Siba security service GmbHLiquidiert

15370 Fredersdorf-Vogelsdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 6721
Vorher
Siba Bewachungsdienst GmbH
Eingetragen
22.9.2005
Branche
Sicherheitsdienste a. n. g.Geld- und WertdienstePrivate Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Gegenstand
ist der Bewachungsdienst und alle dazugehörigen Servicetätigkeiten, der Geldtransport, die Geldbearbeitung und Gelddienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Sven Hempel
seit 18.1.2010
Prokura
Peter Marquardt
seit 18.1.2010
Geschäftsführer
Karl-Heinz Schwanse
seit 22.9.2005
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Siba Bewachungsdienst GmbH

Fredersdorf-Vogelsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Aktiva

31.12.2008 31.12.2007
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.206,00 6.500,00
II. Sachanlagen 164.797,00 162.507,00
204.003,00 169.007,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 30.242,65 71.689,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.217.224,66 2.018.571,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.039,83 5.180,59
1.254.507,14 2.095.441,09
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 216.913,57 232.581,52
1.675.423,71 2.497.029,61

Passiva

31.12.2008 31.12.2007
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 41.955,36 -18.298,87
III. Jahresüberschuss 45.534,27 60.254,23
113.089,63 67.555,36
B. RÜCKSTELLUNGEN 73.700,00 57.032,00
C. VERBINDLICHKEITEN 1.488.634,08 2.372.442,25
1.675.423,71 2.497.029,61
Haftung aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 5.200.000,00 5.700.000,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008

2008 2007
1. Rohergebnis 8.656.416,80 12.131.849,74
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.350.336,52 -3.815.236,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -683.051,48 -823.882,36
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -117.073,37 -76.827,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.424.222,77 -6.214.872,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.487,09 71.620,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.310,80 -5.294,42
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 78.908,95 99.387,21
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -22.568,98 -28.446,82
9. sonstige Steuern -10.805,70 -10.686,16
10. Jahresüberschuss 45.534,27 60.254,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2008

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterung der §§ 276 Satz 1 und 288 Satz 2 HGB in Anspruch.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren (Kundenverträge) bzw. 3 bis 5 Jahren (Software) planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der jeweiligen, steuerlich anerkannten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear abgeschrieben.

Der Wert der noch nicht abgerechneten Arbeiten aus den Bewachungsverträgen wurde zeitanteilig in Höhe der bis zum Bilanzstichtag bereits erbrachten Leistungen abgegrenzt. Die Bewertung erfolgte mit dem anteiligen Rechnungswert. Zinsen für Fremdkapital gem. § 255 Abs. 3 HGB sind nicht enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Bei Bildung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag passiviert.

C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Unter den Forderungen sind T€ 26 Forderungen enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.600,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft (T€ 63).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 166. Sie bestehen aus Mietverträgen (T€ 136) und Leasingverträgen (T€ 30). Bei der Berechnung der Miet- und Leasingverpflichtungen wurden die frühestmöglichen Kündigungstermine bzw. das Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit zugrunde gelegt.

D. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aperiodische Aufwendungen und Erträge

Nachträgliche Mieten für Einrichtungen der Jahre 2005 und 2006 in Höhe von T€ 98 sowie die Nachzahlung der Versicherung für das Jahr 2006 in Höhe von T€ 63 wurden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über T€ 37 und Rückerstattungen der Berufsgenossenschaft über T€ 40 sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enhalten.

E. Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

Angestellte 4
Gewerbliche Arbeitnehmer 259
263

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Frau Monika Morgenstern, Kauffrau

Herr Detlef Rühlemann, Leiter Management

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Fredersdorf-Vogelsdorf, den 11. August 2009

