Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 113335
Vorher
adsorb-med GmbHPuschendorf Textilservice GmbH
Eingetragen
27.6.2002
Branche
Wäscherei und chemische Reinigung für gewerbliche KundenHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Von Amts wegen berichtigt: Das Waschen und die Vermietung von und der Handel mit Textilien jeglicher Art sowie die Erbringung aller damit zusammenhängenden logistischen Dienstleistungen und die Herstellung und Aufbereitung von sterilen textilen OP-Abdeck- und Bekleidungssystemen (Medizinprodukte).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elmar Jens Edeler
seit 20.10.2025
Geschäftsführer
Christopher Beyer
seit 14.4.2025
Geschäftsführer
Nayma Ben-Kehlifa
seit 14.4.2025
Prokura
Geschäftsführer
Robert David Carter
seit 9.3.2021
Geschäftsführer
Torden Schade
seit 4.10.2018
Prokura
Nico Werner
seit 4.10.2018
Prokura
André Käsemann
seit 4.10.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PIERRETTE TBA S.A.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
145.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elis Ost GmbH

Schönebeck/Elbe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Schönebeck. Es werden weitere Betriebsstätten in Geithain, Flechtingen, Heilbad Heiligenstadt und Riesa betrieben. Die fünf Standorte der Gesellschaft bieten primär eine textile Vollversorgung für Krankenhäuser, Altenheime und Hotels/Restaurants, wobei der Standort Geithain unter anderem im Bereich der sterilen Vollversorgung tätig ist.

Der Jahresabschluss der Elis Ost GmbH ist durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft, Elis S.A., Saint-Cloud/Frankreich, ein in Frankreich gelistetes und börsennotiertes Unternehmen (Euronext), einbezogen.

Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB: Die Gesellschaft hat zum Geschäftsjahresende eine Geschäftsführung bestehend aus zwei Geschäftsführern. Im Rahmen der Nachfolge beim Ausscheiden von Geschäftsführern und unter Berücksichtigung gleicher Qualifikation ist es das Ziel bis 2026 eine Frauenquote von 30 % bzw. aufgerundet auf die nächste volle Stelle in der Geschäftsführung zu erreichen. Die gleiche Zielquote gilt für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung. Die Quote bei den beiden Führungsebenen beträgt aktuell 22,7%.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 war für die deutsche und die globale Wirtschaft kaum zufriedenstellend. So ist das Bruttoinlandsprodukt für Deutschland lt. Statischem Bundesamt um weitere 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die Textil-Mietservice Branche ist insbesondere für den Gesundheitswesen Bereich weniger zyklisch als viele Konsumgüterbranchen und damit relativ unabhängig von Konjunkturschwankungen. Zudem federn langfristige Verträge Extreme in Umsatz- und Ergebnisentwicklung ab.

Der Trend zur Konzentration von regionalen Krankenhäusern hin zu überregionalen Unternehmen, Kooperationen bzw. Einkaufsgemeinschaften hat sich im Geschäftsjahr 2022, wie in den Vorjahren auch, fortgesetzt. Allerdings nehmen wir im Markt auch wahr, dass große Kunden die Dienstleistung an mehrere Anbieter vergeben. Das führt dazu, dass es z.T. kleineren Anbietern gelungen ist, einzelne Aufträge von überregional aktiven Kunden zu sichern. Nichtsdestotrotz findet auch auf der Anbieterseite ein Konsolidierungsprozess statt.

Die Arbeitslosenquote lag lt. Statistischem Bundesamt im Jahre 2023 durchschnittlich bei 5,7% und damit um 0,4 % höher als 2022 und wieder auf dem Niveau von 2021. Wir gehen davon aus, dass die Überalterung in Deutschland sich fortführen und der Arbeitskräftemangel in der Branche wieder zunehmen wird. Es müssen zunehmend ausländische Kräfte rekrutiert werden, um die Stellen innerhalb der Wäschereien zu besetzen. Infolgedessen ist es zunehmend wichtiger durch Automatisierung die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Des Weiteren macht sich insbesondere der Mangel an Kraftfahrern - wie in vielen anderen Branchen auch - bemerkbar, dem man durch zusätzliche logistische Optimierungen entgegenwirken kann bzw. muss.

