TREFF Parkhotel Bad Soden am Taunus GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Kalman Kennedy seit 21.3.2025 | Geschäftsführer |
Jonathan Richard Mills seit 21.3.2025 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hospitality Alliance GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzern-Lagebericht 20211. Grundlagen des Konzerns Die Hospitality Alliance GmbH ist seit 2002 ein Unternehmen der H-Hotels Gruppe und als Holdinggesellschaft im Wesentlichen in der Verwaltung von Beteiligungsunternehmen tätig. Der Konzern besteht zum 31. Dezember 2021 einschließlich des Mutterunternehmens aus insgesamt 71 Gesellschaften. Die Unternehmensgruppe ist in ihrer heutigen Form im Jahr 2002 mit dem Erwerb einer großen Zahl von Anteilen an Hotelbetriebs- und Besitzgesellschaften entstanden. Die Wurzeln des familiengeführten Hotelunternehmens gehen bis in das Jahr 1969 zurück. In den zur Gruppe gehörenden Unternehmen wurden im Jahr 2021 insgesamt 50 Hotels in Deutschland und Österreich mit 8.342 Zimmern betrieben (Pacht- und Eigentumsbetriebe). Die Hotels der Gruppe befinden sich an Topdestinationen in Metropolregionen mit kurzen Wegen zu den wichtigsten Adressen oder an touristisch bedeutsamen Orten. Jedes Haus hat durch vielfältige Angebote und regionale Einflüsse einen eigenen, unverwechselbaren Charakter. Allen gleich sind die hohen Qualitätsstandards und das Engagement, auf das sich Gäste und Geschäftspartner gleichermaßen verlassen können. Die Unternehmensgruppe mit Standorten in Deutschland und Österreich zählt zu den größten Hotelbetreibern Deutschlands. In der Konsolidierungsgruppe der Hospitality Alliance GmbH sind rund 1.800 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich tätig. Zu der Unternehmensgruppe gehören heute die Marken Hyperion, H4 Hotel, H2 Hotel, H+ Hotel, H.omeund H.ostel. Alle Häuser werden unter der Dachmarke H-Hotels.com vertrieben.
Dafür steht die Unternehmensgruppe Die H-Hotels GmbH blickt auf mehr als 50 Jahre Erfahrung als Gastgeber zurück und zählt mittlerweile zu den größten privat geführten Hotelgesellschaften in Deutschland. Seither setzt das Unternehmen auf frische Impulse und neue Akzente - und das immer unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen des Hotelmarktes. Um den individuellen und vielseitigen Ansprüchen ihrer Gäste gerecht zu werden, baut die H-Hotels Gruppe ihr eigens entwickeltes Markenportfolio kontinuierlich aus und steht mit innovativen, flexiblen Betriebskonzepten für nachhaltiges Wachstum. Leitsätze Wir sind unkonventionell - unbekannte Wege gehen. Wir lieben unsere Gäste - Gastgeber aus Leidenschaft. Wir machen selbst - alles aus einer Hand. Wir fordern und fördern - Stillstand ist für uns ein Fremdwort. Komplettes Markenportfolio Jede der Eigenmarken erfüllt individuelle Ansprüche an Komfort und Reisezweck der Gäste. Das Portfolio reicht vom unkomplizierten, designbewussten Hostelangebot und budgetbewussten Designhotels über komfortable sowie moderne Vier- und Vier-Sterne-Superior-Häuser, die internationale Hotelstandards erfüllen, und die flexible und individuelle Hotelmarke bis hin zur Premiummarke Hyperion, die keine Wünsche offenlässt. Alle Häuser der Gruppe stehen für ein Maximum an Serviceorientierung, Topstandorte, hohe Weiterempfehlungsraten und die verlässlichen Qualitätsstandards einer großen, international vernetzten Hotelkette. Laufende Hotelprojekte Aufgrund von temporärer oder dauerhafter Knappheit von Ressourcen sind verpächterseits bei unseren Neubauprojekten zeitliche Verschiebungen entstanden, welche Verzögerungsschäden mit sich bringen könnten. Um eventuelle Umsatzausfälle durch Bauverzögerungen neuer Hotelprojekte zu kompensieren, wird der dadurch entstehende Schaden regelmäßig beim Bauträger geltend gemacht, insofern ihn Verschulden trifft. In den nächsten Jahren liegt nach wie vor der Fokus auf dem Ausbau der eigenen Marken sowie auf der weiteren Expansion an absoluten A-Standorten. Zukünftig sollen aber auch touristisch attraktive Standorte in Ferienregionen in Betracht gezogen werden. In 2022 wurde das H2 Hotel Düsseldorf Seestern sowie das H2 Hotel Düsseldorf City (2. Quartal 2022) eröffnet. Weitere Eröffnungen stehen in 2022 an: Hyperion Hotel Salzburg (3. Quartal 2022) und H2 Hotel in Mainz (4. Quartal 2022). Für das Jahr 2023 ist die Eröffnung eines H2 Hotels in Saarbrücken (3. Quartal 2023) sowie das H+ Hotel in Eschborn (2. Quartal 2023) und das H2 Hotel in Wien (3. Quartal 2023) vorgesehen. Marken
Erstklassiger Komfort an den besten Standorten europäischer Metropolen und zeitgenössisches Design, das regionale Traditionen würdigt, dazu herausragender Service. Ein Concierge kümmert sich um alle Gästebelange. Jedes HYPERION bietet zusätzliche Businesszimmer und eine großzügig ausgestattete Executive Lounge.
Komfortable und voll ausgestattete Zimmer, eine exzellente Gastronomie und persönlicher Service. Die komfortablen und modernen Hotels, ergänzt durch internationale Hotelstandards, erfüllen auch anspruchsvolle Anforderungen und sorgen für Wohlfühlaufenthalte an Topdestinationen.
Innovatives Design und funktionelle Raumkonzepte verbinden sich zu einem Kosmos für Globetrotter, Cityhopper, Familienmenschen und Geschäftsreisende. Im rund um die Uhr geöffneten "Hub" im Zentrum des Hotels gibt es einen Shop mit Frischeinsel und Frontcooking. Der 24-Stunden-Service in Wohlfühlatmosphäre macht H2 Hotels zu belebten Hotspots an Topstandorten in europäischen Metropolen. Passend zum offenen Konzept bieten H2 Hotels auch Mehrbettzimmer für Gruppen und Familien an.
Ob Wandern im Bergischen Land, eine Hafenrundfahrt im Norden, Skifahren in Engelberg, eine Businessreise oder ein Kurztrip nach Berlin: H+ Hotels befinden sich stets in landschaftlich reizvollen Gebieten oder attraktiven City-Lagen. Sie sind geprägt von regionalem Flair, individuellen Gastkonzepten und vielfältigen Angeboten.
Die Marke H.omes steht für modern und stilvoll eingerichtete Serviced Apartments in besten Lagen bedeutender Metropolen. Die Serviced Apartments erfüllen mit vollwertigem Bad, funktionaler kleiner Küche, Schreibtisch und vielem mehr den gehobenen Anspruch von Longstay-Gästen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem hochwertigen Boxspringbett. Die öffentlichen Bereiche sind an die Bedürfnisse von Longstay-Reisenden angepasst - von der öffentlichen Lounge mit Empfang bis zum Laundry-Bereich. Mit individuell verfügbaren Leistungen wie Frühstücksservice oder Wäschedienst verbindet H.omes die Vorzüge eines Hotelzimmers mit dem Komfort einer eigenen Wohnung.
H.ostels ist die Marke für designbewusste Quartiere am Puls der Stadt, konzipiert für junge Reisende, Familien, Gruppen und Individualisten. 2- bis 4-Bett-Zimmer mit privatem Bad und Gruppenzimmer mit bis zu 10 Betten bieten relaxte Rückzugsmöglichkeiten, maximalen Schlafkomfort im eigens entworfenen Bett und State-of-the-Art-Technik für Digital Natives und Nomads - von Highspeed-Internet bis hin zu TV on Demand. Zentraler Treffpunkt eines jeden H.ostels ist die Lounge mit Rezeption und stylishen Sitzgelegenheiten. H.ostels sind der perfekte Ausgangspunkt für einen Ausflug in die interessantesten Städte und Metropolen. Die Unternehmensgruppe in der öffentlichen Sicht Bereits im Jahr 2020 wurde das Engagement von H-Hotels.com in mehreren Verbraucherumfragen mit diversen Auszeichnungen und Awards gewürdigt. Zum vierten Mal in Folge haben ServiceValue und die DIE WELT in umfangreichen Studien untersucht, wie die Preisgestaltung sowie die Produktqualität von Unternehmen ihre Kunden begeistert. In der Kategorie "Hotels - Mittelklasse" erhielt H-Hotels.com die Gütesiegel "Preis-Champion 2020" und "Produktchampion 2020" in Gold. In einer Verbraucherstudie des "Deutschland-Tests" wurde H-Hotels.com in der Branchen-Kategorie "Hotels-Mittelklasse" mit dem Prädikat "Höchste Weiterempfehlung" ausgezeichnet. In der Kategorie "Hotels-Mittelklasse" schafften es lediglich drei Hotelketten in die Bestenliste, darunter H-Hotels.com auf Platz eins. Die jährliche Befragung von ServiceValue und der Tageszeitung DIE WELT zum "Marken-Champion" untersuchte, zu welchen Marken deutsche Verbraucher eine besonders starke Bindung haben und ermittelt diese für 218 Branchen. H-Hotels.com stand in der Branche "Hotels - Mittelklasse" auf Platz 3 und durfte sich zudem mit dem Bronze-Medaillenrang im Gesamtranking aller Unternehmen schmücken. Ein weiteres Mal hat die Wirtschaftswoche in Zusammenarbeit mit ServiceValue in einer Verbraucherstudie branchenübergreifend untersucht, welchen Unternehmen die Menschen in Deutschland am meisten vertrauen. H-Hotels.com erreichte in dem Ranking eine überdurchschnittlich hohe Punktzahl und erhielt das Prädikat "Höchstes Vertrauen". Innerhalb der Kategorie "Hotels - Mittelklasse" belegte die Hotelkette sogar den 1. Platz. Focus Business kürte gemeinsam mit Xing und Kununu die besten deutschen Arbeitgeber. H-Hotels.com wurde dabei 2020 erneut in den Top 1.000 der besten Arbeitgeber Deutschlands gelistet. Für die Studie wertete das Marktforschungsinstitut Statista mehr als 140.000 Arbeitgeberbewertungen aus. Trotz der Pandemie wurde H-Hotels.com auch im Jahr 2021 für sein Engagement in einigen Bereichen ausgezeichnet. Deutschlands führender Nachrichtensender WELT und ServiceValue zeichneten auf Basis einer groß angelegten Umfrage unter deutschen Führungskräften die unternehmerische Verantwortung von H-Hotels.com mit "hoch" aus. Auf Basis einer Studie von Deutschlandtest in Zusammenarbeit mit ServiceValue wurde H-Hotels.com in der Kategorie "Mittelklasse-Hotels" mit dem Prädikat "höchste Kundentreue" ausgezeichnet und landete mit Abstand auf dem 1. Platz. In einer Online-Verbraucherstudie untersuchten ServiceValue und DIE WELT, inwiefern digitale Strategien von Unternehmen ihre Kunden begeistern. H-Hotels.com wurde im Zuge dessen mit dem Gütesiegel "Digital-Champion 2021" in Silber ausgezeichnet. Innerhalb der Kategorie "Hotels - Mittelklasse" belegte H-Hotels.com den 1. Platz. H-Hotels.com erhielt den von der Deutschen Hotelakademie herausgegebenen Hospitality HR Award für die besonderen Leistungen im Bereich Ausbildung. Für die Entwicklung des "Learn & Work Weeks"-Konzepts zeichnete die Deutsche Hotelakademie H-Hotels.com mit dem zweiten Platz in der Kategorie Ausbildung aus und würdigte damit den professionellen Onboarding-Prozess der Auszubildenden im ersten Lehrjahr sowie die vorbildliche Vorbereitung der Auszubildenden im dritten Lehrjahr auf die Abschluss- und Zwischenprüfungen. Bei den Deutschen Bonus Awards zählte H-Hotels.com mit seinem Kundenbindungsprogramm HotMiles ebenfalls zu den Gewinnern und sicherte sich in der Kategorie "Beste App" den zweiten Platz sowie in der Kategorie "Programm des Jahres" den dritten Platz. Die Deutschen Bonus Awards gaben Verbrauchern, Experten und Medienvertretern eine Stimme und würdigten die Leistungen einer Branche, die seit Jahren mit viel Engagement, Innovation und Inspiration ihre Kunden begeistert. Insgesamt gaben über 25.000 Teilnehmer*innen ihr Voting ab. Neue Hotelprojekte der Unternehmensgruppe Im Focus der weiteren Entwicklung stehen insbesondere pulsierende Metropolen. Trotz der Corona-Pandemie konnte die Akquise neuer Standorte sowie der Abschluss weiterer Pachtverträge fortgeführt werden. A. Neu eröffnete Hotels 2022 H2 Hotel Düsseldorf City Im Herzen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf entsteht bis 2022 das dann deutschlandweit fünfte Haus des stylischen Brands H2 Hotels. Sowohl die Einkaufsmeilen als auch die vielfältigen Kulturstätten der Rheinmetropole sind bequem zu Fuß oder mit dem Nahverkehr zu erreichen. Über eine nahe S-Bahn sind sowohl der Hauptbahnhof als auch der Flughafen Düsseldorf International nur wenige Minuten entfernt. Zimmer: 250 Fertigstellung: 2. Quartal 2022 Adresse: Toulouser Allee 11, D-40211 Düsseldorf H2 Hotel Düsseldorf Seestern In 2022 entsteht unser zweites H2 Hotel in der