Monika Morgenstern, Geschäftsführerin

Detlef Rühlemann, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 10. November 2009.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2008 Zugänge Abgänge 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.441,84 38.908,15 0,00 56.349,99
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.402,03 113.161,22 901,45 488.661,80
393.843,87 152.069,37 901,45 545.011,79
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2008 Zugänge Abgänge 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.941,84 6.202,15 0,00 17.143,99
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.895,03 110.871,22 901,45 323.864,80
224.836,87 117.073,37 901,45 341.008,79
Buchwerte
31.12.2008 31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.206,00 6.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.797,00 162.507,00
204.003,00 169.007,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Mit etwa 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2008 war der Umsatz im Wach- und Sicherheitsgewerbe mit dem Vorjahreswert 2007 gleichbleibend. Hohe Wachstumsraten, wie sie in der Vergangenheit zu verzeichnen waren - Steigerung von 2,61 Milliarden Euro im Jahr 1997 auf ca. 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2007 - sind jedenfalls gegenwärtig nicht erzielbar. Es ist eine Stabilisierung des Branchenumsatzes -erfreulicherweise auf hohem Niveau- eingetreten.

Entsprechend der Umsatzentwicklung hat die Zahl der Beschäftigten in den letzten Jahren nur unwesentlich zugenommen. Im Jahr 2007 waren ca. 173.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Sicherheitsgewerbe beschäftigt, im Jahr 2008 etwa 177.000. Die Zahl der Sicherheitsunternehmen in Deutschland belief sich auf 3.500 im Jahr 2008.

Die Marktanteile der einzelnen Sparten am Gesamtumsatz haben sich gleichfalls nur geringfügig verändert. Wie in der Vergangenheit stellt das Segment Objektschutzdienst/Separatwachdienst mit etwa 76 % am Gesamtumsatz den mit großem Abstand bedeutendsten Anteil dar, wobei 65 % auf den Separatwachdienst, 6 % auf den Schutz militärischer Liegenschaften und 5 % auf die Flughafensicherheit entfallen. Hinzu kommen die Revierkontrolldienste mit 5 %, die Notruf- und Serviceleitstellen ebenfalls mit 5 %, die Geld- und Werttransportdienstleistungen mit 10 % sowie die Sicherungsleistungen bei Gleisbauarbeiten mit 4 %.

Wie die Zahlen belegen, hat sich das private Sicherheitsgewerbe in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Die privaten Sicherheitsunternehmen stellen einen wichtigen Bestandteil in der deutschen Sicherheitsarchitektur dar. Die Bedeutung der Sicherheitsunternehmen wird angesichts der gegenwärtigen Entwicklung weiter zunehmen. Die Sicherheitslage in Deutschland kann erfreulicherweise als seit vielen Jahren relativ stabil bezeichnet werden.

Auch wenn das Grundgesetz dem Staat das Gewaltmonopol zuweist und der Kernbereich der inneren Sicherheit als staatliche Aufgabe bestehen bleibt, steht dem Staat hinsichtlich der Festlegung der Regelungen und Maßnahmen zur Gewährleistung der inneren Sicherheit ein Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsspielraum zu. Insoweit stellen die privaten Sicherheitsdienstleister einen wichtigen Bestandteil der Sicherheitskonzeption in Deutschland dar.

So kommt in allgemeinzugänglichen Bereichen, die dem Hausrecht Privater unterliegen, zum Beispiel in Bahnhöfen oder in Einkaufszentren, der fachlichen Qualifikation der Sicherheitsunternehmen eine hohe Bedeutung zu. Im Rahmen der umfassenden Aufgabenwahrnehmung bestehen zahlreiche Schnittstellen zwischen den staatlichen Sicherheitsbehörden und den privaten Sicherheitsdienstleistern, die eine konstruktive Zusammenarbeit erfordern. Voraussetzung hierfür auf Seiten der privaten Sicherheitsdienstleister ist neben der Seriosität insbesondere die fachliche Qualifikation sowie das Bestehen angemessener Ressourcen.

