Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 28907 HB
Eingetragen
22.8.2013
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, die Veräußerung und die Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Strelow
seit 26.1.2026
Geschäftsführer
Roland Hagner
seit 22.8.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Röthenbach an der Pegnitz
15.124 €
60.50%
Bretten
9.876 €
39.50%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

P.F.I. Vitakraft GmbH

Bremen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Konzerns

Die P.F.I. Vitakraft GmbH, Bremen, hält seit dem 8. August 2013 Anteile in Höhe von 94,87 Prozent an der Gesellschaft Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen, und somit am Vitakraft-Konzern. Die P.F.I. Vitakraft GmbH, Bremen, stellt als Muttergesellschaft einen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 auf.

Wirtschaftsbericht

1. Ausführungen zum Geschäftsverlauf des Jahres 2023

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren.

Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. (Quelle: https://www.de.statista.com).

Die deutsche Heimtierbranche hält das hohe Umsatzniveau der Vorjahre. Mit einem Umsatzplus von 9,5 %erzielte die Branche 2023 im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel einen Gesamtumsatz von EUR 5.616 Mrd. Hinzu kamen EUR 161 Mio. (i. Vj. EUR 158 Mio.) für Wildvogelfutter und im Online-Handel wurden EUR 1,316 Mrd. (i. Vj. EUR 1,203 Mrd.) umgesetzt.

Mit einem Wachstum von 9,1 Prozent setzte der Markt für Hundefutter den Wachstumstrend der Vorjahre im Jahr 2023 fort und behauptete sich mit einem Umsatz von EUR 1.972 Mrd. Wachstumstreiber war nach wie vor das Segment "Feuchtfutter".

Der Markt für Katzenfutter verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatz von EUR 2.300 Mrd., was einem Anstieg von 14,4 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht. Der Bereich bleibt weiterhin die umsatzstärkste Säule auf dem Markt für Heimtierfertignahrung.

Das Segment Kleintierfutter blieb hinter Katzen- und Hundefutter drittstärkste Kraft bei den Futtermitteln und verzeichnete im Jahr 2023 in den klassischen Vertriebswegen einen Umsatzrückgang von 1,9 Prozent und reduzierte sich auf EUR 89 Mio.

Die Umsätze am Markt für Zierfischfutter (EUR 60 Mio., plus 1,1 Prozent) sowie Ziervogelfutter (EUR 74 Mio., plus 10,3 Prozent) entwickelten sich ebenfalls positiv.

Der Bereich "Bedarfsartikel und Zubehör" verzeichnete mit einem Umsatz von EUR 1,121 Mrd. im stationären Handel ein Plus von 2,8 Prozent. (Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html).

Der weitere Ausbau der Handelsmarken im Lebensmitteleinzelhandel führt in den wichtigsten Märkten Europas ebenfalls zu Preisdruck auf die Markenartikelindustrie.

Der Fachhandel entwickelt sich immer stärker in die Richtung von Franchise- bzw. Konzept-Organisationen, und die Anzahl der nicht organisierten Zoofachhändler nimmt ab. Dies führt in der Regel zu höheren Kundenkonditionen.

Diese Situation bringt einen erheblichen Margendruck mit sich, der sich in den operativen Ergebnissen zeigt.

Die Steuerung des Konzerns erfolgt vor allem nach finanziellen Leistungsindikatoren. Als wesentliche finanzielle Indikatoren werden die Umsatzerlöse sowie das Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag herangezogen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Für 2023 wurden Umsätze und ein Konzernergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Jahres 2022 erwartet. Das Umsatzziel ist um EUR 15,7 Mio. übertroffen worden. Der Konzernjahresüberschuss vor Steuern liegt um EUR 21,9 Mio. deutlich über der Erwartung.

Der Konzernumsatz beträgt im Geschäftsjahr TEUR 479.243 (i. Vj. TEUR 448.721) und konnte im Wesentlichen durch die Erlöse im Inland gesteigert werden (TEUR 18.561). Die Erhöhung resultiert zum Teil aus einem inflationsbedingten Preisanstieg.

Der Saldo aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und Materialaufwand betrug im Berichtsjahr TEUR 208.462 und erreichte einen Anteil von 43,50 Prozent an den Umsatzerlösen. Gegenüber dem Vorjahr (41,70 Prozent) hat sich die Deckungsbeitragsquote erhöht. Die Erhöhung der Deckungsbeitragsquote resultiert im Wesentlichen aus erfolgreich umgesetzten Preiserhöhungen.

Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 63.631 (i. Vj. TEUR 60.433) enthält Einmalaufwendungen aus Abfindungen in Höhe von TEUR 3.150 (i. Vj. TEUR 873).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Ausgangsfrachten, Werbekostenzuschüsse und Werbeaufwendungen und sind insgesamt um TEUR 6.178 gestiegen. Ursächlich dafür waren insbesondere gestiegene Werbekostenzuschüsse, welche sich in Verbindung mit den gestiegenen Umsatzerlösen auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewirkt haben.

Bei den periodenfremden Effekten handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 2.018; i. Vj. TEUR 2.161), aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen (TEUR 25; i. Vj. TEUR 2), um Buchgewinne aus Anlagenabgängen (TEUR 2.708; i. Vj. TEUR 92) sowie um sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 306; i. Vj. TEUR 520).