Rheinmetropole. Im international geprägten Business- und Wohnviertel Am Seestern gelegen, sind der Flughafen und das Messegelände sowie das Stadtzentrum mit seiner vielfältigen Kulturlandschaft und zahlreichen Shoppingmöglichkeiten bequem mit dem Nahverkehr zu erreichen. Deutschlands längster Fluss lädt in fußläufiger Entfernung zu erholsamen Spaziergängen ein. Zimmer: 301 (davon 67 Vierbett-Zimmer) Fertigstellung: 2. Quartal 2022 Adresse: Emanuel-Leutze-Straße 4, D-40547 Düsseldorf B. Neue Hotelprojekte Hyperion Hotel Salzburg Im Sommer 2022 werden die ersten Gäste im denkmalgeschützten Gebäudeensemble an der Rainerstraße begrüßt. Schon bei seiner Fertigstellung im Jahr 1874 erregte das Palais Faber Aufsehen mit seiner glanzvollen Architektur im Wiener Ringstraßenstil. In bester Lage in der Salzburger "Neustadt" soll dieser Glanz mit der nun beginnenden Sanierung und Modernisierung des Gebäudes wieder zum Leben erweckt werden. Das Hyperion Hotel Salzburg wird das erste Hyperion Hotel in Österreich sein. Zimmer: 113 Fertigstellung: 3. Quartal 2022 Adresse: Rainerstraße, A-5020 Salzburg, Österreich H2 Hotel Mainz In Mainz am Rheinkilometer 500 wächst im ehemaligen Zollhafen derzeit ein neues modernes Stadtquartier mit Büros, Wohnungen sowie zahlreichen Kultur- und Gastronomieangeboten. In diesem inspirativen Umfeld und in fußläufiger Entfernung zur Mainzer Innenstadt entsteht bis Herbst 2022 ein H2 Hotel mit 195 Zimmern, darunter 50 Vierbettzimmer. Zimmer: 195 Fertigstellung: 4. Quartal 2022 Adresse: An den Grachten, D-55118 Mainz Doublebrand H2 & H4 Hotel Düsseldorf Flughafen Voraussichtlich Ende 2024 wird ein weiteres Doublebrand-Hotel in den Betrieb gehen. Die mittlerweile klassische Kombination aus Businessvollhotel und Economyprodukt liegt direkt am DB Bahnhof Düsseldorf Flughafen, der die Gäste mit der Skytrain direkt an den Flughafen oder mit der S-Bahn in wenigen Minuten zum Hauptbahnhof Düsseldorf bringt. Neben 237 H2-Zimmern beherbergt das Hotel 264 H4-Zimmer sowie einen großzügigen Konferenzbereich. H2 Hotel: 237 Zimmer / H4-Hotel: 264 Zimmer Fertigstellung: 2024 Adresse: Wanheimer Straße 71, D-40472 Düsseldorf H2 Hotel Saarbrücken In der Hauptstadt des Saarlandes wird Ende 2023 ein weiteres H2 Hotel seine Türen für die Gäste öffnen. Perfekt, direkt an der Fußgängerzone gelegen, wird es den gewohnten H2 Komfort zur Verfügung stellen. Zimmer: 200 Fertigstellung: Frühjahr 2023 Adresse: Bahnhofstraße, D-66111 Saarbrücken H2 Hotel Hamburg Spaldingstraße Auch Hamburg darf sich über ein H2 Hotel freuen. 2024 werden 364 Zimmer im Süden der Stadt den Gästen zur Verfügung stehen. Neben klassischen Doppelzimmern werden auch hier wieder Vierbett-Zimmer dem budgetbewussten Gast zur Verfügung stehen. Der HUB sorgt 24 Stunden am Tag für die kulinarische Versorgung der Gäste. Zimmer: 364 Fertigstellung: 2024 Adresse: Spaldingstraße 188, D-20097 Hamburg H2 Hotel Wien Vio Plaza In Wien entsteht zurzeit das erste H2 Hotel Österreichs, geplante Eröffnung ist im Herbst 2023. Mit seinen 265 Zimmern bietet das H2 wieder einen Mix aus klassischen Doppelzimmern und Vierbett-Zimmern. Mit der Lage an der Schönbrunner Schloßstraße (ein Spaziergang vom Schloss Schönbrunn entfernt) und direkt über der U-Bahnstation Meidling sind die Gäste mit der U4 öffentlich gut angebunden. Das Hotel ist Teil des Komplexes "Vio Plaza", welches neben Büro und Wohnen auch eine Shoppingmall anbietet. Der HUB im H2 Hotel rundet das Gastronomische Angebot des Komplexes ab. Zimmer: 265 Fertigstellung: Herbst 2023 Adresse: Schönbrunner Schloßstr., A-1120 Wien H.ostel Leipzig Im Sommer 2023 eröffnet das zweite H.ostel in Deutschland. Nach erfolgreichem Start der neuen Marke in Münster entsteht in einem historischen denkmalgeschützten ehemaligen Pelzhaus mit Sandsteinfassade ein H.ostel mit 411 Betten in 81 Zimmern. Direkt im Zentrum, fußläufig zum Hauptbahnhof, liegt das H.ostel ideal für die Gäste, um in kurzen Wegen alle wichtigen touristischen Attraktionen zu erreichen. Zimmer: 81 / 411 Betten Fertigstellung: Anfang 2024 Adresse: Brühl 68, D-04109 Leipzig H.ostel Wien In Wien eröffnet bis Ende 2024 das dritte H.ostel der Gruppe und erste H.ostel in Österreich. Ideal fußläufig gelegen zum Wiener Westbahnhof erreichen die Gäste die bekannten "Grätzel" um die Mariahilfer Straße und die Wiener Innenstadt. Mit knapp 500 Betten in 100 Zimmern wird das H.ostel in einem historischen Gebäude ab Ende 2024 seine Gäste begrüßen dürfen. Zimmer: 100/494 Betten Fertigstellung: Ende 2024 Adresse: Clementinengasse 2-4, A-1150 Wien H2 Hotel Erfurt In der Landeshauptstadt Thüringens wird in 2024 ein weiteres H2 Hotel eröffnet. Ideal im Zentrum gelegen und in wenigen Schritten vom Hauptbahnhof erreichbar, bietet das Hotel den Gästen eine ausgezeichnete Ausgangslage, um Erfurt zu besuchen. Es werden ca. 213 Zimmer aufgeteilt in Doppel- und Vierbettzimmer zur Verfügung stehen. Mit dem HUB bietet das Haus den Gästen wieder das bekannte gastronomische Angebot an. Zimmer: 213 Fertigstellung: 2024 Adresse: Neuwerkstr. 17, D- 99084 Erfurt Weitere Unternehmensbereiche Die Organisation der Unternehmensgruppe ist kontinuierlich auf eine strategische Bündelung von Kompetenzen ausgerichtet. Mit eigenen Servicegesellschaften sowie spezialisierten Fachabteilungen, wie einer zentralen Buchhaltung, einem Reisebüro sowie intelligenten Systemen für Einkauf, Softwareentwicklung und E-Commerce, vom Reservierungssystem über Schnittstellen zu Onlineanbietern und Netzwerkern bis hin zu stylishen Foodkonzepten und Großcaterings, arbeiten alle Hotels und Partner des Hospitality Alliance Konzerns unabhängig und flexibel. Gaumenfreund Die im Jahr 2015 entwickelte Marke "Gaumenfreund" teilt sich in die Bereiche Gaumenfreund - "by H-Hotels.com" und Gaumenfreund - "Catering & Events". Gaumenfreund - "by H-Hotels.com" bildet die Grundlage für das zentrale und einheitliche Gastronomiekonzept der Hotelgruppe. Einheitliche Rezepte und Herstellungsmethoden bilden die qualitative Grundlage für eine schmackhafte und inspirierende Speisenauswahl und sind ein Garant für eine hohe kontinuierliche Qualität. Dabei verliert man sich nicht in der internationalen Küche, sondern übertrifft Gästeerwartungen einer normalen "Hotelküche". Lokale und natürlich saisonale Einflüsse finden sich in sorgfältig ausgewählten Gerichten wieder. Unter der Marke "Catering & Events" werden alle Cateringdienstleistungen verkauft und durchgeführt. Dabei greift man auf die vorhandenen Ressourcen der Hotelgesellschaft zurück und arbeitet mit ausgewählten Partnern zusammen, mit denen sich ein Catering entsprechend erfolgreich und gewinnbringend umsetzen lässt. Über ein Cateringteam werden die Anfragen zentral bearbeitet, die Locations vorher geprüft und selbstverständlich der Wettbewerb gesichtet. Im Fokus der Aktivitäten stehen dabei Veranstaltungsgrößen von 100 bis 3.000 Personen für Firmen, Vereine, Parteien oder sonstige Organisationen. IT-Bereich Der gruppeneigene IT-Bereich verfügt über eine starke Unit zur Softwareentwicklung. Funktionale, einfach zu bedienende und stabile Software sind die Basis für effiziente Abläufe im Hotelgewerbe. Die Softwareschmiede ist spezialisiert auf die Entwicklung hotelbezogener Software, die nicht nur in den eigenen Hotels eingesetzt wird. Erfolgreichstes Produkt ist die Buchungsmaschine "Build Your Stay" mit Schnittstellen zu Online-Anbietern wie Google, Trivago oder Tripadvisor. Weiteres zentrales Thema ist die Digital Guest Journey, für die eine eigene H-Hotels.com-App mit Funktionen wie Check-in, Check-out, Bonusprogramme sowie Door Opening entwickelt wurde. hotello objektausstattungen Die hotello objektausstattungen ist seit über 20 Jahren Spezialist in Sachen Hotelausstattung, Beschaffung, Planung und Einrichtung, von der Lieferung kleinster Artikel des täglichen Bedarfs bis zur Ausführungsplanung und Lieferung kompletter Gastronomiekonzepte. Hotello, deren Stammkundschaft neben den Häusern der Unternehmensgruppe weltweit etablierte Hotelketten aber auch kleine Pensionen umfasst, kooperiert mit mehr als 100 führenden Herstellern. H-Hotels GmbH Im Rahmen der Umstrukturierung der Konzernstrukturen der Unternehmensgruppe, die nicht zuletzt der fortwährenden Corona-Krise geschuldet war, wurde die H-Hotels AG im Oktober 2020 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Dadurch konnten Kosten- und Unternehmensstrukturen umgestaltet und optimiert werden. Damit ging auch die Verschlankung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen hinsichtlich der verschiedenen Dienstleistungsbereiche einher. Mit Ablauf des Jahres 2020 wurden die Leistungen einzelner Fachabteilungen von verschiedenen Servicegesellschaften in der H-Hotels GmbH zusammengefasst. Konkret sind seit dem 01. Januar 2021 sämtliche Mitarbeiter der 3 F Management GmbH, Renovatio GmbH und RR Service GmbH in der H-Hotels GmbH angestellt, die seitdem die einzelnen Servicebereiche bündelt. In der Vergangenheit wurde die betriebswirtschaftliche Abwicklung der gruppenzugehörigen Hotels und Gesellschaften zentral von der 3 F Management GmbH übernommen. Neben Buchhaltung und Controlling gehörten dazu insbesondere die finanzielle Betreuung einzelner Objekte und die Bearbeitung rechtlicher Themen. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung 2021 Die positive Entwicklung in der deutschen Hotellerie und Gastronomie der vergangenen Jahre, eingerechnet das Kalenderjahr 2019, konnte aufgrund der Corona Pandemie in 2020 und 2021 nicht fortgeschrieben werden. Die Branche verzeichnete Rückgänge historischen Ausmaßes in sämtlichen Umsatzbereichen des Kerngeschäfts. Im Jahr 2021 stieg der Umsatz im Gastgewerbe verglichen mit dem Kalenderjahr 2020 um nominal 0,1 % (real -2,2 %), da aufgrund der Corona Pandemie und den damit verbundenen behördlichen Beschränkungen (Verbot touristischer Übernachtungen, Veranstaltungsverbot, Wegfall von Messen etc.) auch im Jahr 2021 für einen Zeitraum von mehreren Monaten Umsätze gar nicht oder nur im geringen Umfang generiert werden konnten. Gegenüber dem Jahr 2019 betrug der Umsatzrückgang im Gastgewerbe im Jahr 2021 36,4 % (real -40,3 %). Das Beherbergungsgewerbe verzeichnete ein Umsatzminus von 43,1 % (real -44,9 %), die Gastronomie ein Umsatzminus von 32,6 % (real -37,7 %). Im Jahr 2021 gab es 310,3 Mio. Übernachtungen im Beherbergungsgewerbe. Dies entspricht einem Plus von 2,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 2021 gab es somit immer noch 185,4 Mio. weniger Übernachtungen in Deutschland als im Jahr 2019 (-37,4 %) laut Dehoga Zahlenspiegel 4/21. Die vorherrschenden Einreisebeschränkungen und zuvor beschriebenen Rahmenbedingungen bewirkten insbesondere den Rückgang an Übernachtungszahlen ausländischer Gäste, welche in dieser Betrachtung im Wesentlichen ausschlaggebend sind. Die durchschnittliche Zimmerauslastung in Hotelbetrieben mit mehr als 25 Gästezimmern lag 2021 bei 38,8 % im Vergleich zu 36,1 % in 2020. Auch war das Jahr 2021 im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung geprägt durch die stetig wachsende Zahl neuer Verordnungen und Richtlinien als wachstumshemmende Faktoren, die seit Beginn der COVID-19 Pandemie für die gesamte Branche einen umfangreichen Katalog an zu bewältigenden Herausforderungen und Aufgaben darstellte. Wie lange die Corona-Krise das Hotel- und Gaststättengewerbe beschäftigen und beeinflussen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Seit Frühjahr 2022 sind durch Wegfall der gesetzlichen Beschränkungen und ein sich stetig abflachendes Infektionsgeschehen spürbar Erholungseffekte in den einzelnen Umsatzsegmenten der Hotellerie und Gastronomie deutlich zu verzeichnen. Diesen positiven Trend belegte auch das Ostergeschäft, das in weiten Teilen der Branche erfreulich verlief. Laut Umfrage Dehoga Bundesverband beurteilten 43,2 % der Unternehmer dieses als gut bis sehr gut. Auch im Bereich Business-Übernachtungen und Tagungen können zunehmend