Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 110532
Vorher
Jade 681. GmbH
Eingetragen
21.11.2007
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörErbringung von LogistikdienstleistungenEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Die Lagerung, Logistik und der Versand von Kfz-Ersatz- und Tuningteilen sowie Zubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Just Willem Beyer
seit 4.1.2024
Geschäftsführer
Klaus Dr. Weigeldt
seit 2.5.2023
Prokura
Matthias Gossenz
seit 13.2.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
kfzteile24 GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

kfzteile24 Logistik GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht zum 31. Dezember 2019

A. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens

Die kfzteile24 Logistik GmbH führt im Auftrag der kfzteile24-Gruppe die Lagerlogistik und Distributionsabwicklung, im Wesentlichen die Lagerung, Kommissionierung und Distribution von Kfz-Teilen und -Zubehör, durch. Somit verantwortet das Unternehmen den Prozess der Leistungserstellung vom Wareneingang über die Kommissionierung und Verpackung bis zur Übergabe der Versandstücke an den Frachtführer. Ziel der Geschäftsführung ist es, durch Konsolidierungstechniken und Optimierung der logistischen Prozesse die Zeit zwischen Warenbestellung und -versand so zu verkürzen, dass der Artikel möglichst noch am Tag der Bestellung versendet wird.

Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft ihre Leistungen ausschließlich an die kfzteile24 GmbH erbracht.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Durch die Zunahme von Internet- und Onlinegeschäften insgesamt wächst die Bedeutung der Logistikbranche, denn schnellstmögliche Lieferungen und unbeschädigte Waren sind entscheidende Merkmale für eine hohe Kundenzufriedenheit und damit von großem Wert für die Verkäufer der Waren. Bei der Lagerung und dem Versand von Kfz-Teilen kommen durch ganz unterschiedliche Formen, Gewichte und Größen bei Bestellungen erhöhte logistische Anforderungen hinzu, um Zusammenstellung und Versand - und damit die Logistikkosten - zu optimieren.

Die kfzteile24 Logistik GmbH hat in dem Bereich der Lagerlogistik und Distributionsabwicklung von Kfz-Teilen eine hohe Spezialisierung erreicht, die vor allem an den Logistikstandorten der kfzteile24- Gruppe in Neuseddin und Ludwigsfelde effizient umgesetzt wird.

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen sind für die kfzteile24 Logistik GmbH daher als gut zu bezeichnen.

II. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Muttergesellschaft schlägt sich auch in der kfzteile24 Logistik GmbH nieder. In Neuseddin werden in Spitzenzeiten bis zu 12.000 Pakete pro Tag versendet.

Im Jahre 2019 konnte die Logistik die Unternehmensentwicklung weiter erfolgreich unterstützen. Obwohl entgegen der Vorjahresprognose die Umsatzerlöse nicht wie erwartet gesteigert werden konnten, wurde entgegen den Erwartungen ein Jahresergebnis über Vorjahresniveau erzielt. Das Außenlager Ludwigsfelde hat seine Funktion für die logistische Abwicklung für den XXL-Bereich etabliert. Das Abwicklungsvolumen hat sich analog dem Umsatz entwickelt.

Insgesamt waren zum Jahresende 2019 170 Mitarbeiter (Vorjahr: 153) beschäftigt.

Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und die Effizienz zu verbessern, wurde im Wesentlichen an einer Optimierung der internen logistischen Prozesse gearbeitet. Dabei wurden die bestehenden operativen Prozesse im Lager terminiert geführt. Durch die konsequente bedarfsorientierte Steuerung des Personaleinsatzes durch Job-Rotation und verschiedene Gleitzeit- und Arbeitszeitmodelle konnte die Effizienz weiter im Jahresablauf gesteigert werden.

III. Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse betragen TEUR 12.826 und sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 12.839) nahezu unverändert. Die Betriebsaufwendungen haben sich entsprechend im Vergleich zu 2018 nur geringfügig von TEUR 12.448 auf TEUR 12.418 vermindert. Die Verminderung der Betriebsaufwendungen ist auf die Verringerung der Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 2.852 auf TEUR 2.349 zurückzuführen, während die Personalaufwendungen aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl von TEUR 4.645 auf TEUR 5.092 gestiegen sind. Aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl konnten die Kosten für Fremddienstleister reduziert werden. Die Abschreibungen (TEUR 139; Vorjahr: TEUR 137) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 4.838; Vorjahr: TEUR 4.813) sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 1.265 (Vorjahr: TEUR 1.245) Aufwendungen für von der kfzteile24 GmbH zur Nutzung überlassenes Anlagevermögen sowie für Miete für den Standort Neuseddin.