Periodenfremde Aufwendungen von TEUR 842 (i. Vj. TEUR 693) betreffen im Wesentlichen Kundenkonditionen für Vorjahre.

Der Konzerngewinn beläuft sich im Geschäftsjahr auf EUR 51,6 Mio. vor Steuern vom Einkommen und Ertrag (i. Vj. EUR 36,8 Mio.). Unter Berücksichtigung der Einkommen- und Ertragsteuern in Höhe von EUR 14,1 Mio. (i. Vj. EUR 9,3 Mio.) ergibt sich ein ausgewiesener Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 37,5 Mio. (i. Vj. EUR 27,6 Mio.).

Vermögenslage

Die Veränderung der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf eine stichtagsbezogene Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 7,9 Mio. und eine Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 30,9 Mio. zurückzuführen. Ursächlich für die Reduzierung dieser Ansprüche war eine Verrechnung mit dem Genussrechtskapital. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,9 Mio. gestiegen. Die Steigerung ist im Wesentlichen durch den anteiligen Gewinn von assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 2.843 bedingt.

Der Vorratsbestand mit EUR 56,1 Mio. (i. Vj. EUR 63,0 Mio.) ist um EUR 6,9 Mio. gesunken. Die Reduzierung entfällt im Wesentlichen auf die fertigen Erzeugnisse und Waren.

Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich von EUR 29,1 Mio. auf EUR 60,8 Mio. erhöht.

Das Eigenkapital enthält das gezeichnete Kapital der P.F.I. Vitakraft GmbH in Höhe von TEUR 25 und das ausgegebene Genussrechtskapital im Nennwert von EUR 36 Mio (i. Vj. EUR 75 Mio). Im Berichtsjahr wurde das Genussrechtskapital um EUR 7.500.000 auf EUR 67.500.000 reduziert und an die Genussrechtsinhaberin zurückgezahlt. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr eine Forderung in Höhe von EUR 31.527.858,16 mit dem Genussrechtskapital verrechnet

Das Eigenkapital liegt bei ca. 61 Prozent (i. Vj. 60 Prozent) der Bilanzsumme, die sich von EUR 328,4 Mio. auf EUR 313,8 Mio. reduziert hat.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für WKZ- und Boni-Zahlungen an Kunden sowie Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Warenlieferungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit EUR 14,7 Mio. (i. Vj. EUR 20,8 Mio.) sind um EUR 6,1 Mio. planmäßig gesunken.

Alle bekannten Verpflichtungen und Haftungen sind im Konzernabschluss 2023 ausgewiesen und in erforderlicher Höhe berücksichtigt.

Finanzlage

Die finanzielle Basis des Vitakraft-Konzerns ist solide. Die liquiden Mittel reichen aus, um unsere Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr zu erfüllen.

Im Wesentlichen finanziert sich der Vitakraft-Konzern über das Eigenkapital (inklusive Genussrechtskapital) und den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, der TEUR 45.758 nach TEUR 24.240 im Vorjahr beträgt.

Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 29,1 Mio. erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Berichtsjahr zum Bilanzstichtag um EUR 6,1 Mio. reduziert. Der Konzern verfügt zum Bilanzstichtag über offene Kontokorrentkreditlinien von EUR 13,4 Mio.

Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage positiv entwickelt.

Investitionen

Im Berichtszeitraum betrugen die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen insgesamt EUR 7,8 Mio. (i. Vj. EUR 8,4 Mio.).

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 305 (i. Vj. TEUR 138) betreffen im Wesentlichen entgeltlich erworbene Softwarelizenzen.

Die Investitionen in Sachanlagen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.653 (i. Vj. TEUR 5.361) und umfassen Grundstücke und Bauten in Höhe von TEUR 381 (i. Vj. TEUR 407), technische Anlagen und Maschinen in Höhe von TEUR 1.162 (i. Vj. TEUR 2.321), Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 2.368 (i. Vj. TEUR 896) sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 742 (i. Vj. TEUR 1.738).

Die Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von EUR 2,9 Mio. (i. Vj. EUR 2,9 Mio.) betreffen im Wesentlichen die anteiligen Gewinne der assoziierten Unternehmen.

Die Investitionen für das folgende Geschäftsjahr werden in erster Linie durch die Erweiterung von Produktionskapazitäten am Standort in Achim geprägt sein. Darüber hinaus wird auch im Jahr 2024 in technische Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Die Investitionen werden im Wesentlichen durch den operativen Cash Flow finanziert.

Prognosebericht

Die Zukunft wird davon geprägt sein, die Präsenz der Marke "VITAKRAFT" weiter zu steigern und die Vorteile für den Kunden und den Handel zu verdeutlichen. Dazu sind wichtige organisatorische Maßnahmen umgesetzt worden, die die Vertriebsstruktur an diesen Marktgegebenheiten ausrichten und die Internationalisierung in unserer Kundenstruktur adaptieren.

Die eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduktion außerhalb der kundensensitiven Bereiche werden fortgesetzt. Zusätzliche Handlungsspielräume erwachsen uns durch die Zentralisierung der Logistik und der Produktion am Standort in Achim sowie die Sortimentsreduzierung. Hier werden Kompetenzen gebündelt und Strukturen geschaffen, die zu umfangreichen Kostensenkungen führen und somit einen Beitrag zur Zukunftssicherung leisten werden.