positive Umsatzzuwächse verzeichnet werden. Zunehmend Sorgen machen den Unternehmern allerdings die massiven Preissteigerungen und wachsenden Unsicherheiten. Als größte Herausforderungen nennen die Betriebe die explodierenden Energiekosten (89,4 %), gefolgt von steigenden Lebensmittelpreisen (86,8 %) und Personalkosten (64,9 %). Zum gegenwertigen Zeitpunkt ist ein Ende dieser Entwicklung, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, nicht in Sicht. Einem wesentlichen Aspekt kam im Jahr 2021 sowie Frühjahr 2022 die Entwicklung der Personalkosten zu. Hier insbesondere aufgrund der staatlichen Maßnahmen im Rahmen der Kurzarbeiterregelungen. Das Kurzarbeitergeld stellt für das Gastgewerbe eine zentrale Unterstützung in der Coronakrise dar. Dank Kurzarbeitergeld konnten die gastgewerblichen Betriebe über die Phase der beiden Lockdowns im Mai 2021 rund 85 % ihrer sozialversicherungspflichtig Beschäftigten halten. Im Februar 2021 wurde in 94.875 Betrieben des Gastgewerbes Kurzarbeit realisiert, was zu 572.577 Kurzarbeitern in der Branche geführt hat. Konnten bis zum heutigen Zeitpunkt sämtliche Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden, steht die Branche dennoch, wie auch vor Beginn der Pandemie, vor erheblichen Herausforderungen in Bezug auf den zunehmenden Fachkräftemangel, welcher sich mittlerweile auch in vielen anderen Bereichen der Dienstleistungsgesellschaft widerspiegelt. b) Geschäftsverlauf / Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die vorgenannten Branchenangaben spiegeln zugleich die wirtschaftliche Situation des Hospitality Alliance Konzerns im Geschäftsjahr 2021 wider. Die Hotelbetriebe und Servicegesellschaften der Hospitality Alliance GmbH sind erheblich von der COVID-19-Krise betroffen. Aufgrund der epidemischen Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus wurden durch die Bundesregierung und den einzelnen Landesregierungen zahlreiche Verordnungen über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus erlassen. Übernachtungsangebote der Hotel- und Beherbergungsbetriebe im Inland waren danach nur noch zu notwendigen und ausdrücklich nicht touristischen Zwecken erlaubt. Geschäftsreisen, die nach den Vorgaben theoretisch noch möglich gewesen wären, waren durch die Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus faktisch nicht durchführbar. Das Segment der Geschäftsreisen macht unter normalen Umständen für die Unternehmensgruppe einen bedeutenden Teil des Umsatzvolumens aus, wodurch die Auswirkungen der Corona Pandemie deutlich spürbar gewesen sind. Messen und Großveranstaltungen waren während des bundesweit verhängten Lockdowns untersagt und konnten nicht durchgeführt werden. Zahlreiche Unternehmen mussten schließen, berufliche Tätigkeiten wurden ins Homeoffice verlegt, so dass praktisch keine Geschäftsreisen stattfanden. Konkret verzeichnete die Hotelgruppe im Geschäftsjahr 2021 für den Sektor Städte- und Kurzreisen Übernachtungsrückgänge um ca. 60 %, was vorrangig mit den behördlichen Beschränkungen zu begründen ist, wodurch Städtereisen 2021 im Allgemeinen um etwa 45 % zurückgegangen sind und nur eine geringe Anzahl ausländischer Gäste beherbergt werden konnte. Der Rückgang ausländischer Gäste war auch für die Hospitality Alliance GmbH im Segment der Ferienhotellerie bemerkbar, was im zweiten Halbjahr 2021 jedoch teilweise durch den temporären, positiven Trend "Urlaub im eigenen Land" zu machen, aufgewogen werden konnte. Starken Einfluss hatten die 2021 abgesagten, verschobenen oder rein virtuell erfolgten Messen mit einem Volumen von ca. 10 Mio. Besuchern, besonders für die Messestandorte und die konzernzugehörigen Messehotels. Ebenfalls wurden die meisten Tagungen und Events, die in den Räumlichkeiten der Hotelbetriebe hätten stattfinden sollen, abgesagt oder konnten nur mit geringen Besucherzahlen stattfinden. Direkte pandemiebedingte Auswirkungen waren auch im Segment der Geschäftsreisen, die einen Großteil des Umsatzvolumens des Konzerns ausmachen, zu verspüren. Das Geschäftsjahr 2021 endete mit einem Konzern-Jahresfehlbetrag in Höhe von 16,7 Mio. Euro (Vorjahr: 40,5 Mio. Euro). Im Konzernlagebericht des Vorjahres wurde mit einem voraussichtlichen Jahresfehlbetrag von 50 Mio. Euro gerechnet. Die Höhe konnte natürlich nicht genau geschätzt werden, weil die Entwicklung der Pandemie nicht absehbar gewesen ist. Die Gesellschaften der Unternehmensgruppe mussten einen erneuten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 9 Mio. Euro (7,9 %) verzeichnen. Insgesamt erzielten die Hotelbetriebe im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Höhe von 105 Mio. Euro (Vorjahr: 107 Mio. Euro). Im Konzernlagebericht 2020 wurde ein Umsatzanstieg auf 140 Mio. Euro prognostiziert. Die Umsätze der Servicegesellschaften belaufen sich im Geschäftsjahr 2021 auf rund 3 Mio. Euro (Vorjahr: 10 Mio. Euro). Wesentlichen Anteil daran hat - wie auch schon in den Jahren zuvor - die Hotello Objektausstattungen GmbH mit konzernfremden Umsatzerlösen in Höhe von 2,6 Mio. Euro. Ferner entfällt die im Konzernabschluss ausgewiesene Bestandserhöhung ausschließlich auf diese Gesellschaft. Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung Hotello ist die Gesamtleistung des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 1 Mio. Euro auf 110 Mio. Euro gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge (64 Mio. Euro; Vorjahr: 37 Mio. Euro) enthalten im Berichtsjahr 50,4 Mio. Euro Erträge aus staatlichen Coronahilfen der Bundesrepublik Deutschland sowie der Bundesrepublik Österreich. Diese entfallen in Höhe von TEUR 50.000 auf die Überbrückungshilfe III, die im März und August ausgezahlt wurde sowie in Höhe von TEUR 392 auf den in Österreich gewährten Ausfallbonus. Die im Konzernabschluss des Vorjahres abgegrenzten und in 2020 noch nicht ausgezahlten Fördermittel aus den Programmen der erweiterten Novemberhilfe und der erweiterten Dezemberhilfe sind im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 28.338 ausgezahlt worden. Aufgrund von Kosteneinsparungen und der erneuten teilweisen Schließung der Hotelbetriebe sind die betrieblichen Kosten noch einmal gesunken. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 3 Mio. Euro zurückgegangen, wobei sich die Materialeinsatzquote mit 13,2 % (Vorjahr: 10,9 %) wieder auf dem Niveau des Jahres 2019 befindet. Hierbei ist anzumerken, dass der Material- und Leistungsbezug der Hotello um 3,8 Mio. Euro gestiegen ist. Besondere Bedeutung kommt dem Bereich Personalkosten zu. Der Personalbestand im Jahr 2021 beträgt 773 (Vorjahr: 907) Angestellte und 892 (Vorjahr: 1.003) gewerbliche Mitarbeiter. Die Gesamtpersonalkosten belaufen sich auf 46 Mio. Euro nach 49 Mio. Euro im Vorjahr. Hervorzuheben sind die Erstattungen von Kurzarbeitergeld in Höhe von 14 Mio. Euro, die in diesem Posten enthalten sind. Im Vorjahr wurde Kurzarbeitergeld in gleicher Höhe gewährt. Wesentlicher Posten innerhalb der Betriebsausgaben sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 120 Mio. Euro (Vorjahr: 124 Mio. Euro) Diese enthalten Pachtaufwendungen in Höhe von 54 Mio. Euro (Vorjahr: 49 Mo. Euro). In die Modernisierung der bestehenden Hotelinfrastruktur sowie die Renovierungs- und Ausbaumaßnahmen im Rahmen der betrieblichen Instandhaltung und Ersatzbeschaffung wurden 9 Mio. Euro investiert, um die Standards innerhalb der Hotels anzuheben. Ferner enthält der Posten Werbeaufwand in Höhe von rund 3 Mio. Euro (Vorjahr: 4 Mio. Euro). Auf weiterhin niedrigem Niveau befinden sich die Kosten, die direkt mit dem Umsatz zusammenhängen. Hervorzuheben sind hier die Provisionen und Kommissionen, die von 6 Mio. Euro auf nunmehr 7 Mio. Euro leicht gestiegen sind. Ferner sind die Kosten für Reinigung und Wäsche mit 9 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von - 49 Mio. Euro auf - 15 Mio. Euro verbessert. Das Finanzergebnis beträgt - 5 Mio. Euro (Vorjahr: - 3 Mio. Euro). Bei den Zinsaufwendungen handelt es sich überwiegend um Zinsen für langfristige Finanzierungen. Insgesamt hat sich das Geschäftsergebnis vor Ertragsteuern von - 53 Mio. Euro um 32 Mio. Euro auf - 20 Mio. Euro verbessert. Einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben im Berichtsjahr erneut die Ertragssteuern, die einen Ertrag in Höhe von 3 Mio. Euro (im Vorjahr 12 Mio. Euro) aufweisen. Dieser resultiert aus der Berücksichtigung von Verlustvorträgen bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern, was aufgrund der Verrechnung mit den passiven latenten Steuern zu einer entsprechenden Auflösung des Passivpostens und im Berichtsjahr zur Bildung eines Aktivpostens geführt hat. Das Geschäftsjahr endet mit einem Konzern-Jahresfehlbetrag in Höhe von 17 Mio. Euro nach einem Konzern-Jahresfehlbetrag von 41 Mio. Euro im Vorjahr. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 22 Mio. Euro auf 166 Mio. Euro vermindert. Vermögensseitig ist vor allem der deutliche Rückgang des Bilanzpostens Sonstige Vermögensgegenstände hervorzuheben, in dem die im Vorjahr aktivierten Ansprüche auf die zuvor erwähnten staatlichen Coronahilfen in Höhe von 30 Mio. Euro enthalten waren, die im Berichtsjahr ausgezahlt worden sind. Gegenläufig haben sich vor allem die Vorräte (+ 2 Mio. Euro) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 3 Mio. Euro) entwickelt. Die Erhöhung bei den Vorräten resultiert im Wesentlichen aus den von der Hotello begonnenen und noch nicht abgerechneten Hotelprojekten. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und den Forderungen gegen nahestehende Personen haben sich ebenfalls Veränderungen ergeben. Diese resultieren aus der erstmaligen Einbeziehung der Hospitality Alliance GmbH in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der AF Holding GmbH & Co. KG. Forderungen in Höhe von 4 Mio. Euro, die im Vorjahr unter den Forderungen gegen nahestehende Personen ausgewiesen worden wären, sind im Berichtsjahr unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen auszuweisen. Der Bestand an liquiden Mitteln ist am Bilanzstichtag mit 28 Mio. Euro um 3 Mio. Euro höher als im Vorjahr. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 23 Mio. Euro verringert und beträgt zum Bilanzstichtag - 9 Mio. Euro nach 14 Mio. Euro im Vorjahr. Gründe hierfür sind der Konzern-Jahresfehlbetrag sowie der Abgang der nicht beherrschenden Anteile im Zusammenhang mit dem Erwerb sämtlicher Minderanteile durch die Hospitality Alliance GmbH im ersten Halbjahr 2021. Im Berichtsjahr wird erstmalig seit 2011 wieder ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen. Das mittel- und langfristige Fremdkapital ist um 25 Mio. Euro auf 81 Mio. Euro zurückgegangen. Enthalten sind hier vor allem die Bankverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie der Sonderposten für Investitionszuschüsse. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr in Höhe von 13 Mio. Euro getilgt. Im Berichtsjahr hat sich das kurzfristige Fremdkapital um 17 Mio. Euro bzw. von 36 % auf nun 51 % der Bilanzsumme erhöht. Wesentlichen Anteil daran haben die Bankverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, die von 7 Mio. Euro auf 24 Mio. Euro gestiegen sind. Während die erhaltenen Anzahlungen um 4 Mio. Euro und die Lieferantenverbindlichkeiten um 3 Mio. Euro gestiegen sind, ist vor allem bei den sonstigen Verbindlichkeiten ein Rückgang um 4 Mio. Euro zu verzeichnen. Hierin enthalten ist eine Reduzierung der Pachtverbindlichkeiten um 2 Mio. Euro. Finanzlage Während noch Mitte 2021 die Expertenmeinungen von einer Überwindung der Pandemie im zweiten Halbjahr 2021 ausgegangen waren, was sich auch zunächst in einem positiven Verlauf des Buchungsverhaltens und der Konzern-Forecasts seit Juni 2021 widergespiegelt hatte, verschärfte sich die pandemische Lage im vierten Quartal mit nicht vorhersehbar rasant fortschreitend negativer Entwicklung. Durch die bestehenden Regelungen aus dem Infektionsschutzgesetz sowie aus den Impfverordnungen unterblieben letztlich branchenweit sowohl Geschäftsreisen als auch touristisch motivierte Übernachtungen. Somit resultierte nach 2020 auch im Jahr 2021 ein pandemiebedingter Umsatzeinbruch von rund 60 % gegenüber dem letzten pandemiefreien Geschäftsjahr 2019. Mit den sich wieder stabilisierenden Umsätzen der Sommermonate sowie den für die ersten sechs Monate erhaltenen Liquiditätszuschüssen hatte der Konzern bei einem plangemäßen Geschäftsverlauf eine stabile Liquiditätsausstattung für das Jahr 2021 sowie für die Folgejahre. Den maßgeblich im Winter 2021 mit den ausbleibenden Umsätzen eingetretenen Liquiditätsbelastungen konnte mit weiteren Beiträgen unserer Verpächter in Form von Pachtstundungen bzw. -verzichten sowie in Abstimmung mit unseren Bankpartnern in Form von Vereinbarungen zu Tilgungsleistungen entgegengewirkt werden. Obwohl sich die Überwindung der Pandemie nun auch weit in das Jahr 2022 fortgesetzt hat, konnten weitergehende negative Liquiditätsauswirkungen auf Grundlage einer planüberschreitenden Umsatzentwicklung in den ersten fünf Monaten 2022 in Verbindung mit einer optimierten Kostenstruktur vermieden werden. Dazu beigetragen hat ebenfalls ein weiterer Liquiditätszuschuss des Bundes über 2,5 Millionen Euro. Mit dieser Zahlung wurde auf Konzernebene der beihilferechtlich mögliche Förderbetrag vollständig ausgeschöpft. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr + 17 Mio. Euro nach - 55 Mio. Euro im Vorjahr. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus den im Berichtsjahr ausgezahlten Coronahilfen in Höhe von 79 Mio. Euro, von denen 29 Mio. Euro im Vorjahr in den zahlungsunwirksamen Erträgen enthalten waren. Neben der Verbesserung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit schlägt außerdem ein um 9 Mio. Euro erhöhter Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von - 2 Mio. Euro nach - 11 Mio. Euro im Vorjahr zu Buche. Der Rückgang der Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen hat hierzu wesentlich beigetragen. Nachdem im vergangenen Jahr die Aufnahme von Darlehen bei der KfW-Bankengruppe, dem Bankenkonsortium sowie aus Gesellschaftermitteln in Höhe von insgesamt 79 Mio. Euro zu einem positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 73 Mio. Euro geführt hat, ist dieser im Berichtsjahr in Höhe von 15 Mio. Euro negativ. Diese Entwicklung resultiert aus der Tilgung von Darlehen und der gestiegenen Zinsbelastung. Dementsprechend beträgt der Finanzmittelfonds (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) zum Bilanzstichtag 25 Mio. Euro nach 25 Mio. Euro im Vorjahr. Ausgehend von diesem Kassenbestand wird auf Basis der getroffenen vorsichtigen Annahmen und unter Berücksichtigung auch mit unseren Bankpartnern abzustimmender finanzwirtschaftlicher Maßnahmen die langfristige Zahlungsfähigkeit des Konzerns weiterhin gegeben sein. c) Weitere Leistungsindikatoren Nachhaltigkeit EULE - Der Begriff EULE steht für Erde, Umwelt, Leben und Erhalt und ist für die H-Hotels GmbH eine Herzensangelegenheit. Als eines der größten Hotelunternehmen Deutschlands ist sich die H-Hotels GmbH ihrer Verantwortung im Bereich Nachhaltigkeit bewusst. Daher ist die EULE fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie und des Aus- und Weiterbildungsprogramms der Mitarbeiter, die das Nachhaltigkeitsprogramm aktiv unterstützen. Die H-Hotels GmbH trägt als Mitglied des Vereins United Against Waste e.V. aktiv dazu bei, der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken. Gemeinsam mit dem Verein wurden bereits in mehreren Modellbetrieben Lebensmittelabfälle gemessen, Gegenmaßnahmen entwickelt und umgesetzt, sodass als Ergebnis erneuter Messungen bereits eine Reduktion von rund 35 % erzielt wurde. Als Mitglied des Vereins nimmt die H-Hotels GmbH zudem am Dialogforum zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außerhaus-Versorgung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft teil und hat hier an der Gestaltung eines Beteiligungspakets mitgewirkt, welches im Jahr 2022 von 20 Hotels unterzeichnet wird. Kundenbindungsprogramme Seit 2017 ist die Unternehmensgruppe offizieller Partner von PAYBACK, Deutschlands größtem Bonusprogramm. PAYBACK Kunden erhalten für ihre Umsätze in allen Hotels PAYBACK Punkte, die zum Beispiel in Wertgutscheine oder attraktive Prämien eingelöst werden können. Seit Ende 2017 können die Punkte auch in allen deutschen Hotels der Gruppe eingelöst werden. Als Official Partner geben die H-Hotels eigene PAYBACK Karten im H-Hotels.com Design aus. PAYBACK bietet über die Vermarktung und Kommunikation eine breite Palette an Marketing-Instrumenten an, die wir unter Abstimmung der Zielgruppe über eine Scorecard auch effizient nutzen. So wurden Angebote und Promotions über Standalone und Partner-Newsletter kommuniziert, Beileger beim Punktestandsmailing ergänzt, Gewinnspiele und Gamifications in der App genutzt. In 2021 wurde neu Payback GO implementiert. Die Payback App verändert sich damit nativ in der Umgebung des Teilnehmers und spielt relevanten Contents aus, sowie vergibt Coupons, um zusätzliche Kaufanreize zu schaffen. PAYBACK Go wird Partnercontent beim Betreten des Hotels in der App ausspielen und Zusatzverkauf ankurbeln. Um die Zielgruppe der Geschäftsreisenden mit einem passenden und sehr attraktiven Kundenbindungsprogramm anzusprechen und neue Zielgruppe zu triggern, wurde Miles & More 2017 ebenfalls Partner der Hotelgruppe, Europas größtes Prämien- und Vielfliegerprogramm. Miles & More Teilnehmer sammeln in den teilnehmenden Hotels für jede Übernachtung Meilen, die für Prämien eingelöst werden können. Ebenfalls in 2017 wurde das unternehmenseigene und eigenständige App-basierte Kundenbindungsprogramm "HotMiles" eingeführt. HotMiles Teilnehmer können ihre gesammelten HotMiles für Übernachtungen bei den H-Hotels einlösen. Zusätzlich tragen die Übernachtungen zum Status des Teilnehmers bei. Damit differenziert sich das eigene Programm klar von den beiden externen Partnern. Bedingt durch einen klaren Buchungsvorteil wurde ein großer Anteil der Webseitenbuchungen mit einer HotMiles Teilnahme verbunden. Fast 200.000 Mitglieder waren Ende 2021 registriert und wöchentlich ist ein kontinuierlich hoher Zuwachs vernehmbar. Um dem bedingt durch die Covid-19-Pandemie geringen Reiseverhalten gerecht zu werden und Abmeldungen rechtzeitig positiv entgegenzuwirken, sind weitreichende Zugeständnisse eingeleitet worden - wie dem Aussetzen des Punkteverfalls. Auch der Status wurde nicht aberkannt. Nach dem Lockdown konnte das Reiseverhalten sehr positiv beeinflusst werden. Die Einlösequote (Redemption) zeigte dies deutlich. Einen wichtigen Grundstein für die Attraktivität und Wertigkeit hat man noch in 2021 gesetzt und mit der Implementierung eines Loyalty-Shops begonnen. Dies soll das Sammeln von Punkten noch attraktiver gestalten, da die Punkte nicht nur in Hotelübernachtungen, sondern auch in wertvolle Prämien eingetauscht werden können. Mit einer Fertigstellung ist Mitte 2022 zu rechnen. Mit der Integration neuer Partner innerhalb des HotMiles-Programms wurde bahn.bonus als erster externer Partner ergänzt. Ebenso erfolgte eine Erweiterung des Loyaltyprogrammes im B2B-Bereich mit HotMiles-Business. Tagungs- und Veranstaltungskunden profitieren so von Buchungsvorteilen und Gratis-Übernachtungen. Um die Hotelreservierung mit nur wenigen Fingertipps abschließen zu können, hat die Hotelgruppe 2019 die H-Hotels.com App auf den Markt gebracht. Daneben bietet sie die Möglichkeit, in aktuellen Angeboten zu stöbern oder Inspirationen für den nächsten Kurzurlaub zu sammeln. Das H-Hotels.com Bonusprogramm HotMiles wurde in die App integriert. Somit wurde das Loyaltysystem noch attraktiver für die Mitglieder gestaltet, indem alle Informationen rund um die Mitgliedschaft sowie aktuelle Angebote und Hotelinformationen gebündelt in einer Anwendung verfügbar sind. Die App ist kostenfrei in den bekannten Appstores erhältlich. Die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung der Kundenbindungsprogramme wurde durch die Pandemie etwas verlangsamt, was sich aber nicht auf die Kommunikation und Individualisierung ausgewirkt hat. Unternehmensstrategie im Bereich E-Commerce, Sales, Revenue, Distribution, Marketing, Reservations und Systems Um sich dem Kostendruck und der Marktmacht der so genannten OTAs (Online Travel Agencies) zu entziehen und die Unabhängigkeit auch weiterhin zu bewahren, setzt die Hotelgruppe seit geraumer Zeit auf die deutliche Stärkung des Eigenvertriebs. Der konsequente Ausbau des Direktvertriebs durch innovative E-Commerce-Aktivitäten und intelligente Digitalisierung stehen hierbei im Vordergrund. Die notwendige Schnittstellentechnik wurde von der unternehmensinternen Softwareentwicklung programmiert. Des Weiteren wurde in den letzten zwei Jahren ein großer Fokus auf die Entwicklung des vollautomatisierten Revenue Managements gelegt. Mit der Anschaffung des Yield-Management-Tools Duetto, wodurch das Open Pricing eingeführt wurde, und dem Aufbau eines "two-way-Distributionssystems", konnte bezüglich Verfügbarkeiten, Pricing und Restriktionen auf allen Portalen eine 100 %ige Kontinuität gewährleistet werden. Außerdem können durch Duetto die Preise im Direktvertrieb differenzierter gesteuert werden als über OTA's. Dreh- und Angelpunkt aller Direktvertriebsmaßnahmen ist die Webseite www.h-hotels.com, die alle Angebote der Hotelgruppe bündelt. Um den Auftritt zu stärken, wurden in der Vergangenheit u.a. direkte Schnittstellen zu Metasearchportalen wie Tripadvisor, Google Hotel Ads, Trivago und Idealo eingerichtet. Die Social-Media-Kanäle wie z.B. Facebook, Instagram, Pinterest und YouTube werden aktiv in die Kommunikation eingebunden. Hervorzuheben sind die große Reichweite und stetig steigende Interaktionsraten des Facebook Profils mit über 130.000 Fans. Hier gehört der Hospitality Alliance Konzern zu den führenden Hotelketten in Deutschland. Instagram und YouTube konnten ebenfalls in den Interaktionsraten ein hohes Wachstum erzielen und werden etwa durch Zusammenarbeit mit Influencern weiter ausgebaut. 2019 wurde die Social-Media-Kommunikation mit Community-Fokus professionell ausgebaut. Die Social-Media-Kanäle sollen zu einem Reisebegleiter mit Reiseberichten, informativen Inhalten zu den Produkten und Standorten werden und geben einen Blick hinter die Kulissen. Ein deutliches Wachstum wurde auch mit Display Marketing erreicht. Die Bereiche Remarketing und Programmatic Display Advertising wurden in der Vergangenheit durch den Einsatz der neuesten Technologien weiter verbessert. Diese innovativen Formen des Onlinemarketings steuerten in der Vergangenheit schon einen siebenstelligen Umsatz bei, was auch in Zukunft wieder erwartet wird. Für den gesamten Bereich gilt auch die Strategie, so viel wie möglich eigenständig zu bearbeiten bzw. nur die besten Dienstleister zu nutzen. Die Buchungsstrecke auf www.h-hotels.com wurde nach den neuesten Erkenntnissen der User Experience (UX), mit dem Ziel die Conversion zu verdoppeln, neugestaltet. Als Vorbild dienten u.a. die erfolgreichsten Online-Retail-Shops, wie Amazon und Zalando. Mittlerweile ist die gesamte Webseite UX-optimiert. Durch die Einführung des eigenen Kundenbindungsprogramms "HotMiles" wurde auch ein Preisvorteil für Mitglieder eingeführt. Im Buchungsvorgang hat jetzt der User direkt die Wahl, ob er die Standard- oder die vergünstigte Mitgliedsrate buchen möchte. Im Zusammenhang mit der Hotelbuchung kann auf einfachstem Weg eine HotMiles-Mitgliedschaft abgeschlossen werden. Der Ausbau der Bezahlsysteme wurde ebenfalls hochpriorisiert. Neben der Onlinebezahlmöglichkeit mit den gängigen Kreditkarten wurden auch Paypal, Klarna und Amazon Pay integriert. Die Unternehmensgruppe war das erste touristische Unternehmen außerhalb der USA, das Amazon Pay eingeführt hat. Die Unternehmensgruppe war eines der ersten deutschen Hotelunternehmen, welches in ihren Häusern die Möglichkeit der bargeldlosen Bezahlung