Interessante Entwicklungspotenziale ergeben sich in neuen Segmenten, beispielsweise beim Einsatz in Justizvollzugsanstalten und bei der Begleitung von Großraum- und Schwertransporten auf der Straße, ebenso wie in den noch relativ neuen Kooperationen auf kommunaler Ebene, beispielsweise bei den sogenannten City-Streifen. Damit wird die Sicherheitsbranche insgesamt künftig noch präsenter in der Öffentlichkeit tätig sein. Die Kriminalität von Kindern und Jugendlichen stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die eine Neukonzeption der Rahmenbedingungen erfordert. Hier wird die Entwicklung von Präventionsprogrammen auf kommunaler Ebene, in Schulen, Vereinen und in privaten Initiativen, auch unter Einbeziehung der privaten Sicherheitsdienstleister, an Bedeutung zunehmen. Ähnlich verhält es sich bei der Bekämpfung der Massenkriminalität, insbesondere bei den Diebstahlsdelikten, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Leistungserschleichungen, die mit einem Anteil von nahezu zwei Dritteln aller polizeilich registrierten Straftaten das Gesamtaufkommen der Kriminalität wesentlich beeinflussen und in hohem Maße die polizeilichen Ressourcen binden. Zur effektiven Bekämpfung der Massenkriminalität ist das Zusammenwirken aller Verantwortungsträger erforderlich. Hier können die privaten Sicherheitsunternehmen, insbesondere im Rahmen der Präventionsarbeit, eine deutliche Entlastung der Polizei bewirken. Dies gilt auch für die Gewalt aus Anlass von Sportveranstaltungen, von Großveranstaltungen und von Versammlungen. Die weit überwiegende Zahl der Sport- und Großveranstaltungen sowie Versammlungen verläuft friedlich, jedoch werden solche Veranstaltungen im Einzelfall leider für gewalttätige Auseinandersetzungen missbraucht, leider mit zunehmender Tendenz. Dies erschüttert nicht nur das Vertrauen der Bürger in die Rechtsordnung, sondern beeinträchtigt auch das subjektive Sicherheitsgefühl und verursacht einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden. In diesem Bereich gilt in besonderem Maße, dass die Gefahrenabwehr der Strafverfolgung vorgeht. Hier haben neben der Polizei auch die nichtstaatlichen Einrichtungen Präventionsaufgaben, insbesondere die Sportvereine bzw. Veranstalter der Großveranstaltungen bzw. Versammlungen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben eignen sich die privaten Sicherheitsunternehmen, vorausgesetzt sie verfügen über das diesbezügliche Knowhow und die personellen Ressourcen, in besonderem Maße. Dies schließt die enge Kooperation zwischen den Beteiligten vor, während und nach den Veranstaltungen bzw. Versammlungen ein.

Die Heterogenität der im Sicherheitsgewerbe angebotenen Dienstleistungen erfordert einerseits eine im wesentlichen unverändert gebliebene Kernkompetenz sowohl des Unternehmens als auch der Beschäftigten, andererseits aber auch profunde Kenntnisse und Erfahrungen entsprechend den konkreten, von den Kunden gestellten Anforderungen. Dies gilt insbesondere auch in den Bereichen, in denen neben der reinen Sicherheit von den Auftraggebern Serviceleistungen entgegengenommen werden. Die sich daraus ergebenden Entwicklungspotentiale stellen eine große Chance für das Sicherheitsgewerbe, gleichzeitig aber auch eine steigende Verantwortung dar. Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung ist die Erbringung von kundenorientierten Serviceleistungen in vielen Bereichen, wobei der Leistungsfähigkeit und Leistungserbringung auf hohem, verlässlichen Qualitätsniveau besondere Bedeutung zukommt.

II. Umsatz- und Auftragsentwicklung

1. Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2008 betrugen die Umsatzerlöse T€ 8.575 Damit ergibt sich gegenüber den Vorjahren folgende Entwicklung:

2008 2007 2006
T€ T€ T€
8.575 11.857 11.468

Der Rückgang der Umsatzerlöse vom Jahr 2007 zu 2008 von T€ 3.282 ist allein auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen.

2. Absehbare Entwicklung im Jahr 2009

Im Geschäftsjahr 2009 wird hinsichtlich der kumulierten Umsatzhöhe mit einem nochmals leichten Umsatzrückgang gerechnet, das im wesentlichen auf die verschärfte Wettbewerbssituation zurückzuführen ist.