2.2 Steuerungssystem

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die auch zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, werden Umsatz und das Jahresergebnis vor Steuern verwendet. Der wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikator stellt die Tonnage der gereinigten Textilien dar. Auf die finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird in den folgenden Abschnitten detailliert eingegangen.

2.3 Geschäftsverlauf

Nach wie vor verlangt der Markt nach Vielfalt und niedrigen Preisen. Bei Großkunden entscheidet inzwischen fast ausschließlich das Wertungskriterium "Preis" über die Auftragserteilung. Dadurch sind Preiserhöhungen gegenüber Kunden nur schwer bzw. gar nicht umsetzbar. Dies führt zu einem weiterhin steigenden Konkurrenz- und Preisdruck.

In diesem Marktumfeld ist es im Jahre 2023 gelungen, Neukunden-Geschäft in Höhe von 0,6 Mio. € zu generieren, die sich auf diverse Altenheim- und Krankenhauskunden aufteilen. Dem stehen Kundenverluste in Höhe von 0,01 Mio. € für diverse Kunden im Jahr 2023 gegenüber.

Der Umsatz der Gesellschaft hat sich um 6,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Jahresergebnis vor Steuern von -1,4 Mio. € im Jahr 2022 hat sich auf -0,8 Mio. € im Geschäftsjahr 2023 verbessert.

Die gewaschene Tonnage ist gegenüber dem Vorjahr um 2,9% auf 29,7 Tsd. Tonnen verringert, wobei die Prognose des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2023 von 29,5 Tsd. Tonnen nahezu erreicht wurde.

2.4 Ertragslage

Die Umsatzerlöse liegen mit 58,4 Mio. € (Vorjahr 51,5 Mio.€) um 13,3% über dem Vorjahresniveau und haben sich zufriedenstellend entwickelt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zu 2022 um 121,7% von 0,5 Mio.€ auf 1,1 Mio. € erhöht. Grund hierfür sind im Wesentlichen höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der Abrechnung der Gas- und Strompreisbremse.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich gegenüber 2022 im Jahr 2023 nur um 0,3% geändert und sind damit mit 1,5 Mio. € gleichgeblieben.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 33,7% von 7,0 Mio.€ auf 9,4 Mio. € gestiegen. Der Anstieg der bezogenen Leistungen beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg der Energiepreise.

Die Investitionen für Textilien in Höhe von 6,9 Mio. € im Geschäftsjahr liegen leicht unter den Investitionen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 8,2 Mio. € und begründen sich durch einen geringeren Bedarf an neuen Textilien unserer Kunden.

Leicht gesunken sind auch die Investitionen für Maschinen von im Vorjahr 1,8 Mio. € um 0,9 Mio. auf 0,9 Mio. € für das Jahr 2023. Der Rückgang beruht u. A. auf eine genaue Prüfung der Ausgaben der Bedarfe für Neuanschaffungen sowie die Ausschöpfung der Reparaturen und Wartungen am Maschinenpark.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind im Berichtsjahr um 6,5% von 7,9 Mio.€ auf 8,4 Mio.€ gestiegen. Grund hierfür sind höhere Abschreibungen auf Textilien.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1% verändert und sind damit mit 12,4 Mio. € gleichgeblieben.

Das Jahresergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert und ist von -1,4 Mio. € auf -0,8 Mio. € gestiegen.

2.5 Vermögens- und Finanzlage

Die Anlagenintensität beträgt im Berichtsjahr 85,8% (Vorjahr 86,4%). Bei Zugängen von 8,1 Mio. € und Abschreibungen von 8,4 Mio. € und Abgängen von 0,4 Mio. € nach Abschreibung hat sich das Anlagevermögen insgesamt um 1,7% von 44,1 Mio. € auf 43,4 Mio. € vermindert.