Die Beschaffungsmärkte für unsere Rohstoffe zeichnen sich im Jahr 2024 in einzelnen Bereichen durch eine hohe Volatilität aus. Hierfür sind spekulative Gründe, schlechte Ernten, die hohe Nachfrage der Schwellenländer sowie der Russland-Ukraine-Krieg maßgeblich. Für 2024 erwarten wir im Vergleich zu 2023 insgesamt eine stabile Entwicklung der Rohstoffpreise.

Beim Umsatz erwarten wir für 2024 trotz anhaltendem Russland-Ukraine-Krieg, dass dieser moderat über dem Niveau von 2023 liegen wird. Das Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag wird spürbar unter dem Niveau von 2023 erwartet. Der Russland-Ukraine-Krieg bringt das Risiko mit sich, dass die Umsatzerlöse aufgrund von Liefer-, Produktions- und Logistikstörungen geringer als in der ursprünglichen Prognose angenommen ausfallen können. Die Prognoseunsicherheit ist durch die im Chancen- und Risikobericht beschriebenen Chancen und Risiken bestimmt. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs auf das Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Wesentlichen durch die Wareneinsatzkosten auf hohem Niveau sowie mittlerweile stagnierende Energiekosten negativ geprägt.

Darüber hinaus verfolgt Vitakraft in besonderem Maße das Thema "Nachhaltigkeit" in Form eines umfangreichen Nachhaltigkeitskataloges. Hier sind u. a. allgemeine Umweltbelange wie z. B. die CO 2 -Bilanz sowie ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen enthalten. Nachhaltige Rohstoffgewinnung, Modernisierung des Maschinenparks und der Einsatz von schadstoffarmen Verpackungsmaterialien stehen dabei ebenfalls im Fokus.

Unabhängig davon besteht eine Zertifizierung nach MSC und IFS sowie eine BSCI-Mitgliedschaft.

Vor dem Hintergrund der sich ändernden Rahmenbedingungen in der Konsumgüterbranche haben wir im Jahr 2017 eine Wachstumsstrategie für den Vitakraft-Konzern entwickelt, in der die branchenrelevanten Trends und die sich daraus ergebenden Handlungsfelder für Vitakraft definiert sind. Hierin enthalten sind klar definierte Unternehmensziele bis zum Jahr 2025, welche die Grundlagen der künftigen Marketing- und Vertriebsstrategie legen. Abgeleitet aus dieser - als Vitakraft 4.0 bezeichneten Strategie - wurden für alle internationalen Vitakraft-Vertriebsgesellschaften Business-Pläne abgeleitet, um die Zielgrößen in Bezug auf die Umsatz- und Distributionsentwicklung sowie die Finanzplanung auf die einzelnen Ländergesellschaften herunterzubrechen.

Das Personalcontrolling gibt Aufschluss über Handlungsfelder im Bereich der Altersstruktur, des möglichen Know-how-Verlustes und der Fluktuation im Unternehmen.

In den operativen Tagesablauf integrierte flexible Arbeitszeitmodelle sowie die Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz runden die Maßnahmen zur Umsetzung von Arbeitnehmerbelangen ab.

Die im Jahr 2023 fortgeführten Kostensenkungsprogramme werden auch im Jahr 2024 ihre Wirkung entfalten. Diese Maßnahmen werden sich nachhaltig positiv auf das Konzernergebnis auswirken. Dabei steht insbesondere die Prozessoptimierung der Supply Chain im Fokus, um das starke Umsatzwachstum professionell zu begleiten.

Risikoberichterstattung

Anhand von für das Jahr 2023 erarbeiteten Jahresbudgets werden die Zahlen regelmäßig überprüft und kontinuierlich aus dem Soll-/Ist-Vergleich Veränderungen eingearbeitet. Dafür steht ein Managementinformationssystem zur Verfügung. Durch ergänzende mittelfristige Planungsrechnungen wird das Bild abgerundet.

Wesentliche Risiken der Zukunft mit potentiell hoher Auswirkung liegen in der starken Internationalisierung unserer Kunden, was länderübergreifend zu einem tendenziell niedrigeren Preisniveau führt. Die Konzentrationsprozesse im Handel werden auch weiterhin Druck auf die Margen mit sich bringen. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein internationales Projekt zur Optimierung des Preis- und Konditionsmanagements initiiert.

Die anhaltende Stärke der Handelsmarken sind für die Markenartikelindustrie weiterhin ein wichtiges Problemfeld.

Die Beschaffungsmärkte für unsere Produkte zeichnen sich in einzelnen Bereichen durch eine hohe Volatilität aus. Hierfür sind spekulative Gründe, schlechte Ernten und die hohe Nachfrage der Schwellenländer sowie der Russland-Ukraine-Krieg maßgeblich. Plötzliche und drastische Preiserhöhungen, welche mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit erwartet werden, sind von uns nur mit zeitlichem Verzug und nicht bei allen Kunden in voller Höhe umzusetzen, sodass sich hieraus negative Effekte auf den Rohgewinn ergeben können.

Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs werden den Konzern in erster Linie im Bereich der Beschaffung von Rohstoffen treffen. Rohstoffe könnten ggf. nicht in ausreichender Menge oder nur zu erhöhten Einkaufspreisen zur Verfügung stehen. Dieses Risiko wird durch unseren Einkauf bestmöglich reduziert, die Eintrittswahrscheinlichkeit ist jedoch hoch.

