Treppenbau Schön GmbH
Am Wolfsgestell 13, 56477 Rennerod, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Schön seit 22.4.2010 | Geschäftsführer |
Joachim Schön seit 2.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Treppenbau Schön GmbHRennerodJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Treppenbau Schön GmbH Grundlagen der Gesellschaft Vor über 80 Jahren gegründet, produzierten wir, die Treppenbau Schön GmbH (im Folgenden auch kurz SCHÖN), am Standort Rennerod mit knapp 60 Mitarbeitern in 2023 3.350 hochwertige Treppenanlagen. Zu unseren Kunden zählen führende Fertighaus-Hersteller in Deutschland sowie anspruchsvolle Bauherren, die bei ihrem individuellen Neu- oder Umbau auch bei der Treppe großen Wert auf ein elegantes Zusammenspiel von Design und Funktionalität legen. Unsere jahrzehntelang gesammelte Treppenbau-Erfahrung ist ein stabiles Fundament für unsere Zukunft. In unserer topmodernen Produktion entstehen individuelle Holz- und HPL-Treppen für den deutschen und europäischen Markt, und das in höchster Präzision und vielen Stilrichtungen. Darüber hinaus unterstützen wir Fertighaushersteller, Bauherren und Renovierer mit einer umfangreichen Leistungspalette und perfektem Service. Eine individuelle Typen- und Materialberatung sowie die Planung und die fachgerechte Montage sind bei SCHÖN ebenso selbstverständlich. Wirtschaftsbericht Konjunkturelle Rahmenbedingungen Die Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft und die Auswirkungen der Energiekrise beeinflussten bereits die Wachstumsprognosen für das Jahr 2023, die trotzdem ein leichtes Wachstum vorhersahen. Die deutsche Wirtschaft hat sich dann aber doch noch schwächer entwickelt und ist letztlich sogar um 0,3% geschrumpft. Damit blieb sie -wie im Vorjahr- erneut deutlich unter den Erwartungen. Die Inflationsrate blieb mit 5,9% nach 6,9% im Vorjahr weiter hoch. Die Haupttreiber waren steigende Energiepreise und anhaltende Lieferengpässe. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Als Folge erhöhte sich die Arbeitslosenquote trotz zunehmendem Fachkräftemangel von 5,3% in 2022 wieder auf 5,7% bei weiter steigender Tendenz für 2024. Branchenentwicklung Die Entwicklung des Bauhauptgewerbes im Jahr 2023 war von verschiedenen Faktoren geprägt. Dazu gehörten steigende Materialkosten, Fachkräftemangel und die Auswirkungen der Inflation. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3%. Nominal steigerte er sich um 3,5% und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8Milliarden Euro. Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4% zurück und lagen mit 49,1Milliarden Euro nominal 5,0% unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8% (nominal: -13,4%) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Laut Statistischem Bundesamt sank die Zahl genehmigter Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um 94100 auf 260100 Wohnungen und damit auf den niedrigsten Stand seit 2012. Dabei wurden 42,2% weniger Wohnungsbauvorhaben von Privatpersonen und 20,3% weniger von Unternehmen als im Vorjahr genehmigt. Besonders stark waren die Rückgänge bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Zahl der Baugenehmigungen ist dabei ein Frühindikator für die zukünftige Umsatzentwicklung der Baubranche. Bedingt durch unsere Kundenstruktur ist für uns als Treppenbauer die Entwicklung in der deutschen Fertighausbauindustrie absolut entscheidend. Der Fertighausbau entwickelte sich mit minus 2,5% gestellten Häusern in 2023 besser als der Durchschnitt anderer Bauweisen (minus 7,5%). Ein Rückgang der Bauvorhaben zeigte sich deutlich bei klassischen Einfamilien-Fertighäusern, die mit 84,6% den größten Anteil an den Wohngebäuden im Fertigteilbausegment haben: Im Jahr 2023 wurden mit 16900Einfamilien-Fertighäuser 4,1% weniger als im Vorjahr fertiggestellt. Das war der niedrigste Wert seit dem Jahr 2018 mit 16500Fertigstellungen. In konventioneller Bauweise wurden im Jahr 2023 rund 53000Einfamilienhäuser gebaut -10,8% weniger als 2022 (59500). Ein Bauzuwachs war dagegen bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern im Fertigteilbau zu verzeichnen: Im Jahr 2023 wurden rund 2300Zweifamilien-Fertighäuser (+6,0% gegenüber 2022) und 790 Gebäude mit mindestens drei Wohnungen fertiggestellt (+12,0% gegenüber 2022). In konventioneller Bauweise verlief die Entwicklung beim Neubau von Zwei- und Mehrfamilienhäusern