Das Umlaufvermögen hat sich vor allem auf Grund gestiegener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 4,0% gegenüber dem Vorjahr von 6,8 Mio. € auf 7,1 Mio. € erhöht.

Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresfehlbetrages um 0,8 Mio. € auf 5,7 Mio. € gesunken. Die Eigenkapitalquote liegt bei 11,3 % (Vorjahr: 12,9 %).

Die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen auf Grund gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um 1,39% von 40,0 Mio. € im Jahr 2022 auf 40,6 Mio. € im Jahre 2023 gestiegen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Einbindung in den Cashpool der Elis-Gruppe Deutschland stets gesichert. Hierdurch ist das Liquiditätsrisiko für diese Gesellschaft sehr gering. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben.

Das Jahr 2023 lag bei den Umsatzerlösen sowie dem Ergebnis vor Steuern etwas unterhalb der Erwartungen. Die Gesellschaft beurteilt die Entwicklung des Geschäftsjahres sowie die Vermögenslage und die Finanz- und Ertragslage nicht als zufriedenstellend und erwartet für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft weiter stabile Umsätze bei eher steigenden operativen Kosten und Abschreibungen.

3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

3.1 Risiko- und Chancenbericht

Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente (Risikomanagement), die konform des Mutterkonzerns eingeführt wurden. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken. Der Cash-Pool-Vertrag mit der Elis Holding GmbH, Rehburg-Loccum, stellt darüber hinaus die Liquidität der Gesellschaft sicher. Bekannte Risiken wurden, soweit rechtlich zulässig, in angemessenem Umfang bilanziell in den Rückstellungen berücksichtigt.

Einem verstärkten Preisdruck am Markt begegnen wir mit einer konsequenten Qualitätsstrategie, die vor allem den Bedürfnissen des Kunden gerecht werden sollen - einwandfreie Produkte, Kundenservice, Auftragsbearbeitung, kurze Durchlaufzeiten, Lieferung.

Wesentliche Veränderungen in der Risikolage der Gesellschaft werden im kommenden Jahr nicht erwartet. Sowohl der Arbeitsmarkt als auch die erfahrenen Auslastungen unserer Betriebe sprechen dafür.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

neuen innovativen Produkten

hoher Produktqualität

organisches Wachstum unserer Bestandskunden

verbesserter Produktivität.

Darüber hinaus bestehen generelle Risiken und Chancen in folgenden Bereichen:

Die Gesellschaft bewegt sich in einem wettbewerbsintensiven Markt mit dem Risiko stagnierender bzw. sinkender Durchschnittspreise. Ein weiteres Risiko und erheblicher Kostenfaktor sind die inflationsbedingten Strom- und Gaspreise sowie der Anstieg des Mindestlohns. Dem wird durch zahlreiche und permanente Maßnahmen zur Kosteneinsparung und Produktivitätsverbesserung entgegengewirkt.

Das Geschäft der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch die Gefahr von Forderungsausfällen durch Kundeninsolvenzen. Es gilt, diese Risiken frühestmöglich durch das Debitorenmanagement zu erkennen. Ausfallrisiken werden bilanziell berücksichtigt, indem in Abhängigkeit vom Alter der offenen Posten Einzelwertberichtigungen gebildet werden. Für darüberhinausgehende Risiken wird eine Pauschalwertberichtigung eingestellt.

Durch die Einbindung in den Elis-Konzern sieht die Gesellschaft gute Chancen Synergien und Vorteile aus dem Konzernverbund zu ziehen. Somit ist es zum Beispiel möglich an bundesweiten Kundenausschreibungen teilzunehmen und die Kostenstrukturen für die Verwaltung und den Vertrieb zu optimieren.