Das Management der Gesellschaft verfolgt die weitere Entwicklung sehr eng.

Der Konzern ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit bestimmten finanziellen Risiken ausgesetzt. Ausfall- und Liquiditätsrisiken wird durch ein aktives Forderungs- und Liquiditätsmanagement begegnet und sie unterliegen daher einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit.

Risiken aus Fremdwährungseinkäufen für folgende Jahre waren zum Bilanzstichtag teilweise durch geeignete Devisentermingeschäfte abgesichert und sind daher moderat. Bezüglich weiterer Informationen zu diesen Finanzinstrumenten sei auf den Anhang verwiesen.

Wir schätzen mögliche finanzielle Auswirkungen aus den oben genannten Risiken jeweils als materiell moderat ein.

Chancenbericht

Diesen Risiken stehen die Chancen einer starken Marke, die von dem Konsumenten aufgrund unserer Produktqualitäten unverändert mit hohen Sympathiewerten belegt ist, gegenüber.

Unsere streng Profit-Center-orientierte Führungs- und Organisationsstruktur räumt unseren Landesgesellschaften ein hohes Maß an unternehmerischen Freiheiten ein, die diese für die Profilierung ihrer Unternehmen für eine gute Wachstumsentwicklung nutzen.

Die Serviceorientierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter national und international wird von unseren nationalen und internationalen Kunden gleichermaßen geschätzt und eröffnet der Gruppe günstige Marktchancen.

Weitere Chancen sehen wir weiterhin im Hunde- und Katzensegment, wobei der Fokus insbesondere auf dem kontinuierlichen Ausbau in den Bereichen Snacks und Hauptfutter für Hunde und Katzen liegt.

Wir planen gezielte Investitionen in Produktions- und Logistikkapazitäten sowie in IT-Projekte. Im Jahr 2024 werden wir weiterhin verstärkt auf Digitalisierung- und Automatisierungsprojekte setzen, insbesondere im Logistikbereich. Wir werden ein neues Planungstool einführen, um unsere Logistikprozesse weiter zu optimieren und den Kundenservice zu verbessern. Darüber hinaus werden wir ein Tool implementieren, um die Effizienz und Flexibilität unseres Warenlagers zu steigern.

 

Bremen, den 19. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Roland Hagner

Geänderter Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die in 2013 gegründete P.F.I. Vitakraft GmbH, Bremen, hat mit Closing am 8. August 2013 94,87 % der Anteile der Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen, übernommen. Die P.F.I. Vitakraft GmbH, Bremen, (im Folgenden auch kurz "Vitakraft" oder "Obergesellschaft" genannt) ist verpflichtet, einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufzustellen. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bremen unter der Nummer HR B 28907 HB eingetragen.

Darstellung des Konsolidierungskreises

Die folgenden Unternehmen wurden in den Konzernabschluss einbezogen:

Mutterunternehmen

 

P.F.I. Vitakraft GmbH, Bremen

Tochterunternehmen

Unmittelbar gehalten: Anteil am Kapital
Bremer Beteiligungs GmbH, Bremen 100 %
Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen 94,87 %
Über die Vitakraft pet care GmbH & Co. KG mittel- oder unmittelbar gehalten:
Vitakraft Holding GmbH, Bremen 100 %
Natura Saaten GmbH, Bremen 100 %
Vitakraft International AG, Buchs/Schweiz 100 %
Vitakraft France Laboratoire Vétérinaire S.A.S., Bruyères-le-Châtel/Frankreich 100 %
Vitakraft Sun Seed Company, Inc., Bowling Green, Ohio/USA 100 %
Vitakraft Austria GmbH, Wien/Österreich 100 %
Vitakraft AG, Buchs/Schweiz 100 %
Vitakraft Nederland B.V., Eerbeek/Niederlande 100 %
Vitakraft Danmark A/S, Aarhus/Dänemark 100 %
Vitakraft S.A., Brüssel/Belgien 100 %
Vitakraft Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur 100 %
Vitakraft Italia S.p.A., Castiglione del Lago/Italien 74,9 %
Vitakraft Spain, S.L., Madrid/Spanien 100 %
Vitakraft Sverige AB, Malmö/Schweden 100 %
Vitakraft Chovex s.r.o., Třanovice/Tschechien 100 %
Hanseaten pet care GmbH, Bremen 100 %
Vitakraft Hobby program d.o.o., Zagreb/Kroatien 100 %
Vitakraft Hobby program d.o.o., Hoce/Slowenien 100 %
Vitakraft Austria Holding GmbH, Wien/Österreich 100 %
Vitakraft (Yantai) Trading Co. Ltd., Yantai/China 100 %
Mojn GmbH, Bremen 70 %

Assoziierte Unternehmen/gemeinschaftlich geführte Unternehmen

Unmittelbar gehalten: Anteil am Kapital
Pet Food Brands (Holdings) Limited, Blackburn/Großbritannien 51 %
Pet Food Brands Limited, Blackburn/Großbritannien 51 %
Pets Choice Limited, Blackburn/Großbritannien 51 %
Über die Vitakraft pet care GmbH & Co. KG mittelbar gehalten:
Yantai China Advanced Pet Solutions Co. Ltd., Yantai/China 49 %

Für fünf (i. Vj. fünf) Gesellschaften wurden die Angaben zur Einbeziehung in den Konsolidierungskreis unter Anwendung der Schutzklausel des § 313 Abs. 3 HGB unterlassen. Davon wird eine Gesellschaft quotal in den Konzernabschluss einbezogen. An dieser Gesellschaft halten Konzernunternehmen 47 % der Anteile. Die Gesellschaft steht unter gemeinsamer Führung und das Wahlrecht gemäß § 310 Abs. 1 HGB, die Gesellschaft quotal zu konsolidieren, wurde ausgeübt.