Die kumulierten Umsätze lagen per 30.06.2009 bei 3,5 Mio. €. Das vorläufige Ergebnis per 30.06.2009 beträgt rund T€ -21.

3. Erläuterung der Zusammensetzung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich nach den Sparten bzw. Tätigkeitsgebieten wie folgt:

66 % Pförtner-, Wach- und Werkschutzdienste

34 % Geld- und Werttransporte

III. Geschäftsergebnis

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit T€ 79 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 99 leicht rückläufig.

IV. Sicherheitsprodukte

1. Sparten

Die Produkt- und Spartenpolitik der zurückliegenden Jahre hat sich bewährt und wurde den aktuellen Bedürfnissen angepasst.

Die einzelnen Sicherheitsprodukte sind maßgeblich vom jeweils konkreten Kundenwunsch abhängig. Hierbei kann das Unternehmen auf seine langjährigen Erfahrungen mit den Produkten sowie auf das fachkundige und zuverlässige Personal, welches entsprechend dem konkreten Kundenauftrag qualifiziert ist, zurückgreifen. Hierdurch ist die Sicherung des Qualitätsstandards auf sehr hohem Niveau gewährleistet.

Nach wie vor ist die Wettbewerbssituation angespannt und wird durch das regional sehr unterschiedliche Tarifniveau zusätzlich verschärft. Daher kommt der Effizienzkontrolle besonders große Bedeutung zu, sie ist ein wesentliches Mittel zur Erreichung der Wirtschaftlichkeit der Sicherheitsprodukte. Hierbei handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, der insbesondere die Erfassung und Beurteilung vom Marktveränderungen einschließt.

Die Gesellschaft unterhält auch Notruf- und Service-Leitstellen (NSL)

2. Kontinuität der Qualitätssicherungssysteme

Die NSL sind zertifiziert nach VdS (Zertifizierung für Leitstellen des Verbandes der Sachversicherer e.V.) in der höchstmöglichen Leistungsstufe (A, B, C und IS). Darüber hinaus ist die Gesellschaft nach QMS ISO 9001 zertifiziert und Sicherungsdienstleister nach DIN 77200 in der höchstmöglichen Leistungsstufe (Stufe 1, 2 und 3).

Als eines der wenigen Unternehmen in Deutschland ist die Gesellschaft durch das Bundesministerium für Wirtschaft geheimschutzbetreut und verfügt daher über die besonderen Sicherheitsstandards, die in besonders sensiblen Bereichen bei der Vergabe von staatlichen bzw. öffentlichen Aufträgen vorausgesetzt werden.

3. Markt und Abnehmer

Die Gesellschaft bedient eine große Bandbreite von öffentlichen und privaten Auftraggebern, insbesondere erbringt sie gegenüber Bund sowie Ländern und Selbstverwaltungskörperschaften Dienstleistungen mit unterschiedlichster Aufgabenstellung, u.a. für Kommunen, sowie Auftraggebern der Industrie mit ihren individuellen Sicherheitsprodukten.

Die Kundenbetreuung erfolgt durch eine eigene Vertriebsabteilung.

V. Investitionen

1. Berichterstattung, Sachinvestitionen des Geschäftsjahres

Sachinvestitionen erfolgten im Geschäftsjahr 2008 in Höhe von T€ 152 und betrafen EDV-Software und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

2. Investitionsplan

Für das Geschäftsjahr 2009 sind laut Plan Investitionen in Höhe von rund 150 T€ vorgesehen.

3. Finanzierungsplan zu den Planinvestitionen

Die geplanten Investitionen werden über Bankkredite bzw. Leasing finanziert.

VI. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

1. Finanzierungsstrategie und Entwicklung der Kreditpolitik

Die Gesellschaft hat im Jahr 2008 keine Fremdmittel aufgenommen. Die Fahrzeugfinanzierung findet über die jeweilige Leasinggesellschaft statt.

2. Leasingverpflichtungen

Zum 31.12.2008 beliefen sich die Leasingverpflichtungen des Unternehmens auf rund T€ 30. Wie in der Vergangenheit handelt es sich auch im Geschäftsjahr 2008 um Leasingaufwendungen für den Fahrzeugpark. Die Verpflichtungen resultieren hauptsächlich aus mehrjährigen Leasingverträgen.