Die Gesamtsumme der genannten Risiken stellt keine Gefahr für den Fortbestand der Gesellschaft dar. Über die hier aufgezeigten Risiken hinaus bestehen nach den uns heute bekannten Informationen keine die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft grundsätzlich gefährdenden Risiken. Insgesamt haben sich die Chancen/Risiken bei sich aufhellenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der positiven Branchenentwicklung gegenüber dem Vorjahr nicht signifikant verändert.

3.2. Prognosebericht

In den Kerngeschäften der Elis Ost GmbH wird sich die Marktentwicklung der Konzentration auf Kundenseite der vergangenen Jahre voraussichtlich auch in Zukunft fortsetzen. Die Gesellschaft positioniert sich hierbei als Qualitätsanbieter, der durch hohe Kompetenz in allen Bereichen dem Kunden zusätzlichen Nutzen verspricht. Diese Strategie wird auch in Zukunft verfolgt.

Die Ergebnisse des ersten halben Jahres 2024 weisen darauf hin, dass die Planung zum Jahresende im Umsatz mit ca. 60,0 Mio. € erreicht werden und damit ein um ca. 2. Mio. € höher Umsatz als 2023. Auch das Ergebnis vor Steuern liegt bereits über dem geplanten Wert per Ende Juni 2024, sodass wir für dieses Geschäftsjahr zuversichtlich sind einen Jahresüberschuss zu erzielen. Geplant ist eine annähernd gleichbleibende Tonnage für 2024 entsprechend des Vorjahres 2023.

Für das Jahr 2024 geht die Gesellschaft im Bereich der Textilinvestitionen von einem Anstieg von ca. 10,2% aus. Die sonstigen Investitionen werden sich in den Jahren 2024 bis 2025 gemäß den eintretenden Bedürfnissen entwickeln.

 

Schönebeck, den 22. Oktober 2024

Robert David Carter

Francois-David Tourneur

Steffen Scharr

Thomas Bender-Hoffmann

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
156.482,56 164.776,56
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
156.482,56 164.776,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 6.555.115,89 6.849.389,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.014.495,80 4.962.199,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 544.687,00 686.826,00
4. Mietwäsche, Wischbezüge und Organisationsmittel 11.761.303,85 11.909.229,03
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.195,88 309.987,04
23.995.798,42 24.717.631,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.200.255,97 19.200.255,97
19.200.255,97 19.200.255,97
43.352.536,95 44.082.664,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 344.569,59 178.331,63
344.569,59 178.331,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.598.472,86 6.171.030,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.612,43 355.309,23
3. Sonstige Vermögensgegenstände 163.879,90 111.052,54
6.772.965,19 6.637.392,65
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 12.496,12 24.029,90
7.130.030,90 6.839.754,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.611,11 108.476,35
50.550.178,96 51.030.894,92

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 145.000,00 145.000,00
II. Kapitalrücklage 11.030.634,06 11.030.634,06
III. Verlustvortrag -4.595.924,54 -3.209.068,59
IV. Jahresfehlbetrag -846.422,35 -1.386.855,95
5.733.287,17 6.579.709,52
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 456.995,99 499.431,95
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 2.848.149,18 2.870.256,33
2.848.149,18 2.870.256,33
D. Verbindlichkeiten
1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.393.229,87 2.779.819,76
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.868.678,63 1.432.751,88
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 34.586.358,57 33.864.197,98
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.703.949,95 1.915.005,15
(davon aus Steuern € 465.179,69; Vorjahr € 515.091,98)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 13.447,17; Vorjahr € 0,00)
40.552.217,02 39.991.774,77
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7.273,29 40.833,37
F. Passive latente Steuern 952.256,31 1.048.888,98
50.550.178,96 51.030.894,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 58.352.739,96 51.504.965,87
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.143.244,39 515.684,41
59.495.984,35 52.020.650,28
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.507.793,93 1.502.820,50
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.424.001,72 7.050.630,88
10.931.795,65 8.553.451,38
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.548.872,69 19.728.044,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.852.667,32 4.222.851,27
(davon für Altersversorgung € 35.991,81; Vorjahr € 38.882,59)
27.401.540,01 23.950.895,40
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.380.605,06 7.868.919,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.423.738,12 12.435.641,85
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.008,70 14.587,28
(davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 14.554,77)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.229.491,22 621.386,86
(davon an verbundene Unternehmen € 1.222.703,87; Vorjahr € 608.978,07)
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung für Rückstellungen € 0,00; Vorjahr € 2.005,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -99.006,47 -87.046,02
(davon latente Steuern € -96.632,67;Vorjahr € -84.946,02)
10. Ergebnis nach Steuern -770.170,54 -1.308.010,91
11. Sonstige Steuern 76.251,81 78.845,04
12. Jahresfehlbetrag -846.422,35 -1.386.855,95

