilanzielle Eigenkapitalsituation resultiert ausschließlich aus der Entwicklung der Pensionsverpflichtungen in den zurückliegenden Geschäftsjahren, die keinen Einfluss auf die Liquiditätslage der Gesellschaft hat. Ausgehend von den realistischen Unternehmensplanungen und der geplanten positiven Jahresergebnisse gehen wir davon aus, dass das Eigenkapital in das kommende Jahr weiter anwächst. Insbesondere sind die Erfüllung der Planzahlen für die Geschäftsjahre 2024 ff. für das kurz- und langfristige Liquiditäts- und Finanzierungskonzept von großer Bedeutung und Voraussetzung für den Fortbestand der Gesellschaft. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage im Allgemeinen, sowie der Halbleiterbranche im Besonderen, hätten einen erheblichen Einfluss auf die Erreichung der für 2024 gesteckten Planungsziele. Die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten der Gesellschaft und der damit verbundenen Besserung der wirtschaftlichen Lage hängen insbesondere davon ab, ob es der Gesellschaft gelingt, den mit ihrem Hauptkunden erzielten Umsatz, der im Berichtjahr rund 68 % am Gesamtumsatz ausmacht, aufrechtzuerhalten und auszubauen sowie weitere Kunden und Projekte zu gewinnen. Eine Grundvoraussetzung ist weiterhin, dass die ohnehin schon auf der Liquidität und dem Geschäftsergebnis lastenden Pensionsverpflichtungen in den kommenden Jahren nicht weiter zunehmen. Aus heutiger Sicht und den derzeit verfügbaren Informationen ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit bedroht ist. IV. Prognosebericht Einige der im Lagebericht enthaltenen Angaben, einschließlich der Aussagen zu künftigen Umsätzen, zu möglichen Veränderungen in der Branche oder zu Wettbewerbsbedingungen sowie zur Finanzlage, enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Die Planung beruht auf Erwartungen und Einschätzungen der Geschäftsführung auf Basis der Mittelfristplanung. In die Zukunft gerichtete Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken, Ungewissheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der Nash Technologies Germany GmbH wesentlich von denjenigen abweichen - in positiver wie in negativer Hinsicht -, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Erwartungen für den künftigen Geschäftsverlauf orientieren sich an den Chancen und Risiken, die die Marktbedingungen und die Wettbewerbssituation im Planungszeitraum bieten und liegen weiterhin in der Fortsetzung des positiven Trends und über dem jetzigen Niveau. Die Gesellschaft blickt verhalten optimistisch in die Zukunft, insbesondere weil den Kunden weiterhin bewährte Ansätze in der Beratung sowie in der Durchführung von Projekten in den Bereichen Software Solutions und Halbleiterindustrie angeboten werden können. Sie ist sich den hohen Anforderungen im Markt bewusst und passt sich den Veränderungen laufend an. Zugleich strebt die Gesellschaft die Minimierung des geschäftlichen Risikos durch eine breitere Streuung des Kundenportfolios an. Die Gesellschaft strebt an, diesen Trend in den kommenden Jahren weiter zu verstärken und den Anteil zusätzlicher Kunden im Halbleitertestbereich deutlich zu erhöhen. In der Gesamtbetrachtung sollte sich das Geschäft in den kommenden zwei Jahren auf stabiler Basis weiter entwickeln. Entsprechend erwartet die Gesellschaft für die beiden Folgejahre stabile Umsatz- und Ergebnisentwicklungen. Das Geschäftsjahr 2024 zeigt sich nach den vorläufigen Berichtsdaten positiv. Der Umsatz liegt mit voraussichtlich mehr als 15,3 Mio. EUR rund 1 % über dem Vorjahresniveau. Unter Berücksichtigung aller heute bekannten Faktoren und Planungsgrößen geht die Geschäftsführung für 2024 von einem Jahresergebnis von ca. TEUR 200 aus, welches planmäßig unter dem Berichtsjahr liegt. Wir gehen von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus, da wir für das Jahr 2025 bei Umsatzerlösen von größer als EUR 15,5 Mio. ebenfalls ein positives Jahresergebnis erwarten. Die Geschäftsleitung strebt in den Folgejahren eine kontinuierliche Verbesserung der Jahresergebnisse an.
Böblingen, den 16. Dezember 2024 Georg Pielage (Geschäftsführer) Matthias Lehnert (Geschäftsführer) Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nash Technologies Germany GmbH, Böblingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nash Technologies Germany GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nash Technologies Germany GmbH, Böblingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ·gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. · beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. · ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. · beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. · beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. · führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist unter "III. Chancen- und Risikobericht" ausgeführt, dass die Erfüllung der Planzahlen für die Geschäftsjahre ab 2024 für das kurz- und mittelfristige Liquiditäts- und Finanzierungskonzept von großer Bedeutung und Voraussetzung für den Fortbestand der Gesellschaft ist.
Düsseldorf, 16. Dezember 2024 HSMV ‑ Hansen Schotenroehr Müller Voets Partnerschaftsgesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Martin Rohkämper Wirtschaftsprüfer Christian Vonderreck Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilFeststellung des Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Dezember 2024 festgestellt. |
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