Die Gesellschaften Pet Food Brands (Holdings) Limited, Pet Food Brands Limited sowie Pets Choice Limited, Blackburn/Großbritannien, werden at-equity in den Konzernabschluss einbezogen, da die Obergesellschaft nur über 50 % der Stimmrechte verfügt, obwohl sie 51 % der Anteile hält.

Bei fünf (i. Vj. fünf) Unternehmen wurde auf die Einbeziehung aufgrund insgesamt untergeordneter Bedeutung für den Konzernabschluss verzichtet. Diese Unternehmen werden unter den Finanzanlagen ausgewiesen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Erstkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen erfolgte auf den 8. August 2013. Zu diesem Zeitpunkt ist die Vitakraft pet care GmbH & Co. KG Tochterunternehmen der P.F.I. Vitakraft GmbH geworden.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte in Anwendung der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Der sich ergebende passivische Unterschiedsbetrag wurde bei der Kapitalkonsolidierung in der Konzernbilanz passiviert.

Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden TEUR 5.288 stille Reserven sowie TEUR 268 stille Lasten auf Grundstücken und Gebäuden aufgedeckt und separat ausgewiesen. Die Beteiligungsbuchwerte bei der P.F.I. Vitakraft GmbH wurden sodann gegen das anteilig neu bewertete Eigenkapital verrechnet. Aus dieser Verrechnung ergab sich ein passivischer Unterschiedsbetrag von TEUR 10.069. Dieser passivische Unterschiedsbetrag entfiel in Höhe von TEUR 10.019 auf den Eintritt erwarteter Aufwendungen aus Restrukturierungen. Die Aufwendungen sind im Jahr 2013 angefallen und führten zu einer in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrags von TEUR 10.019. Der verbliebende passivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 50 wird über die gewöhnliche Restnutzungsdauer von 24 Jahren der erworbenen Vermögensgegenstände aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich der damit einhergehende Ergebniseffekt auf TEUR 2.

Aufgrund einer nachträglichen Kaufpreisreduzierung in Höhe von TEUR 500 erfolgte im Jahr 2016 eine anteilige Reduzierung des Beteiligungsansatzes bei der P.F.I. Vitakraft GmbH für die Vitakraft pet care GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 474.

Die damit einhergehende Erhöhung des passivischen Unterschiedsbetrages wird über die Restnutzungsdauer aufgelöst. Der daraus resultierende Ergebniseffekt im Jahr 2023 beträgt TEUR 22.

Die Vitakraft Holding GmbH hat mit Wirkung zum 5. Juni 2020 zusätzliche 4,9 % der Anteile an der Vitakraft Italia S.p.A. zu einem Kaufpreis von TEUR 1.211 inkl. Anschaffungsnebenkosten von dem Minderheitsgesellschafter erworben. Dieser Erwerb wurde als Kapitalvorgang behandelt. Die Anschaffungskosten dieser Anteile wurden mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Der sich im Rahmen der Verrechnung ergebende Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet.

Schuldenkonsolidierung

Gemäß § 303 HGB sind Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen eliminiert worden. Die auf das quotal einbezogene Unternehmen entfallenden Forderungen und Verbindlichkeiten wurden anteilsmäßig eliminiert.

Eliminierung von Zwischenergebnissen

Die im Jahr 2023 angefallenen Zwischengewinne aus konzerninternen Transaktionen sind mit TEUR 965 gemäß § 304 Abs. 1 HGB erfolgswirksam eliminiert worden. Saldiert mit den bereits im Vorjahr berücksichtigten Zwischengewinnen von TEUR 868, ergab sich ein negativer Effekt in Höhe von TEUR 97.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Gemäß § 305 Abs. 1 HGB wurden die Aufwendungen und Erträge in der Weise konsolidiert, dass Innenumsätze aus Lieferungen von Erzeugnissen mit den entsprechenden Aufwendungen der empfangenden Gesellschaft und Erlöse aus Leistungen mit den entsprechenden Aufwendungen des Empfängers verrechnet wurden.

In gleicher Weise wurden interne Erträge und Aufwendungen aus dem Finanzbereich gegeneinander aufgerechnet.

Die auf das quotal einbezogene Unternehmen entfallenden Aufwendungen und Erträge wurden anteilsmäßig verrechnet.

Erträge aus Beteiligungen an konsolidierten Unternehmen wurden eliminiert.