Amtsgericht Stendal, HRB 113335

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 S. 1 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmungsfortführung (Going Concern) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauern bewertet (immaterielle Vermögensgegenstände: 3 Jahre, Geschäfts- oder Firmenwerte 5 Jahre, Kundenstämme 15 Jahre, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10 bis 50 Jahre, technische Anlagen und Maschinen: 10 bis 13 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 5 bis 10 Jahre). Die Leasingwäsche wird pro rata temporis linear über 36 bis 60 Monate abgeschrieben, abhängig von der wahrscheinlichen Nutzungsdauer. Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,01 bis € 800,00 werden aktiviert und im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Ein Sammelposten wird nicht gebildet.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit dem Nennwert bewertet.

Die Bilanzierung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Abschreibungen erfolgen nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung (gemildertes Niederstwertprinzip).

Vorräte

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Marktpreisen angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert, erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse beinhaltet die in Vorjahren vereinnahmten Fördermittel vor allem für Investitionen im Zusammenhang mit der Errichtung und Diversifikation der Betriebsstätten in Schönebeck und Flechtingen. Der Sonderposten wird korrespondierend zur Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst.

Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen

Die Rückstellungen für Jubiläen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 146. Die Bewertung der Rückstellung beruht auf den versicherungsmathematischen Bewertungsgrundsätzen unter Berücksichtigung eines pauschalen, über eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren prognostizierten Rechnungszinsfußes von 1,74 % p.a. Bei der Berechnung der Verpflichtung wurde ein Gehaltstrend von 3 % p.a. berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Hieraus ergibt sich eine durchschnittliche Fluktuation von 8% p.a.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Als Erfüllungsbetrag fungiert bei Leasingverbindlichkeiten der Barwert der Leasingzahlungen unter Zugrundelegung der in den Mietkaufvereinbarungen genannten Zinssätze.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf zum Bilanzstichtag bestehende temporäre Differenzen (§ 274 HGB) zwischen den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz vorgenommen. Steuerliche Verlustvorträge sind grundsätzlich bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung zu berücksichtigen. Der Berechnung liegen, die zum Realisierungszeitpunkt erwarteten, Steuersätze zugrunde, die zum Bilanzstichtag gültig bzw. gesetzlich verabschiedet sind.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Bezüglich der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel.

Die Finanzanlagen betreffen folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
T€
Jahresergebnis
T€
Elis Mitte GmbH & Co.KG, Alsfeld 100,0 9.047 3.272 1)2)
Jöckel Beteiligungs GmbH, Alsfeld 100,0 27 -61) 2)
1) Vor Ergebnisabführung bzw. Verlustausgleich
2) Jahresabschluss zum 31.12.2023

Forderungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 355) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt € 145.000. Alle Anteile werden von der Elis Holding GmbH, Rehburg-Loccum, gehalten.