über Google Pay und Apple Pay eingeführt hat. 2020 sind neben den genannten Bezahlfunktionen auch Alipay und WeChatPay für die Webseite www.h-hotels.com eingeführt worden. Damit will die Unternehmensgruppe den Kunden die größtmögliche Auswahl an Bezahlmöglichkeiten bieten. Innovationsfähigkeit, Flexibilität und Effizienz sind die Erfolgsfaktoren im Vertrieb. Diese Eigenschaften werden auch zukünftig im Rahmen der bestehenden Organisationsstruktur verstärkt gefördert. Das nationale Vertriebsteam ist vollständig in der Gruppe angesiedelt. Die Aktivitäten der sechs Vertriebsregionen werden dabei zentral koordiniert und zielgruppenorientiert ausgerichtet. Zusätzlich unterstützt das nationale Verkaufsteam in allen Segmenten das Unternehmen. Ein wichtiger Fokus liegt auf der Internationalisierung; das heißt, der Nutzung internationaler Verkaufsaktivitäten. Informationstechnologie und Software Die Nutzung des innovativen Customer-Relationship-Management Tools (CRM) vom weltweiten Marktführer Salesforce wurde und wird weiterhin ausgebaut. Es ist das Ziel, durch intelligente Digitalisierung das Onlinemarketing in allen Bereichen zu personalisieren. Im Fokus stehen das Aufwerten von bestehenden Kundendaten mit wertvollen Informationen, personalisiertes und automatisiertes Marketing über verschiedene Kanäle, die Erhöhung der Kundenbindung und der Ausbau des Kundenwissens, die Auswertung und Aufbereitung der Kundendaten, die Verbesserung der Schnittstellen zum Kunden, um permanent im Dialog zu stehen. Ferner die Nutzung von künstlicher Intelligenz, die Ausweitung von Cross-Selling, die Akquise neuer Kunden und die Umsatzmaximierung im Direktvertrieb. Der Aufbau und die Nutzung der Datenbank steht dabei ebenso im Fokus, wie die Durchführung von Kommunikationskampagnen, die Integration von Social Media und dem Advertising Studio. Ende 2021 wurde ein Wechsel des Advertising Studios zum Interaction Studio vorbereitet, der im 1. Quartal 2022 vollzogen werden soll. Eine noch bessere Informationsbeschaffung und die Ausspielung von individuellen Inhalten ist mit dem Wechsel gewährleistet. Der Fokus bezieht sich zunächst auf die unternehmenseigene Webseite und Einbindung in die Online- Gastkommunikation. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Externe Ereignisse - Höhere Gewalt Aufgrund von externen Ereignissen wie beispielsweise Naturkatastrophen (Erdbeben oder Überschwemmungen), personellen Krisen (Pandemien oder Epidemien) oder infrastrukturellen Krisen (Beschädigung des Straßennetzes, Einschränkung der Energieversorgung) kann es zur Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs der Hospitality Alliance GmbH kommen. Die Hospitality Alliance GmbH begegnet diesen Risiken soweit möglich mit einer Vielzahl verschiedener Maßnahmen, die infolge der Coronavirus-Pandemie noch ausgeweitet wurden. Als Beispiel sind weitreichende Hygienevorkehrungen (Bereitstellung von Desinfektionsmittel, Masken, Abstandsregelungen, Angebot hybrider Veranstaltungen), um den Gesundheits- und Infektionsschutz zu gewährleisten. Neben einem möglichst weitreichenden Versicherungsschutz steht natürlich auch die Einführung flexibler, standortübergreifender Arbeitsplatzkonzepte mit individuellen Homeoffice-Regelungen, die an den besonderen Erfordernissen der Pandemie ausgerichtet sind. Zur Vermeidung von Reisetätigkeiten in Zeiten von hohen Infektionsgeschehen oder überbordender Energie- und Benzinpreise ist die Nutzung moderner Kommunikationsmedien ausgeweitet worden. Die weitere Ausbreitung des Coronavirus kann sich negativ auf die Nachfrage von Hotelgästen (insbes. im Tagungs- und Geschäftsreisensegment) auswirken. Ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Bewältigung der Pandemie spiegelt sich auch in der Gesundheit und Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter wider und wirkt sich somit letztendlich auch auf die Leistungsfähigkeit der Hospitality Alliance GmbH aus. Datenschutz Seit Mai 2018 gelten die neuen Regeln der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Aufgrund der Erhöhung der Sanktionen bei Pflichtverletzungen ist die Auswirkung von Datenschutzrisiken gestiegen. Neben der Erhöhung der Sanktionen beinhalten die EU-DSGVO u.a. auch Neuregelungen bezüglich Einwilligungserklärungen sowie neue Meldepflichten gegenüber Behörden und Betroffenen im Falle von Datenverlust. Es kann nie vollständig ausgeschlossen werden, dass Datenschutzbestimmungen beispielsweise durch menschliches Fehlverhalten oder technische Schwachstellen verletzt werden. In einem solchen Fall drohen der Hospitality Alliance GmbH Bußgelder und der Verlust von Kundenvertrauen. Die Hospitality Alliance GmbH speichert die Daten ihrer Kunden auf Servern in nach internationalen Sicherheitsstandards zertifizierten, firmeneigenen sowie in angemieteten Rechenzentren. Der Umgang mit diesen Daten unterliegt umfangreichen gesetzlichen Vorgaben, deren Einhaltung laufend überprüft wird. Die Gesellschaft ist sich dieser großen Verantwortung bewusst und räumt dem Datenschutz einen hohen Stellenwert und besondere Beachtung ein. Durch den Einsatz neuester Technologien, die ständige Überprüfung der datenschutzrechtlichen und sonstigen gesetzlichen Vorgaben, einem datenschutzrechtlichen Schulungsprogramm für Mitarbeiter investiert die Firma kontinuierlich in die Verbesserung des Datenschutzniveaus. Kapazitätsengpässe Aufgrund von temporärer oder dauerhafter Knappheit von Ressourcen und die welthandelsspezifische Lieferkettenproblematik könnte eine Verzögerung geplanter Hotelprojekte entstehen, welche entsprechende Umsatzausfälle mit sich bringen könnte. Zudem könnte es im Falle einer weltweiten Lebensmittelknappheit auch zu Engpässen in der Versorgung der Hotels mit verknappten Lebensmitteln kommen. Um diesen Risiken zu begegnen, gibt es einen engen Austausch mit Lieferanten zu den mit diesen vereinbarten Notfallkonzepten. Cyber- und Informationssicherheit Die Hospitality Alliance GmbH erwirtschaftet einen Großteil ihres Umsatzes im Bereich des Internets und unter Zuhilfenahme moderner Informationstechnologien. Der Einsatz dieser Technologien ist stark mit dem Internet vernetzt, wodurch deren Verfügbarkeit durch Bedrohungen aus dem Internet gefährdet werden können. So könnten beispielsweise DDoS-Attacken (DDoS = Distributed Denial of Service) zu einer Überlastung der technischen Systeme bzw. zu Serverausfällen führen. Um solchen Risiken zunehmend schneller begegnen zu können, wird das bestehende Überwachungs- und Alarmierungssystem inklusive der nötigen Prozesse und Dokumentationen kontinuierlich optimiert. Es besteht zudem das Risiko eines Hackerangriffs mit dem Ziel, Kundendaten auszuspionieren, zu löschen oder Leistungen missbräuchlich in Anspruch zu nehmen. Die Firma begegnet diesem Risiko mit dem Einsatz von Virenscannern, Firewalling-Konzepten, eigens initiierten Tests und diversen technischen Kontrollmechanismen. Die Bedrohungspotentiale aus dem Internet stellen hinsichtlich ihrer Auswirkungen eine maßgebliche Risikogruppe dar, die insgesamt durch eine Vielzahl an technischen und organisatorischen Maßnahmen kontrolliert werden. Insbesondere seien hier der Betrieb und die kontinuierliche Verbesserung des Sicherheitsmanagementsystems sowie der stetige Ausbau der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der Systeme genannt sowie der Abschluss einer weitreichenden Cyber-Versicherung. Beschaffungsmarkt Ein Ausfall oder eine andauernde Verzögerung in der Lieferung von benötigten Ressourcen kann zu Engpässen in der Erbringung der Dienstleistungen der Hotelgruppe führen. Dies betrifft sowohl den Einkauf von Lebens- und Reinigungsmitteln als auch den Bezug von Energie und Strom, was zu Margen- und Ergebnisrisiken führen kann. Auch eine Preiserhöhung der eingekauften Produkte und anderer (Vor-)Leistungen stellt ein Risiko für die zu erzielenden Gewinnmargen dar. Die Hospitality Alliance GmbH begegnet diesen Risiken durch die langfristige Bindung und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit diversen Dienstleistern und Lieferanten und profitiert von einer Einkaufspartnerschaft, welche sich positiv auf gewährte Konditionen auswirkt. Steigende Energiepreise infolge politischer Maßnahmen oder aus ökologischen Gründen können dennoch einen negativen Einfluss auf die Wertschöpfung haben. Die Hospitality Alliance GmbH wird entsprechende Gegenmaßnahmen definieren und durchführen, sobald sich diese Risiken weiter konkretisieren. Personalbeschaffung Es ist von zentraler Bedeutung für einen Hotelkonzern, dass die personellen Ressourcen effektiv gesteuert werden, damit der kurz-, mittel- und auch langfristige Bedarf an Mitarbeitern und die erforderlichen Fachkenntnisse sichergestellt werden. Wenn es nicht gelänge, die erforderliche Anzahl geschulter Mitarbeiter zu gewinnen, wäre die Hospitality Alliance GmbH nicht in der Lage, ihrer Geschäftstätigkeit durch den Betrieb zahlreicher Hotels im Bundesgebiet und Österreich effektiv nachzugehen und ihre Wachstumsziele zu erreichen. Als Arbeitgeber sieht sich die Hospitality Alliance GmbH gut aufgestellt, um auch künftig qualifizierte Fach- und Führungskräfte mit Potenzial zur Steigerung des Geschäftserfolges einstellen zu können. So präsentiert sich die Gruppe nicht nur über ein eigenes Karriere- Portal mit der Kampagne ,#hierbistdugoldrichtig', sondern stellt auch auf Fachmessen aus und gewinnt neue Mitarbeiter über Social Recruiting und Active Sourcing. Als Trendscout ist die Hospitality Alliance GmbH im Recruiting am Puls der Zeit und geht mutig neue Wege in der ,Candidate Journey' während bewährte Erfolgsgaranten wie der Ausbau und die Pflege von Talentpools, gelebtes Beziehungsmanagement zu den Bewerbern und die kontinuierliche Überarbeitung von zeitgemäßen Stellenausschreibungen sowie die Wahl des geeigneten Recruitingkanals weiterhin verbessert werden. Mit Stolz blickt die Hospitality Alliance GmbH auf durchschnittlich knapp 30.000 Bewerbungen, einer ,Time to interview' von 13 Tagen und einer ,Time to Hire' von 18 Tagen. Personalentwicklung und -bindung Neben der erfolgreichen Rekrutierung von geeignetem Personal sind die Personalentwicklung und die langfristige Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen von großer Bedeutung. So werden stetig neue Strategien zur Personalentwicklung und -bindung entwickelt und verbessert. Ein unternehmensinternes Team von 5 Trainern bietet mit 107 verschiedenen Trainingsthemen ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm sowohl im fachlichen Bereich als auch im Persönlichkeitsentwicklungsbereich. Durchschnittlich schult die Hospitality Alliance GmbH jährlich 3.200 Teilnehmer an 414 Trainingstagen ,off the job' und 137 Trainingstagen ,on the job'. Focus verlieh 2021 der Hospitality Alliance GmbH die Auszeichnung und den zweiten Platz als ,Bester Arbeitgeber Deutschlands in der Kategorie Gastronomie, Hotel & Tourismus'. Jüngst erhielt das Unternehmen im Jahr 2022 auch die Auszeichnung "Leading Employers Deutschland", welche exklusiv an das TOP 1 % aller Arbeitgeber des Landes verliehen wird. Russland-Ukraine-Krieg/ Lieferkettenproblematik/ Inflation Am 24. Februar 2022 hat Russland einen Großangriff auf das Staatsgebiet der Ukraine begonnen. Diese Kriegshandlungen lösten eine humanitäre Katastrophe mitten in Europa aus. Damit verbunden sind auch zahlreiche und weitreichende negative Folgen für die Gesamtwirtschaft. Dennoch erwartet die Gruppe angesichts der aktuellen Lage zunächst keine weitreichenderen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns. Jedoch ist es denkbar, dass je nach weiterem Verlauf des Krieges weitere negative Auswirkungen auf die Konjunktur und Einschränkungen in der Geschäftstätigkeit vieler Unternehmen durch Sanktionen, durch Unterbrechungen von Rohstofflieferungen nach Europa, durch Lieferkettenprobleme oder durch erhebliche Werteinbußen entsprechender Investitionen in Russland, der Ukraine oder Belarus ergeben können, so