Senja
GmbH
Lippstadt
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Lagebericht
Lagebericht der SenJa GmbH für das Jahr 2010
1. Allgemeines wirtschaftliches Umfeld
Im Laufe des Jahres 2010 hat sich die Wirtschaft in
Teilbereichen erholt. Diese positive Entwicklung betrifft
vor allem die Industrie und den Export. Im Einzelhandel war
diese Tendenz in 2010 noch nicht umfassend spürbar.
Die Prognosen für 2011 sind aber durchaus positiv,
sodass mit einem Anstieg der Umsätze im Einzelhandel
zu rechnen ist.
2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Die SenJa GmbH konnte den Umsatz in 2010 von 130 TEUR
auf 155 TEUR steigern. Dies ist durchaus als sehr positiv
zu bewerten.
Das Gesamtergebnis konnte im Jahresvergleich
ebenfalls verbessert werden.
Die SenJa GmbH musste allerdings in 2010 noch einen
Verlust ausweisen.
Aufgrund der noch angespannten Situation wurde auf
Neuinvestitionen verzichtet.
Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch das
Anlagevermögen und die Vorratsbestände
gekennzeichnet, denen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten und Gesellschafterverbindlichkeiten
gegenüberstehen. Durch eine
Rangrücktrittsvereinbarung hinsichtlich dieser
Gesellschafterdarlehn konnte eine insolvenzrechtliche
Überschuldung der GmbH vermieden werden.
Die Finanzlage ist im Wesentlichen durch die
Kreditverbindlichkeiten und Gesellschafterverbindlichkeiten
gekennzeichnet.
3. Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung
Die Risiken einer Überschuldung konnte durch
eine Rangrücktrittsvereinbarung des Gesellschafters
vermieden werden.
Die Konzentration für 2011 legt die SenJa GmbH
ausschließlich auf den Standort Lippstadt. Auch
für den Bereich SenJa-Franchise ist es wichtig, das
Geschäft in Lippstadt erfolgreich in die Gewinnzone zu
führen.
Ab Juni 2011 wird die SenJa GmbH, nach nunmehr einem
Jahr Verhandlungen, die Zulassung der Krankenkassen
erhalten.
Durch die Abwicklung der ärztlichen Verordnungen
wird sich der Umsatz positiv entwickeln und die
Kundenfrequenz im Ladenlokal steigern.
4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss
des Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss
des Geschäftsjahres haben sich bisher nicht ergeben.
5. Voraussichtliche Entwicklung
Im April 2011 hat der erste Franchise-Partner in
Hameln sein Ladenlokal eröffnet.
Die weitere Entwicklung hängt stark mit den
personellen Ressourcen der SenJa GmbH
zusammen.
Der Umsatz entwickelte sich in den ersten drei
Monaten mehr als positiv.
So konnte der Gesamtumsatz um 22 TEUR auf 51 TEUR
gesteigert werden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung
von 75 %.
Die Gesamtkosten wurden um 20 % reduziert, das
Ergebnis in den ersten 3 Monaten war ausgeglichen.
Für das Gesamtjahr 2011 rechnen wir mit einem
positiven Ergebnis.
Lippstadt, im Mai 2011
SenJa GmbH
gez. Klaus Brock
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Aufwendungen für die Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
14.445,00 |
21.667,00 |
| B.
Anlagevermögen |
64.341,00 |
76.998,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
67,00 |
271,00 |
| II.
Sachanlagen |
64.219,00 |
76.727,00 |
| III.
Finanzanlagen |
55,00 |
0,00 |
| C.
Umlaufvermögen |
45.175,51 |
42.122,32 |
| I.
Vorräte |
38.276,24 |
34.273,24 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.638,72 |
7.138,87 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
260,55 |
710,21 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
656,77 |
501,60 |
| E.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
219.417,04 |
133.911,67 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
344.035,32 |
275.200,59 |
Passiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Verlustvortrag |
158.911,67 |
64.061,31 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
85.505,37 |
94.850,36 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
219.417,04 |
133.911,67 |
| B.
Rückstellungen |
2.410,00 |
3.160,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
341.625,32 |
272.040,59 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
341.625,32 |
272.040,59 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
344.035,32 |
275.200,59 |
Anhang
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der SenJa
GmbH, Lippstadt, wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt.
Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses
nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden
die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des
Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in
der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang
ausgeübt werden können, wurde der Vermerk
teilweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung
oder im Anhang gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
einschließlich steuerrechtlicher
Maßnahmen
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem
Nennbetrag bewertet.
Rückstellungen wurden in Höhe des
Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz
Aufwendungen für die Ingangsetzung des
Geschäftsbetriebs
Von der Möglichkeit, Aufwendungen für die
Ingangsetzung zu aktivieren, wurde in Vorjahren Gebrauch
gemacht.
Gemäß Art. 67 Abs. 5 EGHGB darf eine
Bilanzierungshilfe für Aufwendungen für die
Ingangsetzung des Geschäftsbetriebes, die nach §
269 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung
gebildet worden, ist fortgeführt werden.
Von den aktivierten Beträgen wurden 7.222,00
Euro im Geschäftsjahr abgeschrieben.
Die Ausschüttungssperre gemäß §
269 HGB a. F. wurde beachtet.
Die Entwicklung der Aufwendungen für die
Ingangsetzung des Geschäftsbetriebes ergibt sich aus
dem Anlagenspiegel.
Sonstige Pflichtangaben
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer: Klaus
Brock
ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sachverhalte Betrag
Verbindlichkeiten 270.032,77 Euro
In der Bilanz ergibt sich ein "Nicht durch
Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" in Höhe von
€ 219.417,04, so dass per 31. Dezember 2010 eine
buchmäßige Überschuldung vorliegt. Der
Gesellschafter hat hinsichtlich seiner Forderungen gegen
die Gesellschaft einen Rangrücktritt in Höhe von
€ 220.000,00 erklärt.
Lippstadt, 16. Juni 2011
SenJa GmbH
gez. Klaus Brock
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2011 festgestellt.
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