Latente Steuern

Es bestehen insgesamt passive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.153 (i. Vj. TEUR 1.374). Hiervon betreffen TEUR 502 (i. Vj. TEUR 478) passive latente Steuern aus dem Einzelabschluss (Handelsbilanz II) von einem einbezogenen Unternehmen, die auf Basis des Steuersatzes in der Schweiz von 20,5 % gebildet wurden, TEUR 2 (i. Vj. TEUR 7) an passiven latenten Steuern aus dem Einzelabschluss (Handelsbilanz II) von einem einbezogenen Unternehmen, die auf Basis des Steuersatzes in Italien von 24,0 % gebildet wurden, und TEUR 369 (i. Vj. TEUR 551) an passiven latenten Steuern aus dem Einzelabschluss (Handelsbilanz II) von einem weiteren einbezogenen Unternehmen, die auf Basis des Steuersatzes in den USA von 22,5 % gebildet wurden. Weiterhin resultieren TEUR 43 (i. Vj. TEUR 43) an passiven latenten Steuern aus einer Aufrechnungsdifferenz aus der Schuldenkonsolidierung, die mit einem Steuersatz von 20,5 % gebildet wurden. Aus der Erstkonsolidierung resultieren zum Bilanzstichtag passive latente Steuern aufgrund der Neubewertung der Grundstücke und Gebäude in Höhe von TEUR 511 (i. Vj. TEUR 549), die mit einem Steuersatz von 24 % gebildet wurden. Verrechnet wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 275 (i. Vj. TEUR 255) - davon TEUR 207 (i. Vj. TEUR 186) aus der Eliminierung von Zwischengewinnen. Die Bildung erfolgte wie im Vorjahr auf Basis des Steuersatzes des die Lieferung empfangenden Unternehmens (im Durchschnitt 23 %).

Aktive latente Steuern der konsolidierten Gesellschaften aus Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen, bei den Forderungen und den Rückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen wurden auf Einzelabschlussebene mit den passiven latenten Steuern saldiert und ein Aktivüberhang gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB i. V. m. § 298 HGB auch im Konzernabschluss nicht angesetzt.

Währungsumrechnung

Die in Fremdwährung ausgewiesenen Vermögensgegenstände (mit Ausnahme der Beteiligungen) und Schulden von Tochterunternehmen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Das bilanzielle Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurde mit dem historischen Kurs umgerechnet. Veränderungen des Eigenkapitals nach diesem Stichtag wurden mit dem durchschnittlichen Mittelkurs des betreffenden Jahres umgerechnet. Aufwendungen und Erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit dem durchschnittlichen Mittelkurs des Jahres umgerechnet.

Die bei der Umrechnung der Bilanzposten entstehenden Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral behandelt und im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Aus der Umrechnung mit unterschiedlichen Stichtagskursen entstanden per Saldo Umrechnungsdifferenzen in Höhe von TEUR 1.793 (i. Vj. TEUR 1.787).

Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Geld- bzw. Briefkurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Die Bewertung in der Bilanz erfolgte insoweit zum Kurs am Bilanzstichtag, wenn eine Neubewertung nach der Niederstwertvorschrift bzw. dem Imparitätsprinzip dies erforderlich machte.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Konzernabschluss der Vitakraft kommen die folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften zur Anwendung.

Anlagevermögen

Die Bewertung des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände. Diese liegen zwischen 33 bis 50 Jahren für Grundstücke und Bauten und zwischen 3 bis 23 Jahren für das übrige Sachanlagevermögen. Die beweglichen und unbeweglichen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Bezüglich der Herstellungskostendefinition wird auf die Vorräte verwiesen.

Ausleihungen sind zum Nennwert und das übrige Finanzanlagevermögen mit den Anschaffungskosten abzüglich der außerplanmäßigen Abschreibungen für dauerhafte Wertminderungen berücksichtigt.

Der nach der Equity-Methode bilanzierte Teilkonzern der Pet Food Brands (Holdings) Limited wurde zum 20. September 2013 erstkonsolidiert. Die Anschaffungskosten für die Beteiligung beliefen sich auf TEUR 2.323 und entsprachen damit mit geringen Abweichungen dem anteiligen Eigenkapital. Zum Bilanzstichtag werden die einzelnen Posten des anteiligen Eigenkapitals zu historischen Kosten bewertet. Der Unterschiedsbetrag aus der Umrechnung mit den differenzierten (historischen) Kursen und der Umrechnung mit dem Stichtagskurs beträgt TEUR -311.

Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Konzernanschaffungs- bzw. -herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten --gegebenenfalls vermindert um angemessene Wertberichtigungen-- bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko sind Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen berücksichtigt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen bereits von Dritten abgerechnete und von der Gesellschaft bezahlte Leistungen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, und werden in Höhe der noch nicht erbrachten bzw. erhaltenen Leistungen angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Der angenommene Rententrend beträgt wie im Vorjahr 1,5 %. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Bei der Festlegung des Rechnungszinses wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Zinssatz bis zu drei Monate vor dem Bilanzstichtag festzustellen. Die Zinssätze wurden zum 31. Oktober 2023 festgestellt und auf den Bilanzstichtag prognostiziert. Die Pensionsrückstellungen wurden entsprechend zum Bilanzstichtag mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 1,83 % (i. Vj. 1,78 %) abgezinst. Bei einer Durchschnittsbildung des Marktzinssatzes über lediglich sieben Jahre beträgt der Zinssatz im Dezember 2022: 1,75 % (i. Vj. 1,44 %). Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt TEUR 2 (i. Vj. TEUR 9). Der Unterschiedsbetrag ist die Differenz aus den Pensionsrückstellungen, bewertet mit dem 10-jährigen Durchschnittszins zum Bilanzstichtag, und den Pensionsrückstellungen, bewertet mit dem 7-jährigen Durchschnittszins zum Bilanzstichtag.