uneinheitlich: Im Jahr 2023 wurden rund 9600Zweifamilienhäuser fertiggestellt - ein Plus von 3,3% gegenüber dem Vorjahr. Dagegen sank die Zahl der fertiggestellten Gebäude mit mindestens drei Wohnungen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,4% auf 14200Fertigstellungen. Bauherren im Wohnungsbau aus Fertigteilen waren im Jahr 2023 mehrheitlich private Haushalte. Sie machten einen Anteil von 90,3% aus. Danach folgten mit 8,9% Unternehmen und mit 0,8% öffentliche Träger (einschl. Organisationen ohne Erwerbszweck). Im Jahr 2023 stiegen die Baupreise für Einfamilien-Fertighäuser um 8,1% im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2022. Zum Vergleich: Der Baupreisindex für Wohngebäude in konventioneller Bauart lag im Jahr 2023 bei +8,5% gegenüber 2022.Im Zehnjahresvergleich verteuerte sich der Bau von Einfamilien-Fertighäusern um 72,7%. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage SCHÖN konnte sich von der negativen Entwicklung in der Fertighausbaubranche in 2023 nicht abkoppeln, konnte aber trotz der schwieriger gewordenen Rahmenbedingungen in der Fertighausbaubranche das Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlich positiven Nettoergebnis zufriedenstellend abschließen. Dabei sank unsere Gesamtleistung gegenüber 2022 um über 11,3%. Unsere Treppenproduktion lag 2023 bei insgesamt 3.350 Treppen und damit um 440 Treppen unter dem Vorjahr. Ertragslage SCHÖN konnte in 2023 bei einer um über 11,4 Prozent zurückgegangenen Gesamtleistung ein Rohergebnis von TEUR 5.318 erzielen. Dies bedeutet ein Rückgang gegenüber 2022 um TEUR918 oder 14,7 Prozent. Im Vorjahr belief sich das Rohergebnis noch auf TEUR6.236. Damit wurde unser Ziel für 2023 deutlich verfehlt. Überproportional sanken die Personalaufwendungen um 17,6 Prozent und analog die übrigen betrieblichen Aufwendungen um 10,8 Prozent. So konnten wir in 2023 ein vermindertes Betriebsergebnis von TEUR 348 (Vorjahr: TEUR449) erzielen. Das negative Finanzergebnis verschlechterte sich in 2023 weiter auf TEUR -121(Vorjahr TEUR-71). Die übrigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich entsprechend der gesunkenen Gesamtleistung um 34,4 Prozent auf TEUR 1.387 (Vorjahr TEUR 2.113). Unter Berücksichtigung eines neutralen Ergebnisses von TEUR 92 (im Vorjahr: TEUR 161) sank damit unser Ergebnis vor Ertragsteuern um TEUR 220 oder 40,8 Prozent auf TEUR 319 (Vorjahr TEUR 539). Auch unser erwartetes Ergebnis in Höhe von rund TEUR 550 konnten wir damit nicht erreichen. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR564 auf TEUR7.368 und damit um 7,1 Prozent gesunken. Dem Umlaufvermögen inklusive der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von insgesamt TEUR1.667 steht ein kurzfristiges Fremdkapital von TEUR2.237 gegenüber. Bei einem Anstieg des Eigenkapitals um TEUR221 auf TEUR3.297 hat sich die Eigenkapitalquote von 38,8 Prozent auf 44,7 Prozent erhöht. Die Fremdkapitalquote hat sich zum Bilanzstichtag entsprechend auf 55,3 Prozent reduziert. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Kreditlinien stehen uns in ausreichendem Maße zu Verfügung. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 744 (im Vorjahr: TEUR 866). Bei Mittelabflüssen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 266 sowie Mittelabflüssen aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 190 erhöhte sich der Finanzmittelfonds auf TEUR -1.071(im Vorjahr: TEUR -1.359). Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets unter Nutzung von Skonti, jedenfalls aber innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele bzw. vorzeitig gegen Gewährung von Skonti zu vereinnahmen. Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Für den Erfolg unseres Unternehmens ist unsere konsequente, detaillierte Produktions- und Montageplanung und die Qualität unserer Mitarbeiter maßgeblich verantwortlich. So können wir erkennbare Probleme in einer Frühphase durch entsprechende Maßnahmen beheben. An der Reduzierung von Maschinenausfallzeiten arbeiten wir kontinuierlich. Auch hierfür benötigen wir gut ausgebildete Mitarbeiter. Wir achten daher darauf, dass sie über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen und sich ständig weiterbilden. Ihre Motivation und ihr Engagement ist uns wichtig und wird entsprechend gefördert. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die Treppenbau Schön GmbH ist im Rahmen ihrer unternehmerischen Aktivitäten den verschiedensten Risiken ausgesetzt, die mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Diese können Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nehmen. Die Gesellschaft hat zur Minimierung der Risiken ein Unternehmenscontrolling implementiert, das ständig weiterentwickelt und an sich ändernde Anforderungen angepasst wird. Sein Einsatz gewährleistet die rechtzeitige Information der Entscheidungsträger bei auftretenden Fehlentwicklungen zur Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen. Als wesentliche Leistungsindikatoren zur Überwachung unserer Unternehmensentwicklung dienen uns die Anzahl der von uns gefertigten Treppen, die Umsatzsatzrentabilität und das Ergebnis vor Ertragssteuern. Zudem wurde eine Kreditversicherung abgeschlossen und damit die finanziellen Risiken minimiert. Innerhalb unseres Unternehmens sind die jeweiligen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar geregelt. Neben den allgemeinen Geschäftsrisiken sind vor allem folgende Einzelrisiken identifiziert: Marktrisiken/Wettbewerbsrisiken Markt- und branchenspezifische Rahmenbedingungen bestimmen wesentlich über den Geschäftserfolg unserer Gesellschaft. Unser Geschäft ist wesentlich an die Entwicklung der deutschen Fertighausindustrie als unser Hauptkunde gebunden. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir versuchen, Marktentwicklungen in dieser Branche frühzeitig zu erkennen. Unsere Produktpalette ist ausgesprochen vielfältig und auf den Geschmack unserer Kunden ausgerichtet. Die Entwicklung neuer Produkte wird kontinuierlich von uns betrieben. Unsere Produktionsanlagen sind modern und auf dem neuesten Stand der Technik. Mit unserer weitestgehend automatisierten Produktion gelingt es uns, unsere Wettbewerbsfähigkeit und gute Positionierung im Markt zu verteidigen. Personalrisiken Die Wachstumsmöglichkeiten unseres Unternehmens werden wesentlich von der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter beeinflusst. Die Mitarbeiterbindung hat daher auch in dem derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfeld für uns höchste Priorität. Risiken aus Finanzinstrumenten Ziel des Risikomanagements der Treppenbau Schön GmbH in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Preis- und Zinsänderungsrisiken sowie Ausfall- und Liquiditätsrisiken ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit erfolgt eine permanente Liquiditätsüberwachung. Kreditlinien stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung. Soweit bei finanziellen Aktivposten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von bonitätsbedingten Ausfallrisiken verfügt unser Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen sowie über eine Kreditversicherung. Bestandsgefährdende Risiken Unter Berücksichtigung der im Rahmen des Risikomanagement-Prozesses identifizierten Risiken ergibt die Gesamtsicht, dass die Risiken der Gesellschaft begrenzt und überschaubar sind. Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens heute oder künftig gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen. Prognosebericht Konjunkturelles Umfeld und Branchenentwicklung in 2023 In 2023 schnitt der Fertigbau mit einem Minus von 2,5 Prozent deutlich besser ab als der Gesamtmarkt, der einen Rückgang um 7,5 Prozent zu verzeichnen hatte. Der Marktanteil hatte 2023 20,6 Prozent (2022: 19,7Prozent) betragen. Mit weiter zunehmenden Auflagen für Neubauten und damit einhergehend steigenden Baupreisen sehen sich Bauherren und die Baubranche auch in 2024 mit Herausforderungen konfrontiert. Ein schrumpfender Auftragsbestand bei vielen Fertighausherstellern und eine weiter deutlich zurückgehende Anzahl von Baugenehmigungen werden die Branche in naher Zukunft deutlich belasten. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Wir erwarten für das gesamte Geschäftsjahr 2024 - auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung -, dass eine Bodenbildung erreicht ist und das nächste Jahr für uns nicht schlechter verlaufen sollte. Durch unsere Entwicklung der Brandschutztreppe für die Gebäudeklassen 3 rechnen wir mit einer verbesserten Nachfrage für Wohnanlagen und Projekte. Weiterhin sind wir wieder breiter aufgestellt im Bereich Renovierung, wodurch wir auch wieder mehr Aufträge von Tischlereien verzeichnen können. Beide Faktoren sollten den erwarteten Auftragsrückgang aus der Fertighausbranche ausgleichen.