dass auch die Hospitality Alliance GmbH in Zukunft von diesen betroffen sein könnte. Auch hier erarbeitet die Gruppe dynamisch Lösungen zur Abmilderung etwaiger Folgen, sobald vorherzusehen ist, wie sich die Lage entwickelt. Unternehmensplanung Die Unternehmensberatung h,c hat erstmals im April 2021 sowie durch diverse Fortschreibungen in 2021 Gutachten vor dem Hintergrund der in 2020 unternehmensintern gestarteten leistungswirtschaftlichen Optimierungsmaßnahmen, der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in 2020/2021 sowie der gesetzgeberischen Reaktionen auf die Pandemie - insbesondere in Form des COVInsAG - und der darüber hinaus bestehenden staatlichen Unterstützungsprogramme erstellt. Das Gutachten sowie die sich anschließenden Fortschreibungen kommen dabei zu einer positiven Bewertung hinsichtlich des weiteren Fortbestehens der Hotelgruppe und unterstützt die der Hospitality Alliance GmbH zur Verfügung stehenden Handlungsalternativen, die z. B. in Form von bereits zugesagten staatlichen Unterstützungsmaßnahmen und/oder zusätzlichen Gesellschaftermitteln dargestellt werden. Im Rahmen der mittelfristigen Planung wird an einer noch weitreichenderen Optimierung der Kostenstruktur gearbeitet. So werden sämtliche Bereiche detailliert analysiert. Zudem steht eine grundsätzliche Restrukturierung der Servicegesellschaften im Fokus der geplanten Maßnahmen. Hierzu gehören unter anderem eine Verschlankung der Gesellschaftsstruktur sowie eine Verschlankung des Verwaltungsapparates. Erste Kosteneinsparungen konnten bereits erreicht werden. Im Rahmen der Planrechnungen sind die insbesondere im ersten Halbjahr des Jahres 2022 direkt spürbaren Auswirkungen der Pandemie mit einbezogen worden. Unter der Annahme, dass im Laufe des Jahres 2023 ein Zustand erreicht wird, in dem keine direkten Auswirkungen der Pandemie die Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen und reglementieren, kann davon ausgegangen werden, dass die Hotellerie in Deutschland hinsichtlich der Auslastung und des Umsatzes an das Vorkrisenniveau annähernd anknüpfen kann. Entsprechend wird ab dem Geschäftsjahr 2022 von der "Nach"-Pandemiephase ausgegangen. Für das Jahr 2022 werden für die Gesellschaften der Hospitality Alliance GmbH Umsätze von rund 270 Mio. Euro erwartet, die zu einem negativen Ergebnis von rund 8 Mio. Euro führen. Ungeachtet eines in 2022 planmäßig letztmalig auftretenden Verlustes, ist die Zahlungsfähigkeit des Konzerns (inklusive Tochtergesellschaften) mittelfristig für die nächsten vier Jahre sichergestellt. Die zukünftige Unternehmensentwicklung, insbesondere aufgrund der Erfahrungen in der Pandemie, zeichnet sich durch folgende Sachverhalte aus:
Des Weiteren wirken zahlreiche externe Einflussfaktoren auf die zukünftige Marktentwicklung ein. Dazu zählen vor allem politische Faktoren, wie die Verfügbarkeit und Verabreichung von Impfstoffen, die besonders entscheidend für die Markterholung sind, und die Eventualitäten weiterer oder wiederholter behördlicher Einschränkungen, die zu erheblicher Planungsunsicherheit führen. Der Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit hat und wird weiterhin in Form gesellschaftlichen Drucks die Reduzierung von Geschäftsreisen zur Folge haben. Die zukünftige Unternehmensstrategie der Hospitality Alliance GmbH konzentriert sich auf die gezielte Fortsetzung der eingeschlagenen strukturierten und systematischen Wachstumsstrategie. Als Leitbild der künftigen Unternehmensentwicklung der Unternehmensgruppe gelten daher - nach Überwindung der aktuellen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb resultierend aus der COVID-19-Pandemie - die folgenden Leitfaktoren:
Als Top-Buchungskriterien für das Jahr 2022 wurden Geld-zurück-Garantien, falls Reisen nicht durchführbar sind, großzügige und flexible Storno-Bedingungen sowie umfangreiche Hygienemaßnahmen ausgemacht, die bereits von der Unternehmensgruppe implementiert wurden. Durch das heterogene Hotelportfolio sowie die eingeschlagene Standortstrategie in Kombination mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Hotellerie, befindet sich die Unternehmensgruppe in der Lage, aus einer etwaigen Marktkonsolidierung aufgrund struktureller Veränderungen auf dem (deutschen) Hotelleriemarkt infolge der pandemiebedingten Krisensituation, zuversichtlich hervorzugehen. Der Hospitality Alliance Konzern ist strategisch sinnhaft positioniert, um ertrags- und wettbewerbsfähig im relevanten Markt nach Überwindung der durch die COVID-19-Pandemie indizierten Unternehmenskrise zu agieren. Besonders die Konzentration auf Hotelprojekte im H2-Hotel-Standard, die in der Branche in der Art kein zweites Mal vorkommen, wird als erfolgsversprechende Chance bewertet, da für die kommenden Jahre verstärkt eine Verlagerung auf den Städte- und Freizeittourismus in der Branche zu erwarten ist. Mit der H2-Strategie kann optimal auf diesen Trend reagiert werden. Wenn es in dieser, sich für die gesamte Weltwirtschaft dramatisch entwickelnden Zeit gilt, etwaige Chancen zu beurteilen, so bestehen sie wohl darin, sich für die Zeit nach der Krise aufzustellen sowie die eigene Marktpositionierung und Ausrichtung zu planen und neu zu definieren. Dieser Zeitraum wird genutzt, um Prozesse und Kostenstrukturen genauestens zu analysieren, so dass neue Abläufe implementiert werden können und dadurch eine zielführende Grundlage für Vertragsverhandlungen in sämtlichen Betriebsbereichen zu schaffen. Geschäftsverlauf 2022 Die fortwährende, aber im Ausmaß abklingende Pandemie hat zur Folge, dass die Gesellschaften des Hospitality Alliance Konzerns im ersten Quartal 2022 einen Umsatz von rund 30 Mio. Euro generieren konnten, gegenüber rund 2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis von -22 Mio. Euro im ersten Quartal spiegelt zwar weiterhin die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wider, aber die Reisetätigkeit in allen Segmenten nimmt deutlich zu. Speziell im Segment der Geschäftsreisen, das einen bedeutenden Teil des Umsatzvolumens ausmacht, ist ein sehr starker Belegungszuwachs zu verzeichnen. Aufgrund der erfreulichen Umsatzentwicklung wurde die Kurzarbeit in nahezu allen Unternehmensbereichen zum Ende des ersten Quartals 2022 aufgehoben. Einher geht nun dieser starke und schnelle Anstieg des Tagesgeschäfts mit einem akuten Mitarbeiter- und Fachkräftemangel, der ausschließlich durch den verstärkten Einsatz von Dienstleistern und Leiharbeiternehmern aufgefangen werden kann. Der geschilderte positive Trend setzt sich in der Umsatzentwicklung auch im zweiten Quartal fort. Während im zweiten Quartal 2021 ein Umsatz von rund 10 Mio. Euro erreicht werden konnte, ist für den Vergleichszeitraum des Jahres 2022 ein Wert von 74 Mio. Euro prognostiziert. Mit den nahezu vollständig aufgehobenen bundeslandspezifischen Regelungen zur Eindämmung der Pandemie konnte an allen Hotelstandorten die uneingeschränkte Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs erfolgen. Dementsprechend wird sowohl der Personal- wie auch der Materialeinsatz entsprechend dem zu erwartenden Umsatzvolumen geplant. Letztendlich wird im zweiten Quartal ein Ergebnis von 3,5 Mio. Euro erwartet. Ab Juli 2022 wird von einer weiterhin positiven Entwicklung für die zweite Jahreshälfte ausgegangen. Die Branche rechnet für die Sommerurlaubssaison 2022 weiter mit einer starken Inlandsnachfrage, auch wenn die Reisewarnungen für das europäische Ausland, weitestgehend aufgehoben sind. Bereits jetzt zeichnet sich der Trend ab, dass sich die Nachfrage neben den klassischen Urlaubsdestinationen in Küstennähe sowie im Bergland, auch wieder im Bereich des Städtetourismus, insbesondere für die Standorte Berlin, Hamburg, aber auch München, normalisiert. Darüber hinaus entwickelt sich das Tagungs- und Messesegment wieder sehr positiv und wir können hier eine hohe Nachfrage verzeichnen, sowie auch sehr viele kurzfristige Meetings platzieren. Der bundesweite Trend zur Normalität, kombiniert mit der durch den Preiskostenindex ausgelösten Steigerung der Verkaufspreise machen sich mit einem für das dritte Quartal prognostizierten deutlichen Umsatzzuwachs auf 80 Mio. Euro bemerkbar, der voraussichtlich zu einem Ergebnis von 5 Mio. Euro führen wird. Im letzten Quartal 2022 wird bei einem Umsatz von 84 Mio. Euro ein positives Ergebnis von +6 Mio. Euro erwartet. Neben sämtlichen bestehenden und erwägbaren Risiken können aufgrund des Wegfalls der behördlichen Beschränkungen und der sich abflachenden Pandemie die Marktsignale positiv und zugleich als Chance eingeordnet werden. Dadurch ist es der Hospitality Alliance GmbH möglich, realistische Planungen für die kommenden Jahre zu treffen, die sich an den aktuellen Marktentwicklungen orientieren und die einen gesunden sowie kalkulierbaren Risikofaktor beinhalten. Die zuvor erläuterten Planungsszenarien der Hospitality Alliance GmbH wurden erneut von einer neutralen Unternehmensberatung (h,c) plausibilisiert und bestätigt. Aufgrund der vorgenannten Umstände und vor dem Hintergrund des bisherigen sich positiv entwickelnden Geschäftsverlaufs sowie der steigenden Belegungszahlen in 2022, plant die Hospitality Alliance GmbH in 2022 mit einem Jahresumsatz in Höhe von rund 270 Mio. Euro, die zu einem negativen Ergebnis von rund 8 Mio. Euro führen. Die allgemein wieder anziehende Wirtschaft hat sich in positiver Weise auch auf den Hospitality Alliance Konzern ausgewirkt. Die mit allen Verpächtern der Hotelobjekte bereits in 2020 unverzüglich aufgenommenen Verhandlungen betreffend COVID-19-Stundungen und -Verzichte werden auch in 2022 in Teilen fortwährend weitergeführt. Die Ergebnisse dieser Verhandlungen tragen einen Teil zur Stabilisierung der Liquiditätslage der Hospitality Alliance GmbH bei. Darüber hinaus wird für verschiedene Objekte eine Klärung herbeigeführt. Kernfrage dieser rechtlichen Klärungen ist die Anpassung der verschiedenen Pachtverträge bedingt durch den zeitweiligen Wegfall der Geschäftsgrundlage im Sinne des § 313 BGB. Zu dieser Frage hat zuletzt der Bundesgerichtshof im Januar dieses Jahres seine grundsätzliche These veröffentlicht. Danach ist Einzelfall betrachtet bedingt durch die behördlichen Beschränkungen eine Anpassung von Miet- und Pachtverträgen möglich. Die Hospitality Alliance GmbH rechnet daher in den von ihr geführten Verfahren mit etwaigen Rückzahlungsansprüchen, da die betroffenen Betriebe insbesondere unter dem vom BGH skizzierten Sachverhalten einzuordnen sind. Die COVID-19-Krise hat viele Bereiche des geschäftlichen und beruflichen Lebens nachhaltig verändert und zeigt dabei insbesondere die Notwendigkeit am Ausbau der digitalen Medien in der Gesellschaft auf. Hier gilt es nun, den erfolgten und anstehenden Veränderungen im Bereich von Meetings und Schulungen Rechnung zu tragen und den digitalen Sektor des eigenen Unternehmens weiter fortzuentwickeln. Da der Hospitality Alliance Konzern bereits in der Vergangenheit hier eine Vorreiterrolle inne hatte, stehen die Chancen gut, sich dem nunmehr anstehenden, rasant voranschreitenden Wandel anzupassen und die bislang insgesamt günstige Marktpositionierung weiter auszubauen. Auch den Herausforderungen, die der sich stetig verzeichnete Fachkräftemangel darstellt, hat sich die Hospitality Alliance GmbH bereits frühzeitig angenommen und unternehmensweit Mitarbeiterkonzepte entwickelt. Ebenso stehen aktuelle Marktentwicklungen und Preisentwicklungen im Bereich von Waren und Dienstleistungen im zentralen Bewertungsfokus der Unternehmensgruppe. Unsere positive Bewertung der zukünftigen Entwicklung der Hotelgruppe deckt sich auch mit den Ergebnissen des zuvor genannten Gutachtens der hahn, consultants gmbh.