Bei den einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen wird, sofern eine Diskontierung erforderlich ist, mit einem durchschnittlichen angemessenen Marktzinssatz abgezinst.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB zum Bilanzstichtag abgezinst. Der Ausweis der Zinseffekte erfolgt unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen bereits von Dritten erhaltene Einnahmen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns im Jahre 2023 ist in dem beigefügten Anlagengitter (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten neben Software insbesondere entgeltlich erworbene Listungsrechte, die über eine Nutzungsdauer von 2 bis 5 Jahren abgeschrieben werden.

Die im Rahmen der Erstkonsolidierung in 2013 übernommenen Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus Erstkonsolidierungen nach der Neubewertungsmethode im erworbenen Teilkonzern ausgewiesen waren, wurden unter Beibehaltung der ursprünglichen Einschätzungen der Geschäftsführung über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Zum Bilanzstichtag sind diese Geschäfts- und Firmenwerte vollständig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr ausschließlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus laufenden Verrechnungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.000 ist voll eingezahlt.

Vitakraft gewährte im Jahr 2013 Genussrechte im Nennwert von EUR 85.000.000. Die Genussrechtsinhaberin nimmt an den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft teil. Die Genussrechte sind gegenüber allen anderen Gläubigern nachrangig. Der Genussschein könnte frühestens zum 31. Dezember 2023 gekündigt werden. In den Geschäftsjahren 2013, 2014 und 2015 wurde das Genussrechtskapital durch anteilige Verluste in Höhe von EUR 4.453.779 gemindert. Im Geschäftsjahr 2016 wurde das Genussrechtskapital durch anteilige Gewinne in Höhe von EUR 1.262.038 und im Geschäftsjahr 2017 durch anteilige Gewinne in Höhe von EUR 3.191.741 auf den Ursprungswert von EUR 85.000.000 erhöht. Im Geschäftsjahr 2022 wurde das Genussrechtskapital um EUR 10.000.000 auf EUR 75.000.000 reduziert und an die Genussrechtsinhaberin zurückgezahlt. Im Berichtsjahr wurde das Genussrechtskapital um weitere EUR 7.500.000 auf EUR 67.500.000 reduziert und an die Genussrechtsinhaberin zurückgezahlt. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr eine Forderung in Höhe von EUR 31.527.858,16 mit dem Genussrechtskapital verrechnet, was dazu führte, dass das Genussrechtskapital zum Bilanzstichtag einen Betrag von EUR 35.972.141,84 aufwies.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Für die durch Zusagen auf Gewährung einer Altersversorgung an die Belegschaft eingegangenen Verpflichtungen werden, soweit nicht nach jeweiligem Landesrecht Einzahlungen in einen externen Fonds zu leisten waren, entsprechende Rückstellungen gebildet. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Methoden errechnet.

Entsprechend dem Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde für mittelbare Pensionsverpflichtungen der Vitakraft Nederland B.V., Eerbeek/Niederlande, in Höhe von EUR 1,5 Mio (i. Vj. EUR 1,5 Mio) keine Rückstellung gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Boni und Werbekostenzuschüsse von TEUR 27.252 (i. Vj. TEUR 28.923) sowie Rückstellungen im Personalbereich von TEUR 11.308 (i. Vj. TEUR 8.622).

Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 807, welche zum Bilanzstichtag durch vertragliche Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Die Sicherheiten bestehen im Wesentlichen aufgrund einer Hypothek sowie selbstschuldnerische Bürgschaften, welche gegenüber Banken abgegeben wurden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus laufenden Verrechnungen.

Sicherungsgeschäfte/Derivate

Zur Absicherung von Warenbezügen auf USD-Basis sind zum 31. Dezember 2023 USD-Devisentermingeschäfte in Höhe von TUSD 27.800 und USD-Devisenswaps in Höhe von TUSD 635 abgeschlossen worden, welche eine Bewertungseinheit bilden. Zum 31. Dezember 2023 bestanden Sicherungsgeschäfte im Umfang von insgesamt TUSD 28.435 (i. Vj. TUSD 24.270) mit Laufzeiten von maximal 24 Monaten. Außerdem wurden von der Schweizer Tochtergesellschaft Warenbezüge durch Devisentermingeschäfte auf EUR/CHF-Basis (TEUR 6.500; i. Vj. TEUR 6.000) und der Schwedischen Tochtergesellschaft auf EUR/SEK Basis in Höhe von TEUR 750 (i. Vj. TEUR 0) abgesichert. Die Sicherungsgeschäfte haben insgesamt positive Marktwerte in Höhe von TEUR 193 sowie negative Marktwerte von TEUR 526.

Die Marktwerte wurden nach der Mark to Market-Methode ermittelt.

Die Grund- und Sicherungsgeschäfte wurden zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB im Rahmen von Portfolio-Hedges zur Absicherung kalkulierter Einkaufspreise zusammengefasst. Der Umfang der Sicherungsgeschäfte ist durch Grundgeschäfte betragsmäßig abgedeckt.

Der Effektivitätstest wird retrospektiv und prospektiv nach der Critical-Terms-Match-Methode vorgenommen.