Rennerod, 28. November 2024 Joachim
Schön
Michael
Schön
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Treppenbau Schön GmbH hat ihren Sitz in Rennerod und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 4695. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. §255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten - sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war - angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten entsprechen den Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Der aktivierte Betrag ist nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen und im Jahr des Zugangs bzw. Abgangs zeitanteilig ermittelt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen und im Jahr des Zugangs bzw. Abgangs zeitanteilig ermittelt. Geringwertige Anlagegüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden bis zu einem Wert von EUR 800,00 in analoger Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen sowie die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten für die allgemeine Verwaltung sind ebenfalls in den Herstellungskosten enthalten. Eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt entsprechend den Vorgaben des Handelsrechts. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bestanden an der Einbringlichkeit der Forderungen Zweifel, wurden notwendige Wertberichtigungen vorgenommen. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung wurden mit dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital ermittelt. Im Jahresabschluss wurde die Saldierung mit der Pensionsrückstellung vorgenommen, da die Rückdeckungsversicherung zugunsten des Pensionsanspruchsberechtigten verpfändet ist. Liquide Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wurde zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sonstige Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die sich aus unterschiedlichen Bewertungen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden temporären Differenzen ergeben nach Saldierung insgesamt einen Aktivüberhang, der unter Verzicht auf das Aktivierungswahlrecht nicht bilanziert ist. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 150 (im Vorjahr: TEUR 150) ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Für Pensionsverpflichtungen wird im Berichtsjahr der Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (projected unit credit method) ohne Fluktuation, ohne Gehaltstrend und unter Berücksichtigung eines Rententrends von 2,0 Prozent ermittelt. Die Berechnung erfolgt anhand der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 1,82 Prozent zum 31. Dezember 2023 (Vorjahr 1,78 Prozent). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum 31. Dezember 2022 beträgt TEUR8 und ist ausschüttungsgesperrt. Die Verpflichtungen aus der Pensionszusage sind durch eine Rückdeckungsversicherung gesichert. Die Rückdeckungsversicherung dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert sowie den Anschaffungskosten und beträgt TEUR203 (Vorjahr TEUR187). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt TEUR350 (Vorjahr TEUR339). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Tantiemen, ausstehenden Urlaub sowie Verpflichtungen für Gewährleistungen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.164 durch Buchgrundschulden und in Höhe von TEUR 463 durch Sicherungsübereignungen besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 807 durch Sicherungsübereignungen besichert. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR682; davon sind TEUR 162 in 2024 zur Zahlung fällig. Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres2023 58 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 70 Mitarbeiter). Angaben zur Geschäftsführung Herr Joachim Schön, Schreinermeister, wohnhaft in Seck Herr Michael Schön, Speditionskaufmann, wohnhaft in Seck Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 220.611,81 nebst Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.576.001,38 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rennerod, 28. November 2024 Joachim
Schön
Michael
Schön
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Treppenbau Schön GmbH, Rennerod Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Treppenbau Schön GmbH, Rennerod, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Treppenbau Schön GmbH, Rennerod, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentiche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 28. November 2024 Frankfurter
Treuhand Gesellschaft mbH
gez. Kersjes, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.11.2024. |
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