Sonderposten für Investitionszulage

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse entwickelte sich zum Bilanzstichtag wie folgt:

TEUR
1. Januar 2023 499
Zuführung 0
Auflösung 42
31. Dezember 2023 457

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 1.301, Rückstellungen für Kundenboni in Höhe von T€ 435, Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten T€ 71 sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 1.042 und sind mit Ausnahme der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen (T€ 146) innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Insgesamt Davon Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.393 1.393 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.869 1.869 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 34.586 28.857 5.729
Sonstige Verbindlichkeiten 2.704 2.704 0 0
40.552 34.823 5.729 0

Vorjahr:

Insgesamt Davon Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.780 2.780 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.433 1.433 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 33.864 28.135 5.729
Sonstige Verbindlichkeiten 1.915 1.915 0 0
39.992 34.263 5.729 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 1.869 (Vorjahr T€ 1.433) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von T€ 34.586 (Vorjahr T€ 33.864) bestehen in Höhe von T€ 28.854 (Vorjahr T€ 27.857) aus Cash-Pool-Verbindlichkeiten und aus Darlehensbeziehungen in Höhe von T€ 5.729 (Vorjahr T€ 5.729) sowie aus Zinsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 278).

Latente Steuern

Die temporären Differenzen von Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz und die darauf entfallenden latenten Steuern zum 31. Dezember 2023 sind nachfolgender Tabelle zu entnehmen. Darüber hinaus sind zum 31. Dezember 2023 bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 9.282 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 6.855 einzubeziehen.

31.12.2023
Bilanzposition/ Verlustvortrag Unterschiedsbetrag
TEUR
Latente Steuer
TEUR
Sachanlagevermögen 11.366 -3.296
Finanzanlagen -4.385 682
Rückstellungen -38 11
Gesamt passive latente Steuern -2.603
Steuerliche Verlustvorträge 1.651
Gesamt aktive latente Steuern 1.651
Saldo latente Steuern 31.12.2023 -952
31.12.2022
Bilanzposition/ Verlustvortrag Unterschiedsbetrag
TEUR
Latente Steuer
TEUR
Sachanlagevermögen 11.503 -3.391
Finanzanlagen -2.924 463
Rückstellungen -38 11
Gesamt passive latente Steuern -2.917
Steuerliche Verlustvorträge 1.868
Gesamt aktive latente Steuern 1.868
Saldo latente Steuern 31.12.2022 -1.049

Den Buchungen liegt ein kombinierter Ertragssteuersatz von 29,662 % zugrunde und berücksichtigt die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland im Bereich von Textilreinigung einschließlich -leasing erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betriebliche Erträge enthalten mit T€ 78 (Vorjahr T€ 41) die Weiterberechnung von verauslagten Aufwendungen an verbundene Unternehmen; die entsprechenden Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Des Weiteren sind im ausgewiesenen Betrag periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 466 (Vorjahr T€ 394) enthalten, bei denen es sich um Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T€ 374 sowie sonstige aperiodische Beträge in Höhe von T€ 91 handelt. Außerdem sind enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 42 (Vorjahr T€ 42) sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagegegenständen in Höhe von T€ 9.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. T€ 84 (Vorjahr T€ 222) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für geleaste Geschäftsausstattung und Kraftfahrzeuge in Höhe von T€ 2.060.

Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Für das abgeschlossene Geschäftsjahr werden von dem Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen T€ 40 in Rechnung gestellt.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt:

Angestellte (davon Teilzeit 12) 55
Gewerbliche (davon Teilzeit 184) 778
Gesamt 833

Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Andreas Schneider, Chief Operation Officer, Hamburg (bis 14.05.2024)

 

Robert David Carter, Regional Director, Berlin

 

Francois-David Tourneur, Country Manager Germany&Austria, Düsseldorf (ab 14.05.2024)

 

Steffen Scharr, Regional Director North, Dorsten (ab 14.05.2024)

 