Es verbleibt im Berichtszeitraum ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 519 (Vorjahr: TEUR 451). Ein wesentliches Finanzergebnis wurde 2019, wie auch bereits im Vorjahr, nicht erzielt. Die ausgewiesenen Ertragsteuern (TEUR 1) betreffen Vorjahre. Der für das Geschäftsjahr 2019 sonst entstehende Jahresüberschuss von TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 450) wird an die kfzteile24 GmbH abgeführt.

2. Finanzlage

Durch die Eingliederung der Gesellschaft in den Cash-Pool der kfzteile24-Gruppe benötigt die Gesellschaft kein eigenes mittel- oder langfristiges Fremdkapital, um den Aufbau des Geschäftes zu finanzieren. Dementsprechend handelt es sich bei dem Fremdkapital von TEUR 832 (Vorjahr: TEUR 931) ausschließlich um kurzfristiges Kapital.

Die Finanzierung des Logistikzentrums in Neuseddin und der Filialen mit der dazugehörigen Logistik- und Lagertechnik erfolgt durch die kfzteile24 GmbH, während der Betrieb des Logistikzentrums in Neuseddin sowie der Aufbau und die Qualifizierung des entsprechenden Personals von der kfzteiIe24 Logistik GmbH übernommen werden.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat die Gesellschaft einen Cashflow von TEUR 552 (Vorjahr: TEUR 706) erwirtschaftet. Dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit steht der Abfluss von Mitteln aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 270) gegenüber. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -454 (Vorjahr: TEUR -436) resultiert überwiegend aus der Ergebnisabführung des Jahresergebnisses 2018 an die Muttergesellschaft. Der Bestand an liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag beträgt aufgrund des bestehenden Cash-Poolings mit der kfzteile24 GmbH unverändert TEUR 0.

3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der kfzteile24 Logistik GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.105 auf TEUR 6.006 verringert und setzt sich aus mittel- und langfristig gebundenem Vermögen (TEUR 698; Vorjahr: TEUR 746) und kurzfristig gebundenem Vermögen (TEUR 5.308; Vorjahr: TEUR 5.359) zusammen.

Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen besteht ausschließlich aus Anlagevermögen und hat sich durch Neuanschaffungen (TEUR 99), Abgänge (TEUR 8) sowie Abschreibungen von TEUR 139 um TEUR 48 auf TEUR 698 verringert. Das kurzfristig gebundene Vermögen enthält überwiegend Forderungen gegen die Gesellschafterin (TEUR 4.887; Vorjahr: TEUR 4.872).

Auf der Passivseite setzt sich die Bilanzsumme aus dem Eigenkapital (TEUR 5.174) und kurzfristigem Fremdkapital (TEUR 832) zusammen. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert, da der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 516 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die kfzteile24 GmbH abgeführt wird. Die Eigenkapitalquote hat sich von 84,8 % im Vorjahr auf 86,2 % verbessert.

Das kurzfristig gebundene Vermögen deckt das kurzfristige Fremdkapital zu 638 % (Vorjahr: 576 %).

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Geschäftsführung rechnet für 2020 mit einem Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau.

2. Risikobericht

Mitarbeiter könnten sich mit dem Virus COVID-19 infizieren und selbst längere Zeit krankheitsbedingt ausfallen oder andere Mitarbeiter infizieren, die ihrerseits ausfallen würden. Schwere Krankheitsverläufe könnten zu Todesfällen führen. Die Umsatzerlöse und Kosten könnten dadurch erheblich beeinträchtigt werden. Dem Risiko ist das Management frühzeitig durch eine Reihe von Maßnahmen begegnet. Dazu gehören unter anderem Hygienevorschriften, die sich am jeweiligen Stand der Wissenschaft orientieren, Masken, Abstandsregeln, Schichtentrennung sowie - überall wo möglich - die Anordnung von Homeoffice. Dazu wurde frühzeitig für mobile Arbeitsplätze in allen relevanten Bereichen gesorgt und die Technik entsprechend aufgerüstet. Um schwere Krankheitsverläufe im Wege von sog. Doppelinfektionen zu vermeiden, wurden allen Mitarbeitern kostenlose Grippeschutzimpfungen angeboten. Die Maßnahmen werden durch sogenannte Gesundheitslotsen an den Standorten überwacht. Dennoch kann ein Infektionsrisiko nicht ausgeschlossen werden.