VII. Personal- und Sozialbereich

Die Angaben zum Personal- und Sozialbereich beziehen sich ausschließlich auf das operative Geschäftsfeld, wobei der bei weiterem größere Anteil der Mitarbeiter die gewerblichen Arbeitnehmer betrifft. Der kaufmännische Bereich ist ausgegliedert.

1. Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren etwa 263 Mitarbeiter beschäftigt:

Bei den gewerblichen Mitarbeitern handelt es sich um:

- Fachkräfte für Arbeitssicherheit

- Werkschutzmitarbeiter

- IHK-geprüfte Werkschutzfachkräfte

- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit (IHK)

- Sicherheitsfachkräfte § 34 a GewO mit Vorbereitung auf die IHK-Prüfung

- Geprüfte Schutz- und Sicherheitsfachkraft (IHK)

- Separatwachmänner mit hoheitlichen Befugnissen nach dem UZwGBW

- Notrufzentrale-Mitarbeiter

- Fachkräfte für Geld- und Werttransport

2. Arbeitsschutz

Entsprechend den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sind Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsinspektoren und Sicherheitsbeauftragte bestellt. Der Arbeitsschutzausschuss tritt regelmäßig zusammen.

3. Arbeitsmedizinischer Dienst

Das Unternehmen hat ein Institut für Arbeits- und Sozialhygiene mit den Aufgaben des arbeitsmedizinischen Dienstes beauftragt. Das Institut führt die Aufgaben nach § 3 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz) durch. Es erfüllt die berufsgenossenschaftlichen Grundsätze über Ärzte, Hilfspersonal, Einrichtungen, Geräte und Mittel für überbetriebliche arbeitsmedizinische Dienste.

4. Fluktuation

Im Geschäftsjahr war eine geringe Fluktuation zu verzeichnen.

5. Arbeitszeitregelungen/Arbeitsbedingungen

Die Arbeitszeitregelungen und Arbeitsbedingungen richten sich nach den maßgebenden Tarifverträgen.

VIII. Umweltschutz

Bei der Dienstleistung fallen keine umweltunverträglichen Abfälle an. Es bestehen keine Umweltrisiken.

B. Darstellung der Lage des Unternehmens

I. Ertragslage

1. Ergebnisentwicklung

Die Firma SIBA Bewachungsdienst GmbH erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 45 (Vorjahr T€ 60.)

2. Entwicklung von Umsatz

Die Umsatzerlöse haben sich auf T€ 8.575 (Vorjahr : T€ 11.857) vermindert.

Die berechnete Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Ertragssteuern und Zinsaufwand / durchschnittliches Gesamtkapital) beträgt unverändert 3,8 % (Vorjahr 3,8 %).

3. Entwicklung wesentlicher G + V-Posten

Das gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufige Ergebnis ist im wesentlichen auf den Rückgang der Gesamtleistung (ca. 2,4 Mio. €) sowie auf die daraus resultierenden verminderten proportionalen Personal- und Fremdleistungskosten (ca. 2,3 Mio. €) zurückzuführen.

Die erfolgreich umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen in den Betriebs- und Verwaltungsbereichen haben ebenfalls zur Reduzierung der Kosten beigetragen.

Die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis vor Ertragssteuern / durchschnittliches Eigenkapital) beträgt 75,1 % (Vorjahr 234,7 %).

Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Ertragssteuer und vor Zinsaufwand / Umsatzerlöse) hat sich leicht auf 0,9 % gebessert (Vorjahr 0,8 %).

II. Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung im Berichtszeitraum stellt sich wie folgt dar:

- Mittelzufluss / -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit T€ 154 (Vorjahr T€ - 47)

- Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit T€ - 152 (Vorjahr T€ - 178)

- Finanzmittelbestand zum Jahresende T€ 7 (Vorjahr T€ 5).