Thomas Bender-Hoffmann, Regional Director West, Hambrücken (ab 14.05.2024)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft hat die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlagebericht nach §290 HGB und ist in Verbindung mit §291 HGB von der Aufstellung befreit, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Elis SA, Saint-Cloud/Frankreich, 499 668 440 R.C.S. Nanterre, einbezogen wird, die als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss erstellt (größter Konsolidierungskreis). Dieser Konzernabschluss wird nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Abschluss wird in Saint-Cloud/Frankreich hinterlegt und beim Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre sowie in der deutschen Übersetzung beim Unternehmensregister offengelegt und hat insofern befreiende Wirkung gemäß § 291 HGB. Im befreienden Konzernabschluss wurde bezüglich der Bilanzierungs,- Konsolidierungsmethoden von deutschem Recht abgewichen.

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Elis Holding GmbH (kleinster Konsolidierungskreis), welche keinen Konzernabschluss aufstellt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag von T€ 846 soll - vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gesellschafter- in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Es sind nach Ende des Geschäftsjahres keine Vorgänge eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage haben.

 

Schönebeck, den 22. Oktober 2024

Francois-David Tourneur

Robert David Carter

Steffen Scharr

Thomas Bender-Hoffmann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

- Elis Ost GmbH

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
erhaltene Investitionszuschüsse
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.314.592,62 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.137.505,36 0,00 0,00 0,00
3. Kundenstämme 221.893,67 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.673.991,65 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.234.029,36 35.495,62 40.256,90 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.211.217,53 914.848,25 143.512,45 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.664.247,84 110.157,73 0,00 0,00
4. Mietwäsche, Wischbezüge und Organisationsmittel 43.075.970,93 6.874.957,07 0,00 0,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 363.182,57 141.205,35 -183.769,35 0,00
84.548.648,23 8.076.664,02 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 19.200.255,97 0,00 0,00 0,00
19.200.255,97 0,00 0,00 0,00
107.422.895,85 8.076.664,02 0,00 0,00
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.314.592,62
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.137.505,36
3. Kundenstämme 0,00 221.893,67
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 3.673.991,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 13.309.781,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 24.269.578,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.500,00 4.742.905,57
4. Mietwäsche, Wischbezüge und Organisationsmittel 503.482,45 49.447.445,55
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 147.227,16 173.391,41
682.209,61 91.943.102,64
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 19.200.255,97
0,00 19.200.255,97
682.209,61 114.817.350,26
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Umbu - chungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.149.816,06 8.294,00 0,00 0,00 1.158.110,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.137.505,36 0,00 0,00 0,00 2.137.505,36
3. Kundenstämme 221.893,67 0,00 0,00 0,00 221.893,67
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.509.215,09 8.294,00 0,00 0,00 3.517.509,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.384.639,37 370.026,62 0,00 0,00 6.754.665,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.249.017,73 1.006.064,70 0,00 0,00 19.255.082,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.977.421,84 252.296,73 0,00 31.500,00 4.198.218,57
4. Mietwäsche, Wischbezüge und Organisationsmittel 31.166.741,90 6.743.923,01 0,00 224.523,21 37.686.141,70
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.195,53 0,00 0,00 0,00 53.195,53
59.831.016,37 8.372.311,06 0,00 256.023,21 67.947.304,22
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
63.340.231,46 8.380.605,06 0,00 256.023,21 71.464.813,31
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.482,56 164.776,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Kundenstämme 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
156.482,56 164.776,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.555.115,89 6.849.389,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.014.495,80 4.962.199,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 544.687,00 686.826,00
4. Mietwäsche, Wischbezüge und Organisationsmittel 11.761.303,85 11.909.229,03
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.195,88 309.987,04
23.995.798,42 24.717.631,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 19.200.255,97 19.200.255,97
19.200.255,97 19.200.255,97
43.352.536,95 44.082.664,39

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Elis Ost GmbH, Schönebeck (Elbe)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elis Ost GmbH, Schönebeck (Elbe), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elis Ost GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 20. November 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer

Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. November 2024 festgestellt.

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