Grund- und Sicherungsgeschäft sind demselben Risiko der Wechselkursschwankungen ausgesetzt, auf das nahezu identische Faktoren in gleicher Weise einwirken (Critical Term Match). Über den vereinbarten Zeitraum und über die vereinbarte Höhe gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen daher nahezu aus. Somit ist eine effektive Sicherungsbeziehung in Höhe von nominal TUSD 28.435 bzw. TEUR 7.250 gegeben. Die Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft werden in dieser Höhe aufgrund der Anwendung der Einfrierungsmethode in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nicht berücksichtigt. Die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme der abgesicherten Risiken gleichen sich voraussichtlich durch Warenbezüge im Jahr 2024 und 2025 aus.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Abweichend zum Vorjahr werden die in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen enthaltenen Währungsgewinne und -verluste brutto ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Umsatzerlöse

Die im Konzernabschluss ausgewiesenen Außenumsatzerlöse von EUR 479,2 Mio. (i. Vj. EUR 448,7 Mio.) entfallen in Höhe von EUR 209,6 Mio. (i. Vj. EUR 191,1 Mio.) auf deutsche Abnehmer und in Höhe von EUR 225,9 Mio. (i. Vj. EUR 214,6 Mio.) auf Abnehmer in den übrigen europäischen Ländern sowie mit EUR 43,7 Mio. (i. Vj. EUR 43,0 Mio.) auf Abnehmer außerhalb Europas.

Die Außenumsatzerlöse enthalten mit TEUR 35 (i. Vj. TEUR 40) Erlöse aus der Weiterbelastung von Mieten und Lizenzen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 5.057 (i. Vj. TEUR 2.775) periodenfremde Erträge, die mit TEUR 2.018 (i. Vj. TEUR 2.161) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, mit TEUR 2.708 (i. Vj. TEUR 92) Erträge aus Anlagenabgängen sowie übrige periodenfremde Erträge von TEUR 331 (i. Vj. TEUR 522) betreffen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 842 (i. Vj. TEUR 693) periodenfremde Aufwendungen, die im Wesentlichen Kundenkonditionen für Vorjahre betreffen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten enthält in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 12) Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteuern enthalten Erträge aus der Auflösung von passiven latenten Steuern von TEUR 221 (i. Vj. Aufwendungen aus der Erhöhung der passiven latenten Steuern von TEUR 74).

5. Sonstige Angaben

Kapitalflussrechnung

Der in der Kapitalflussrechnung dargestellte Finanzmittelfonds umfasst Bankguthaben und flüssige Mittel in Höhe von TEUR 60.832 (i. Vj. TEUR 31.739), saldiert mit Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 78). Der Finanzmittelfonds enthält Bestände von quotal einbezogenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.481 (i. Vj. TEUR 1.093).

Im Geschäftsjahr wurden schrittweise, insgesamt TEUR 7.500 an Genussrechtskapital zurückbezahlt. Zusätzlich sind zum Bilanzstichtag Darlehensforderungen gegen den Genussrechtsinhaber mit dem eingelegten Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 31.528 aufgerechnet worden (zahlungsunwirksame Transaktion).

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB betrug für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 222 und für andere Bestätigungsleistungen TEUR 11.

Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

Im Durchschnitt wurden im Konzern während des Geschäftsjahres 2023 1.167 (i. Vj. 1.178) Arbeitnehmer beschäftigt, davon entfallen 605 auf gewerbliche und 562 auf kaufmännische Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahlen enthalten 31 (i. Vj. 31) Arbeitnehmer, die im Jahr 2023 für die quotal konsolidierte Gesellschaft tätig waren.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen insgesamt in Höhe von EUR 5,2 Mio. Diese entfallen auf Miet- und Leasingverträge in Höhe von EUR 5,2 Mio. (i. Vj. EUR 5,1 Mio.). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus kleineren Leasingverträgen sind für die Finanzlage von untergeordneter Bedeutung. Ein Vorteil bei den Miet- und Leasingobjekten liegt in der geringeren Kapitalbindung.

Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses

Die Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen, ist gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach §§ 264 ff. HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen.

Die Hanseaten pet care GmbH, Bremen, macht von der Befreiung zur Offenlegung des Jahresabschlusses nach § 264 Abs. 3 Satz 1 HGB Gebrauch.

Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen, ist als Muttergesellschaft konzernrechnungslegungspflichtig (§§ 290, 294 HGB), wird aber in den nach §§ 290 ff. HGB aufgestellten Konzernabschluss der P.F.I. Vitakraft GmbH, Bremen, einbezogen, sodass sie nach § 291 HGB von der Konzernrechnungslegung befreit ist.

Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, das Jahresergebnis und den Gewinnvortrag der P.F.I. Vitakraft GmbH von insgesamt TEUR 33.674 auf neue Rechnung vorzutragen.

Organe der Obergesellschaft

Geschäftsführer ist Herr Roland Hagner, Bad Rappenau.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 314 Abs. 3 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Am 10. Januar 2024 ist eine schrittweise Reduktion des Genussrechtskapitals bis zum 31. Dezember 2024 auf TEUR 23.000 beschlossen worden.

Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind nicht bekannt.

Änderung Konzernabschluss vom 31. Dezember 2023

Am 20. Dezember 2024 wurde bekannt, dass in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 die Werte in den Davon-Vermerken fehlerhaft dargestellt worden sind. Es erfolgte daraufhin eine Änderung der Konzerngewinn- und -verlustrechnung.

 

Bremen, den 27. Dezember 2024

Die Geschäftsführung

Roland Hagner

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