III. Vermögenslage

Das Eigenkapital der SIBA Bewachungsdienst GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres auf T€ 113. Das bedeutet eine Eigenkapitalquote in Höhe von 6,8 % (Vorjahr 2,7%).

C. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereigneten sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

D. Risikobericht und Prognosebericht

I. Risikobericht

Mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wurden die rechtlichen Anforderungen für das Risikomanagement neu geregelt. Das frühzeitige Erkennen und Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung.

Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die SIBA Bewachungsdienst Werkschutz GmbH auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Seitens der Geschäftsleitung wurde kein Risikomanagementsystem implementiert, das sowohl die sich aus dem Markt heraus ergebenden Chancen, als auch die damit verbundenen Risiken identifiziert, beurteilt, kontrolliert und dokumentiert.

Dennoch ermöglicht die interne Berichterstattung und Kommunikation der Geschäftsleitung auf unternehmerische Risiken zu reagieren.

1. Personalrisiko

Der zukünftige Erfolg ist untrennbar mit dem Engagement, der Motivation und der Qualifikation der Mitarbeiter verbunden.

Speziell im Bereich der Personalgewinnung zeichnet sich im Sektor der Fachkräfte eine Verknappung der Angebotsseite ab.

Schwierig ist derzeit der Fachkräftemangel einzuschätzen. Durch verstärkte unternehmensinterne Ausbildung, insbesondere auch zur ausgebildeten Werkschutzfachkraft, soll dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

2. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen

Durch Zahlungsverzögerungen seitens der Kunden können allgemeine Finanzrisiken auftreten.

3. EDV-Risiken

Den in der heutigen Zeit typischen Risiken im Umgang mit elektronischen Medien, wie z. B. Viren oder Hackerangriffen, wird mit den üblichen Sicherungsmaßnahmen begegnet.

4. Zusammenfassung

Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere Einschränkungen der Zahlungsfähigkeit und Vermögensverluste sind derzeit nicht erkennbar. Die Ertragsaussichten stellen sich nach wie vor positiv dar.

Wesentliche Risiken im laufenden Geschäftsbetrieb sind durch entsprechende Versicherungen wie bspw. Betriebshaftpflichtversicherung, abgesichert.

Durch Forcierung des Kerngeschäfts und des Services soll die künftige Ertragsentwicklung verbessert werden.

II. Prognosebericht

Umsatztrends 2009 2010
Deutschland (bundesweit) 8 Mio. Euro 9 Mio. Euro
Ergebnistrends 2009 2010
Jahresüberschuss 0,1 Mio. Euro 0,2 Mio. Euro
Sonstige Entwicklung 2009 2010
Mitarbeiterzahl 260 270

III. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklungen

Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2009 einen Gesamtumsatz in Höhe von 8 Mio. Euro und erwartet ein gegenüber dem Vorjahr besseres Jahresergebnis.

Investitionen sind im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von insgesamt T€ 150 vorgesehen, im Jahr 2010 in etwa gleicher Höhe.

Vor dem Hintergrund der bisherigen Geschäftsentwicklung bis Juni 2009 wird mit einer weiteren konstanten positiven Tendenz gerechnet. Neue Risiken sind nicht erkennbar.

IV. Zuverlässigkeit der zugrunde gelegten Daten und Annahmen

Die zugrunde gelegten Daten und Annahmen wurden unter Berücksichtigung der historischen Erfahrungswerte konservativ ermittelt und weisen daher eine größtmögliche Planungssicherheit auf.

F. Sonstige Pflichtangaben nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB

I. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Es werden ausschließlich Dienstleistungen angeboten, in deren Bereich keine eigene Forschung und Entwicklung anfällt.

II. Zweigniederlassung

Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Suhl.

 

Fredersdorf-Vogelsdorf, den 30.08.2009

Monika Morgenstern, Geschäftsführerin

Detlef Rühlemann, Geschäftsführer

Für den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Siba Bewachungsdienst GmbH den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Siba Bewachungsdienst GmbH, Fredersdorf - Vogelsdorf für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Pforzheim, den 31. August 2009

dhmp GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Kurz, Vereidigter Buchprüfer

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