München, 30. Juni 2022 Hospitality Alliance GmbH Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Hospitality Alliance GmbH wird im Berichtsjahr erstmalig in den Konzernabschluss der AF Holding GmbH & Co. KG einbezogen, die als oberste Gesellschaft einen Konzernabschluss gemäß §§ 290 ff. HGB aufzustellen hat. Der gemäß § 290 HGB vorgeschriebene Konzernabschluss wurde zum 31. Dezember 2021 durch die Muttergesellschaft Hospitality Alliance GmbH mit Sitz in München und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 230214 aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde entsprechend der einschlägigen Vorschriften zu Konzernabschluss und -lagebericht (§§ 290 ff. HGB) in Verbindung mit den Vorschriften für den Jahresabschluss (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) erstellt. Der Ausweis der einzelnen Bilanzposten ist nach der Gliederung des § 266 HGB erfolgt. Die Gliederung der Konzernbilanz ist gem. § 265 Abs. 5 HGB um die Posten "Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen", "Forderungen gegen nahestehende Personen", "Sonderposten für Investitionszuschüsse" und "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen" sowie gemäß § 307 Abs. 1 HGB um den Posten "Nicht beherrschende Anteile" erweitert worden. Die nahestehenden Personen umfassen die nicht in den Konzernabschluss der Hospitality Alliance GmbH einbezogenen Gesellschaften der H-Hotels Gruppe sowie Herrn Alexander Fitz. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. 2. Konsolidierungskreis Die Hospitality Alliance GmbH hat zum Bilanzstichtag eine beherrschende Stellung bei 70 (Vorjahr: 91) Gesellschaften. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 sind sämtliche Mindergesellschafter aus dem Konzern ausgeschieden, so dass die Muttergesellschaft bei allen Tochtergesellschaften mittel- bzw. unmittelbar 100 % der Anteile hält. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 sind einschließlich der Muttergesellschaft insgesamt 71 (Vorjahr: 93) Gesellschaften einbezogen worden. Folgende Gesellschaften sind im Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2021 enthalten:
1) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der Hospitality Alliance GmbH.
Die mit den Fußnoten 1) und 3) gekennzeichneten Gesellschaften verzichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB auf die Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021. Die Anteile an der H-Cooperation GmbH werden mittelbar über die H-Hotels GmbH gehalten. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 wurden folgende Tochtergesellschaften auf die Hospitality Alliance GmbH verschmolzen:
Ferner wurde die THR Vierjahreszeiten Betriebs- und Management GmbH auf die Überseehotel Bremen Betriebs-GmbH sowie die RR Service GmbH auf die Fewotel Ferienresidenzen Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft mbH verschmolzen. Im Berichtsjahr wurden folgende Personengesellschaften aufgelöst:
Die Anteile an der HH15 Hotel-Betriebs- und Management GmbH, Bad Arolsen, wurden an die Muttergesellschaft die GHG Global Hotel Group AG veräußert. An folgender Gesellschaft besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:
Die Angaben zum Eigenkapital und dem Jahresergebnis wurden dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 entnommen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg. Sie wird auf Grund untergeordneter Bedeutung gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Die Anteile wurden in den Vorjahren mittelbar über die eos Medienvertriebs- und -beratungsgesellschaft mbH gehalten, im Berichtsjahr aufgrund der Verschmelzung unmittelbar von der Hospitality Alliance GmbH. 3. Konsolidierungsgrundsätze a) Allgemeine Angaben Bilanzstichtag der einbezogenen Unternehmen war einheitlich der 31. Dezember 2021. Alle in den Konzernkreis einbezogenen Gesellschaften wurden vollkonsolidiert. Neu hinzugekommene Gesellschaften wurden ab dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, in dem die Hospitality Alliance GmbH oder eine ihrer Tochtergesellschaften Beherrschung über diese Gesellschaft erlangten. Die Einbeziehung der Tochtergesellschaften erfolgte durch Anwendung der konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften. Soweit in den Vorjahren Sonderabschreibungen vorgenommen wurden, erfolgte die Bewertung abweichend von den Einzelabschlüssen mit den um die Sonderabschreibungen erhöhten fortgeführten Anschaffungskosten und Verrechnung von linearen Abschreibungen. b) Kapitalkonsolidierungsverfahren Bei der Erstkonsolidierung in 2002 wurde die Buchwertmethode angewandt. Dabei wurden die auf die einzelnen Gesellschaften entfallenden Kaufpreise bei Erwerb der Gesellschaftsanteile mit dem jeweiligen Kapital der Gesellschaften am Stichtag des Anteilserwerbs verrechnet und den einzelnen Kapitalbestandteilen zugerechnet. Soweit die Kaufpreise höher lagen als die Kapitalwerte, wurde geprüft, ob die Kaufpreise für stille Reserven im Anlagevermögen oder für einen Firmenwert gezahlt worden sind. Soweit im Anlagevermögen, insbesondere in Gebäuden, nachweislich stille Reserven vorhanden waren, sind aufgedeckte stillen Reserven im Anlagevermögen zugeordnet worden (im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung: TEUR 13.713). Die Abschreibung erfolgt entsprechend der Restnutzungsdauer der Gebäude. Der verbleibende aktive Unterschiedsbetrag (TEUR 10.631) wurde im Jahr 2002 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und ab 2003 über eine Laufzeit von 4 Jahren abgeschrieben. Zugänge zum Geschäfts- oder Firmenwert bis zum Geschäftsjahr 2006 auf Grund von Erstkonsolidierungen wurden ebenfalls über 4 Jahre abgeschrieben. Im Rahmen des Zuerwerbs von Anteilen bei zwei Gesellschaften sowie der Erstkonsolidierung von drei Gesellschaften im Geschäftsjahr 2017 ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von insgesamt TEUR 4.796. Die Abschreibung der Geschäfts- und Firmenwerte erfolgt seit 2017 in Anlehnung an die durchschnittliche Laufzeit der Pachtverträge für die betriebenen Hotelimmobilien linear über einen Zeitraum von zehn Jahren. Bei den Erstkonsolidierungen im Jahr 2002 haben sich bei sechs Gesellschaften, im Jahr 2005 bei fünf und im Jahr 2006 bei einer Gesellschaft passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung ergeben. Der Betrag (TEUR 1.708) wurde im Geschäftsjahr 2010 aufgelöst, weil die bei der Erstkonsolidierung erwarteten Aufwandsüberschüsse eingetreten sind. Im Geschäftsjahr 2019 wurden vierzehn Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen, deren Anteile mit Wirkung zum 1. Januar 2019 erworben worden sind. Ferner wurden bei vier Gesellschaften die Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter gekauft. Diese Gesellschaften wurden bereits in Vorjahren vollkonsolidiert. Im Rahmen der Erwerbe des Geschäftsjahres 2019 ergaben sich Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 14.864. Die Abschreibung erfolgt linear über einen Zeitraum von zehn Jahren. Ferner wurden in 2019 stille Reserven in den bestehenden Pacht- und Managementverträgen in Höhe von TEUR 29.334 aufgedeckt und als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Abschreibung erfolgt über die Laufzeit der Verträge. Bei einer Gesellschaft ergab sich im Geschäftsjahr 2019 ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 153, der bereits im gleichen Jahr aufgelöst wurde, da die erwarteten Verluste eingetreten sind. Im Zusammenhang mit der Aufdeckung der stillen Reserven im Geschäftsjahr 2019 wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 8.800 gebildet. Im Rahmen der Erwerbe des Geschäftsjahres 2021 (Ausscheiden der Mindergesellschafter) ergaben sich Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 140, deren Abschreibung linear über einen Zeitraum von zehn Jahren vorgenommen wird. Ferner wurden passive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 460 bereits im gleichen Jahr aufgelöst, da die erwarteten Verluste eingetreten sind. Im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des Fremdgesellschafters aus der Hospitality Immobilien GmbH & Co. Hamburg KG wurden im Berichtsjahr stille Reserven im Grundvermögen (Tiefgaragenparkplätze im H4 Hotel Hamburg-Bergedorf) in Höhe von TEUR 699 aufgedeckt. Erstkonsolidierungen ab dem Geschäftsjahr 2010 erfolgen grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode. c) Zwischenergebniseliminierung, Zwischenumsatzeliminierung Im Berichtsjahr waren keine Zwischengewinne zu eliminieren. Soweit Zwischenumsätze bzw. sonstige Verrechnungen sowie Zinsberechnungen erfolgt sind, wurden diese im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung eliminiert. d) Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Dabei sind zunächst die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen für jede im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogene Gesellschaft einzeln erfasst, untereinander abgestimmt und in voller Höhe eliminiert worden. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 sind grundsätzlich einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften angewandt worden. Die Vorschriften wurden unverändert zum Vorjahr ausgeübt. AKTIVA Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Insofern die Vermögensgegenstände einer Abnutzung unterlagen wurden sie planmäßig über ihre Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven. Insoweit diese auf bestehende Pacht- und Managementverträge entfallen, erfolgt die Abschreibung über die Laufzeit der Verträge. Geschäfts- und Firmenwerte werden in Anlehnung an die durchschnittliche Laufzeit der Pachtverträge für die betriebenen Hotelimmobilien linear über zehn Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf abnutzbare Zugänge des Anlagevermögens wurden zeitanteilig vorgenommen. Steuerliche Sonderabschreibungen wurden durch planmäßige Abschreibungen ersetzt. Im Anlagevermögen vorhandene, im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven wurden entsprechend der Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgten in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen. Soweit Vermögensgegenstände des Anlagevermögens einer voraussichtlich dauernden Wertminderung unterliegen, werden diese außerplanmäßig auf den beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Entfällt der Grund für die Wertminderung, erfolgt eine ertragswirksame Zuschreibung. Umlaufvermögen Bei den im Vorratsvermögen angewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie fertigen Erzeugnisse und Waren handelt es sich im Wesentlichen um Lebensmittel, Leergut, Getränke und Bestände in den Minibars der Hotelbetriebe. Die unfertigen Erzeugnisse betreffen in Höhe von TEUR 4.165 noch nicht abgeschlossene Projekte der Hotello Objektausstattungen GmbH. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen am Abschlussstichtag bilanziert. Insofern notwendig, wurden die Vorräte entsprechend des strengen Niederstwertprinzips auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag abgeschrieben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten aufgrund der erstmaligen Einbeziehung der Hospitality Alliance GmbH in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der AF Holding GmbH & Co. KG Forderungen in Höhe von TEUR 4.041, die im Vorjahr unter den Forderungen gegen nahestehende Personen ausgewiesen worden wären. Ferner enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen die Gesellschafterin GHG Global Hotel Group AG in Höhe von TEUR 266,0. Im Vorjahr wurden diese in Höhe von TEUR 240,1 als "Forderungen gegen Gesellschafter" ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bilanziert. Vermögensgegenstände, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem vorliegenden Abschlussstichtag darstellen. PASSIVA Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Soweit erforderlich, wurden die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Method (PUC) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird vom Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und die Rückstellung pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruches bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Bestimmte Rückdeckungsversicherungen werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen saldiert, da diese Vermögensgegenstände dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen. Die Saldierung wurde in Höhe der beizulegenden Zeitwerte vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten aufgrund der erstmaligen Einbeziehung der Hospitality Alliance GmbH in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der AF Holding GmbH & Co. KG Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 149, die im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen ausgewiesen worden wären. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Schulden, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem vorliegenden Abschlussstichtag darstellen. 5. Erläuterungen der Konzern-Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Konzern-Anlagenspiegel dargestellt, siehe Seite A 3. 19. Umlaufvermögen Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind folgender Tabelle zu entnehmen:
Eigenkapital Die Konzerneigenkapitalspiegel für die Geschäftsjahre 2021 und 2020 sind auf den Seiten A 6. 1 und A 6. 2 dargestellt. Das Stammkapital der Muttergesellschaft beträgt EUR 10.315.000,00. Der Betrag ist in voller Höhe eingezahlt. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein um TEUR 329 niedrigerer Erfüllungsbetrag. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt am Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 TEUR 4.865. Ferner wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 23 mit den Zinsaufwendungen (TEUR 408) verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Die beizulegenden Zeitwerte betragen zum 31. Dezember 2021 TEUR 2.236. Die gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB nicht in der Konzernbilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen auf Grund des Übergangs auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz betragen TEUR 80. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 2.359), Rückstellungen für Urlaub und Überstunden (TEUR 1.276) sowie Rückstellungen für Pachterneuerung und Instandhaltung (TEUR 12.608). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind folgender Übersicht zu entnehmen:
Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen bei den unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Pacht- und Managementverträgen. Ferner wurde in Höhe des im Geschäftsjahr 2018 erzielten Buchgewinns aus der Veräußerung der Hotelimmobilie in Hannover Bemerode in der Steuerbilanz eine Rücklage gemäß § 6b EStG gebildet. Die daraus resultierenden passiven latenten Steuern wurden mit den aktiven latenten Steuern aus Differenzen in der Bewertung von Pensionsrückstellungen, Forderungen und immateriellen Vermögensgegenständen verrechnet. Bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern wurden steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 44.801 berücksichtigt. Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 30 % ermittelt. Zum 01. Januar 2010 ist gemäß Art. 67 Abs. 6 EGHGB ein Betrag in Höhe von TEUR 3.423 mit dem Konzern-Verlustvortrag verrechnet worden. Im Geschäftsjahr 2019 wurden latente Steuern im Zusammenhang mit den beiden Erstkonsolidierungen aufgedeckten stillen Reserven in den Pacht- und Managementverträgen in Höhe von TEUR 8.800 passiviert. Die in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen aktiven latenten Steuern betragen TEUR 2.406. Im Vorjahr wurden noch passive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.107 ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.512. 6. Erläuterungen der Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen entspricht dem Betrag laut Jahresabschluss der Hotello Objektausstattungen GmbH. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Beihilfen in Form der außerordentlichen Wirtschaftshilfen der Bundesrepublik Deutschland sowie der Bundesrepublik Österreich in Höhe von TEUR 50.392, periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6.104 und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3. Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Pachtverzichte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.131, u.a. aus Nebenkostenabrechnungen, Provisionen, Rückvergütungen und Pachtnachzahlungen. Berechnungsgrundlage für die Währungsumrechnung war der Devisenkassamittelkurs. 7. Sonstige Angaben Angaben gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB Folgende in den Konzernabschluss der Hospitality Alliance GmbH einbezogenen Gesellschaften haben von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht und keinen Lagebericht aufgestellt:
Bezüglich der Gesellschaften, die auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2021 verzichtet haben, verweisen wir auf Seite A 3.4. Angaben gemäß §§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. 42 Abs. 3 GmbHG Zum Abschlussstichtag bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin GHG Global Hotel Group AG in Höhe von TEUR 266. Angaben zu § 307 HGB Sämtliche Anteile anderer Gesellschafter wurden im Berichtsjahr von der Hospitality Alliance GmbH erworben, so dass am Bilanzstichtag kein Ausweis mehr erfolgt. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und ähnlichen Verträgen setzen sich wie folgt zusammen:
b) Haftungsverhältnisse Für die H-Hotels Arany Üzelmeltetesi kft, Budapest, wurde seitens der Hospitality Alliance GmbH eine auf TEUR 1.232 begrenzte Patronatserklärung abgegeben. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB Nach Tätigkeitsbereichen aufgegliedert ergibt sich folgende Aufteilung der Umsatzerlöse 2021:
Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB Es wurden durchschnittlich 773 (Vorjahr: 907) Angestellte und 892 (Vorjahr: 1.003) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB Geschäftsführer der Hospitality Alliance GmbH war im Geschäftsjahr 2021 Herr Alexander Fitz. Auf die Angabe der im Geschäftsjahr an den Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge wird in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt für
Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 22 HGB Die passiven bzw. aktiven latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 23 HGB Geschäfte von außergewöhnlicher Größenordnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Corona-Beihilfen in Form der außerordentlichen Wirtschaftshilfen der Bundesrepublik Deutschland sowie der Bundesrepublik Österreich in Höhe von TEUR 50.392. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB Die fortwährende, aber im Ausmaß abklingende Pandemie hat zur Folge, dass die Gesellschaften des Hospitality Alliance Konzerns im ersten Quartal 2022 einen Umsatz von rund 30 Mio. Euro generieren konnten, gegenüber rund 2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis von -22 Mio. Euro im ersten Quartal spiegelt zwar weiterhin die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wider, aber die Reisetätigkeit in allen Segmenten nimmt deutlich zu. Speziell im Segment der Geschäftsreisen, das einen bedeutenden Teil des Umsatzvolumens ausmacht, ist ein sehr starker Belegungszuwachs zu verzeichnen. Aufgrund der erfreulichen Umsatzentwicklung wurde die Kurzarbeit in nahezu allen Unternehmensbereichen zum Ende des ersten Quartals 2022 aufgehoben. Einher geht nun dieser starke und schnelle Anstieg des Tagesgeschäfts mit einem akuten Mitarbeiter- und Fachkräftemangel, der ausschließlich durch den verstärkten Einsatz von Dienstleistern und Leiharbeiternehmern aufgefangen werden kann. Der geschilderte positive Trend setzt sich in der Umsatzentwicklung auch im zweiten Quartal fort. Während im zweiten Quartal 2021 ein Umsatz von rund 10 Mio. Euro erreicht werden konnte, ist für den Vergleichszeitraum des Jahres 2022 ein Wert von 74 Mio. Euro prognostiziert. Mit den nahezu vollständig aufgehobenen bundeslandspezifischen Regelungen zur Eindämmung der Pandemie konnte an allen Hotelstandorten die uneingeschränkte Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs erfolgen. Dementsprechend wird sowohl der Personal- wie auch der Materialeinsatz entsprechend dem zu erwartenden Umsatzvolumen geplant. Letztendlich wird im zweiten Quartal ein Ergebnis von 3,5 Mio. Euro erwartet. Ab Juli 2022 wird von einer weiterhin positiven Entwicklung für die zweite Jahreshälfte ausgegangen. Die Branche rechnet für die Sommerurlaubssaison 2022 weiter mit einer starken Inlandsnachfrage, auch wenn die Reisewarnungen für das europäische Ausland, weitestgehend aufgehoben sind. Bereits jetzt zeichnet sich der Trend ab, dass sich die Nachfrage neben den klassischen Urlaubsdestinationen in Küstennähe sowie im Bergland, auch wieder im Bereich des Städtetourismus, insbesondere für die Standorte Berlin, Hamburg, aber auch München, normalisiert. Darüber hinaus entwickelt sich das Tagungs- und Messesegment wieder sehr positiv und wir können hier eine hohe Nachfrage verzeichnen, sowie auch sehr viele kurzfristige Meetings platzieren. Der bundesweite Trend zur Normalität, kombiniert mit der durch den Preiskostenindex ausgelösten Steigerung der Verkaufspreise machen sich mit einem für das dritte Quartal prognostizierten deutlichen Umsatzzuwachs auf 80 Mio. Euro bemerkbar, der voraussichtlich zu einem Ergebnis von 5 Mio. Euro führen wird. Im letzten Quartal 2022 wird bei einem Umsatz von 84 Mio. Euro ein positives Ergebnis von +6 Mio. Euro erwartet. Aufgrund der vorgenannten Umstände und vor dem Hintergrund des bisherigen sich positiv entwickelnden Geschäftsverlaufs sowie der steigenden Belegungszahlen in 2022, plant die Hospitality Alliance GmbH in 2022 mit einem Jahresumsatz in Höhe von rund 270 Mio. Euro, die zu einem negativen Ergebnis von rund 8 Mio. Euro führen. Die allgemein wieder anziehende Wirtschaft hat sich in positiver Weise auch auf den Hospitality Alliance Konzern ausgewirkt. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft Hospitality Alliance GmbH schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Kapitalflussrechnung gemäß DRS 21 Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" abzüglich der jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. Die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesenen Einzahlungen aus außerordentlichen Posten betreffen die im Berichtsjahr ausgezahlten Coronahilfen in Höhe von 79 Mio. Euro, von denen 29 Mio. Euro im Vorjahr in den zahlungsunwirksamen Erträgen enthalten waren.
München, den 30. Juni 2022 Hospitality Alliance GmbH Alexander Fitz, Geschäftsführer Konzern-Anlagenspiegel
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel 2021
Der ausschüttbare Gewinn laut Einzelabschluss der Hospitality Alliance GmbH beträgt zum 31. Dezember 2021: EUR 0,00. Konzerneigenkapitalspiegel 2020
Der ausschüttbare Gewinn laut Einzelabschluss der Hospitality Alliance GmbH beträgt zum 31. Dezember 2020: EUR 0,00. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hospitality Alliance GmbH Prüfungsurteile "Wir haben den Konzernabschluss der Hospitality Alliance GmbH, München, - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhaltes - Auswirkungen der Corona-Pandemie Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt 7 (Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB) des Konzernanhangs und Abschnitt 3 (Prognose-, Chancen- und Risikobericht) des Konzernlageberichtes, welche die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Geschäftsjahr 2022 beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss 31. Dezember 2021 sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschlusses in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwick- lung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschlusses als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzern vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Kassel, den 30. Juni 2022 Prof.
Dr. Ludewig u. Partner GmbH
Dipl.-Kfm. Burkhard Muster, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Fritz Güntzler, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 6. Juli 2022 gebilligt. |
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