Covid-19 kann dazu führen, dass die logistische Abwicklung nicht mehr gewährleistet ist. Neben der Gefahr von Krankheit in der Belegschaft sowie direkten Einzelanordnungen der Behörden sind auch Beeinträchtigungen durch Grenzschließungen für den Pendelverkehr denkbar. Die in Brandenburg ansässige Logistik des Unternehmens beschäftigt zu einem großen Teil Mitarbeiter, die in Polen wohnen. Trotz der Einführung von Hygienestandards (etc., siehe oben) kam es bereits zu umfassenden Beeinträchtigungen im Pendler-Grenzverkehr, und weitere Beeinträchtigungen und damit erheblich zusätzliche Kosten sowie Auswirkungen auf die Versandkapazität und damit die Umsatzerlöse sind nicht auszuschließen. Frühzeitig hat das Management darauf reagiert, indem Personal aus anderen Bereichen in der Logistik geschult und eingesetzt wurde sowie über diverse Partnerunternehmen Personal mit deutschem Wohnsitz rekrutiert wurde. Weitere Beeinträchtigungen sind aber dennoch nicht auszuschließen.

Aufgrund der Inanspruchnahme externer Dienstleister in der Versandabwicklung ist in diesem Beschaffungsmarkt ein grundsätzliches Kosten- und somit Ertragsrisiko zu sehen. Die im Versandhandel bestehende Möglichkeit zur Warenrückgabe geht mit dem Risiko einer erhöhten Retourenquote einher, die zu Ineffizienzen in der betrieblichen Leistungserstellung führen kann.

Die kfzteile24 Logistik GmbH erbringt ihre Leistungen ausschließlich an die kfzteile24-Gruppe. Hier ist ein Risiko durch die Abhängigkeit vom Fortbestand der kfzteile24-Gruppe zu sehen.

Zu den im Unternehmen vorhandenen Finanzinstrumenten gehören zum Bilanzstichtag Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten. Aufgrund der Einbindung in die kfzteile24-Gruppe im Rahmen der Leistungserbringung bestehen keine nennenswerten Adressenausfall-, Marktpreis- oder Liquiditätsrisiken. Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Lieferantenkrediten und Mitteln der kfzteile24-Gruppe.

Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist in das der kfzteile24-Gruppe eingebunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der kfzteile24-Gruppe ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

3. Chancenbericht

Die kfzteile24 Logistik GmbH begleitet die kfzteile24-Gruppe seit 2008 voll verantwortlich für die Lagerlogistik und die Distribution. In der Kfz-Teile-Branche erfordert dies wegen der sehr verschiedenen Lager- und Versandanforderungen ein hohes Maß an Spezialisierung und Erfahrung. Die Gesellschaft hat durch die Begleitung der Gruppe bei ihrem Wachstum ein breites und tiefgehendes Logistik-Know-how angesammelt, das ihr sehr gute Chancen zur weiteren Begleitung der kfzteile24-Gruppe eröffnet. Aufgrund der geplanten Ausweitung der Geschäftstätigkeit in der kfzteile24-Gruppe ergeben sich positive Geschäftschancen für die kfzteile24 Logistik GmbH.

 

Berlin, 15. Mai 2020

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.588,00 492,00
11. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.118,00 6.418,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 692.736,00 738.831,88
696.854,00 745.249,88
698.442,00 745.741,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 98.004,41 76.195,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.075.967,15 5.145.814,84
2. übrige 115.099,32 119.319,76
5.191.066,47 5.265.134,60
5.289.070,88 5.341.330,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.041,46 18.041,46
6.005.554,34 6.105.113,61

PASSIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.149.406,04 5.149.406,04
5.174.406,04 5.174.406,04
B. Rückstellungen 246.232,41 212.437,14
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 118,76 100,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.796,70 15.945,93
3. übrige 568.000,43 702.223,59
davon aus Steuern: EUR 35.915,37 (Vorjahr: EUR 30.913,83)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.703,40 (Vorjahr: EUR 130,00)
584.915,89 718.270,43
6.005.554,34 6.105.113,61

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 10.587.233,37 10.046.753,54
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.196.591,05 -3.857.131,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -895.083,65 -788.208,23
davon für Altersversorgung: EUR 10.413,50 (Vorjahr: EUR 7.720,00)
-5.091.674,70 -4.645.339,45
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -139.337,53 -137.137,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.837.674,44 -4.812.989,32
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.124,96 29,49
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.266,64 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.012,75 -1.317,67
8. Ergebnis nach Steuern 516.417,77 449.998,74
9. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -516.417,77 -449.998,74
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00
11. Gewinnvortrag 5.149.406,04 5.149.406,04
12. Bilanzgewinn 5.149.406,04 5.149.406,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg mit der Handelsregisternummer HRB 110532 B eingetragen.

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der kfzteile24 GmbH, Berlin.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 276 Satz 1 HGB, § 288 Abs. 2 HGB sowie des § 327 HGB wurden, soweit relevant, für Offenlegungszwecke in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige (lineare und zeitanteilige) Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, bilanziert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige (lineare und zeitanteilige) Abschreibungen, bilanziert. Bewegliche Sachanlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die geringwertigen Anlagegüter (bis EUR 800,00) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben erfasst.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Dem Ausfallrisiko wird durch Einzelwertberichtigungen zu Forderungen Rechnung getragen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert aktiviert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern sind nicht zu bilanzieren, da die kfzteile24 Logistik GmbH als Organgesellschaft kein eigenes steuerpflichtiges Einkommen erzielt und kein Steuerschuldner ist.

III. Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

Die Aufgliederung der in der Bilanz der kfzteile24 Logistik GmbH zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Veränderung im Geschäftsjahr 2019 sind in der beigefügten "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 4.887 (Vorjahr: TEUR 4.872) gegen den Gesellschafter enthalten.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Verbindlichkeiten Gesamt davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17 17 0 0
(Vorjahr) (16) (16) (0) (0)
übrige 568 568 0 0
(Vorjahr) (702) (702) (0) (0)
Summe 585 585 0 0
(Vorjahr) (718) (718) (0) (0)

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

Verpflichtungen gesamt davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 6.911 1.820 5.091 0
(Vorjahr) (4.863) (1.449) (3.414) (0)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 2.350 741 1.609 0
(Vorjahr) (3.080) (730) (2.350) (0)
Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Lizenz- und Sponsoringverträgen 73 71 2 0
(Vorjahr) (73) (70) (3) (0)
Summe 6.984 1.892 5.092 0
(Vorjahr) (4.936) (1.519) (3.417) (0)

V. Sonstige Angaben

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 165 (Vorjahr: 149) Mitarbeiter. Davon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 120 (Vorjahr: 109), auf Angestellte 44 (Vorjahr: 39) und auf leitende Angestellte 1 (Vorjahr: 1) Arbeitnehmer.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Richard Alan Herz - bis 23. September 2019

 

Chief Information Officer

Bernd Humke - seit 1. Januar 2020

 

Chief Financial Officer

Stephan Rahmede - bis 31. Dezember 2019

 

Chief Executive Officer (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Wolfgang Riegel

 

Chief Operating Officer

Dorothee Seedorf - vom 18. Februar 2019 bis 16. Januar 2020

 

Chief Marketing Officer

Markus Winter - seit 1. Dezember 2019

 

Chief Executive Officer (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der kfzteile24 Logistik GmbH einbezogen wird, ist die Speedcar Beteiligungs GmbH, Berlin. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von TEUR 516 wurde gemäß Gewinnabführungsvertrag an die kfzteile24 GmbH, Berlin, abgeführt.

 

Berlin, 15. Mai 2020

Geschäftsführung

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019

Anschaffungskosten
Vortrag 1.1.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.395,00 1.817,69 0,00 3.212,69
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 89.782,71 0,00 0,00 89.782,71
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.780.203,71 97.456,96 222.762,44 1.654.898,23
1.869.986,42 97.456,96 222.762,44 1.744.680,94
1.871.381,42 99.274,65 222.762,44 1.747.893,63
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 1.1.2019 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 903,00 721,69 0,00 1.624,69
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 83.364,71 2.300,00 0,00 85.664,71
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.041.371,83 136.315,84 215.525,44 962.162,23
1.124.736,54 138.615,84 215.525,44 1.047.826,94
1.125.639,54 139.337,53 215.525,44 1.049.451,63
Buchwerte
31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.588,00 492,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.118,00 6.418,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 692.736,00 738.831,88
696.854,00 745.249,88
698.442,00 745.741,88

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die kfzteile24 Logistik GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der kfzteile24 Logistik GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der kfzteile24 Logistik GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) fest- gestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 15. Mai 2020

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Susanne Papesch, Wirtschaftsprüferin

Tanja Bochow, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 6.11.2020 festgestellt.

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